@Konter
(…)Der Islam ist eine fast 1500 Jahre alte Religion mit über 2 Milliarden Angehörigen mit unterschiedlichen Traditionen und Strömungen. Die Christen und die Religion als solches sind nicht für das radikale Christentum, welches sich in Trumps Kabinett befindet verantwortlich und auch nicht für christlichen Terrorismus. Die Juden und die Religion als solches sind auch nicht für die radikale Regierung Israels verantwortlich oder jüdischen Terrorismus wie z.B. die Hügeljugend. Und die Muslime und die Religion als Ganzes sind auch nicht für die Mullahs im Iran oder islamistischen Terrorismus verantwortlich.(…)
Und jetzt? Was spielen Alter einer Religion und die Anzahl ihrer Gläubigen für eine Rolle in dieser Debatte?
Auch Scientology, wenn es dann noch sowas wie eine Menschheit gibt, feiert 3453 seinen 1500. „Geburtstag“! Vielleicht mit 100 Idioten, die an diesen Blödsinn glauben, vielleicht mit 1 Milliarde. Vielleicht gilt Hubbard dannzumal als eine weltweite Erlöserfigur, wer weiss das schon jetzt und hier. Entscheidend ist doch, was eine Religion nach aussen den Nicht-Gläubigen vermittelt. Wir hatten diese Diskussion hier schon wiederholt.
Die Juden in Israel sind für die Regierung Netanjahu verantwortlich! Israel ist der einzige jüdische Stast auf diesem Planeten und per Definition „jüdisch“. Und wenn du schon mit dieser ominösen Zahl 1500 argumentieren willst: 4000 Jahre. Und ein Prozent der Weltbevölkerung sind Juden.
Wiederum völlig anderes sieht es beim Christentum aus mit der Verantwortung für Trump. Im Prinzip sind die USA seit 1956 ein „Gottesstaat“! Damals machte der Kongress den schönen Glückskeks-Text
In God we Trust zum nationalen und bis heute gültigen Motto!
Jetzt aber die radikal-evangelikalen Christen für die Wahl Trumps verantwortlich machen…zumindest eine mutige und imo auch belegbare These. Mehr aber auch nicht.
Unbestreitbare Tatsache bleibt jedoch: Der Islam ist eine eher nicht so für weltliche Dinge offene Religion mit sehr grosser Tendenz zum Faschismus. Dass der Täter von Berlin fröhlich seinen Vater und sein Umfeld belogen und getäuscht hat… Taqiyya. Aber auch da wieder: Selbst innerhalb des Islams kontroverses Thema. Schiiten eher pro, Sunniten eher neutral diesbezüglich.
Der Islam ist dermassen widersprüchlich, dass damit im Prinzip je nach Auslegung alles begründet werden kann oder auch nicht.
Tatsache ist aber nun mal auch, dass eine überwältigende Zahl der Anschläge auf das Konto islamischer Täter gehen. Und einfach nie aus diesem Kosmos Stimmen zu hören sind, die diese Taten verurteilen. Nicht aus Teheran, nicht aus Saudi-Arabien, nicht aus New York vom muslimischen Bürgermeister, der am liebsten Weltpolitiker wäre, damit er den bösen Netanhjahu ins dunkelste Verlies werfen darf.