Faniella Diwani hat geschrieben: 26.04.2026, 17:42
Basler Beobachter hat geschrieben: 26.04.2026, 17:17
Heute vor 40 Jahren explodierte in Tschernobyl in der heutigen Ukraine (damals
Ukrainische Sozialistische Sowjet-Republik) ein Teil eines Atomkraftwerkes. In unmittelbarer Nähe davon war die Strahlenbelastung 400 x höher als in Hiroshima nach dem Atombombenabwurf.
Nenn es bitte
UdSSR. Nicht das man meint die Ukraine hätte da irgendwas zu sagen gehabt. Entschieden wurde in Moskau.
Die damalige UdSSR war ein in 15 Sowjet-Republiken aufgeteilter Staat. Einer davon war das, was du fett markiert hast. Offiziell waren alle 15 Sowjet-Republiken freiwillig Teil der UdSSR, was in Wirklichkeit komplett gelogen war. Ausser dem russischen Kernland und dem heutigen Armenien hatte wohl niemand Freude daran. PS: Die Armenier waren als Teil der UdSSR vor der Ausrottung durch das Osmanische Reich geschützt. Ich verzichte an dieser Stelle auf die Auflistung aller ausgeschrieben Namen der damaligen Sowjet-Republiken.
Recht hast du, regiert wurde in Moskau. Vom 30.12.1922 bis am 5.3.1953 war ein Georgier, der sich Stalin nannte, Diktator.
Von 1953 bis 1964 regierte ein Ukrainer namens Chruschtschow, welcher per Dekret die Halbinsel Krim von der Russischen Sozialistischen Sowjet-Republik in die von dir fett markierte Sowjet-Republik zugeteilt hat.
Von 1964 bis 1982 regierte Breschnew, er in der heutigen Ukraine geboren wurde und aufwuchs.
Der FC Dynamo Kiew wurde als die massgebende Fussballmannschaft der UdSSR portiert. Teilweise stellte sie die komplette UdSSR-Nationalmannschaft zu Zeiten von Oleg Blochin. Anno 1975 holte sie in Basel einen Europacupsieg (gegen Ferencvaros Budapest). Damals waren solche Teams noch nicht so chancenlos wie heute, weil die Spieler noch nicht die Freiheit hatten, in den westeuropäischen Vereinen, die die höchsten Löhne zahlten, mitzukicken.
Wie wir heute wissen, hat dieser Staat so gewaltig versagt, dass man die Einwohner nur unter Zwang im Land halten konnte und dass nach dem Fall des Eisernen Vorhanges 10 heutige Staaten aus dem russischen in den westlichen Einflussbereich gewechselt haben mit der Tendenz, dass diese Anzahl sich noch erhöhen wird.