W_Shakespeare hat geschrieben: 24.02.2026, 13:50
Master hat geschrieben: 24.02.2026, 12:53
Mir scheint, einige hier drin haben wenig persönliche Erfahrung von Führungskompetenzen (resp. als Führungsperson).
Ich kenne wirklich keinen einzigen Fall, in dem eine solche Art von öffentlicher Kritik (Demütigung) in irgendeiner Art und Weise positiv für das Team war, weder kurzfristig noch langfristig. Und das schliesst nicht nur Fussball ein. Das ist Martullo-Blocher-Style und ich glaube wir sind uns einig, dass das Schrott ist und völlig unzeitgemäss. So will niemand behandelt werden oder wird so zu seinem Leistungsmaximum getrieben.
Danke! Ich habe selbst schon mehr als 1 solchen Kurs gemacht. In keinem der Kurse, wo auch Rollenspiele usw. geübt werden, hiess es jemals "Jetzt müssten sie ihre/n Mitarbeitende/n vor dem versammelten Team aber mal richtig zusammenscheissen."
In jedem dieser Kurse lernt man zudem als etwas vom ersten zuerst sein eigenes Verhalten zu hinterfragen.
Lichtsteiners Art von "Führung" ist für mich (und auch nach Lehrbuch/Forschung) schlicht der Ausdruck einer schwachen Persönlichkeit, welche keine besseren Mittel findet, die Mitarbeiter zu führen und zu motivieren.
Wer erfolgreich führen will, MUSS zwingend auch Verantwortung übernehmen. Diese kann nicht einfach auf die "Untergebenen" abgewälzt werden. Wer will, kann sich übrigens auch mal ins Thema "radikale Verantwortung" einlesen.
Die ganzen Voten von wegen "es ist gut hat er mal auf den Tisch gehauen" blabla sind einfach reines Stammtisch-Gelaber und zeugen von wenig Ahnung und Reflexion.
PS: Raz hat gestern im Forza Podcast noch vermutet, dass es wohl mit "Law&Order Stucki" abgesprochen gewesen sein könnte. Falls es stimmt: Umso schlimmer, wenn auch clubintern so miteinander umgegangen wird.
Zitate von W_Shakespeare:
"Profifussball ist aber nicht Privatwirtschaft. Dir ist schon klar, dass alle Jungs, die da auf dem Platz stehen min. seit der U14 täglich liefern müssen. Die sind sich den Druck gewohnt, jederzeit aussortiert werden zu können. Alle paar Monate wird in jeder Jugendauswahl aussortiert, nennt sich Leistungsprinzip.
Übrigens etwas, das dem durchschnittlichen Bürostuhlfahrer evt. auch gut tun würde."
"Das bleibt am Ende Hörensagen.
Und: Die genau gleiche Message wird von jedem Individuum anders empfunden, kennt jeder, der mal einen Führungs- oder Kommunikationskurs belegt hat.
Magnin wurde von allen Weggefährten als zwischenmenschlich einwandfreier Typ beschrieben. Diejenigen, die das so gesagt hatten (u.a. Huggel, Strelli, Degen + A.Frei) konnten es offenbar gut mit ihm. Andere werden durch seine Art sicherlich befremdet.
Verallgemeinerungen wie "Dieser Führungsstil funktioniert nicht" oder "Raubt den Spielern jedes Selbstvertrauen" sind schlicht tendenziös und nichts anderes als EINE Meinung von Spieler XY. Solange die Mannschaft als GANZES, dies nicht so sieht ist alles i.O.
PS: Die erfolgreichste Zeit hatte der FCB unter einem der hartesten Hunde im Schweizer Fussball: Dem Polizistensohn und legendärer Fleischkappe.
Und Magath aka Quälix war auch einer der erfolgreichsten Trainer der jüngeren Bundesliga-Geschichte und menschlich bzw. im Trainingsbetrieb vermutlich ein ultra unangenehmer Typ. "
Wie heuchlerisch kann man sein? Du hast einfach deine Agenda und richtest deine Argumente genau danach aus.