Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von fcbblog.ch »

Goldust hat geschrieben: 31.03.2026, 10:11
Basilou hat geschrieben: 29.03.2026, 16:34
badcop hat geschrieben: 29.03.2026, 15:11 Ein fader Beigeschmack dass DD bei YB nicht eingestiegen sein sollte weil es ihm eine Nummer zu gross war. Ja sind wir ein Provinzklub oder was?
Na ja, damals war YB schon noch erfolgreicher als jetzt, und wir waren "dank" Burgener & Co. vor allem eines, nämlich am Arsch. Oder DD's finanzielle Verhältnisse hatten sich in der Zwischenzeit geändert. Jedenfalls, man kann von ihm halten was man will, aber dass er uns von dem Seuchenvogel Burgener erlöst hat, dafür werde ich ihm immer dankbar sein.


burgeners fehler war es, dass er sich in diesem metier nicht auskannte und sich auf die falschen, völlig inkompetenten leute verlassen hat. natürlich hat er nicht immer richtig gehandelt. aber man darf nicht vergessen, dass es primär (nicht ausschliesslich, aber vor allem) streller war, der in zwei jahren rund 80 millionen verpulvert hatte und uns in die lage gebracht hat, in der der verein war. klar, heri hats danach auch brutal vergeigt. aber am ursprung der probleme stand vor allem die finanzielle misere und an dieser trägt pippi die hauptschuld. sowohl finanziell als auch sportstrategisch war er halt in keinster weise kompetent für diesen job. aber er ist halt der heilige könig von basel und darum wird weiterhin ausschliesslich auf burgener rumgehackt. 

80 Mio.? Bitte realistisch bleiben. 80 Mio Eigenkapital dürften nie im Kässeli gewesen sein, eher 60.

Streller hat davon wohl ca. 20 verpulvert. Dann gingen nochmals 10-20 bis zu Covid 19 drauf, und der Rest ging in der Pandemie verloren ala keine Spiele stattfanden.

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Goldust
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Goldust »

fcbblog.ch hat geschrieben: 02.04.2026, 07:02
Goldust hat geschrieben: 31.03.2026, 10:11
Basilou hat geschrieben: 29.03.2026, 16:34
Na ja, damals war YB schon noch erfolgreicher als jetzt, und wir waren "dank" Burgener & Co. vor allem eines, nämlich am Arsch. Oder DD's finanzielle Verhältnisse hatten sich in der Zwischenzeit geändert. Jedenfalls, man kann von ihm halten was man will, aber dass er uns von dem Seuchenvogel Burgener erlöst hat, dafür werde ich ihm immer dankbar sein.


burgeners fehler war es, dass er sich in diesem metier nicht auskannte und sich auf die falschen, völlig inkompetenten leute verlassen hat. natürlich hat er nicht immer richtig gehandelt. aber man darf nicht vergessen, dass es primär (nicht ausschliesslich, aber vor allem) streller war, der in zwei jahren rund 80 millionen verpulvert hatte und uns in die lage gebracht hat, in der der verein war. klar, heri hats danach auch brutal vergeigt. aber am ursprung der probleme stand vor allem die finanzielle misere und an dieser trägt pippi die hauptschuld. sowohl finanziell als auch sportstrategisch war er halt in keinster weise kompetent für diesen job. aber er ist halt der heilige könig von basel und darum wird weiterhin ausschliesslich auf burgener rumgehackt. 

80 Mio.? Bitte realistisch bleiben. 80 Mio Eigenkapital dürften nie im Kässeli gewesen sein, eher 60.

Streller hat davon wohl ca. 20 verpulvert. Dann gingen nochmals 10-20 bis zu Covid 19 drauf, und der Rest ging in der Pandemie verloren ala keine Spiele stattfanden.
nope, das hat nichts mit der pandemie zu tun. klar hat die pandemie ein extremes finanzielles loch verursacht. der grosse schaden war aber schon vorher da.

check the papers: im sommer 2017 hat pipi übernommen. die jahresrechnung 2017 (präsentiert an der gv im märz 2018) - da hat uns fischer eine qualifreie championsleague beschert und die alte sportliche führung diverse transfers ermöglicht (akanji, embolo etc.)
(https://storage.aico.swiss/19839_61ea00 ... 730fa8.pdf). im frühling 2020 wurde die jahresrechnung 2019 präsentiert. also VOR der pandemie. und da siehst du, das die transfererlöse ins bodenlose gesunken sind. gleichzeitig siehst du - wenn du dann noch die vorjahresbilanz (https://storage.aico.swiss/19839_61ea00 ... c6307c.pdf) nimmst, also 2018, pippis erstes volles jahr, wie die kurzfristigen, aber vor allem die langfristigen forderungen aus spielertransfers skyhigh gestiegen sind. er hat also massiv kohle rausgeworfen für spieler, die er später nicht mehr losgeworden ist (jedenfalls nicht für gute kohle). insgesamt mögen es nicht 80 mios gewesen sein, gut. aber doch ist sein geschäftsgebahren ein sehr wesentlicher grund (wenn nicht der hauptgrund) für die finanzielle schieflage des ligakrösus innert 2 (!) jahren. bevor er dann die beleidigte leberwurst gemimt hat und abgehauen ist im sommer 2019.

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von fcbblog.ch »

Goldust hat geschrieben: 02.04.2026, 08:45
fcbblog.ch hat geschrieben: 02.04.2026, 07:02
Goldust hat geschrieben: 31.03.2026, 10:11


burgeners fehler war es, dass er sich in diesem metier nicht auskannte und sich auf die falschen, völlig inkompetenten leute verlassen hat. natürlich hat er nicht immer richtig gehandelt. aber man darf nicht vergessen, dass es primär (nicht ausschliesslich, aber vor allem) streller war, der in zwei jahren rund 80 millionen verpulvert hatte und uns in die lage gebracht hat, in der der verein war. klar, heri hats danach auch brutal vergeigt. aber am ursprung der probleme stand vor allem die finanzielle misere und an dieser trägt pippi die hauptschuld. sowohl finanziell als auch sportstrategisch war er halt in keinster weise kompetent für diesen job. aber er ist halt der heilige könig von basel und darum wird weiterhin ausschliesslich auf burgener rumgehackt. 

80 Mio.? Bitte realistisch bleiben. 80 Mio Eigenkapital dürften nie im Kässeli gewesen sein, eher 60.

Streller hat davon wohl ca. 20 verpulvert. Dann gingen nochmals 10-20 bis zu Covid 19 drauf, und der Rest ging in der Pandemie verloren ala keine Spiele stattfanden.
nope, das hat nichts mit der pandemie zu tun. klar hat die pandemie ein extremes finanzielles loch verursacht. der grosse schaden war aber schon vorher da.

check the papers: im sommer 2017 hat pipi übernommen. die jahresrechnung 2017 (präsentiert an der gv im märz 2018) - da hat uns fischer eine qualifreie championsleague beschert und die alte sportliche führung diverse transfers ermöglicht (akanji, embolo etc.)
(https://storage.aico.swiss/19839_61ea00 ... 730fa8.pdf). im frühling 2020 wurde die jahresrechnung 2019 präsentiert. also VOR der pandemie. und da siehst du, das die transfererlöse ins bodenlose gesunken sind. gleichzeitig siehst du - wenn du dann noch die vorjahresbilanz (https://storage.aico.swiss/19839_61ea00 ... c6307c.pdf) nimmst, also 2018, pippis erstes volles jahr, wie die kurzfristigen, aber vor allem die langfristigen forderungen aus spielertransfers skyhigh gestiegen sind. er hat also massiv kohle rausgeworfen für spieler, die er später nicht mehr losgeworden ist (jedenfalls nicht für gute kohle). insgesamt mögen es nicht 80 mios gewesen sein, gut. aber doch ist sein geschäftsgebahren ein sehr wesentlicher grund (wenn nicht der hauptgrund) für die finanzielle schieflage des ligakrösus innert 2 (!) jahren. bevor er dann die beleidigte leberwurst gemimt hat und abgehauen ist im sommer 2019.
Ich widerspreche dir gar nicht, dass nicht ideal gewirtschaftet wurde. Aber nicht nur von Pippi. FORDERUNGEN aus Spielertransfers (kurzfristig innerhalb eines Jahres und langfristig darüber) ist aber Geld, das der FCB noch bekommt. Da geht es um Transfersummen von anderen Clubs die noch nicht bezahlt haben.

Diese sind wie du sagst skyhigh gestiegen, unter anderem weil man mit Pippis Trainer Wicky die beste CL-Kampagne aller Zeiten spielte und man so mit Akanji, Elyounoussi und Vaclik gut Geld verdienen konnte. Der Transferertrag fürs Jahr 2018 wurde auch erst wieder in den letzten zwei Jahren übertroffen und ist inflationsbereinigt nach 2016 das Jahr mit den höchsten Transfereinnahmen.

Verlust hat man vor allem durch Verpassen der Champions gemacht. Da hatte Streller natürlich seinen Anteil daran, das YB-Team war da schlicht besser. Danach gings halt stetig abwärts und dann war Covid fast der Sargnagel.

Man kann aber genausogut die Ansicht vertreten, dass damals zu wenig Geld ins Kader investiert wurde. Erst der sportliche Abstieg, hat den finanziellen Verlust zur Folge gehabt, nicht umgekehrt.

2017 wurde so wenig in Transfers investiert (6 Mio. Transferwaufwand), wie die 10 Jahre davor nicht. 2018 dann "nur" 10 Mio. obwohl man die Lücke zu YB hätte schliessen müssen.
Die 4 Jahre bevor Streller kam, haben Heusler und Heitz und Heitz im Schnitt rund 13 Mio. jedes Jahr für Transfers in die Hand genommen.

Ein Problem war wohl auch, dass Verträge an Rückkehrer-Kumpels vergeben wurden, die nirgends mehr auch nur annähernd so viel verdient hätten. Rekordhoher Personalaufwand ab 2017, trotz ausbleiben der Champions League war schon krass.

Aber die meisten hier drinn fanden Fäbbsi und Vale ja super.



 
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Usswärtsfahrer
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

Goldust hat geschrieben: 31.03.2026, 10:11 burgeners fehler war es, dass er sich in diesem metier nicht auskannte und sich auf die falschen, völlig inkompetenten leute verlassen hat. natürlich hat er nicht immer richtig gehandelt. aber man darf nicht vergessen, dass es primär (nicht ausschliesslich, aber vor allem) streller war, der in zwei jahren rund 80 millionen verpulvert hatte und uns in die lage gebracht hat, in der der verein war. klar, heri hats danach auch brutal vergeigt. aber am ursprung der probleme stand vor allem die finanzielle misere und an dieser trägt pippi die hauptschuld. sowohl finanziell als auch sportstrategisch war er halt in keinster weise kompetent für diesen job. aber er ist halt der heilige könig von basel und darum wird weiterhin ausschliesslich auf burgener rumgehackt. 

Strellers Zutun ist aber nur ein Teil des grossen Burgener-Puzzles und er trägt sicher nicht die Hauptschuld an der finanziellen Misere, auch wenn er als Sportchef ohne Zweifel einen ausgesprochen schlechten Job gemacht und viel zu viel Geld verschleudert hat.

Das Hauptproblem war doch, dass man u.a. aufgrund schlechter Personalentscheidungen und Kaderplanungen den Europacup 18/19 verpasst hat. Und der daraufhin weit grössere Fehler war dann an diesem Punkt mE, dass die unternehmerische Leitung unternull darauf reagiert hat und die sehr grossen, auf Europacupeinnahmen ausgerichteten Vereinsapparat und Mannschaft ohne Abstriche einfach weiterlaufen liess - und das strukturelle Defizit mind. 20 Mio. oder noch mehr nur schon für eine Saison betragen haben muss. Dann noch Strellers verschwenderische Tätigkeit plus Corona ein Dreiviertel Jahr später - und weg sind die 80 Mio. Eigenkapital Ende 2020. Was dann Degen und Büchi im 2021 in Interviews zu den Zuständen von Verein, Mannschaft und Geschäftsstelle gesagt haben, passt alles dazu. Es spielt keine Rolle im Nachhinein, aber noch 1-2 Burgener-Jahre mehr und der FCB wär ohne Zweifel entweder komplett Konkurs gegangen oder Teil eines Konstrukts und/oder eines ausländischen Investors geworden, für die Übernahme und Umbau werd ich Dave ewig dankbar sein.

Sprich: Streller klare Mit-, aber nicht die Hauptschuld.

ch-maggot
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von ch-maggot »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 02.04.2026, 10:39
Goldust hat geschrieben: 31.03.2026, 10:11 burgeners fehler war es, dass er sich in diesem metier nicht auskannte und sich auf die falschen, völlig inkompetenten leute verlassen hat. natürlich hat er nicht immer richtig gehandelt. aber man darf nicht vergessen, dass es primär (nicht ausschliesslich, aber vor allem) streller war, der in zwei jahren rund 80 millionen verpulvert hatte und uns in die lage gebracht hat, in der der verein war. klar, heri hats danach auch brutal vergeigt. aber am ursprung der probleme stand vor allem die finanzielle misere und an dieser trägt pippi die hauptschuld. sowohl finanziell als auch sportstrategisch war er halt in keinster weise kompetent für diesen job. aber er ist halt der heilige könig von basel und darum wird weiterhin ausschliesslich auf burgener rumgehackt. 

Strellers Zutun ist aber nur ein Teil des grossen Burgener-Puzzles und er trägt sicher nicht die Hauptschuld an der finanziellen Misere, auch wenn er als Sportchef ohne Zweifel einen ausgesprochen schlechten Job gemacht und viel zu viel Geld verschleudert hat.

Das Hauptproblem war doch, dass man u.a. aufgrund schlechter Personalentscheidungen und Kaderplanungen den Europacup 18/19 verpasst hat. Und der daraufhin weit grössere Fehler war dann an diesem Punkt mE, dass die unternehmerische Leitung unternull darauf reagiert hat und die sehr grossen, auf Europacupeinnahmen ausgerichteten Vereinsapparat und Mannschaft ohne Abstriche einfach weiterlaufen liess - und das strukturelle Defizit mind. 20 Mio. oder noch mehr nur schon für eine Saison betragen haben muss. Dann noch Strellers verschwenderische Tätigkeit plus Corona ein Dreiviertel Jahr später - und weg sind die 80 Mio. Eigenkapital Ende 2020. Was dann Degen und Büchi im 2021 in Interviews zu den Zuständen von Verein, Mannschaft und Geschäftsstelle gesagt haben, passt alles dazu. Es spielt keine Rolle im Nachhinein, aber noch 1-2 Burgener-Jahre mehr und der FCB wär ohne Zweifel entweder komplett Konkurs gegangen oder Teil eines Konstrukts und/oder eines ausländischen Investors geworden, für die Übernahme und Umbau werd ich Dave ewig dankbar sein.

Sprich: Streller klare Mit-, aber nicht die Hauptschuld.
Deswegen müssen wir unbedingt international dabei sein nächste Saison. Einfach wird es nicht, aber sonst wackelt auch bei uns wieder alles.

scharteflue
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von scharteflue »

können wir uns drrauf einigen, dass es egal ist ob es 60 oder 80 millionen waren?
das sind beträge, da können andere clubs Jahrzente davon leben.

und es war nicht nur Pippi sondern +- alle entscheidungsträger die da bodenlos schlecht geschäftet haben. das war so verdammt schlecht, dass man nicht mal learnings draus ziehen könnte die nicht dermassen offensichtlich wären. Nicht mal Mc Kinsey würde faür Geld verlangen können.

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Rägeboge
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Rägeboge »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 02.04.2026, 10:39
Goldust hat geschrieben: 31.03.2026, 10:11 burgeners fehler war es, dass er sich in diesem metier nicht auskannte und sich auf die falschen, völlig inkompetenten leute verlassen hat. natürlich hat er nicht immer richtig gehandelt. aber man darf nicht vergessen, dass es primär (nicht ausschliesslich, aber vor allem) streller war, der in zwei jahren rund 80 millionen verpulvert hatte und uns in die lage gebracht hat, in der der verein war. klar, heri hats danach auch brutal vergeigt. aber am ursprung der probleme stand vor allem die finanzielle misere und an dieser trägt pippi die hauptschuld. sowohl finanziell als auch sportstrategisch war er halt in keinster weise kompetent für diesen job. aber er ist halt der heilige könig von basel und darum wird weiterhin ausschliesslich auf burgener rumgehackt. 

Strellers Zutun ist aber nur ein Teil des grossen Burgener-Puzzles und er trägt sicher nicht die Hauptschuld an der finanziellen Misere, auch wenn er als Sportchef ohne Zweifel einen ausgesprochen schlechten Job gemacht und viel zu viel Geld verschleudert hat.

Das Hauptproblem war doch, dass man u.a. aufgrund schlechter Personalentscheidungen und Kaderplanungen den Europacup 18/19 verpasst hat. Und der daraufhin weit grössere Fehler war dann an diesem Punkt mE, dass die unternehmerische Leitung unternull darauf reagiert hat und die sehr grossen, auf Europacupeinnahmen ausgerichteten Vereinsapparat und Mannschaft ohne Abstriche einfach weiterlaufen liess - und das strukturelle Defizit mind. 20 Mio. oder noch mehr nur schon für eine Saison betragen haben muss. Dann noch Strellers verschwenderische Tätigkeit plus Corona ein Dreiviertel Jahr später - und weg sind die 80 Mio. Eigenkapital Ende 2020. Was dann Degen und Büchi im 2021 in Interviews zu den Zuständen von Verein, Mannschaft und Geschäftsstelle gesagt haben, passt alles dazu. Es spielt keine Rolle im Nachhinein, aber noch 1-2 Burgener-Jahre mehr und der FCB wär ohne Zweifel entweder komplett Konkurs gegangen oder Teil eines Konstrukts und/oder eines ausländischen Investors geworden, für die Übernahme und Umbau werd ich Dave ewig dankbar sein.

Sprich: Streller klare Mit-, aber nicht die Hauptschuld.

Das Hauptproblem war, dass Pipi mit Alex zusammen Burgener von diesem dämlichen für immer Rotblau Konzept überzeugen konnte und man versucht hat ein Jahrhundert Ereignis zu erzwingen ohne Ahnung vom Markt etc. zu haben. Gleichzeitig hat man sich freiwillig ergeben und nicht mehr die internationalen Plätze anvisiert und war dennoch arrogant genug zu meinen, dass man locker Meister werden würde. Insgesamt an Überheblichkeit und Selbstüberschätzung nicht zu überbieten.

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

ch-maggot hat geschrieben: 02.04.2026, 11:10 Deswegen müssen wir unbedingt international dabei sein nächste Saison. Einfach wird es nicht, aber sonst wackelt auch bei uns wieder alles.

DD hat aber deutlich gesagt (glaube letztes Mal auf Blue vor dem Servette-Heimspiel), dass man (für eine Saison? Bin mir nicht mehr sicher) nicht auf die Europacupeinnahmen angewiesen ist. Das interpretiere ich als deutlichen Unterschied zur Burgener-Zeit, indem man wohl die Ausgaben für Geschäftsstelle, Mannschaft etc. stark zurückgefahren und umgestellt hat - und natürlich massive Transfereinnahmen generieren konnte und dies auch weiterhin wird tun können (Koloto, Omeragic, Daniliuc, Traoré, Bacanin, auch Leroy oder Soticek - vielleicht bringen die keine oder wesentlich weniger als 15 Mio., aber es wir haben viele Spieler im Kader, die Transfereinnahmen einbringen werden). Unter Burgener stand man direkt vor einem strukturellen Defizit von 20-30 Mio. (Edit: ich glaube zwar leider nicht, dass YB den Europacup verpassen wird, aber ihre Reserven wären innert kurzer Zeit weg, falls das passieren sollte).

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von ch-maggot »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 02.04.2026, 12:38
ch-maggot hat geschrieben: 02.04.2026, 11:10 Deswegen müssen wir unbedingt international dabei sein nächste Saison. Einfach wird es nicht, aber sonst wackelt auch bei uns wieder alles.

DD hat aber deutlich gesagt (glaube letztes Mal auf Blue vor dem Servette-Heimspiel), dass man (für eine Saison? Bin mir nicht mehr sicher) nicht auf die Europacupeinnahmen angewiesen ist. Das interpretiere ich als deutlichen Unterschied zur Burgener-Zeit, indem man wohl die Ausgaben für Geschäftsstelle, Mannschaft etc. stark zurückgefahren und umgestellt hat - und natürlich massive Transfereinnahmen generieren konnte und dies auch weiterhin wird tun können (Koloto, Omeragic, Daniliuc, Traoré, Bacanin, auch Leroy oder Soticek - vielleicht bringen die keine oder wesentlich weniger als 15 Mio., aber es wir haben viele Spieler im Kader, die Transfereinnahmen einbringen werden). Unter Burgener stand man direkt vor einem strukturellen Defizit von 20-30 Mio. (Edit: ich glaube zwar leider nicht, dass YB den Europacup verpassen wird, aber ihre Reserven wären innert kurzer Zeit weg, falls das passieren sollte).
Diese Schnörris in der Führung haben schon so viel Stuss rausgelassen dieses Jahr, das ist meistens nur heisse Luft.
"Unser Kader ist gut genug" blabla
"Wir holen einen Stürmer" blabla
"Wir stehen klar hinter Ludo" blabla

Dann sinken auch die Marktwerte der Spieler ohne intern. Fenster und dann wird es nächstes Jahr noch schwieriger mit Rumpfteam und weniger Transfereinnahmen.

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

Rägeboge hat geschrieben: 02.04.2026, 12:08 Das Hauptproblem war, dass Pipi mit Alex zusammen Burgener von diesem dämlichen für immer Rotblau Konzept überzeugen konnte und man versucht hat ein Jahrhundert Ereignis zu erzwingen ohne Ahnung vom Markt etc. zu haben. Gleichzeitig hat man sich freiwillig ergeben und nicht mehr die internationalen Plätze anvisiert und war dennoch arrogant genug zu meinen, dass man locker Meister werden würde. Insgesamt an Überheblichkeit und Selbstüberschätzung nicht zu überbieten.

Mit allem einverstanden. Unsägliche Inkompetenz und unsägliche wie du treffend ausdrückst Überheblichkeit und Selbstüberschätzung.

Das "Für immer Rotblau" war langfristig katastrophal, was man jahrelang für Spieler mitgeschleift hat, die kaum Challenge-League-Niveau hatten (z.B. Bunjaku, Tushi), nur umsverrecken regionale Eigengewächse dabeizuhaben. Fand ich noch schlimmer als das derzeitige Konzept mit zu vielen ausländischen Talenten, die man direkt ins Eins stellt und den eigenen Junioren vor die Nase setzt: ich hatte den Eindruck damals, dass es keine Leistungskultur im Nachwuchs gab. Spätestens mit dem unsägliche Ciri als Eins-Trainer war dann auch sportlich alles vorbei.

Die ganze Burgener-Zeit war schon von den Konzepten her auf allen Ebenen schlecht, die Umsetzungen noch mehr.

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von fcbblog.ch »

Es ist schon wieder etwas in der Kasse. Ausserdem macht man direkt nicht sehr viel Gewinn in der Conference League. Indirekt über 10-Jahres-Koeffizient, Schaufenster, Sponsorendeals usw. kann natürlich vor allem eine erfolgreiche KO-Phase in der Conference League trotzdem sehr einträglich sein.

Sportlich sowieso - ist es doch ein Wettbewerb bei dem man mit etwas Glück tatsächlich auch mal in einem europäischen Finale stehen könnte.

 

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Usswärtsfahrer
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

ch-maggot hat geschrieben: 02.04.2026, 12:46 Diese Schnörris in der Führung haben schon so viel Stuss rausgelassen dieses Jahr, das ist meistens nur heisse Luft.
"Unser Kader ist gut genug" blabla
"Wir holen einen Stürmer" blabla
"Wir stehen klar hinter Ludo" blabla

Dann sinken auch die Marktwerte der Spieler ohne intern. Fenster und dann wird es nächstes Jahr noch schwieriger mit Rumpfteam und weniger Transfereinnahmen.

Auf jeden Fall, sogar mir als Dauerpositivem hats im Februar echt gereicht. Trotz guten Transfers waren bei der Kaderplanung v.a. der potenziellen Kaderstützen (Salah, Broschinski, Rüegg) teils katastrophale Fehleinschätzungen dabei, die Millionen gekostet haben und kosten werden. Wenn hier keine Lehren drausgezogen werden, kann Stucki und fast die ganze SpoKo ausgetauscht werden, sonst drehen wir uns sportlich noch jahrelang im Kreis.

Das mit den sinkenden Marktwerten glaube ich nicht. Wir spielen 23/24 die sportlich schlechteste Saison seit einem Vierteljahrhundert und können am Ende bei drei Spielern zweistellige Millionenablösen generieren (Weiterverkauf Calafiori, Barry, Veiga) plus noch zwei Millionenabgänge (Millar, Djiga). Frag mal andere Schweizer Vereine, wie viele solcher Abgänge sie insgesamt haben.

DacoOfa
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von DacoOfa »

Ich bin ja mal auf den Kader der nächsten Saison gespannt. Das gestrige Spiel hat gezeigt, dass die einzelnen Spieler durchaus in der Lage sind, starke Leistungen abzurufen.

Irgendwie wird aber ein sehr grosser Umbruch kommen, das ist ja bereits angekündigt. Ein Metinho oder Traore ist unvorstellbar, dass die noch da sein werden... andere rechne ich weniger damit. Gleichzeitig sind Degen und Co. Offenbar bemueht, etwas Konstanz reinzubringen.

Mr. X
Tsunemoto - Omeragic - Daniliuc - Schmid
Mr. X - Mr. X
Mr. X - Shaqiri - Mr. X
Mr. X

So von der Stammelf her die ich erwarte...

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St.Jakobs Park
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von St.Jakobs Park »

DacoOfa hat geschrieben: 05.04.2026, 20:25 Ich bin ja mal auf den Kader der nächsten Saison gespannt. Das gestrige Spiel hat gezeigt, dass die einzelnen Spieler durchaus in der Lage sind, starke Leistungen abzurufen.

Irgendwie wird aber ein sehr grosser Umbruch kommen, das ist ja bereits angekündigt. Ein Metinho oder Traore ist unvorstellbar, dass die noch da sein werden... andere rechne ich weniger damit. Gleichzeitig sind Degen und Co. Offenbar bemueht, etwas Konstanz reinzubringen.

Mr. X
Tsunemoto - Omeragic - Daniliuc - Schmid
Mr. X - Mr. X
Mr. X - Shaqiri - Mr. X
Mr. X

So von der Stammelf her die ich erwarte...

Leroy bleibt hoffentlich. Das wären doch zuviel Wechsel.

Platypus1
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Platypus1 »

DacoOfa hat geschrieben: 05.04.2026, 20:25 Ich bin ja mal auf den Kader der nächsten Saison gespannt. Das gestrige Spiel hat gezeigt, dass die einzelnen Spieler durchaus in der Lage sind, starke Leistungen abzurufen.

Irgendwie wird aber ein sehr grosser Umbruch kommen, das ist ja bereits angekündigt. Ein Metinho oder Traore ist unvorstellbar, dass die noch da sein werden... andere rechne ich weniger damit. Gleichzeitig sind Degen und Co. Offenbar bemueht, etwas Konstanz reinzubringen.

Mr. X
Tsunemoto - Omeragic - Daniliuc - Schmid
Mr. X - Mr. X
Mr. X - Shaqiri - Mr. X
Mr. X

So von der Stammelf her die ich erwarte...

Ich gehe auch davon aus, dass wir leider Metinho und Traoré verlieren werden. Zudem wird Duranville wieder weg sein und bei Soticek gibt es auch Gerüchte. Flügelspieler bleiben dann nicht mehr viele. Man könnte dies nutzen, um auf ein 3-5-2 bzw. 3-4-1-2 umzustellen:

Mr. X (Sommer, Omlin)
Daniliuc - Omeragic - Van Breemen
Tsunemoto - Mr. X - Leroy - Schmid
Shaqiri
Mr. X - Hunziker / Koloto

In der 3er-Verteidigung hätte man noch Vouilloz und Akahomen als Ersatz (plus bei Bedarf Passavant oder Asiedu aus der U21). Es gäbe also keinen Transferbedarf, ausser falls Omeragic im DM eingesetzt werden soll.

Im Mittelfeld hätten wir nicht so viele Alternativen (Rüegg, Kacuri, Bacanin, Cissé), da müsste man wohl auch die Bank verstärken. Zudem bräuchte es eine Alternative zu Shaq, hinter den Spitzen.

Im Sturm hätten wir nebst Hunziker und Koloto noch Ajeti, Kaio und potentiell Salah (sehe ihn eher dort als auf der defensiven „Flügel“-Position). Broschinski wird wohl kein Thema mehr sein. Den Zuzug eines Skorers à la Bedia würde es wohl aber brauchen.

battlefield
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von battlefield »

Platypus1 hat geschrieben: 06.04.2026, 08:28
DacoOfa hat geschrieben: 05.04.2026, 20:25 Ich bin ja mal auf den Kader der nächsten Saison gespannt. Das gestrige Spiel hat gezeigt, dass die einzelnen Spieler durchaus in der Lage sind, starke Leistungen abzurufen.

Irgendwie wird aber ein sehr grosser Umbruch kommen, das ist ja bereits angekündigt. Ein Metinho oder Traore ist unvorstellbar, dass die noch da sein werden... andere rechne ich weniger damit. Gleichzeitig sind Degen und Co. Offenbar bemueht, etwas Konstanz reinzubringen.

Mr. X
Tsunemoto - Omeragic - Daniliuc - Schmid
Mr. X - Mr. X
Mr. X - Shaqiri - Mr. X
Mr. X

So von der Stammelf her die ich erwarte...

Ich gehe auch davon aus, dass wir leider Metinho und Traoré verlieren werden. Zudem wird Duranville wieder weg sein und bei Soticek gibt es auch Gerüchte. Flügelspieler bleiben dann nicht mehr viele. Man könnte dies nutzen, um auf ein 3-5-2 bzw. 3-4-1-2 umzustellen:

Mr. X (Sommer, Omlin)
Daniliuc - Omeragic - Van Breemen
Tsunemoto - Mr. X - Leroy - Schmid
Shaqiri
Mr. X - Hunziker / Koloto

In der 3er-Verteidigung hätte man noch Vouilloz und Akahomen als Ersatz (plus bei Bedarf Passavant oder Asiedu aus der U21). Es gäbe also keinen Transferbedarf, ausser falls Omeragic im DM eingesetzt werden soll.

Im Mittelfeld hätten wir nicht so viele Alternativen (Rüegg, Kacuri, Bacanin, Cissé), da müsste man wohl auch die Bank verstärken. Zudem bräuchte es eine Alternative zu Shaq, hinter den Spitzen.

Im Sturm hätten wir nebst Hunziker und Koloto noch Ajeti, Kaio und potentiell Salah (sehe ihn eher dort als auf der defensiven „Flügel“-Position). Broschinski wird wohl kein Thema mehr sein. Den Zuzug eines Skorers à la Bedia würde es wohl aber brauchen.

Leroy, Kacuri und Vouilloz kannst du wohl auch zu den Abgängen zählen vermute ich. Cisse vielleicht auch. Kacuri und Cisse werden mit der Spielzeit kaum zufrieden sein. Rüegg hoffentlich weg, wie auch Koindredi.

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Usswärtsfahrer
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

battlefield hat geschrieben: 06.04.2026, 12:32 Leroy, Kacuri und Vouilloz kannst du wohl auch zu den Abgängen zählen vermute ich. Cisse vielleicht auch. Kacuri und Cisse werden mit der Spielzeit kaum zufrieden sein. Rüegg hoffentlich weg, wie auch Koindredi.

V.a. Vouilloz hoffe ich nicht, trotz teils Fehler m.M.n. ein unverzichtbarer Spieler in der Defensive, polyvalent einsetzbar und wenn nötig auch nach Monaten auf der Bank auf den Punkt bereit. Er war ja in der letzten Rückrunde mit zwei Titeln de facto Stamm-IV und Abwehrchef.

Aber ihm wird auch bewusst sein, dass Tsunemoto, Schmid und v.a. Daniliuc und Omeragic vor ihm klar gesetzt sein werden.

Zweites Aber: Ersatzspieler von solcher Qualität brauchen wir allerdings zwingend, wenns in Zukunft wieder etwas werden soll mit Titelansprüchen und Europacup-Gruppenphasen. Mit Ausfällen an Sperren und Verletzungen wird es für einen polyvalenten Spieler aber auch immer Spielzeit.

Schatschiri
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Schatschiri »

Wieso sollte uns Vouilloz verlassen? Sehe ich überhaupt nicht. Der ist bei uns genau richtig aufgehoben vom Level her und bekommt auch genügend Spielzeit. Eher sollte man da eine Vertragsverlängerung anstreben um ihn länger an uns zu binden. Könnte mir ihn gut länger bei uns vorstellen. Kein perfekter Spieler, aber seine Polyvalenz und Zuverlässigkeit ist sehr wichtig für uns.

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St.Jakobs Park
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von St.Jakobs Park »

Schatschiri hat geschrieben: 06.04.2026, 13:06 Wieso sollte uns Vouilloz verlassen? Sehe ich überhaupt nicht. Der ist bei uns genau richtig aufgehoben vom Level her und bekommt auch genügend Spielzeit. Eher sollte man da eine Vertragsverlängerung anstreben um ihn länger an uns zu binden. Könnte mir ihn gut länger bei uns vorstellen. Kein perfekter Spieler, aber seine Polyvalenz und Zuverlässigkeit ist sehr wichtig für uns.

Absolut!! Genau solche Spieler sind wahnsinnig wertvoll für eine Mannschaft. Er ist zu schlecht für einen Auslandstransfer aber trotzdem wertvoll genug für uns um uns mit seiner polyvalenz weiterzuhelfen. Gestern gegen YB war er auf der rechten Seite stark! Viel besser als Rüegg.

wilson
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von wilson »

St.Jakobs Park hat geschrieben: 06.04.2026, 15:32
Schatschiri hat geschrieben: 06.04.2026, 13:06 Wieso sollte uns Vouilloz verlassen? Sehe ich überhaupt nicht. Der ist bei uns genau richtig aufgehoben vom Level her und bekommt auch genügend Spielzeit. Eher sollte man da eine Vertragsverlängerung anstreben um ihn länger an uns zu binden. Könnte mir ihn gut länger bei uns vorstellen. Kein perfekter Spieler, aber seine Polyvalenz und Zuverlässigkeit ist sehr wichtig für uns.

Absolut!! Genau solche Spieler sind wahnsinnig wertvoll für eine Mannschaft. Er ist zu schlecht für einen Auslandstransfer aber trotzdem wertvoll genug für uns um uns mit seiner polyvalenz weiterzuhelfen. Gestern gegen YB war er auf der rechten Seite stark! Viel besser als Rüegg.

Also per se zu schlecht für einen Auslandstransfer ist doch sehr relativ. Bsp. Bro schaffte es in die 1. BuLi, Salah kam aus der Lique 1... weshalb sollte Vouilloz per se zu schlecht sein. Nicht für einen Spitzenclub, aber für einen hinteren Lique 1 Verein wieso nicht. Auch wenn der Fcb internationale Spiele in Aussicht stellen kann, könnte eine Lique 1 für Vouilloz dennoch ein Ziel/Erfahrung sein.

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Usswärtsfahrer
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

wilson hat geschrieben: 06.04.2026, 16:38
St.Jakobs Park hat geschrieben: 06.04.2026, 15:32
Schatschiri hat geschrieben: 06.04.2026, 13:06 Wieso sollte uns Vouilloz verlassen? Sehe ich überhaupt nicht. Der ist bei uns genau richtig aufgehoben vom Level her und bekommt auch genügend Spielzeit. Eher sollte man da eine Vertragsverlängerung anstreben um ihn länger an uns zu binden. Könnte mir ihn gut länger bei uns vorstellen. Kein perfekter Spieler, aber seine Polyvalenz und Zuverlässigkeit ist sehr wichtig für uns.

Absolut!! Genau solche Spieler sind wahnsinnig wertvoll für eine Mannschaft. Er ist zu schlecht für einen Auslandstransfer aber trotzdem wertvoll genug für uns um uns mit seiner polyvalenz weiterzuhelfen. Gestern gegen YB war er auf der rechten Seite stark! Viel besser als Rüegg.

Also per se zu schlecht für einen Auslandstransfer ist doch sehr relativ. Bsp. Bro schaffte es in die 1. BuLi, Salah kam aus der Lique 1... weshalb sollte Vouilloz per se zu schlecht sein. Nicht für einen Spitzenclub, aber für einen hinteren Lique 1 Verein wieso nicht. Auch wenn der Fcb internationale Spiele in Aussicht stellen kann, könnte eine Lique 1 für Vouilloz dennoch ein Ziel/Erfahrung sein.

Sportlich wärs auf jeden Fall sicher interessant für ihn, wirtschaftlich nicht unbedingt, die zweite Hälfte der Ligue 1 hat kaum das höhere Budget des FCB (Quelle L'Equipe), wohl u.a. oder hauptsächlich wegen den zusammengebrochenen TV-Verträgen. Mit einem Wechsel nach Frankreich verdient man nicht mehr bei jedem Verein automatisch ein Mehrfaches.

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von IchMagFischbrötchen »

Bin dafür mehr schweizer Spieler zu verpflichten. Wird immer schwieriger von der Generation Z Spieler zu finden die in der Lage sind ins  Ausland zu gehen (also zu uns) und Leistungen zu liefern. Lieber Schweizer, höheren Betrag pro Person, dafür näher zu den Eltern und Familie. Wieder zum Bayern München der Schweiz werden. 

Es ist zudem jämmerlich dass man keinen A Nati Spieler seit einer gefühlten Ewigkeit stellt. 

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Domingo
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Domingo »

Bedank dich beim Tribun Blindfisch, was deinen letzten Kommentar angeht
Wenn Du redest, muss Deine Rede besser sein, als es Dein Schweigen gewesen wäre

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von fcbblog.ch »

Wurde die abgebrannte Garderobe nicht gerade erst von der damals an gleichem Ort wie David Degen in Zug domizilierte Lyda Interiors Ag (in Liquidation) renoviert...

Macht nicht unbedingt eine gute Falle sowas.
Zuletzt geändert von fcbblog.ch am 12.04.2026, 00:12, insgesamt 1-mal geändert.

Yazid
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Yazid »

fcbblog.ch hat geschrieben: 11.04.2026, 23:45 Wurde die abgebrannte Garderobe nicht gerade erst von der damals an gleichem Ort wie David Degen in Zug domizilierte Lyda Interiors Ag (in Luiquidation) renoviert...

Macht nicht unbedingt eine gute Falle sowas.

Was willst du uns damit genau sagen?

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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von fcbblog.ch »

Yazid hat geschrieben: 12.04.2026, 00:10
fcbblog.ch hat geschrieben: 11.04.2026, 23:45 Wurde die abgebrannte Garderobe nicht gerade erst von der damals an gleichem Ort wie David Degen in Zug domizilierte Lyda Interiors Ag (in Luiquidation) renoviert...

Macht nicht unbedingt eine gute Falle sowas.

Was willst du uns damit genau sagen?

Das ich mich frage ob bei Material und Co. genügend auf Brandschutz geachtet wurde z.B.
Bin mir nicht mehr sicher, aber soweit ich mich erinnern kann wars doch ein Vorwurf von Banden Benny, dass über diese Renovation Geld abgezogen wurde.

Ist mir nur grade in den Sinn gekommen weil ja offenbar die Heimgarderobe am heftigsten gebrannt hat.

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Usswärtsfahrer
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

fcbschwurbler.ch ist was ganz Grossem auf der Spur! :eek:

Cuore Matto
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Cuore Matto »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 12.04.2026, 02:01 fcbschwurbler.ch ist was ganz Grossem auf der Spur! :eek:

Bitte erst mal die Brandermittler arbeiten lassen.

scharteflue
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von scharteflue »

Cuore Matto hat geschrieben: 12.04.2026, 07:21
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 12.04.2026, 02:01 fcbschwurbler.ch ist was ganz Grossem auf der Spur! :eek:

Bitte erst mal die Brandermittler arbeiten lassen.
Aaaaaber, das wär ja noch was, wenn wir auf die Profis warten müssten.

Schatschiri
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Schatschiri »

Klar muss man die Ermittlungen abwarten, aber das sowas in diesem Ausmass passieren konnte darf und muss man kritisch sehen auch in Hinsicht dieser Rennovierung. Stellt euch vor es wären Menschen dort gewesen und zu Schaden gekommen, dann würde man hier über Crans Montana 2.0 reden.

Es wäre ein Fehler jetzt das auf die leichte Schukter zu nehmen nur weil kein Personenschaden entstanden ist. Man sollte generell wieder bewusster gegenüber Gefahren werden, in letzter Zeit wurde man da in der Schweiz in vielen Bereichen aus oft Geldgründen schludrig. Und sollte man da Fehler feststellen, muss man das auch kritisch hinterfragen. Aber in ein paar Wochen wird man da hoffentlich mehr wissen.

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