Goldust hat geschrieben: 02.04.2026, 08:45
fcbblog.ch hat geschrieben: 02.04.2026, 07:02
Goldust hat geschrieben: 31.03.2026, 10:11
burgeners fehler war es, dass er sich in diesem metier nicht auskannte und sich auf die falschen, völlig inkompetenten leute verlassen hat. natürlich hat er nicht immer richtig gehandelt. aber man darf nicht vergessen, dass es primär (nicht ausschliesslich, aber vor allem) streller war, der in zwei jahren rund 80 millionen verpulvert hatte und uns in die lage gebracht hat, in der der verein war. klar, heri hats danach auch brutal vergeigt. aber am ursprung der probleme stand vor allem die finanzielle misere und an dieser trägt pippi die hauptschuld. sowohl finanziell als auch sportstrategisch war er halt in keinster weise kompetent für diesen job. aber er ist halt der heilige könig von basel und darum wird weiterhin ausschliesslich auf burgener rumgehackt.
80 Mio.? Bitte realistisch bleiben. 80 Mio Eigenkapital dürften nie im Kässeli gewesen sein, eher 60.
Streller hat davon wohl ca. 20 verpulvert. Dann gingen nochmals 10-20 bis zu Covid 19 drauf, und der Rest ging in der Pandemie verloren ala keine Spiele stattfanden.
nope, das hat nichts mit der pandemie zu tun. klar hat die pandemie ein extremes finanzielles loch verursacht. der grosse schaden war aber schon vorher da.
check the papers: im sommer 2017 hat pipi übernommen. die jahresrechnung 2017 (präsentiert an der gv im märz 2018) - da hat uns fischer eine qualifreie championsleague beschert und die alte sportliche führung diverse transfers ermöglicht (akanji, embolo etc.)
(
https://storage.aico.swiss/19839_61ea00 ... 730fa8.pdf). im frühling 2020 wurde die jahresrechnung 2019 präsentiert. also VOR der pandemie. und da siehst du, das die transfererlöse ins bodenlose gesunken sind. gleichzeitig siehst du - wenn du dann noch die vorjahresbilanz (
https://storage.aico.swiss/19839_61ea00 ... c6307c.pdf) nimmst, also 2018, pippis erstes volles jahr, wie die kurzfristigen, aber vor allem die langfristigen forderungen aus spielertransfers skyhigh gestiegen sind. er hat also massiv kohle rausgeworfen für spieler, die er später nicht mehr losgeworden ist (jedenfalls nicht für gute kohle). insgesamt mögen es nicht 80 mios gewesen sein, gut. aber doch ist sein geschäftsgebahren ein sehr wesentlicher grund (wenn nicht der hauptgrund) für die finanzielle schieflage des ligakrösus innert 2 (!) jahren. bevor er dann die beleidigte leberwurst gemimt hat und abgehauen ist im sommer 2019.
Ich widerspreche dir gar nicht, dass nicht ideal gewirtschaftet wurde. Aber nicht nur von Pippi. FORDERUNGEN aus Spielertransfers (kurzfristig innerhalb eines Jahres und langfristig darüber) ist aber Geld, das der FCB noch bekommt. Da geht es um Transfersummen von anderen Clubs die noch nicht bezahlt haben.
Diese sind wie du sagst skyhigh gestiegen, unter anderem weil man mit Pippis Trainer Wicky die beste CL-Kampagne aller Zeiten spielte und man so mit Akanji, Elyounoussi und Vaclik gut Geld verdienen konnte. Der Transferertrag fürs Jahr 2018 wurde auch erst wieder in den letzten zwei Jahren übertroffen und ist inflationsbereinigt nach 2016 das Jahr mit den höchsten Transfereinnahmen.
Verlust hat man vor allem durch Verpassen der Champions gemacht. Da hatte Streller natürlich seinen Anteil daran, das YB-Team war da schlicht besser. Danach gings halt stetig abwärts und dann war Covid fast der Sargnagel.
Man kann aber genausogut die Ansicht vertreten, dass damals zu wenig Geld ins Kader investiert wurde. Erst der sportliche Abstieg, hat den finanziellen Verlust zur Folge gehabt, nicht umgekehrt.
2017 wurde so wenig in Transfers investiert (6 Mio. Transferwaufwand), wie die 10 Jahre davor nicht. 2018 dann "nur" 10 Mio. obwohl man die Lücke zu YB hätte schliessen müssen.
Die 4 Jahre bevor Streller kam, haben Heusler und Heitz und Heitz im Schnitt rund 13 Mio. jedes Jahr für Transfers in die Hand genommen.
Ein Problem war wohl auch, dass Verträge an Rückkehrer-Kumpels vergeben wurden, die nirgends mehr auch nur annähernd so viel verdient hätten. Rekordhoher Personalaufwand ab 2017, trotz ausbleiben der Champions League war schon krass.
Aber die meisten hier drinn fanden Fäbbsi und Vale ja super.