Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Diskussionen rund um den FCB.
NaSrI
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von NaSrI »

footbâle hat geschrieben: 24.09.2026, 20:48
Boati1893 hat geschrieben: 24.09.2026, 19:50 Andreas Böni hat erst diesen Sommer gegenüber der Republik den Obermafioso und Diktatorenfreund Infantino ziemlich deutlich verteidigt und meinte bezüglich Diktatorennähe man müsse sich halt "mit den Mächtigen arrangieren". Ich finde ihn ein totales No-Go - ungeachtet seiner fachlichen Fähigkeiten. Und auch bei denen hatte ich schon zu seiner Zeit als Fussballchef ziemlich grosse Zweifel. Aber passt irgendwie zu Degen, der Trump so faszinierend findet. Ganz ehrlich. Degen mag ein Händchen fürs Sparen haben. Empathie hat er keine - er trifft permanent absolut unverständliche Personalentscheide.

Eine der vielen Ursachen dafür ist, dass er weder Basel noch die Basler spürt. Null. Umgekehrt kenne ich auch niemand, der bei Degen ein e.v.u. Gefühl entwickelt. Die Verpflichtung von Chief irgendwas Böni ist deshalb kein Fehltritt, sondern DD Masterclass. Kein Basler mit Herz und Hirn wäre auf diese Idee gekommen.
Immerhin sieht man jetzt, womit er sich befasste, während der FCB sich mit der Marginale "finde den Cheftrainer" aufhält.

Treffend zusammengefasst!

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Käppelijoch
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Käppelijoch »

footbâle hat geschrieben: 24.09.2026, 20:48
Boati1893 hat geschrieben: 24.09.2026, 19:50 Andreas Böni hat erst diesen Sommer gegenüber der Republik den Obermafioso und Diktatorenfreund Infantino ziemlich deutlich verteidigt und meinte bezüglich Diktatorennähe man müsse sich halt "mit den Mächtigen arrangieren". Ich finde ihn ein totales No-Go - ungeachtet seiner fachlichen Fähigkeiten. Und auch bei denen hatte ich schon zu seiner Zeit als Fussballchef ziemlich grosse Zweifel. Aber passt irgendwie zu Degen, der Trump so faszinierend findet. Ganz ehrlich. Degen mag ein Händchen fürs Sparen haben. Empathie hat er keine - er trifft permanent absolut unverständliche Personalentscheide.

Eine der vielen Ursachen dafür ist, dass er weder Basel noch die Basler spürt. Null. Umgekehrt kenne ich auch niemand, der bei Degen ein e.v.u. Gefühl entwickelt. Die Verpflichtung von Chief irgendwas Böni ist deshalb kein Fehltritt, sondern DD Masterclass. Kein Basler mit Herz und Hirn wäre auf diese Idee gekommen.
Immerhin sieht man jetzt, womit er sich befasste, während der FCB sich mit der Marginale "finde den Cheftrainer" aufhält.

Ja, er hockt mit seinem Zwillingsbruder im Steuerparadiesghetto auf der Autobahnseite des Zürichsees, möchte gerne ein akzeptierter Tsüri-Bissness-Guy sein, welcher in den entsprechenden Lokalen mit Heidi und Carl feiert und fotographiert wird. Dazu wanzt er sich noch an die deutsche Bunte-Gesellschaft ran...er will den totalen Fame.

Darum wollte der den GC kaufen...er hätte so gut dazu gepasst. Aber nun muss er sich mit dem FCB abmühen.

Man muss Mitleid mit ihm haben.

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footbâle
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von footbâle »

Käppelijoch hat geschrieben: 24.09.2026, 21:46
footbâle hat geschrieben: 24.09.2026, 20:48
Boati1893 hat geschrieben: 24.09.2026, 19:50 Andreas Böni hat erst diesen Sommer gegenüber der Republik den Obermafioso und Diktatorenfreund Infantino ziemlich deutlich verteidigt und meinte bezüglich Diktatorennähe man müsse sich halt "mit den Mächtigen arrangieren". Ich finde ihn ein totales No-Go - ungeachtet seiner fachlichen Fähigkeiten. Und auch bei denen hatte ich schon zu seiner Zeit als Fussballchef ziemlich grosse Zweifel. Aber passt irgendwie zu Degen, der Trump so faszinierend findet. Ganz ehrlich. Degen mag ein Händchen fürs Sparen haben. Empathie hat er keine - er trifft permanent absolut unverständliche Personalentscheide.

Eine der vielen Ursachen dafür ist, dass er weder Basel noch die Basler spürt. Null. Umgekehrt kenne ich auch niemand, der bei Degen ein e.v.u. Gefühl entwickelt. Die Verpflichtung von Chief irgendwas Böni ist deshalb kein Fehltritt, sondern DD Masterclass. Kein Basler mit Herz und Hirn wäre auf diese Idee gekommen.
Immerhin sieht man jetzt, womit er sich befasste, während der FCB sich mit der Marginale "finde den Cheftrainer" aufhält.

Ja, er hockt mit seinem Zwillingsbruder im Steuerparadiesghetto auf der Autobahnseite des Zürichsees, möchte gerne ein akzeptierter Tsüri-Bissness-Guy sein, welcher in den entsprechenden Lokalen mit Heidi und Carl feiert und fotographiert wird. Dazu wanzt er sich noch an die deutsche Bunte-Gesellschaft ran...er will den totalen Fame.

Darum wollte der den GC kaufen...er hätte so gut dazu gepasst. Aber nun muss er sich mit dem FCB abmühen.

Man muss Mitleid mit ihm haben.

Müssen muss man nicht, aber dürfen darf man, wenn man will und kann. Ich will schon, aber kann nicht.

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Goldust
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Goldust »

Ferderinho_1893 hat geschrieben: 24.09.2026, 18:33
Goldust hat geschrieben: 24.09.2026, 14:51
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 24.09.2026, 11:32

Grundsätzlich wärs in der Theorie ja schon die Aufgabe der Kommunikationsabteilung, die Kernbotschaften von Themenblöcken zu erarbeiten und die exponierten Figuren wie Präsident, Sportchef und Trainer zu coachen und darauf zu achten, dass die das auch umsetzen.

Hier erscheint mir ziemlich klar, dass dies die letzten Jahre entweder nicht gemacht wurde oder sich die exponierten Figuren darüber hinweggesetzt haben oder beides. Beim Trainer ist das rund um Spiele eh schwierig, bei einem Präsi wie DD wohl auch. Bei den ganzen kommunikativen Fails von Lichtsteiner nicht nur in PKs, sondern in gedruckten Interviews liegt für mich der Verdacht nahe, dass die Kommunikationsabteilung einfach ihren Job nicht oder schlecht macht (z.B. das Interview mit der Entwickeln-und-nicht-Gewinnen Aussage hätte niemals freigegegen werden dürfen).

Von daher kann ich mir schon vorstellen, dass man dies intern selbstkritisch anging, Degen mag vieles sein, aber den Willen zur Selbstkritik und damit verbundener Ergreifung von Massnahmen hat er definitiv schon mehrfach deutlich gezeigt. Und jetzt der Abteilung einen klaren Chef gibt aus der Branche (analog Kaderplanung und Scouting). Dafür spricht auch, dass der neue Kommunikationschef auch direkt in der Geschäftsleitung Einsitz nimmt. Ob Böni der richtige dafür ist, glaube ich hingegen nicht.
stucki galt in seinem bereich auch als klarer chef. wieviel er zu sagen hatte, wenn es hart auf hart kam, hat man beim adjetey-transfer gesehen. 


Musste man abgeben, sich gegen diesen Transfer auszusprechen bedeutet eigentlich sich selbst zu diskreditieren.

Ich meine 10 Mio für Adjetej… da hätte ich das Transportmittel vorher zuerst noch selbst gebaut um Ihn dorthin zu bringen

darum geht es nicht. klar MUSST du den transfer machen. aber es zeigt halt, dass es völlig egal ist, wer auf welcher position sitzt und was für eine entscheidungsbefugnis dir offiziell zugeschrieben wird. du darfst deinen job nur solange alleine machen, wie degen gefällt, was du tust.

und ps: nein, er hat sich nicht diskreditiert. er hat sich nur auf die seite des sportlichen und nicht des finanziellen erfolgs gestellt. etwas, dass dieser führung leider völlig egal geworden zu seins cheint. 

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von FaChBetreuer »

Ich gehe davon aus, dass jemand mit dem Titel Managing Director auch einen ordentlichen Lohn erhält. 
Da könnte man auch die These aufstellen, ob das Geld nicht besser in einen Trainer oder Spieler investiert worden wäre.

Ich habe dabei immer das Bild im Kopf von der Galeere, auf der noch einer am Ruder sitzt und daneben ein grosser Verhandlungstisch steht mit 8 Typen im Anzug und einer sagt "Jetzt haben wir so viele gute Köpfe in der Direktion und trotzdem kommen wir nicht vorwärts".

Brunold81
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Brunold81 »

FaChBetreuer hat geschrieben: 25.09.2026, 09:15 Ich gehe davon aus, dass jemand mit dem Titel Managing Director auch einen ordentlichen Lohn erhält. 
Da könnte man auch die These aufstellen, ob das Geld nicht besser in einen Trainer oder Spieler investiert worden wäre.

Ich habe dabei immer das Bild im Kopf von der Galeere, auf der noch einer am Ruder sitzt und daneben ein grosser Verhandlungstisch steht mit 8 Typen im Anzug und einer sagt "Jetzt haben wir so viele gute Köpfe in der Direktion und trotzdem kommen wir nicht vorwärts".
 So viele Male, wie LG Dave sich genervt über die Fans äussert, dass wir es einfach nicht verstehen, war es vielleicht mal an der Zeit, für jemanden, der vom Fach ist, wenn es darum geht, mit dem Pöbel zu kommunizieren. Da kommt ein Böni natürlich gerade richtig, der beim Boulevard ja sicher genug Erfahrung gesammelt hat.

FaChBetreuer
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von FaChBetreuer »

Brunold81 hat geschrieben: 25.09.2026, 09:22
FaChBetreuer hat geschrieben: 25.09.2026, 09:15 Ich gehe davon aus, dass jemand mit dem Titel Managing Director auch einen ordentlichen Lohn erhält. 
Da könnte man auch die These aufstellen, ob das Geld nicht besser in einen Trainer oder Spieler investiert worden wäre.

Ich habe dabei immer das Bild im Kopf von der Galeere, auf der noch einer am Ruder sitzt und daneben ein grosser Verhandlungstisch steht mit 8 Typen im Anzug und einer sagt "Jetzt haben wir so viele gute Köpfe in der Direktion und trotzdem kommen wir nicht vorwärts".
 So viele Male, wie LG Dave sich genervt über die Fans äussert, dass wir es einfach nicht verstehen, war es vielleicht mal an der Zeit, für jemanden, der vom Fach ist, wenn es darum geht, mit dem Pöbel zu kommunizieren. Da kommt ein Böni natürlich gerade richtig, der beim Boulevard ja sicher genug Erfahrung gesammelt hat.
Gebe ich Dir recht. Trotzdem wird der Mann nicht günstig sein. LG Dave spricht immer von "man muss demütig sein", hätte er sich das Geld sparen können und anständig kommunizieren. Und wir haben eine Kommunikationsabteilung. Sind die nicht ausreichend?
Also ist die Aufgabe von Böni, dass die Fans nachher verstehen, was abgeht? Und LG Dave damit den Segen hat weiterzumachen wie bisher, weil er jemanden hat, der es allen verständlich erklären kann?
 

Waldfest
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Waldfest »

Irgendwie würde dieser Mr. Chätsy Roman noch gut in die Runde passen.

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von FaChBetreuer »

Waldfest hat geschrieben: 25.09.2026, 09:35 Irgendwie würde dieser Mr. Chätsy Roman noch gut in die Runde passen.

Mit seinen "Multipli Hundert" zu teuer ;-)

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Usswärtsfahrer
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

FaChBetreuer hat geschrieben: 25.09.2026, 09:26
Brunold81 hat geschrieben: 25.09.2026, 09:22
FaChBetreuer hat geschrieben: 25.09.2026, 09:15 Ich gehe davon aus, dass jemand mit dem Titel Managing Director auch einen ordentlichen Lohn erhält. 
Da könnte man auch die These aufstellen, ob das Geld nicht besser in einen Trainer oder Spieler investiert worden wäre.

Ich habe dabei immer das Bild im Kopf von der Galeere, auf der noch einer am Ruder sitzt und daneben ein grosser Verhandlungstisch steht mit 8 Typen im Anzug und einer sagt "Jetzt haben wir so viele gute Köpfe in der Direktion und trotzdem kommen wir nicht vorwärts".
 So viele Male, wie LG Dave sich genervt über die Fans äussert, dass wir es einfach nicht verstehen, war es vielleicht mal an der Zeit, für jemanden, der vom Fach ist, wenn es darum geht, mit dem Pöbel zu kommunizieren. Da kommt ein Böni natürlich gerade richtig, der beim Boulevard ja sicher genug Erfahrung gesammelt hat.
Gebe ich Dir recht. Trotzdem wird der Mann nicht günstig sein. LG Dave spricht immer von "man muss demütig sein", hätte er sich das Geld sparen können und anständig kommunizieren. Und wir haben eine Kommunikationsabteilung. Sind die nicht ausreichend?
Also ist die Aufgabe von Böni, dass die Fans nachher verstehen, was abgeht? Und LG Dave damit den Segen hat weiterzumachen wie bisher, weil er jemanden hat, der es allen verständlich erklären kann?
 

Nein, sind sie nicht. Wie schon weiter oben geschrieben, alleine die ganzen peinlichen Oneliner von Lichtsteiner dürfen so einer Abteilung nicht passieren: vielleicht mal in der Hitze des Gefechts nach einem Spiel, aber sicher nicht in der Häufigkeit und auf jeden Fall niemals in abgedruckten Interviews ("diese Mannschaft ist nicht zum gewinnen gemacht" :o), die sicher noch zum Gegenchecken vorab an den Verein geschickt werden.

Idealerweise werden gegen aussen kommunizierte Inhalte neu auch definiert und dann mit den exponierten Figuren wie Präsi, Sportchef und Trainer besprochen. Ob die sich daran halten oder nicht, ist gerade bei DD eine andere Sache. Aber immerhin würd das mal gemacht werden, ich bin überzeugt, aktuell überlässt man die einfach sich selbst.

Waldfest
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Waldfest »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 25.09.2026, 09:48
FaChBetreuer hat geschrieben: 25.09.2026, 09:26
Brunold81 hat geschrieben: 25.09.2026, 09:22
 So viele Male, wie LG Dave sich genervt über die Fans äussert, dass wir es einfach nicht verstehen, war es vielleicht mal an der Zeit, für jemanden, der vom Fach ist, wenn es darum geht, mit dem Pöbel zu kommunizieren. Da kommt ein Böni natürlich gerade richtig, der beim Boulevard ja sicher genug Erfahrung gesammelt hat.
Gebe ich Dir recht. Trotzdem wird der Mann nicht günstig sein. LG Dave spricht immer von "man muss demütig sein", hätte er sich das Geld sparen können und anständig kommunizieren. Und wir haben eine Kommunikationsabteilung. Sind die nicht ausreichend?
Also ist die Aufgabe von Böni, dass die Fans nachher verstehen, was abgeht? Und LG Dave damit den Segen hat weiterzumachen wie bisher, weil er jemanden hat, der es allen verständlich erklären kann?
 

Nein, sind sie nicht. Wie schon weiter oben geschrieben, alleine die ganzen peinlichen Oneliner von Lichtsteiner dürfen so einer Abteilung nicht passieren: vielleicht mal in der Hitze des Gefechts nach einem Spiel, aber sicher nicht in der Häufigkeit und auf jeden Fall niemals in abgedruckten Interviews ("diese Mannschaft ist nicht zum gewinnen gemacht" :o), die sicher noch zum Gegenchecken vorab an den Verein geschickt werden.

Idealerweise werden gegen aussen kommunizierte Inhalte neu auch definiert und dann mit den exponierten Figuren wie Präsi, Sportchef und Trainer besprochen. Ob die sich daran halten oder nicht, ist gerade bei DD eine andere Sache. Aber immerhin würd das mal gemacht werden, ich bin überzeugt, aktuell überlässt man die einfach sich selbst.

Wie willst du das verhindern, wenn der Trainer das so in einer live gestreamten PK sagt? War ja kein Interview in Druckform. Stelle ich mir eher schwierig vor :D

Medientraining wäre da angebrachter - aber wenn selbst der Chef offenbar resistent ist...

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Usswärtsfahrer
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

Waldfest hat geschrieben: 25.09.2026, 09:58
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 25.09.2026, 09:48
FaChBetreuer hat geschrieben: 25.09.2026, 09:26
Gebe ich Dir recht. Trotzdem wird der Mann nicht günstig sein. LG Dave spricht immer von "man muss demütig sein", hätte er sich das Geld sparen können und anständig kommunizieren. Und wir haben eine Kommunikationsabteilung. Sind die nicht ausreichend?
Also ist die Aufgabe von Böni, dass die Fans nachher verstehen, was abgeht? Und LG Dave damit den Segen hat weiterzumachen wie bisher, weil er jemanden hat, der es allen verständlich erklären kann?
 

Nein, sind sie nicht. Wie schon weiter oben geschrieben, alleine die ganzen peinlichen Oneliner von Lichtsteiner dürfen so einer Abteilung nicht passieren: vielleicht mal in der Hitze des Gefechts nach einem Spiel, aber sicher nicht in der Häufigkeit und auf jeden Fall niemals in abgedruckten Interviews ("diese Mannschaft ist nicht zum gewinnen gemacht" :o), die sicher noch zum Gegenchecken vorab an den Verein geschickt werden.

Idealerweise werden gegen aussen kommunizierte Inhalte neu auch definiert und dann mit den exponierten Figuren wie Präsi, Sportchef und Trainer besprochen. Ob die sich daran halten oder nicht, ist gerade bei DD eine andere Sache. Aber immerhin würd das mal gemacht werden, ich bin überzeugt, aktuell überlässt man die einfach sich selbst.

Wie willst du das verhindern, wenn der Trainer das so in einer live gestreamten PK sagt? War ja kein Interview in Druckform. Stelle ich mir eher schwierig vor :D

Medientraining wäre da angebrachter - aber wenn selbst der Chef offenbar resistent ist...

Ah meinte das sei ein reguläres Interview gewesen. Spielt aber auch keine Rolle: Medientraining ist hier das richtige Stichwort. Kann ja nicht sein, dass der Trainer gefühlt wöchentlich solche peinlichen Punchlines raushaut.

Naja, Degen mag vieles sein, aber beratungsresistent glaube ich nicht, den Willen zu Selbstkritik und Einleitung entsprechender Massnahmen hat er ja schon öfters gezeigt. Der wird auch gemerkt haben, wie scheisse die Kommunikation gegen aussen immer wieder mal ist, sonst hätte er kaum einen neuen Medienchef eingestellt.

Waldfest
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Waldfest »

Ja, alles richtig, nur eben: Du kannst den Menschen nicht im Grundsatz ändern. Degen ist halt nun mal der Mr. Chätsy, das find ich auch voll ok, aber ist halt keine gute Eigenschaft als Präsident eines FCB :p

Zwischen Hirn und Mund scheint kein allzu grosser Filter zu bestehen. Das ist halt suboptimal und bekommst du nur begrenzt wegtrainiert.

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footbâle
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von footbâle »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 25.09.2026, 10:23
Waldfest hat geschrieben: 25.09.2026, 09:58
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 25.09.2026, 09:48  

Wie willst du das verhindern, wenn der Trainer das so in einer live gestreamten PK sagt? War ja kein Interview in Druckform. Stelle ich mir eher schwierig vor :D

Medientraining wäre da angebrachter - aber wenn selbst der Chef offenbar resistent ist...

Ah meinte das sei ein reguläres Interview gewesen. Spielt aber auch keine Rolle: Medientraining ist hier das richtige Stichwort. Kann ja nicht sein, dass der Trainer gefühlt wöchentlich solche peinlichen Punchlines raushaut.
Wenn man einen Böni als Festangestellten in die GL holt, eigens um einem Trainer abzugewöhnen, Unsinn zu erzählen, dann hat man kein Problem in der Kommunikationsabteilung, sondern ein Trainerproblem. Aber der ist ja nun weg. Medientraining macht Sinn. Klar. Aber das kann man auf Top Niveau mit einem externen Coach 'on demand' machen. Viel günstiger und besser. Dafür braucht man keinen Chief Officer im 100% Pensum. Ich würde zu gerne mal Böni's Stellenbeschreibung / Pflichtenheft sehen.
 

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

footbâle hat geschrieben: 25.09.2026, 12:47
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 25.09.2026, 10:23
Waldfest hat geschrieben: 25.09.2026, 09:58

Wie willst du das verhindern, wenn der Trainer das so in einer live gestreamten PK sagt? War ja kein Interview in Druckform. Stelle ich mir eher schwierig vor :D

Medientraining wäre da angebrachter - aber wenn selbst der Chef offenbar resistent ist...

Ah meinte das sei ein reguläres Interview gewesen. Spielt aber auch keine Rolle: Medientraining ist hier das richtige Stichwort. Kann ja nicht sein, dass der Trainer gefühlt wöchentlich solche peinlichen Punchlines raushaut.
Wenn man einen Böni als Festangestellten in die GL holt, eigens um einem Trainer abzugewöhnen, Unsinn zu erzählen, dann hat man kein Problem in der Kommunikationsabteilung, sondern ein Trainerproblem. Aber der ist ja nun weg. Medientraining macht Sinn. Klar. Aber das kann man auf Top Niveau mit einem externen Coach 'on demand' machen. Viel günstiger und besser. Dafür braucht man keinen Chief Officer im 100% Pensum. Ich würde zu gerne mal Böni's Stellenbeschreibung / Pflichtenheft sehen.
 

Ja, das würd ich auch gerne sehen. Aber da wir ja eh nicht wissen, wie es intern aussieht, machts auch keinen Sinn, dem FCB direkt Fehlverhalten bei der Anstellung vorzuhalten und externe Lösungen vorzuschlagen. Mit Medientraining meinte ich auch nicht, dass irgendeiner mit Trainer, Sportchef und Präsi einmal pro Woche zusammensitzt und ihnen vorsagt, wie sie sich gegen aussen verhalten sollen. Sondern dass der Medienchef (oder wie das Amt auch immer heisst) die Kommunikationsstrategie definiert mit den entsprechenden Inhalten und dafür zuständig ist, dass die auch von allen Exponenten und auf allen Kanälen des Vereins gegen aussen so transportiert bzw. umgesetzt wird. Und so wie sich Degen und Lichtsteiner verhalten haben, gibts so eine Strategie kaum oder wird nicht umgesetzt.

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Basilou »

footbâle hat geschrieben: 25.09.2026, 12:47 Wenn man einen Böni als Festangestellten in die GL holt, eigens um einem Trainer abzugewöhnen, Unsinn zu erzählen, dann hat man kein Problem in der Kommunikationsabteilung, sondern ein Trainerproblem. Aber der ist ja nun weg.
Vielleicht wissen sie ja intern schon, wer der Neue wird, und haben deshalb vorgesorgt. :o :p

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Goldust
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Goldust »


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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

Goldust hat geschrieben: 26.09.2026, 08:53 https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stad ... ld.4239474

schöne kommentar hüt in dr bz

Ja, ziemlich treffend insgesamt.

Die angesprochene Entfremdung von Club und Fans durch fehlende Identifikation kommt auch vom sportlichen Misserfolg - vor anderthalb Jahren war das "System Degen" wohl den meisten mehr als recht.

Dass der sportliche Misserfolg wiederum deutlich dem System zuzuschreiben ist, macht den Teufelskreis perfekt.

Von mir aus kann Degen auch weg. Aber: mir ist die Diskussion um mögliche Nachfolger häufig zu billig und zu einfach (hier im Forum und auch in solchen Zeitungsartikeln): als würden reihenweise Leute nur darauf warten, übernehmen zu können und sowieso sofort alles besser machen. Man hat bei Burgener gesehen, wie übel das in die Hose gehen kann.

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Waldfest »

Korrekt.

Man dachte, nach Burgener könne es nicht mehr schlimmer werden.

Wir wurden eines besseren belehrt.

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

Waldfest hat geschrieben: 26.09.2026, 10:31 Korrekt.

Man dachte, nach Burgener könne es nicht mehr schlimmer werden.

Wir wurden eines besseren belehrt.

Sehe ich anders. Bei Degen stimmen wenigstens die Finanzen, noch 1-2 Burgener-Jahre mehr und der Verein wär bankrott gewesen. Wir müssen jetzt hier aber auch nicht zum 1000. Mal dieselbe Diskussion aufwärmen.

Egal: nach 5 Jahren zieht auch für mich das Finanz-Argument bei Degen kaum noch. Zu viele Neustarts, zu viele Experimente, zu wenig sportlicher Erfolg, zu wenig Identifikationsfiguren. Die Patrone der aktuellen sportlichen Leitung mit Stocker, Herrmann und Trainerstaff muss jetzt endlich sitzen und endlich mal konstant bleiben. Sonst ist Sommer 2027 und wir sind seit Jahren in irgendwelchen Übergangsphasen ohne Ziel und Ergebnisse. Dann ist auch bei den Letzten (wozu ich mich zähle) der Goodwill entgültig verspielt.

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Strelizie »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 26.09.2026, 11:09
Waldfest hat geschrieben: 26.09.2026, 10:31 Korrekt.

Man dachte, nach Burgener könne es nicht mehr schlimmer werden.

Wir wurden eines besseren belehrt.

Sehe ich anders. Bei Degen stimmen wenigstens die Finanzen, noch 1-2 Burgener-Jahre mehr und der Verein wär bankrott gewesen. Wir müssen jetzt hier aber auch nicht zum 1000. Mal dieselbe Diskussion aufwärmen.

Egal: nach 5 Jahren zieht auch für mich das Finanz-Argument bei Degen kaum noch. Zu viele Neustarts, zu viele Experimente, zu wenig sportlicher Erfolg, zu wenig Identifikationsfiguren. Die Patrone der aktuellen sportlichen Leitung mit Stocker, Herrmann und Trainerstaff muss jetzt endlich sitzen und endlich mal konstant bleiben. Sonst ist Sommer 2027 und wir sind seit Jahren in irgendwelchen Übergangsphasen ohne Ziel und Ergebnisse. Dann ist auch bei den Letzten (wozu ich mich zähle) der Goodwill entgültig verspielt.

Ist bei mir bereits passiert. Warte sehnlichst auf einen DD Abgang. Und ja, auch ich habe keine Lösung parat, wer übernehmen kann. Aber den langsamen Zerfall der FCB DNA mitanzusehen halte ich nicht mehr aus.

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Konter »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 26.09.2026, 09:33
Goldust hat geschrieben: 26.09.2026, 08:53 https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stad ... ld.4239474

schöne kommentar hüt in dr bz

Ja, ziemlich treffend insgesamt.

Die angesprochene Entfremdung von Club und Fans durch fehlende Identifikation kommt auch vom sportlichen Misserfolg - vor anderthalb Jahren war das "System Degen" wohl den meisten mehr als recht.

Dass der sportliche Misserfolg wiederum deutlich dem System zuzuschreiben ist, macht den Teufelskreis perfekt.

Von mir aus kann Degen auch weg. Aber: mir ist die Diskussion um mögliche Nachfolger häufig zu billig und zu einfach (hier im Forum und auch in solchen Zeitungsartikeln): als würden reihenweise Leute nur darauf warten, übernehmen zu können und sowieso sofort alles besser machen. Man hat bei Burgener gesehen, wie übel das in die Hose gehen kann.


Wenn die Mannschaft erfolgreich ist, kann man eher mal darüber wegsehen, dass es viele Söldner im Team hat und wenig Spieler mit Basel-Bezug, egal, wo sie herkommen. Wenn du aber 4 von 5 Heimspielen verliest und dabei Spieler auf dem Platz hast, die ausser Shaq und Salvi nicht länger als anderthalb Saisons beim FC Basel sind, dann wird es sehr schnell sehr unruhig und das völlig zurecht. Mit alles Leuten aus dem eigenen Nachwuchs, würde es wohl auch nicht viel schlechter aussehen. 

Wenn dazu noch kein funktionierendes sportliches Konzept sichtbar ist und man einen Trainerverschleiss wie zu besten Sion-Zeiten hat, dann ist der Kredit halt bald mal aufgebraucht. Dass so ein Unsympath wie Böni noch kommt, der zu seiner Zeit beim Blick nur Müll geschrieben hat und ein fragwürdiges Verhältnis zu Infantino hat, kann man nur noch den Kopf schütteln. Der soll sich gefälligst im Hintergrund halten und alles was öffentliche Kommunikation betrifft Remo, Simon und Maxi überlassen, dann kann ich hier auch zwei Augen zudrücken. Aber einmal mehr ist dies ein Beweis dafür, dass Degen einfach nicht versteht wie Basel tickt. Degen hat bei mir noch eine Chance. Wenn es jetzt mit Herrmann und dem neuen Trainer sportlich nicht deutlich besser wird und man nicht die Transferstrategie etwas anpasst und zurückfährt, dann ist er als Eigentümer und Präsident nicht mehr tragbar. 
 

FC Bâle
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von FC Bâle »

Kann jemand den Artikel mal reinkopieren?

Lalo86
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Lalo86 »

FC Basel: Das «System Degen»
steuert auf sein Ende zu


Alter Trainer hin, neuer Trainer her: Präsident David Degenhat den FC Basel endgültig zum Durchlauferhitzer
getrimmt. Und zur Geldmaschine. Dieser Sport beruht aber auf Identifikation.

Zwei Ereignisse haben den Schweizer Fussball in dieser Woche erschüttert: Granit Xhakas Geständnis, einen Corona-Persilschein gefälscht zu haben und das Erscheinen der bereits dritten Biografie über Karl «Karli» Odermatt mit einigen Geständnissen von, sagen
wir: anekdotischem Wert.

Zum Anfassen bodenständig Ernsthaft betrachtet, enthüllen diese beiden Momentaufnahmen aus
dem Fussballgeschäft viel zum «Heute» und zum «Damals». Karli Odermatt wurde zum Original, weil er sein Leben lebte, wie er es für gut hielt und dabei immer «zum Anfassen» blieb. Wie man so schön sagt. Seiner Heimatstadt Basel hielt er, trotz eines Abstechers nach
Bern, die Treue. Seinen Freunden, Fans und Beizen sowieso.

Granit Xhaka ist auch ein Kleinbasler Original. Ein streitbarer, genialer Fussballer, der sein Leben lebt, wie er es für gut hält. Ob mit Doppeladler-Jubel, seiner Solidaritätsbezeugung für den in Den Haag zu 25 Jahren verurteilten kosovarischen Ex-Präsidenten Hashim Thaçi oder dem Insta-Grüsschen für einen später wegen
Kindesmissbrauch verurteilten Hells Angel: Xhaka steht offen zu seinen Überzeugungen und Freundschaften. Ein bodenständiger Mann.

Spitzenfussballer sind zu Götzen geworden Odermatt und Xhaka personifizieren die Entwicklung des Profifussballs in den vergangenen 50 oder 60 Jahren. Man sollte diesen Vergleich ohne moralisches Urteil und ebenso ohne nostalgischen Gefühle ziehen: Fussball wird nicht im luftleeren Raum gespielt sondern ist ein Produkt der vorherrschenden ökonomischen und vor allem gesellschaftlichen Entwicklungen.Spitzenfussballer sind zu Götzen geworden, für die man zu jeder Tages- und Nachtzeit aufsteht. Ihr Fusswerk wird gleichgesetzt mit grosser Kunst.
Womit wir beim lokalen Verein wären, dem Odermatt und Xhaka verbunden sind und waren: dem FC Basel. Er befindet sich in einer Zwischenhölle. Strukturell und ideell. Vom «System Odermatt», also einem lokal geprägten und mit Identifikationsspielern bestückten
Verein, ist spätestens seit der Ära von Bernhard Heusler kaum ein Grashalm mehr übrig. Und vom «System Xhaka», einem finanziell entrückten, mit Spielern, die international für Aufsehen sorgen, bestückten Verein, ist der Club viele Ligen entfernt.

Sie kommen und gehen

Es herrscht im Joggeli seit einigen Jahren das «System Degen». So benannt nach dem aktuellen Vereinspräsidenten und Mitinhaber des Clubs. Der Gewinn des Doubles im vergangenen Jahr hat manches
davon übertüncht. Mehr und mehr zeigt sich aber, was diese Ära im Kern prägt: Es geht darum, mit der ersten Mannschaft Geld zu verdienen. Der FCB ist zum lupenreinen Durchlauferhitzer geworden.
Sage und schreibe 25 Profis, so hat diese Zeitung am Donnerstag voriger Woche aufgezeigt, haben den Club in diesem Jahr verlassen. Auf der anderen Seite der Rechnung stehen plusminus ebenso viele
Spieler, die dazugestossen sind. Vom Trainerverschleiss gar nicht zu sprechen, der seit Freitag wieder in eine nächste Runde geht. Und, so war ebenso dieser Tage zu lesen, das Kader hat vor allem dank eines
Spielers (dass es sich um jemanden mit Namen Asane Sow handelt, ist nicht relevant) wieder einmal an Wert gewonnen. Wer nicht performt, ist weg - wer performt, ebenso Der FC Basel des «Systems Degen» ist kapitalistisches Business in Reinform. Ein Spiel mit Kapital, ohne Sentimentalitäten, knallhart
kalkuliert. Ein «Sweat Shop» auf dem Rasen. Wer nicht performt, ist morgen weg. Wer performt, noch früher. Daran ist auf den ersten Blick nichts verwerflich. Degen besitzt den Club mit, er darf tun und lassen, was er will. Er führt ihn nach den geltenden Prinzipien des
Geschäfts. Einfach eine Spur überdrehter und extremer. Ganz seiner Art entsprechend. Das grosse Problem dabei: Die Identifikation mit dem Club sinkt mit
jedem rasch getätigten Ein- und Verkauf von Spielern. Das ist für jeden spür- und hörbar, der mit Fans in der Stadt und Region redet, der die Kommentare auf Social Media oder die Leserbriefseiten überfliegt, der selbst jenen Fussball mag, der neben dem Business
noch ein anderes Gesicht, oder besser: andere Gesichter trägt.
Identifikation ist schliesslich die «Soft Power», auf welcher das Fussballgeschäft letzten Endes beruht.
Und sie bröckelt in Basel. Noch pilgern Tausende bei FCB- Heimspielen ins Joggeli. Die Basler Fantreue trug immer schon nibelungenhafte Züge. Aber die Geduld mit der Clubführung gelangt langsam an ihr Ende und die Frage ist: Wann kommt das «System
Degen» zu (s)einem Ende?

Lichtscheues altes Geld

Ich frage mich, was die Rey-Krayers und vor allem auch die Duschmalés dazu verleitet hat, sich aktiv an diesem Club unter der Führung von David Degen zu beteiligen. Was könnte den Reputationsschaden aufwiegen, der jetzt schon konstatiert werden muss? Die paar Millionen Franken Gewinn pro Saison? Das Rampen-, oder besser Flutlicht im Stadion vor Tausenden von Zuschauerinnen und Zuschauern? Ausgerechnet das alte und sonst
so lichtscheue Basler Geld vermengt sich mit dem Fussballgeschäft,das doch so volatil ist und in der Regel nur Menschen mit einer hasardistischen Ader vorbehalten bleibt.
Können und werden diese Geldgeber irgendwann die Reissleine ziehen? Spüren sie, dass ihr Engagement allmählich zum Eigentor wird? Halten sich die Duschmalés als Rückfalloption bereit, wenn
Degen das Schiff verlassen sollte?
Die mittlerweile vom «System Degen» weit vorangetriebene Entfremdung zwischen Club und Fans wird auch der in dieser Woche präsentierte neue, den Untiefen des «embedded» Fussballboulevards stammende Kommunikationsschef nicht rückgängig machen können. Dass er nach offizieller Darstellung
«das Bindeglied zu den Besitzenden» sein soll, deutet aber auf etwas Interessantes hin: Wo es ein Bindeglied braucht, gibt es eine Lücke.
Und wo es Lücken gibt, kann man fallen.

Zeno
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Zeno »

FaChBetreuer hat geschrieben: 25.09.2026, 09:26
Brunold81 hat geschrieben: 25.09.2026, 09:22
FaChBetreuer hat geschrieben: 25.09.2026, 09:15 Ich gehe davon aus, dass jemand mit dem Titel Managing Director auch einen ordentlichen Lohn erhält. 
Da könnte man auch die These aufstellen, ob das Geld nicht besser in einen Trainer oder Spieler investiert worden wäre.

Ich habe dabei immer das Bild im Kopf von der Galeere, auf der noch einer am Ruder sitzt und daneben ein grosser Verhandlungstisch steht mit 8 Typen im Anzug und einer sagt "Jetzt haben wir so viele gute Köpfe in der Direktion und trotzdem kommen wir nicht vorwärts".
 So viele Male, wie LG Dave sich genervt über die Fans äussert, dass wir es einfach nicht verstehen, war es vielleicht mal an der Zeit, für jemanden, der vom Fach ist, wenn es darum geht, mit dem Pöbel zu kommunizieren. Da kommt ein Böni natürlich gerade richtig, der beim Boulevard ja sicher genug Erfahrung gesammelt hat.
Gebe ich Dir recht. Trotzdem wird der Mann nicht günstig sein. LG Dave spricht immer von "man muss demütig sein", hätte er sich das Geld sparen können und anständig kommunizieren. Und wir haben eine Kommunikationsabteilung. Sind die nicht ausreichend?
Also ist die Aufgabe von Böni, dass die Fans nachher verstehen, was abgeht? Und LG Dave damit den Segen hat weiterzumachen wie bisher, weil er jemanden hat, der es allen verständlich erklären kann?
 

Irgendwie erinnert mich das an Politik / Politiker. Wenn nicht so gewählt/abgestimmt wird wie man will. Dann ist das Volk eben nicht gut informiert worden. Alternativ auch einfach zu blöd. Auch da wird dann ein Kommunikationsprofi angestellt, der das besser verkaufen kann. Nur im Fussball bekommst du jedes weekend 1:1 vorgezeigt ob deine "Politik/Arbeit" was taugte. Zum Glück durchschaut das sowohl in der Politik, als auch im Fussball immer mehr Leute. Und agiert entsprechend. Event. auch dank social Media?

scharteflue
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von scharteflue »

Zeno hat geschrieben: 26.09.2026, 13:12
FaChBetreuer hat geschrieben: 25.09.2026, 09:26
Brunold81 hat geschrieben: 25.09.2026, 09:22
 So viele Male, wie LG Dave sich genervt über die Fans äussert, dass wir es einfach nicht verstehen, war es vielleicht mal an der Zeit, für jemanden, der vom Fach ist, wenn es darum geht, mit dem Pöbel zu kommunizieren. Da kommt ein Böni natürlich gerade richtig, der beim Boulevard ja sicher genug Erfahrung gesammelt hat.
Gebe ich Dir recht. Trotzdem wird der Mann nicht günstig sein. LG Dave spricht immer von "man muss demütig sein", hätte er sich das Geld sparen können und anständig kommunizieren. Und wir haben eine Kommunikationsabteilung. Sind die nicht ausreichend?
Also ist die Aufgabe von Böni, dass die Fans nachher verstehen, was abgeht? Und LG Dave damit den Segen hat weiterzumachen wie bisher, weil er jemanden hat, der es allen verständlich erklären kann?
 

Irgendwie erinnert mich das an Politik / Politiker. Wenn nicht so gewählt/abgestimmt wird wie man will. Dann ist das Volk eben nicht gut informiert worden. Alternativ auch einfach zu blöd. Auch da wird dann ein Kommunikationsprofi angestellt, der das besser verkaufen kann. Nur im Fussball bekommst du jedes weekend 1:1 vorgezeigt ob deine "Politik/Arbeit" was taugte. Zum Glück durchschaut das sowohl in der Politik, als auch im Fussball immer mehr Leute. Und agiert entsprechend. Event. auch dank social Media?

Wenn du tatsächlich das Gefühl hast, dass die Bevölkerung besser informiert ist durch Social Media: ich hab‘ schlechte Neuigkeiten für dich….

ghaim
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von ghaim »

Mir zaale halt lieber Manager-Böni statt Meister-Prämie...

Zeno
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Zeno »

scharteflue hat geschrieben: 26.09.2026, 13:44
Zeno hat geschrieben: 26.09.2026, 13:12
FaChBetreuer hat geschrieben: 25.09.2026, 09:26
Gebe ich Dir recht. Trotzdem wird der Mann nicht günstig sein. LG Dave spricht immer von "man muss demütig sein", hätte er sich das Geld sparen können und anständig kommunizieren. Und wir haben eine Kommunikationsabteilung. Sind die nicht ausreichend?
Also ist die Aufgabe von Böni, dass die Fans nachher verstehen, was abgeht? Und LG Dave damit den Segen hat weiterzumachen wie bisher, weil er jemanden hat, der es allen verständlich erklären kann?
 

Irgendwie erinnert mich das an Politik / Politiker. Wenn nicht so gewählt/abgestimmt wird wie man will. Dann ist das Volk eben nicht gut informiert worden. Alternativ auch einfach zu blöd. Auch da wird dann ein Kommunikationsprofi angestellt, der das besser verkaufen kann. Nur im Fussball bekommst du jedes weekend 1:1 vorgezeigt ob deine "Politik/Arbeit" was taugte. Zum Glück durchschaut das sowohl in der Politik, als auch im Fussball immer mehr Leute. Und agiert entsprechend. Event. auch dank social Media?

Wenn du tatsächlich das Gefühl hast, dass die Bevölkerung besser informiert ist durch Social Media: ich hab‘ schlechte Neuigkeiten für dich….

Kenne mich da altersbedingt zuwenig aus. Deshalb das Fragezeichen. Abervetwas weiss ich...durch die "normalen Medien" bekomme ich fast durchwegs Einheitsbrei.

Elros
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Elros »

Lalo86 hat geschrieben: 26.09.2026, 12:59
[...] Granit Xhaka ist auch ein Kleinbasler Original [...]

Also wie e Grossbasler e Glaibasler Original ka sy, isch mir als Glaibasler bitz schleierhaft :p

Lalo86
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Lalo86 »

Elros hat geschrieben: 26.09.2026, 15:36
Lalo86 hat geschrieben: 26.09.2026, 12:59
[...] Granit Xhaka ist auch ein Kleinbasler Original [...]

Also wie e Grossbasler e Glaibasler Original ka sy, isch mir als Glaibasler bitz schleierhaft :p

Er wuchs zuerst im Kleinbasel auf, und zügelte danach ins St. Johann.

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