Master hat geschrieben: 19.05.2026, 18:58
Reacher hat geschrieben: 19.05.2026, 17:32
Die Spieler kommen viel zu gut Weg. Dass ist doch nicht die Aufgabe vom Trainer die Spieler zu motivieren. Seine Aufgabe ist ein gutes System einzuarbeiten wo zu den Spieler passt. Jeder Spieler hat sich selber zu motivieren und den Arsch aufzureisen! Sie Spielen nie für den Trainer sondern für unseren Fc Basel 1893!!
Weis nicht warum immer der Trainer schuld ist...
Das ist eben kreuzfalsch.
Um ein high performing Team zu haben braucht es eben genau jemanden an der Spitze, der dafür sorgt, ein motivierendes Umfeld zu haben. Es ist nicht unbedingt seine Aufgabe, dass jeder einzelne motiviert ist, aber es ist die Aufgabe ein bestmögliches Team daraus zu bilden und dieses zu Höchstleistungen zu führen.
Der Trainer kann fachlich (fussballerisch) noch so gut sein, wenn er menschlich ein Vollpfosten ist resp. eben genau das nicht draufhat, dann bringt ihm das "Systemwissen" rein gar nichts.
Was Reacher wohl versuchte zu vermitteln, ist, dass jeder in jedem Job ein hohes Mass an intrinsischer Motivation mitbringen muss. Das gilt vor allem auch für Fussball Profis. Geld gegen Leistung. Fairer Deal. Normale Berufsleute werden ja auch nicht jeden Tag von ihren Vorgesetzten hofiert und dafür gepriesen, dass sie genau den Job machen, für den sie bezahlt werden. Da hat er einen Punkt.
Aber - und damit zurück zu Lichtsteiner - ein Chef darf auf keinen Fall eine
Motivationsbremse sein, ein De-motivator. Dann ist er maximal ungeeignet für den Job. Wenn deine Leute denken, dass du ein Arschloch bist, hast du verloren. As simple as that. Ob sie das denken, weiss ich nicht, aber ich sehe absolut gar nichts an diesem Menschen, das ihm auch nur einen Hauch von Sympathie einbringen würde. Er klammert sich an seine Spielerkarriere und denkt, er sei der Obermacker, aber er sollte mal den Zähler auf Null stellen und einsehen, dass er nur ein unerfahrener und total erfolgloser, humorloser und empathieloser Fussballtrainer ist. Davon gibt es ganz, ganz viele.
Degen sieht das auch nicht, weshalb auch er maximal ungeeignet ist, den Job zu machen. Er hat nur die Kohle und man muss ihm dankbar sein, dass er den FCB früher mal vor einem Verkauf ins Ausland bewahrt hat. Aber auch nicht für immer und ewig. Wer früher DD als Spieler erlebt und gehört hat, hätte sich beim Gedanken schlapp gelacht, dass der mal unser Präsident sein sollte. Es ist auch klar, weshalb.
Wir sind gerade ziemlich in Schieflage.