Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Diskussionen rund um den FCB.
Besu
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Besu »

St.Jakobs Park hat geschrieben: 18.06.2026, 10:29
Notbremse hat geschrieben: 18.06.2026, 10:05
Besu hat geschrieben: 18.06.2026, 09:56 Burgener, Degen, und warum gerade keiner reagiert
 
Ich möchte kurz das grosse Bild zeichnen, weil mir die Einzeldiskussionen den Blick aufs Muster verstellen.
Was hat Burgener gemacht? Den Klub wie ein Asset geführt. Geheimkonstrukte, Trainerverschleiss, Entfremdung von den Fans, am Ende der sportliche und finanzielle Absturz.
 
Und Degen? Im Kern dasselbe Muster, nur mit besserem PR – plus dem echten Verdienst der Sanierung und dem Double. Aber genau das Double hat uns geblendet: Geheimfirma Horizon2026, ein Geschäftsmodell, das Talente kauft und mit Gewinn verscherbelt, Sport untergeordnet der Bilanz. Stucki ein Jahr vor Vertragsende weg, Dome Schmid weg, Lichtsteiner mit Jobgarantie trotz 1,11 Punkten. Und mit seiner Art steht Degen sogar den eigenen «Rückholaktionen» im Weg. Wer kommt schon gern zurück zu einem, der reihenweise Leute vergrault?
 
Wo führt das hin? Was, wenn jetzt noch Shaqiri geht? Danach Ajeti? Dann bleibt ein Club ohne Seele, ein Trainer ohne Leistungsausweis und ein Präsident, der Spieler vertreibt.
 
Was mich am meisten beschäftigt, ist die Stimmung im Umfeld: In meinem Kreis haben viele die Saisonkarte nicht verlängert, und der Rest verspürt null Vorfreude auf die neue Saison. Das habe ich so noch nie erlebt.
 
Darum ehrlich gefragt: Wie ist es bei euch? Verlängert ihr noch? Freut sich überhaupt jemand auf die neue Saison? Und wenn nicht, wieso reagiert dann niemand? Es bräuchte doch jetzt einen Aufstand, nicht erst, wenn es zu spät ist.
 
Mir wänd das nid!

Der Fisch stinkt vom Kopf her. Keine Person ist grösser als der Verein, auch DD nicht.


Ich freue mich auf die Transferperiode, was da noch so kommt und bin voller Vorfreude auf die neue Saison.

Dein Freundeskreis scheint ein armseliger Haufen zu sein, mein Beileid. 

Als Nachtrag: Gemäss BAZ-Artikel vor 2 Wochen hat der FCB so viele Saison-Karten verkauft wie schon lange nicht mehr. 

Däge, bisch du’s?
Immerhin. Aber vor zwei Wochen war der Hoffnungsschimmer noch grösser, bevor die Interviews von Schmid und Shaq kamen.
Zum Thema Saisonkarte: Da bin ich ganz bei euch. Die Saisonkarte hat man, das mache ich auch nie vom Sportlichen abhängig. Mein Punkt war nie die Karte selbst, sondern die Stimmung dahinter und die ist bei vielen so flach wie schon lange nicht.

Genau das war meine Frage, und @St.Jakobs Park bringt es auf den Punkt: Vor zwei Wochen war der Hoffnungsschimmer noch grösser, bevor die Interviews von Schmid und Shaq kamen. Die Karten-Zahl von vor zwei Wochen ist also eine Momentaufnahme von vor dem Stimmungsumschwung.
 
Und jetzt zum Argument, das ich ehrlich gesagt am schwächsten finde: «Wenn man DD loswerden will, muss halt jemand das grosse Portemonnaie zücken und ihn auszahlen.» Das ist die perfekte Ausrede, um nie etwas zu tun. Mit der Logik ist jeder Eigentümer auf ewig unantastbar, egal wie er den Klub führt und genau darauf verlässt er sich. Niemand muss Degen morgen auszahlen. Aber Druck verändert das Klima, und Klima verändert Entscheidungen. Der Denkzettel an der GV 2024 (von 95 auf 76 Prozent) hat gesessen, erst das Double hat ihm das Vertrauen zurückgekauft. Heisst: Es wirkt, wenn die Basis sich rührt.
 
Ich bin überzeugt, man würde eine bessere Lösung finden, wenn echter Widerstand der Fans da wäre. Schlimmer als die jetzige Perspektive – Club ohne Seele, Trainer ohne Leistungsausweis, Identifikationsfiguren im Akkord weg – kann es kaum werden.
 
Was ich nicht verstehe: Wieso bekommt Degen immer noch so viel Rückendeckung? Was muss eigentlich noch passieren? Muss zuerst auch Shaqiri gehen, bevor sich jemand bewegt?

Elduderinho86
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Elduderinho86 »

Besu hat geschrieben: 18.06.2026, 10:36
St.Jakobs Park hat geschrieben: 18.06.2026, 10:29  
Zum Thema Saisonkarte: Da bin ich ganz bei euch. Die Saisonkarte hat man, das mache ich auch nie vom Sportlichen abhängig. Mein Punkt war nie die Karte selbst, sondern die Stimmung dahinter und die ist bei vielen so flach wie schon lange nicht.

Genau das war meine Frage, und @St.Jakobs Park bringt es auf den Punkt: Vor zwei Wochen war der Hoffnungsschimmer noch grösser, bevor die Interviews von Schmid und Shaq kamen. Die Karten-Zahl von vor zwei Wochen ist also eine Momentaufnahme von vor dem Stimmungsumschwung.
 
Und jetzt zum Argument, das ich ehrlich gesagt am schwächsten finde: «Wenn man DD loswerden will, muss halt jemand das grosse Portemonnaie zücken und ihn auszahlen.» Das ist die perfekte Ausrede, um nie etwas zu tun. Mit der Logik ist jeder Eigentümer auf ewig unantastbar, egal wie er den Klub führt und genau darauf verlässt er sich. Niemand muss Degen morgen auszahlen. Aber Druck verändert das Klima, und Klima verändert Entscheidungen. Der Denkzettel an der GV 2024 (von 95 auf 76 Prozent) hat gesessen, erst das Double hat ihm das Vertrauen zurückgekauft. Heisst: Es wirkt, wenn die Basis sich rührt.
 
Ich bin überzeugt, man würde eine bessere Lösung finden, wenn echter Widerstand der Fans da wäre. Schlimmer als die jetzige Perspektive – Club ohne Seele, Trainer ohne Leistungsausweis, Identifikationsfiguren im Akkord weg – kann es kaum werden.
 
Was ich nicht verstehe: Wieso bekommt Degen immer noch so viel Rückendeckung? Was muss eigentlich noch passieren? Muss zuerst auch Shaqiri gehen, bevor sich jemand bewegt?

Danke! 

 
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quasimodo
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von quasimodo »

Besu hat geschrieben: 18.06.2026, 09:56 Burgener, Degen, und warum gerade keiner reagiert
 
Ich möchte kurz das grosse Bild zeichnen, weil mir die Einzeldiskussionen den Blick aufs Muster verstellen.
Was hat Burgener gemacht? Den Klub wie ein Asset geführt. Geheimkonstrukte, Trainerverschleiss, Entfremdung von den Fans, am Ende der sportliche und finanzielle Absturz.
 
Und Degen? Im Kern dasselbe Muster, nur mit besserem PR – plus dem echten Verdienst der Sanierung und dem Double. Aber genau das Double hat uns geblendet: Geheimfirma Horizon2026, ein Geschäftsmodell, das Talente kauft und mit Gewinn verscherbelt, Sport untergeordnet der Bilanz. Stucki ein Jahr vor Vertragsende weg, Dome Schmid weg, Lichtsteiner mit Jobgarantie trotz 1,11 Punkten. Und mit seiner Art steht Degen sogar den eigenen «Rückholaktionen» im Weg. Wer kommt schon gern zurück zu einem, der reihenweise Leute vergrault?
 
Wo führt das hin? Was, wenn jetzt noch Shaqiri geht? Danach Ajeti? Dann bleibt ein Club ohne Seele, ein Trainer ohne Leistungsausweis und ein Präsident, der Spieler vertreibt.
 
Was mich am meisten beschäftigt, ist die Stimmung im Umfeld: In meinem Kreis haben viele die Saisonkarte nicht verlängert, und der Rest verspürt null Vorfreude auf die neue Saison. Das habe ich so noch nie erlebt.
 
Darum ehrlich gefragt: Wie ist es bei euch? Verlängert ihr noch? Freut sich überhaupt jemand auf die neue Saison? Und wenn nicht, wieso reagiert dann niemand? Es bräuchte doch jetzt einen Aufstand, nicht erst, wenn es zu spät ist.
 
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Der Fisch stinkt vom Kopf her. Keine Person ist grösser als der Verein, auch DD nicht.


Die Strategie, den Verein mit Transfergewinnen zu sanieren, war am Anfang der Ära Degen nötig, denn der FCB ist unter Burgener in arge finanzielle Schieflage geraten. Ausserdem war es notwendig, das strukturelle Defizit stark zu reduzieren. Insofern finde ich nicht, dass Degen nach dem selben Muster arbeitet wie Burgener.

ABER: Der FCB steht nun finanziell wieder solider da und müsste seine Strategie anpassen! Wir brauchen eine Mannschaft mit einem eingespielten Stamm. Wir brauchen mehr Spieler mit Fokus auf Erfahrung, Identifikation und längerfristigen Verbleib im Verein. Wir müssten mehr eigene Nachwuchsspieler einbauen. Dafür sollten weniger Kaderplätze für hochbegabte Junge mit Aussicht auf Return on Investment reserviert werden. Gerade die kommende Saison ohne internationale Spiele könnte für eine solche Anpassung genutzt werden. Der Blick nach Thun und St. Gallen zeigt, dass man mit einer wesentlich günstigeren, aber eingespielten Mannschaft vorne mitspielen kann. Dies würde aber bedingen, dass FCB die Schlüsselspieler JETZT holen würde.

Dies alles hat für mich keinen Einfluss auf den Kauf der Saisonkarte. Allerdings habe ich mich sicherlich schon mehr auf eine Saison gefreut. Mit ein paar guten Transfers in den kommenden tagen und Wochen, könnte sich dies jedoch ändern ...
 

El Pibe - Valderrama
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von El Pibe - Valderrama »

Ich für meinen Teil habe nach 28 Jahren auf eine Verlängerung meiner Saisonkarte verzichtet.

Die Gründe

Austauschbarkeit des Konzepts und fehlendes rotblaues Herz der Führung

David Degen wollte zuvor bereits bei GC und YB einsteigen wollte, um dort seine Vorstellungen zu verwirklichen. Das Konzept scheint grundsätzlich unabhängig vom Verein zu sein – heute Basel, gestern vielleicht GC, morgen möglicherweise ein anderer Klub.

Quellen:

- GC: https://www.watson.ch/sport/fc-basel/86 ... avid-degen?
- YB: https://www.tagesanzeiger.ch/yb-streit- ... 1774678326


Auch bei der Frage nach der persönlichen Verbundenheit wird dieser Eindruck für mich nicht entkräftet. In einem Interview wurden David und sein Zwillingsbruder gefragt, ob sie eher den FC Basel oder YB bevorzugen. Während sein Bruder spontan den FC Basel nannte, zögerte David deutlich länger und begründete seine Wahl letztlich vor allem damit, dass er in Basel aufgewachsen sei. Das mag legitim sein, vermittelt aber nicht unbedingt das Bild eines tief verwurzelten rotblauen Herzens.

Genau das ist für mich das eigentliche Problem: Ein Verein wie der FC Basel lebt nicht nur von wirtschaftlichen Kennzahlen, sondern auch von Identität, Emotionen und einer klaren Verankerung in der Region. Wenn diese Werte in der Führung nicht mehr spürbar sind, entsteht der Eindruck, dass der Klub zu einer austauschbaren Plattform geworden ist, an der zufällig noch der Name FC Basel steht.

Führungsschwäche und eklatante Fehlentscheide

Der zweite Grund ist die anhaltende Führungsschwäche und die Vielzahl an Fehlentscheiden. Über Jahre hinweg hat der FC Basel den Eindruck eines Chaosklubs vermittelt – eine Wahrnehmung, die selbst von ehemaligen Trainern geteilt wurde. Dazu kommen fragwürdige Personalentscheide und ein Umgang mit verdienten Spielern, der bei vielen Fans Unverständnis auslöste. Der Fall Dominik Schmid ist hierfür nur ein Beispiel.

Quellen:

- https://www.bazonline.ch/timo-schultz-u ... 7438365094
- https://www.bazonline.ch/dominik-schmid ... 9819935561


Ebenso haben widersprüchliche Aussagen der Führung, etwa bezüglich eines möglichen Engagements bei GC oder der eigenen Entschädigung, das Vertrauen zusätzlich beschädigt.

Am schwersten wiegen jedoch die sportlichen Fehlentscheide. Exemplarisch dafür steht die Entlassung von Ludovic Magnin unmittelbar vor den drei wichtigsten Spielen der Saison. Statt auf Kontinuität zu setzen, wurde ein unnötiges Risiko eingegangen, das sich sportlich nicht auszahlte.

Fehler gehören zum Fussball, doch die Häufung solcher Entscheide und die fehlende Selbstreflexion der Verantwortlichen haben den FC Basel nachhaltig geschwächt. Besonders schwer wiegen jene Fehlentscheide, deren Risiken selbst für Aussenstehende offensichtlich waren.

Sportliche Bedeutungslosigkeit

Der dritte Grund ist die sportliche Entwicklung des Vereins. In der Ära Degen erreichte der FC Basel trotz des zweithöchsten Budgets der Liga im Durchschnitt lediglich einen 4. Tabellenplatz. In fünf Saisons gelang nur zweimal die Klassierung unter den Top 2. Der Gewinn des Doubles darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die durchschnittliche sportliche Bilanz der Ära Degen deutlich hinter den Ansprüchen des FC Basel zurückbleibt.

Besonders ernüchternd ist jedoch, dass sich der FCB in drei von fünf Jahren – also in 60 % der Fälle – sogar ausserhalb der Top 4 wiederfand. Für einen Klub mit den Ansprüchen, den Möglichkeiten und den finanziellen Ressourcen des FC Basel ist das weit entfernt von dem, was man als Erfolg bezeichnen kann.

Der FC Basel war einst der Massstab des Schweizer Fussballs. Heute kämpft der Verein regelmässig darum, überhaupt den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Allein diese Entwicklung spricht für sich.

Strategie und fehlende Zukunftsaussichten

Mein grösster Kritikpunkt betrifft jedoch die langfristige Strategie. David Degen hat einen Rekordtransfer nach dem anderen realisiert und dem FC Basel einen dreistelligen Millionenbetrag an Transferüberschüssen beschert. Dennoch stellt sich die Frage: Was hat das dem Verein nachhaltig gebracht?

Von der versprochenen finanziellen Stabilität ist wenig zu spüren. Stattdessen liest man regelmässig, wie knapp die Mittel seien und dass der FC Basel finanziell nicht mit anderen Klubs mithalten könne. Nach über fünf Jahren und einem geschätzten Netto-Transferüberschuss von deutlich über 100 Millionen Franken müsste eigentlich erkennbar sein, wohin diese Sanierung geführt hat. Mir ist jedenfalls keine Firma bekannt, die nach einem halben Jahrzehnt Sanierung noch immer von denselben finanziellen Problemen spricht.

Das Grundproblem liegt für mich in der Strategie selbst. Sie basiert auf dem nachvollziehbaren Prinzip, nur mit gesicherten Einnahmen zu budgetieren und nicht mehr auszugeben, als man einnimmt. Das klingt vernünftig, ignoriert aber die Realität des europäischen Fussballs. Die Zuschauereinnahmen und TV-Gelder sind in der Schweiz selbst bei einem Klub wie dem FC Basel im internationalen Vergleich begrenzt. Wer dauerhaft konkurrenzfähig bleiben will, muss deshalb auch mit Einnahmen aus Transfers und dem europäischen Wettbewerb planen und entsprechend investieren.

Wer ausschliesslich auf Sicherheit setzt, riskiert, den Anschluss an Europa zu verlieren. Genau dort werden aber die zusätzlichen Einnahmen generiert, die sportlichen Fortschritt und hohe Transfererlöse überhaupt erst ermöglichen.

So entsteht ein Teufelskreis: Weniger Investitionen führen zu weniger europäischer Präsenz, weniger europäische Präsenz zu tieferen Transfererlösen, und tiefere Transfererlöse wiederum schränken die Investitionsmöglichkeiten weiter ein. Das mag kurzfristig das Risiko reduzieren, bietet aber aus meiner Sicht keine überzeugende Perspektive für die Zukunft des FC Basel.

Von dem her sind Transfergewinne nur für die Dividendenempfänger schön, haben aber keinen Einfluss auf die sportliche Wettbewerbsfähigkeit, weil Budget nur auf sogenannten sicheren Einnahmen basiert.
Zuletzt geändert von El Pibe - Valderrama am 18.06.2026, 11:53, insgesamt 1-mal geändert.

Flachzange1981
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Flachzange1981 »

Also danke und adieu...

Zur finanziellen Situation scheint ja klar, dass bei einem Fussballverein nie einer sagen wird, dass alles ok ist und das die Mittel in rauen Mengen verfügbar sind. Das würde die Position bei Lohnverhandlungen und Transfers ja immer verschlechtern. Ich denke diese ständige jammern hat auch strategische Gründe.

Thinker
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Thinker »

Besu hat geschrieben: 18.06.2026, 10:36
St.Jakobs Park hat geschrieben: 18.06.2026, 10:29
Notbremse hat geschrieben: 18.06.2026, 10:05


Ich freue mich auf die Transferperiode, was da noch so kommt und bin voller Vorfreude auf die neue Saison.

Dein Freundeskreis scheint ein armseliger Haufen zu sein, mein Beileid. 

Als Nachtrag: Gemäss BAZ-Artikel vor 2 Wochen hat der FCB so viele Saison-Karten verkauft wie schon lange nicht mehr. 

Däge, bisch du’s?
Immerhin. Aber vor zwei Wochen war der Hoffnungsschimmer noch grösser, bevor die Interviews von Schmid und Shaq kamen.
Zum Thema Saisonkarte: Da bin ich ganz bei euch. Die Saisonkarte hat man, das mache ich auch nie vom Sportlichen abhängig. Mein Punkt war nie die Karte selbst, sondern die Stimmung dahinter und die ist bei vielen so flach wie schon lange nicht.

Genau das war meine Frage, und @St.Jakobs Park bringt es auf den Punkt: Vor zwei Wochen war der Hoffnungsschimmer noch grösser, bevor die Interviews von Schmid und Shaq kamen. Die Karten-Zahl von vor zwei Wochen ist also eine Momentaufnahme von vor dem Stimmungsumschwung.
 
Und jetzt zum Argument, das ich ehrlich gesagt am schwächsten finde: «Wenn man DD loswerden will, muss halt jemand das grosse Portemonnaie zücken und ihn auszahlen.» Das ist die perfekte Ausrede, um nie etwas zu tun. Mit der Logik ist jeder Eigentümer auf ewig unantastbar, egal wie er den Klub führt und genau darauf verlässt er sich. Niemand muss Degen morgen auszahlen. Aber Druck verändert das Klima, und Klima verändert Entscheidungen. Der Denkzettel an der GV 2024 (von 95 auf 76 Prozent) hat gesessen, erst das Double hat ihm das Vertrauen zurückgekauft. Heisst: Es wirkt, wenn die Basis sich rührt.
 
Ich bin überzeugt, man würde eine bessere Lösung finden, wenn echter Widerstand der Fans da wäre.
Schlimmer als die jetzige Perspektive – Club ohne Seele, Trainer ohne Leistungsausweis, Identifikationsfiguren im Akkord weg – kann es kaum werden.
 
Was ich nicht verstehe: Wieso bekommt Degen immer noch so viel Rückendeckung? Was muss eigentlich noch passieren? Muss zuerst auch Shaqiri gehen, bevor sich jemand bewegt?

Das ist mMn der falsche Ansatz und kontraproduktiv. Degen hat den FcB gerettet und wünscht sich meiner Ansicht nach von Herzen dass beste für den FcB und ging mit seinem persönlichen Vermögen all in um den FcB zu retten.

Wenn man nicht mit ihm einverstanden ist dann hat man meiner nach 2 produktive Optionen. Entweder die Situation zu akzeptieren, oder einen besseren Ersatz zu organisieren.

Aber ihm nun einfach verstehen zu geben dass man ihn nicht mag und "Wiederstand" zu organisieren, das ist doch einfach destruktiv. Man versucht was kaputt zu machen mit einem ungewissen Ausgang, anstatt Verantwortung zu übernehmen und erst Mal eine bessere Alternative zu haben, bevor man versucht den Status quo zu zerstören.

Es kann auch wesentlich schlimmer kommen als mit Degen. Außerdem ist es auch nicht schön für ihn wenn Fans Wiederstand gegen ihn organisieren. Bei Burgener gings Steil runter, und momentan ist der FcB wieder wesentlich besser dran als dort wo er war als Degen übernommen hatte

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Notbremse
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Notbremse »

St.Jakobs Park hat geschrieben: 18.06.2026, 10:29
Notbremse hat geschrieben: 18.06.2026, 10:05  

Däge, bisch du’s?
Immerhin. Aber vor zwei Wochen war der Hoffnungsschimmer noch grösser, bevor die Interviews von Schmid und Shaq kamen.



Kommt mir tatsächlich auch manchmal so vor - und ich habe nicht mal Sympathien für DD, fühlt sich auch für mich paradox an ständig die Vereinsführung in Schutz zu nehmen aber es ist mir wichtig auch eine Gegenstimme zur ganzen Schwarzmalerei hier im Forum zu repräsentieren. 

Zum einen ist meine Vereinsliebe nicht auf Erfolg ausgelegt und ich hatte vor ein paar Jahren grössere Sorgen als es tatsächlich um die Existenz des FCB ging. Zum anderen habe ich die Gewissheit dass Erfolg im Fussball nicht planbar ist und es extrem schwierig ist zu unterscheiden was nun richtig oder falsch ist, sei es bei Transfers oder der allgemeinen Strategie eines Vereins. Es gibt kein allgemein gültiges Erfolgsgeheimnis und das gilt es auch in einer planbaren Welt zu akzeptieren. 

Ob es nun Sinn macht nach BB direkt den nächsten Präsidenten vom Hof zu jagen wage ich zu bezweifeln - auch sehe ich niemanden der es besser kann oder sich diesen Job überhaupt antun würde. Stell Dir vor du haftest mit deinem privaten Vermögen und investierst deine Lebenszeit in den FCB um dann am Ende von der halben Stadt kritisiert zu werden welche sich auf der Tramfahrt zur Arbeit Gedanken zum FCB macht & ihr Fachwissen von Transfermarkt.de einholt und obendrauf wohl nicht mal bereits sind 20 CHF in den Verein zu stecken. 

Entsprechend habe ich grossen Respekt für jeden Präsidenten in der Schweiz der sich das antut und sogar sein privates Vermögen in den Verein steckt - und alle werden Sie in der Öffentlichkeit regelmässig durch den Schlamm gezogen, sei es ein Canepa oder Constantin. Wenn man gefühlt nicht gerade Meister wird hat man alles falsch gemacht und Leute welche es nicht mal hinbekommen den Bebbisagg rechtzeitig nach draussen zu stellen kritisieren dich am lautesten. 

Elduderinho86
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Elduderinho86 »

Thinker hat geschrieben: 18.06.2026, 11:35
Besu hat geschrieben: 18.06.2026, 10:36
St.Jakobs Park hat geschrieben: 18.06.2026, 10:29

Däge, bisch du’s?
Immerhin. Aber vor zwei Wochen war der Hoffnungsschimmer noch grösser, bevor die Interviews von Schmid und Shaq kamen.
Zum Thema Saisonkarte: Da bin ich ganz bei euch. Die Saisonkarte hat man, das mache ich auch nie vom Sportlichen abhängig. Mein Punkt war nie die Karte selbst, sondern die Stimmung dahinter und die ist bei vielen so flach wie schon lange nicht.

Genau das war meine Frage, und @St.Jakobs Park bringt es auf den Punkt: Vor zwei Wochen war der Hoffnungsschimmer noch grösser, bevor die Interviews von Schmid und Shaq kamen. Die Karten-Zahl von vor zwei Wochen ist also eine Momentaufnahme von vor dem Stimmungsumschwung.
 
Und jetzt zum Argument, das ich ehrlich gesagt am schwächsten finde: «Wenn man DD loswerden will, muss halt jemand das grosse Portemonnaie zücken und ihn auszahlen.» Das ist die perfekte Ausrede, um nie etwas zu tun. Mit der Logik ist jeder Eigentümer auf ewig unantastbar, egal wie er den Klub führt und genau darauf verlässt er sich. Niemand muss Degen morgen auszahlen. Aber Druck verändert das Klima, und Klima verändert Entscheidungen. Der Denkzettel an der GV 2024 (von 95 auf 76 Prozent) hat gesessen, erst das Double hat ihm das Vertrauen zurückgekauft. Heisst: Es wirkt, wenn die Basis sich rührt.
 
Ich bin überzeugt, man würde eine bessere Lösung finden, wenn echter Widerstand der Fans da wäre.
Schlimmer als die jetzige Perspektive – Club ohne Seele, Trainer ohne Leistungsausweis, Identifikationsfiguren im Akkord weg – kann es kaum werden.
 
Was ich nicht verstehe: Wieso bekommt Degen immer noch so viel Rückendeckung? Was muss eigentlich noch passieren? Muss zuerst auch Shaqiri gehen, bevor sich jemand bewegt?

Das ist mMn der falsche Ansatz und kontraproduktiv. Degen hat den FcB gerettet und wünscht sich meiner Ansicht nach von Herzen dass beste für den FcB und ging mit seinem persönlichen Vermögen all in um den FcB zu retten.

Wenn man nicht mit ihm einverstanden ist dann hat man meiner nach 2 produktive Optionen. Entweder die Situation zu akzeptieren, oder einen besseren Ersatz zu organisieren.

Aber ihm nun einfach verstehen zu geben dass man ihn nicht mag und "Wiederstand" zu organisieren, das ist doch einfach destruktiv. Man versucht was kaputt zu machen mit einem ungewissen Ausgang, anstatt Verantwortung zu übernehmen und erst Mal eine bessere Alternative zu haben, bevor man versucht den Status quo zu zerstören.

Es kann auch wesentlich schlimmer kommen als mit Degen. Außerdem ist es auch nicht schön für ihn wenn Fans Wiederstand gegen ihn organisieren. Bei Burgener gings Steil runter, und momentan ist der FcB wieder wesentlich besser dran als dort wo er war als Degen übernommen hatte
Nur zum fett markierten Teil: Hätten das die Fans von GC oder YB auch gesagt? 
Einfach zum in Erinnerung rufen, wir waren die dritte Wahl. Vorher wurden bereits zwei andere Vereine abgeklappert. 
Für mich kann ich da nicht soviel Herz entdecken, mehr gewinnorientiertes Business machen.
 
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Besu
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Besu »

Danke für die differenzierten Antworten, das ist die Diskussion, die ich wollte, nicht das Schulterklopfen.
 
@quasimodo Du triffst den Kern besser als ich. Du hast recht: Am Anfang war die Sanierung über Transfergewinne nötig, Burgener hatte den Klub in die Schieflage gebracht. Der Punkt ist genau dein «ABER»: Der FCB steht heute solider da und müsste die Strategie anpassen – eingespielter Stamm, Erfahrung, Identifikation, mehr eigener Nachwuchs, weniger Kaderplätze für ROI-Talente. Und das Fenster ist jetzt: eine Saison ohne Europa wäre der ideale Moment, einen Stamm aufzubauen, statt ihn wieder zu zerlegen. Thun und St. Gallen zeigen, dass eine günstige, eingespielte Elf vorne mitspielt. .
 
@El Pibe - Valderrama Dein Beitrag ist der stärkste hier, weil er Zahlen liefert statt Gefühl. Zweithöchstes Budget, im Schnitt nur Platz 4, in 60 % der Saisons ausserhalb der Top 4 – und ein Netto-Transferplus von über 100 Millionen, von dem sportlich nichts hängenbleibt. Genau das ist der wunde Punkt: Wenn nach fünf Jahren Sanierung immer noch dasselbe Geld-Lamento läuft, dann ist das keine Sanierung mehr, sondern ein Dauerzustand. 
 
@Thinker Dein Einwand ist der wichtigste, also nehme ich ihn ernst. «Erst eine bessere Alternative, dann Kritik» – das klingt vernünftig, ist aber ein Denkfehler. Kein Eigentümer der Welt liefert seinen eigenen Nachfolger, solange die Basis schweigt. Druck und Alternative entstehen nicht nacheinander, sondern miteinander: Erst wenn klar wird, dass der Status quo nicht mehr getragen wird, kommt Bewegung in mögliche Lösungen. Und Widerstand heisst nicht «kaputtmachen» – es heisst, unbequeme Fragen stellen, statt aus Dankbarkeit fürs Double alles durchzuwinken. Dass Degen all-in ging und den Klub gerettet hat, bestreite ich nicht. Aber Dankbarkeit ist kein Blankoscheck für die nächsten zehn Jahre.
 
Und ja, @Notbremse, es kann schlimmer kommen, das stimmt. Aber «es könnte schlimmer sein» ist das schwächste aller Argumente, wenn man eigentlich mehr will als nur nicht abzusteigen. Genau das ist die Resignation, die ich meine.
 
Mein Punkt bleibt: kein Aufstand um des Aufstands willen. Aber gesunder Druck, damit aus der Sanierung endlich wieder ein sportliches Projekt wird.

Besu
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Besu »

Elduderinho86 hat geschrieben: 18.06.2026, 11:41
Thinker hat geschrieben: 18.06.2026, 11:35
Besu hat geschrieben: 18.06.2026, 10:36
Zum Thema Saisonkarte: Da bin ich ganz bei euch. Die Saisonkarte hat man, das mache ich auch nie vom Sportlichen abhängig. Mein Punkt war nie die Karte selbst, sondern die Stimmung dahinter und die ist bei vielen so flach wie schon lange nicht.

Genau das war meine Frage, und @St.Jakobs Park bringt es auf den Punkt: Vor zwei Wochen war der Hoffnungsschimmer noch grösser, bevor die Interviews von Schmid und Shaq kamen. Die Karten-Zahl von vor zwei Wochen ist also eine Momentaufnahme von vor dem Stimmungsumschwung.
 
Und jetzt zum Argument, das ich ehrlich gesagt am schwächsten finde: «Wenn man DD loswerden will, muss halt jemand das grosse Portemonnaie zücken und ihn auszahlen.» Das ist die perfekte Ausrede, um nie etwas zu tun. Mit der Logik ist jeder Eigentümer auf ewig unantastbar, egal wie er den Klub führt und genau darauf verlässt er sich. Niemand muss Degen morgen auszahlen. Aber Druck verändert das Klima, und Klima verändert Entscheidungen. Der Denkzettel an der GV 2024 (von 95 auf 76 Prozent) hat gesessen, erst das Double hat ihm das Vertrauen zurückgekauft. Heisst: Es wirkt, wenn die Basis sich rührt.
 
Ich bin überzeugt, man würde eine bessere Lösung finden, wenn echter Widerstand der Fans da wäre.
Schlimmer als die jetzige Perspektive – Club ohne Seele, Trainer ohne Leistungsausweis, Identifikationsfiguren im Akkord weg – kann es kaum werden.
 
Was ich nicht verstehe: Wieso bekommt Degen immer noch so viel Rückendeckung? Was muss eigentlich noch passieren? Muss zuerst auch Shaqiri gehen, bevor sich jemand bewegt?

Das ist mMn der falsche Ansatz und kontraproduktiv. Degen hat den FcB gerettet und wünscht sich meiner Ansicht nach von Herzen dass beste für den FcB und ging mit seinem persönlichen Vermögen all in um den FcB zu retten.

Wenn man nicht mit ihm einverstanden ist dann hat man meiner nach 2 produktive Optionen. Entweder die Situation zu akzeptieren, oder einen besseren Ersatz zu organisieren.

Aber ihm nun einfach verstehen zu geben dass man ihn nicht mag und "Wiederstand" zu organisieren, das ist doch einfach destruktiv. Man versucht was kaputt zu machen mit einem ungewissen Ausgang, anstatt Verantwortung zu übernehmen und erst Mal eine bessere Alternative zu haben, bevor man versucht den Status quo zu zerstören.

Es kann auch wesentlich schlimmer kommen als mit Degen. Außerdem ist es auch nicht schön für ihn wenn Fans Wiederstand gegen ihn organisieren. Bei Burgener gings Steil runter, und momentan ist der FcB wieder wesentlich besser dran als dort wo er war als Degen übernommen hatte
Nur zum fett markierten Teil: Hätten das die Fans von GC oder YB auch gesagt? 
Einfach zum in Erinnerung rufen, wir waren die dritte Wahl. Vorher wurden bereits zwei andere Vereine abgeklappert. 
Für mich kann ich da nicht soviel Herz entdecken, mehr gewinnorientiertes Business machen.

Genau so ist es, was mich ehrlich gesagt am meisten stört: dass nach all dem, was inzwischen bekannt ist, immer noch so geschlossen hinter ihm gestanden wird. Mir persönlich reicht schon diese «ich will nur das Beste für den FCB»-Rhetorik. Erinnert ihr euch an seine Kampagne gegen Burgener? Damals war die Erzählung: Er habe im rotblauen Trikot Blut und Schweiss vergossen, er sei der wahre Basler, dem das Herz für den Verein schlägt. Und dann kam – wie El Pibe mit Quellen belegt – heraus, dass er praktisch dasselbe Konzept zuvor schon bei GC und YB durchziehen wollte. Heute Basel, gestern fast GC, fast YB. Das passt schlecht zum Bild des tief verwurzelten rotblauen Herzens.
 
Genau dieser Widerspruch ist der Kern: Wer ein austauschbares Konzept hat, bei dem es primär um Transfergewinne geht, der hätte es bei jedem Verein durchgezogen. Der Name auf dem Trikot ist dann fast Zufall. Und genau so wirkt es leider auch im Ergebnis – die Transfergewinne stehen über allem, das Sportliche ist nur Mittel zum Zweck. Ich gönne ihm den Verdienst der Rettung. Aber die Verklärung zum rotblauen Märtyrer hat er sich mit dieser Vorgeschichte selbst verbaut.

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Leowin
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Leowin »

Ich finde es schon noch faszinierend, wie wenig Rückhalt und Zustimmung Degen hat. Das zieht sich durch von Tag 1 an, als er einfach das kleinere Übel war, die einzige kurze Pause gab es nach dem Double, wenn auch nicht lange.

Die Ambivalenz der Fans ist dabei umso erstaunlicher, nach der Double-Saison waren wir uns soweit ich mich erinnere fast alle einig, gestärkt in die neue Saison zu gehen, weil praktisch die gesamte Meistermannschaft gehalten werden konnte. Als es dann nicht mehr so läuft, weil 1-2 Stellschrauben des wohl eher zufälligen Meisterteams anders waren, wussten auf einmal alle schon lange, dass man zu wenig gemacht hat.

Hoch im Kurs ist dabei die Kritik an der Transferstrategie, und da passt sich der gemeine Forenuser genau so schnell an wie die Verantwortlichen des Vereins. Wir hatten in der frühen Degen-Zeit enorm viele Leihspieler, es gab und Rekorderlöse, aber eine Einheit war nicht zu sehen auf dem Platz. Also gab es einen Kurswechsel, man holte (zu) viele junge Talente, ohne neben ihnen Routiniers zu haben. Auch hier, berechtigte Kritik, die Führung sah es wohl ähnlich und wir sahen eine deutliche andere Strategie in den letzten 12 Monaten, man holte viel mehr „mittelalte“ Spieler zwischen 23-27 (Tsunemoto, Daniliuc, Salah, Broschinski, Omeragic), doch auch hier blieb der erhoffte Erfolg aus, die nötige Stabilität ist nicht entstanden.

Dieser Post soll Degen und Co. weder verteidigen noch komplett verurteilen. Einiges wurde richtig gemacht. Aber auch einiges falsch. Ich sehe immerhin den Versuch, etwas zu bewirken, es wird ständig nach neuen Lösungen gesucht. Ich bin echt gespannt, was diesen Sommer probiert wird, und hoffe es wurden wieder die Lehren aus der Vergangenheit gezogen. Denn bisher sehe ich stets einen Versuch der Verbesserung. Leider klappt halt nicht alles auf diesem Weg, aber da müssen wir nunmal durch.

Wir Fans könnten aber wenigstens versuchen uns in Objektivität zu üben, und nicht direkt Schnappatmung zu kriegen, weil ein 19 Jähriger aus dem Ausland verpflichtet wurde. Es braucht solche jungen Talente. Es braucht aber auch Ältere. Ich mache gerne mit, wenn gegen Ende der Transferperiode nur junge Talente verpflichtet wurden. Aber wer sich die Entwicklung der Transferstrategie unserer Führung anschaut, kann dies nicht ernsthaft befürchten sondern will nur Polemik betreiben, weil man Degen persönlich nicht mag. Ob berechtigt oder nicht ist dabei nebensächlich.

Usswärtsfahrer
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

Ich verschieb das mal hierher, beim Interview von Schmid sind wir uns ja halbwegs einig.

Goldust hat geschrieben: 18.06.2026, 11:22
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 18.06.2026, 10:50
Notbremse hat geschrieben: 18.06.2026, 09:51


Für mich ist das Interview sehr schwer zu ertragen - Jede Aussage hat das Ziel sich selbst in einem besseren Licht darzustellen und die Schuld anderen Personen zuzuschieben. 

Spieler (im Allgemeinen) reden von fehlender Wertschätzung aber meinen damit schlussendlich dass man mehr verdienen möchte. Das Spiel hat Dome schon vor 2 Jahren gespielt mit seinem drohenden Abgang zu AEK nach Griechenland, dort hat der FCB eingespurt und den Vertrag (verdientermassen) massiv aufgebessert. 

Wie bereits erwähnt, entweder du

- bist ehrlich und sagst ich wollte die Erfahrung im Ausland mitnehmen oder nochmals richtig gut verdienen (fair enough) 
- du bist so selbstsicher und hast gar kein Bedürfnis dich in der Öffentlichkeit erklären zu müssen (legitim)
- du "nennst das Kind beim Namen" und begründest offen wieso du gegangen bist, was Dir wiederfahren ist und wo der FCB offensichtliche Fehler gemacht hat, sodass sich die angesprochenen Verantwortlichen auch erklären müssen und eine Veränderung unter dem öffentlichen Druck einsetzen kann

Mit seinen halbgaren Aussagen werden nun wieder wilde Theorien aufgestellt - was aber wirklich zum Weggang geführt hat weiss niemand und werden wir so auch nicht erfahren. 

Dein Post hat mich dazu bewogen, das Interview nach gestern nochmals zu lesen und ich ändere meine Meinung darüber.

Abgesehen davon, dass es sportlich dieses Jahr denkbar schlecht läuft und grosse Veränderungen daran nicht in Sicht sind, sollte man dieses Interview als das sehen, was es ist: ein völlig stilloses Nachtreten an den alten Arbeitgeber in aller Öffentlichkeit. Und noch schlimmer: ganz am Anfang sagt er, nicht auf den Mann spielen zu wollen und nichts weiter dazu sagen zu wollen - um im Verlauf später dann reihenweise Dinge nicht mal auszusprechen, sondern rumbitchend nur anzudeuten: keine Wertschätzung (mind. eine halbe Million Lohn und die Liebe der Fans ist also zu wenig :rolleyes: ), keine Identifikationsfiguren, keine Pläne, keine Strukturen, mimimi buhuhu. So einen willst du doch nicht als Leaderfigur in deiner Mannschaft.

Wenn so einer die Identifikationsfigur unseres Vereins sein soll, bin ich froh ist er weg!
lies meinen post von oben. und dann lass die letzten 5 jahre mal revuepassieren. degen hat den verein finanziell zwar (vorübergehend) gerettet. aber er hat diesem verein auch einen imageschaden beschert, der vermutlich grösser ist, als man glaubt. 

Naja, ein Interview voll öffentlichem Nachtreten jetzt als "Beweis" einzustufen... Seh ich anders. Man muss nicht immer direkt alles als schlechte Handlungen von Degen diagnostizieren, aber wenn ich deinen vorigen Beitrag lese, scheinst du das als "kritisches Denken" betrachten.

Und ja, ich bin aktuell auch extrem unzufrieden und habe keinen Bock auf die neue Saison. Dass ein Umdenken in den Konzepten der sportlichen Führung stattfinden muss, ist ebenso klar.

Goldust hat geschrieben: 18.06.2026, 11:19 tatsache ist, dass sich dieses problem schon über jahre hinzieht. es gibt unzählige beispiele für solche nebengeräusche, unzählige spieler, staffmitglieder, bei deren abgang es diese diskussion gibt. dass das so oft wiederkehrt, ist ein untrügliches zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt.

aber ja, man kann natürlich auch einfach wegschauen und nur rumschreien: aaaaaaallle wollen dem armen degen schaden, alllllle wollen dem fcb schaden, alle ehemaligen spieler die kommentare, gemacht haben, alle staffmitglieder, die abgeschoben wurde, alle journalistinnen und journalisten, die jemals kritisch über die fcb führung geschrieben haben, alles nur um dem club mutwillig zu schaden. aber auf keeiiiiiiinen fall hat die führung irgendwie fehler begangen. blind aus allen rohren gegen kritiker schiessen. 

meine fresse...

Man kann auch bei jeder Handlung sofort rumheulen und alles auf Degen projizieren, "der Fisch stinkt vom Kopf her" kreischen und das dann als "kritisch" gedacht oder geschrieben ansehen, ist ja eh das gängie Narrativ hier drin, wenns sportlich scheisse läuft. Man kann alles was er tut, schlecht und kleinreden: wenn er den Verein finanziell saniert, hatte er eh nur kleinen Anteil daran, wenn wir Titel holen, wars sowieso nur Zufall.

Oder man kann das Ganze mal differenziert betrachten und würdigen, was er für den Verein getan hat, ohne gleichzeitig die sportliche Führung gutzuheissen. Wie schon geschrieben: Der Zustand des Vereins und die sportlichen Leistungen sind für mich aber zwei verschiedene Ebenen, die man mE unterscheiden sollte, wenn man DD in die Pfanne haut. Ich finds auch zum kotzen, v.a. wie es in der Rückrunde lief. Am schlimmsten find ich den fehlenden Einsatz der Spieler und die Teilnahmslosigkeit den Fans gegenüber.

Und ebenfalls schon mehrmals geschrieben: diese sportlichen Probleme sind absolut hausgemacht. Man betont überall, wie schwierig es finanziell ist, Spardruck usw. Gleichzeitig stellt man Jahr für Jahr sehr grosse Budgets für Ablösesummen zur Verfügung und richtet sich klar danach aus, den Verein mit Ablösesummen finanzieren zu wollen - und spart dann ausgerechnet an den zwei wichtigsten Posten (Trainer und Sportchef) um diese Spieler zu entwickeln. Dann holt doch einen 19jährigen für ein paar Millionen weniger und installiert erfahrene Profile. Aber nein, man muss natürlich das Rad neu erfinden, besetzt diese Posten mit Budgetlösungen und Quereinsteiger und heult dann rum, wenn die Mannschaft scheisse zusammengestellt ist und der Trainer nicht damit klarkommt.

Gleichzeitig, auch zum 1000. Mal: ohne Degen wäre unser Verein bankrott gegangen oder an ein ausländisches Konsortium verkauft worden. Das kann natürlich gut gehen wie in Lugano, in der Schweiz kommen solche Übernahmen aber meistens raus wie jetzt bei GC. Ich verstehe null, wie man Degens Einsatz ernsthaft klein- und die Burgener-Zeit schönreden kann.

Deswegen die Frage an dich und in die ganze Runde: was wär denn die Alternative zu Degen? Was wollt ihr, wieder Serienmeister-Zeiten wie unter H+H? Wer soll das finanzieren, Basler, Schweizer oder egal, Hauptsache sportlicher Erfolg? Oder einen finanziell unabhängigen, stabilen Verein?

Thinker
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Thinker »

Besu hat geschrieben: 18.06.2026, 11:43 Danke für die differenzierten Antworten, das ist die Diskussion, die ich wollte, nicht das Schulterklopfen.
 
@quasimodo Du triffst den Kern besser als ich. Du hast recht: Am Anfang war die Sanierung über Transfergewinne nötig, Burgener hatte den Klub in die Schieflage gebracht. Der Punkt ist genau dein «ABER»: Der FCB steht heute solider da und müsste die Strategie anpassen – eingespielter Stamm, Erfahrung, Identifikation, mehr eigener Nachwuchs, weniger Kaderplätze für ROI-Talente. Und das Fenster ist jetzt: eine Saison ohne Europa wäre der ideale Moment, einen Stamm aufzubauen, statt ihn wieder zu zerlegen. Thun und St. Gallen zeigen, dass eine günstige, eingespielte Elf vorne mitspielt. .
 
@El Pibe - Valderrama Dein Beitrag ist der stärkste hier, weil er Zahlen liefert statt Gefühl. Zweithöchstes Budget, im Schnitt nur Platz 4, in 60 % der Saisons ausserhalb der Top 4 – und ein Netto-Transferplus von über 100 Millionen, von dem sportlich nichts hängenbleibt. Genau das ist der wunde Punkt: Wenn nach fünf Jahren Sanierung immer noch dasselbe Geld-Lamento läuft, dann ist das keine Sanierung mehr, sondern ein Dauerzustand. 
 
@Thinker Dein Einwand ist der wichtigste, also nehme ich ihn ernst. «Erst eine bessere Alternative, dann Kritik» – das klingt vernünftig, ist aber ein Denkfehler. Kein Eigentümer der Welt liefert seinen eigenen Nachfolger, solange die Basis schweigt. Druck und Alternative entstehen nicht nacheinander, sondern miteinander: Erst wenn klar wird, dass der Status quo nicht mehr getragen wird, kommt Bewegung in mögliche Lösungen. Und Widerstand heisst nicht «kaputtmachen» – es heisst, unbequeme Fragen stellen, statt aus Dankbarkeit fürs Double alles durchzuwinken. Dass Degen all-in ging und den Klub gerettet hat, bestreite ich nicht. Aber Dankbarkeit ist kein Blankoscheck für die nächsten zehn Jahre.
 
Und ja, @Notbremse, es kann schlimmer kommen, das stimmt. Aber «es könnte schlimmer sein» ist das schwächste aller Argumente, wenn man eigentlich mehr will als nur nicht abzusteigen. Genau das ist die Resignation, die ich meine.
 
Mein Punkt bleibt: kein Aufstand um des Aufstands willen. Aber gesunder Druck, damit aus der Sanierung endlich wieder ein sportliches Projekt wird.

Danke für deine nette Antwort. Sehe es auch so wie du. Hatte deine Aussage "Wiederstand leisten" falsch interpretiert. Dachte dabei an solche Aktionen wie als ein Tierkopf vor Burgener Haus gelegt wurde etc... Einfach zeigen dass man ihn weg haben will und versuchen ihn zu vergraulen (was ich bei Burgener übrigens richtig fand, da er uneinsichtig war und Dialogversuche mit ihm nix gebracht hatten).

Aufgrund einiger guter vergangener Sachen alles zukünftige einfach durchwinken find ich auch nicht gut. Wer nicht versucht sich weiter zu verbessern bleibt stehen oder es geht rückwärts. Könnte mir auch vorstellen dass Degen offen und Dankbar ist für Input, solange er freundlich und so erklärt wird das er für ihn Sinn macht. Konnte mir auch vorstellen dass er weiterverkaufen würde wenn er merkt dass er nicht erwünscht ist und eine gute Alternative da ist.

Dein Zitat: Druck und Alternative entstehen nicht nacheinander, sondern miteinander: Erst wenn klar wird, dass der Status quo nicht mehr getragen wird, kommt Bewegung in mögliche Lösungen.

Hatte ich nicht bedacht und ist mMn ein richtiger Punkt.

--
Wollte noch 2 Argumente welche hier mehrfach gebracht wurden etwas differenzieren.

1: das Degen vorher GC oder YB übernehmen wollte, heißt nicht zwangsweise das der FcB für ihn keine Herzensangelegenheit ist. Es könnte auch sein dass das er einen Klub führen wollte, und das er am Anfang keine Möglichkeit sah das bei seinem Herzensverein zu tun, und sich deswegen erst anders orientierte. Das ist jedoch Spekulation

2: Das Schmid sagte: er findet das im Club viel falsch läuft. Das ist nicht zwingend ein Beweis dass Degen das alles so will wie es jetzt läuft. Und das er das auch in Zukunft so gleich weitermachen will. Es ist vielleicht auch einfach ein Lernprozess für ihn und er macht Anpassungen durch die Erfahrungen die er macht. Das ist jedoch auch Spekulation

Phibbo
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Phibbo »

Wenn ich mir die Kommentare im Forum so durch lese, dann kann man schon den Eindruck gewinnen, dass wir uns Mitte August befinden, wir die ersten drei Spiele verloren haben und unsere Mannschaft im Durchschnitt 19 Jahre alt ist.

Ich finde auch nicht alles toll, was grad läuft. Aber Herrgott... gebt den Leuten doch Zeit ein Kader zusammenzustellen und dem Trainer eine Vorbereitung und dann schauen wir was passiert. Einfach alle runter zu hassen, weil Dominik Schmid in einem BAZ-Interview hässlich nachtritt und Shaq als Halbwitz sagt, dass er sich erstmal alles anschaut, das kann doch nicht euer Ernst sein...

Schmid war ein Kämpfer, einer der Leidenschaft zeigte für die Farben und von hier ist. Ja. Aber mehr als ein überdurchschnittlicher Super League Fussballer war er nicht. Und nun verdient er wohl ein Vielfaches an Geld und darum ist er gegangen. So what. Danke und Adieu. 

Und Shaq verkörpert jetzt auch nicht unbedingt die positive Aufbruchstimmung, die sich viele hier wünschen... ja wir haben ihm ein Double zu verdanken und ja, er KANN wichtig sein, wenn er Bock hat. Aber das alles rechtfertigen solche Aussagen nicht als Captain einer Mannschaft. Was für ein Vorbild ist das bitte?

Ich nehme DD & Co. nicht in Schutz, aber bitte legt die Scheuklappen ab und betrachtet das ganze Bild...

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von nobilissa »

Phibbo hat geschrieben: 18.06.2026, 17:04 Wenn ich mir die Kommentare im Forum so durch lese........
Wie erfrischend, einmal einen Beitrag zu lesen, der mich nicht zum Augenrollen bringt.
 

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Nii
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Nii »

Diese Unzufriedenheit kommt daher, dass der Zeitraum von Anfang letzter Saison bis heute in Bezug auf Erfolg, Resultate, Spiele, Trainer, Transfers und Führung einfach richtig beschissen war. Als FCB-Fans mussten wir nach dem Höhepunkt Double richtig unten durch.

Das ist keine abschliessende Liste, aber ein paar Beispiele (in zufälliger Reihenfolge):

- Lichtsteiner ist Trainer
- Magnin-Entlassung zum schlechtesten Zeitpunkt überhaupt
- katastrophal schlechte Transfers wie Broschinski, Salah, Duranville, Agbonifo, Koindredi
- mehrere Spieler im Kader, welche schon lange zu wenig bringen und immer noch hier sind (ich nenn jetzt keine Namen)
- fehlende aber schon seit Winter dringend nötige Verstärkungen (wo ist der Stürmer?!)
- gewichtige Abgänge ohne guten Ersatz im Sommer und Winter
- katastrophale Leistungen und Resultate vor allem in der zweiten Saisonhälfte
- kein einziges Saisonziel wurde erreicht
- Thun wurde Meister
- sogar Shaqiri hat keinen Bock mehr und tut das öffentlich kund
- Schmid wechselt zum beschissensten Verein Europas und tritt gegen den Club nach
- Sportchef plötzlich weg kurz vor "Kaderumbruch"
- ungewisser Kaderumbruch
- schon lange keine geilen Transfers oder Gerüchte mehr (Omlin mal ausgenommen)
- Y. Sommer kommt nicht
- G. Xhaka kam nicht
- Kabine abgefackelt

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nobilissa
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von nobilissa »

Und das ganze Rückwärtsschauen hilft ..... ....zur Perpetuierung der Unzufriedenheit.

Thinker
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Thinker »

Nii hat geschrieben: 18.06.2026, 18:38 Diese Unzufriedenheit kommt daher, dass der Zeitraum von Anfang letzter Saison bis heute in Bezug auf Erfolg, Resultate, Spiele, Trainer, Transfers und Führung einfach richtig beschissen war. Als FCB-Fans mussten wir nach dem Höhepunkt Double richtig unten durch.

Das ist keine abschliessende Liste, aber ein paar Beispiele (in zufälliger Reihenfolge):

- Lichtsteiner ist Trainer
- Magnin-Entlassung zum schlechtesten Zeitpunkt überhaupt
- katastrophal schlechte Transfers wie Broschinski, Salah, Duranville, Agbonifo, Koindredi
- mehrere Spieler im Kader, welche schon lange zu wenig bringen und immer noch hier sind (ich nenn jetzt keine Namen)
- fehlende aber schon seit Winter dringend nötige Verstärkungen (wo ist der Stürmer?!)
- gewichtige Abgänge ohne guten Ersatz im Sommer und Winter
- katastrophale Leistungen und Resultate vor allem in der zweiten Saisonhälfte
- kein einziges Saisonziel wurde erreicht
- Thun wurde Meister
- sogar Shaqiri hat keinen Bock mehr und tut das öffentlich kund
- Schmid wechselt zum beschissensten Verein Europas und tritt gegen den Club nach
- Sportchef plötzlich weg kurz vor "Kaderumbruch"
- ungewisser Kaderumbruch
- schon lange keine geilen Transfers oder Gerüchte mehr (Omlin mal ausgenommen)
- Y. Sommer kommt nicht
- G. Xhaka kam nicht
- Kabine abgefackelt

Gute und richtige Auflistung von was nicht so gut lief. Die Frage ist ob wirklich Degen die alleinige Schuld an all diesen Punkten hat?

Könnte es nicht sein dass alle anderen auch nicht nur Heilige sind und eigene Themen (Ego, Stolz, Gier, falsche Selbsteinschätzung, vorgetäuschte Loyalität etc..) haben welche zur Gesamtsituation beitragen?

Konnte es nicht sein dass Degen versucht auf dieses Mischmasch aus diversen Issues von diversen Leuten konstant zu reagieren und entsprechende Anpassungen vorzunehmen?

Ich sage nicht dass Degen perfekt ist. Aber der Ärger über all diese Punkte scheint sich mehrheitlich ausschließlich auf Degen zu kanalisieren

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von defense81 »

DD hat den FCB gerettet und vor einem Verkauf an Saudis bewahrt. Dafür gehört ihm ewigs Dank.
Danach hat er taktisch geschickt den Maroden Verein finanziell wieder ins Lot gebracht.
Nicht nur dass, sondern man holte sogar das Double.

Letzte Saison hielt man an 90% des Meisterteams fest und „verstärkte“ es noch. Ja fast alle dieser neuen waren Flops. Aber was die Spieler boten war doch der eigentliche Skandal. Ein Otele oder Traore die eigentlich nur weg wollten. Koindredi der die verkörperte Lustlosigkeit war. Albi der wieder einmal das Fussballspielen einstellte usw. Was kann DD dafür dass das selbe Team wie im Vorjahr komplett abkackt. Dass dann oft neue auch nicht trumpfen liegt auf der Hand.

Grisser Fehler war dann dass man keinen Stürmer holte. Wer auch immer dies zu verschulden hatte.

Zweiter grosser Fehler ist für mich dass man den eigenen Jungen weniger Chancen gibt als denen vom Ausland.

Ich warte jetzt diese Transferperiode ab. Sollte man wirklich nur 3 klassige Hiffnungsspieler holen dann bin ich auch der Meinung DD kann den Switch nicht machen. Aber ich gebe diese Chance noch. Das Double ist nur 1 Jahr her

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von fcbblog.ch »

Was sin das do für Nase wo sich bim DD ganz tief zwüsche Sackasatz und anus ignistet hän???

Es isch ziemlich offesichtlich, dass die jetztigi fiehrig Spielerhandel einigermasse ka. Alles andre hingege wird all johr, maximal 1,5 wieder über e hufe gworfe - was per se scho maximal pinlich isch, und netürlich au dspieler schissig macht.

Sallerpinlichste isch, dass die Pfiffe kei Wäg finde e Monster Rückkehrer Dream Team zämmestelle... nur will me die eigeni Cashcow witer will mälke... Alles feiffis.

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Notbremse »

fcbblog.ch hat geschrieben: 18.06.2026, 19:57 Was sin das do für Nase wo sich bim DD ganz tief zwüsche Sackasatz und anus ignistet hän???

Es isch ziemlich offesichtlich, dass die jetztigi fiehrig Spielerhandel einigermasse ka. Alles andre hingege wird all johr, maximal 1,5 wieder über e hufe gworfe - was per se scho maximal pinlich isch, und netürlich au dspieler schissig macht.

Sallerpinlichste isch, dass die Pfiffe kei Wäg finde e Monster Rückkehrer Dream Team zämmestelle... nur will me die eigeni Cashcow witer will mälke... Alles feiffis.
Maximal Peinlich ist ein erwachsener Mann der sich einer Wortwahl zwischen Sackansatz und Anus bedient. 

Gerne kannst du einen Business-Plan zusammenstellen wie der FCB sein "Monster Rückkehrer Dream Team" finanzieren kann. 

Bis dahin bleibt es wie so oft bei wildem Stammtisch-Geplauder ohne Substanz. 
 

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Brunold81 »

Notbremse hat geschrieben: 19.06.2026, 09:17
fcbblog.ch hat geschrieben: 18.06.2026, 19:57 Was sin das do für Nase wo sich bim DD ganz tief zwüsche Sackasatz und anus ignistet hän???

Es isch ziemlich offesichtlich, dass die jetztigi fiehrig Spielerhandel einigermasse ka. Alles andre hingege wird all johr, maximal 1,5 wieder über e hufe gworfe - was per se scho maximal pinlich isch, und netürlich au dspieler schissig macht.

Sallerpinlichste isch, dass die Pfiffe kei Wäg finde e Monster Rückkehrer Dream Team zämmestelle... nur will me die eigeni Cashcow witer will mälke... Alles feiffis.
Maximal Peinlich ist ein erwachsener Mann der sich einer Wortwahl zwischen Sackansatz und Anus bedient. 

Gerne kannst du einen Business-Plan zusammenstellen wie der FCB sein "Monster Rückkehrer Dream Team" finanzieren kann. 

Bis dahin bleibt es wie so oft bei wildem Stammtisch-Geplauder ohne Substanz. 


Also, ich bin alt genug, um mich an den Blog zu erinnern, den er mal starten wollte. Nach fast 10 Jahren immer noch nichts geworden, da es einfacher ist, im Forum zu poltern und ein „Monster Rückkehrer Dream Team” zu fordern. :D

Aber mal Spass beiseite, ich denke, es ist vieles nicht wirklich Ideal, was LG Dave macht, und ja, die Versuche, andere Clubs zu kaufen, und dann diese Infos als Lügen zu bezeichnen (was zumindest bei YB nicht mehr wegzudiskutieren ist), hinterlässt ein Geschmäckle.

Solange der aktuelle VR so zusammenbleibt, bin ich aber trotzdem positiv, dass es irgendwie gut kommt. Dies heisst, der FC Basel ist finanziell gesund und spielt jedes Jahr um den Titel bzw. ist in einem Europäischen Wettbewerb. Die Ansprüche sind nicht mehr so hoch (leider!).

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von andreas »

Leowin hat geschrieben: 18.06.2026, 11:48Die Ambivalenz der Fans ist dabei umso erstaunlicher, nach der Double-Saison waren wir uns soweit ich mich erinnere fast alle einig, gestärkt in die neue Saison zu gehen, weil praktisch die gesamte Meistermannschaft gehalten werden konnte.

«Praktisch die gesamte Meistermannschaft gehalten» ist so eine Aussage, die aus dem Zirkel der FCB-Führung kommt und dann von den Medien und Fans weitergetragen wurde. Den Fans kann man da keinen Vorwurf machen, denn der Optimismus gehört zum Fansein, erst recht nach einem Titel.

Bleiben wir mal bei den Fakten:
- Trainer weg (einer der wichtigsten Bausteine, auch wenn das die FCB-Führung anscheinend immer noch nicht begriffen hat)
- Von der Meistersaison auf die Saison danach wurde der Marktwert von 100 Millionen auf 60 Millionen reduziert
- Avdullahu wurde verkauft (wichtigster Spieler im Kader) (-1 Tor)
- Kevin Carlos wurde verkauft (-15 Tore, -2 Assists)
- Anton Kade wurde verkauft (-4 Tore, -4 Assists)
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Mariastein »

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Vargas »

andreas hat geschrieben: 20.06.2026, 14:40
Leowin hat geschrieben: 18.06.2026, 11:48 Die Ambivalenz der Fans ist dabei umso erstaunlicher, nach der Double-Saison waren wir uns soweit ich mich erinnere fast alle einig, gestärkt in die neue Saison zu gehen, weil praktisch die gesamte Meistermannschaft gehalten werden konnte.

«Praktisch die gesamte Meistermannschaft gehalten» ist so eine Aussage, die aus dem Zirkel der FCB-Führung kommt und dann von den Medien und Fans weitergetragen wurde. Den Fans kann man da keinen Vorwurf machen, denn der Optimismus gehört zum Fansein, erst recht nach einem Titel.

Bleiben wir mal bei den Fakten:
- Trainer weg (einer der wichtigsten Bausteine, auch wenn das die FCB-Führung anscheinend immer noch nicht begriffen hat)
- Von der Meistersaison auf die Saison danach wurde der Marktwert von 100 Millionen auf 60 Millionen reduziert
- Avdullahu wurde verkauft (wichtigster Spieler im Kader) (-1 Tor)
- Kevin Carlos wurde verkauft (-15 Tore, -2 Assists)
- Anton Kade wurde verkauft (-4 Tore, -4 Assists)
Carlos und Kade waren nicht immer Stammspieler sondern häufig nur Einwechselspieler. Der Abstieg begann mit Magnins Pressing, das mit einem Shakiri und Otele eine bireä-weichi Idee war. Dann kam mit den ersten Misserfolgen Orientierungslosigkeit und im Winter der Abgang von Leistungsträgern ohne gleichwertigen Ersatz. Keiner der neuen Offensivspieler war gut genug. So folgte die Trainerentlassung zum falschen Zeitpunkt (wenn schon dann im Dezember) und mit SL wurde es eher noch schlechter. Klar, alles Scheisse, aber so kann es im Fussball eben auch gehen.
Ich bin zuversichtlich, dass es wieder besser kommt!
 

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von andreas »

Vargas hat geschrieben: 20.06.2026, 17:19 Carlos und Kade waren nicht immer Stammspieler sondern häufig nur Einwechselspieler. Der Abstieg begann mit Magnins Pressing, das mit einem Shakiri und Otele eine bireä-weichi Idee war. Dann kam mit den ersten Misserfolgen Orientierungslosigkeit und im Winter der Abgang von Leistungsträgern ohne gleichwertigen Ersatz. Keiner der neuen Offensivspieler war gut genug. So folgte die Trainerentlassung zum falschen Zeitpunkt (wenn schon dann im Dezember) und mit SL wurde es eher noch schlechter. Klar, alles Scheisse, aber so kann es im Fussball eben auch gehen.
Ich bin zuversichtlich, dass es wieder besser kommt!

Ich würde deinen Optimismus teilen, wenn wir a) die Einsicht im Club hätten, dass es einen Trainer braucht und b) gute Offensivspieler kämen (bisher wieder nur Talente ohne Leistungsausweis).

Der Punkt wegen Stammspieler mag stimmen. Aber wenn du halt 25 Scorerpunkte auf der Bank hast und diese nicht ersetzen kannst, dann wirkt sich das genauso aus. Insbesondere Carlos wurde recht schlechtgeredet, dabei ist seine Bilanz recht gut. Mit 25 Toren mehr wären wir garantiert europäisch, vielleicht sogar Meister.
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Vargas »

andreas hat geschrieben: 20.06.2026, 17:38
Vargas hat geschrieben: 20.06.2026, 17:19 Carlos und Kade waren nicht immer Stammspieler sondern häufig nur Einwechselspieler. Der Abstieg begann mit Magnins Pressing, das mit einem Shakiri und Otele eine bireä-weichi Idee war. Dann kam mit den ersten Misserfolgen Orientierungslosigkeit und im Winter der Abgang von Leistungsträgern ohne gleichwertigen Ersatz. Keiner der neuen Offensivspieler war gut genug. So folgte die Trainerentlassung zum falschen Zeitpunkt (wenn schon dann im Dezember) und mit SL wurde es eher noch schlechter. Klar, alles Scheisse, aber so kann es im Fussball eben auch gehen.
Ich bin zuversichtlich, dass es wieder besser kommt!

Ich würde deinen Optimismus teilen, wenn wir a) die Einsicht im Club hätten, dass es einen Trainer braucht und b) gute Offensivspieler kämen (bisher wieder nur Talente ohne Leistungsausweis).

Der Punkt wegen Stammspieler mag stimmen. Aber wenn du halt 25 Scorerpunkte auf der Bank hast und diese nicht ersetzen kannst, dann wirkt sich das genauso aus. Insbesondere Carlos wurde recht schlechtgeredet, dabei ist seine Bilanz recht gut. Mit 25 Toren mehr wären wir garantiert europäisch, vielleicht sogar Meister.
Das mit Carlos stimmt 100%. Leider passiert das beim FCB viel zu oft, dass nach 2 nicht so tollen Leistungen sofort der Ersatzbankhammer kommt. Die Spieler kommen dann ins Grübeln und die Negativ-Spirale beginnt zu drehen. In solchen Situationen ist ein Trainer mit besonderen Fähigkeiten gefragt. Die sah ich zuletzt leider nicht.
 

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von patiscat »

Vargas hat geschrieben: 20.06.2026, 18:59
andreas hat geschrieben: 20.06.2026, 17:38
Vargas hat geschrieben: 20.06.2026, 17:19 Carlos und Kade waren nicht immer Stammspieler sondern häufig nur Einwechselspieler. Der Abstieg begann mit Magnins Pressing, das mit einem Shakiri und Otele eine bireä-weichi Idee war. Dann kam mit den ersten Misserfolgen Orientierungslosigkeit und im Winter der Abgang von Leistungsträgern ohne gleichwertigen Ersatz. Keiner der neuen Offensivspieler war gut genug. So folgte die Trainerentlassung zum falschen Zeitpunkt (wenn schon dann im Dezember) und mit SL wurde es eher noch schlechter. Klar, alles Scheisse, aber so kann es im Fussball eben auch gehen.
Ich bin zuversichtlich, dass es wieder besser kommt!

Ich würde deinen Optimismus teilen, wenn wir a) die Einsicht im Club hätten, dass es einen Trainer braucht und b) gute Offensivspieler kämen (bisher wieder nur Talente ohne Leistungsausweis).

Der Punkt wegen Stammspieler mag stimmen. Aber wenn du halt 25 Scorerpunkte auf der Bank hast und diese nicht ersetzen kannst, dann wirkt sich das genauso aus. Insbesondere Carlos wurde recht schlechtgeredet, dabei ist seine Bilanz recht gut. Mit 25 Toren mehr wären wir garantiert europäisch, vielleicht sogar Meister.
Das mit Carlos stimmt 100%. Leider passiert das beim FCB viel zu oft, dass nach 2 nicht so tollen Leistungen sofort der Ersatzbankhammer kommt. Die Spieler kommen dann ins Grübeln und die Negativ-Spirale beginnt zu drehen. In solchen Situationen ist ein Trainer mit besonderen Fähigkeiten gefragt. Die sah ich zuletzt leider nicht.

Kann man so sehen, nur hatte Carlos damals mehrere Wochen nicht mehr gescort, Ajeti war wider Fit und nutze seine Chnacen. Passiert halt auch.
 

St.Jakobs Park
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von St.Jakobs Park »

David Degen ist aus meiner Sicht ein Narzisst. Und Narzissten können langfristig keinen Fussballclub führen. Sie hören oft zu wenig auf andere, wollen wichtige Entscheidungen selber treffen und sind selten echte Teamplayer. Kurzfristig kann das funktionieren, langfristig geht das aber meistens in die Hose, weil zu vieles von einer Person abhängt.

—-> siehe Trump

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BaslerBasilisk
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von BaslerBasilisk »

Vargas hat geschrieben: 20.06.2026, 18:59
andreas hat geschrieben: 20.06.2026, 17:38
Vargas hat geschrieben: 20.06.2026, 17:19 Carlos und Kade waren nicht immer Stammspieler sondern häufig nur Einwechselspieler. Der Abstieg begann mit Magnins Pressing, das mit einem Shakiri und Otele eine bireä-weichi Idee war. Dann kam mit den ersten Misserfolgen Orientierungslosigkeit und im Winter der Abgang von Leistungsträgern ohne gleichwertigen Ersatz. Keiner der neuen Offensivspieler war gut genug. So folgte die Trainerentlassung zum falschen Zeitpunkt (wenn schon dann im Dezember) und mit SL wurde es eher noch schlechter. Klar, alles Scheisse, aber so kann es im Fussball eben auch gehen.
Ich bin zuversichtlich, dass es wieder besser kommt!
Ich würde deinen Optimismus teilen, wenn wir a) die Einsicht im Club hätten, dass es einen Trainer braucht und b) gute Offensivspieler kämen (bisher wieder nur Talente ohne Leistungsausweis).

Der Punkt wegen Stammspieler mag stimmen. Aber wenn du halt 25 Scorerpunkte auf der Bank hast und diese nicht ersetzen kannst, dann wirkt sich das genauso aus. Insbesondere Carlos wurde recht schlechtgeredet, dabei ist seine Bilanz recht gut. Mit 25 Toren mehr wären wir garantiert europäisch, vielleicht sogar Meister.
Das mit Carlos stimmt 100%. Leider passiert das beim FCB viel zu oft, dass nach 2 nicht so tollen Leistungen sofort der Ersatzbankhammer kommt. Die Spieler kommen dann ins Grübeln und die Negativ-Spirale beginnt zu drehen. In solchen Situationen ist ein Trainer mit besonderen Fähigkeiten gefragt. Die sah ich zuletzt leider nicht.
Darum schmorte Barry auch seine Vertragsdauer auf der Bank.
#Erfolg isch nit alles im Läbe
#bi Sunneshiin und Räge

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