Renovation Joggeli

Diskussionen rund um den FCB.
lpforlive

Re: Renovation Joggeli

Beitrag von lpforlive »

pan_mundial hat geschrieben: 05.09.2025, 22:28 Der Streit um das Joggeli ist einer Fussballstadt wie Basel unwürdigDas einstige Superstadion muss saniert werden. Aber im Hintergrund streiten die Entscheidungsträger.

Die Fussball-Schweiz schaut in diesen Tagen wieder einmal nach Basel. Im Rahmen der Qualifikation für die WM 2026 treten die besten Schweizer Fussballer gleich zweimal im St.-Jakob-Park an; am Freitag gegen Kosovo, am Montag gegen Slowenien.
Grosser Sport, aber auch viel Wehmut. Das Stadion, im Volksmund liebevoll Joggeli genannt, war einst ein Leuchtturm der Fussballstadt Basel. Ein architektonischer Triumph von Herzog & de Meuron für rund 250 Millionen Franken. Das ganze Land beneidete Basel bei der Eröffnung im März 2001.

Doch der einstige Prachtbau ist in die Jahre gekommen, das offenbarten im Juli auch die Spiele während der Frauen-EM. Selbst Stararchitekt Jacques Herzog sagte vor über vier Jahren in der BaZ: «Von aussen sieht das Joggeli erbärmlich aus.»
Die Kunststofffassade ist abgenutzt und eine Fehlkonstruktion, die ursprünglichen Fluchtwege entsprechen nicht mehr den neuesten Vorgaben, und die viel zu schmalen Plattformen sind für die zahlenden Besuchenden eine Zumutung. Überdies hat es zu wenig Toiletten, vor allem für die Frauen, das Stadion ist ganz auf Männerfussball ausgerichtet.

Auch die Transportwege zur Arena sind ein Ärgernis. Die Extra-Haltestelle der SBB bräuchte mehr Platz, ausserdem ist sie meist nur den Gästefans vorbehalten. Auf den Autobahnen staut sich der Verkehr, Tram und Busse sind chronisch überlastet.
Die geplante Renovierung im St.-Jakob-ParkViele dieser Missstände sind natürlich auch der Genossenschaft Stadion St.-Jakob-Park bekannt. Die Betreiberin der Arena legte vor genau drei Jahren konkrete Pläne auf den Tisch, wie man den einstigen Fussballtempel wieder zum Strahlen bringt.

Auf dem Papier las sich das Projekt «Stadion+» grossartig. Eine neue Gebäudehülle aus Fotovoltaikzellen samt Sammeln von Regenwasser. Verbesserte Fluchtkorridore für die Fanlager, breitere Plattformen, schmucke Hospitality, neue Toiletten. Ganzheitlich ist das neue Joggeli als Begegnungszone für das geplante Wohnquartier Schänzli vorgesehen.

Das Projekt hätte die Steuerzahler und Steuerzahlerinnen in den Kantonen Basel-Stadt und Baselland rund 45 Millionen Franken gekostet. Bekommen hätten sie ein Bijou, welches dieser fussballverrückten Stadt wieder gerecht würde.
Doch passiert ist seit 2022 herzlich wenig. Bevor die Königsfrage – soll sich der Staat an der Renovation eines Fussballstadions beteiligen? – überhaupt diskutiert werden konnte, gerieten der FC Basel als Hauptmieter und die Stadiongenossenschaft als Eigentümerin in Streit.
Der FCB mit David Degen an der Spitze ist der Meinung, Rotblau zahle zu viel für die Benützung der Arena, überdies sollen über Jahre die Kosten bei Wasser, Abwasser, Strom- und Wärmeverbrauch nicht sauber deklariert und aufgelistet worden sein. Und er stört sich daran, dass in 24 Jahren kaum Investitionen getätigt wurden.

Basel braucht ein renoviertes FussballstadionDazu muss man wissen: Präsident David Degen (42) ist seit Amtsantritt im Mai 2021 bemüht, Ordnung in eine – aus seiner Sicht – chaotische Stadionbuchhaltung zu bringen. Nun jedoch hat Degen die Zahlen in Kleinstarbeit zusammengetragen, dementsprechend erhöht der Clubboss den Druck auf die Genossenschaft. Die jedoch zeigt sich irritiert und pocht auf laufende Verträge, die seinerzeit von FCB-Verantwortlichen unterschrieben wurden.
Anfang Juni 2025 betrugen die Ausstände des FC Basel 3,6 Millionen Franken, heute sind es geschätzt wohl gegen 5 Millionen. Die Stimmung zwischen den Parteien ist frostig. David Degen will es darauf ankommen lassen, notfalls mithilfe der Justiz. Er kämpft für das Wohl des FC Basel.

Für die Stadiongenossenschaft steht in diesem Machtkampf plötzlich ihre Existenz auf dem Spiel. Vorwerfen lassen müssen sich beide Parteien, dass offenbar lange aneinander vorbeigeredet wurde. Bevor das Projekt «Stadion+» wieder aus der Schublade gezogen wird, sollte dieser Streit zeitnah beendet werden. Er ist einer Fussballhochburg wie Basel unwürdig.
Die Fussballregion Basel braucht eine sanierte Arena, die als Nationalstadion der ganzen Fussball-Schweiz Freude bereitet. Und wer weiss – vielleicht findet irgendwann sogar wieder einmal ein grosses Konzert oder ein Open Air auf der Brüglinger Ebene statt.Bild
Wofür braucht es ernsthaft eine Stadiongenossenschaft? Wenn man jahrelang kaum nennenswerte Investitionen macht, aber trotzdem vom Verein/AG seine Millionen bekommt in Form von Stadionmiete.

Schall&Rauch
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Schall&Rauch »

lpforlive hat geschrieben: 06.09.2025, 01:58
pan_mundial hat geschrieben: 05.09.2025, 22:28 Der Streit um das Joggeli ist einer Fussballstadt wie Basel unwürdigDas einstige Superstadion muss saniert werden. Aber im Hintergrund streiten die Entscheidungsträger.

Die Fussball-Schweiz schaut in diesen Tagen wieder einmal nach Basel. Im Rahmen der Qualifikation für die WM 2026 treten die besten Schweizer Fussballer gleich zweimal im St.-Jakob-Park an; am Freitag gegen Kosovo, am Montag gegen Slowenien.
Grosser Sport, aber auch viel Wehmut. Das Stadion, im Volksmund liebevoll Joggeli genannt, war einst ein Leuchtturm der Fussballstadt Basel. Ein architektonischer Triumph von Herzog & de Meuron für rund 250 Millionen Franken. Das ganze Land beneidete Basel bei der Eröffnung im März 2001.

Doch der einstige Prachtbau ist in die Jahre gekommen, das offenbarten im Juli auch die Spiele während der Frauen-EM. Selbst Stararchitekt Jacques Herzog sagte vor über vier Jahren in der BaZ: «Von aussen sieht das Joggeli erbärmlich aus.»
Die Kunststofffassade ist abgenutzt und eine Fehlkonstruktion, die ursprünglichen Fluchtwege entsprechen nicht mehr den neuesten Vorgaben, und die viel zu schmalen Plattformen sind für die zahlenden Besuchenden eine Zumutung. Überdies hat es zu wenig Toiletten, vor allem für die Frauen, das Stadion ist ganz auf Männerfussball ausgerichtet.

Auch die Transportwege zur Arena sind ein Ärgernis. Die Extra-Haltestelle der SBB bräuchte mehr Platz, ausserdem ist sie meist nur den Gästefans vorbehalten. Auf den Autobahnen staut sich der Verkehr, Tram und Busse sind chronisch überlastet.
Die geplante Renovierung im St.-Jakob-ParkViele dieser Missstände sind natürlich auch der Genossenschaft Stadion St.-Jakob-Park bekannt. Die Betreiberin der Arena legte vor genau drei Jahren konkrete Pläne auf den Tisch, wie man den einstigen Fussballtempel wieder zum Strahlen bringt.

Auf dem Papier las sich das Projekt «Stadion+» grossartig. Eine neue Gebäudehülle aus Fotovoltaikzellen samt Sammeln von Regenwasser. Verbesserte Fluchtkorridore für die Fanlager, breitere Plattformen, schmucke Hospitality, neue Toiletten. Ganzheitlich ist das neue Joggeli als Begegnungszone für das geplante Wohnquartier Schänzli vorgesehen.

Das Projekt hätte die Steuerzahler und Steuerzahlerinnen in den Kantonen Basel-Stadt und Baselland rund 45 Millionen Franken gekostet. Bekommen hätten sie ein Bijou, welches dieser fussballverrückten Stadt wieder gerecht würde.
Doch passiert ist seit 2022 herzlich wenig. Bevor die Königsfrage – soll sich der Staat an der Renovation eines Fussballstadions beteiligen? – überhaupt diskutiert werden konnte, gerieten der FC Basel als Hauptmieter und die Stadiongenossenschaft als Eigentümerin in Streit.
Der FCB mit David Degen an der Spitze ist der Meinung, Rotblau zahle zu viel für die Benützung der Arena, überdies sollen über Jahre die Kosten bei Wasser, Abwasser, Strom- und Wärmeverbrauch nicht sauber deklariert und aufgelistet worden sein. Und er stört sich daran, dass in 24 Jahren kaum Investitionen getätigt wurden.

Basel braucht ein renoviertes FussballstadionDazu muss man wissen: Präsident David Degen (42) ist seit Amtsantritt im Mai 2021 bemüht, Ordnung in eine – aus seiner Sicht – chaotische Stadionbuchhaltung zu bringen. Nun jedoch hat Degen die Zahlen in Kleinstarbeit zusammengetragen, dementsprechend erhöht der Clubboss den Druck auf die Genossenschaft. Die jedoch zeigt sich irritiert und pocht auf laufende Verträge, die seinerzeit von FCB-Verantwortlichen unterschrieben wurden.
Anfang Juni 2025 betrugen die Ausstände des FC Basel 3,6 Millionen Franken, heute sind es geschätzt wohl gegen 5 Millionen. Die Stimmung zwischen den Parteien ist frostig. David Degen will es darauf ankommen lassen, notfalls mithilfe der Justiz. Er kämpft für das Wohl des FC Basel.

Für die Stadiongenossenschaft steht in diesem Machtkampf plötzlich ihre Existenz auf dem Spiel. Vorwerfen lassen müssen sich beide Parteien, dass offenbar lange aneinander vorbeigeredet wurde. Bevor das Projekt «Stadion+» wieder aus der Schublade gezogen wird, sollte dieser Streit zeitnah beendet werden. Er ist einer Fussballhochburg wie Basel unwürdig.
Die Fussballregion Basel braucht eine sanierte Arena, die als Nationalstadion der ganzen Fussball-Schweiz Freude bereitet. Und wer weiss – vielleicht findet irgendwann sogar wieder einmal ein grosses Konzert oder ein Open Air auf der Brüglinger Ebene statt.Bild
Wofür braucht es ernsthaft eine Stadiongenossenschaft? Wenn man jahrelang kaum nennenswerte Investitionen macht, aber trotzdem vom Verein/AG seine Millionen bekommt in Form von Stadionmiete.
Kannst du deine Behauptung belegen?

Flachzange81
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Flachzange81 »

Falls du auch ab und zu im Stadion bist, braucht es dazu keinen weiteren Beweis. S‘Joggeli ist deutlich sichtbar in die Jahre gekommen.

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fcb_1973
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von fcb_1973 »

Flachzange81 hat geschrieben: 06.09.2025, 07:39 Falls du auch ab und zu im Stadion bist, braucht es dazu keinen weiteren Beweis. S‘Joggeli ist deutlich sichtbar in die Jahre gekommen.

Investitionen in bestehende Bauwerke sind selten auf den ersten Blick sichtbar. Renovationsbedürftige Bauten sind Geldverbrennungsanlagen deren Resultate der Investitionen oft kaum bis gar nicht sichtbar sind. Dass nichts unternommen wurde würde ich nicht behaupten, eher nichts sichtbares. Aber was nützt eine neue Aussenhülle wenn die Innereien alles marode sind?

Es müsste halt mal transparent auf den Tisch gelegt werden was in den letzten 15 Jahren alles investiert wurde und da beginnts allem Anschein nach zu stottern…

Usswärtsfahrer
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Usswärtsfahrer »

Über was wird hier eigentlich diskutiert, "Behauptungen belegen" und "unsichtbare Investitionen" :rolleyes: das Foto sagt doch schon alles:

maradoo hat geschrieben: 19.05.2025, 16:14 Was isch eigentlig mitem Dach/Decki s Problem?

S gliche au in dr MK...

Bild

Wenn nicht mal die sichtbarsten Mängel in Form von Löcher in der Decke behoben werden, versteh ich den FCB absolut, weshalb er die sowieso schon happige Miete nicht mehr zahlen will. Und wenn der Mieter für solche Reparaturen selbst aufkommen muss, versteh ich irgendwann nicht mehr, wofür er überhaupt Miete zahlt.

NaSrI
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von NaSrI »

Die Renovation des St. Jakob-Parks kostet rund 45 Millionen Franken – eine Summe, die für Basel absolut finanzierbar ist. Neubauten in Zürich oder Aarau haben gezeigt, wie Projekte durch jahrelange Verzögerungen und Streitigkeiten zum finanziellen und sportlichen Bumerang werden können.

Basel war immer ein Vorbild. Es wäre traurig, wenn auch wir in einem Stadion-Schlamassel versinken. Mit einer klaren Finanzierung – durch Sponsoren, Verein, öffentliche Hand und Kredite – ist das Projekt machbar. Entscheidend ist, dass wir jetzt handeln, bevor es uns ergeht wie Zürich oder Aarau.

Ich hoffe sehr, dass Basel nicht zum Negativbeispiel mutiert.

b4nanefl4nke
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von b4nanefl4nke »

Diese Bilder vom Dach schockieren! :eek:
Ist da die Sicherheit noch gewährleistet? Was wenn ein Element da mal runterkommt?
Wirklich beschämend. Sollte man ruhig mal an die Boulevard-Medien weiterreichen! Und Basel will das Womens CL Final ins Joggeli holen. Träumet wyter!!

PS: Hat jemand den FCB mit diesen Bildern konfrontiert? Wie lautet die Stellungnahme?

Italoschweizer
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Italoschweizer »

b4nanefl4nke hat geschrieben: 06.09.2025, 12:19 Diese Bilder vom Dach schockieren! :eek:
Ist da die Sicherheit noch gewährleistet? Was wenn ein Element da mal runterkommt?
Wirklich beschämend. Sollte man ruhig mal an die Boulevard-Medien weiterreichen! Und Basel will das Womens CL Final ins Joggeli holen. Träumet wyter!!

PS: Hat jemand den FCB mit diesen Bildern konfrontiert? Wie lautet die Stellungnahme?

Ich glaube was wir im bild sehen ist einer der Gründe warum es den „Machtstreit“ überhaupt gibt

Schall&Rauch
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Schall&Rauch »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 06.09.2025, 11:00 Über was wird hier eigentlich diskutiert, "Behauptungen belegen" und "unsichtbare Investitionen" :rolleyes: das Foto sagt doch schon alles:

maradoo hat geschrieben: 19.05.2025, 16:14 Was isch eigentlig mitem Dach/Decki s Problem?

S gliche au in dr MK...

Bild

Wenn nicht mal die sichtbarsten Mängel in Form von Löcher in der Decke behoben werden, versteh ich den FCB absolut, weshalb er die sowieso schon happige Miete nicht mehr zahlen will. Und wenn der Mieter für solche Reparaturen selbst aufkommen muss, versteh ich irgendwann nicht mehr, wofür er überhaupt Miete zahlt.
Zu Belegen wäre die Behauptung:
"Wenn man jahrelang kaum nennenswerte Investitionen macht, ... "
Ein Bild allein genügt da nicht, Zahlen wären da schon aussagekräftiger!

Tyrion
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Tyrion »

Schall&Rauch hat geschrieben: 06.09.2025, 13:21
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 06.09.2025, 11:00 Über was wird hier eigentlich diskutiert, "Behauptungen belegen" und "unsichtbare Investitionen" :rolleyes: das Foto sagt doch schon alles:

maradoo hat geschrieben: 19.05.2025, 16:14 Was isch eigentlig mitem Dach/Decki s Problem?

S gliche au in dr MK...

Bild

Wenn nicht mal die sichtbarsten Mängel in Form von Löcher in der Decke behoben werden, versteh ich den FCB absolut, weshalb er die sowieso schon happige Miete nicht mehr zahlen will. Und wenn der Mieter für solche Reparaturen selbst aufkommen muss, versteh ich irgendwann nicht mehr, wofür er überhaupt Miete zahlt.
Zu Belegen wäre die Behauptung:
"Wenn man jahrelang kaum nennenswerte Investitionen macht, ... "
Ein Bild allein genügt da nicht, Zahlen wären da schon aussagekräftiger!

Als Matchbesucher fällt mir dazu nicht all zu viel ein. Was ich in Erinnerung habe, wobei ich nicht weiss wer was bezahlt.

-es wurde in Sicherheit investiert (Zäune ums Feld, Kameras, Netze)
-die TV-Bildschirme wurden mal ausgetauscht (zu Flachbildschirmen)
-es gab mal neue Pissoirs (früher mit Spühlung)
-Soundboxen unter dem Dach wurden ausgetauscht
-neue Beleuchtung
-Solarpanels auf dem Dach
-Ausbau 2008 (?)

Kommt zwar doch etwas zusammen, aber sind auch bald 25 Jahre. Seit Degen hier ist und der FCB das Innenleben selber übernommen hat, isch auch einiges gegangen. Neue Screens, neue Ersatzbänke, neue LED, Logensitze, Fanshop im Stadion, Rasen…

Mariastein
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Mariastein »

@ pan_mundial Danke!👍

fixi
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von fixi »


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RotBlausBluet
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von RotBlausBluet »

fixi hat geschrieben:Kann jemand den Text reinkopieren?

https://www.bazonline.ch/st-jakob-park- ... 7057599725
FC Basel und Genossenschaft forcieren neues Joggeli-Projekt

Die Sanierung des St.-Jakob-Parks soll zu einem funktionaleren Stadion führen als einst vorgesehen – gar ohne Steuergelder?

In Kürze:
- FC Basel arbeitet mit der Stadion-Genossenschaft an einem neuen Sanierungsprojekt.
- Das neue Projekt soll weniger als 50 Millionen Franken kosten.
- Eine Finanzierung ohne Steuergelder durch private Investoren wird angestrebt.
- Am 3. Juni informiert die Genossenschaft anlässlich ihrer Jahresversammlung offiziell.

Lange war es still, wenn es um die nötige Sanierung des 2001 eröffneten St.-Jakob-Parks geht. Doch die BaZ weiss: Der Schein trügt. Denn hinter den Kulissen laufen die Drähte heiss und arbeitet der FC Basel gemeinsam mit der Genossenschaft Stadion St.-Jakob-Park intensiv daran, ein neues Projekt aufzugleisen. Beide Parteien sind zur Einsicht gelangt, dass das Ende August 2022 vorgestellte Projekt «STADION+» nicht realisierbar ist.

Die Grundidee ist dabei klar: Das Kosten-Nutzen-Verhältnis soll sich bei diesem Projekt i Stadion+, wobei die Realisierung idealerweise für weniger als die damals in Aussicht gestellten 50 Millionen Franken zustande kommt.

Entsprechend liegt der Fokus noch stärker auf der Funktionalität als auf der optischen Erscheinung, während die Finanzierung zumindest weniger stark als bei Stadion+ auf Steuergelder angewiesen wäre - oder dank privater Investoren womöglich gar ganz ohne Gelder aus der öffentlichen Hand auskommt. Das würde einige politische Hürden aus dem Weg räumen und den Prozess wohl merklich beschleunigen.

Damals war die Rede von 45 Millionen Franken, welche Basel-Stadt und Baselland je zur Hälfte beisteuern sollen. Die Steuerzahler der beiden Halbkantone hätten damit die Hauptlast des 50-Millionen-Projekts getragen - eine Aufteilung, die schon in den jeweiligen Kantonsparlamenten keinen leichten Stand hatte und der bei einem Urnengang keine allzu grossen Erfolgschancen prophezeit worden wäre.

Streit mit dem FC Basel

Das war allerdings nicht der einzige Grund, warum das Stadion-Plus-Projekt früh scheiterte. Denn parallel zu den Umbau-Gedanken der Joggeli-Eigentümerin mussten die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ihre Bahnausbaupläne rund um Basel vorantreiben. Weil der St.-Jakob-Park nahe an den Gleisen gebaut ist, standen von beiden Parteien viele offene Fragen im Raum.

Es folgten zahlreiche Meetings. Genossenschaftsvorstandsmitglied Raymond Cron sagte damals gegenüber dieser Zeitung zur Diskussion mit den SBB: «Wir haben räumlich gegeneinander gerichtete Bedürfnisse.» Entsprechend kompliziert sei aufgrund von erhöhten Sicherheitsanforderungen die Lösungsfindung.

Auch wenn sich die infrastrukturellen Probleme nach und nach lösten, weil die SBB ihre Haltestelle beim Joggeli nicht ausbaut und vonseiten der Bundesbahnen kein zusätzliches Gleis benötigt wird, ging es mit dem Projekt nicht weiter. Stattdessen tat sich vor Jahresfrist zwischen dem FC Basel und der Stadion-Eigentümerin ein Konflikt auf, weil der FCB aufgrund ausbleibender Gegenleistungen seine Mietzahlungen zurückhielt.

Basel-Stadt muss Ja sagen

Eine Mediation brachte schliesslich Einigung unter den Parteien - und ebnete den Weg zu den gemeinsamen Überlegungen zur Joggeli-Modernisierung. Diese stehen erst am Anfang und benötigen letztlich auch die Zustimmung der Basler Regierung als Baurechtsnehmer.

Damit das Projekt gelingt, müssen auch andere Direktbetroffene einbezogen werden: Das Gespräch mit den übrigen Stockwerkeigentümern und Nutzern (Suva, Shoppingcenter, Altersresidenz) muss noch gesucht werden, um ein ganzheitliches Projekt zu formulieren, das den Bedürfnissen aller Partner entspricht - etwas, das bei Stadion+ offenbar ebenfalls nicht in ausreichendem Masse geschehen ist.

Und auch die Architekten des bisherigen Baus - das Basler Büro Herzog & De Meuron - hätten aufgrund des Urheberrechts ein Wörtchen mitzureden, wenn es um eine optische Veränderung des Gebäudes geht.

Entsprechend ist man noch weit von konkreten Ergebnissen entfernt, geschweige denn von architektonischen Visualisierungen. Aber die Bemühungen laufen. Und am 3. Juni dürfte darüber auch Offizielles zu erfahren sein. Dann hält die Genossenschaft ihre jährliche Versammlung ab. An dieser kommt es auch zu einer Veränderung an der Spitze dieses Gremiums: Auf Andreas Kressler folgt Bernhard Fischer. Fest steht unabhängig vom Schwung hinter dem neuen Anlauf: Der designierte Präsident hat viel Arbeit vor sich, soll das in die Jahre gekommene Joggeli in naher Zukunft in zeitgemässer Aufmachung daherkommen.

Mariastein
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Mariastein »

Hoffentlich geht mal was! Ist schon ein wenig desolat das Ganze.

Chrisixx
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Chrisixx »

Warten schon 5 Jahre auf etwas.... Fast schon Zürcher Verhältnisse hier. :o  

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Bierathlet
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Bierathlet »

Chrisixx hat geschrieben: 19.05.2026, 22:13 Warten schon 5 Jahre auf etwas.... Fast schon Zürcher Verhältnisse hier. :o  

Wenigstens haben wir unser Stadion noch nicht abgerissen :)

JohnFranklin_
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von JohnFranklin_ »

Naja, also gemäss dem Abschnitt :

" Diese stehen erst am Anfang und benötigen letztlich auch die Zustimmung der Basler Regierung als Baurechtsnehmer.

Damit das Projekt gelingt, müssen auch andere Direktbetroffene einbezogen werden: (...)

Und auch die Architekten des bisherigen Baus - das Basler Büro Herzog & De Meuron - hätten aufgrund des Urheberrechts ein Wörtchen mitzureden, wenn es um eine optische Veränderung des Gebäudes geht.

Entsprechend ist man noch weit von konkreten Ergebnissen entfernt, geschweige denn von architektonischen Visualisierungen. "

...wird das Mimimum 5 Jahre brauchen, bis da etwas geht...

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andreas
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von andreas »

Auch wenn es teuer ist:

Erweiterungen der Gänge und Erneuerung der Fassade sind aus meiner Sicht ein Muss, da sie extreme Schwachpunkte des Joggeli sind. Die Visualisierungen des Projekts 2022 waren dazu sehr gut.
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El Pibe - Valderrama
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von El Pibe - Valderrama »

RotBlausBluet hat geschrieben: 19.05.2026, 19:59
Beide Parteien sind zur Einsicht gelangt, dass das Ende August 2022 vorgestellte Projekt «STADION+» nicht realisierbar ist.


Passt doch, Ramschlösung für einen mittlerweile Ramschklub.

Nein im Ernst, es sind ganz schlechte Nachrichten. Das Stadion muss stark erneuert werden. Stadion+ hätte meiner Ansicht nach dem Verein wieder eine Perspektive gegeben. Nun ist diese Hoffnung auch noch weg. 

Mariastein
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Mariastein »

El Pibe - Valderrama hat geschrieben: 20.05.2026, 13:38
RotBlausBluet hat geschrieben: 19.05.2026, 19:59
Beide Parteien sind zur Einsicht gelangt, dass das Ende August 2022 vorgestellte Projekt «STADION+» nicht realisierbar ist.


Passt doch, Ramschlösung für einen mittlerweile Ramschklub.

Nein im Ernst, es sind ganz schlechte Nachrichten. Das Stadion muss stark erneuert werden. Stadion+ hätte meiner Ansicht nach dem Verein wieder eine Perspektive gegeben. Nun ist diese Hoffnung auch noch weg. 

Seh ich gleich, vor allem diese vergilbte schmutzige Aussenhülle sieht langsam peinlich aus!

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maradoo
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von maradoo »

Ha scho mehrmols gfroogt, abr s het glaub no niemerts e Antwort gwüsst: wieso lüchtet d Hülle nümm?
 

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stacheldraht
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von stacheldraht »

maradoo hat geschrieben: 20.05.2026, 14:55 Ha scho mehrmols gfroogt, abr s het glaub no niemerts e Antwort gwüsst: wieso lüchtet d Hülle nümm?

Einersits enorm energieverbruchend (Bazzeli spare und nid wirklich nochhaltig, anderersits ischs system veraltet (damaligi technik, nid aglegt gsi, dass das die nägschte 50 johr durelüchtet).
Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen. Johann Wolfgang von Goethe

54, 74, 90 - 2014!

Der Pöbel thront über den Experten - FCBForum Tippweltmeister 2018!

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IchMagFischbrötchen
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von IchMagFischbrötchen »

Da ich antike Möbel liebe, finde ich, je älter etwas ist, desto besser siehts aus, zumindest in vielen Fällen. Ich mag die Aussenhülle immer noch. Der neue Entwurf könnte überall in jeder Stadt stehen, bei jedem Club mit Blau in den Vereinsfarben.

Lieber etwas was wirklich zu Basel passt und hierhin gehört und für das man stolz wäre, es noch 100 Jahre zu bewahren. 

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Käppelijoch
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Käppelijoch »

IchMagFischbrötchen hat geschrieben: 20.05.2026, 17:56
Lieber etwas was wirklich zu Basel passt und hierhin gehört und für das man stolz wäre, es noch 100 Jahre zu bewahren. 

Eine nachhaltige Hülle aus Holz und Lehm?

Costanzo Girl
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Costanzo Girl »

Mir gefällts wies ist, finde das Gedränge im D eigentlich recht geil.

Mariastein
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Mariastein »

IchMagFischbrötchen hat geschrieben: 20.05.2026, 17:56 Da ich antike Möbel liebe, finde ich, je älter etwas ist, desto besser siehts aus, zumindest in vielen Fällen. Ich mag die Aussenhülle immer noch. Der neue Entwurf könnte überall in jeder Stadt stehen, bei jedem Club mit Blau in den Vereinsfarben.

Lieber etwas was wirklich zu Basel passt und hierhin gehört und für das man stolz wäre, es noch 100 Jahre zu bewahren. 

Ja, wenn die Hülle gepflegt oder immer gereinigt wird! Aber so?

St.Jakobs Park
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von St.Jakobs Park »

Unser Stadion ist ein Überraschungsei. Aussen pfui, innen hui ;)

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Sean Lionn
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Sean Lionn »

ja, das joggeli ist nicht mehr "near mint" wie noch in den 2000ern, aber von einem desolaten zustand zu sprechen, finde ich doch einen hohn. wer ab und zu mal im ausland in einem altehrwürdigen stadion war/ist, der oder die weiss was 'desolat' heissen kann. und solange ein stadion nicht irgendwie einsturzgefährdet ist, kann man die kirche auch mal im dorf lassen. denn wie oft wird ein stadion in einem kalenderjahr genau gebraucht? 20-30 heimspiele vom fcb, frauen, evtl mal nati, dazu wenn überhaupt 1-2 nicht-fussball events. obs da jetzt wirklich eine mega-sanierung braucht?

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RL88
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von RL88 »

Costanzo Girl hat geschrieben: 20.05.2026, 20:18 Mir gefällts wies ist, finde das Gedränge im D eigentlich recht geil!
Und das geile Gedränge zum WC erst :D
1893  :cool:

Stobologyth
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Re: Renovation Joggeli

Beitrag von Stobologyth »

JohnFranklin_ hat geschrieben: 20.05.2026, 11:47
Und auch die Architekten des bisherigen Baus - das Basler Büro Herzog & De Meuron - hätten aufgrund des Urheberrechts ein Wörtchen mitzureden, wenn es um eine optische Veränderung des Gebäudes geht.


Boah, das macht mir etwas Sorgen. Die letzten Interviews von Herrn Herzog strotzten vor Eitelkeit. Was wenn er nur Einwilligung gibt, wenn er die Veränderung verantwortet, Koste es was es wolle? Und dann darf er in 10 Jahren in Interviews sich wieder über die Hässlichkeit einer Fassade beklagen, die er selber entworfen hat... :rolleyes:

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