tiimnoah hat geschrieben: 21.01.2026, 11:56
Typischer Junge ohne 1 Sekunde Geduld. Im Interview könnte man meinen, wie gut er ist. Der FCB ist vielleicht ehrlich mit seinen Talenten (4 Wahl auf einer Position), RedBull verspricht die goldige Welt. Macht bestimmt Spass seit Sommer mit 6 mini Kurzeinsätze für die erste Mannschaft und auch beim FC Liefering in der 2. Liga nur jedes zweite Spiel im Aufgebot. Soll bleiben wo der Pfeffer wächst.
Und für alle die immer die Nachwuchsabgänge kritisieren halt das beste Beispiel, kann mich an keinen Spieler welcher im FCB Nachwuchs war erinnern, dass er bei uns keine Chance erhielt und sich dann im jungend Alter bei einem anderen Club durchgesetzt hat.
Bei einem anderen Club sich durchsetzen ist ja noch das Eine, aber ob der Spieler dann auch den Ansprüchen des FCB genügt hätte wieder etwas anderes. Ein Pascal Schürpf oder ein Simone Grippo waren zu keiner Zeit in ihrer Karriere gut genug, um in der ersten Mannschaft des FCB eine tragende Rolle zu spielen. Für die Breite des Kaders von mir aus, aber mehr nicht.
"Verkannte Talente" aus dem FCB-Nachwuchs der letzten 25 Jahre, die während ihrem Peak beim FCB sicher eine tragende Rolle gespielt hätten, fallen mir folgende ein:
- Gökhan Inler
- Timm Klose
- Charles Pickel
- Uran Bislimi
Von den vier tut mir eigentlich nur Inler weh. Klose brauchte die Distanz zum warmen Nest, um sich weiterzuentwickeln. Pickel hat eine lange Ochsentour durch mehrere zweite Ligen absolviert. Und auch ein Bislimi hat 3 Jahre Challenge League gebraucht um dorthin zu kommen wo er jetzt ist.
Zeigt mir eigentlich, dass beim FCB im Nachwuchs schon sehr viel Verständnis dafür herrscht, was es alles braucht um im Profifussball zu bestehen. Und das ist nicht nur gut kicken und schnell rennen. Ich zweifle, ob im System Red Bull auf diese Merkmale ausserhalb des Messbaren geachtet wird. Zeigt sich ja gut, dass die besten Red Bull-Alummni meist stets im Red Bull-Ökosystem bleiben. Nur weil Spielertypen wie Aguilar im System Red Bull aufblühen, heisst das nicht, dass sie ausserhalb dieses Systems bestehen können.