[Sammelthread] FCB in den Medien

Diskussionen rund um den FCB.
Mittenza
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Mittenza »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 21.02.2026, 10:50
Sean Lionn hat geschrieben: 21.02.2026, 10:23
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 21.02.2026, 10:09 Nicht der FCB, sondern das Forum in den Medien:

Bei Sykora Gisler werden wir alle zusammen in den eindimensionalen Topf gehauen, alle hier sind nur hässig und wettern gegen Verein und Spieler. Ich sehs anders und ist schon arg undifferenziert, aber diese meinungsführenden Hipster bilden sich ja gerne mal zu viel auf ihr Schaffen ein.

also ganz unrecht haben sie mit ihrer analyse schon nicht. schaut man sich mal die matchfäden an, dominieren dort schon eher die hässigen wutbürger-emojis (zB  :mad:), was leider auch nicht mehr weit entfernt von einer kommentarspalte auf dem gesichtsbuch ist.

fraglos gibt es aber auch hier drinnen viele intelligente user mit ausreichend selbstironie, nur sind deren beiträge oft eher in der peripheren fäden zu finden. 

Ja, das stimmt natürlich. Wenns die ganzen Hauensteins und Fcbschwurbel.chs nur bei uns gibt, haben sie recht. Ich kenne keine anderen Foren, aber ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, dass es solche Nasen nur bei uns gibt

Zweiteres ist genau was ich meine.

Die Nörgeler gibt es überall, aber es ist schon erstaunlich, wieviele wir haben im Vergleich zu den anderen Foren. Kein Wunder nennen die anderen unser Forum gerne mal das Gränni-Forum.

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Master
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Master »

Nein, das ist nicht besonders ungewöhnlich und sicher kein Basler Phänomen. Ich würde sogar sagen, dass es bei uns historisch eher wenig der Fall ist/war.
Was hingegen eindeutig feststellbar ist: Viele der konstruktiven, überlegten und etwas reflektierten Stimmen finden sich nicht mehr in diesem Forum, da es entweder nicht mehr die passende Plattform ist, diese abgewandert sind oder grundsätzlich halt nicht mehr gewünscht oder interessant ist.

Es gibt mittlerweile viel mehr Orte für den gemeinsamen Austausch zwischen FCB-Fans (in Persona) und digitale Formate sind nicht mehr das, was generell gesucht wird. Anfang 2000er, als dieses Forum vermutlich das grösste Sport-bezogene Forum der Schweiz war, war dies anders.

Man könnte es also auch so sehen: Die FCB-Community ist der Zeit immer etwas voraus. ;)

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Schambbediss
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Schambbediss »

So verliert Lichtsteiner die Kabine beim FC Basel:

https://www.watson.ch/sport/analyse/107 ... ne-analyse

Usswärtsfahrer
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Usswärtsfahrer »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 23.03.2026, 13:27 Winterthur kommt mir medial etwas zu gut weg, auch in den Interviews wär mir das als Fan zu viel Schönrednerei und Konjunktiv. In der 2. HZ war das abgesehen von einer Direktabnahme von Lüthi wenig bis gar nichts.

Finds schon erstaunlich, wie medial berichtet wird:

In der BZ wird der Sieg als glücklich und der FCB als unterlegen dargestellt, Rahmen wird zitiert mit dem Satz:
Wir waren schon im Dezember extrem dominant und könnten zur Pause 3:0 oder 4:0 führen. Dass wir dieses Spiel verlieren, ist ein Witz.
Deine Mannschaft verteidigt das 0:1 wirklich schlecht bzw. der FCB spielts gut heraus und der spricht von einem "Witz" und allen Ernstes von "extrem dominant" wtf :confused: in ihrer Situation als Tabellenletzter wäre Selbstkritik wesentlich angebrachter mE, als über fehlendes Spielglück zu jammern. Und unterlegen? Der FCB hat defensiv in der 2. HZ kaum was zugelassen, das war eher kontrolliert als unterlegen.

Im 3. HZ-Podcast spricht man von keinem erkennbaren Plan, der FCB mache 2 Tore in 2 Szenen. Beim FC Thun jubelt die Journaille, wenn sie so Meister werden. Beim FCB sucht man überall noch das Negative, schwache Gegner, nur Glück gehabt: am Ende hat Basel in den letzten 5 Runden 12 Punkte geholt, mehr als alle anderen. Und wenn ich mir die defensive Organisation der 2. HZ in Erinnerung rufe, war das alles andere planlos.

Im FCB total gehts v.a. am Anfang nur darum, wie das Spiel hätte anders ausgehen können, wenn Winterthur in den ersten Minuten ein Tor schiesst - kann man schon mal sagen, aber man muss doch nicht 5 Minuten drüber diskutieren, was alles hätte passieren können. Wenn intressierts noch, wenn der Gegner zu Null gewonnen hat :confused:

Aber: ich bin mir schon bewusst, dass ich die mediale Berichterstattung mit einer rotblauen Brille betrachte :D edit: und mir ist auch klar, dass es noch einiges braucht für den Rest der Saison und für nächste Saison.

imoht_1893
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von imoht_1893 »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 23.03.2026, 18:52
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 23.03.2026, 13:27 Winterthur kommt mir medial etwas zu gut weg, auch in den Interviews wär mir das als Fan zu viel Schönrednerei und Konjunktiv. In der 2. HZ war das abgesehen von einer Direktabnahme von Lüthi wenig bis gar nichts.

Finds schon erstaunlich, wie medial berichtet wird:

In der BZ wird der Sieg als glücklich und der FCB als unterlegen dargestellt, Rahmen wird zitiert mit dem Satz:
Wir waren schon im Dezember extrem dominant und könnten zur Pause 3:0 oder 4:0 führen. Dass wir dieses Spiel verlieren, ist ein Witz.
Deine Mannschaft verteidigt das 0:1 wirklich schlecht bzw. der FCB spielts gut heraus und der spricht von einem "Witz" und allen Ernstes von "extrem dominant" wtf :confused: in ihrer Situation als Tabellenletzter wäre Selbstkritik wesentlich angebrachter mE, als über fehlendes Spielglück zu jammern. Und unterlegen? Der FCB hat defensiv in der 2. HZ kaum was zugelassen, das war eher kontrolliert als unterlegen.

Im 3. HZ-Podcast spricht man von keinem erkennbaren Plan, der FCB mache 2 Tore in 2 Szenen. Beim FC Thun jubelt die Journaille, wenn sie so Meister werden. Beim FCB sucht man überall noch das Negative, schwache Gegner, nur Glück gehabt: am Ende hat Basel in den letzten 5 Runden 12 Punkte geholt, mehr als alle anderen. Und wenn ich mir die defensive Organisation der 2. HZ in Erinnerung rufe, war das alles andere planlos.

Im FCB total gehts v.a. am Anfang nur darum, wie das Spiel hätte anders ausgehen können, wenn Winterthur in den ersten Minuten ein Tor schiesst - kann man schon mal sagen, aber man muss doch nicht 5 Minuten drüber diskutieren, was alles hätte passieren können. Wenn intressierts noch, wenn der Gegner zu Null gewonnen hat :confused:

Aber: ich bin mir schon bewusst, dass ich die mediale Berichterstattung mit einer rotblauen Brille betrachte :D edit: und mir ist auch klar, dass es noch einiges braucht für den Rest der Saison und für nächste Saison.
Schlussendlich ist es etwas dazwischen. Wir haben am Sonntag gegen Winterthur zwar gewonnen, aber wirklich gut gespielt haben wir schon nicht. Man darf durchaus erwähnen, dass wir unter Magnin dieses Spiel wahrscheinlich nicht gewonnen hätten und das Spielglück vielleicht ein wenig auf unserer Seite war? Vielleicht wegen besserer Mentalität, wer weiss. 

Die Journis sind, wie auch wir Fans haben halt einfach andere Ansprüche an den FCB und das ist auch gut so. Hätte dieses Spiel genau so im Joggeli stattgefunden, wäre ich jedenfalls nicht mit einem guten Gefühl nach Hause gereist a la "Es ist alles gut und es läuft momentan". Seis drum, wir werden sowieso in der ganzen Schweiz gehasst, vor allem bei Journis von der Dritten Halbzeit. Die verlieren ihren Lusttropfen doch jedes mal, wenn der FCB nicht gewinnt. 

Was mich aber aufregt ist das Argument, dass wir halt nur die Partien gewinnen, weil wir momentan gegen so viele Teams aus der Abstiegsrunde spielen. Who cares? Sind wir für den Spielplan verantwortlich oder der SFV? Wenn wir jetzt gegen diese Teams spielen, heisst das aber auch, dass wir vorher viel öfter gegen die Teams aus der Championsround angetreten sind. Da hats aber keinen gejuckt. Schlussendlich spielt jeder 3x gegen jeden und es steht jedem frei, diese Spiele gegen dieses sogenannte Kanonenfutter aus der Relegationgroup zu gewinnen. 
 

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Konter
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Konter »

Auch die Aussage von Dave,  wenn man die Wahl zwischen Omlin und Sommer gehabt hätte, man sich für Sommer entscheiden würde, wurde zur krassen Schlagzeile hochstilisiert. Dabei ist das ja für jeden klar denkenden Menschen völlig logisch und einfach authentisch, wenn man das so ausspricht. 

 

Usswärtsfahrer
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Usswärtsfahrer »

imoht_1893 hat geschrieben: 24.03.2026, 06:53 Seis drum, wir werden sowieso in der ganzen Schweiz gehasst, vor allem bei Journis von der Dritten Halbzeit. Die verlieren ihren Lusttropfen doch jedes mal, wenn der FCB nicht gewinnt. 

Was mich aber aufregt ist das Argument, dass wir halt nur die Partien gewinnen, weil wir momentan gegen so viele Teams aus der Abstiegsrunde spielen. Who cares? Sind wir für den Spielplan verantwortlich oder der SFV? Wenn wir jetzt gegen diese Teams spielen, heisst das aber auch, dass wir vorher viel öfter gegen die Teams aus der Championsround angetreten sind. Da hats aber keinen gejuckt. Schlussendlich spielt jeder 3x gegen jeden und es steht jedem frei, diese Spiele gegen dieses sogenannte Kanonenfutter aus der Relegationgroup zu gewinnen. 
 

Ja, v.a. dieser Berner Trottel ist teils kaum zu ertragen. Alles was YB macht, ist super, alles was der FCB tut, muss "kritisch" betrachtet sprich durch den Dreck gezogen werden.

Und ja, ich stör mich ebenfalls daran, wen interessiert das noch. Der Dude vom Fanradio gestern im FCB total wurde auch nach dem vergangenen Spielplan gefragt und er meinte: das ist doch nur eine Statistik. Letzte Saison haben wir dieselben Teams teils komplett vom Platz gefegt mit Kantersiegen, da hiess es dann, das sei ja gar nicht so schwer gegen Winterthur und Yverdon. YB dagegen kackt gegen dieselben Teams seit Jahren ab, davon liest man kein Wort.

Usswärtsfahrer
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Usswärtsfahrer »

Konter hat geschrieben: 24.03.2026, 08:10 Auch die Aussage von Dave,  wenn man die Wahl zwischen Omlin und Sommer gehabt hätte, man sich für Sommer entscheiden würde, wurde zur krassen Schlagzeile hochstilisiert. Dabei ist das ja für jeden klar denkenden Menschen völlig logisch und einfach authentisch, wenn man das so ausspricht. 

Beim FCB wird einfach jeder Scheissdreck medial verwurstet, weils wohl die höchsten Klickzahlen bringt und die Journis dran gemessen werden.

Bei Thun ist der Investor dran auszusteigen und auf der Meistertour fahren an einem Samstag um 18:00 Uhr gefühlt 200 Nasen mit. Davon liest man wenig bis nichts, obwohl das grundsätzliche Dinge wären. Aber wenn DD ein Foto mit seiner neuen Trulla postet, sieht man das überall.

Elduderinho86
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Elduderinho86 »

Konter hat geschrieben: 24.03.2026, 08:10 Auch die Aussage von Dave,  wenn man die Wahl zwischen Omlin und Sommer gehabt hätte, man sich für Sommer entscheiden würde, wurde zur krassen Schlagzeile hochstilisiert. Dabei ist das ja für jeden klar denkenden Menschen völlig logisch und einfach authentisch, wenn man das so ausspricht. 



Hab ich mir auch gedacht.
Der FCB ist und bleibt, egal wie es sportlich läuft, nun mal halt das Aushängeschild im CH Fussball.
Und der FCB polarisiert wie kein anderer Verein in der Schweiz. Sollen sie sich alle das Maul zerreissen, kritischer auf unseren Verein schauen, wir interessieren halt mit Abstand am meisten und das ist doch eine schöne Anerkennung :)
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Rägeboge
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Rägeboge »

Elduderinho86 hat geschrieben: 24.03.2026, 09:35
Konter hat geschrieben: 24.03.2026, 08:10 Auch die Aussage von Dave,  wenn man die Wahl zwischen Omlin und Sommer gehabt hätte, man sich für Sommer entscheiden würde, wurde zur krassen Schlagzeile hochstilisiert. Dabei ist das ja für jeden klar denkenden Menschen völlig logisch und einfach authentisch, wenn man das so ausspricht. 


Hab ich mir auch gedacht.
Der FCB ist und bleibt, egal wie es sportlich läuft, nun mal halt das Aushängeschild im CH Fussball.
Und der FCB polarisiert wie kein anderer Verein in der Schweiz. Sollen sie sich alle das Maul zerreissen, kritischer auf unseren Verein schauen, wir interessieren halt mit Abstand am meisten und das ist doch eine schöne Anerkennung :)

Naja, vor 20 Jahren hat sich GC das auch gedacht.

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D4YW4LK3R
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von D4YW4LK3R »

Rägeboge hat geschrieben: 24.03.2026, 09:38
Elduderinho86 hat geschrieben: 24.03.2026, 09:35
Konter hat geschrieben: 24.03.2026, 08:10 Auch die Aussage von Dave,  wenn man die Wahl zwischen Omlin und Sommer gehabt hätte, man sich für Sommer entscheiden würde, wurde zur krassen Schlagzeile hochstilisiert. Dabei ist das ja für jeden klar denkenden Menschen völlig logisch und einfach authentisch, wenn man das so ausspricht. 

Hab ich mir auch gedacht.
Der FCB ist und bleibt, egal wie es sportlich läuft, nun mal halt das Aushängeschild im CH Fussball.
Und der FCB polarisiert wie kein anderer Verein in der Schweiz. Sollen sie sich alle das Maul zerreissen, kritischer auf unseren Verein schauen, wir interessieren halt mit Abstand am meisten und das ist doch eine schöne Anerkennung :)

Naja, vor 20 Jahren hat sich GC das auch gedacht.
Wir sind aber nicht GC.
 
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Milos42 »

D4YW4LK3R hat geschrieben: 24.03.2026, 09:44
Rägeboge hat geschrieben: 24.03.2026, 09:38
Elduderinho86 hat geschrieben: 24.03.2026, 09:35

Hab ich mir auch gedacht.
Der FCB ist und bleibt, egal wie es sportlich läuft, nun mal halt das Aushängeschild im CH Fussball.
Und der FCB polarisiert wie kein anderer Verein in der Schweiz. Sollen sie sich alle das Maul zerreissen, kritischer auf unseren Verein schauen, wir interessieren halt mit Abstand am meisten und das ist doch eine schöne Anerkennung :)

Naja, vor 20 Jahren hat sich GC das auch gedacht.
Wir sind aber nicht GC.

Wir stehen halt nicht in Gefahr in der eigenen Stadt zur Nummer 2 degradiert zu werden, plus keine Konkurrenz durch Randsportarten (Eishockey, Basketball etc.). 

 

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Kurtinator
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Kurtinator »

Rägeboge hat geschrieben: 24.03.2026, 09:38
Elduderinho86 hat geschrieben: 24.03.2026, 09:35
Konter hat geschrieben: 24.03.2026, 08:10 Auch die Aussage von Dave,  wenn man die Wahl zwischen Omlin und Sommer gehabt hätte, man sich für Sommer entscheiden würde, wurde zur krassen Schlagzeile hochstilisiert. Dabei ist das ja für jeden klar denkenden Menschen völlig logisch und einfach authentisch, wenn man das so ausspricht. 

Hab ich mir auch gedacht.
Der FCB ist und bleibt, egal wie es sportlich läuft, nun mal halt das Aushängeschild im CH Fussball.
Und der FCB polarisiert wie kein anderer Verein in der Schweiz. Sollen sie sich alle das Maul zerreissen, kritischer auf unseren Verein schauen, wir interessieren halt mit Abstand am meisten und das ist doch eine schöne Anerkennung :)

Naja, vor 20 Jahren hat sich GC das auch gedacht.
Zürich war, ist und wird nie eine Fussballstadt sein. Die Angebote sowie die Demographie in und um die selbsternannte Weltstadt haben einfach kein Potenzial dazu. Da nützt es auch nicht, dass bei den Strichern aktuell die Südkurve die Spasten anzieht wie die Fliegen. Schlussendlich ist das Stadion trostlos und die Fanbasis nicht in dieser Masse vorhanden. 
Uns kann man zwar nachsagen, dass wir sonst nichts haben ausser den FCB (Fasnacht ausgeklammert). Dieser wird aber bei uns mit einer Leidenschaft gelebt die in der Schweiz seines gleichen sucht. 

Hinter uns käme St. Gallen und dann sehr lange nichts mehr.
 
Falcão hat geschrieben: "Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, es ist die Weitergabe des Feuers!"

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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Konter »

Kurtinator hat geschrieben: 24.03.2026, 11:25 Uns kann man zwar nachsagen, dass wir sonst nichts haben ausser den FCB (Fasnacht ausgeklammert). Dieser wird aber bei uns mit einer Leidenschaft gelebt die in der Schweiz seines gleichen sucht. 

Basel hat deutlich mehr zu bieten als den FCB und die Fasnacht, musst hier nicht das Zürcher Geschwätz verbreiten. 



 

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Notbremse
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Notbremse »

Konter hat geschrieben: 24.03.2026, 14:47
Kurtinator hat geschrieben: 24.03.2026, 11:25 Uns kann man zwar nachsagen, dass wir sonst nichts haben ausser den FCB (Fasnacht ausgeklammert). Dieser wird aber bei uns mit einer Leidenschaft gelebt die in der Schweiz seines gleichen sucht. 
Basel hat deutlich mehr zu bieten als den FCB und die Fasnacht, musst hier nicht das Zürcher Geschwätz verbreiten. 



Ohne Rot-Blaue Brille: Basel hat mehr zu bieten als Fussball & Fasnacht aber halt auch deutlich weniger als eine Stadt wie Zürich...

...teure Wohnungen, einen Haufen Expats und versnobte Arschlöcher.

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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Konter »

Notbremse hat geschrieben: 24.03.2026, 15:03
Konter hat geschrieben: 24.03.2026, 14:47
Kurtinator hat geschrieben: 24.03.2026, 11:25 Uns kann man zwar nachsagen, dass wir sonst nichts haben ausser den FCB (Fasnacht ausgeklammert). Dieser wird aber bei uns mit einer Leidenschaft gelebt die in der Schweiz seines gleichen sucht. 
Basel hat deutlich mehr zu bieten als den FCB und die Fasnacht, musst hier nicht das Zürcher Geschwätz verbreiten. 





...teure Wohnungen, einen Haufen Expats und versnobte Arschlöcher.

Nette Beschreibung von Zürich, aber wir reden hier über Basel.

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Kurtinator
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Kurtinator »

Notbremse hat geschrieben: 24.03.2026, 15:03
Konter hat geschrieben: 24.03.2026, 14:47
Kurtinator hat geschrieben: 24.03.2026, 11:25 Uns kann man zwar nachsagen, dass wir sonst nichts haben ausser den FCB (Fasnacht ausgeklammert). Dieser wird aber bei uns mit einer Leidenschaft gelebt die in der Schweiz seines gleichen sucht. 
Basel hat deutlich mehr zu bieten als den FCB und die Fasnacht, musst hier nicht das Zürcher Geschwätz verbreiten. 



Ohne Rot-Blaue Brille: Basel hat mehr zu bieten als Fussball & Fasnacht aber halt auch deutlich weniger als eine Stadt wie Zürich...

...teure Wohnungen, einen Haufen Expats und versnobte Arschlöcher.

Ihr müsst mir hier nicht erklären, dass Basel mehr zu bieten hat. Ich weiss das. Ich lebe hier.
Es war einfach eine Aussage wie man sie schon des öfteren (eben Geschwätz) von Restschweizern gehört hat. Die Aussage hat nichts mit meiner persönlichen Meinung zu tun.
Falcão hat geschrieben: "Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, es ist die Weitergabe des Feuers!"

littlesnow
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von littlesnow »

Interview mit Shaq in der BaZ: https://www.bazonline.ch/shaqiri-im-int ... 4905154022. Teilweise spannende Aussagen z.B. über SL bzw. den Trainerwechsel.

 «Aktuell sehe ich keinen Grund, warum ich beim FCB Joker sein sollte»
Der Captain des FC Basel spricht über seine Rolle im Team, die Arbeit mit Stephan Lichtsteiner und seine Zukunftspläne.
 
Wenn der FC Basel am Samstag auf YB trifft (20.30 Uhr, BaZ-Liveticker), dürfte Xherdan Shaqiri in der Startelf stehen. Nicht nur weil ihn sein Trainer Stephan Lichtsteiner an der Medienkonferenz vor der Partie in hohen Tönen gelobt und seine Wichtigkeit für das Team herausgestrichen hat. Sondern auch, weil Shaqiri während der Länderspielpause regelmässig und wunschgemäss mittrainieren konnte.
 
Zuletzt war das keine Selbstverständlichkeit, sass der Basler Captain mehr auf der Bank, als man sich das zuvor gewohnt war. In den letzten fünf Spielen des FCB wurde Shaqiri zweimal eingewechselt, fehlte einmal verletzt und stand nur in einer Partie länger als 45 Minuten auf dem Platz. Bei den vier Basler Siegen in dieser Zeit gelangen ihm weder Tor noch Assist – mittlerweile wartet der 34-jährige Offensivspieler seit sieben Einsätzen auf einen Skorerpunkt.
 
Wie sieht Xherdan Shaqiri seine aktuelle Situation? Wie beurteilt er mit etwas Distanz den Trainerwechsel von Ludovic Magnin zu Stephan Lichtsteiner? Und wie geht es mittel- bis langfristig weiter mit dem Basler Captain, dessen aktueller Vertrag im Sommer 2027 ausläuft? Die BaZ hat mit ihm gesprochen.
 
Xherdan Shaqiri, der FC Basel ist derzeit die formstärkste Mannschaft der Super League. Können Sie sich darüber trotz der schwierigen Saison freuen?
Die positiven Resultate waren enorm wichtig. Wenn man mit einem Sieg im Rücken in die Nationalmannschaftspause geht, arbeitet es sich befreiter. Der Trend zeigt nach oben, und das ist gut für den Endspurt, damit wir zumindest noch den zweiten Platz als – ich sage mal – Trostpreis erreichen können.
 
Aus den letzten fünf Partien gewann der FCB deren vier. Sie persönlich haben in dieser Zeit nur einmal mehr als eine Halbzeit gespielt und warten seit sieben Einsätzen auf einen Skorerpunkt. Fuchst Sie das?
Überhaupt nicht. Ich war schon immer ein Teamplayer und werde das auch immer bleiben. Meine persönlichen Ziele stelle ich hinten an, wenn die Mannschaft gewinnt. Und ich habe schon immer gesagt: Es ist von Vorteil, wenn die Verantwortung nicht nur auf mir lastet, sondern auf verschiedene Schultern verteilt ist.
 
Der FCB hat die meisten seiner Punkte gegen die hinteren Teams der Tabelle geholt. Nun folgen noch sieben Partien gegen Top-6-Teams. Reichen die jüngsten Leistungen auch gegen diese Gegner, um zu gewinnen?
Das werden wir in den nächsten Wochen sehen. Klar, unsere Leistungen in den letzten Spielen waren nicht über jeden Zweifel erhaben. Doch dass wir die Siege gegen die vermeintlich Kleinen geholt haben, sollte man nicht schlechtreden. Wir wissen alle, wie schwierig es sein kann, auch gegen solche Mannschaften zum Erfolg zu kommen – vor allem auswärts. Das zeigen ja auch die Resultate, welche die anderen Top-6-Equipen gegen jene Teams erzielt haben, die nun in der Relegation Group die Saison beenden werden: Ausser Thun liessen alle mehr Punkte liegen als wir. Wenn es so weitergeht, wir nicht perfekt spielen, aber gewinnen, ist das auch positiv. Klar ist aber auch: Jeder Einzelne von uns muss sich verbessern.
 
Da schliessen Sie sich mit ein.
Natürlich, das betrifft auch mich. Doch auch ich bin abhängig von der Mannschaft. Das war schon letztes Jahr so – selbst wenn sie da natürlich auch ein wenig abhängig von mir war.
 
Als es Ende Januar zum Trainerwechsel kam, zeigten Sie sich überrascht.
Ich war schon überrascht, ja. Vom Trainerwechsel und auch davon, dass Stephan als mein ehemaliger Nati-Captain der Nachfolger wurde. Doch das ist Fussball, mit solchen Situationen muss man als Spieler umgehen können – egal, wie man sie sieht. Nach dem Sieg gegen den FCZ lag so etwas wie Aufbruchstimmung in der Luft, es hätte ein Schlüssel zum Turnaround werden können – aber natürlich wissen wir es nicht. Wir haben uns am Montagmorgen in der Kabine auf das Training gefreut. Wenn dann plötzlich die Meldung kommt, dass der Trainer entlassen wird, ist das immer ein Schock. Ich persönlich habe mich sehr gut mit Ludovic Magnin verstanden.
 
Hat der unerwartete Wechsel die positive Energie aus dem Klassiker vertrieben?
Ich denke schon, ja. Das Gefühl ging ein Stück weit verloren. Plötzlich wurde nicht mehr über den Sieg geredet, sondern nur noch über den Trainerwechsel. Wir hatten wichtige Spiele vor der Brust und mussten gleichzeitig die neuen Ideen eines neuen Trainers aufnehmen. Das ging alles etwas schnell.
 
Seit etwas mehr als zwei Monaten steht Stephan Lichtsteiner beim FCB an der Seitenlinie. Wie finden Sie ihn als Trainer?
Der Sprung von der ersten Liga direkt zum FC Basel, den Steph hinter sich hat, ist riesig. Da braucht man etwas Zeit, um reinzukommen und seine Erfahrungen zu sammeln. Ich finde es auf der einen Seite sehr gut und auch mutig, dass er diese Challenge annimmt und das Selbstvertrauen dazu hat. Auf der anderen Seite gibt es keine Erfolgsgarantie und bringt so etwas auch immer ein Risiko mit sich. Aus der Nationalmannschaft kenne ich ihn als Spieler mittlerweile seit über zehn Jahren. Als Trainer muss ich ihn aber noch richtig kennen lernen. Klar ist: Stephan Lichtsteiner gibt alles – und das ist gut.
 
Nach der 2:4-Niederlage in Luzern kritisierte Stephan Lichtsteiner die Mentalität der Mannschaft scharf. Hat dieses Team ein Problem mit seiner Mentalität?
Für mich würde ein Mentalitätsproblem bedeuten, dass man in ein Spiel geht, ohne es gewinnen zu wollen. Das ist bei uns nie der Fall. Mit unserer Mentalität haben wir schliesslich letztes Jahr das Double geholt. Ich nehme an, dass Steph da etwas anderes gemeint hat, beispielsweise die Ernsthaftigkeit bei gewissen Spielern in dieser Partie. Er war in diesem Moment sicher noch in den Emotionen – und auch solche Erfahrungen mit den Medien gehören zum Entwicklungsprozess eines Trainers dazu.
 
Wie viel hat Ihre zuletzt verhältnismässig geringe Spielzeit mit Ihrer Gesundheit zu tun?
Gegen GC ging ich in der Halbzeit raus, weil ich muskulär etwas gespürt habe – wir hatten in jener Woche extrem hart trainiert. Das war eine Vorsichtsmassnahme. Aber es war natürlich nicht so, dass ich in diesen Spielen immer aus gesundheitlichen Gründen vom Platz ging. Da waren auch taktische Entscheidungen des Trainers dabei.
 
Bespricht der Trainer solche Situationen mit Ihnen im Voraus oder danach?
Dazu kam es nicht so oft. Er macht die Aufstellung, und wir sehen das dann im Training oder vor dem Spiel an der Sitzung.
 
Haben Sie das Gefühl, dass es mit der Einsatzzeit zunehmend schwieriger werden könnte für Sie?
Ich gehe davon aus, dass ich weiterhin eine unverändert wichtige Rolle spiele. Da müssen Sie aber den Trainer fragen. Natürlich muss auch ich zuerst einmal klarkommen mit seinen Ideen. Mit einem neuen Trainer kommen auch immer neue Regeln und eine neue Taktik. Bisher habe ich im zentralen Mittelfeld, im offensiven Mittelfeld und auf der Seite gespielt. Das bedeutete, mich jedes Mal auf eine andere Rolle vorzubereiten. Das ist nicht so einfach.
 
Sie sehen sich auf der Zehnerposition am wirkungsvollsten.
Ja, das hat bisher auch gut funktioniert – gerade wenn Sie die letzte Saison anschauen. Dort erziele ich die meisten Skorerpunkte. Natürlich bin ich polyvalent und kann auch auf anderen Positionen spielen. Aber dann brauche ich gewisse Freiheiten in meinem Spiel, um meine Qualitäten einzubringen. Wenn ich auf dem Flügel an der Linie bleiben soll, dann mache ich das – aber dann dauert es eben länger, bis ich den Ball bekomme und etwas kreieren kann.
 
Stimmt der Eindruck, dass Sie etwas ruhiger geworden sind auf dem Feld?
Ja. Vorgenommen habe ich mir das allerdings nicht. Und auch meine Winnermentalität ist unverändert. Wohl hat es mit meinem Naturell zu tun, das sich leicht verändert. Mit einem Trainer an der Seitenlinie, der selbst sehr aktiv ist, darf ich auf dem Platz auch mal etwas ruhiger sein.
 
Zurückgenommen haben Sie sich zuletzt auch bei den Penaltys, nachdem Sie in dieser Saison bereits sechsmal vom Punkt scheiterten. Können Sie mit etwas Abstand erklären, wie es dazu kommen konnte?
Das ist schwer zu sagen. Mental fühlte ich mich nie anders als sonst. Ein-, zweimal war sicher der Platz mitschuldig, in England wäre mir das so wohl nicht passiert. (lacht) Vielleicht liegt es zu einem Teil auch daran, dass jeder Goalie in der Super League unbedingt einen Penalty von mir halten will, mich genau analysiert und sich besonders akribisch vorbereitet.
 
Haben die Fehlschüsse dazu geführt, dass Sie seither öfters Elfmeter trainierten als zuvor?
Ja. Vorher, da war das bei mir Teil der Übungen mit der Mannschaft. Etwa dann, wenn ein Cupspiel bevorstand. In den vergangenen Wochen hingegen habe ich ab und an nach dem Training noch Elfmeter geübt, um das sichere, positive Gefühl zurückzubekommen. Vielleicht muss ich aber auch einfach wieder längere Stollen an den Schuhen montieren …
 
Bénie Traoré hat alle seiner drei Penaltys in dieser Saison verwandelt. Ist er nun die Nummer 1 bei den Schützen?
Als Captain liegt die Entscheidung bei mir, wer schiesst – je nach Gefühl und Situation. Wenn jemand anderes sich besser fühlt, gebe ich den Ball gerne ab. Wenn nicht, schiesse ich selbst.
 
Auch aufgrund der verschossenen Penaltys wurden die kritischen Stimmen Ihnen gegenüber im Laufe dieser Saison mehr. Sehen Sie sich medial gerecht abgebildet?
Es gibt die meisten Klicks, wenn mein Name über einem Artikel steht – das ist einfach so. Das ist nicht immer schön, aber damit muss ich leben, und ich habe mir diesen Status ja auch erarbeitet. Wenn eine Saison nicht perfekt ist, kann man sich immer etwas Negatives raussuchen und schreiben. Solange die Kritik respektvoll und sportlich bleibt, ist das völlig okay. Doch bei der Einschätzung meiner Leistungen ist es wichtig, die gesamte Situation zu berücksichtigen. Ich allein kann die Spiele nicht gewinnen.
 
Sie betonten wiederholt, dass Sie so lange Fussball spielen möchten wie möglich. Ihr Vertrag beim FCB endet aber im Sommer 2027 …
FCB-Sportdirektor Daniel Stucki hat sich bereits bei mir gemeldet und möchte sich mit mir zusammensetzen. Das hat mich gefreut. Ich bin sehr gelassen, was die Zukunft angeht. Wir werden uns in Ruhe darüber austauschen, was meine Ziele sind und was der Club plant.
 
Möglich ist neben einer Vertragsverlängerung auch, dass sich Ihre Rolle künftig dahin gehend verschieben wird, dass Sie vermehrt von der Bank kommen.
Das ist für mich noch weit weg. Die Statistiken lügen nicht. Also sehe ich aktuell keinen Grund, warum ich beim FCB Joker sein sollte. Klar ist aber auch, dass man im Fussball mit allem rechnen muss. Solange ich fit bin, ist mein Anspruch jede Woche, von Anfang an zu spielen, und ich gebe Vollgas dafür.
 
Sind Sie der Ansicht, dass in diesem Kontext neben den tatsächlichen Leistungen eines Spielers auch vergangene Verdienste eine Rolle spielen müssen?
Ich sage keinesfalls, dass ältere und verdienstvolle Spieler gestreichelt werden müssen. Aber man muss anständig mit ihnen umgehen. Es gab auch beim FC Basel Beispiele von Spielern, die gegen das Ende ihrer Karriere nicht unbedingt das erhielten, was sie verdient hätten. Und da geht es mir nicht um einen Blumenstrauss.
 
Sondern?
Darum, dass man dem Status eines jeden Spielers und den sich daraus ergebenden Hierarchien Rechnung trägt. Einerseits auf der Ebene der Mannschaft, sodass auch die jungen Spieler wissen, wer da vor ihnen steht. Andererseits aber auch auf Clubebene. Auch hier muss man wissen, was man an einem Spieler hat.
 
Ist es für Sie vorstellbar, nach Ihrer Zeit beim FC Basel noch eine weitere Station anzuhängen – beispielsweise beim FC Rapperswil-Jona, bei dem Sie bekanntlich Minderheitsaktionär sind?
Die Menschen in Rapperswil träumen natürlich davon – und dann wären zumindest die Heimspiele mit Sicherheit mehr als gut besucht. (lacht) Der Gedanke, mit Rappi eines Tages in die Super League aufzusteigen und nochmals allen zu zeigen, dass ich es noch kann, hat schon etwas Reizvolles. Dann könnte ich sofort aufhören. Aber grundsätzlich denke ich noch nicht so weit und möchte mir auch alle Optionen offenlassen. Mein Ziel ist es natürlich, noch möglichst lange beim FC Basel zu spielen.
 
Wie geht es Ihrem Hausprojekt in Rheinfelden?
Gut, wenn ich will, kann ich morgen mit dem Bau beginnen. Es müssen nur noch ein paar wenige planerische Details im Innern des Hauses geklärt werden. Das hat sich nun aufgrund der Einsprachen mehrere Jahre gezogen und wurde irgendwann schon mühsam – auch für meine Eltern, die immer wieder gefragt haben, wann es endlich so weit ist. Aber ich persönlich habe keinen Stress, ich wohne aktuell sehr gut in Kaiseraugst.
 
Ihre Eltern werden mit Ihnen nach Rheinfelden ziehen. Damit haben Sie weiterhin Ihren grössten Kritiker immer in der Nähe.
Das kann man so sagen. (strahlt) Nach jedem Spiel gehe ich zu meinen Eltern, setze mich aufs Sofa – und dann legt mein Vater direkt los: «Was hast du da gemacht? Warum hast du den Pass nicht so gespielt?»
 
Davon wird man auch nicht befreit, wenn man einer der erfolgreichsten Schweizer Fussballer der Geschichte ist.
Ich sage ihm dann manchmal: «Vom Fernseher aus sieht alles einfach aus, geh doch selber spielen!» Aber meistens bin ich einfach zehn, fünfzehn Minuten ruhig und lasse es über mich ergehen.
 
Und gibt es manchmal auch Lob?
Wenn ich drei Tore und einen Assist mache, wie gegen den FCZ, dann ist mein Vater zufrieden. Aber selbst dann findet er manchmal noch eine Kleinigkeit, die ich hätte besser machen können.
 
Das ist ja für Sie fast so wie mit den Journalisten, die gerne das Haar in der Suppe suchen …
Manchmal ist es fast schlimmer als mit den Journalisten …
 

Besu
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von Besu »

Hatt jemand auch diesen Artikel? https://www.bazonline.ch/lichtsteiner-v ... 2537882929

Danke im Voraus!


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nobilissa
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Re: [Sammelthread] FCB in den Medien

Beitrag von nobilissa »

Besu hat geschrieben: 03.04.2026, 10:48 Hatt jemand auch diesen Artikel? https://www.bazonline.ch/lichtsteiner-v ... 2537882929

Danke im Voraus!
«Shaqiri wäre meiner Ansicht nach ein Kandidat für das Nationalteam»

Am Samstagabend empfängt der FCB die Young Boys. Vor der Partie gibt Trainer Stephan Lichtsteiner Auskunft über die aktuellen Entwicklungen in seinem Team.
Jankó Weibel

Knappe zwei Wochen ist es her, seit der FC Basel sein letztes Super-League-Spiel absolviert hat, dann folgte die Nationalmannschaftspause. Die Testspiele des Schweizer Teams habe FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner nur mit einem Auge verfolgen können, sagt dieser in der Medienkonferenz anlässlich der anstehenden Partie des FCB gegen die Young Boys.
Auf die Frage, ob seiner Ansicht nach auch Spieler seines Teams im Schweizer Nationalteam mittun könnten, hat der 42-Jährige hingegen eine klare Antwort: «In meinen Augen haben wir klar Spieler, die für das Nationalteam interessant sein können. Dominik Schmid, Becir Omeragic und auf lange Sicht Giacomo Koloto sind da Kandidaten.» Bevor er hinzufügt: «Und Xherdan Shaqiri.»

Becir Omeragic zurück im KaderEben diesen Xherdan Shaqiri hatte der FCB-Trainer zuvor in hohen Tönen gelobt: Nicht nur seine Qualität sei unbestritten. «Shaqiri hat in den vergangenen Spielen vielleicht nicht so viele Skorerpunkte gesammelt wie gewohnt, das hat aber nicht nur mit ihm zu tun. Zudem sind beispielsweise auch das Halten von Bällen im Mittelfeld oder ein guter zweitletzter Pass enorm wichtig für uns», so Lichtsteiner. Dass der Captain in den vergangenen fünf Partien dabei nur einmal mehr als eine Halbzeit zum Zug kam, erklärt Lichtsteiner unter anderem mit Aspekten der Belastungssteuerung. Man hätte keine längeren Ausfälle riskieren wollen, nun aber habe der Captain wieder gut mittrainieren können. «Er fühlt sich wohl», so der FCB-Trainer.Zurück im Kader steht derweil auch Innenverteidiger Becir Omeragic, der nach seiner Verletzung an der Fusssohle wieder am Mannschaftstraining hat teilnehmen können. Damit stünde Lichtsteiner nun die Option offen, gegen YB erstmals das vielversprechende Innenverteidiger-Duo von Omeragic mit Flavius Daniliuc aufzustellen.

«FCB gegen YB bleibt ein Spitzenspiel»Von den beiden bisherigen Duellen mit YB (6.) in der laufenden Saison verlor der FCB (3.) keines. Auf die Frage, ob man angesichts der aktuellen Tabellenplatzierungen überhaupt von einem Spitzenduell sprechen dürfe, sagt Lichtsteiner: «Auch wenn beide Clubs eine schwierige Saison erleben: Die Affiche FCB gegen YB bleibt ein Spitzenspiel. Doch da wir nun nur noch auf Teams aus den Top Sechs treffen, haben wir sowieso nur noch Big Games vor uns.»
Dabei sei dem 42-Jährigen durchaus bewusst, dass bisherige Liga-Auftritte, selbst wenn sie erfolgreich ausgegangen seien, nicht vollends den Erwartungen entsprochen hätten. «Dass wir noch nicht glänzen und zaubern, ist klar, das geht nicht von heute auf morgen», so Lichtsteiner. «Aber ich sehe Fortschritte im Spiel und hoch motivierte Spieler – das ist das Wichtigste.»

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