Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Der Rest...

Keine 10-Millionen-Schweiz (Nachhaltigkeitsinitiative)

Umfrage endete am 11.06.2026, 09:28

Ja
15
33%
Nein
31
67%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 46

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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Aficionado »

Taratonga hat geschrieben: 23.05.2026, 14:19 1980 hatte die Schweiz 6 Mio Einwohner. In wenigen Jahren wird sich die Bevõlkerungszahl verdoppelt haben. Ein sehr grosser Teil unserer Landesfläche sind die Alpen, wo keine Menschen leben. Diese Anzahl Qkm muss man ergo von diesen 42'000 Quadratkilometern Fläche abziehen.
-> Die Schweizer Alpen bedecken eine Fläche von ca. 25'000 Quadratkilometern. Das entspricht rund 60 % der gesamten Landesfläche

Ich lebe seit einigen Jahren ausserhalb der Stadt Bern, ländlich und merke vom Dichtestress nichts, höchstens wenn ich Morgends und Abends durch den Bhf laufe und mich Zehntausende Menschen kreuzen. Wie mag das erst in Zürich aussehen?
Und: wann wird ein Zuwanderungsstopp tatsächlich nõtig sein? Bei 12 Mio? 15 Mio? 20 Mio?

Dies ist eigentlich mal wieder eine Abstimmung von der ich denke "da muss ich einfach abstimmen", aber ich habe keine Ahnung ob ich ja oder nein einwerfen soll... nur weil sie von der SVP kommt, ist sie per se für die Tonne, bzw man muss das Gegenteil ankreuzen? Das finde ich kindisch.

Just for fun:

Zürich: ca. 443.000 Einwohner
Genf: ca. 203.000 Einwohner
Basel: ca. 173.000 Einwohner
Lausanne: ca. 140.000 Einwohner
Bern: ca. 134.000 Einwohner
Winterthur: ca. 115.000 Einwohner
Luzern: ca. 82.000 Einwohner

Sogar Lausanne hat mittlerweile mehr Ew als Bern...🥴

Die Städte sollen ja auch zulegen. Aber die Zersiedelung endlich stoppen!
Hochhäuser haben es auch in Städten sehr schwer, da Bünzliland und falls doch, kann man die Mieten als Normalverdiener nicht bezahlen.

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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Aficionado »

Costanzo Girl hat geschrieben: 23.05.2026, 16:48 Heute ein nein eingelegt

Um einer drohenden, regionalen Überbevölkerung entgegen zu wirken, haben wir entschieden die Agglo Basel im August zu verlassen. Ein Bergkanton im Osten freut sich (hoffentlich) über 4 neue Einwohner 😎

Buur!

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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Aficionado »

SubComandante hat geschrieben: 23.05.2026, 16:55
Nii hat geschrieben: 23.05.2026, 15:13 Warum sollen 10 Mio. (die Zahl ist irgendwie willkürlich gewählt, oder nicht?) in der Schweiz eigentlich so schlimm sein? Wir haben Platz, unsere Städte sind im internationalen (auch europäischen) Vergleich winzig. Wohngebiete und Infrastruktur kann man ausbauen. 
Die Folgen eines Ja's (Kündigung der Bilateralen, Ausschluss aus Schengen) wären in historischem Ausmass katastrophal. Zusätzlich sind wir auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen.
Nun, wenn man "6 Millionen Initiative" gewählt hätte, wäre es schon etwas radikal gewesen.

Wenn man als Staat und Gesellschaft Ja zu Wachstum sagt, muss auch die entsprechende Infrastruktur bereitgestellt werden. Da muss jetzt mal gebaut werden, ansonsten sind die Verlierer diejenigen, die sich auch das Kellerverliess in Zürich für 1500 nicht mehr leisten können.

Gibt von den Ja Trötzeler dann jeweils ein Nein. Siehe Initiative zum Strassenausbau, die auch von SVPler abgelehnt wurde. Ausbau heisst aber schon auch Raub an der Biodiversität. Egal ob neue Strassen, Schienen oder Kanalisationen. Und so wie ich die Schweiz kenne, entstehen statt grössere Städte, grössere Agglos und Kuhdörfer.

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Somnium
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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Somnium »

Ein wesentlicher Teil der Wählerschaft ist im Bundesrat NICHT abgebildet/vertreten:

- Junge
- Klima-, Natur-, Tierschützer

Die FDP mit ihren zwei nutzlosen Sesselkleber-BR ist Teil des bürgerlichen Blocks, der seit 1848 eine Mehrheit
im Bundeshaus hat.

Knapp 80% der Schweizer Bevölkerung ist u65! Beide FDP-BR sind

a) ü65
b) Amtsälteste!

https://ibb.co/B5ndfk42

Richtig krass ist aber dieser Fakt:

https://ibb.co/0Vr0prHx


Das Fazit ist imo brutal:

Rund 80 Prozent der Bevölkerung werden im BR nicht abgebildet! Und die Jungen werden im Verhältnis weniger!
„Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."

Tief im Herzen wartet jeder auf das Ende der Welt. (Haruki Murakami)

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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Aficionado »

Immer mehr Druck auf Leute ohne gesunden Lebensstil machen aber wenn es dann zuviele alte AHV-Teenies gibt, ist es auch nicht recht.

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Bierathlet
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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Bierathlet »

Somnium hat geschrieben: 26.05.2026, 11:33 Ein wesentlicher Teil der Wählerschaft ist im Bundesrat NICHT abgebildet/vertreten:

- Junge
- Klima-, Natur-, Tierschützer

Die FDP mit ihren zwei nutzlosen Sesselkleber-BR ist Teil des bürgerlichen Blocks, der seit 1848 eine Mehrheit
im Bundeshaus hat.

Knapp 80% der Schweizer Bevölkerung ist u65! Beide FDP-BR sind

a) ü65
b) Amtsälteste!

https://ibb.co/B5ndfk42

Richtig krass ist aber dieser Fakt:

https://ibb.co/0Vr0prHx


Das Fazit ist imo brutal:

Rund 80 Prozent der Bevölkerung werden im BR nicht abgebildet! Und die Jungen werden im Verhältnis weniger!



Karin Keller-Sutter ist weder ü65 noch gehört sie zu den beiden Amtsältesten Bundesräten. 

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Somnium
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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Somnium »

@Taratonga


Wird schwierig mit immer weniger Jungen die 10-Millionen-Grenze zu reissen!

Die Auslastung des ÖV liegt gemäss Gousset bei 30 Prozent im Tagesdurchschnitt!

Das Problem sind nicht die „Zuwanderer“. Das Problem ist die Wirtschaft, welche immer mehr Menschen nicht mehr braucht und diese dann auch noch völlig unsinnig durchs Land pendeln lässt. Stichwort: Bullshit-Jobs.

Problem ist auch, das wir alle im Schnitt immer älter und gesünder werden.

https://ibb.co/0Vr0prHx

Das führt dazu, dass selbst Bullshit-Jobs immer mieser bezahlt werden (Neu-Einsteiger-Argument!), dass es schwieriger wird eine Familie zu finanzieren mit ALLEM was dazugehört und dann auch noch ne-Tim zu haben. Stichwort hier: Burn-out. Mit allem, was da so dazu gehört.

ü65 können einfach aufhören. u30 nicht.
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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Somnium »

@Bierathlet:

Du hast völlig recht!


(SVP, FDP, das sind doch bürgerliche Kategorien!)

🦘
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Somnium
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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Somnium »

Passt…

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Künstliche Intelligenz überschwemmt Schweizer Büros – und verursacht massiven Aufwand
https://www.bazonline.ch/ki-verursacht- ... 8702035559 (Abo-frei!)
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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Somnium »

Aktuell 433 Kommentare…

https://ibb.co/4RvbwC44


«Solange wir solche Probleme haben …»: Wie gross der Dichtestress im ÖV wirklich ist
https://www.bazonline.ch/10-millionen-s ... 9929694105 (BaZ-Abo!)
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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Faniella Diwani »

Somnium hat geschrieben: 26.05.2026, 12:03 Aktuell 433 Kommentare…

https://ibb.co/4RvbwC44


«Solange wir solche Probleme haben …»: Wie gross der Dichtestress im ÖV wirklich ist
https://www.bazonline.ch/10-millionen-s ... 9929694105 (BaZ-Abo!)

Ich empfehle allen die unter "Dichtestress" leiden eine Fahrt in der U-Bahn von Tokyo. Zur Stosszeit. 
Das ist deutlich entspannender als bei uns, weil die Dichte an egoistischen Stressköpfen geringer ist. 

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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Aficionado »

Faniella Diwani hat geschrieben: 26.05.2026, 12:17
Somnium hat geschrieben: 26.05.2026, 12:03 Aktuell 433 Kommentare…

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«Solange wir solche Probleme haben …»: Wie gross der Dichtestress im ÖV wirklich ist
https://www.bazonline.ch/10-millionen-s ... 9929694105 (BaZ-Abo!)

Ich empfehle allen die unter "Dichtestress" leiden eine Fahrt in der U-Bahn von Tokyo. Zur Stosszeit. 
Das ist deutlich entspannender als bei uns, weil die Dichte an egoistischen Stressköpfen geringer ist. 
Eben. Eher vergleichbar mir Neu-Delhi.
Noch rund 15 Jahre Dichtestress, dann Pampa in Frankreich.

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Faniella Diwani
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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Faniella Diwani »

Aficionado hat geschrieben: 26.05.2026, 12:45
Faniella Diwani hat geschrieben: 26.05.2026, 12:17
Somnium hat geschrieben: 26.05.2026, 12:03 Aktuell 433 Kommentare…

https://ibb.co/4RvbwC44


«Solange wir solche Probleme haben …»: Wie gross der Dichtestress im ÖV wirklich ist
https://www.bazonline.ch/10-millionen-s ... 9929694105 (BaZ-Abo!)

Ich empfehle allen die unter "Dichtestress" leiden eine Fahrt in der U-Bahn von Tokyo. Zur Stosszeit. 
Das ist deutlich entspannender als bei uns, weil die Dichte an egoistischen Stressköpfen geringer ist. 
Eben. Eher vergleichbar mir Neu-Delhi.
Noch rund 15 Jahre Dichtestress, dann Pampa in Frankreich.
Yep.... Indische Reisegruppen sind auch in Japan ein Grund für Dichtestress. 
 

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Nii
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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Nii »

Schon noch interessant, dass in Umfragen die Zustimmung auf dem Land höher ist als in der Stadt. Gibt's auf dem Land mehr "Dichtestress", oder was?  :o

maxswiss
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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von maxswiss »

Spannend an der ganzen 10-Millionen-Debatte:
Alle reden über Zuwanderung wie im Jahr 1995, während die KI gerade still und leise jede zweite Bürostelle automatisiert. 😅
Vielleicht müsste man ehrlicherweise sagen:
Keine Sorge, bald konkurrieren wir weniger mit Millionen Menschen als mit ein paar Serverräumen in Irland.
Aber klar, Angst vor Algorithmen bringt halt noch keine Stimmen an der Urne. 😉

Yazid
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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Yazid »

Nii hat geschrieben: 26.05.2026, 13:00 Schon noch interessant, dass in Umfragen die Zustimmung auf dem Land höher ist als in der Stadt.

Ist ja nichts Neues... Sobald es um Zuwanderung (und/oder Fremdenhass) geht, fühlt man sich dort angesprochen, wo man davon fast gar nicht betroffen sein kann.

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Aficionado
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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Aficionado »

maxswiss hat geschrieben: 26.05.2026, 13:10 Spannend an der ganzen 10-Millionen-Debatte:
Alle reden über Zuwanderung wie im Jahr 1995, während die KI gerade still und leise jede zweite Bürostelle automatisiert. 😅
Vielleicht müsste man ehrlicherweise sagen:
Keine Sorge, bald konkurrieren wir weniger mit Millionen Menschen als mit ein paar Serverräumen in Irland.
Aber klar, Angst vor Algorithmen bringt halt noch keine Stimmen an der Urne. 😉

Ich glaube eher, dass die ganz mies bezahlten Jobs wie Putzarbeit noch zu teuer für Automatisierung sind. Du brauchst einen Roboter. Bürojobs kannst du eher mit KI kostengünstig ersetzten.

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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von SubComandante »

Aficionado hat geschrieben: 26.05.2026, 13:27
maxswiss hat geschrieben: 26.05.2026, 13:10 Spannend an der ganzen 10-Millionen-Debatte:
Alle reden über Zuwanderung wie im Jahr 1995, während die KI gerade still und leise jede zweite Bürostelle automatisiert. 😅
Vielleicht müsste man ehrlicherweise sagen:
Keine Sorge, bald konkurrieren wir weniger mit Millionen Menschen als mit ein paar Serverräumen in Irland.
Aber klar, Angst vor Algorithmen bringt halt noch keine Stimmen an der Urne. 😉

Ich glaube eher, dass die ganz mies bezahlten Jobs wie Putzarbeit noch zu teuer für Automatisierung sind. Du brauchst einen Roboter. Bürojobs kannst du eher mit KI kostengünstig ersetzten.
KI kannst Du dort einsetzen, wo es um mühseligen Shit geht, der nur unnötig Arbeitszeit vergeuden würde. Es braucht immer noch den erfahrenen Programmierer (als Beispiel), die die richtigen Dinge fragt und auch die Ergebnisse lesen und beurteilen kann.

Es braucht eine neue Generation von KI, die mit viel weniger Rechenzeit auskommen kann. Was da alleine in den USA an Rechenzentren für KI gebaut wird... das wird denen irgendwann mal um die Ohren fliegen.
 

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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Faniella Diwani »

Aficionado hat geschrieben: 26.05.2026, 13:27
maxswiss hat geschrieben: 26.05.2026, 13:10 Spannend an der ganzen 10-Millionen-Debatte:
Alle reden über Zuwanderung wie im Jahr 1995, während die KI gerade still und leise jede zweite Bürostelle automatisiert. 😅
Vielleicht müsste man ehrlicherweise sagen:
Keine Sorge, bald konkurrieren wir weniger mit Millionen Menschen als mit ein paar Serverräumen in Irland.
Aber klar, Angst vor Algorithmen bringt halt noch keine Stimmen an der Urne. 😉

Ich glaube eher, dass die ganz mies bezahlten Jobs wie Putzarbeit noch zu teuer für Automatisierung sind. Du brauchst einen Roboter. Bürojobs kannst du eher mit KI kostengünstig ersetzten.

Auch Roboter kosten Geld. Und im Gegensatz zu Lohnsklaven müssen sie ammortisiert werden. 

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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von SubComandante »

Dafür hat man ja nun eine Lösung...


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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Aficionado »

Faniella Diwani hat geschrieben: 26.05.2026, 13:49
Aficionado hat geschrieben: 26.05.2026, 13:27
maxswiss hat geschrieben: 26.05.2026, 13:10 Spannend an der ganzen 10-Millionen-Debatte:
Alle reden über Zuwanderung wie im Jahr 1995, während die KI gerade still und leise jede zweite Bürostelle automatisiert. 😅
Vielleicht müsste man ehrlicherweise sagen:
Keine Sorge, bald konkurrieren wir weniger mit Millionen Menschen als mit ein paar Serverräumen in Irland.
Aber klar, Angst vor Algorithmen bringt halt noch keine Stimmen an der Urne. 😉

Ich glaube eher, dass die ganz mies bezahlten Jobs wie Putzarbeit noch zu teuer für Automatisierung sind. Du brauchst einen Roboter. Bürojobs kannst du eher mit KI kostengünstig ersetzten.

Auch Roboter kosten Geld. Und im Gegensatz zu Lohnsklaven müssen sie ammortisiert werden. 
Genau. Noch zu teuer.

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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Pro Sportchef bim FCB »

Nii hat geschrieben: 26.05.2026, 13:00 Schon noch interessant, dass in Umfragen die Zustimmung auf dem Land höher ist als in der Stadt. Gibt's auf dem Land mehr "Dichtestress", oder was?  :o

Dieses Paradox ist doch bei allen konservativen, rechten "Ängsten" zu spüren. In allen Ländern.

Überall dort, wo die Ausländeranteile am tiefsten sind, haben die Rechtspopulisten die meisten Wahlanteile.
Also die die am wenigstens mit der Zuwanderung zu tun haben bzw. am wenigstens davon betroffen sind, haben das grösste Problem damit.

Man könnte fast meinen, hach, ich lasse das. Es spricht glaube ich einfach für sich.

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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Aficionado »

Wobei viele Pendler aus der Agglo und Dörfern unterwegs sind.
Als Städter reicht dir ja ein Velo, falls du noch einigermassen fit bist. Die haben mehr Stress mit den Automobilisten vom Land. :)

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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Somnium »

@SubComandante


Und dann, in nicht allzuferner Zukunft, werden für die ganzen, miesen Jobs entweder

a) heutige Mittelstand-Gehälter bezahlt

b) die Jobs in Samstagabend-Fernsehshows vergeben

c) in einer Lotterie ausgespielt.


Sehe schon die Facility Managerin, jetzt Fachkraft und erfolgreiche Einzel-Unternehmerin mit oberem sechsstelligen Gehalt im im kugelsicheren AMG Zweitwagen von ihrem Landsitz aus zum Heliport fahren, auf quasi leeren Autobahnen. Und in den Städten und Agglos Kriminalität, Gewalt, Drogenelend.

Derweil ihre Auftraggeber auf Jachten die Freiheit des un-Dichtestresses feiern.
„Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."

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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von SubComandante »

Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 26.05.2026, 14:36 Dieses Paradox ist doch bei allen konservativen, rechten "Ängsten" zu spüren. In allen Ländern.

Überall dort, wo die Ausländeranteile am tiefsten sind, haben die Rechtspopulisten die meisten Wahlanteile.
Also die die am wenigstens mit der Zuwanderung zu tun haben bzw. am wenigstens davon betroffen sind, haben das grösste Problem damit.

Man könnte fast meinen, hach, ich lasse das. Es spricht glaube ich einfach für sich.
Ja, die bösen Städter wissen, dass Zuwanderung und ein etwas dichteres Leben möglich ist.

Erfolgreiche Politik besteht auch darin, vorhandene Ängste oder vorhandene Unzufriedenheit gut auf andere Themen zu projezieren.

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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Somnium »

@Aficionado

Im Hinteren Laufental wohnen, in Basel arbeiten, 9 to 5 und dann was von „Dichtestress“ fantasieren.

Denen wird dann ganz plötzlich, sollte die Initiative angenommen werden, ihre Dummheit um die Ohren fliegen. Man darf dann einfach nie vergessen, welche Partei dafür geradezustehen hat.

Es sind ja dann doch wieder die Linken und Grünen die mit Überregulierungen KI erst zum Durchbruch verholfen haben…
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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von SubComandante »

Somnium hat geschrieben: 26.05.2026, 14:42 @SubComandante


Und dann, in nicht allzuferner Zukunft, werden für die ganzen, miesen Jobs entweder

a) heutige Mittelstand-Gehälter bezahlt

b) die Jobs in Samstagabend-Fernsehshows vergeben

c) in einer Lotterie ausgespielt.


Sehe schon die Facility Managerin, jetzt Fachkraft und erfolgreiche Einzel-Unternehmerin mit oberem sechsstelligen Gehalt im im kugelsicheren AMG Zweitwagen von ihrem Landsitz aus zum Heliport fahren, auf quasi leeren Autobahnen. Und in den Städten und Agglos Kriminalität, Gewalt, Drogenelend.

Derweil ihre Auftraggeber auf Jachten die Freiheit des un-Dichtestresses feiern.
Es gibt im tertiären Sektor eine Menge Jobs, für die es Menschen braucht. Und wo es klar zu wenig Leute dafür hat.

Es wird einen Wandel geben, so wie es schon im Wandel gab. Im positiven wie auch im negativen. Im positiven wird man vom Wandel profitieren und der Mensch muss zumindest im Westen weniger arbeiten. Im negativen fallen einfach viele Jobs und somit viel Kaufkraft weg. Und dann hat man ein ernstes Problem.

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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Aficionado »

SubComandante hat geschrieben: 26.05.2026, 14:42
Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 26.05.2026, 14:36 Dieses Paradox ist doch bei allen konservativen, rechten "Ängsten" zu spüren. In allen Ländern.

Überall dort, wo die Ausländeranteile am tiefsten sind, haben die Rechtspopulisten die meisten Wahlanteile.
Also die die am wenigstens mit der Zuwanderung zu tun haben bzw. am wenigstens davon betroffen sind, haben das grösste Problem damit.

Man könnte fast meinen, hach, ich lasse das. Es spricht glaube ich einfach für sich.
Ja, die bösen Städter wissen, dass Zuwanderung und ein etwas dichteres Leben möglich ist.

Erfolgreiche Politik besteht auch darin, vorhandene Ängste oder vorhandene Unzufriedenheit gut auf andere Themen zu projezieren.

Naja, kann schon nerven in der Agglo, wenn immer ein verfluchter Rasenmäher läuft oder Assis am Sonntag Altglas entsorgen gehen und/oder das ganze Quartier nur noch Hochdeutsch spricht. Oder wie schon geschrieben, wenn der Agglo-Pendlerzug wieder einmal so voll ist, dass du nicht mehr umfallen kannst. In der Stadt brauchst du das Tram nicht unbedingt. Ja, im Winter würde ich auch in der Stadt den ÖV nehmen.

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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Somnium »

@SubComandante

Die Frage ist doch: Wie flexibel ist das Wirtschaftssystem? Und wer soll die bezahlen, die auf der Strecke bleiben?

Da wird eine Kette in Gang gesetzt, von deren Ende wir noch sehr weit entfernt sind. Sehr, sehr weit entfernt.
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Re: Volksabstimmung 14. Juni 2026 (10-Mio)

Beitrag von Aficionado »

Somnium hat geschrieben: 26.05.2026, 14:49 @Aficionado

Im Hinteren Laufental wohnen, in Basel arbeiten, 9 to 5 und dann was von „Dichtestress“ fantasieren.

Denen wird dann ganz plötzlich, sollte die Initiative angenommen werden, ihre Dummheit um die Ohren fliegen. Man darf dann einfach nie vergessen, welche Partei dafür geradezustehen hat.

Es sind ja dann doch wieder die Linken und Grünen die mit Überregulierungen KI erst zum Durchbruch verholfen haben…

Problem wo? Kannst auch das Fricktal als Beispiel nehmen. Eine Familie findet doch keine bezahlbare Wohnung in der Stadt.
Ihr braucht doch auch die Bauern vom Land, sonst habt ihr noch weniger Fachkräfte. :rolleyes:
Die Schweizer nehmen den Zug und die D und F das Auto.

Man kann unter Dichtestress leiden (subjektiv) und trotzdem gegen diese Initiative sein.

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