Eine Sportkommission hätte sich im Winter wahrscheinlich intensiver um Verstärkungen bemüht, wenn sie mit dem Kader unzufrieden wären. Aber das erste Mittel für den mangelhaften Erfolg war stattdessen der Trainerwechsel.SubComandante hat geschrieben: 26.02.2026, 11:34Und glaubst Du wirklich, dass eine Sportkommission plötzlich sagen würde, sie sei unzufrieden mit dem Kader?Nii hat geschrieben: 26.02.2026, 11:10 Stucki hat von einem langfristigem Projekt gesprochen. Ich sehe mal von einer Bewertung ab, dazu ist es noch zu früh. Aber ich glaube schon jetzt nicht daran, dass er langfristig Trainer bleiben wird. Bei diesen Resultaten wird die Sportkommission unzufrieden sein und wenn es so weiter geht, ist das Projekt bald vorbei. Die SpoKo ist ja bekanntlich ziemlich überzeugt vom Kader, also muss der Schuldige der Trainer (siehe Magnin) sein.
Stephan Lichtsteiner
Re: Stephan Lichtsteiner
Re: Stephan Lichtsteiner
Man sagt ja immer, man kann nicht die halbe Mannschaft auswechseln, also wechselt man halt den Trainer aus. Aber in dem Fall rechne ich tatsächlich damit dass es im Sommer nochmals einen grösseren Umbruch im Kader gibt, und dann Lichtsteiner zumindest bis zur Winterpause Zeit bekommt mit dem neuen Kader.
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Re: Stephan Lichtsteiner
SubComandante hat geschrieben: 26.02.2026, 11:34Und glaubst Du wirklich, dass eine Sportkommission plötzlich sagen würde, sie sei unzufrieden mit dem Kader?Nii hat geschrieben: 26.02.2026, 11:10 Stucki hat von einem langfristigem Projekt gesprochen. Ich sehe mal von einer Bewertung ab, dazu ist es noch zu früh. Aber ich glaube schon jetzt nicht daran, dass er langfristig Trainer bleiben wird. Bei diesen Resultaten wird die Sportkommission unzufrieden sein und wenn es so weiter geht, ist das Projekt bald vorbei. Die SpoKo ist ja bekanntlich ziemlich überzeugt vom Kader, also muss der Schuldige der Trainer (siehe Magnin) sein.
So blöd kann die Sportkomission tatsächlich nicht sein. Ich denke sie konnten einfach keine guten Deals machen und haben deswegen auf Transfers verzichtet und die Saison auch etwas bewusst "weggeschenkt".
Auch wenn sie vermutlich trotzdem auf etwas mehr Glück und Erfolg gehofft hatten. Vielleicht haben sie aber schon etwas mehr erwartet und zumindest die internationalen Plätze als wahrscheinlich angesehen. Daran habe ich aber meine Zweifel mit diesem Kader. Dort könnten sie sich tatsächlich getäuscht haben.
Aber sie können natürlich einerseits nicht öffentlich das Kader schlecht reden (schlecht für Mannschaft) und auch nicht sagen wir schenken die Saison her (kommt schlecht bei Fans an). Von dem her wurden die Hauptfehler im Sommer gemacht und auch der Umgang mit Barisic war nicht gut. Man hätte von Anfang einen Verkauf von Adjetey anstreben sollen, stattdessen hat man Barisic vergrault und hat nun beide verloren. Auch Otele hätte man im Nachhinein wohl lieber im Sommer verkauft und einen kompetenten Ersatz dann verpflichtet. Ich hoffe in Zukunft lernen sie aus den Fehlern.
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Re: Stephan Lichtsteiner
Ich denke eher, dass sie zur Feststellung gekommen sind, dass mit dem Kader momentan nicht mehr möglich sein wird und man auf den Sommer hin einige Änderungen vornehmen will. Agbonifo hat man zurückgeschickt, weil man lieber Platz lässt für andere Spieler. Zwei Slots in der Kontingentenliste wurden nicht ausgefüllt.Nii hat geschrieben: 26.02.2026, 12:02 Eine Sportkommission hätte sich im Winter wahrscheinlich intensiver um Verstärkungen bemüht, wenn sie mit dem Kader unzufrieden wären. Aber das erste Mittel für den mangelhaften Erfolg war stattdessen der Trainerwechsel.
Dazu passt auch die Aussage, dass man die neue Saison grösstenteils schon fertig geplant hat.
Re: Stephan Lichtsteiner

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Re: Stephan Lichtsteiner
Wie immer können mehrere Dinge gleichzeitig Wahr sein.
Lichtsteiner hat inhaltlich recht
Lichrsteiner hat ungeschickt kommuniziert
Blos weil er recht hat (war ja tatsächlich ein Grottenkick von Basel) muss die Art und Weise wie er das dann öffentlich kommuniziert.
Lichtsteiner hat inhaltlich recht
Lichrsteiner hat ungeschickt kommuniziert
Blos weil er recht hat (war ja tatsächlich ein Grottenkick von Basel) muss die Art und Weise wie er das dann öffentlich kommuniziert.
Re: Stephan Lichtsteiner
Schatschiri hat geschrieben: 26.02.2026, 12:34SubComandante hat geschrieben: 26.02.2026, 11:34Und glaubst Du wirklich, dass eine Sportkommission plötzlich sagen würde, sie sei unzufrieden mit dem Kader?Nii hat geschrieben: 26.02.2026, 11:10 Stucki hat von einem langfristigem Projekt gesprochen. Ich sehe mal von einer Bewertung ab, dazu ist es noch zu früh. Aber ich glaube schon jetzt nicht daran, dass er langfristig Trainer bleiben wird. Bei diesen Resultaten wird die Sportkommission unzufrieden sein und wenn es so weiter geht, ist das Projekt bald vorbei. Die SpoKo ist ja bekanntlich ziemlich überzeugt vom Kader, also muss der Schuldige der Trainer (siehe Magnin) sein.
So blöd kann die Sportkomission tatsächlich nicht sein. Ich denke sie konnten einfach keine guten Deals machen und haben deswegen auf Transfers verzichtet und die Saison auch etwas bewusst "weggeschenkt".
Auch wenn sie vermutlich trotzdem auf etwas mehr Glück und Erfolg gehofft hatten. Vielleicht haben sie aber schon etwas mehr erwartet und zumindest die internationalen Plätze als wahrscheinlich angesehen. Daran habe ich aber meine Zweifel mit diesem Kader. Dort könnten sie sich tatsächlich getäuscht haben.
Aber sie können natürlich einerseits nicht öffentlich das Kader schlecht reden (schlecht für Mannschaft) und auch nicht sagen wir schenken die Saison her (kommt schlecht bei Fans an). Von dem her wurden die Hauptfehler im Sommer gemacht und auch der Umgang mit Barisic war nicht gut. Man hätte von Anfang einen Verkauf von Adjetey anstreben sollen, stattdessen hat man Barisic vergrault und hat nun beide verloren. Auch Otele hätte man im Nachhinein wohl lieber im Sommer verkauft und einen kompetenten Ersatz dann verpflichtet. Ich hoffe in Zukunft lernen sie aus den Fehlern.
Kann dem zu 100% zustimmen.
Ich hoffe nun auch wirklich, dass man bereits die ersten Deals für im Sommer eintütet, den mit WM wird es auch kein einfaches Transferfenster und kein Bock, dass wir das Kader wieder erst im September zusammen haben.
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Re: Stephan Lichtsteiner
Bin 100% einig mit dir.Yazid hat geschrieben: 25.02.2026, 19:45W_Shakespeare hat geschrieben: 25.02.2026, 18:46What? Spielermaterial war bekannt und bis auf 2 Positionen (1 nun ersetzt durch Omeragic) identisch mit dem von LM.
Wir spielen derzeit wie ein Absteiger, Punkteschnitt auf Level GC oder Winti, mit dem zweitteuersten Kader.
Ich weiss nicht, was SL besser machen sollte, als es LM machte. Meines Erachtens hätte man sich den Trainerwechsel sparen können, am Trainer liegt die aktuelle Misere nicht.
Falls ich mich verständlich audrücke: Sorry, Fasnacht.
Man kann ja aufgrund der wenigen Wechsel (zumindest bis zum Winter) durchaus zum Schluss kommen, dass die Mannschaft qualitativ stark genug ist (O-Ton Stucki). Diese Meinung teile ich grundsätzlich auch. Daraus folgt dann, dass der Trainer die Hauptursache für die Misere ist. Ok, die Meinung kann man auch vertreten (auch wenn ich es nicht 100% so sehe).
Nur dann hätte man aber konsequent sein müssen und auf der Trainerposition keinen absolut unerfahrenen Neuling installieren. Einen Teil der Adjetey und Otele-Kohle hätte dann durchaus auch in einen absoluten top Trainer investieren können...
Ich wünsche mir eigentlich gerade auf der Trainerposition keine weiteren Experimente. Eine Nummer wie Christian Gross, wäre wünschenswert. Jemand, der dermassen über jeden Zweifel erhaben ist, quasi grösser ist als die SpoKo, Stucki und Degen. Wo man sich sicher sein kann: Der Erfolg stellt sich ein, wenn man ihm die Spieler und Mittel zur Verfügung stellt.
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Re: Stephan Lichtsteiner
W_Shakespeare hat geschrieben: 26.02.2026, 19:39Bin 100% einig mit dir.Yazid hat geschrieben: 25.02.2026, 19:45W_Shakespeare hat geschrieben: 25.02.2026, 18:46
What? Spielermaterial war bekannt und bis auf 2 Positionen (1 nun ersetzt durch Omeragic) identisch mit dem von LM.
Wir spielen derzeit wie ein Absteiger, Punkteschnitt auf Level GC oder Winti, mit dem zweitteuersten Kader.
Ich weiss nicht, was SL besser machen sollte, als es LM machte. Meines Erachtens hätte man sich den Trainerwechsel sparen können, am Trainer liegt die aktuelle Misere nicht.
Falls ich mich verständlich audrücke: Sorry, Fasnacht.
Man kann ja aufgrund der wenigen Wechsel (zumindest bis zum Winter) durchaus zum Schluss kommen, dass die Mannschaft qualitativ stark genug ist (O-Ton Stucki). Diese Meinung teile ich grundsätzlich auch. Daraus folgt dann, dass der Trainer die Hauptursache für die Misere ist. Ok, die Meinung kann man auch vertreten (auch wenn ich es nicht 100% so sehe).
Nur dann hätte man aber konsequent sein müssen und auf der Trainerposition keinen absolut unerfahrenen Neuling installieren. Einen Teil der Adjetey und Otele-Kohle hätte dann durchaus auch in einen absoluten top Trainer investieren können...
Ich wünsche mir eigentlich gerade auf der Trainerposition keine weiteren Experimente. Eine Nummer wie Christian Gross, wäre wünschenswert. Jemand, der dermassen über jeden Zweifel erhaben ist, quasi grösser ist als die SpoKo, Stucki und Degen. Wo man sich sicher sein kann: Der Erfolg stellt sich ein, wenn man ihm die Spieler und Mittel zur Verfügung stellt.
Wie zum Beispiel Seoane bei YB?
Wenn es im Kader nicht stimmt, hast du selbst mit einem vermeintlichen Toptrainer keine Garantie, dass es gut kommt.
Findest du denn unser Team wirklich gut? Welchen Rang müsste man mit diesem Kader erreichen?
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Re: Stephan Lichtsteiner
Nochmal: Das Kader blieb im Sommer praktisch unverändert. Wir haben mit diesen Spielern das Double gewonnen, das muss doch reichen!!!Schatschiri hat geschrieben: 26.02.2026, 19:58W_Shakespeare hat geschrieben: 26.02.2026, 19:39Bin 100% einig mit dir.Yazid hat geschrieben: 25.02.2026, 19:45
Ich weiss nicht, was SL besser machen sollte, als es LM machte. Meines Erachtens hätte man sich den Trainerwechsel sparen können, am Trainer liegt die aktuelle Misere nicht.
Falls ich mich verständlich audrücke: Sorry, Fasnacht.
Man kann ja aufgrund der wenigen Wechsel (zumindest bis zum Winter) durchaus zum Schluss kommen, dass die Mannschaft qualitativ stark genug ist (O-Ton Stucki). Diese Meinung teile ich grundsätzlich auch. Daraus folgt dann, dass der Trainer die Hauptursache für die Misere ist. Ok, die Meinung kann man auch vertreten (auch wenn ich es nicht 100% so sehe).
Nur dann hätte man aber konsequent sein müssen und auf der Trainerposition keinen absolut unerfahrenen Neuling installieren. Einen Teil der Adjetey und Otele-Kohle hätte dann durchaus auch in einen absoluten top Trainer investieren können...
Ich wünsche mir eigentlich gerade auf der Trainerposition keine weiteren Experimente. Eine Nummer wie Christian Gross, wäre wünschenswert. Jemand, der dermassen über jeden Zweifel erhaben ist, quasi grösser ist als die SpoKo, Stucki und Degen. Wo man sich sicher sein kann: Der Erfolg stellt sich ein, wenn man ihm die Spieler und Mittel zur Verfügung stellt.
Wie zum Beispiel Seoane bei YB?
Wenn es im Kader nicht stimmt, hast du selbst mit einem vermeintlichen Toptrainer keine Garantie, dass es gut kommt.
Findest du denn unser Team wirklich gut? Welchen Rang müsste man mit diesem Kader erreichen?
Von den Stammspielern hat man lediglich Avdullahu und Carlos (der auch nicht immer spielte) verkauft.
Dann kamen neu noch Tsunemoto, Daniliuc und Koindredi. Diese Transfers haben die Mannschaft zumindest auf dem Papier gesamthaft doch verstärkt und zusätzlich Qualität gebracht. Koba hat es zwar noch nicht gezeigt, aber er wäre genau wie die anderen beiden bei JEDEM SL-Team zumindest auf dem Papier Stammspieler.
Mit dem Kader musst du einfach die top 3 erreichen, v.a. wenn du gerade das Double geholt hast.
Re: Stephan Lichtsteiner
In jedem Team können Stimmung und Zusammenhalt kippen.W_Shakespeare hat geschrieben: 26.02.2026, 20:13Nochmal: Das Kader blieb im Sommer praktisch unverändert. .....
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Re: Stephan Lichtsteiner
W_Shakespeare hat geschrieben: 26.02.2026, 20:13Nochmal: Das Kader blieb im Sommer praktisch unverändert. Wir haben mit diesen Spielern das Double gewonnen, das muss doch reichen!!!Schatschiri hat geschrieben: 26.02.2026, 19:58W_Shakespeare hat geschrieben: 26.02.2026, 19:39
Bin 100% einig mit dir.
Man kann ja aufgrund der wenigen Wechsel (zumindest bis zum Winter) durchaus zum Schluss kommen, dass die Mannschaft qualitativ stark genug ist (O-Ton Stucki). Diese Meinung teile ich grundsätzlich auch. Daraus folgt dann, dass der Trainer die Hauptursache für die Misere ist. Ok, die Meinung kann man auch vertreten (auch wenn ich es nicht 100% so sehe).
Nur dann hätte man aber konsequent sein müssen und auf der Trainerposition keinen absolut unerfahrenen Neuling installieren. Einen Teil der Adjetey und Otele-Kohle hätte dann durchaus auch in einen absoluten top Trainer investieren können...
Ich wünsche mir eigentlich gerade auf der Trainerposition keine weiteren Experimente. Eine Nummer wie Christian Gross, wäre wünschenswert. Jemand, der dermassen über jeden Zweifel erhaben ist, quasi grösser ist als die SpoKo, Stucki und Degen. Wo man sich sicher sein kann: Der Erfolg stellt sich ein, wenn man ihm die Spieler und Mittel zur Verfügung stellt.
Wie zum Beispiel Seoane bei YB?
Wenn es im Kader nicht stimmt, hast du selbst mit einem vermeintlichen Toptrainer keine Garantie, dass es gut kommt.
Findest du denn unser Team wirklich gut? Welchen Rang müsste man mit diesem Kader erreichen?
Von den Stammspielern hat man lediglich Avdullahu und Carlos (der auch nicht immer spielte) verkauft.
Dann kamen neu noch Tsunemoto, Daniliuc und Koindredi. Diese Transfers haben die Mannschaft zumindest auf dem Papier gesamthaft doch verstärkt und zusätzlich Qualität gebracht. Koba hat es zwar noch nicht gezeigt, aber er wäre genau wie die anderen beiden bei JEDEM SL-Team zumindest auf dem Papier Stammspieler.
Mit dem Kader musst du einfach die top 3 erreichen, v.a. wenn du gerade das Double geholt hast.
Ich habs dir doch schonmal aufgelistet. Gerade wenn man es mit letzten Sommer und Lichtsteiners aktuellem Kader vergleicht sind da Welten und zwar nicht nur Avdullahu und Carlos.
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Re: Stephan Lichtsteiner
Und es bleibt Humbug.Schatschiri hat geschrieben: 26.02.2026, 21:17W_Shakespeare hat geschrieben: 26.02.2026, 20:13Nochmal: Das Kader blieb im Sommer praktisch unverändert. Wir haben mit diesen Spielern das Double gewonnen, das muss doch reichen!!!Schatschiri hat geschrieben: 26.02.2026, 19:58
Wie zum Beispiel Seoane bei YB?
Wenn es im Kader nicht stimmt, hast du selbst mit einem vermeintlichen Toptrainer keine Garantie, dass es gut kommt.
Findest du denn unser Team wirklich gut? Welchen Rang müsste man mit diesem Kader erreichen?
Von den Stammspielern hat man lediglich Avdullahu und Carlos (der auch nicht immer spielte) verkauft.
Dann kamen neu noch Tsunemoto, Daniliuc und Koindredi. Diese Transfers haben die Mannschaft zumindest auf dem Papier gesamthaft doch verstärkt und zusätzlich Qualität gebracht. Koba hat es zwar noch nicht gezeigt, aber er wäre genau wie die anderen beiden bei JEDEM SL-Team zumindest auf dem Papier Stammspieler.
Mit dem Kader musst du einfach die top 3 erreichen, v.a. wenn du gerade das Double geholt hast.
Ich habs dir doch schonmal aufgelistet. Gerade wenn man es mit letzten Sommer und Lichtsteiners aktuellem Kader vergleicht sind da Welten und zwar nicht nur Avdullahu und Carlos.
Der Marktwert ist objektiv und empirisch gesehen die besten Annäherung um die Qualität eines Kaders zu beurteilen. Und wir haben nach wie vor den 2. höchsten MW. Das muss für die top 3 reichen.
Dass die Zusammensetzung der Charaktere usw. nicht mehr passt muss nicht diskutiert werden, das ist offensichtlich. Evt. ist man nach dem Double zu satt geworden etc. Aber die Qualität der Einzelspieler ist nun einmal objektiv vorhanden.
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Re: Stephan Lichtsteiner
Wie immer kann man alles vielschichtig betrachten. Da war Shaqs überragende Form. Ich meine, da waren Tore drunter, die man durchwegs unter "Weltklasse" einordnen kann. Der Abgang Avdullahus und der Fehler mit Bro hatten sicher einen grossen Einfluss. Aber dazu kommt auch, dass unter Magnin viele Spieler unter ihrem Wert spielten. Und auch wenn es am Anfang nicht schlecht aussah, wurde es Spiel für Spiel schlechter. Klar kommt eine gewisse Selbstüberschätzung nach einem Meistertitel ohne wirkliche ernsthafte Konkurrenz am Schluss dazu. Aber was ist aus all den Spieler geworden? Momentan ist es doch eher ein "wer hat noch Bock?". Und ja, Schmid, Shaq, Tsunemoto und ein paar andere laufen noch jeden möglichen Kilometer. Und auch die Innenverteidiger, mit den Fehler halt, haben alles gegeben. Vouilloz wurde geflickt nach dem Kniekontakt, stand eisern auf und machte zu 100% weiter. Daniliuc wurde schnell der Boss und gab bis zur Verletzung auch alles.W_Shakespeare hat geschrieben: 26.02.2026, 20:13 Nochmal: Das Kader blieb im Sommer praktisch unverändert. Wir haben mit diesen Spielern das Double gewonnen, das muss doch reichen!!!
Von den Stammspielern hat man lediglich Avdullahu und Carlos (der auch nicht immer spielte) verkauft.
Dann kamen neu noch Tsunemoto, Daniliuc und Koindredi. Diese Transfers haben die Mannschaft zumindest auf dem Papier gesamthaft doch verstärkt und zusätzlich Qualität gebracht. Koba hat es zwar noch nicht gezeigt, aber er wäre genau wie die anderen beiden bei JEDEM SL-Team zumindest auf dem Papier Stammspieler.
Mit dem Kader musst du einfach die top 3 erreichen, v.a. wenn du gerade das Double geholt hast.
In den letzten paar Monaten unter Magnin hatte ich das Gefühl, als wüssten einige Offensivspieler gar nicht mehr, was sie denn nun tun sollten. Und jetzt hat man einen Trainer, der genau sagt, was zu tun ist. Und da machen halt nicht mehr alle mit. Weil, sie sind im Kopf eh schon nicht mehr da. Und das ist halt Scheisse für Mitspieler, die da etwas anders drauf sind. Meine Vermutung - nicht mehr, nicht weniger.
Lichtsteiner kann jetzt nur Training für Training der Mannschaft die nötigen Impulse geben, damit man nach 33 Runden noch über dem Strich steht. Und inzwischen ist im Sturm ein 19jähriger Nachwuchsspieler der einzige, auf den er noch bauen kann. Zum Glück wird Omeragic nun spielen dürfen. Innenverteidigung Omeragic und Daniliuc sollte so in etwa das Beste der Liga sein.
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Re: Stephan Lichtsteiner
Zu Punkt 1: Das wissen wir schlicht nicht. Vor der Presse höre ich immer die gleiche Leier "Mentalität". Was heisst denn das nun konkret? Eine Spielidee habe ich jedenfalls in den letzten 7 Spiele keine gesehen. Ausser, dass wir nun mit einem 18-jährigen IV weiterhin hinten raus spielen wollen.SubComandante hat geschrieben: 26.02.2026, 21:45Und jetzt hat man einen Trainer, der genau sagt, was zu tun ist. Und da machen halt nicht mehr alle mit. Weil, sie sind im Kopf eh schon nicht mehr da. Und das ist halt Scheisse für Mitspieler, die da etwas anders drauf sind. Meine Vermutung - nicht mehr, nicht weniger.W_Shakespeare hat geschrieben: 26.02.2026, 20:13 Nochmal: Das Kader blieb im Sommer praktisch unverändert. Wir haben mit diesen Spielern das Double gewonnen, das muss doch reichen!!!
Von den Stammspielern hat man lediglich Avdullahu und Carlos (der auch nicht immer spielte) verkauft.
Dann kamen neu noch Tsunemoto, Daniliuc und Koindredi. Diese Transfers haben die Mannschaft zumindest auf dem Papier gesamthaft doch verstärkt und zusätzlich Qualität gebracht. Koba hat es zwar noch nicht gezeigt, aber er wäre genau wie die anderen beiden bei JEDEM SL-Team zumindest auf dem Papier Stammspieler.
Mit dem Kader musst du einfach die top 3 erreichen, v.a. wenn du gerade das Double geholt hast.
Lichtsteiner kann jetzt nur Training für Training der Mannschaft die nötigen Impulse geben, damit man nach 33 Runden noch über dem Strich steht. Und inzwischen ist im Sturm ein 19jähriger Nachwuchsspieler der einzige, auf den er noch bauen kann. Zum Glück wird Omeragic nun spielen dürfen. Innenverteidigung Omeragic und Daniliuc sollte so in etwa das Beste der Liga sein.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass der 18-jährige IV z.B. auch nicht als Ausrede für 4 Gegentore gegen inferiore Luzerner gelten darf. Die Leistungen waren vorher schon unterirdisch, und es lag nicht an Akahomen. Koloto und Bacanin sind auch 18 oder 19 und gehörten zu den wenigen Lichtblicken.
Zu Punkt 2: Ja, IV mit Omeragic-Daniliuc (+Tsunemoto und Schmid aussen) ist auf dem Papier klar das beste, was die Liga zu bieten hat. Die Zeit der Ausreden ist dann definitiv vorbei...
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Re: Stephan Lichtsteiner
W_Shakespeare hat geschrieben: 26.02.2026, 21:41Und es bleibt Humbug.Schatschiri hat geschrieben: 26.02.2026, 21:17W_Shakespeare hat geschrieben: 26.02.2026, 20:13
Nochmal: Das Kader blieb im Sommer praktisch unverändert. Wir haben mit diesen Spielern das Double gewonnen, das muss doch reichen!!!
Von den Stammspielern hat man lediglich Avdullahu und Carlos (der auch nicht immer spielte) verkauft.
Dann kamen neu noch Tsunemoto, Daniliuc und Koindredi. Diese Transfers haben die Mannschaft zumindest auf dem Papier gesamthaft doch verstärkt und zusätzlich Qualität gebracht. Koba hat es zwar noch nicht gezeigt, aber er wäre genau wie die anderen beiden bei JEDEM SL-Team zumindest auf dem Papier Stammspieler.
Mit dem Kader musst du einfach die top 3 erreichen, v.a. wenn du gerade das Double geholt hast.
Ich habs dir doch schonmal aufgelistet. Gerade wenn man es mit letzten Sommer und Lichtsteiners aktuellem Kader vergleicht sind da Welten und zwar nicht nur Avdullahu und Carlos.
Der Marktwert ist objektiv und empirisch gesehen die besten Annäherung um die Qualität eines Kaders zu beurteilen. Und wir haben nach wie vor den 2. höchsten MW. Das muss für die top 3 reichen.
Dass die Zusammensetzung der Charaktere usw. nicht mehr passt muss nicht diskutiert werden, das ist offensichtlich. Evt. ist man nach dem Double zu satt geworden etc. Aber die Qualität der Einzelspieler ist nun einmal objektiv vorhanden.
Humbug? Wieso hast du dann nicht auf meine Auflistung reagiert als ich dir etwa 6-7 Leistungsträger aufgezählt habe des letzten Jahres die wir aktuell nicht mehr haben?
Wenn du ernsthaft meinst Lichtsteiner hätte eine ähnlich gute Mannschaft zur Verfügung nur Minus Avdullahu und Carlos wie Celestini dann Vergleich doch mal:
Minus: Avdullahu, Carlos, Kade, Adjetey, Barisic, Mendes, Otele
Minus weil verletzt bisher unter Lichtsteiner: Metinho
Plus: Duranville (kein grosser Gewinn und kein würdiger Otele Ersatz), Salah Bro und co muss man glaube ich gar nicht erwähnen
Bisher noch kein Plus weil erst gekommen oder verletzt: Daniliuc, Omeragic und Tsunemoto kommt auch erst zurück (war zB gegen Luzern katastrophal)
Vielleicht siehst du es jetzt selbst...
Ein Teil der Ausreden wird mit Metinho, Tsunemoto, Omergaic und Daniliuc dann verschwinden aber auch das braucht noch Zeit.
Zudem macht es die fehlende Offensivqualität nicht wett. Für Ajetis Unterform kann Lichtsteiner auch nichts, die ist unter Magnin entstanden.
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Re: Stephan Lichtsteiner
W_Shakespeare hat geschrieben: 26.02.2026, 21:41Und es bleibt Humbug.Schatschiri hat geschrieben: 26.02.2026, 21:17W_Shakespeare hat geschrieben: 26.02.2026, 20:13
Nochmal: Das Kader blieb im Sommer praktisch unverändert. Wir haben mit diesen Spielern das Double gewonnen, das muss doch reichen!!!
Von den Stammspielern hat man lediglich Avdullahu und Carlos (der auch nicht immer spielte) verkauft.
Dann kamen neu noch Tsunemoto, Daniliuc und Koindredi. Diese Transfers haben die Mannschaft zumindest auf dem Papier gesamthaft doch verstärkt und zusätzlich Qualität gebracht. Koba hat es zwar noch nicht gezeigt, aber er wäre genau wie die anderen beiden bei JEDEM SL-Team zumindest auf dem Papier Stammspieler.
Mit dem Kader musst du einfach die top 3 erreichen, v.a. wenn du gerade das Double geholt hast.
Ich habs dir doch schonmal aufgelistet. Gerade wenn man es mit letzten Sommer und Lichtsteiners aktuellem Kader vergleicht sind da Welten und zwar nicht nur Avdullahu und Carlos.
Der Marktwert ist objektiv und empirisch gesehen die besten Annäherung um die Qualität eines Kaders zu beurteilen. Und wir haben nach wie vor den 2. höchsten MW. Das muss für die top 3 reichen.
Dass die Zusammensetzung der Charaktere usw. nicht mehr passt muss nicht diskutiert werden, das ist offensichtlich. Evt. ist man nach dem Double zu satt geworden etc. Aber die Qualität der Einzelspieler ist nun einmal objektiv vorhanden.
Jaja der Marktwert ist objektiv, deshalb wird er in einem Forum von irgendwelchen Usern bestimmt. Kommt noch dazu, dass der Marktwert oft Potential zeigt und nicht aktuelles Leistungsvermögen. Daniliuc ist zB deutlich besser als Adjetey hat aber einen massiv kleineren Marktwert. Wenn du eine Mannschaft aus 30 Jährigen abgezockten Haudegen hast, werden die keinen hohen Marktwert haben. Aber gegen eine Schulbubentruppe mit höherem Marktwert würden sie wohl trotzdem locker gewinnne.
Re: Stephan Lichtsteiner
W_Shakespeare hat geschrieben: 26.02.2026, 20:13Nochmal: Das Kader blieb im Sommer praktisch unverändert. Wir haben mit diesen Spielern das Double gewonnen, das muss doch reichen!!!Schatschiri hat geschrieben: 26.02.2026, 19:58W_Shakespeare hat geschrieben: 26.02.2026, 19:39
Bin 100% einig mit dir.
Man kann ja aufgrund der wenigen Wechsel (zumindest bis zum Winter) durchaus zum Schluss kommen, dass die Mannschaft qualitativ stark genug ist (O-Ton Stucki). Diese Meinung teile ich grundsätzlich auch. Daraus folgt dann, dass der Trainer die Hauptursache für die Misere ist. Ok, die Meinung kann man auch vertreten (auch wenn ich es nicht 100% so sehe).
Nur dann hätte man aber konsequent sein müssen und auf der Trainerposition keinen absolut unerfahrenen Neuling installieren. Einen Teil der Adjetey und Otele-Kohle hätte dann durchaus auch in einen absoluten top Trainer investieren können...
Ich wünsche mir eigentlich gerade auf der Trainerposition keine weiteren Experimente. Eine Nummer wie Christian Gross, wäre wünschenswert. Jemand, der dermassen über jeden Zweifel erhaben ist, quasi grösser ist als die SpoKo, Stucki und Degen. Wo man sich sicher sein kann: Der Erfolg stellt sich ein, wenn man ihm die Spieler und Mittel zur Verfügung stellt.
Wie zum Beispiel Seoane bei YB?
Wenn es im Kader nicht stimmt, hast du selbst mit einem vermeintlichen Toptrainer keine Garantie, dass es gut kommt.
Findest du denn unser Team wirklich gut? Welchen Rang müsste man mit diesem Kader erreichen?
Von den Stammspielern hat man lediglich Avdullahu und Carlos (der auch nicht immer spielte) verkauft.
Dann kamen neu noch Tsunemoto, Daniliuc und Koindredi. Diese Transfers haben die Mannschaft zumindest auf dem Papier gesamthaft doch verstärkt und zusätzlich Qualität gebracht. Koba hat es zwar noch nicht gezeigt, aber er wäre genau wie die anderen beiden bei JEDEM SL-Team zumindest auf dem Papier Stammspieler.
Mit dem Kader musst du einfach die top 3 erreichen, v.a. wenn du gerade das Double geholt hast.
avdullahu war das verbindungsstück zwischen den linien. hat shaq den rücken frei gehalten, um shaq sachen zu machen und hat in seinem schatten die bälle verteilt. das kann jetzt nur noch shaq.
zudem hatte die mannschaft fast den identischen punkteschnitt, wie zum gleichen zeitpunkt in der vorsaison, in der sie meister geworden ist. sie hat sogar, trotz doppelbelastung und abschlussmisere, fast die identische entwicklung. der moralgebende sieg kam genau ein spiel später als bei celestini. man war überall noch auf kurs... magnin zu entlassen war ein, wie man jetzt auch sieht, fataler, panischer schnellschuss...
wie auch immer, die saison ist verzockt worden. man kann nun noch auf eine rettung mit platz 2-4 hoffen und dass güllen cupsieger wird...
was lichtsteiner am ende wirklich kann, wird man erst in der nächsten saison sehen. was er zumindest nicht kann, ist kurzfristig so zu motivieren, dass die mannschaft anders auftritt...
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Re: Stephan Lichtsteiner
Heute in der BaZ:
https://www.bazonline.ch/stephan-lichts ... 5648568090
(Abopflichtig)
Für mich perfekt auf den Punkt gebracht. Genau darum gehts doch bei Lichtsteiner und genau das fettgedruckte wollen wir doch alle beim FCB sehen. Und ist für mich der Schlüssel zum Erfolg: nach Fischer kam genau dieser Faktor abhanden, erst Celestini konnte wieder Teamgeist und Leistungskultur etabliere, unter Magnin kam das wieder abhanden. Und ist ebenso, was YB fehlt.
https://www.bazonline.ch/stephan-lichts ... 5648568090
(Abopflichtig)
...
Entsprechend ist es weniger ein Ventil zur Drucksenkung, sondern viel eher ein Weckruf samt Ansage an das eigene Team, den Lichtsteiner mit seiner Verbalattacke aussendet. Es ist eine klare Beschreibung dessen, wie er sich seinen Weg mit der Mannschaft vorstellt: geprägt von kompromisslosem Konkurrenzkampf, rigidem Leistungsprinzip und hoch gehaltenen Mentalitätsansprüchen.
Nebst den inhaltlichen Ideen hat Stephan Lichtsteiner sein Amt als Trainer des FC Basel mit genau diesen Werten im Gepäck angetreten – aber ist damit offenbar noch nicht zu seinem Team durchgedrungen. Mit der Folge, dass sich Lichtsteiner nun öffentlich so äussert, dass nicht nur die Spieler, sondern auch jeder Zuschauer weiss, was er von seiner Mannschaft erwartet – was wiederum den Druck auf diese erhöht.
Das klingt nach harter Hand. Was dazu passt, ist Lichtsteiners Umgang mit Albian Ajeti. In Unterform befindet sich der 29-jährige Angreifer schon lange, hat seit Anfang Oktober keinen Treffer mehr erzielt. Kam Ajeti aber trotz seiner Torflaute unter dem vormaligen Trainer Ludovic Magnin noch regelmässig zum Einsatz, wurde er unter Lichtsteiner inzwischen dreimal auf die Tribüne gesetzt.
Das Signal, das der Trainer mit der Nichtberücksichtigung des einzigen Routiniers in der Problemabteilung Mittelsturm sendet: Wessen Einsatzbereitschaft und Leistung nicht stimmt, der schafft unter meiner Führung nicht einmal den Sprung auf die Bank. Ganz egal, wie gross der Name des Spielers oder wie überschaubar die Konkurrenz auf dessen Position ist.
Für mich perfekt auf den Punkt gebracht. Genau darum gehts doch bei Lichtsteiner und genau das fettgedruckte wollen wir doch alle beim FCB sehen. Und ist für mich der Schlüssel zum Erfolg: nach Fischer kam genau dieser Faktor abhanden, erst Celestini konnte wieder Teamgeist und Leistungskultur etabliere, unter Magnin kam das wieder abhanden. Und ist ebenso, was YB fehlt.
Re: Stephan Lichtsteiner
Denn Stephan Lichtsteiner, das ist beim FCB ein mittel- bis langfristiges Projekt. Über mehrere Jahre hinweg könne dieser die Vorstellungen des FC Basel umsetzen.
Entsprechend ist es weniger ein Ventil zur Drucksenkung, sondern viel eher ein Weckruf samt Ansage an das eigene Team, den Lichtsteiner mit seiner Verbalattacke aussendet. Es ist eine klare Beschreibung dessen, wie er sich seinen Weg mit der Mannschaft vorstellt: geprägt von kompromisslosem Konkurrenzkampf, rigidem Leistungsprinzip und hoch gehaltenen Mentalitätsansprüchen.
Das klingt nach harter Hand. Was dazu passt, ist Lichtsteiners Umgang mit Albian Ajeti. In Unterform befindet sich der 29-jährige Angreifer schon lange, hat seit Anfang Oktober keinen Treffer mehr erzielt. Kam Ajeti aber trotz seiner Torflaute unter dem vormaligen Trainer Ludovic Magnin noch regelmässig zum Einsatz, wurde er unter Lichtsteiner inzwischen dreimal auf die Tribüne gesetzt. Das Signal, das der Trainer mit der Nichtberücksichtigung des einzigen Routiniers in der Problemabteilung Mittelsturm sendet: Wessen Einsatzbereitschaft und Leistung nicht stimmt, der schafft unter meiner Führung nicht einmal den Sprung auf die Bank. Ganz egal, wie gross der Name des Spielers oder wie überschaubar die Konkurrenz auf dessen Position ist.
Er verlangt von seinen Spielern stets hundert Prozent Vollgas. Etwas anderes kennt er nicht. Kann es nicht verstehen und entsprechend auch nicht akzeptieren. Denn er selbst war immer schon so. Das alles wissen auch die Sportverantwortlichen des FC Basel. Allen voran Mitbesitzer und Präsident David Degen, der sich für diese Lösung starkgemacht haben soll und selber stets Vollgas verlangt.
Dass Lichtsteiner nun so auftrat, kann sie folglich nicht überrascht haben, sondern dürfte vielmehr Teil dessen sein, was sie sich von ihm in einer derartigen Situation erwarten. Auch wenn es zwischen Abpfiff und Ansage in Luzern keine Rücksprache mit Degen oder Stucki gegeben haben soll: Wäre diese Thematik nicht Teil der bei der Verpflichtung geführten Gespräche gewesen und würde er auch aufgrund dessen nicht unverändert die Rückendeckung seiner Vorgesetzten spüren, Lichtsteiner wäre kaum derart offen auf Konfrontation mit seiner Mannschaft gegangen.
Dass den Basler Kickern nun jemand nicht nur Taktik einbläut, sondern ihnen auch den Schlendrian austreibt, wobei sich dann zeigt, mit wem sich in die Zukunft gehen lässt: Es ist Teil dessen, was man sich mit Stephan Lichtsteiner bestellt hat – und das auch geliefert wurde.
Für die Clubführung bedeutet dies, dass sie weiterhin das tut, was unter Präsident David Degen noch bei keinem Trainer der Fall war: sich sowohl öffentlich als auch hinter vorgehaltener Hand stets zu Lichtsteiners Arbeit zu bekennen. So, dass die Spieler nicht auf die Idee kommen, dieser Trainer sei bald schon Geschichte, sondern Gegenwart und Zukunft ihres Berufsalltags. So, dass sie letztlich nur zwei Möglichkeiten haben: mitziehen – oder umziehen.
Doch selbst wenn dies nun anders sein sollte, bedeutet es noch lange nicht, dass es funktioniert. Denn eines ist noch immer gleich wie vor dem ersten Spiel: Stephan Lichtsteiner kam aus der 1. Liga und hat vorher noch keine Profimannschaft geführt. Mit dem Job beim FC Basel hat er die grösste Herausforderung angenommen, die es für einen Trainer im Schweizer Fussball gibt. Und bisher gibt es wenig Anzeichen dafür, dass er dieser Aufgabe bereits gewachsen wäre.
Entsprechend ist es weniger ein Ventil zur Drucksenkung, sondern viel eher ein Weckruf samt Ansage an das eigene Team, den Lichtsteiner mit seiner Verbalattacke aussendet. Es ist eine klare Beschreibung dessen, wie er sich seinen Weg mit der Mannschaft vorstellt: geprägt von kompromisslosem Konkurrenzkampf, rigidem Leistungsprinzip und hoch gehaltenen Mentalitätsansprüchen.
Das klingt nach harter Hand. Was dazu passt, ist Lichtsteiners Umgang mit Albian Ajeti. In Unterform befindet sich der 29-jährige Angreifer schon lange, hat seit Anfang Oktober keinen Treffer mehr erzielt. Kam Ajeti aber trotz seiner Torflaute unter dem vormaligen Trainer Ludovic Magnin noch regelmässig zum Einsatz, wurde er unter Lichtsteiner inzwischen dreimal auf die Tribüne gesetzt. Das Signal, das der Trainer mit der Nichtberücksichtigung des einzigen Routiniers in der Problemabteilung Mittelsturm sendet: Wessen Einsatzbereitschaft und Leistung nicht stimmt, der schafft unter meiner Führung nicht einmal den Sprung auf die Bank. Ganz egal, wie gross der Name des Spielers oder wie überschaubar die Konkurrenz auf dessen Position ist.
Er verlangt von seinen Spielern stets hundert Prozent Vollgas. Etwas anderes kennt er nicht. Kann es nicht verstehen und entsprechend auch nicht akzeptieren. Denn er selbst war immer schon so. Das alles wissen auch die Sportverantwortlichen des FC Basel. Allen voran Mitbesitzer und Präsident David Degen, der sich für diese Lösung starkgemacht haben soll und selber stets Vollgas verlangt.
Dass Lichtsteiner nun so auftrat, kann sie folglich nicht überrascht haben, sondern dürfte vielmehr Teil dessen sein, was sie sich von ihm in einer derartigen Situation erwarten. Auch wenn es zwischen Abpfiff und Ansage in Luzern keine Rücksprache mit Degen oder Stucki gegeben haben soll: Wäre diese Thematik nicht Teil der bei der Verpflichtung geführten Gespräche gewesen und würde er auch aufgrund dessen nicht unverändert die Rückendeckung seiner Vorgesetzten spüren, Lichtsteiner wäre kaum derart offen auf Konfrontation mit seiner Mannschaft gegangen.
Dass den Basler Kickern nun jemand nicht nur Taktik einbläut, sondern ihnen auch den Schlendrian austreibt, wobei sich dann zeigt, mit wem sich in die Zukunft gehen lässt: Es ist Teil dessen, was man sich mit Stephan Lichtsteiner bestellt hat – und das auch geliefert wurde.
Für die Clubführung bedeutet dies, dass sie weiterhin das tut, was unter Präsident David Degen noch bei keinem Trainer der Fall war: sich sowohl öffentlich als auch hinter vorgehaltener Hand stets zu Lichtsteiners Arbeit zu bekennen. So, dass die Spieler nicht auf die Idee kommen, dieser Trainer sei bald schon Geschichte, sondern Gegenwart und Zukunft ihres Berufsalltags. So, dass sie letztlich nur zwei Möglichkeiten haben: mitziehen – oder umziehen.
Doch selbst wenn dies nun anders sein sollte, bedeutet es noch lange nicht, dass es funktioniert. Denn eines ist noch immer gleich wie vor dem ersten Spiel: Stephan Lichtsteiner kam aus der 1. Liga und hat vorher noch keine Profimannschaft geführt. Mit dem Job beim FC Basel hat er die grösste Herausforderung angenommen, die es für einen Trainer im Schweizer Fussball gibt. Und bisher gibt es wenig Anzeichen dafür, dass er dieser Aufgabe bereits gewachsen wäre.
Re: Stephan Lichtsteiner
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 27.02.2026, 10:19 Heute in der BaZ:
https://www.bazonline.ch/stephan-lichts ... 5648568090
(Abopflichtig)
...
Entsprechend ist es weniger ein Ventil zur Drucksenkung, sondern viel eher ein Weckruf samt Ansage an das eigene Team, den Lichtsteiner mit seiner Verbalattacke aussendet. Es ist eine klare Beschreibung dessen, wie er sich seinen Weg mit der Mannschaft vorstellt: geprägt von kompromisslosem Konkurrenzkampf, rigidem Leistungsprinzip und hoch gehaltenen Mentalitätsansprüchen.
Nebst den inhaltlichen Ideen hat Stephan Lichtsteiner sein Amt als Trainer des FC Basel mit genau diesen Werten im Gepäck angetreten – aber ist damit offenbar noch nicht zu seinem Team durchgedrungen. Mit der Folge, dass sich Lichtsteiner nun öffentlich so äussert, dass nicht nur die Spieler, sondern auch jeder Zuschauer weiss, was er von seiner Mannschaft erwartet – was wiederum den Druck auf diese erhöht.
Das klingt nach harter Hand. Was dazu passt, ist Lichtsteiners Umgang mit Albian Ajeti. In Unterform befindet sich der 29-jährige Angreifer schon lange, hat seit Anfang Oktober keinen Treffer mehr erzielt. Kam Ajeti aber trotz seiner Torflaute unter dem vormaligen Trainer Ludovic Magnin noch regelmässig zum Einsatz, wurde er unter Lichtsteiner inzwischen dreimal auf die Tribüne gesetzt.
Das Signal, das der Trainer mit der Nichtberücksichtigung des einzigen Routiniers in der Problemabteilung Mittelsturm sendet: Wessen Einsatzbereitschaft und Leistung nicht stimmt, der schafft unter meiner Führung nicht einmal den Sprung auf die Bank. Ganz egal, wie gross der Name des Spielers oder wie überschaubar die Konkurrenz auf dessen Position ist.
Für mich perfekt auf den Punkt gebracht. Genau darum gehts doch bei Lichtsteiner und genau das fettgedruckte wollen wir doch alle beim FCB sehen. Und ist für mich der Schlüssel zum Erfolg: nach Fischer kam genau dieser Faktor abhanden, erst Celestini konnte wieder Teamgeist und Leistungskultur etabliere, unter Magnin kam das wieder abhanden. Und ist ebenso, was YB fehlt.
sehe ich ähnlich... gross hat diese winnermentalität damals dem verein eingeimpft. "los wie d fürwehr..." war damals programm, meist waren die spiele gegen ligakonkurrenten nach gefühlt 15min. entschieden und der rest war schaulaufen... allerdings hat fischer diese mentalität eben abgewürgt mit seiner "gegen manu darf mr au mal verlüüre..." einstellung. zuvor hatten wir noch einen trainer mit der einstellung, "klar kann man die championsleague gewinnen, ich will jedes spiel gewinnen, und wenn man jedes spiel gewinnt, gewinnt man auch jeden wettbewerb..." (das ist jetzt frei zitiert, weiss den wortlaut nicht mehr genau...) und davor, unter fink, hiess es " spinnt ihr gegen manu so zu spiele, wir sind besser als die!" genau diese einstellung braucht es wieder und die hat SL. das ist sicher mal positiv. hat er auch die ideen und die qualitäten als trainer, der mannschaft den nötigen schliff zu geben, diese mentalität und einen entsprechenden spielstil auf den rasen zu bringen? on verra... und man muss eben auch sehen, letzte saison hat nicht wirklich celestini diese einstellung zurück in die mannschaft gebracht, sondern shaq. deshalb ist es auch ein problem gerade, wenn es shaq nicht so läuft...
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Usswärtsfahrer
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Re: Stephan Lichtsteiner
MistahG hat geschrieben: 27.02.2026, 11:00 unter fink, hiess es " spinnt ihr gegen manu so zu spiele, wir sind besser als die!" genau diese einstellung braucht es wieder und die hat SL. das ist sicher mal positiv. hat er auch die ideen und die qualitäten als trainer, der mannschaft den nötigen schliff zu geben, diese mentalität und einen entsprechenden spielstil auf den rasen zu bringen? on verra... und man muss eben auch sehen, letzte saison hat nicht wirklich celestini diese einstellung zurück in die mannschaft gebracht, sondern shaq. deshalb ist es auch ein problem gerade, wenn es shaq nicht so läuft...
Celestini hat die Mannschaft wieder aus dem Loch geholt und auf den richtigen Weg gebracht, das kannst du wohl kaum bestreiten. Egal, über deine Schwarzweiss-Ansichten zu diskutieren bringt eh nichts.
Ja, das wird die entscheidende Frage sein, ob LS diese Einstellung auch vermitteln kann. In der Theorie klingts für mich schon mal gut, z.B. dass er sein Trainerprofil über Inhalte definiert und dass bei ihm jeder Spieler wissen soll, was er zu tun hat. Ohne es zu wissen, deutet das schon darauf hin, dass er eine taktisch ausgeprägte Spielidee verfolgt. Ich kann von aussen schon nachvollziehen, weshalb die sportliche Leitung mit LS ein langfristiges Projekt aufgleisen will: wenn er die Theorie in die Praxis umsetzen kann, wird das richtig gut.
Re: Stephan Lichtsteiner
Wie tickt eigentlich sein Assistenztrainer?
Hoffentlich brauchen unsere Herren Leistungssportler kein Care Team.
Hoffentlich brauchen unsere Herren Leistungssportler kein Care Team.
Re: Stephan Lichtsteiner
"Schlussendlich brauche ich Garantien. Und der einzige, der mir die Garantiemomente gibt, ist Giacomo (Koloto). Und bei den anderen bin ich am probieren, am machen und tun. Schlussendlich brauche ich Antworten. Die habe ich heute von Moritz (Broschinski) auch nicht bekommen. Von daher schaue ich von Woche zu Woche. Und ich muss im Training schauen, wer Vollgas gibt und wer es schlussendlich im Spiel auch umsetzen kann."
Das sagt schon sehr viel.
Gut möglich, dass wir Albi nie mehr im FCB Trikot sehen werden.
Das sagt schon sehr viel.
Gut möglich, dass wir Albi nie mehr im FCB Trikot sehen werden.
Re: Stephan Lichtsteiner
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 27.02.2026, 11:29MistahG hat geschrieben: 27.02.2026, 11:00 unter fink, hiess es " spinnt ihr gegen manu so zu spiele, wir sind besser als die!" genau diese einstellung braucht es wieder und die hat SL. das ist sicher mal positiv. hat er auch die ideen und die qualitäten als trainer, der mannschaft den nötigen schliff zu geben, diese mentalität und einen entsprechenden spielstil auf den rasen zu bringen? on verra... und man muss eben auch sehen, letzte saison hat nicht wirklich celestini diese einstellung zurück in die mannschaft gebracht, sondern shaq. deshalb ist es auch ein problem gerade, wenn es shaq nicht so läuft...
Celestini hat die Mannschaft wieder aus dem Loch geholt und auf den richtigen Weg gebracht, das kannst du wohl kaum bestreiten. Egal, über deine Schwarzweiss-Ansichten zu diskutieren bringt eh nichts.
Ja, das wird die entscheidende Frage sein, ob LS diese Einstellung auch vermitteln kann. In der Theorie klingts für mich schon mal gut, z.B. dass er sein Trainerprofil über Inhalte definiert und dass bei ihm jeder Spieler wissen soll, was er zu tun hat. Ohne es zu wissen, deutet das schon darauf hin, dass er eine taktisch ausgeprägte Spielidee verfolgt. Ich kann von aussen schon nachvollziehen, weshalb die sportliche Leitung mit LS ein langfristiges Projekt aufgleisen will: wenn er die Theorie in die Praxis umsetzen kann, wird das richtig gut.
Shaqiri, Otele und Traore haben uns aus dem Loch geholt. Ob FC wirklich ein guter Trainer ist weltklasse Trainer ist, mag ich anhand seinen anderen Station bezweifeln.
Re: Stephan Lichtsteiner
Mir geht der Zappel Lehrling auf die Nerven. Ich weiss , ich weiss, ich weiss sein Aussagen.
Er soll es endlich mal den Spieler beibringen. Und nicht in seiner Spieler Vergangenheit Leben.
Wenn es so weiter geht, werden immer weniger Fans ins Stadion gehen. Jetzt kommt nicht mit Mode Fans ,ich kann die Fan verstehen,wo einfach keine Lust mehr haben, diesen Scheiss Fussball an zuschauen.
Er soll es endlich mal den Spieler beibringen. Und nicht in seiner Spieler Vergangenheit Leben.
Wenn es so weiter geht, werden immer weniger Fans ins Stadion gehen. Jetzt kommt nicht mit Mode Fans ,ich kann die Fan verstehen,wo einfach keine Lust mehr haben, diesen Scheiss Fussball an zuschauen.
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scharteflue
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Re: Stephan Lichtsteiner
ein 100er in die Choreokasse wenn SL in 3 Jahren, also am 27.2.2029, noch im Amt ist (als Cheftrainer, ohne Unterbruch)Lalo86 hat geschrieben: 27.02.2026, 10:54 Denn Stephan Lichtsteiner, das ist beim FCB ein mittel- bis langfristiges Projekt. Über mehrere Jahre hinweg könne dieser die Vorstellungen des FC Basel umsetzen.
ich bin sicher es wird mich hier jemanden dran erinnern wenn es soweit ist und dann poste ich ein Foto vom Hunni wie er in die Kasse wandert.
Re: Stephan Lichtsteiner
Ich gehe mit!
Re: Stephan Lichtsteiner
Picasso hat geschrieben: 27.02.2026, 19:53 Jetzt kommt nicht mit Mode Fans ,ich kann die Fan verstehen,wo einfach keine Lust mehr haben, diesen Scheiss Fussball an zuschauen.![]()
Den Scheissfussball haben wir Magnin zu verdanken. Unter Lichtsteiner sieht die Mannschaft stabiler aus. Die Mannschaft hat sich zu lanhe gehen lassen. Kein Druck und keine Kritik von aussen. Lichti macht das schon gut.
All diese Versager rauswerfen (Ajeti, Koba, Agbonifo). Broschinski gibt anscheinend wenigstens Gas im Training.
Bis Sommer sollten der Einsatz und die Resultate stimmen und dann wird ein Fazit gezogen
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littlesnow
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Re: Stephan Lichtsteiner
Interview mit SL in der BaZ (Abo-Schranke): https://www.bazonline.ch/lichtsteiner-n ... 6374542566
Stephan Lichtsteiner, als Sie das letzte Mal vor die Medien traten, war dies ein denkwürdiger Auftritt: Sie sprachen unter anderem von einem «riesigen Mentalitätsproblem». Hat diese Botschaft die Spieler erreicht?
Ich bin sicher, dass die Botschaft angekommen ist. Mir ist wichtig: Jeder muss seine Rolle wahrnehmen und auf dem Platz umsetzen. Dass von heute auf morgen nicht alles perfekt sein wird, ist auch mir klar, entsprechend werde ich natürlich nicht nach jeder Niederlage so auftreten. Insbesondere die defensive Phase aber geht über Kampf und Einsatzbereitschaft. Ich möchte ein Team sehen, das kämpft, bis es umfällt.
War die Tirade mit der sportlichen Führung abgesprochen?
Nein, das war sie nicht. Intern war die Thematik der Mentalität aber immer wieder Thema. Ich bin der Verantwortliche dieses Teams, muss auch für die Resultate geradestehen. Entsprechend darf ich gewisse Dinge auch einfordern.
Haben die Emotionen vom Spiel noch eine grosse Rolle gespielt, als Sie die Kritik äusserten?
Nein, das habe ich sehr bewusst gemacht. Ich weiss, wie viel Aufwand es braucht, um zu gewinnen, und dass dazu alle an einem Strick ziehen müssen. Das war meine Message ans Team – aber auch an den Club und die Fans. Zudem geht es darum, herauszufinden: Wer zieht mit, wer kann aus dieser Situation etwas lernen? Denn Qualität ist im Team zweifellos vorhanden.
Wie nahmen Sie die Stimmung im Team wahr? Oder, provokanter formuliert: Sprechen die Spieler überhaupt noch mit Ihnen?
Das Team weiss, dass es bei mir nur um Inhalte geht und nichts persönlich ist. Individuelle Fehler? Für mich kein Problem. In der ersten halben Stunde in Luzern habe ich einfach kein Team gesehen, das unbedingt aus der aktuell schwierigen Situation herauskommen will – das ist es, was mich gestört hat. Das Mindset, alles für das Team und die Farben des Clubs machen zu wollen, darf nie fehlen.
Gab es in Ihrer Spielerkarriere nur einen Tag, wo diese Einstellung gefehlt hat?
Nein, ich denke nicht. Ich vergleiche auch nicht alle mit mir. Aber ich sehe schlicht, was ein Team erreichen kann, das in dieser Art und Weise zusammensteht. Ein internationales Beispiel: Bodø/Glimt, das Inter Mailand aus der Champions League gekegelt hat.
Aber rechtfertigt das, so mit einem jungen Spieler wie Marin Soticek umzugehen, wie Sie dies während des Spiels an der Seitenlinie mit der Taktiktafel machten?
Die geäusserte Kritik an mir betreffend diese Situation nehme ich an. Die Situation lief unglücklich, und da war von meiner Seite auch Frust im Spiel. Da muss auch ich einen Schritt vorwärts machen – wie gesagt, wir alle müssen aus unseren Fehlern lernen. Aber was die gesamte Kritik betrifft, finde ich nach wie vor: Als Chef darf ich gewisse Dinge einfordern. Dass Soticek nun für die Partie in Lausanne fraglich ist, hat nichts mit dem Vorfall, sondern mit muskulären Problemen zu tun.
Gegen Luzern auch auffällig war, dass Sie kurz vor Spielende in der Kabine verschwanden. Können Sie nun Auskunft darüber geben, was der Grund dafür war?
Es waren persönliche Gründe. Genauer gesagt habe ich wohl etwas gegessen, das mir schlecht bekam – entsprechend war dies eine Notsituation, wenn Sie wissen, was ich meine …
Sie mussten sich also nicht nur aufgrund des Gesehenen, sondern auch inneren Vorgängen übergeben?
So könnte man dies überspitzt ausdrücken. Die Details erspare ich Ihnen aber.
Nur zu gern. Nicht gefallen haben kann Ihnen in Luzern auch der folgenreiche Fehlpass von Marvin Akahomen, der zum 3:2 führte. Nun steht gegen Lausanne Becir Omeragic zur Verfügung. Was sind Ihre Pläne in der Innenverteidigung?
Wie gesagt: Spielerische Fehler gehören zum Wachstumsprozess dazu und sind Teil des Spiels. Akahomen ist für uns ein wichtiger Spieler und wird dem FC Basel noch sehr viel Freude machen. Zu Becir Omeragic: Er macht im Training weiterhin einen sehr guten Eindruck – er wird in Lausanne sicher sein Debüt geben.
Stephan Lichtsteiner, als Sie das letzte Mal vor die Medien traten, war dies ein denkwürdiger Auftritt: Sie sprachen unter anderem von einem «riesigen Mentalitätsproblem». Hat diese Botschaft die Spieler erreicht?
Ich bin sicher, dass die Botschaft angekommen ist. Mir ist wichtig: Jeder muss seine Rolle wahrnehmen und auf dem Platz umsetzen. Dass von heute auf morgen nicht alles perfekt sein wird, ist auch mir klar, entsprechend werde ich natürlich nicht nach jeder Niederlage so auftreten. Insbesondere die defensive Phase aber geht über Kampf und Einsatzbereitschaft. Ich möchte ein Team sehen, das kämpft, bis es umfällt.
War die Tirade mit der sportlichen Führung abgesprochen?
Nein, das war sie nicht. Intern war die Thematik der Mentalität aber immer wieder Thema. Ich bin der Verantwortliche dieses Teams, muss auch für die Resultate geradestehen. Entsprechend darf ich gewisse Dinge auch einfordern.
Haben die Emotionen vom Spiel noch eine grosse Rolle gespielt, als Sie die Kritik äusserten?
Nein, das habe ich sehr bewusst gemacht. Ich weiss, wie viel Aufwand es braucht, um zu gewinnen, und dass dazu alle an einem Strick ziehen müssen. Das war meine Message ans Team – aber auch an den Club und die Fans. Zudem geht es darum, herauszufinden: Wer zieht mit, wer kann aus dieser Situation etwas lernen? Denn Qualität ist im Team zweifellos vorhanden.
Wie nahmen Sie die Stimmung im Team wahr? Oder, provokanter formuliert: Sprechen die Spieler überhaupt noch mit Ihnen?
Das Team weiss, dass es bei mir nur um Inhalte geht und nichts persönlich ist. Individuelle Fehler? Für mich kein Problem. In der ersten halben Stunde in Luzern habe ich einfach kein Team gesehen, das unbedingt aus der aktuell schwierigen Situation herauskommen will – das ist es, was mich gestört hat. Das Mindset, alles für das Team und die Farben des Clubs machen zu wollen, darf nie fehlen.
Gab es in Ihrer Spielerkarriere nur einen Tag, wo diese Einstellung gefehlt hat?
Nein, ich denke nicht. Ich vergleiche auch nicht alle mit mir. Aber ich sehe schlicht, was ein Team erreichen kann, das in dieser Art und Weise zusammensteht. Ein internationales Beispiel: Bodø/Glimt, das Inter Mailand aus der Champions League gekegelt hat.
Aber rechtfertigt das, so mit einem jungen Spieler wie Marin Soticek umzugehen, wie Sie dies während des Spiels an der Seitenlinie mit der Taktiktafel machten?
Die geäusserte Kritik an mir betreffend diese Situation nehme ich an. Die Situation lief unglücklich, und da war von meiner Seite auch Frust im Spiel. Da muss auch ich einen Schritt vorwärts machen – wie gesagt, wir alle müssen aus unseren Fehlern lernen. Aber was die gesamte Kritik betrifft, finde ich nach wie vor: Als Chef darf ich gewisse Dinge einfordern. Dass Soticek nun für die Partie in Lausanne fraglich ist, hat nichts mit dem Vorfall, sondern mit muskulären Problemen zu tun.
Gegen Luzern auch auffällig war, dass Sie kurz vor Spielende in der Kabine verschwanden. Können Sie nun Auskunft darüber geben, was der Grund dafür war?
Es waren persönliche Gründe. Genauer gesagt habe ich wohl etwas gegessen, das mir schlecht bekam – entsprechend war dies eine Notsituation, wenn Sie wissen, was ich meine …
Sie mussten sich also nicht nur aufgrund des Gesehenen, sondern auch inneren Vorgängen übergeben?
So könnte man dies überspitzt ausdrücken. Die Details erspare ich Ihnen aber.
Nur zu gern. Nicht gefallen haben kann Ihnen in Luzern auch der folgenreiche Fehlpass von Marvin Akahomen, der zum 3:2 führte. Nun steht gegen Lausanne Becir Omeragic zur Verfügung. Was sind Ihre Pläne in der Innenverteidigung?
Wie gesagt: Spielerische Fehler gehören zum Wachstumsprozess dazu und sind Teil des Spiels. Akahomen ist für uns ein wichtiger Spieler und wird dem FC Basel noch sehr viel Freude machen. Zu Becir Omeragic: Er macht im Training weiterhin einen sehr guten Eindruck – er wird in Lausanne sicher sein Debüt geben.