Stephan Lichtsteiner

Diskussionen rund um den FCB.
Schatschiri
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Schatschiri »

Waldfest hat geschrieben: 24.02.2026, 10:12 Aber es hilft, die letzten paar Prozente mehr zu machen. So zumindest mein Eindruck.

Seien wir ehrlich: Die meisten aus dem aktuellen Kader schauen primär auf ihre eigenen Stats. Was ja logisch ist, denn für sie ist Basel nicht mehr als eine Durchgangsstation. Dazu ein paar Übersteiger für den nächsten 5 Sekunden Highlight Clip auf Tik Tok, fertig.

Die leben in ihrer eigenen isolierten Blase ohne Kontakt zu den Fans. Statt einem Team stellt man ein Kader voller Einzelkämpfer zusammen, die im Kopf schon beim übernächsten Verein sind.

Nenn mich romantisch verklärt, aber mit solchen NPCs kann sich doch keiner identifizieren und langfristig Erfolg haben... Kaum ist der Name auf dem Trikot gedruckt, ist er auch schon wieder weg.

Thun ist das perfekte Beispiel dafür. Dort spürt man die Bescheidenheit und den Teamgeist.

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Vargas
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Vargas »

Yowzer hat geschrieben: 24.02.2026, 05:47 Diese Saison ist sowieso gelaufen. Absteigsn werden wir wohl nicht, und ehrlich gesagt habe ich nur kleine Hoffnung auf Europa.

Aber ausgehend von dem, was ich bis jetzt von Lichtsteiner gesehen habe, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das was wird.

Rein fussballerisch und taktisch kann er wohl tatsächlich nicht fair benotet werden. Aber sein Verhalten an der Linie und vor den Medien ist der absolute Horror. War mir vorher nicht bewusst, dass er so drauf ist, verfolge italienischen und Zürcher Fussball, wenn sie nicht gegen uns spielen zu wenig. Ich hatte dank der Doppeladleraktion eigentlich eher ein positives Bild von ihm.

Ich wär für einen Neuanfang Ende dieser Saison
Das Verhalten von SL überrascht mich bis jetzt gar nicht. Genau so habe ich ihn gesehen. Und das ist gar nicht so negativ gemeint. Dass er die Spieler wegen zu wenig Mentalität kritisiert, ist richtig. Irgend wann muss mit den Spielern Klartext geredet werden, damit sie sich für den FCB zerreissen. Dass die Resultate schlecht sind, ist auch nachvollziehbar. Der beste Offensivspieler ist weg, Methino fehlte verletzt und die drei besten IV sind auch nicht mehr da oder verletzt. Die Ersatzbank mit Bro, Soticek und Salah wird auch nicht plötzlich besser, denn bei allen fehlt einfach die Qualität.  
 

W_Shakespeare
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von W_Shakespeare »

imoht_1893 hat geschrieben: 24.02.2026, 07:54
wilson hat geschrieben: 24.02.2026, 07:35 Einen Neuanfang erst Ende Saison macht wenig Sinn. Da ist es sinnvoller den Trainer bereits Anfang April zu haben um mit ihm gemeinsam die neue Saison zu planen und was für Spielertypen für seine Idee benötigt werden. Und für diesen Neuanfang hat man sich mit der Entlassung von Magnin zu Lichtsteiner entschieden.

Für mich würde ein nochmaliger Trainerwechsel noch weniger Sinn machen, als die Entlassung von Magnin nach dem Zürich Spiel. Es benötigt beim Trainer einmal etwas nachhaltigeres Denken (> 1 Jahr), um ihn zu beurteilen. Das Kader ist seit Jahren zusammengewürfelt, es fehlt eine Achse erfahrener Spieler wie dies früher erfolgreich war, also benötigt alles mehr Zeit. Und es wird kein bestandener Trainer wie Fischer, Fink etc. nochmals kommen. Viel zu bieten haben wir momentan nicht (Durchschnitt in einer schwachen Liga, tendenziell tieferes Lohnniveau zu früher, definitiv geringere Löhne zu anderen Ligen, kurzlebige Entscheide, jährlich grosse Kadermutationen...).
Ja und deshalb finde ich es auch okay, dass Lichtsteiner mal komplett auf den Tisch haut und die Spieler bezüglich Mentalität und Einstellung kritisiert. Jetzt muss noch der Sportvorstand geschlossen hinter Lichtsteiner stehen und der Mannschaft zu spüren geben, dass dieser nächste Saison immer noch sicher im Sattel sitzt, damit auch wirklich der Hinterletzte versteht, wenn ich jetzt nicht den Finger rausnehme und Einsatz zeige, bin ich im Sommer sonst Geschichte. 
Die Frage ist für mich viel eher warum man dies einem Magnin nicht zutraute und nicht zugestand. Man gab ihm keinen Assistenten und nur 7 Monate, nachdem er bei Lausanne mehrere Jahre kriegte und dort sehr gute Arbeit leistete. 
Und Lichtsteiner, einem absoluten Trainer-Nobody ohne jeglichen track record gibt man jetzt den Persilschein und 1 Jahr Zeit oder wie?  :confused:

PS: Die ersten 4 Teams haben alle Trainer, die schon >1 Jahr bei ihrem Verein sind! 

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footbâle
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von footbâle »

W_Shakespeare hat geschrieben: 24.02.2026, 11:58
imoht_1893 hat geschrieben: 24.02.2026, 07:54
wilson hat geschrieben: 24.02.2026, 07:35  
Ja und deshalb finde ich es auch okay, dass Lichtsteiner mal komplett auf den Tisch haut und die Spieler bezüglich Mentalität und Einstellung kritisiert.
Und Lichtsteiner, einem absoluten Trainer-Nobody ohne jeglichen track record gibt man jetzt den Persilschein und 1 Jahr Zeit oder wie?  :confused:
Vor allem war der Ausraster von wegen "unterirdische Mentalität" auch ein implizites Eingeständnis, dass der Trainer in den bisherigen Spielen offenbar NULL Einfluss auf 'Mentalität und Einstellung' hatte. Das wäre ja etwas vom ersten, was man hinkriegen müsste. Man kann mal den Trapattoni machen, aber nach weiteren Fehlleistungen kann er das nicht mehr bringen. Er muss das fixen. Und es gibt ja auch Trainer, die da nach kurzer Zeit was bewegen können. Aber OK, die kann sich der FCB wahrscheinlich nicht leisten. 
Bzgl. Zeit - man wird sehr, sehr viel Geduld mit Lichtsteiner haben. Gesichtswahrung. Zwei Mal in Folge den falschen Mann zu holen wäre kein Ruhmesblatt. Hoffen wir deshalb gemeinsam auf eine baldige Trendwende.

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SubComandante
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von SubComandante »

W_Shakespeare hat geschrieben: 24.02.2026, 11:58 Die Frage ist für mich viel eher warum man dies einem Magnin nicht zutraute und nicht zugestand. Man gab ihm keinen Assistenten und nur 7 Monate, nachdem er bei Lausanne mehrere Jahre kriegte und dort sehr gute Arbeit leistete. 
Und Lichtsteiner, einem absoluten Trainer-Nobody ohne jeglichen track record gibt man jetzt den Persilschein und 1 Jahr Zeit oder wie?  :confused:

PS: Die ersten 4 Teams haben alle Trainer, die schon >1 Jahr bei ihrem Verein sind! 
Weil es bei Magnin immer schlechter wurde. Und dieser hatte noch bessere Spieler zur Verfügung. Man war offensiv leicht zu verteidigen und je länger umso mehr wurde des Team immer unsicherer.

Am Ende des Tages sehen wir alles nur von aussen und sind nicht Tag für Tag vor Ort gewesen.

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Master
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Master »

Mir scheint, einige hier drin haben wenig persönliche Erfahrung von Führungskompetenzen (resp. als Führungsperson).

Ich kenne wirklich keinen einzigen Fall, in dem eine solche Art von öffentlicher Kritik (Demütigung) in irgendeiner Art und Weise positiv für das Team war, weder kurzfristig noch langfristig. Und das schliesst nicht nur Fussball ein. Das ist Martullo-Blocher-Style und ich glaube wir sind uns einig, dass das Schrott ist und völlig unzeitgemäss. So will niemand behandelt werden oder wird so zu seinem Leistungsmaximum getrieben.

Das hat auch wirklich 0, aber wirklich 0 mit der Qualität des Teams zu tun. Und ja natürlich waren diese Punkte, die Lichtsteiner bemängelt hat zu einem guten Teil auch für aussenstehende beobachtbar gegen Luzern. Aber es ist verdammt nochmal genau Lichtsteiners Job das in den Griff zu bekommen. Dafür ist er Trainer. Wenn dann die Qualität nicht reicht - ja mein Gott, dann ist es halt so.
Die wenigsten FCB-Fans werden den Trainer dafür kritisieren, wenn halt die Flanken öfter ins nirgendwo wandern, der Goalie die Penalties halt reinlässt oder die Schüsse nicht ins Lattenkreuz, sondern mitten auf das Tor gehen, weil es die Spieler nicht besser können. Selbst Akahomen's Fehlpass beim 3:2 würde ich noch als "das ist halt ein junger Unerfahrener, der Lehrgeld bezahlt" durchgehen lassen (Adjetey hatte übrigens auch einige davon und war trotzdem ein Top-IV).

Aber es ist die zentrale und wichtigste Aufgabe eines Trainers, ein funktionierendes Team, eine Einheit auf dem Platz herzustellen. Nicht nur fussballerisch, sondern vor allem auch mental. Wer das nicht kann sollte den Platz wieder räumen und einem anderen überlassen. So schnell wie möglich! Technische-strategische Fähigkeiten hin oder her.
Bisherige Selbstkritik von Lichtsteiner diesbezüglich? Null! Stattdessen einfach nur viel Motzen.

Wenn sich nichts drastisch ändert und Lichtsteiner Einsicht zeigt (und das müsste vermutlich auch öffentlich zugegeben werden), dann ist der Fall Lichtsteiner als FCB-Trainer ein Lost Case und jede weitere Minute mit ihm als Trainer eine verlorene. Mittlerweile halte ich ihn nicht nur persönlich, sondern auch als Trainer für eine absolute Flachpfeiffe mit grosser Fresse aber nichts dahinter.

wilson
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von wilson »

W_Shakespeare hat geschrieben: 24.02.2026, 11:58
imoht_1893 hat geschrieben: 24.02.2026, 07:54
wilson hat geschrieben: 24.02.2026, 07:35 Einen Neuanfang erst Ende Saison macht wenig Sinn. Da ist es sinnvoller den Trainer bereits Anfang April zu haben um mit ihm gemeinsam die neue Saison zu planen und was für Spielertypen für seine Idee benötigt werden. Und für diesen Neuanfang hat man sich mit der Entlassung von Magnin zu Lichtsteiner entschieden.

Für mich würde ein nochmaliger Trainerwechsel noch weniger Sinn machen, als die Entlassung von Magnin nach dem Zürich Spiel. Es benötigt beim Trainer einmal etwas nachhaltigeres Denken (> 1 Jahr), um ihn zu beurteilen. Das Kader ist seit Jahren zusammengewürfelt, es fehlt eine Achse erfahrener Spieler wie dies früher erfolgreich war, also benötigt alles mehr Zeit. Und es wird kein bestandener Trainer wie Fischer, Fink etc. nochmals kommen. Viel zu bieten haben wir momentan nicht (Durchschnitt in einer schwachen Liga, tendenziell tieferes Lohnniveau zu früher, definitiv geringere Löhne zu anderen Ligen, kurzlebige Entscheide, jährlich grosse Kadermutationen...).
Ja und deshalb finde ich es auch okay, dass Lichtsteiner mal komplett auf den Tisch haut und die Spieler bezüglich Mentalität und Einstellung kritisiert. Jetzt muss noch der Sportvorstand geschlossen hinter Lichtsteiner stehen und der Mannschaft zu spüren geben, dass dieser nächste Saison immer noch sicher im Sattel sitzt, damit auch wirklich der Hinterletzte versteht, wenn ich jetzt nicht den Finger rausnehme und Einsatz zeige, bin ich im Sommer sonst Geschichte. 
Die Frage ist für mich viel eher warum man dies einem Magnin nicht zutraute und nicht zugestand. Man gab ihm keinen Assistenten und nur 7 Monate, nachdem er bei Lausanne mehrere Jahre kriegte und dort sehr gute Arbeit leistete. 
Und Lichtsteiner, einem absoluten Trainer-Nobody ohne jeglichen track record gibt man jetzt den Persilschein und 1 Jahr Zeit oder wie?  :confused:

PS: Die ersten 4 Teams haben alle Trainer, die schon >1 Jahr bei ihrem Verein sind! 


Das ist eine gute Frage für die Vereinsführung, weshalb dies Magnin nicht bekam. Womöglich weil man sich selbst überschätzt(e) und ernsthaft dachte, man hat ein Kader welches Meister werden kann und mindestens in der Europa League überwintert.

Auch möglich, dass Lichtsteiner nicht der Richtige ist. Nur wenn kein Trainer jemals Zeit bekommt, dann können wir Sion fragen, wies läuft (die scheinen gelernt zu haben).
 

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Cato
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Cato »

footbâle hat geschrieben: 24.02.2026, 12:24
W_Shakespeare hat geschrieben: 24.02.2026, 11:58
imoht_1893 hat geschrieben: 24.02.2026, 07:54
Ja und deshalb finde ich es auch okay, dass Lichtsteiner mal komplett auf den Tisch haut und die Spieler bezüglich Mentalität und Einstellung kritisiert.
Und Lichtsteiner, einem absoluten Trainer-Nobody ohne jeglichen track record gibt man jetzt den Persilschein und 1 Jahr Zeit oder wie?  :confused:
Vor allem war der Ausraster von wegen "unterirdische Mentalität" auch ein implizites Eingeständnis, dass der Trainer in den bisherigen Spielen offenbar NULL Einfluss auf 'Mentalität und Einstellung' hatte. Das wäre ja etwas vom ersten, was man hinkriegen müsste. Man kann mal den Trapattoni machen, aber nach weiteren Fehlleistungen kann er das nicht mehr bringen. Er muss das fixen. Und es gibt ja auch Trainer, die da nach kurzer Zeit was bewegen können. Aber OK, die kann sich der FCB wahrscheinlich nicht leisten. 
Bzgl. Zeit - man wird sehr, sehr viel Geduld mit Lichtsteiner haben. Gesichtswahrung. Zwei Mal in Folge den falschen Mann zu holen wäre kein Ruhmesblatt. Hoffen wir deshalb gemeinsam auf eine baldige Trendwende.
Punkto Kommunikation kann SL als Trainer-Neuling sicher noch dazulernen. Inhaltlich fand ich seine Analyse zutreffend. Letztendlich kann ein solches Statement Spieler vielleicht aufrütteln, noch wirksamer aber ist, eine Leistungskultur zu entwickeln. Und da hat SL meiner Meinung nach bereits einige Schrauben angezogen, soweit dies mit den zur Verfügung stehenden Spielern möglich war.
 

Stobologyth
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Stobologyth »

wilson hat geschrieben: 24.02.2026, 12:56
W_Shakespeare hat geschrieben: 24.02.2026, 11:58
imoht_1893 hat geschrieben: 24.02.2026, 07:54
Ja und deshalb finde ich es auch okay, dass Lichtsteiner mal komplett auf den Tisch haut und die Spieler bezüglich Mentalität und Einstellung kritisiert. Jetzt muss noch der Sportvorstand geschlossen hinter Lichtsteiner stehen und der Mannschaft zu spüren geben, dass dieser nächste Saison immer noch sicher im Sattel sitzt, damit auch wirklich der Hinterletzte versteht, wenn ich jetzt nicht den Finger rausnehme und Einsatz zeige, bin ich im Sommer sonst Geschichte. 
Die Frage ist für mich viel eher warum man dies einem Magnin nicht zutraute und nicht zugestand. Man gab ihm keinen Assistenten und nur 7 Monate, nachdem er bei Lausanne mehrere Jahre kriegte und dort sehr gute Arbeit leistete. 
Und Lichtsteiner, einem absoluten Trainer-Nobody ohne jeglichen track record gibt man jetzt den Persilschein und 1 Jahr Zeit oder wie?  :confused:

PS: Die ersten 4 Teams haben alle Trainer, die schon >1 Jahr bei ihrem Verein sind! 


Das ist eine gute Frage für die Vereinsführung, weshalb dies Magnin nicht bekam. Womöglich weil man sich selbst überschätzt(e) und ernsthaft dachte, man hat ein Kader welches Meister werden kann und mindestens in der Europa League überwintert.

Auch möglich, dass Lichtsteiner nicht der Richtige ist. Nur wenn kein Trainer jemals Zeit bekommt, dann können wir Sion fragen, wies läuft (die scheinen gelernt zu haben).

Wie lang hat Didier Tholot noch Vertrag in Sion? Frage für einen Freund.
 

W_Shakespeare
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von W_Shakespeare »

Master hat geschrieben: 24.02.2026, 12:53 Mir scheint, einige hier drin haben wenig persönliche Erfahrung von Führungskompetenzen (resp. als Führungsperson).

Ich kenne wirklich keinen einzigen Fall, in dem eine solche Art von öffentlicher Kritik (Demütigung) in irgendeiner Art und Weise positiv für das Team war, weder kurzfristig noch langfristig. Und das schliesst nicht nur Fussball ein. Das ist Martullo-Blocher-Style und ich glaube wir sind uns einig, dass das Schrott ist und völlig unzeitgemäss. So will niemand behandelt werden oder wird so zu seinem Leistungsmaximum getrieben.
Danke! Ich habe selbst schon mehr als 1 solchen Kurs gemacht. In keinem der Kurse, wo auch Rollenspiele usw. geübt werden, hiess es jemals "Jetzt müssten sie ihre/n Mitarbeitende/n vor dem versammelten Team aber mal richtig zusammenscheissen."
In jedem dieser Kurse lernt man zudem als etwas vom ersten zuerst sein eigenes Verhalten zu hinterfragen. 

Lichtsteiners Art von "Führung" ist für mich (und auch nach Lehrbuch/Forschung) schlicht der Ausdruck einer schwachen Persönlichkeit, welche keine besseren Mittel findet, die Mitarbeiter zu führen und zu motivieren. 
Wer erfolgreich führen will, MUSS zwingend auch Verantwortung übernehmen. Diese kann nicht einfach auf die "Untergebenen" abgewälzt werden. Wer will, kann sich übrigens auch mal ins Thema "radikale Verantwortung" einlesen. 

Die ganzen Voten von wegen "es ist gut hat er mal auf den Tisch gehauen" blabla sind einfach reines Stammtisch-Gelaber und zeugen von wenig Ahnung und Reflexion. 

PS: Raz hat gestern im Forza Podcast noch vermutet, dass es wohl mit "Law&Order Stucki" abgesprochen gewesen sein könnte. Falls es stimmt: Umso schlimmer, wenn auch clubintern so miteinander umgegangen wird. 


 

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SubComandante
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von SubComandante »

Lichtensteiner weiss, was es als Spieler braucht, um nach vorne kommen zu können. Er ist sich anderes gewohnt. Ob die Rageaktion jetzt gut war oder nicht ... aber der eine oder andere Spieler ist immer noch zu sehr in der Komfortzone. Wenn man beim FCB spielt, sollte man zumindest mal das umsetzen, was der Trainer gefordert hat. Da kommen mehrere Einwechselspieler rein und keiner von denen hat die Einstellung, die es zur Zeit braucht. Was Ajeti in den Spielen zuvor bot kommt einer Arbeitsverweigerung nahe. Kein Vorwurf kann man Akahomen da machen. Er ist jung und hat noch wenig Spielpraxis - als Verteidiger können da mal Fehler passieren.

Es ist ja auch nicht so, dass alle einfach keinen Bock mehr haben. Es gibt mehrere Spieler, die immer noch alles geben. Aber was muss das für die bedeuten, wenn andere lieber etwas für die Gallerie bieten wollen und nicht gewillt sind, Gras zu fressen. Im Sommer werden ein paar Spieler gehen müssen. Wer hier nicht möglichst in jedem Spiel alles geben möchte, hat hier nichts mehr zu suchen.

Und ich bin mir nicht sicher, ob es nicht für den einen oder anderen Spieler klangheimlich gut war, wie Lichtsteiner reagierte.

Zeno
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Zeno »

W_Shakespeare hat geschrieben: 24.02.2026, 13:50
Master hat geschrieben: 24.02.2026, 12:53 Mir scheint, einige hier drin haben wenig persönliche Erfahrung von Führungskompetenzen (resp. als Führungsperson).

Ich kenne wirklich keinen einzigen Fall, in dem eine solche Art von öffentlicher Kritik (Demütigung) in irgendeiner Art und Weise positiv für das Team war, weder kurzfristig noch langfristig. Und das schliesst nicht nur Fussball ein. Das ist Martullo-Blocher-Style und ich glaube wir sind uns einig, dass das Schrott ist und völlig unzeitgemäss. So will niemand behandelt werden oder wird so zu seinem Leistungsmaximum getrieben.
Danke! Ich habe selbst schon mehr als 1 solchen Kurs gemacht. In keinem der Kurse, wo auch Rollenspiele usw. geübt werden, hiess es jemals "Jetzt müssten sie ihre/n Mitarbeitende/n vor dem versammelten Team aber mal richtig zusammenscheissen."
In jedem dieser Kurse lernt man zudem als etwas vom ersten zuerst sein eigenes Verhalten zu hinterfragen. 

Lichtsteiners Art von "Führung" ist für mich (und auch nach Lehrbuch/Forschung) schlicht der Ausdruck einer schwachen Persönlichkeit, welche keine besseren Mittel findet, die Mitarbeiter zu führen und zu motivieren. 
Wer erfolgreich führen will, MUSS zwingend auch Verantwortung übernehmen. Diese kann nicht einfach auf die "Untergebenen" abgewälzt werden. Wer will, kann sich übrigens auch mal ins Thema "radikale Verantwortung" einlesen. 

Die ganzen Voten von wegen "es ist gut hat er mal auf den Tisch gehauen" blabla sind einfach reines Stammtisch-Gelaber und zeugen von wenig Ahnung und Reflexion. 

PS: Raz hat gestern im Forza Podcast noch vermutet, dass es wohl mit "Law&Order Stucki" abgesprochen gewesen sein könnte. Falls es stimmt: Umso schlimmer, wenn auch clubintern so miteinander umgegangen wird. 


 

Und was resp wie müsste man es denn jetzt machen? Das wäre jetzt interessant. Mit nur "als Chef Verantwortung übernehmen" geht es wohl nicht..sonst müsste SL ja kündigen. Konkret was genau ?

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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von SubComandante »

Zeno hat geschrieben: 24.02.2026, 14:09 Und was resp wie müsste man es denn jetzt machen? Das wäre jetzt interessant. Mit nur "als Chef Verantwortung übernehmen" geht es wohl nicht..sonst müsste SL ja kündigen. Konkret was genau ?
Was würde Dein Boss machen, wenn Du nicht seinen Vorgaben folgst und ihn einfach chillen möchtest?

Schatschiri
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Schatschiri »

W_Shakespeare hat geschrieben: 24.02.2026, 13:50
Master hat geschrieben: 24.02.2026, 12:53 Mir scheint, einige hier drin haben wenig persönliche Erfahrung von Führungskompetenzen (resp. als Führungsperson).

Ich kenne wirklich keinen einzigen Fall, in dem eine solche Art von öffentlicher Kritik (Demütigung) in irgendeiner Art und Weise positiv für das Team war, weder kurzfristig noch langfristig. Und das schliesst nicht nur Fussball ein. Das ist Martullo-Blocher-Style und ich glaube wir sind uns einig, dass das Schrott ist und völlig unzeitgemäss. So will niemand behandelt werden oder wird so zu seinem Leistungsmaximum getrieben.
Danke! Ich habe selbst schon mehr als 1 solchen Kurs gemacht. In keinem der Kurse, wo auch Rollenspiele usw. geübt werden, hiess es jemals "Jetzt müssten sie ihre/n Mitarbeitende/n vor dem versammelten Team aber mal richtig zusammenscheissen."
In jedem dieser Kurse lernt man zudem als etwas vom ersten zuerst sein eigenes Verhalten zu hinterfragen. 

Lichtsteiners Art von "Führung" ist für mich (und auch nach Lehrbuch/Forschung) schlicht der Ausdruck einer schwachen Persönlichkeit, welche keine besseren Mittel findet, die Mitarbeiter zu führen und zu motivieren. 
Wer erfolgreich führen will, MUSS zwingend auch Verantwortung übernehmen. Diese kann nicht einfach auf die "Untergebenen" abgewälzt werden. Wer will, kann sich übrigens auch mal ins Thema "radikale Verantwortung" einlesen. 

Die ganzen Voten von wegen "es ist gut hat er mal auf den Tisch gehauen" blabla sind einfach reines Stammtisch-Gelaber und zeugen von wenig Ahnung und Reflexion. 

PS: Raz hat gestern im Forza Podcast noch vermutet, dass es wohl mit "Law&Order Stucki" abgesprochen gewesen sein könnte. Falls es stimmt: Umso schlimmer, wenn auch clubintern so miteinander umgegangen wird. 


 

Zitate von W_Shakespeare:

"Profifussball ist aber nicht Privatwirtschaft. Dir ist schon klar, dass alle Jungs, die da auf dem Platz stehen min. seit der U14 täglich liefern müssen. Die sind sich den Druck gewohnt, jederzeit aussortiert werden zu können. Alle paar Monate wird in jeder Jugendauswahl aussortiert, nennt sich Leistungsprinzip.

Übrigens etwas, das dem durchschnittlichen Bürostuhlfahrer evt. auch gut tun würde."

"Das bleibt am Ende Hörensagen. 
Und: Die genau gleiche Message wird von jedem Individuum anders empfunden, kennt jeder, der mal einen Führungs- oder Kommunikationskurs belegt hat. 

Magnin wurde von allen Weggefährten als zwischenmenschlich einwandfreier Typ beschrieben. Diejenigen, die das so gesagt hatten (u.a. Huggel, Strelli, Degen + A.Frei) konnten es offenbar gut mit ihm. Andere werden durch seine Art sicherlich befremdet.
Verallgemeinerungen wie "Dieser Führungsstil funktioniert nicht" oder "Raubt den Spielern jedes Selbstvertrauen" sind schlicht tendenziös und nichts anderes als EINE Meinung von Spieler XY. Solange die Mannschaft als GANZES, dies nicht so sieht ist alles i.O. 

PS: Die erfolgreichste Zeit hatte der FCB unter einem der hartesten Hunde im Schweizer Fussball: Dem Polizistensohn und legendärer Fleischkappe. 
Und Magath aka Quälix war auch einer der erfolgreichsten Trainer der jüngeren Bundesliga-Geschichte und menschlich bzw. im Trainingsbetrieb vermutlich ein ultra unangenehmer Typ. "

Wie heuchlerisch kann man sein? Du hast einfach deine Agenda und richtest deine Argumente genau danach aus.

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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Cato »

W_Shakespeare hat geschrieben: 24.02.2026, 13:50
Master hat geschrieben: 24.02.2026, 12:53 Mir scheint, einige hier drin haben wenig persönliche Erfahrung von Führungskompetenzen (resp. als Führungsperson).

Ich kenne wirklich keinen einzigen Fall, in dem eine solche Art von öffentlicher Kritik (Demütigung) in irgendeiner Art und Weise positiv für das Team war, weder kurzfristig noch langfristig. Und das schliesst nicht nur Fussball ein. Das ist Martullo-Blocher-Style und ich glaube wir sind uns einig, dass das Schrott ist und völlig unzeitgemäss. So will niemand behandelt werden oder wird so zu seinem Leistungsmaximum getrieben.
Danke! Ich habe selbst schon mehr als 1 solchen Kurs gemacht. In keinem der Kurse, wo auch Rollenspiele usw. geübt werden, hiess es jemals "Jetzt müssten sie ihre/n Mitarbeitende/n vor dem versammelten Team aber mal richtig zusammenscheissen."
In jedem dieser Kurse lernt man zudem als etwas vom ersten zuerst sein eigenes Verhalten zu hinterfragen. 

Lichtsteiners Art von "Führung" ist für mich (und auch nach Lehrbuch/Forschung) schlicht der Ausdruck einer schwachen Persönlichkeit, welche keine besseren Mittel findet, die Mitarbeiter zu führen und zu motivieren. 
Wer erfolgreich führen will, MUSS zwingend auch Verantwortung übernehmen. Diese kann nicht einfach auf die "Untergebenen" abgewälzt werden. Wer will, kann sich übrigens auch mal ins Thema "radikale Verantwortung" einlesen. 


Er hat weder "vor versammeltem Team" noch namentlich Spieler kritisiert, sondern einfach analysiert, was gefehlt hat. Natürlich kann er das nicht nach jedem schlechten Match bringen. Ich kann mir aber schon vorstellen, dass es als eine Art Elektroschock gedacht war.
 

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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Master »

Zeno hat geschrieben: 24.02.2026, 14:09Und was resp wie müsste man es denn jetzt machen? Das wäre jetzt interessant. Mit nur "als Chef Verantwortung übernehmen" geht es wohl nicht..sonst müsste SL ja kündigen. Konkret was genau ?
Verantwortung zu übernehmen wäre zumindest der richtige Anfang. Das hat Lichtsteiner zu keinem Zeitpunkt.
Und weshalb sollte er kündigen? Er hat einen Vertrag in dem es um viel Geld geht, wenn er kündigt ist er das los und den Ruf ebenfalls. Lieber wartet er, bis seine Bosse ihm den Job wegnehmen, dann hat er a) das Geld oder zumindest mehr (ich kenne die Vertragsmodalitäten nicht, aber gehe davon aus) und b) kann er sagen "ich hätte es gekonnt, aber sie haben mich ja nicht gelassen".

Ich weiss einfach nicht, was alles in euch gefahren ist, dass ihr das Gefühl habt, dass diese Spiele grundsätzlich einfach keine Leistung bringen wollen. Im Gegenteil, ich gehe davon aus, dass jeder einzelne Fussballer sich präsentieren und Leistung zeigen will. Vor allem in jungen Jahren (von denen wir nun wirklich einige haben).

Und Schatschiri, bitte hör doch auf Fakten zu verdrehen, es stimmt überhaupt nichts von dem was du geschrieben hast. Weder Magath noch Gross haben jemals die Mannschaft öffentlich so gedemütigt in einem Interview (für alle die das noch nicht kapiert haben: Das ist NICHT dasselbe wie intern vor dem versammelten Team). Du wirst kein einziges Beispiel finden. Ganz ehrlich, ich wüsste gerade nicht einen Trainern, von dem ich das gehört habe. Christian Constantin kommt dem etwa noch am nächsten.

Schatschiri
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Schatschiri »

Master hat geschrieben: 24.02.2026, 14:19
Zeno hat geschrieben: 24.02.2026, 14:09Und was resp wie müsste man es denn jetzt machen? Das wäre jetzt interessant. Mit nur "als Chef Verantwortung übernehmen" geht es wohl nicht..sonst müsste SL ja kündigen. Konkret was genau ?
Verantwortung zu übernehmen wäre zumindest der richtige Anfang. Das hat Lichtsteiner zu keinem Zeitpunkt.
Und weshalb sollte er kündigen? Er hat einen Vertrag in dem es um viel Geld geht, wenn er kündigt ist er das los und den Ruf ebenfalls. Lieber wartet er, bis seine Bosse ihm den Job wegnehmen, dann hat er a) das Geld oder zumindest mehr (ich kenne die Vertragsmodalitäten nicht, aber gehe davon aus) und b) kann er sagen "ich hätte es gekonnt, aber sie haben mich ja nicht gelassen".

Ich weiss einfach nicht, was alles in euch gefahren ist, dass ihr das Gefühl habt, dass diese Spiele grundsätzlich einfach keine Leistung bringen wollen. Im Gegenteil, ich gehe davon aus, dass jeder einzelne Fussballer sich präsentieren und Leistung zeigen will. Vor allem in jungen Jahren (von denen wir nun wirklich einige haben).

Und Schatschiri, bitte hör doch auf Fakten zu verdrehen, es stimmt überhaupt nichts von dem was du geschrieben hast. Weder Magath noch Gross haben jemals die Mannschaft öffentlich so gedemütigt in einem Interview (für alle die das noch nicht kapiert haben: Das ist NICHT dasselbe wie intern vor dem versammelten Team). Du wirst kein einziges Beispiel finden. Ganz ehrlich, ich wüsste gerade nicht einen Trainern, von dem ich das gehört habe. Christian Constantin kommt dem etwa noch am nächsten.

Ich verdrehe nichts, ich habe Shakespeare vor ein paar Monaten zitiert.

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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Basilou »

Master hat geschrieben: 24.02.2026, 14:19
Zeno hat geschrieben: 24.02.2026, 14:09Und was resp wie müsste man es denn jetzt machen? Das wäre jetzt interessant. Mit nur "als Chef Verantwortung übernehmen" geht es wohl nicht..sonst müsste SL ja kündigen. Konkret was genau ?
Verantwortung zu übernehmen wäre zumindest der richtige Anfang. Das hat Lichtsteiner zu keinem Zeitpunkt.
Und weshalb sollte er kündigen? Er hat einen Vertrag in dem es um viel Geld geht, wenn er kündigt ist er das los und den Ruf ebenfalls. Lieber wartet er, bis seine Bosse ihm den Job wegnehmen, dann hat er a) das Geld oder zumindest mehr (ich kenne die Vertragsmodalitäten nicht, aber gehe davon aus) und b) kann er sagen "ich hätte es gekonnt, aber sie haben mich ja nicht gelassen".

Ich weiss einfach nicht, was alles in euch gefahren ist, dass ihr das Gefühl habt, dass diese Spiele grundsätzlich einfach keine Leistung bringen wollen. Im Gegenteil, ich gehe davon aus, dass jeder einzelne Fussballer sich präsentieren und Leistung zeigen will. Vor allem in jungen Jahren (von denen wir nun wirklich einige haben).

Und Schatschiri, bitte hör doch auf Fakten zu verdrehen, es stimmt überhaupt nichts von dem was du geschrieben hast. Weder Magath noch Gross haben jemals die Mannschaft öffentlich so gedemütigt in einem Interview (für alle die das noch nicht kapiert haben: Das ist NICHT dasselbe wie intern vor dem versammelten Team). Du wirst kein einziges Beispiel finden. Ganz ehrlich, ich wüsste gerade nicht einen Trainern, von dem ich das gehört habe. Christian Constantin kommt dem etwa noch am nächsten.
Giovanni Trapattoni? ;)

brasilea1893
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von brasilea1893 »

mein eindruck: der fehler war die entlassung nach dem fcz spiel. obwohl eine abwärtstendenz da war und sicherlich einige spieler verunischert waren, haben die mannschaft und der trainer zusammen funktioniert. unter magnin haben wir viele punkte liegen gelassen, weil einfach die chancenauswertung eine katastrophe war. die chancen für tore (inkl. penaltys) waren genug da.

fehler kann man SL nicht gross ankreiden. er hat schlicht keine erfahrung auf dem level. und der fcb ist schlicht und einfach die falsche station für "learning by doing". 

den, oder lieber gesagt die fehler, sehe ich ganz klar bei stucki und co.. die trainerentlassung zu diesem zeitpunkt war nicht richtig. SL zu holen war auch falsch stand jetzt. und über das kader müssen wir gar nicht anfangen wie das es aufgebaut ist. 


 

Waldfest
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Waldfest »

Was erwartet ihr von einem Trainerlehrling?

Er hat ja nicht jahrelange Erfahrung auf Profiebene.

Der Fehler war, ihm diesen Job anzubieten.
Angenommen hätten wir hier wohl alle.

W_Shakespeare
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von W_Shakespeare »

Schatschiri hat geschrieben: 24.02.2026, 14:19
Master hat geschrieben: 24.02.2026, 14:19
Zeno hat geschrieben: 24.02.2026, 14:09 Und was resp wie müsste man es denn jetzt machen? Das wäre jetzt interessant. Mit nur "als Chef Verantwortung übernehmen" geht es wohl nicht..sonst müsste SL ja kündigen. Konkret was genau ?
Verantwortung zu übernehmen wäre zumindest der richtige Anfang. Das hat Lichtsteiner zu keinem Zeitpunkt.
Und weshalb sollte er kündigen? Er hat einen Vertrag in dem es um viel Geld geht, wenn er kündigt ist er das los und den Ruf ebenfalls. Lieber wartet er, bis seine Bosse ihm den Job wegnehmen, dann hat er a) das Geld oder zumindest mehr (ich kenne die Vertragsmodalitäten nicht, aber gehe davon aus) und b) kann er sagen "ich hätte es gekonnt, aber sie haben mich ja nicht gelassen".

Ich weiss einfach nicht, was alles in euch gefahren ist, dass ihr das Gefühl habt, dass diese Spiele grundsätzlich einfach keine Leistung bringen wollen. Im Gegenteil, ich gehe davon aus, dass jeder einzelne Fussballer sich präsentieren und Leistung zeigen will. Vor allem in jungen Jahren (von denen wir nun wirklich einige haben).

Und Schatschiri, bitte hör doch auf Fakten zu verdrehen, es stimmt überhaupt nichts von dem was du geschrieben hast. Weder Magath noch Gross haben jemals die Mannschaft öffentlich so gedemütigt in einem Interview (für alle die das noch nicht kapiert haben: Das ist NICHT dasselbe wie intern vor dem versammelten Team). Du wirst kein einziges Beispiel finden. Ganz ehrlich, ich wüsste gerade nicht einen Trainern, von dem ich das gehört habe. Christian Constantin kommt dem etwa noch am nächsten.

Ich verdrehe nichts, ich habe Shakespeare vor ein paar Monaten zitiert.


Doch, du hast es mal wieder 0 verstanden. 
Bei dem Post zu Magnin ging es um unbelegte "Hörensagen" Aussagen, die behaupteten Magnin hätte im Training Spieler angeschrien, und diese hätten deshalb keine Leistung mehr bringen können. Jeder der schon mal Mannschaftssport betrieben hat, weiss, dass das (auch unter Mitspielern) mehr oder weniger normal ist. 

Es ist ein massiver Unterschied ob du "intern" Spieler gerechtfertigt (oder auch nicht) kritisierst oder nach einem Spiel in aller Öffentlichkeit in den Senkel stellst und dich dabei als Chef komplett raus nimmst, als ob du keinerlei Verantwortung trägst. 

Bei Gross und Magath gab es nach einer Niederlage halt als Strafe Waldläufe oder Training mit Medizinbällen. Ob das gut war/ist sei dahin gestellt. Aber die Herren hatten a) einen brutalen Leistungsausweis und b) Verantwortung für die Leistung des Teams übernommen. 

W_Shakespeare
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von W_Shakespeare »

Zeno hat geschrieben: 24.02.2026, 14:09
W_Shakespeare hat geschrieben: 24.02.2026, 13:50
Master hat geschrieben: 24.02.2026, 12:53 Mir scheint, einige hier drin haben wenig persönliche Erfahrung von Führungskompetenzen (resp. als Führungsperson).

Ich kenne wirklich keinen einzigen Fall, in dem eine solche Art von öffentlicher Kritik (Demütigung) in irgendeiner Art und Weise positiv für das Team war, weder kurzfristig noch langfristig. Und das schliesst nicht nur Fussball ein. Das ist Martullo-Blocher-Style und ich glaube wir sind uns einig, dass das Schrott ist und völlig unzeitgemäss. So will niemand behandelt werden oder wird so zu seinem Leistungsmaximum getrieben.
Danke! Ich habe selbst schon mehr als 1 solchen Kurs gemacht. In keinem der Kurse, wo auch Rollenspiele usw. geübt werden, hiess es jemals "Jetzt müssten sie ihre/n Mitarbeitende/n vor dem versammelten Team aber mal richtig zusammenscheissen."
In jedem dieser Kurse lernt man zudem als etwas vom ersten zuerst sein eigenes Verhalten zu hinterfragen. 

Lichtsteiners Art von "Führung" ist für mich (und auch nach Lehrbuch/Forschung) schlicht der Ausdruck einer schwachen Persönlichkeit, welche keine besseren Mittel findet, die Mitarbeiter zu führen und zu motivieren. 
Wer erfolgreich führen will, MUSS zwingend auch Verantwortung übernehmen. Diese kann nicht einfach auf die "Untergebenen" abgewälzt werden. Wer will, kann sich übrigens auch mal ins Thema "radikale Verantwortung" einlesen. 

Die ganzen Voten von wegen "es ist gut hat er mal auf den Tisch gehauen" blabla sind einfach reines Stammtisch-Gelaber und zeugen von wenig Ahnung und Reflexion. 

PS: Raz hat gestern im Forza Podcast noch vermutet, dass es wohl mit "Law&Order Stucki" abgesprochen gewesen sein könnte. Falls es stimmt: Umso schlimmer, wenn auch clubintern so miteinander umgegangen wird. 




Und was resp wie müsste man es denn jetzt machen? Das wäre jetzt interessant. Mit nur "als Chef Verantwortung übernehmen" geht es wohl nicht..sonst müsste SL ja kündigen. Konkret was genau ?
Hinstehen und sagen, dass er es nicht geschafft hat, die Mannschaft richtig einzustellen. 
Wenn er das Gefühl hat jemanden (oder die gesamte Mannschaft) kritisieren zu müssen, dann in der Kabine unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Oder halt im 1:1 mit den Spielern, die es betrifft. Zitier sie in's Büro und frag sie weshalb sie nicht 100% geben oder die Vorgaben nicht umsetzen (falls du als Trainer dieser Meinung bist).  
 

W_Shakespeare
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von W_Shakespeare »

brasilea1893 hat geschrieben: 24.02.2026, 14:27
fehler kann man SL nicht gross ankreiden. 
Kommunikativ ist er bis jetzt eine einzige Katastrophe. 
Unsympath von A-Z. Fast alle Medienvertreter sind ebenfalls befremdet. 

Es wäre ja noch einigermassen auszuhalten, wenn wenigstens der Erfolg da wäre... 
 

Schatschiri
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Schatschiri »

W_Shakespeare hat geschrieben: 24.02.2026, 14:32
Schatschiri hat geschrieben: 24.02.2026, 14:19
Master hat geschrieben: 24.02.2026, 14:19
Verantwortung zu übernehmen wäre zumindest der richtige Anfang. Das hat Lichtsteiner zu keinem Zeitpunkt.
Und weshalb sollte er kündigen? Er hat einen Vertrag in dem es um viel Geld geht, wenn er kündigt ist er das los und den Ruf ebenfalls. Lieber wartet er, bis seine Bosse ihm den Job wegnehmen, dann hat er a) das Geld oder zumindest mehr (ich kenne die Vertragsmodalitäten nicht, aber gehe davon aus) und b) kann er sagen "ich hätte es gekonnt, aber sie haben mich ja nicht gelassen".

Ich weiss einfach nicht, was alles in euch gefahren ist, dass ihr das Gefühl habt, dass diese Spiele grundsätzlich einfach keine Leistung bringen wollen. Im Gegenteil, ich gehe davon aus, dass jeder einzelne Fussballer sich präsentieren und Leistung zeigen will. Vor allem in jungen Jahren (von denen wir nun wirklich einige haben).

Und Schatschiri, bitte hör doch auf Fakten zu verdrehen, es stimmt überhaupt nichts von dem was du geschrieben hast. Weder Magath noch Gross haben jemals die Mannschaft öffentlich so gedemütigt in einem Interview (für alle die das noch nicht kapiert haben: Das ist NICHT dasselbe wie intern vor dem versammelten Team). Du wirst kein einziges Beispiel finden. Ganz ehrlich, ich wüsste gerade nicht einen Trainern, von dem ich das gehört habe. Christian Constantin kommt dem etwa noch am nächsten.

Ich verdrehe nichts, ich habe Shakespeare vor ein paar Monaten zitiert.


Doch, du hast es mal wieder 0 verstanden. 
Bei dem Post zu Magnin ging es um unbelegte "Hörensagen" Aussagen, die behaupteten Magnin hätte im Training Spieler angeschrien, und diese hätten deshalb keine Leistung mehr bringen können. Jeder der schon mal Mannschaftssport betrieben hat, weiss, dass das (auch unter Mitspielern) mehr oder weniger normal ist. 

Es ist ein massiver Unterschied ob du "intern" Spieler gerechtfertigt (oder auch nicht) kritisierst oder nach einem Spiel in aller Öffentlichkeit in den Senkel stellst und dich dabei als Chef komplett raus nimmst, als ob du keinerlei Verantwortung trägst. 

Bei Gross und Magath gab es nach einer Niederlage halt als Strafe Waldläufe oder Training mit Medizinbällen. Ob das gut war/ist sei dahin gestellt. Aber die Herren hatten a) einen brutalen Leistungsausweis und b) Verantwortung für die Leistung des Teams übernommen. 

Ob es unterschiedliche Dinge sind die du dem einen anlastest und beim anderen verteidigst überlasse ich den anderen Forumsleuten, ich für meine Teil finde es jeweils krass wie Leute hier so extrem Pro oder extrem gegen einen Trainer sein können. Ich bin zum Beispiel bei allen Trainer kritisch xD , aber erst nach einer gewissen Zeit. Ein paar Monate Zeit hat jeder verdient.

Schlussendlich gehts um den FCB und nicht um irgendwelche Trainertypen mit denen ich nichts zu tun habe. Magnin hatte keinen Erfolg und wurde zurecht entlassen und Lichtsteiner wird das Gleiche drohen, sollte er keinen Erfolg haben. Aber jetzt ist es viel zu früh das zu beurteilen.

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Vargas
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Vargas »

Du bist Spieler beim FCB und gibst bei jedem Spiel 100%, um mit dem Team erfolgreich zu sein. Du machst das Woche für Woche und merkst langsam, dass dein Körper am Limit ist. Gleichzeitig siehst du auch, dass der Verein die besten Spieler alle 6 Monate verkauft und die Neuzugänge nicht gut genug sind. Du realisierst, dass die Anfang Jahr ausgegebenen Ziele so wohl nicht zu erreichen sind. Jetzt kommt noch ein neuer Trainer der von dir wieder maximale Leistung und winner Mentalität verlangt. Du weisst, der neue Trainer hat keine Erfahrung auf diesem Level und die ersten Spiele gehen alle verloren. Wie viel Vertrauen hast du jetzt in den neuen Trainer? Wie glaubwürdig sind eigentlich die Ziele der Führung, wenn diese durch den Verkauf der besten Spieler immer wieder torpediert werden? 
Die aktuelle Krise beim FCB ist eine Krise des Systems. Dazu gehört auch das Scouting, wo nicht Qualität sondern Wiederverkaufspotential zuoberst auf der Liste steht. 

Schatschiri
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Schatschiri »

Vargas hat geschrieben: 24.02.2026, 15:35 Du bist Spieler beim FCB und gibst bei jedem Spiel 100%, um mit dem Team erfolgreich zu sein. Du machst das Woche für Woche und merkst langsam, dass dein Körper am Limit ist. Gleichzeitig siehst du auch, dass der Verein die besten Spieler alle 6 Monate verkauft und die Neuzugänge nicht gut genug sind. Du realisierst, dass die Anfang Jahr ausgegebenen Ziele so wohl nicht zu erreichen sind. Jetzt kommt noch ein neuer Trainer der von dir wieder maximale Leistung und winner Mentalität verlangt. Du weisst, der neue Trainer hat keine Erfahrung auf diesem Level und die ersten Spiele gehen alle verloren. Wie viel Vertrauen hast du jetzt in den neuen Trainer? Wie glaubwürdig sind eigentlich die Ziele der Führung, wenn diese durch den Verkauf der besten Spieler immer wieder torpediert werden? 
Die aktuelle Krise beim FCB ist eine Krise des Systems. Dazu gehört auch das Scouting, wo nicht Qualität sondern Wiederverkaufspotential zuoberst auf der Liste steht. 

Jep gut beschrieben! Im Sommer braucht es einen klaren Plan mit Fokus auf sportlichem Erfolg unter den Budgetrestriktionen, welche man hat. Kein Europa könnte kostenmässig und sportlich für Mission Meisterschaft sogar gut sein, da man dann vollen Fokus hat und weniger Spieler braucht beim sowieso schon grossen Umbruch. Klar kann man sagen international bringt grössere Anziehungskraft, aber diese müsste man erstmal richtig nutzen. Und man konnte letztes Jahr auch ohne internationale Spiele gute Spieler zu uns holen mit Otele, Traore, Metinho.

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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Master »

https://www.bzbasel.ch/sport/fc-basel-l ... ld.4125870

Fasst ziemlich viel korrekt zusammen. Die Aussagen ab ~27min zentral.
Zuletzt geändert von Master am 24.02.2026, 16:09, insgesamt 1-mal geändert.

Elduderinho86
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Elduderinho86 »

Vargas hat geschrieben: 24.02.2026, 15:35 Du bist Spieler beim FCB und gibst bei jedem Spiel 100%, um mit dem Team erfolgreich zu sein. Du machst das Woche für Woche und merkst langsam, dass dein Körper am Limit ist. Gleichzeitig siehst du auch, dass der Verein die besten Spieler alle 6 Monate verkauft und die Neuzugänge nicht gut genug sind. Du realisierst, dass die Anfang Jahr ausgegebenen Ziele so wohl nicht zu erreichen sind. Jetzt kommt noch ein neuer Trainer der von dir wieder maximale Leistung und winner Mentalität verlangt. Du weisst, der neue Trainer hat keine Erfahrung auf diesem Level und die ersten Spiele gehen alle verloren. Wie viel Vertrauen hast du jetzt in den neuen Trainer? Wie glaubwürdig sind eigentlich die Ziele der Führung, wenn diese durch den Verkauf der besten Spieler immer wieder torpediert werden? 
Die aktuelle Krise beim FCB ist eine Krise des Systems. Dazu gehört auch das Scouting, wo nicht Qualität sondern Wiederverkaufspotential zuoberst auf der Liste steht. 

Sehr spannender Beitrag.
+1
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von D4YW4LK3R »

Schatschiri hat geschrieben: 24.02.2026, 15:45
Vargas hat geschrieben: 24.02.2026, 15:35 Du bist Spieler beim FCB und gibst bei jedem Spiel 100%, um mit dem Team erfolgreich zu sein. Du machst das Woche für Woche und merkst langsam, dass dein Körper am Limit ist. Gleichzeitig siehst du auch, dass der Verein die besten Spieler alle 6 Monate verkauft und die Neuzugänge nicht gut genug sind. Du realisierst, dass die Anfang Jahr ausgegebenen Ziele so wohl nicht zu erreichen sind. Jetzt kommt noch ein neuer Trainer der von dir wieder maximale Leistung und winner Mentalität verlangt. Du weisst, der neue Trainer hat keine Erfahrung auf diesem Level und die ersten Spiele gehen alle verloren. Wie viel Vertrauen hast du jetzt in den neuen Trainer? Wie glaubwürdig sind eigentlich die Ziele der Führung, wenn diese durch den Verkauf der besten Spieler immer wieder torpediert werden? 
Die aktuelle Krise beim FCB ist eine Krise des Systems. Dazu gehört auch das Scouting, wo nicht Qualität sondern Wiederverkaufspotential zuoberst auf der Liste steht. 

Jep gut beschrieben! Im Sommer braucht es einen klaren Plan mit Fokus auf sportlichem Erfolg unter den Budgetrestriktionen, welche man hat. Kein Europa könnte kostenmässig und sportlich für Mission Meisterschaft sogar gut sein, da man dann vollen Fokus hat und weniger Spieler braucht beim sowieso schon grossen Umbruch. Klar kann man sagen international bringt grössere Anziehungskraft, aber diese müsste man erstmal richtig nutzen. Und man konnte letztes Jahr auch ohne internationale Spiele gute Spieler zu uns holen mit Otele, Traore, Metinho.

Also am besten nicht die Adjetey-Millionen in die Finger nehmen und aufrüsten, bevor man in der sportlichen Irrelevanz versinkt?
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Re: Stephan Lichtsteiner

Beitrag von Reacher »

Lichtsteiner wird spätestens in der neuen Saison U 21 Trainer sein... Denke man hat es versucht mit der Option dass er wenn es nicht geht die U21 übernehmen kann..
Zuletzt geändert von Reacher am 24.02.2026, 16:11, insgesamt 1-mal geändert.

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