Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

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Aficionado
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

Somnium hat geschrieben: 21.05.2026, 14:58 Die Einheitskasse war/ist meines Wissens überhaupt der erste Versuch mit einer breit abgestützten Initiative überhaupt mal so was wie eine Veränderung herbeizuführen, eine Option zu schaffen.

Wäre meines Wissens kein Obligatorium. Aber für diejenigen, die den Mut haben, auf dieses „Stade LS“ zu setzen, sicher mal sowas wie ein erster Schritt in eine „bessere“ Prämien-Zukunft.

So aber profitieren einige wenige auf Kosten der überwältigend grossen Mehrheit. Umverteilung von unten nach oben.

Ja, da sind wir ja für einmal wieder gleicher Meinung.
Auch sonst unterscheidet sich unsere Meinungen oft nur durch Nuancen.
Wenn mir was an Links/Grün nicht passt, dann mache ich halt darauf aufmerksam.
Keine Partei ist perfekt.
Betr. Zuwanderung bin ich halt skeptischer aber ganz ohne wird es nicht gehen. Das sehe ich auch ein. Es geht mir um Angebot und Nachfrage. Wenn die Nachfrage nach Handwerkern gross ist, müssten doch deren Löhne steigen? Unsere Wirtschaft umgeht aber diesen, in einer Marktwirtschaft natürlichen Effekt, indem sie billige Fachkräfte importiert. Das finde ich nicht korrekt. Es trifft ja nicht nur Handwerker sondern auch Akademiker oder doch sicher auch Leute in der Gastro?

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fcbblog.ch
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von fcbblog.ch »

Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 21.05.2026, 12:27
Basler Beobachter hat geschrieben: 21.05.2026, 12:11
Somnium hat geschrieben: 21.05.2026, 10:42 Bis zu 25 Prozent: Löhne der Krankenkassenchefs sind stark gestiegen
Alle Leute sind Teilnehmer der medizinischen Versorgung. Fast alle dieser Teilnehmer haben ein Ziel, so viel wie möglich davon profitieren. Das Resultat sind die exorbitant steigenden Krankenkassenprämien. 
Solange die Verwaltungskosten (2024) der Krankenkassen bei um die 4,5% liegen und jährlich weiter sinken (2022 5,1%), ist dies definitiv kein Grund für die steigenden Prämien und Kosten. Nicht mal ein Faktor.
In einem Artikel wurde auch eine Rechnung gemacht: Selbst wenn alle Geschäftsleitungsmitglieder und Verwaltungsräte der Grundversicherungen GAR KEINEN Lohn beziehen würden, die Prämie wäre nur 0,1% tiefer...

Es ist anzunehmen, dass eine (staatliche) Einheitskasse überhaupt nicht effizienter ist, sondern im Gegenteil. Wenn man schaut wie ineffizient der Staat bei IT Projekten ist, könnte sich da sogar ein riesiges Fass auftun. Vergleichswerte sind schwierig, die IV und SUVA haben höheren Verwaltungsanteil, müssen aber halt auch andere Leistungen erbringen.

Natürlich kann man Krankenkassen verfluchen und die Einheitskasse fordern. Man kann die hohen Löhne der CEO's verfluchen.
Aus moralischen Gründen, aus ideologischen Gründen, es gibt viele Gründe dafür.
Die Kosten können es aber nicht sein. Zumindest nicht faktenbasiert.

Von daher, ja, alle möchten möglichst viel davon profitieren. Aber nicht alle sind gleich relevant für die exorbitant steigenden Krankenkassenprämien.

Was mich wunder nehmen würde... sind in diesen Verwaltungskosten jeweils auch die Kosten für Werbung, KK-Wechsel und Vermittlerprämien mit gerechnet?

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Faniella Diwani
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Faniella Diwani »

Die meisten Krankenkassen sind gewinnorientierte private Unternehmen in Form von Aktiengesellschaften. 
Sollten sie ihre Verwaltung effizienter als ihre Konkurrenten gestalten können, kommt dies zuerst mal ihnen selbst zu gute. Billiger als die Konkurrenz zu sein ist nur ein Marketinginstrument von vielen.

Sorry... aber Marktwirtschaft geht so.

Die grosse Frage ist warum wir, neben Gesundheit und Pflege, nicht auch andere Bereiche wie Polizei oder Militär marktwirtschaftlich organisieren. Marktwirtschaft macht alles besser! 

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Basilou
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Basilou »

Faniella Diwani hat geschrieben: 22.05.2026, 07:32Die grosse Frage ist warum wir, neben Gesundheit und Pflege, nicht auch andere Bereiche wie Polizei oder Militär marktwirtschaftlich organisieren. Marktwirtschaft macht alles besser! 
Swiss Army AG vs. Swiss Military Services AG, da laufts! :D

Wundert mich aber irgendwie echt dass noch niemand auf die Idee gekommen ist. Wäre das nicht ein Thema für die FDP?

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Faniella Diwani
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Faniella Diwani »

Basilou hat geschrieben: 22.05.2026, 07:46
Faniella Diwani hat geschrieben: 22.05.2026, 07:32 Die grosse Frage ist warum wir, neben Gesundheit und Pflege, nicht auch andere Bereiche wie Polizei oder Militär marktwirtschaftlich organisieren. Marktwirtschaft macht alles besser! 
Swiss Army AG vs. Swiss Military Services AG, da laufts! :D

Wundert mich aber irgendwie echt dass noch niemand auf die Idee gekommen ist. Wäre das nicht ein Thema für die FDP?
Das wäre doch was für ein Abomodell? 
Bezahl das Abo und sei geschützt! Mit Aufpreis stellen wir dir einen Wachsoldaten vor die Hütte! 

Nein, ernsthaft. Die FDP benötigt einen Ausbildungsbetrieb. Ohne staatlich bezahlte "Führungsschulung" bricht diese Partei zusammen. 
 

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Somnium
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

Gewisse Steuern des Bundes werden über eine extra dafür gegründete AG eingezogen…
(😉)


Aber fast 90 Kassen wie es hier gestern jemand schrieb? Absurd. Was da allein Kosten für die VR anfallen…
„Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."

Tief im Herzen wartet jeder auf das Ende der Welt. (Haruki Murakami)

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

fcbblog.ch hat geschrieben: 22.05.2026, 07:04
Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 21.05.2026, 12:27
Basler Beobachter hat geschrieben: 21.05.2026, 12:11
Alle Leute sind Teilnehmer der medizinischen Versorgung. Fast alle dieser Teilnehmer haben ein Ziel, so viel wie möglich davon profitieren. Das Resultat sind die exorbitant steigenden Krankenkassenprämien. 
Solange die Verwaltungskosten (2024) der Krankenkassen bei um die 4,5% liegen und jährlich weiter sinken (2022 5,1%), ist dies definitiv kein Grund für die steigenden Prämien und Kosten. Nicht mal ein Faktor.
In einem Artikel wurde auch eine Rechnung gemacht: Selbst wenn alle Geschäftsleitungsmitglieder und Verwaltungsräte der Grundversicherungen GAR KEINEN Lohn beziehen würden, die Prämie wäre nur 0,1% tiefer...

Es ist anzunehmen, dass eine (staatliche) Einheitskasse überhaupt nicht effizienter ist, sondern im Gegenteil. Wenn man schaut wie ineffizient der Staat bei IT Projekten ist, könnte sich da sogar ein riesiges Fass auftun. Vergleichswerte sind schwierig, die IV und SUVA haben höheren Verwaltungsanteil, müssen aber halt auch andere Leistungen erbringen.

Natürlich kann man Krankenkassen verfluchen und die Einheitskasse fordern. Man kann die hohen Löhne der CEO's verfluchen.
Aus moralischen Gründen, aus ideologischen Gründen, es gibt viele Gründe dafür.
Die Kosten können es aber nicht sein. Zumindest nicht faktenbasiert.

Von daher, ja, alle möchten möglichst viel davon profitieren. Aber nicht alle sind gleich relevant für die exorbitant steigenden Krankenkassenprämien.

Was mich wunder nehmen würde... sind in diesen Verwaltungskosten jeweils auch die Kosten für Werbung, KK-Wechsel und Vermittlerprämien mit gerechnet?

Marketing wird wohl separat aufgeführt. Aber beides verursacht unnötige Kosten.

1,5 Milliarden
Grosse Krankenkassen leisten sich teure Verwaltungsapparate

https://www.bluewin.ch/de/news/schweiz/ ... 44235.html

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

Faniella Diwani hat geschrieben: 22.05.2026, 07:32 Die meisten Krankenkassen sind gewinnorientierte private Unternehmen in Form von Aktiengesellschaften. 
Sollten sie ihre Verwaltung effizienter als ihre Konkurrenten gestalten können, kommt dies zuerst mal ihnen selbst zu gute. Billiger als die Konkurrenz zu sein ist nur ein Marketinginstrument von vielen.

Sorry... aber Marktwirtschaft geht so.

Die grosse Frage ist warum wir, neben Gesundheit und Pflege, nicht auch andere Bereiche wie Polizei oder Militär marktwirtschaftlich organisieren. Marktwirtschaft macht alles besser

Falls man sie so zurechtbiegt, dass die Rechnung wieder aufgeht, dann nicht. Auch wenn du es ironisch meinst.

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Basilou
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Basilou »

Faniella Diwani hat geschrieben: 22.05.2026, 08:07 Das wäre doch was für ein Abomodell? 
Bezahl das Abo und sei geschützt!

Ja, Abomodell ist doch voll im Trend. "Schutzgelderpressung" tönt irgendwie zu negativ.

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Faniella Diwani
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Faniella Diwani »

Aficionado hat geschrieben: 22.05.2026, 11:50
Faniella Diwani hat geschrieben: 22.05.2026, 07:32 Die meisten Krankenkassen sind gewinnorientierte private Unternehmen in Form von Aktiengesellschaften. 
Sollten sie ihre Verwaltung effizienter als ihre Konkurrenten gestalten können, kommt dies zuerst mal ihnen selbst zu gute. Billiger als die Konkurrenz zu sein ist nur ein Marketinginstrument von vielen.

Sorry... aber Marktwirtschaft geht so.

Die grosse Frage ist warum wir, neben Gesundheit und Pflege, nicht auch andere Bereiche wie Polizei oder Militär marktwirtschaftlich organisieren. Marktwirtschaft macht alles besser

Falls man sie so zurechtbiegt, dass die Rechnung wieder aufgeht, dann nicht. Auch wenn du es ironisch meinst.

Nach all den Erfahrungen mit Thatcherism und Reagonomics, halte ich dieses Experiment für klar gescheitert. 
Es gibt Aufgaben die von der öffentlichen Hand wahrgenommen werden müssen. sonst kann man nur zusehen wie die Infrastruktur zerbröckelt während die Dienstleistungen teurer und schlechter werden. 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Basler Beobachter »

Faniella Diwani hat geschrieben: 22.05.2026, 12:46 Nach all den Erfahrungen mit Thatcherism und Reagonomics, halte ich dieses Experiment für klar gescheitert. 
Es gibt Aufgaben die von der öffentlichen Hand wahrgenommen werden müssen. sonst kann man nur zusehen wie die Infrastruktur zerbröckelt während die Dienstleistungen teurer und schlechter werden. 
Lady Thatcher war eine unsympathische Person. Aber sie ist nicht gescheitert. Im Gegenteil, sie hat der britischen Wirtschaft wieder Leben eingehaucht, nachdem diese durch massive staatliche Subventionen von unrentablen Arbeitsplätzen es sogar geschafft hat, im Pro-Kopf-Einkommen hinter die nach den 2. Weltkrieg von den Russen geplünderte DDR zu fallen. 

Man kann die Privatwirtschaft mit einer Suppe und die staatlichen Eingriffe mit Salz vergleichen. Die Suppe ohne Salz ist fad und schmeckt nicht. Mit der richtigen Dosis Salz ist sie Suppe richtig lecker. Mit zu viel Salz wird sie ungeniessbar. Und mit noch mehr Salz ist sie tödlich, sofern es jemand schafft, solch eine Suppe hinunterzuwürgen. 

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Faniella Diwani
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Faniella Diwani »

Basler Beobachter hat geschrieben: 22.05.2026, 14:33
Faniella Diwani hat geschrieben: 22.05.2026, 12:46 Nach all den Erfahrungen mit Thatcherism und Reagonomics, halte ich dieses Experiment für klar gescheitert. 
Es gibt Aufgaben die von der öffentlichen Hand wahrgenommen werden müssen. sonst kann man nur zusehen wie die Infrastruktur zerbröckelt während die Dienstleistungen teurer und schlechter werden. 
Lady Thatcher war eine unsympathische Person. Aber sie ist nicht gescheitert. Im Gegenteil, sie hat der britischen Wirtschaft wieder Leben eingehaucht, nachdem diese durch massive staatliche Subventionen von unrentablen Arbeitsplätzen es sogar geschafft hat, im Pro-Kopf-Einkommen hinter die nach den 2. Weltkrieg von den Russen geplünderte DDR zu fallen. 

Man kann die Privatwirtschaft mit einer Suppe und die staatlichen Eingriffe mit Salz vergleichen. Die Suppe ohne Salz ist fad und schmeckt nicht. Mit der richtigen Dosis Salz ist sie Suppe richtig lecker. Mit zu viel Salz wird sie ungeniessbar. Und mit noch mehr Salz ist sie tödlich, sofern es jemand schafft, solch eine Suppe hinunterzuwürgen. 

"Leben eingehaucht" in dem sie den Staat an Private verkauft hat. Und was an neu gefundenem Öl in den Nordsee war hat sich auch gleich verballert. Alles Tafelsilber verramschen bringt Geld. 1x. Danach kauft man sich immer neue Plastiklöffel.  Oder man MIETET die Maschine die "Ping" macht.



Neenee.... vergleich mal "Norwegen" mit "UK". Die waren beide ähnlich übel dran in den Siebzigern. 

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Pro Sportchef bim FCB
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Pro Sportchef bim FCB »

fcbblog.ch hat geschrieben: 22.05.2026, 07:04
Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 21.05.2026, 12:27
Basler Beobachter hat geschrieben: 21.05.2026, 12:11
Alle Leute sind Teilnehmer der medizinischen Versorgung. Fast alle dieser Teilnehmer haben ein Ziel, so viel wie möglich davon profitieren. Das Resultat sind die exorbitant steigenden Krankenkassenprämien. 
Solange die Verwaltungskosten (2024) der Krankenkassen bei um die 4,5% liegen und jährlich weiter sinken (2022 5,1%), ist dies definitiv kein Grund für die steigenden Prämien und Kosten. Nicht mal ein Faktor.
In einem Artikel wurde auch eine Rechnung gemacht: Selbst wenn alle Geschäftsleitungsmitglieder und Verwaltungsräte der Grundversicherungen GAR KEINEN Lohn beziehen würden, die Prämie wäre nur 0,1% tiefer...

Es ist anzunehmen, dass eine (staatliche) Einheitskasse überhaupt nicht effizienter ist, sondern im Gegenteil. Wenn man schaut wie ineffizient der Staat bei IT Projekten ist, könnte sich da sogar ein riesiges Fass auftun. Vergleichswerte sind schwierig, die IV und SUVA haben höheren Verwaltungsanteil, müssen aber halt auch andere Leistungen erbringen.

Natürlich kann man Krankenkassen verfluchen und die Einheitskasse fordern. Man kann die hohen Löhne der CEO's verfluchen.
Aus moralischen Gründen, aus ideologischen Gründen, es gibt viele Gründe dafür.
Die Kosten können es aber nicht sein. Zumindest nicht faktenbasiert.

Von daher, ja, alle möchten möglichst viel davon profitieren. Aber nicht alle sind gleich relevant für die exorbitant steigenden Krankenkassenprämien.

Was mich wunder nehmen würde... sind in diesen Verwaltungskosten jeweils auch die Kosten für Werbung, KK-Wechsel und Vermittlerprämien mit gerechnet?
Ja:
https://www.moneyland.ch/resources/publ ... kosten.pdf
Die Verwaltungskosten der Krankenkassen in der Grundversicherung beliefen sich im Jahr 2024 auf durchschnittlich 190 Franken pro versicherte Person – das sind weniger als 16 Franken monatlich. Sie umfassen etwa Ausgaben für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Büro, Informatik, Werbung und Vertriebsprovisionen.

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Pro Sportchef bim FCB »

Aficionado hat geschrieben: 22.05.2026, 10:20 Marketing wird wohl separat aufgeführt. Aber beides verursacht unnötige Kosten.

1,5 Milliarden
Grosse Krankenkassen leisten sich teure Verwaltungsapparate

https://www.bluewin.ch/de/news/schweiz/ ... 44235.html

Ich habe es ja eben gerade im Post vorher zitiert, das ist eingerechnet in den Verwaltungskosten.
Aus dem gleichen PDF noch:
Deutlich kleinere Posten sind die Werbeausgaben mit 73 Millionen Franken sowie die Provisionen für Vermittler mit 50 Millionen Franken.
Die Werbeausgaben sind 0,19% der gesamten Prämien. Oder 0,08% der gesamten Gesundheitskosten.

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Pro Sportchef bim FCB
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Pro Sportchef bim FCB »

Faniella Diwani hat geschrieben: 22.05.2026, 07:32 Die meisten Krankenkassen sind gewinnorientierte private Unternehmen in Form von Aktiengesellschaften. 
Sollten sie ihre Verwaltung effizienter als ihre Konkurrenten gestalten können, kommt dies zuerst mal ihnen selbst zu gute. Billiger als die Konkurrenz zu sein ist nur ein Marketinginstrument von vielen.

Sorry... aber Marktwirtschaft geht so.

Die grosse Frage ist warum wir, neben Gesundheit und Pflege, nicht auch andere Bereiche wie Polizei oder Militär marktwirtschaftlich organisieren. Marktwirtschaft macht alles besser! 
Faktisch halt leider falsch. In der Grundversicherung dürfen sie keinen Gewinn schreiben.

Und was an der Grundversicherung marktwirtschaftlich ist, müsstest du mir auch mal noch erklären. 1. ist die Leistung definiert und für alle gleich und 2. besteht eine Aufnahmepflicht, kein Bürger kann in der Grundversicherung abgelehnt werden weil er sich finanziell nicht lohnt

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footbâle
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von footbâle »

Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 22.05.2026, 22:28
Faniella Diwani hat geschrieben: 22.05.2026, 07:32 Die meisten Krankenkassen sind gewinnorientierte private Unternehmen in Form von Aktiengesellschaften. 
Sollten sie ihre Verwaltung effizienter als ihre Konkurrenten gestalten können, kommt dies zuerst mal ihnen selbst zu gute. Billiger als die Konkurrenz zu sein ist nur ein Marketinginstrument von vielen.

Sorry... aber Marktwirtschaft geht so.

Die grosse Frage ist warum wir, neben Gesundheit und Pflege, nicht auch andere Bereiche wie Polizei oder Militär marktwirtschaftlich organisieren. Marktwirtschaft macht alles besser! 
Faktisch halt leider falsch. In der Grundversicherung dürfen sie keinen Gewinn schreiben.

Und was an der Grundversicherung marktwirtschaftlich ist, müsstest du mir auch mal noch erklären. 1. ist die Leistung definiert und für alle gleich und 2. besteht eine Aufnahmepflicht, kein Bürger kann in der Grundversicherung abgelehnt werden weil er sich finanziell nicht lohnt
Das ist 100% korrekt. Interessiert halt nur eine verschwindend kleine Minderheit, ob irgend etwas stimmt oder nicht. Man will einfach sagen, was man denkt. Tut halt gut. Wen zum Teufel kümmert das KVG?  Und was ist das überhaupt?

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Basler Beobachter »

Die Schottischen Regionalparlamentarier können es nicht lassen:
Schottland: Parlament stimmt für neues Unabhängigkeitsreferendum | STERN.de

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

Mag ich ihr gönnen. Wir brauchen mehr Wachstum gnägnägnä Schneider-Schneiter Pharma Lobbyistin (ja, unter Lobbywatch nicht direkt ersichtlich).

https://www.blick.ch/politik/nationalra ... 80963.html


Die SBB ist schuld und die Berge sind zu klein. :rolleyes:

Hahaha, wenigstens unser Transport lief am Pfingstwochenende reibungslos, wenn man Morgens um 02:00 losfährt.

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Somnium
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Somnium »

109 zu 94 Stimmen: Die Zürcher SP-Delegierten zeigen Daniel Jositsch die Rote Karte
https://www.bazonline.ch/zuerich-sp-bas ... 4524534649 (Abo-frei!)
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von badandugly »

Ich glaube nicht dass die Basis die SP besser aufstellt für kommende Wahlen mit diesem Entscheid. Und das obwohl ich Badran extrem respektiere und als Politikern schätze.

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Faniella Diwani »

Jositsch ist schon lange in der falschen Partei. Es war an der Zeit. 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

Mitte Firlefanz haben wir genug.

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Kurtinator »

badandugly hat geschrieben: 28.05.2026, 23:28 Ich glaube nicht dass die Basis die SP besser aufstellt für kommende Wahlen mit diesem Entscheid. Und das obwohl ich Badran extrem respektiere und als Politikern schätze.

Absolut richtiger Entscheid. Badran ist die perfekte Besetzung für den bürgerlichen Ständerat und wird dort ordentlich einheizen. Jositsch hätte mit seinem getarnten FDP-Mindset zu wenig kritisch auf die liberalen Strömungen reagiert. Linke Themen bekommen so wieder mehr Gewicht in der kleinen Kammer.
Falcão hat geschrieben: "Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, es ist die Weitergabe des Feuers!"

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

Kurtinator hat geschrieben: 29.05.2026, 12:34
badandugly hat geschrieben: 28.05.2026, 23:28 Ich glaube nicht dass die Basis die SP besser aufstellt für kommende Wahlen mit diesem Entscheid. Und das obwohl ich Badran extrem respektiere und als Politikern schätze.

Absolut richtiger Entscheid. Badran ist die perfekte Besetzung für den bürgerlichen Ständerat und wird dort ordentlich einheizen. Jositsch hätte mit seinem getarnten FDP-Mindset zu wenig kritisch auf die liberalen Strömungen reagiert. Linke Themen bekommen so wieder mehr Gewicht in der kleinen Kammer.
Aber im SR werden alle zahmer. Muesch nur eins go schloote mit ihr. :)

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Faniella Diwani »

Die GLP ist aktuell mit 2 de-facto-Sitzen klar übervertreten. Es ist an der Zeit dass der von Jositsch besetzte Sitz wieder an die SP zurückgeht. 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Basler Beobachter »

Gesundheitsnotstand in Boliviens Region La Paz wegen Blockaden - FOCUS online

Eigentlich macht es keinen Sinn, nach 16 Jahren die linke Regierung abzuwählen, um dann unter der neuen rechten Regierung das Land dauerhaft mit Strassenblockaden so lahm zu legen, dass das Elend noch krasser wird. Es wäre praktischer gewesen, man hätte die linke Regierung nochmals an der Wahlurne bestätigt.

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OutLander
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von OutLander »

Nationalrat hält an Mehrwertsteuererhöhung für 13. AHV-Rente fest

Superreiche und Unternehmen vernünftig zu besteuern wäre ja auch zu viel verlangt. Oder die Freigabe von Cannabis.

Ganz im ernst, welche geistig umnachteten Einzeller wählen noch bürgerlich?!

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Faniella Diwani »

OutLander hat geschrieben: 03.06.2026, 11:08 Nationalrat hält an Mehrwertsteuererhöhung für 13. AHV-Rente fest

Superreiche und Unternehmen vernünftig zu besteuern wäre ja auch zu viel verlangt. Oder die Freigabe von Cannabis.

Ganz im ernst, welche geistig umnachteten Einzeller wählen noch bürgerlich?!

Alle die keinen SOZIALISMUS *schauder* wollen. Also nix wie in Finnland, Dänemark, Norwegen, Schweden....  Lieber sowas funktionieredes neoliberales wie UK, USA oder Argentinien... 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

OutLander hat geschrieben: 03.06.2026, 11:08 Nationalrat hält an Mehrwertsteuererhöhung für 13. AHV-Rente fest

Superreiche und Unternehmen vernünftig zu besteuern wäre ja auch zu viel verlangt. Oder die Freigabe von Cannabis.

Ganz im ernst, welche geistig umnachteten Einzeller wählen noch bürgerlich?!

FDP wählt man nur, falls man andere abzocken möchte und der Lebensinhalt auf Geld beschaffen oder Vermögensverteidigung beachränkt ist. Silberschmidt ist Angestellter, verhält sich aber wie ein Investor oder Grossunternehmer.

Er gibt keine Ruhe, bis wir Rentenalter 67+ haben werden.
Zuletzt geändert von Aficionado am 03.06.2026, 11:26, insgesamt 1-mal geändert.

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Bierathlet
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Bierathlet »

Faniella Diwani hat geschrieben: 03.06.2026, 11:15
OutLander hat geschrieben: 03.06.2026, 11:08 Nationalrat hält an Mehrwertsteuererhöhung für 13. AHV-Rente fest

Superreiche und Unternehmen vernünftig zu besteuern wäre ja auch zu viel verlangt. Oder die Freigabe von Cannabis.

Ganz im ernst, welche geistig umnachteten Einzeller wählen noch bürgerlich?!

Alle die keinen SOZIALISMUS *schauder* wollen. Also nix wie in Finnland, Dänemark, Norwegen, Schweden....  Lieber sowas funktionieredes neoliberales wie UK, USA oder Argentinien... 

Da brauchen wir aber noch ein paar Mehrwertsteuererhöhungen, bis wir das skandinavische Level von 25% MwSt erreichen.

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