Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Die Bulgarin würd ich gerne mal zum Essen einladen.
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Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Aber auch von den Acts her, bleiben mir von 2025 mehr in Erinnerung....Finnland, Estland, Schweden, Österreich, Luxemburg, Australien...
...die Show mit Vikmann, Lordi und Verka Seduchka...grossartig. Da hat man die Richtigen genommen
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Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Ukraine, Schweden oder Norwegen sind meine Favoriten. 
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Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Ich hätte den jetzigen Act genommen.
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
warum genau nochmal ist jetzt eigentlich australien bei diesem event dabei ?
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Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Sie bezahlen auch einen Batzen an die EBU bzw. sind dort Mitglied.Keule hat geschrieben: 17.05.2026, 00:13 warum genau nochmal ist jetzt eigentlich australien bei diesem event dabei ?
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Wäre witzig, wenn Australien gewinnt.
Anpfiff zum ESC dann irgendwie um 11 Uhr
Anpfiff zum ESC dann irgendwie um 11 Uhr
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Albache 207 war auch nice.
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Der ESC würde nicht in Australien ausgetragen werden.Waldfest hat geschrieben: 17.05.2026, 00:19 Wäre witzig, wenn Australien gewinnt.
Anpfiff zum ESC dann irgendwie um 11 Uhr
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Schade.
Seid ihr auch beim Eurovision Song Contest Asia dabei?
Seid ihr auch beim Eurovision Song Contest Asia dabei?
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Die Drecksflöte und der scheissbillige Score-Sound Audioterror aus der Hölle.
…und das einzige Lied, dass ich bis dato gehört habe: Veronica Fusaro. Bin erst seit 00.02 Uhr live dabei…
Grauenhafte Freakshow. Das schreit nach Vergeltung: Gölä 2027.
…und das einzige Lied, dass ich bis dato gehört habe: Veronica Fusaro. Bin erst seit 00.02 Uhr live dabei…
Grauenhafte Freakshow. Das schreit nach Vergeltung: Gölä 2027.
„Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."
Tief im Herzen wartet jeder auf das Ende der Welt. (Haruki Murakami)
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Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Mit was ist eigentlich Österreich angetreten, dass die so abgestraft werden? Haben die nen Rasenmäher singen lassen?
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Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Waldfest hat geschrieben: 17.05.2026, 00:29 Schade.
Seid ihr auch beim Eurovision Song Contest Asia dabei?
Nimmt mi denn wunder wäm Nordkorea 12 pünggt git.
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Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
UK zurecht 0 Punkte vom Publikum. Granatenschlecht.
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Bunga Bunga!
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Ich habe mir den ESC im Schnelldurchlauf-Modus durchgespult und in Kenntnis des Rankings 6-7 Acts angeschaut, meine Meinung: Deutschland - mit Sarah Engels - völlig ungerechtfertigt auf dem 3.letzten Platz. War jetzt zwar kein mega Kracher, aber angesichts des (wie jedes Jahr) vielen übrigen Schrotts, für mich in den Top 10.
Siegersong aus Bulgarien (inkl. Bühnenshow und Choreographie) verdient gewonnen. Warum GB seit x-Jahren immer nur unglaublichen Mist an den ESC schickt? Ich weiss es nicht... ausgerechnet England, das die Welt seit Jahrzehnten mit unzähligen Weltstars, ob Bands oder Solisten, gesegnet hat...
Edit: Griechenland? Wtf? Auch die ewig gleichen tieftraurigen, schweren Balladen gehen mir auf den Sack.
Den CH-Beitrag der Thunerin habe ich noch nie gehört, kann mir aber unmöglich vorstellen, dass die schlechter gewesen wäre als einige Acts die ich kurz angesehen habe.
Siegersong aus Bulgarien (inkl. Bühnenshow und Choreographie) verdient gewonnen. Warum GB seit x-Jahren immer nur unglaublichen Mist an den ESC schickt? Ich weiss es nicht... ausgerechnet England, das die Welt seit Jahrzehnten mit unzähligen Weltstars, ob Bands oder Solisten, gesegnet hat...
Edit: Griechenland? Wtf? Auch die ewig gleichen tieftraurigen, schweren Balladen gehen mir auf den Sack.
Den CH-Beitrag der Thunerin habe ich noch nie gehört, kann mir aber unmöglich vorstellen, dass die schlechter gewesen wäre als einige Acts die ich kurz angesehen habe.
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Kommentar vom "Focus"
Platz 23. Drittletzter. Zwölf Punkte. Nicht zwölf tausend. Zwölf. Das ist ungefähr die Menge an emotionaler Unterstützung, die man in Deutschland bekommt, wenn man sonntags um 8 Uhr bohrt.
Sarah Engels steht also in Wien auf der Bühne, singt „Fire“, alles explodiert, Tänzerinnen wirbeln wie Endgegner in einem Playstation-Spiel, die Produktion glänzt wie eine frisch polierte ARD-Kantine und Europa schaut zu und denkt offenbar:
„Ja… nett. Aber hat Finnland schon wieder jemanden auf Stelzen mit Flammenwerfer und Panflöte?“
Dabei war der Song objektiv kein Totalschaden. „Fire“ war geschniegelt bis zum Anschlag: internationale Songwriter, Produzenten, Choreografie, Remixversion, Akustikversion, großes SWR-Setup!
Praktisch ein musikalischer Businessclassflug nach Wien.
Und dann kommt das Ergebnis: zwölf Punkte.
Davon null Punkte vom Publikum. Nicht mal Mitleidspunkte. Nicht mal versehentlich falsch gedrückte Telefonstimmen aus Bielefeld.
Die einzigen Länder, die Deutschland überhaupt Punkte gaben, waren:
* Bulgarien
* Belgien
* Portugal
* Italien
Das war’s. Europa hat Deutschland behandelt wie einen USB-Stick mit „Treiber wird installiert… bitte warten“.
Und Österreich?
Nicht ein Punkt.
Der Gastgeber dachte sich offenbar:
„Schön, dass ihr da seid. Jetzt bitte leise Richtung Ausgang.“
Natürlich heißt das nicht, dass beim ESC Vetternwirtschaft herrscht. Niemals. Das wäre absurd.
Es ist sicher reiner Zufall, dass sich seit Jahrzehnten gewisse Regionen gegenseitig Punkte zuschieben wie Familienmitglieder bei Monopoly-Geldwäsche.
Balkanländer:
„Bruder, du bekommst 12 Punkte.“
Skandinavien:
„Nein DU bekommst 12 Punkte.“
Ex-Sowjetblock:
„Unsere Freundschaft hält länger als jede NATO-Debatte.“
Und Deutschland?
Deutschland sitzt daneben wie der Typ auf der Party, der Kartoffelsalat mitgebracht hat und plötzlich merkt, dass alle anderen koksen.
Die EBU versucht zwar offiziell, Nachbarschaftsvoting zu verhindern. Dafür gibt es sogar Lostöpfe nach historischen Abstimmungsmustern.
Aber am Ende wirkt der ESC trotzdem jedes Jahr wie ein Familienfest, bei dem Deutschland der entfernte Onkel ist, der mit Socken und einer PowerPoint-Präsentation auftaucht.
Und das Bittere ist ja: billig war der Spaß nicht.
Deutschland gehört als „Big Five“-Land zu den größten Geldgebern des ESC und ist deshalb automatisch fürs Finale qualifiziert.
Die Teilnahmegebühr lag zuletzt laut Berichten bei rund 620.000 Euro.
Dazu kommen:
* Bühnenproduktion
* Tänzer
* Choreografie
* Unterbringung
* Technik
* ESC-Rahmenprogramm
* Delegation
* SWR-/ARD-Produktion
Unterm Strich wird für Deutschland insgesamt von unter einer Million Euro bis deutlich darüber ausgegangen.
Der gesamte ESC 2026 in Wien soll laut mehreren Berichten rund 36 Millionen Euro kosten.
Deutschland zahlt davon als großer Beitragszahler einen erheblichen Anteil über die EBU-Struktur. Genau deswegen sitzen die „Big Five“ direkt im Finale. Quasi das Premium-Abo mit eingebauter sportlicher Depression.
Man muss sich das vorstellen:
Der deutsche Gebührenzahler finanziert Europas größte Glitzerparty mit… damit Deutschland anschließend behandelt wird wie ein unangenehmer Teams-Anruf am Freitagabend.
Und trotzdem: Der Song war nicht schlecht.
Er war professionell produziert. Modern. Radiotauglich. Bühnenreif.
Das Problem ist vermutlich nicht nur der Song. Deutschland hat beim ESC inzwischen eine Aura entwickelt wie ein Drucker im Büro: technisch okay, aber niemand liebt ihn wirklich.
Der ESC ist eben kein Musikwettbewerb mehr.
Er ist ein geopolitisches Gruppentherapieprojekt mit Nebelmaschinen.
Da gewinnt dann ein Beitrag namens „Bangaranga“ aus Bulgarien mit 516 Punkten, während Deutschland mit „Fire“ abbrennt wie ein Toaster im Studentenwohnheim.
Vielleicht braucht Deutschland nächstes Jahr einfach mehr ESC-Zutaten:
* einen singenden Schamanen
* brennende Einhörner
* Dubstep-Jodeln
* drei Akrobaten an Fleischhaken
* und im Hintergrund Friedrich Merz auf einem Trampolin
Denn normale Musik scheint beim ESC inzwischen ungefähr so hilfreich zu sein wie ein Faxgerät im Cyberkrieg.
Platz 23. Drittletzter. Zwölf Punkte. Nicht zwölf tausend. Zwölf. Das ist ungefähr die Menge an emotionaler Unterstützung, die man in Deutschland bekommt, wenn man sonntags um 8 Uhr bohrt.
Sarah Engels steht also in Wien auf der Bühne, singt „Fire“, alles explodiert, Tänzerinnen wirbeln wie Endgegner in einem Playstation-Spiel, die Produktion glänzt wie eine frisch polierte ARD-Kantine und Europa schaut zu und denkt offenbar:
„Ja… nett. Aber hat Finnland schon wieder jemanden auf Stelzen mit Flammenwerfer und Panflöte?“
Dabei war der Song objektiv kein Totalschaden. „Fire“ war geschniegelt bis zum Anschlag: internationale Songwriter, Produzenten, Choreografie, Remixversion, Akustikversion, großes SWR-Setup!
Praktisch ein musikalischer Businessclassflug nach Wien.
Und dann kommt das Ergebnis: zwölf Punkte.
Davon null Punkte vom Publikum. Nicht mal Mitleidspunkte. Nicht mal versehentlich falsch gedrückte Telefonstimmen aus Bielefeld.
Die einzigen Länder, die Deutschland überhaupt Punkte gaben, waren:
* Bulgarien
* Belgien
* Portugal
* Italien
Das war’s. Europa hat Deutschland behandelt wie einen USB-Stick mit „Treiber wird installiert… bitte warten“.
Und Österreich?
Nicht ein Punkt.
Der Gastgeber dachte sich offenbar:
„Schön, dass ihr da seid. Jetzt bitte leise Richtung Ausgang.“
Natürlich heißt das nicht, dass beim ESC Vetternwirtschaft herrscht. Niemals. Das wäre absurd.
Es ist sicher reiner Zufall, dass sich seit Jahrzehnten gewisse Regionen gegenseitig Punkte zuschieben wie Familienmitglieder bei Monopoly-Geldwäsche.
Balkanländer:
„Bruder, du bekommst 12 Punkte.“
Skandinavien:
„Nein DU bekommst 12 Punkte.“
Ex-Sowjetblock:
„Unsere Freundschaft hält länger als jede NATO-Debatte.“
Und Deutschland?
Deutschland sitzt daneben wie der Typ auf der Party, der Kartoffelsalat mitgebracht hat und plötzlich merkt, dass alle anderen koksen.
Die EBU versucht zwar offiziell, Nachbarschaftsvoting zu verhindern. Dafür gibt es sogar Lostöpfe nach historischen Abstimmungsmustern.
Aber am Ende wirkt der ESC trotzdem jedes Jahr wie ein Familienfest, bei dem Deutschland der entfernte Onkel ist, der mit Socken und einer PowerPoint-Präsentation auftaucht.
Und das Bittere ist ja: billig war der Spaß nicht.
Deutschland gehört als „Big Five“-Land zu den größten Geldgebern des ESC und ist deshalb automatisch fürs Finale qualifiziert.
Die Teilnahmegebühr lag zuletzt laut Berichten bei rund 620.000 Euro.
Dazu kommen:
* Bühnenproduktion
* Tänzer
* Choreografie
* Unterbringung
* Technik
* ESC-Rahmenprogramm
* Delegation
* SWR-/ARD-Produktion
Unterm Strich wird für Deutschland insgesamt von unter einer Million Euro bis deutlich darüber ausgegangen.
Der gesamte ESC 2026 in Wien soll laut mehreren Berichten rund 36 Millionen Euro kosten.
Deutschland zahlt davon als großer Beitragszahler einen erheblichen Anteil über die EBU-Struktur. Genau deswegen sitzen die „Big Five“ direkt im Finale. Quasi das Premium-Abo mit eingebauter sportlicher Depression.
Man muss sich das vorstellen:
Der deutsche Gebührenzahler finanziert Europas größte Glitzerparty mit… damit Deutschland anschließend behandelt wird wie ein unangenehmer Teams-Anruf am Freitagabend.
Und trotzdem: Der Song war nicht schlecht.
Er war professionell produziert. Modern. Radiotauglich. Bühnenreif.
Das Problem ist vermutlich nicht nur der Song. Deutschland hat beim ESC inzwischen eine Aura entwickelt wie ein Drucker im Büro: technisch okay, aber niemand liebt ihn wirklich.
Der ESC ist eben kein Musikwettbewerb mehr.
Er ist ein geopolitisches Gruppentherapieprojekt mit Nebelmaschinen.
Da gewinnt dann ein Beitrag namens „Bangaranga“ aus Bulgarien mit 516 Punkten, während Deutschland mit „Fire“ abbrennt wie ein Toaster im Studentenwohnheim.
Vielleicht braucht Deutschland nächstes Jahr einfach mehr ESC-Zutaten:
* einen singenden Schamanen
* brennende Einhörner
* Dubstep-Jodeln
* drei Akrobaten an Fleischhaken
* und im Hintergrund Friedrich Merz auf einem Trampolin
Denn normale Musik scheint beim ESC inzwischen ungefähr so hilfreich zu sein wie ein Faxgerät im Cyberkrieg.
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Den Bühnenauftritt fand ich klasse, den Song halt für einen ESC zu wenig ohrwurmig und der Dame fehlt es an Stimmkraft. Schade, dass es nicht fürs Halbfinale gereicht hat - schlechter als die Auftritte einiger Finalisten war das nicht. Zum Beispiel habe ich wenig Verständnis für die hohe Bewertung des unspektakulären, höchst durchschnittlichen Beitrages aus Israel.Taratonga hat geschrieben: 17.05.2026, 14:02 ....Den CH-Beitrag der Thunerin habe ich noch nie gehört, kann mir aber unmöglich vorstellen, dass die schlechter gewesen wäre als einige Acts die ich kurz angesehen habe.
Im ganzen Voting spielt doch Politik mit. Welche Länder unterstützen traditionell welche anderen, wer kann Exilanten mobilisieren, Vergabe von Sympathie- anstatt Leistungspunkten, wer möchte sich überhaupt eine Austragung antun etc.
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
nobilissa hat geschrieben: 17.05.2026, 14:54Zum Beispiel habe ich wenig Verständnis für die hohe Bewertung des unspektakulären, höchst durchschnittlichen Beitrages aus Israel.Taratonga hat geschrieben: 17.05.2026, 14:02 ....Den CH-Beitrag der Thunerin habe ich noch nie gehört, kann mir aber unmöglich vorstellen, dass die schlechter gewesen wäre als einige Acts die ich kurz angesehen habe.
Im ganzen Voting spielt doch Politik mit.
Keine Ahnung ob und wieviel da tatsächlich dran ist an diesem Artikel der NYT...
https://www.nytimes.com/2026/05/11/worl ... votes.html
Zum wiederholten Mal holt sich Israel den 2. Platz und man betont dort, dass man exakt diesen 2. Platz als höchstes Ziel ausgerufen hat und man den Contest auf keinen Fall gewinnen wollte, wegen eben der politischen Brisanz, sprich: man will vermeiden, dass bei einer Ausrichtung in Tel Aviv, unzählige Länder die Teilnahme boykottieren würden. Kann ich soweit nachvollziehen, aber dann würde ich gar nicht erst mitmachen. Diese 2x zweiten Plätze sind aber natürlich ein Schwedenkuss für alle Israel-Hater.
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
@Taratonga
Vielleicht genau deswegen. Das alles am ESC hat seit vielen, vielen Jahren nur noch am Rand mit „Musik“ zu tun. Der ESC war ursprünglich ein Komponisten-Wettbewerb. Das was auf der Bühne stand, zumeist vertraglich „gecastet“.
Das jetzt könnte genausogut auf RTL laufen. Die haben eine Stunde gebraucht (nach Mitternacht!) um die Punkte zu vergeben, das war quasi eine eigene Show. Nein, falsch: Das WAR eine eigene Show!
Und sie war grauenhaft. England macht doch da nur noch pro forma mit.
Dass die Schweiz dann tatsächlich eine Musikerin auf die Bühne schickt, die komponieren, singen kann und dann auch noch ein Instrument beherrscht (warum noch mal bekam Finnland eine Ausnahmegenehmigung?):
.
Dass Fusaro dann nicht im Finale: QED.
Vielleicht genau deswegen. Das alles am ESC hat seit vielen, vielen Jahren nur noch am Rand mit „Musik“ zu tun. Der ESC war ursprünglich ein Komponisten-Wettbewerb. Das was auf der Bühne stand, zumeist vertraglich „gecastet“.
Das jetzt könnte genausogut auf RTL laufen. Die haben eine Stunde gebraucht (nach Mitternacht!) um die Punkte zu vergeben, das war quasi eine eigene Show. Nein, falsch: Das WAR eine eigene Show!
Und sie war grauenhaft. England macht doch da nur noch pro forma mit.
Dass die Schweiz dann tatsächlich eine Musikerin auf die Bühne schickt, die komponieren, singen kann und dann auch noch ein Instrument beherrscht (warum noch mal bekam Finnland eine Ausnahmegenehmigung?):
Dass Fusaro dann nicht im Finale: QED.
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Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Ha ha... Deutschland hat ja selber nur Punkte von der Jury aus Italien erhalten, weil die Sarah eine Grossmutter aus Sizilien hatTaratonga hat geschrieben: 17.05.2026, 14:49 Kommentar vom "Focus"
Natürlich heißt das nicht, dass beim ESC Vetternwirtschaft herrscht. Niemals. Das wäre absurd.
Es ist sicher reiner Zufall, dass sich seit Jahrzehnten gewisse Regionen gegenseitig Punkte zuschieben wie Familienmitglieder bei Monopoly-Geldwäsche.
Das Siegerlied ist ein guter Ohrwurm. Aber schön, gabs nach all den LGBT-Hymnen mal wieder eine Performance, die was für uns Hetero-Männer war
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Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Taratonga hat geschrieben: 17.05.2026, 14:49 Kommentar vom "Focus"
Platz 23. Drittletzter. Zwölf Punkte. Nicht zwölf tausend. Zwölf. Das ist ungefähr die Menge an emotionaler Unterstützung, die man in Deutschland bekommt, wenn man sonntags um 8 Uhr bohrt.
Sarah Engels steht also in Wien auf der Bühne, singt „Fire“, alles explodiert, Tänzerinnen wirbeln wie Endgegner in einem Playstation-Spiel, die Produktion glänzt wie eine frisch polierte ARD-Kantine und Europa schaut zu und denkt offenbar:
„Ja… nett. Aber hat Finnland schon wieder jemanden auf Stelzen mit Flammenwerfer und Panflöte?“
Dabei war der Song objektiv kein Totalschaden. „Fire“ war geschniegelt bis zum Anschlag: internationale Songwriter, Produzenten, Choreografie, Remixversion, Akustikversion, großes SWR-Setup!
Praktisch ein musikalischer Businessclassflug nach Wien.
Und dann kommt das Ergebnis: zwölf Punkte.
Davon null Punkte vom Publikum. Nicht mal Mitleidspunkte. Nicht mal versehentlich falsch gedrückte Telefonstimmen aus Bielefeld.
Die einzigen Länder, die Deutschland überhaupt Punkte gaben, waren:
* Bulgarien
* Belgien
* Portugal
* Italien
Das war’s. Europa hat Deutschland behandelt wie einen USB-Stick mit „Treiber wird installiert… bitte warten“.
Und Österreich?
Nicht ein Punkt.
Der Gastgeber dachte sich offenbar:
„Schön, dass ihr da seid. Jetzt bitte leise Richtung Ausgang.“
Natürlich heißt das nicht, dass beim ESC Vetternwirtschaft herrscht. Niemals. Das wäre absurd.
Es ist sicher reiner Zufall, dass sich seit Jahrzehnten gewisse Regionen gegenseitig Punkte zuschieben wie Familienmitglieder bei Monopoly-Geldwäsche.
Balkanländer:
„Bruder, du bekommst 12 Punkte.“
Skandinavien:
„Nein DU bekommst 12 Punkte.“
Ex-Sowjetblock:
„Unsere Freundschaft hält länger als jede NATO-Debatte.“
Und Deutschland?
Deutschland sitzt daneben wie der Typ auf der Party, der Kartoffelsalat mitgebracht hat und plötzlich merkt, dass alle anderen koksen.
Die EBU versucht zwar offiziell, Nachbarschaftsvoting zu verhindern. Dafür gibt es sogar Lostöpfe nach historischen Abstimmungsmustern.
Aber am Ende wirkt der ESC trotzdem jedes Jahr wie ein Familienfest, bei dem Deutschland der entfernte Onkel ist, der mit Socken und einer PowerPoint-Präsentation auftaucht.
Und das Bittere ist ja: billig war der Spaß nicht.
Deutschland gehört als „Big Five“-Land zu den größten Geldgebern des ESC und ist deshalb automatisch fürs Finale qualifiziert.
Die Teilnahmegebühr lag zuletzt laut Berichten bei rund 620.000 Euro.
Dazu kommen:
* Bühnenproduktion
* Tänzer
* Choreografie
* Unterbringung
* Technik
* ESC-Rahmenprogramm
* Delegation
* SWR-/ARD-Produktion
Unterm Strich wird für Deutschland insgesamt von unter einer Million Euro bis deutlich darüber ausgegangen.
Der gesamte ESC 2026 in Wien soll laut mehreren Berichten rund 36 Millionen Euro kosten.
Deutschland zahlt davon als großer Beitragszahler einen erheblichen Anteil über die EBU-Struktur. Genau deswegen sitzen die „Big Five“ direkt im Finale. Quasi das Premium-Abo mit eingebauter sportlicher Depression.
Man muss sich das vorstellen:
Der deutsche Gebührenzahler finanziert Europas größte Glitzerparty mit… damit Deutschland anschließend behandelt wird wie ein unangenehmer Teams-Anruf am Freitagabend.
Und trotzdem: Der Song war nicht schlecht.
Er war professionell produziert. Modern. Radiotauglich. Bühnenreif.
Das Problem ist vermutlich nicht nur der Song. Deutschland hat beim ESC inzwischen eine Aura entwickelt wie ein Drucker im Büro: technisch okay, aber niemand liebt ihn wirklich.
Der ESC ist eben kein Musikwettbewerb mehr.
Er ist ein geopolitisches Gruppentherapieprojekt mit Nebelmaschinen.
Da gewinnt dann ein Beitrag namens „Bangaranga“ aus Bulgarien mit 516 Punkten, während Deutschland mit „Fire“ abbrennt wie ein Toaster im Studentenwohnheim.
Vielleicht braucht Deutschland nächstes Jahr einfach mehr ESC-Zutaten:
* einen singenden Schamanen
* brennende Einhörner
* Dubstep-Jodeln
* drei Akrobaten an Fleischhaken
* und im Hintergrund Friedrich Merz auf einem Trampolin
Denn normale Musik scheint beim ESC inzwischen ungefähr so hilfreich zu sein wie ein Faxgerät im Cyberkrieg.
Schweiz war besser und stand nicht einmal im Finale.
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Der deutsche Song war einfach grottig und singen kann die Dame auch nicht.
Aber klar, sind mal wieder alle anderen schuld.
Aber klar, sind mal wieder alle anderen schuld.
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Somnium hat geschrieben: 17.05.2026, 16:03
Das jetzt könnte genausogut auf RTL laufen. Die haben eine Stunde gebraucht (nach Mitternacht!) um die Punkte zu vergeben, das war quasi eine eigene Show. Nein, falsch: Das WAR eine eigene Show!
Dass die Schweiz dann tatsächlich eine Musikerin auf die Bühne schickt, die komponieren, singen kann und dann auch noch ein Instrument beherrscht (warum noch mal bekam Finnland eine Ausnahmegenehmigung?):.
Dass Fusaro dann nicht im Finale: QED.
D Punktevergob isch jo erscht sit e paar Joor eso. Friener het jo jedes Land pünkt 1-10 au no durregää und dodebi ein uff Spannig welle mache.
Do isch mind. glichlang gange wie jetzt mit massiv weniger Länder wo Pünkt vergää hän.
Worum Finnland für die Gyyge e Ussnahnegenähmigung bekho het, wüsse vermuetlig nit mol sie sälber.
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Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Käppelijoch hat geschrieben: 16.05.2026, 23:34 Aber auch von den Acts her, bleiben mir von 2025 mehr in Erinnerung....Finnland, Estland, Schweden, Österreich, Luxemburg, Australien...
...die Show mit Vikmann, Lordi und Verka Seduchka...grossartig. Da hat man die Richtigen genommen
D'Erika
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Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
nobilissa hat geschrieben: 17.05.2026, 14:54Den Bühnenauftritt fand ich klasse, den Song halt für einen ESC zu wenig ohrwurmig und der Dame fehlt es an Stimmkraft. Schade, dass es nicht fürs Halbfinale gereicht hat - schlechter als die Auftritte einiger Finalisten war das nicht. Zum Beispiel habe ich wenig Verständnis für die hohe Bewertung des unspektakulären, höchst durchschnittlichen Beitrages aus Israel.Taratonga hat geschrieben: 17.05.2026, 14:02 ....Den CH-Beitrag der Thunerin habe ich noch nie gehört, kann mir aber unmöglich vorstellen, dass die schlechter gewesen wäre als einige Acts die ich kurz angesehen habe.
Im ganzen Voting spielt doch Politik mit. Welche Länder unterstützen traditionell welche anderen, wer kann Exilanten mobilisieren, Vergabe von Sympathie- anstatt Leistungspunkten, wer möchte sich überhaupt eine Austragung antun etc.
Ja, kann ich so stehen lassen.
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Diese künstliche Spannung ganz am Ende war aber halt auch sehr unnötig.
Jeder konnte ja einfach ausrechnen, wie viele Punkte Bulgarien vom Publikum erhält, nachdem alle anderen Länder die Punkte schon erhalten hatten.
Jeder konnte ja einfach ausrechnen, wie viele Punkte Bulgarien vom Publikum erhält, nachdem alle anderen Länder die Punkte schon erhalten hatten.
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Waldfest hat geschrieben: 18.05.2026, 11:05
Jeder konnte ja einfach ausrechnen, wie viele Punkte Bulgarien vom Publikum erhält, nachdem alle anderen Länder die Punkte schon erhalten hatten.
Stehen, bzw sitzen die da mit Taschenrechner im Publikum oder wie ist das zu verstehen? Das sind ja nicht diese 0-12 Punkte, sondern 0- z.B 257
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Taratonga hat geschrieben: 18.05.2026, 11:13Waldfest hat geschrieben: 18.05.2026, 11:05
Jeder konnte ja einfach ausrechnen, wie viele Punkte Bulgarien vom Publikum erhält, nachdem alle anderen Länder die Punkte schon erhalten hatten.
Stehen, bzw sitzen die da mit Taschenrechner im Publikum oder wie ist das zu verstehen? Das sind ja nicht diese 0-12 Punkte, sondern 0- z.B 257
S Publikumvoting isch genau glich. Jedes Land vergit für dr bydragg mit am meischte Stimme 12 pünkt. Und denn witter mit 10-8-7- etc.
D.h. Jedes Land verteilt 58 Pünkt. Jetzt muesch das multipliziere mit Azahl Länder wo gvotet hän. Das git denn d Gsamte Publikumspünkt. Jetzt kasch devoo immer die Pünkt abzieh wo jedes Land bekho het und dr 1. plazierti nach em Juryvoting bekunnt denn no die räschtliche pünkt.
Re: Eurovision Song Contest 2025 in Basel
Zum Mitrechnen war es zu spät bei mir. Aber auffällig war, dass der Publikumston plötzlich lauter wurde. Bei einem Israel-Sieg hätte die Regie den Tonpegel sicher runtergedreht. Grundsätzlich war ich aber schon überrascht, hat doch zuletzt 2017 Portugal sowohl bei der Jury, als auch beim Publikum den 1. Platz belegt.Waldfest hat geschrieben: 18.05.2026, 11:05 Diese künstliche Spannung ganz am Ende war aber halt auch sehr unnötig.
Jeder konnte ja einfach ausrechnen, wie viele Punkte Bulgarien vom Publikum erhält, nachdem alle anderen Länder die Punkte schon erhalten hatten.