Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Diskussionen rund um den FCB.
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Goldust
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Goldust »

St.Jakobs Park hat geschrieben: 21.06.2026, 07:09 David Degen ist aus meiner Sicht ein Narzisst. Und Narzissten können langfristig keinen Fussballclub führen. Sie hören oft zu wenig auf andere, wollen wichtige Entscheidungen selber treffen und sind selten echte Teamplayer. Kurzfristig kann das funktionieren, langfristig geht das aber meistens in die Hose, weil zu vieles von einer Person abhängt.

—-> siehe Trump

seh ich auch so. ein paradebeispiel eines solchen

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Notbremse
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Notbremse »

St.Jakobs Park hat geschrieben: 21.06.2026, 07:09 David Degen ist aus meiner Sicht ein Narzisst. Und Narzissten können langfristig keinen Fussballclub führen. Sie hören oft zu wenig auf andere, wollen wichtige Entscheidungen selber treffen und sind selten echte Teamplayer. Kurzfristig kann das funktionieren, langfristig geht das aber meistens in die Hose, weil zu vieles von einer Person abhängt.

—-> siehe Trump

--> siehe Uli Hoeness oder Florentino Perez 

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stacheldraht
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von stacheldraht »

Der aktuelle VR treibt die wichtigen Infrastrukturthemen weiter voran und geht (endlich) das Thema Trainingsplätze an.  :) Dienstbarkeitsvertrag über das Baurecht vom Regierungsrat abgesegnet. 

https://fcb.ch/pages/news/trainingscenter
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elb_47
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von elb_47 »

stacheldraht hat geschrieben: 23.06.2026, 15:50 Der aktuelle VR treibt die wichtigen Infrastrukturthemen weiter voran und geht (endlich) das Thema Trainingsplätze an.  :) Dienstbarkeitsvertrag über das Baurecht vom Regierungsrat abgesegnet. 

https://fcb.ch/pages/news/trainingscenter

Finde ich super. Denke der FCB hatte den anderen CH-Vereinen in Sachen Professionalität in der Infrastruktur lange etwas voraus, mittlerweile haben wohl die meisten nachgezogen. Höchste Zeit also hier auch einen nächsten Schritt zu machen.

Flachzange1981
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Flachzange1981 »

wichtiges Projekt, jeder der schon einmal ein Training auf dem platz 18 geschaut hat, weiss dass es dort keine adäquate Infrastruktur gibt. Da haben wir einen deutlichen Bedarf, der nun angegangen wird. Top!

Teigaff
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Teigaff »

Kann denn die bestehende Trainingsinfrastruktur auch während des Umbaus genutzt werden oder ist ein Ausweichen nötig? Die bestehenden Platzverhältnisse empfinde ich nicht gerade als üppig

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jay
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von jay »

Der FC Basel 1893 verstärkt seine Geschäftsleitung mit Beat Läuchli als Chief Operations Officer (COO).

https://fcb.ch/pages/news/erganzung-fur ... i-wird-coo

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Schambbediss
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Schambbediss »

jay hat geschrieben: 24.06.2026, 11:59 Der FC Basel 1893 verstärkt seine Geschäftsleitung mit Beat Läuchli als Chief Operations Officer (COO).

https://fcb.ch/pages/news/erganzung-fur ... i-wird-coo

guete maa!

Immerhin da gibt es verstärkungen... :p

Mariastein
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Mariastein »

Hiess es nicht mal, dass man beim Kader UND der Geschäftsstelle sparen muss?
Gemäss inseres ehemaligen Sportchef ist die Kaderplanung 2026/27 abgeschlossen!
Da sieht man, dass wir nur noch angelogen werden! Ich habe unsere Saisonkarten erfolgreich aus dem Warenkorb entfernt!
Und kommt mir nicht mit Modefan und mehr solchen Scheiss, es ist mir scheissegal! Danke!

EffCeeBee
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von EffCeeBee »

Mariastein hat geschrieben: 24.06.2026, 19:45 Hiess es nicht mal, dass man beim Kader UND der Geschäftsstelle sparen muss?
Gemäss inseres ehemaligen Sportchef ist die Kaderplanung 2026/27 abgeschlossen!
Da sieht man, dass wir nur noch angelogen werden! Ich habe unsere Saisonkarten erfolgreich aus dem Warenkorb entfernt!
Und kommt mir nicht mit Modefan und mehr solchen Scheiss, es ist mir scheissegal! Danke!

Dir ist aber schon klar, das zwischen Planung und Ausführung Unterschiede bestehen oder?

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Notbremse
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Notbremse »

Mariastein hat geschrieben: 24.06.2026, 19:45 Hiess es nicht mal, dass man beim Kader UND der Geschäftsstelle sparen muss?
Gemäss inseres ehemaligen Sportchef ist die Kaderplanung 2026/27 abgeschlossen!
Da sieht man, dass wir nur noch angelogen werden! Ich habe unsere Saisonkarten erfolgreich aus dem Warenkorb entfernt!
Und kommt mir nicht mit Modefan und mehr solchen Scheiss, es ist mir scheissegal! Danke!

Wieso gibt man die Saisonkarte ab - geht es darum dass man die Führung finanziell nicht unterstützen möchte? Möchte man damit ein Zeichen setzen oder seinen Unmut zusätzlich unterstreichen? Schaut man die Spiele dann weiter am Fernseher - und jubelt bei einem Tor? Oder ist man sogar enttäuscht wenn der FCB erfolgreich spielt weil dies die eigene Theorie widerlegen könnte dass wir von der Führung hinters Licht geführt werden? Was ist mit den ganzen sozialen Aspekten rund um ein Fussballspiel: sich treffen, austauschen, zusammen jubeln, diskutieren, aufregen - vermisst man das dann nicht?

Es wird immer wieder mal erwähnt hier im Forum, für mich wirkt dies immer ein wenig trotzig - allenfalls können mir aber Betroffene ihre Beweggründe erklären damit ich es besser verstehen kann.

wilson
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von wilson »

Mariastein hat geschrieben: 24.06.2026, 19:45 Hiess es nicht mal, dass man beim Kader UND der Geschäftsstelle sparen muss?
Gemäss inseres ehemaligen Sportchef ist die Kaderplanung 2026/27 abgeschlossen!
Da sieht man, dass wir nur noch angelogen werden! Ich habe unsere Saisonkarten erfolgreich aus dem Warenkorb entfernt!
Und kommt mir nicht mit Modefan und mehr solchen Scheiss, es ist mir scheissegal! Danke!

Verstehe die neue COO Stelle eher als man zusätzliche Einnahmen durch eine weitere Stadionnutzung mit Konzerten/Anlässen generieren möchte.

Dalbedyyych
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Dalbedyyych »

wilson hat geschrieben: 24.06.2026, 20:30
Mariastein hat geschrieben: 24.06.2026, 19:45 Hiess es nicht mal, dass man beim Kader UND der Geschäftsstelle sparen muss?
Gemäss inseres ehemaligen Sportchef ist die Kaderplanung 2026/27 abgeschlossen!
Da sieht man, dass wir nur noch angelogen werden! Ich habe unsere Saisonkarten erfolgreich aus dem Warenkorb entfernt!
Und kommt mir nicht mit Modefan und mehr solchen Scheiss, es ist mir scheissegal! Danke!

Verstehe die neue COO Stelle eher als man zusätzliche Einnahmen durch eine weitere Stadionnutzung mit Konzerten/Anlässen generieren möchte.

Dänk i au. Dörf jo jede gseh wie är wott aber i ha mini karte füre fcb und für mi, welli gärn ins joggeli gang, mi 90 minute übers bier, d spieler, dr präsi und dr gegner ufreg, lieder mitsing (äml die alte), mit mine sitz nochbere über all die andere ahnigslose um is ume ufreg und am änd mitme lächle übere match oder mitme kopfschüttle über mi sälber und mis kindische verhalte heim gang.

Ps: wenns e coo bruucht denn isch dr beat ganz sicher e sehr guete entscheid!

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D4YW4LK3R
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von D4YW4LK3R »

Dalbedyyych hat geschrieben: 24.06.2026, 22:25
wilson hat geschrieben: 24.06.2026, 20:30
Mariastein hat geschrieben: 24.06.2026, 19:45 Hiess es nicht mal, dass man beim Kader UND der Geschäftsstelle sparen muss?
Gemäss inseres ehemaligen Sportchef ist die Kaderplanung 2026/27 abgeschlossen!
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Dänk i au. Dörf jo jede gseh wie är wott aber i ha mini karte füre fcb und für mi, welli gärn ins joggeli gang, mi 90 minute übers bier, d spieler, dr präsi und dr gegner ufreg, lieder mitsing (äml die alte), mit mine sitz nochbere über all die andere ahnigslose um is ume ufreg und am änd mitme lächle übere match oder mitme kopfschüttle über mi sälber und mis kindische verhalte heim gang.

Ps: wenns e coo bruucht denn isch dr beat ganz sicher e sehr guete entscheid!
Simer nit alli e bizli Dalbedyyych? 😊

oder zumindest fascht alli...  :D
 
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stacheldraht
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von stacheldraht »

wilson hat geschrieben: 24.06.2026, 20:30
Mariastein hat geschrieben: 24.06.2026, 19:45 Hiess es nicht mal, dass man beim Kader UND der Geschäftsstelle sparen muss?
Gemäss inseres ehemaligen Sportchef ist die Kaderplanung 2026/27 abgeschlossen!
Da sieht man, dass wir nur noch angelogen werden! Ich habe unsere Saisonkarten erfolgreich aus dem Warenkorb entfernt!
Und kommt mir nicht mit Modefan und mehr solchen Scheiss, es ist mir scheissegal! Danke!

Verstehe die neue COO Stelle eher als man zusätzliche Einnahmen durch eine weitere Stadionnutzung mit Konzerten/Anlässen generieren möchte.

Und der neue Mann (so neu ist er ja nicht) übernimmt bestehende Bereiche, welche bis anhin (aufgrund der Vakanz) direkt von David Degen geleitet wurden. Die Besetzung macht also mehr als Sinn. 
 
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Schambbediss
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Schambbediss »

Ein Interview mit unserem Technischen Direktor:

https://www.bazonline.ch/fc-basel-herrm ... 4640246653

Besu
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Besu »

Schambbediss hat geschrieben: 10.07.2026, 19:38 Ein Interview mit unserem Technischen Direktor:

https://www.bazonline.ch/fc-basel-herrm ... 4640246653

Was sagt er? Habe leider kein Abo.

Mariastein
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Mariastein »

Besu hat geschrieben: 10.07.2026, 19:51
Schambbediss hat geschrieben: 10.07.2026, 19:38 Ein Interview mit unserem Technischen Direktor:

https://www.bazonline.ch/fc-basel-herrm ... 4640246653

Was sagt er? Habe leider kein Abo.

Bezahllinks zu Posten halte ich für unnötig!

RotBlausBluet
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von RotBlausBluet »

Besu hat geschrieben:
Schambbediss hat geschrieben: 10.07.2026, 19:38 Ein Interview mit unserem Technischen Direktor:

https://www.bazonline.ch/fc-basel-herrm ... 4640246653

Was sagt er? Habe leider kein Abo.

Andreas Herrmann im Gespräch
«Wir verspüren bei Shaqiri keinen Zeitdruck»

Andreas Herrmann, der technische Leiter des FC Basel, spricht über den Ausnahmespieler, den Kaderumbruch sowie die Zusammenarbeit mit Valentin Stocker.

Dominic Willimann, Linus Schauffert
Publiziert heute um 18:41 Uhr

Andreas Herrmann, mit Ludwig Malachowski Thorell und Akpe Victory hat der FCB am Dienstag die Neuzugänge Nummer 4 und 5 verkündet. Damit ist man früher dran als noch in den vergangenen Saisons.

Ja, wir haben absichtlich einen proaktiveren Ansatz gewählt in diesem Transferfenster. Das wirkt sich gut auf die Verhandlungen aus, da die Spieler spüren, dass wir sie wollen – und andererseits kann der Trainerstaff so die neue Saison besser vorbereiten.

Auch vonseiten des FCB hiess es, dass ein grosser Umbruch im Kader bevorstehe. Wie weit ist dieser nun schon vorangeschritten?

Für mich hört sich das Wort Umbruch zu dramatisch an. Wir wollen gezielt Verstärkungen vornehmen. Aber es ist klar, dass es noch Bewegung im Kader geben wird – sowohl bei den Zu- als auch bei den Abgängen. Mit den fünf Transfers, die wir bisher getätigt haben, ist der FCB aber im Soll.

Wie dringend nötig sind aus Ihrer Sicht Verstärkungen, damit man in der kommenden Saison wieder vorne mitspielen kann?

Der Grossteil des Kaders hat die Qualität dafür. Man muss trotz der Enttäuschung über die vergangene Spielzeit auch sehen, dass wir unter unseren Möglichkeiten geblieben sind. Nehmen wir als Beispiel Albian Ajeti: Er hatte in der vergangenen Saison einen Expected-Goals-Wert von mehr als 0,5 pro 90 Minuten – und hat trotzdem nur vier Treffer erzielt. Mit etwas mehr Glück wären es vielleicht zehn geworden. Denn wir wissen ja um die grossen Abschlussqualitäten von Albi.

Ist man dennoch weiterhin auf der Suche nach einem neuen, treffsicheren Stürmer?

Wir sind auf dieser Position bereits ordentlich aufgestellt. Aber natürlich halten wir die Augen nach Torgefahr offen – wobei diese nicht nur über den Mittelstürmer erzeugt werden soll. Wir werden nichts Unüberlegtes tun, und möglicherweise ergibt sich ja auch auf dem Leihmarkt, der tendenziell immer etwas später ins Rollen kommt, noch etwas.

Es ist also denkbar, dass der FCB mit jenen Stürmern in die Saison startet, die jetzt im Kader sind?

Ja, das ist denkbar. Wobei die Saison schon Ende Juli beginnt …

Eine Position, auf der man mit Sicherheit noch etwas tun wird, ist die des Linksverteidigers.

Da stimme ich Ihnen zu.

Zuletzt kursierte der Name Isaac Schmidt in diesem Zusammenhang. Wäre das eine Option für den FC Basel?

Nachdem wir mit Dominik Schmid einen gestandenen Spieler abgegeben haben, suchen wir einen Ersatz in einem ähnlichen Alter. Wir prüfen Spieler mit und ohne Schweizer Pass.

Schmid sagte nach seinem Abgang im Interview mit der BaZ, er habe nicht gespürt, dass der FCB ihn habe halten wollen.

Ich war nicht direkt in die Gespräche involviert, da ich damals noch nicht offiziell im Amt war. Soweit ich weiss, signalisierte der Spieler früh, dass er etwas Neues suchte. Zwischenzeitlich war ein Verbleib eine Option, doch mit einem Restvertrag von einem Jahr lief es auf Verlängerung oder Abschied hinaus. Wir hätten ihn gerne behalten, aber zu für uns machbaren Konditionen. Was ich aber festhalten möchte: Aus meiner Sicht hat sich Dominik während der gesamten Verhandlungen absolut fair verhalten.

Wie will der FCB seine Führungsqualitäten ersetzen?

Ich sehe genug Führungspersönlichkeiten in der Mannschaft. Leadership hängt nicht nur mit dem Alter zusammen. Sehen Sie sich Ludwig Malachowski Thorell an: Er ist erst 21, aber übernahm beim Meistertitel mit Mjällby AIF eine Leaderrolle, und er bringt eine enorme Reife mit. Allgemein achten wir beim Scouting in diesem Sommer extrem auf Eigenschaften wie Resilienz und Verantwortungsbewusstsein. Die letzte Saison hat uns gezeigt, wie wichtig das ist.

Ein anderer Führungsspieler, Xherdan Shaqiri, liess beim Trainingsauftakt bemerkenswerterweise seine unmittelbare Zukunft offen. Haben Sie seither mit ihm gesprochen?

Wir stehen ständig in einem offenen Austausch mit Xherdan und seinen Beratern. Aber wir verspüren keinen Zeitdruck. Ich bin der Meinung, dass seine Aussagen medial etwas überspitzt interpretiert wurden. Er will vor allem eine gute Mannschaft vorfinden, mit der er Erfolg haben kann. Ihm geht es primär um das Wohl des FC Basel.

Anfang April deutete er in einem Interview mit der «Basler Zeitung» an, dass Gespräche mit Daniel Stucki über eine mögliche Vertragsverlängerung kurz bevorstehen würden. Konkret wurden diese also noch nicht.

Wie gesagt, sind wir im ständigen Austausch. Aber der Moment für einen Entscheid in eine konkrete Richtung ist noch nicht gekommen.

Kommt dieser erst im Winter?

Nicht per se. In solchen Angelegenheiten gibt es keinen Zeitrahmen. Wenn es etwas zu vermelden gibt, werden wir das tun. Aber derzeit befinden wir uns mit Xherdan in einem normalen Prozess, und es wird nicht von heute auf morgen eine Entscheidung getroffen. Das wollen weder wir noch er und seine Berater. Stand jetzt ist er fester Bestandteil der Kaderplanung für die kommende Saison.

Wie gut passt Xherdan Shaqiri mit 34 Jahren noch in die intensive Spielweise, die Stephan Lichtsteiner sehen möchte?

Xherdan ist ein absoluter Ausnahmespieler, der Partien im Alleingang entscheiden kann. Einem solchen Individualisten muss man gewisse Freiräume einräumen, die wir dann über das Kollektiv auffangen. Er läuft den Gegner vielleicht nicht ununterbrochen an, aber er dirigiert durch sein Stellungsspiel das Pressing extrem intelligent. Die nötige Intensität für das hohe Pressing bringen die anderen Spieler mit, die bereits da sind oder noch kommen. Das passt perfekt zusammen.

Über 90 Minuten wird man so aber kein effektives hohes Pressing durchsetzen können.

Wir wollen vor allem variabel sein. Wir arbeiten intensiv an Physis und Geschwindigkeit, brauchen aber gegen tief stehende Gegner eben auch die fussballerischen Lösungen. Der moderne Fussball erfordert zwar enorme Athletik, aber ein hohes Pressing wird immer situativ je nach Gegner eingesetzt. Die oberste Prämisse ist nicht, nur noch extrem hoch draufzugehen.

Die Philosophie des FCB unter David Degen besagt, dass junge Spieler nach Basel geholt, entwickelt und dann teuer weiterverkauft werden sollen, um so nachhaltig finanziell stabil und erfolgreich zu sein. Können Sie zu hundert Prozent hinter diesem Geschäftsmodell stehen?

Wirtschaftlich gehe ich da mit David mit. Da es für Schweizer Clubs durch das Uefa-Ranking extrem schwer geworden ist, die europäischen Gruppenphasen zu erreichen, führt der logische Weg zu Einnahmen über den Transfermarkt. Man kann sich finanziell nicht mehr blind auf eine Europacup-Teilnahme verlassen.

Aber es wird auch Routine benötigt …

Ein funktionierendes Kader braucht eine ausgewogene Balance. Auf der Kernachse benötigen wir Erfahrung und Leadership. Deshalb sind Akteure wie Albian Ajeti, Xherdan Shaqiri oder ein erfahrener Rückkehrer wie Jonas Omlin enorm wichtig, um die Talente gezielt zu führen und zu integrieren.

In dieser Vorbereitung erhalten erneut einige Nachwuchsspieler die Möglichkeit, sich in der ersten Mannschaft zu beweisen. Wie steht es um die Durchlässigkeit vom Campus zu den Profis?

Der Sprung in die erste Mannschaft des FC Basel ist fussballerisch wie mental riesig. Gemeinsam mit Timo Jankowski und Kevin Ramseyer (Head Academy und Head Operations Academy; die Red.) wollen wir im Nachwuchs-Scouting Schweizer Toptalente noch früher an den Club binden. Mit unserer U21 in der Promotion League haben wir eine gute Zwischenstufe. Zudem wollen wir das Thema «gezielte Leihgeschäfte in die Challenge League» künftig strukturierter angehen, um den Nachwuchsakteuren den Übergang in den Männerfussball zu erleichtern. Wir verteilen aber keine Geschenke: Jeder junge Spieler muss begreifen, dass es ein Privileg ist, beim FCB oben mittrainieren zu können.

Bei Manchester United respektive innerhalb des Ineos-Netzwerks hatten Sie finanziell ganz andere Möglichkeiten. Müssen Sie Ihre Arbeitsweise in Basel komplett umstellen?

Das ist ein Trugschluss. Bei Manchester United waren wir Teil eines Multiclubmodells und hatten für Partnervereine wie Nizza oder Lausanne oft gar kein grosses Budget. Wir mussten regelmässig nach ablösefreien Spielern und Talenten in Nischen suchen. Einige Spieler, die wir jetzt für Basel auf dem Zettel haben, kannte ich aus dieser Zeit. Für unseren Chefscout Marko Filipovic und mich ist die Umstellung daher überhaupt nicht gross.

Wie schwierig ist es zurzeit, einen Spieler von einem Wechsel nach Basel zu überzeugen, wenn der Club nicht europäisch spielt?

Der FC Basel besitzt eine enorme Strahlkraft. Wenn wir mit den Spielern am Tisch sitzen, können wir sie fast immer überzeugen. Wir zeigen ihnen die Wege von ehemaligen Spielern auf – zum Beispiel Mohamed Salah, Granit Xhaka, Breel Embolo, Manuel Akanji, Andy Diouf und so weiter. Die Berater wissen, dass der FCB ihren Klienten beim nächsten Karriereschritt keine Steine in den Weg legt. Zudem punktet Basel mit seiner Infrastruktur und dem emotionalen Umfeld. Viele Toptalente spielen lieber in einem gefüllten Joggeli als vor halb leeren Rängen.

Inwiefern unterscheidet sich Ihre jetzige Tätigkeit als technischer Direktor von Ihren früheren Rollen im Scouting?

Der Kern bleibt ähnlich: Es geht darum, Spieler zu bewerten und ein stimmiges Kaderbild zu formen. Neu sind für mich die Medienarbeit und die direkte Nähe zur Mannschaft und zum Trainerstaff. Für mich war klar, dass ich täglich auf dem Platz stehen und die Atmosphäre spüren will, statt als Scout alleine um die Welt zu reisen. Zudem trage ich jetzt die Hauptverantwortung für Transfers und spüre einen anderen Druck. Dazu gehört, dass ich lernen musste, Aufgaben zu delegieren und nicht überall bis ins Detail mitzuwirken.

Einfach gesagt teilen Sie sich mit Valentin Stocker die Arbeit, die zuvor Daniel Stucki erledigt hat. Wie sieht das konkret aus?

Valentin und ich sitzen im selben Büro und tauschen uns permanent aus. Er übernimmt den Hauptteil an Administrativem und Organisatorischem rund um das Team und bringt seine Perspektive als Ex-Profi ein. Ich kümmere mich primär um den technischen Bereich: Scouting, Recruitment, Spielerakquise und die Federführung bei den Transferverhandlungen. Unterstützt werden wir unter anderem von unserem neuen Chefscout Marko Filipovic.

Wo liegen die Vorteile gegenüber einem einzelnen Sportdirektor?

In der vorherigen Konstellation war die Arbeitslast für eine einzelne Person sehr gross. Daniel Stucki musste den gesamten administrativen und technischen Bereich alleine abdecken, wodurch die Zeit für den täglichen Austausch mit dem Trainerstaff hin und wieder fehlte. Für einen Club von der Dimension des FC Basel ist es schlicht nicht mehr zeitgemäss, nur einen einzigen Sportchef zu haben. International ist es völlig normal, diese Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen.

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andreas
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von andreas »

RotBlausBluet hat geschrieben: 10.07.2026, 22:00 Ist man dennoch weiterhin auf der Suche nach einem neuen, treffsicheren Stürmer?

Wir sind auf dieser Position bereits ordentlich aufgestellt.

Wow, einfach nur wow. Mit der Leistung aus dem Frühling spielt der FC Basel um die Challenge League.


RotBlausBluet hat geschrieben: 10.07.2026, 22:00 Wirtschaftlich gehe ich da mit David mit. Da es für Schweizer Clubs durch das Uefa-Ranking extrem schwer geworden ist, die europäischen Gruppenphasen zu erreichen, führt der logische Weg zu Einnahmen über den Transfermarkt. Man kann sich finanziell nicht mehr blind auf eine Europacup-Teilnahme verlassen.

Wie oft soll dieser Unsinn noch verbreitet werden?

Geändert hat sich einzig, dass der FCB schlecht ist und sein Koeffizient aufgrund der miserablen Ausbeute der letzten Jahre abgestürzt ist. Als Meister mit anständigem Koeffizient ist die Qualifikation nicht wirklich schwieriger geworden. Das Ranking der Schweiz hat nur einen Einfluss darauf, wie viele Runden man überstehen muss. Die Gegner sind stets aus den schwächeren Ligen und in Reichweite. Zudem gibts das Auffangnetz EL und ECL, das man als Meister garantiert bis fast garantiert hat.
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Schatschiri
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Schatschiri »

Im Prinzip macht vieles Sinn, was er gesagt hat und hört sich nicht schlecht an. Dass man aber scheinbar auf Ajeti als Stürmer und Leader baut ist ein Fehler, da er schon mehrfach gezeigt hat, dass er dazu nicht in der Lage ist. Wenig Qualität, wenig Biss, kein Leadership. Nur weil er Basler ist und kei Schulbubr macht ihn das noch lange nicht zu einem Leadertypen.

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Schambbediss
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Schambbediss »

Schatschiri hat geschrieben: 11.07.2026, 00:47 Im Prinzip macht vieles Sinn, was er gesagt hat und hört sich nicht schlecht an. Dass man aber scheinbar auf Ajeti als Stürmer und Leader baut ist ein Fehler, da er schon mehrfach gezeigt hat, dass er dazu nicht in der Lage ist. Wenig Qualität, wenig Biss, kein Leadership. Nur weil er Basler ist und kei Schulbubr macht ihn das noch lange nicht zu einem Leadertypen.

Sehe ich auch als grossen Fehler. Der war noch nie ein Goleador (wie wir ihn bräuchten!)... Kein Jimmygoal, kein alex, kein doumbia, kein strelli, kein cabral, etc. und das wird er auch nicht mehr werden. Und in einem 1 Mann Sturm dann den ganzen Druck auf Hunziker zu setzen halte ich für total dämlich.

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Elduderinho86 »

Ich verstehe das wir bereits zuviele Stürmer suf der Position haben ABER das man nun solche Aussagen tätigt ist einmsl mehr Wein predigen Wasser saufen. Wenn ein Stein zwingend drölfzigmal umgedreht werden müsste wäre es doch genau dieser?
Basel - mir sind das was die Fründin macht - Ai Szene
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patiscat
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von patiscat »

Schambbediss hat geschrieben: 11.07.2026, 00:55
Schatschiri hat geschrieben: 11.07.2026, 00:47 Im Prinzip macht vieles Sinn, was er gesagt hat und hört sich nicht schlecht an. Dass man aber scheinbar auf Ajeti als Stürmer und Leader baut ist ein Fehler, da er schon mehrfach gezeigt hat, dass er dazu nicht in der Lage ist. Wenig Qualität, wenig Biss, kein Leadership. Nur weil er Basler ist und kei Schulbubr macht ihn das noch lange nicht zu einem Leadertypen.

Sehe ich auch als grossen Fehler. Der war noch nie ein Goleador (wie wir ihn bräuchten!)... Kein Jimmygoal, kein alex, kein doumbia, kein strelli, kein cabral, etc. und das wird er auch nicht mehr werden. Und in einem 1 Mann Sturm dann den ganzen Druck auf Hunziker zu setzen halte ich für total dämlich.
Bis auf Cabral waren die meisten bereits fertige Stürmer und dies wird wohl kaum mehr passieren.
 

quasimodo
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von quasimodo »

Herrmann sagt zu recht, dass Torgefahr (im 4-5-1 System) nicht nur vom Mittelstürmer ausgehen muss. Wenn man bspw. die Schweizer Nati anschaut, gehen die Flügelspieler (meist Vargas und Ndoye) sehr oft in Abschlusspositionen und schiessen auch regelmässig Tore, nicht nur Embolo als Mittelstürmer. Dies hat beim FCB in der letzten Saison etwas gefehlt, da Traoré hinter den Leistungen der Meistersaison zurückgeblieben ist, Otele im Winter ging und die Alternativen nicht eingeschlagen haben. Von daher bin ich nun erstmal gespannt, wie die neuen Flügel einschlagen. Ausserdem muss auch aus dem zentralen Mittelfeld mehr an Torgefahr kommen, nicht ausschliesslich von Shaq.

Klar hätte ich für die Mittelstürmerposition auch gerne wieder einen Goalgetter wie Cabral. Es dürfte für den FCB aber kaum mehr machbar sein, einen solchen Spieler zu holen. Und bevor man wieder Mittelmass einkauft, kann man vorerst auf diejenigen setzen, die da sind. Ajeti hat einen gewissen Torriecher und kann in einer funktionierenden Mannschaft sicher mehr Tore schiessen als in der letzten Saison. Hunziker hat eine gute Saison mit Winti gespielt und beim Absteiger eine ordentliche Torquote erreicht. Koloto hat gute Anlagen, aber ihm fehlt noch die Erfahrung, da wäre vielleicht eine Leihe angezeigt, damit er Spielzeit erhält. Gerade vor einer Saison ohne internationales Geschäft verstehe ich die Haltung des FCB, dass Verpflichtung eines neuen Mittelstürmers keine absolute Priorität geniesst. Wenn ein guter Linksverteidiger geholt wird und allfällige weitere Abgänge von Stammspielern mindestens gleichwertig ersetzt werden, bin ich vorerst zufrieden.

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BaslerBasilisk
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von BaslerBasilisk »

quasimodo hat geschrieben: 11.07.2026, 09:30 Herrmann sagt zu recht, dass Torgefahr (im 4-5-1 System) nicht nur vom Mittelstürmer ausgehen muss. Wenn man bspw. die Schweizer Nati anschaut, gehen die Flügelspieler (meist Vargas und Ndoye) sehr oft in Abschlusspositionen und schiessen auch regelmässig Tore, nicht nur Embolo als Mittelstürmer. Dies hat beim FCB in der letzten Saison etwas gefehlt, da Traoré hinter den Leistungen der Meistersaison zurückgeblieben ist, Otele im Winter ging und die Alternativen nicht eingeschlagen haben. Von daher bin ich nun erstmal gespannt, wie die neuen Flügel einschlagen. Ausserdem muss auch aus dem zentralen Mittelfeld mehr an Torgefahr kommen, nicht ausschliesslich von Shaq.

Klar hätte ich für die Mittelstürmerposition auch gerne wieder einen Goalgetter wie Cabral. Es dürfte für den FCB aber kaum mehr machbar sein, einen solchen Spieler zu holen. Und bevor man wieder Mittelmass einkauft, kann man vorerst auf diejenigen setzen, die da sind. Ajeti hat einen gewissen Torriecher und kann in einer funktionierenden Mannschaft sicher mehr Tore schiessen als in der letzten Saison. Hunziker hat eine gute Saison mit Winti gespielt und beim Absteiger eine ordentliche Torquote erreicht. Koloto hat gute Anlagen, aber ihm fehlt noch die Erfahrung, da wäre vielleicht eine Leihe angezeigt, damit er Spielzeit erhält. Gerade vor einer Saison ohne internationales Geschäft verstehe ich die Haltung des FCB, dass Verpflichtung eines neuen Mittelstürmers keine absolute Priorität geniesst. Wenn ein guter Linksverteidiger geholt wird und allfällige weitere Abgänge von Stammspielern mindestens gleichwertig ersetzt werden, bin ich vorerst zufrieden.

Danke danke danke für dieses Kommentar! Die meisten verstehen es immer noch nicht und man kann am Fussballsachverstand zweifeln.
Absolut auf den Punkt gebracht. Unsere Mittelstürmer genügen, unser MF muss gestärkt werden und Fehler wie Soticek gehören ausgemustert.
#Erfolg isch nit alles im Läbe
#bi Sunneshiin und Räge

tiimnoah
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von tiimnoah »

quasimodo hat geschrieben: 11.07.2026, 09:30 Herrmann sagt zu recht, dass Torgefahr (im 4-5-1 System) nicht nur vom Mittelstürmer ausgehen muss. Wenn man bspw. die Schweizer Nati anschaut, gehen die Flügelspieler (meist Vargas und Ndoye) sehr oft in Abschlusspositionen und schiessen auch regelmässig Tore, nicht nur Embolo als Mittelstürmer. Dies hat beim FCB in der letzten Saison etwas gefehlt, da Traoré hinter den Leistungen der Meistersaison zurückgeblieben ist, Otele im Winter ging und die Alternativen nicht eingeschlagen haben. Von daher bin ich nun erstmal gespannt, wie die neuen Flügel einschlagen. Ausserdem muss auch aus dem zentralen Mittelfeld mehr an Torgefahr kommen, nicht ausschliesslich von Shaq.

Klar hätte ich für die Mittelstürmerposition auch gerne wieder einen Goalgetter wie Cabral. Es dürfte für den FCB aber kaum mehr machbar sein, einen solchen Spieler zu holen. Und bevor man wieder Mittelmass einkauft, kann man vorerst auf diejenigen setzen, die da sind. Ajeti hat einen gewissen Torriecher und kann in einer funktionierenden Mannschaft sicher mehr Tore schiessen als in der letzten Saison. Hunziker hat eine gute Saison mit Winti gespielt und beim Absteiger eine ordentliche Torquote erreicht. Koloto hat gute Anlagen, aber ihm fehlt noch die Erfahrung, da wäre vielleicht eine Leihe angezeigt, damit er Spielzeit erhält. Gerade vor einer Saison ohne internationales Geschäft verstehe ich die Haltung des FCB, dass Verpflichtung eines neuen Mittelstürmers keine absolute Priorität geniesst. Wenn ein guter Linksverteidiger geholt wird und allfällige weitere Abgänge von Stammspielern mindestens gleichwertig ersetzt werden, bin ich vorerst zufrieden.
Tausend Dank!
 
Ich versuche das schon seit der ganzen letzten Saison zu erklären, aber kaum jemand scheint es zu verstehen. Unser mit Abstand grösstes Problem liegt nicht im Sturm, sondern bei unseren querspielenden Zentrumsspielern und auf den Flügeln.
 
Wir brauchen entweder Flügelspieler mit Torgefahr oder Spieler mit einem starken linken oder rechten Fuss, die Assists liefern können – so wie früher Stocker oder Bjarnason. Letzte Saison hatten wir weder das eine noch das andere.
 
Natürlich sehen die Statistiken unserer Stürmer katastrophal aus, aber dafür können sie nur bedingt etwas. Wenn aus dem Mittelfeld und von den Flügeln kaum gefährliche Bälle kommen, wird es für jeden Stürmer schwierig, Tore zu erzielen.
 
 

Castor65
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Castor65 »

tiimnoah hat geschrieben: 13.07.2026, 09:07
quasimodo hat geschrieben: 11.07.2026, 09:30 Herrmann sagt zu recht, dass Torgefahr (im 4-5-1 System) nicht nur vom Mittelstürmer ausgehen muss. Wenn man bspw. die Schweizer Nati anschaut, gehen die Flügelspieler (meist Vargas und Ndoye) sehr oft in Abschlusspositionen und schiessen auch regelmässig Tore, nicht nur Embolo als Mittelstürmer. Dies hat beim FCB in der letzten Saison etwas gefehlt, da Traoré hinter den Leistungen der Meistersaison zurückgeblieben ist, Otele im Winter ging und die Alternativen nicht eingeschlagen haben. Von daher bin ich nun erstmal gespannt, wie die neuen Flügel einschlagen. Ausserdem muss auch aus dem zentralen Mittelfeld mehr an Torgefahr kommen, nicht ausschliesslich von Shaq.

Klar hätte ich für die Mittelstürmerposition auch gerne wieder einen Goalgetter wie Cabral. Es dürfte für den FCB aber kaum mehr machbar sein, einen solchen Spieler zu holen. Und bevor man wieder Mittelmass einkauft, kann man vorerst auf diejenigen setzen, die da sind. Ajeti hat einen gewissen Torriecher und kann in einer funktionierenden Mannschaft sicher mehr Tore schiessen als in der letzten Saison. Hunziker hat eine gute Saison mit Winti gespielt und beim Absteiger eine ordentliche Torquote erreicht. Koloto hat gute Anlagen, aber ihm fehlt noch die Erfahrung, da wäre vielleicht eine Leihe angezeigt, damit er Spielzeit erhält. Gerade vor einer Saison ohne internationales Geschäft verstehe ich die Haltung des FCB, dass Verpflichtung eines neuen Mittelstürmers keine absolute Priorität geniesst. Wenn ein guter Linksverteidiger geholt wird und allfällige weitere Abgänge von Stammspielern mindestens gleichwertig ersetzt werden, bin ich vorerst zufrieden.
Tausend Dank!
 
Ich versuche das schon seit der ganzen letzten Saison zu erklären, aber kaum jemand scheint es zu verstehen. Unser mit Abstand grösstes Problem liegt nicht im Sturm, sondern bei unseren querspielenden Zentrumsspielern und auf den Flügeln.
 
Wir brauchen entweder Flügelspieler mit Torgefahr oder Spieler mit einem starken linken oder rechten Fuss, die Assists liefern können – so wie früher Stocker oder Bjarnason. Letzte Saison hatten wir weder das eine noch das andere.
 
Natürlich sehen die Statistiken unserer Stürmer katastrophal aus, aber dafür können sie nur bedingt etwas. Wenn aus dem Mittelfeld und von den Flügeln kaum gefährliche Bälle kommen, wird es für jeden Stürmer schwierig, Tore zu erzielen.
 
 

Das meinst Du jetzt wirklich so? Du schreibst, natürlich sehen unsere Stürmer aufgrund der Statistiken schlecht aus….aber Sie können nichts dafür wenn sie kaum gefährliche Bälle bekommen. Die Statistiken zeigen eben genau auf, wie wieviele Chancen und Grosschancen unsere Stürmer hatten und wie viele sie teilweise dilettantisch vergeben haben! Gute Stürmer zeichnen sich eben dadurch aus, dass sie aus wenig viel machen und ihre Chancen ausnutzen. Ich bleibe dabei, ohne einen guten Stürmer wird das eine Strichkampf Saison. Und das ist noch wohlwollend formuliert

tiimnoah
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von tiimnoah »

Castor65 hat geschrieben: 13.07.2026, 10:04
tiimnoah hat geschrieben: 13.07.2026, 09:07
quasimodo hat geschrieben: 11.07.2026, 09:30 Herrmann sagt zu recht, dass Torgefahr (im 4-5-1 System) nicht nur vom Mittelstürmer ausgehen muss. Wenn man bspw. die Schweizer Nati anschaut, gehen die Flügelspieler (meist Vargas und Ndoye) sehr oft in Abschlusspositionen und schiessen auch regelmässig Tore, nicht nur Embolo als Mittelstürmer. Dies hat beim FCB in der letzten Saison etwas gefehlt, da Traoré hinter den Leistungen der Meistersaison zurückgeblieben ist, Otele im Winter ging und die Alternativen nicht eingeschlagen haben. Von daher bin ich nun erstmal gespannt, wie die neuen Flügel einschlagen. Ausserdem muss auch aus dem zentralen Mittelfeld mehr an Torgefahr kommen, nicht ausschliesslich von Shaq.

Klar hätte ich für die Mittelstürmerposition auch gerne wieder einen Goalgetter wie Cabral. Es dürfte für den FCB aber kaum mehr machbar sein, einen solchen Spieler zu holen. Und bevor man wieder Mittelmass einkauft, kann man vorerst auf diejenigen setzen, die da sind. Ajeti hat einen gewissen Torriecher und kann in einer funktionierenden Mannschaft sicher mehr Tore schiessen als in der letzten Saison. Hunziker hat eine gute Saison mit Winti gespielt und beim Absteiger eine ordentliche Torquote erreicht. Koloto hat gute Anlagen, aber ihm fehlt noch die Erfahrung, da wäre vielleicht eine Leihe angezeigt, damit er Spielzeit erhält. Gerade vor einer Saison ohne internationales Geschäft verstehe ich die Haltung des FCB, dass Verpflichtung eines neuen Mittelstürmers keine absolute Priorität geniesst. Wenn ein guter Linksverteidiger geholt wird und allfällige weitere Abgänge von Stammspielern mindestens gleichwertig ersetzt werden, bin ich vorerst zufrieden.
Tausend Dank!
 
Ich versuche das schon seit der ganzen letzten Saison zu erklären, aber kaum jemand scheint es zu verstehen. Unser mit Abstand grösstes Problem liegt nicht im Sturm, sondern bei unseren querspielenden Zentrumsspielern und auf den Flügeln.
 
Wir brauchen entweder Flügelspieler mit Torgefahr oder Spieler mit einem starken linken oder rechten Fuss, die Assists liefern können – so wie früher Stocker oder Bjarnason. Letzte Saison hatten wir weder das eine noch das andere.
 
Natürlich sehen die Statistiken unserer Stürmer katastrophal aus, aber dafür können sie nur bedingt etwas. Wenn aus dem Mittelfeld und von den Flügeln kaum gefährliche Bälle kommen, wird es für jeden Stürmer schwierig, Tore zu erzielen.
 


Das meinst Du jetzt wirklich so? Du schreibst, natürlich sehen unsere Stürmer aufgrund der Statistiken schlecht aus….aber Sie können nichts dafür wenn sie kaum gefährliche Bälle bekommen. Die Statistiken zeigen eben genau auf, wie wieviele Chancen und Grosschancen unsere Stürmer hatten und wie viele sie teilweise dilettantisch vergeben haben! Gute Stürmer zeichnen sich eben dadurch aus, dass sie aus wenig viel machen und ihre Chancen ausnutzen. Ich bleibe dabei, ohne einen guten Stürmer wird das eine Strichkampf Saison. Und das ist noch wohlwollend formuliert
Stimmt doch überhaupt nicht. Ich meine die Statistik, dass ein Spieler in 34 Super-League-Partien nur fünf Scorerpunkte erzielt hat – die sieht bei uns tatsächlich schlecht aus. Aber über die gesamte Saison hinweg hatten unsere Stürmer gar nicht übertrieben viele Situationen, in denen sie reihenweise hundertprozentige Chancen fahrlässig vergeben haben.
 
Ich habe praktisch jedes Spiel gesehen, und Ajeti, Broschinski und Koloto haben längst nicht so viele Topchancen liegen gelassen, wie oft behauptet wird. Natürlich gab es ein paar davon, aber solche Chancen vergeben selbst Spieler wie Kane oder Haaland hin und wieder.
 
Ein Top-Stürmer bringt uns auch nicht viel, wenn wir mit Flügelspielern wie Salah oder Soticek spielen, die entweder die Bälle vertändeln oder ihre Flanken ins Nirgendwo schlagen. Ich bin überzeugt: Haben wir starke Flügelspieler und einen Shaqiri in guter Form, dann werden auch Hunziker, Ajeti und Koloto regelmässig treffen.
 
Letzte Saison haben wir gefühlt in jedem Spiel 20 Minuten lang rund um den Sechzehner das Spiel verschleppt und den Ball hin- und hergeschoben. Am Ende resultierte daraus meistens eine Flanke hinter das Tor oder ein Ball auf Ajeti, der sich gegen eine tiefstehende Viererkette völlig alleine durchsetzen sollte. So kann kein Stürmer konstant erfolgreich sein.

 

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von BaslerBasilisk »

Castor65 hat geschrieben: 13.07.2026, 10:04
tiimnoah hat geschrieben: 13.07.2026, 09:07  
Das meinst Du jetzt wirklich so? Du schreibst, natürlich sehen unsere Stürmer aufgrund der Statistiken schlecht aus….aber Sie können nichts dafür wenn sie kaum gefährliche Bälle bekommen. Die Statistiken zeigen eben genau auf, wie wieviele Chancen und Grosschancen unsere Stürmer hatten und wie viele sie teilweise dilettantisch vergeben haben! Gute Stürmer zeichnen sich eben dadurch aus, dass sie aus wenig viel machen und ihre Chancen ausnutzen. Ich bleibe dabei, ohne einen guten Stürmer wird das eine Strichkampf Saison. Und das ist noch wohlwollend formuliert
25/26 sieht der Gesamt-xG von 69 noch gut aus, aber er ist stark durch Penaltys gestützt. 14 Penaltys entsprechen grob 10,5–11 xG. In 24/25 waren es nur 5 Penaltys, also ca. 4 xG. Grob gerechnet fiel der Open-Play-xG von ca. 68–69 auf 58. Das ist ein echter Qualitätsverlust.

Dazu kam die Verwertung:
24/25: Basel overperformte stark. Shaqiri 18 Tore aus 9,1 xG, Otele 9 aus 5,1, Traoré 13 aus 10,1.
25/26: Diese Überperformance verschwand. Shaqiri war trotz 11 aus 11,1 xG durch verschossene Elfmeter neutralisiert, Ajeti fiel stark ab, und mehrere Offensivspieler lagen leicht bis deutlich unter xG.
Ajeti war ein Symptom, nicht die ganze Ursache. Seine –6,9 Tore waren gross, aber das Hauptproblem war breiter: weniger offene Topchancen, viel xG aus Penaltys, mehr vergebene Grosschancen und keine überragende individuelle Effizienz mehr wie 24/25.

Kurz: 25/26 wurde weniger “sauber gefährlich” und gleichzeitig ineffizienter. Nicht nur Stürmerproblem sondern eher ein strukturelles Offensiv- und Entscheidungsproblem plus Penalty-Versagen.

Ajeti/Shaqiri-Elfer erklären viel, aber der grössere Unterschied zur Vorsaison ist: Der FCB war als Mannschaft weniger dominant und weniger stabil.
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