Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Diskussionen rund um den FCB.
imoht_1893
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1800
Registriert: 19.05.2022, 13:25

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von imoht_1893 »

Captain_XY hat geschrieben: 04.08.2026, 09:03 Ja, genau so ist es. Solange der FCB primär als Transfermodell geführt wird, werden wir nicht nachhaltig in die Erfolgsspur zurückfinden. Ohne finanzielles Backing war diese Strategie wohl notwendig, sie stellt aber den wirtschaftlichen Erfolg über den sportlichen.
Ich verstehe vor allem nicht, wieso wir dieses Modell immer noch fahren? Haben wir wirklich immer noch so finanzielle Probleme nach den vergangenen goldenen Jahren mit diesen enormen Transfergewinnen? Das kann doch gar nicht sein. Wenn ja müsste da mal wieder investigativ journalistisch überprüft werden, ob da alles mit sauberen Dingen zu und her geht. 

Wir sollten doch mittlerweile finanziell wieder so aufgestellt sein, um ein ausgewogenens, qualitatives starkes Kader haben zu können damit man um die Meisterschaft spielen kann. Dafür braucht es halt in jeder Reihe einen Führungsspieler.  
 

Captain_XY
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 173
Registriert: 23.07.2018, 16:13

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Captain_XY »

Ich denke, weil es mittlerweile Teil der Strategie geworden ist. Solange das finanzielle Backing begrenzt ist, musst du regelmässig Transfererlöse erzielen. Das Problem ist einfach so fehlt die Kontinuität. Kaum entwickelt sich eine Mannschaft, wird sie wieder auseinandergerissen. Nachhaltigen sportlichen Erfolg kannst du so kaum aufbauen.

Usswärtsfahrer
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3954
Registriert: 26.04.2024, 11:27

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

scharteflue hat geschrieben: 03.08.2026, 22:49
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 03.08.2026, 13:42
Feanor hat geschrieben: 03.08.2026, 12:19 Die Kritik an Degen ist natürlich völlig berechtigt. Er müsste mE die Strategie wechseln, was die Talent-Transfer-Finanzierung-des-Clubs-Methode betrifft. Das war nach BB offenbar der richtige Weg, es muss nun aber eine ruhigere Politik einkehren. 

Wenn manbei aller berechtigten Frustration dann aber mit dem Vergleich ausländischer Investoren kommt, hat man wohl wirklich zu viel Sonne abbekommen. 

Unter Degen passiert viel Dummes und er ist keiner, dem ich Sympathien gegenüber hege oder gar vertraue. Dem ist leider so. Und es ist leider auch nicht so, dass der FCB eine Herzensangelegenheit für Degen ist. Das macht ihn aber noch lange nicht vergleichbar mit einem ausländischen Investor.

So lange DD Präsident ist, haben wir mit dem öffentlichen Druck die Möglichkeit, ein Korrektiv zu sein. Man sieht ja auch an den Äusserungen Degens zu Transfers, die die Fans nicht gutheissen (Schmid, Hunziker), dass DD diesen öffentlichen Druck spürt. Und auch wenn Degen nicht (nur) mit Herzblut für den Verein amtet, so traue ich ihm trotzdem eine gewisse Club-Liebe zu. 

Bei einem Investor sehe ich diese Möglichkeiten nicht. 

Ansonsten wurde von Fondue und co. ja ausgiebig erörtert, welche weitere Gefahren mit ausländischen Investoren einherkommen.

Die Ironie, Degen zu verteufeln, weil die Basler DNA nicht vorhanden sei, und ihn mit einem ausländischen Investoren zu ersetzen, weil dann - so die haltlose Hoffnung - mehr Geld zur Verfügung da sei, werde ich aber keine Sekunde verstehen können.


V.a. gibts mit CH-Fussball in den wenigsten Fällen tatsächlich Geld zu verdienen. Und wenns doch passieren sollte, ist ein ausländischer Investor doch der Allererste, der das Plus für sich abschöpft und der Verein hat einen Scheissdreck davon. Verstehe solche Aussagen wie "ein ausländischer Investor wäre sehr wahrscheinlich erfolgreicher" hinten und vorne nicht, das ist einfach nur naives Wunschdenken und nichts anderes.
....
Zu letzt hat ein Lokaler Clubbesitzer (nach grossen erfolgen) den Club an den erstbesten lokalen Halodri verschachert. Der hat dann das Geld verheizt und den Club, kruz vorm abserbeln, an den nächsten lokalen vertickt (der auch bei GC und YB einsteigen wollte aber die waren clever genug). Und nun stehen wir hier und überlegen ob der vielleicht doch besser wieder weg sollte.
Auch nicht nur eine Erfolgsgeschichte, diese Basler-Gene.
 

Klar, von inländischen Mäzenen und Investoren haben wir noch gar nicht gesprochen, da gibts auch reihenweise gruslige Beispiele. Die Rihs-Nasen in Bern wollten ja vor den ersten Neuzeit-Titeln auch abspringen, 2022 den Verein ins Ausland verkaufen. Bei SG war die Übernahme auch knapp vor ein paar Monaten. Constantin hat einen mittleren bis wohl eher hohen zweistelligen Millionenbetrag verlocht, Canepa in den letzten 2 Bilanzen 18 Mio. bei einem jährlichen Budget von um die 30 Mio. (!). Und das sind nur die aktuellen Beispiele, könnte man endlos fortführen.

Bei uns sind die halt die Erwartungen immer noch so, dass sich viele wieder die goldenen H&H-Zeiten nicht nur erhoffen, sondern sogar erwarten und das immer so schnell wie möglich. Man muss sich nur die ganze Negativität hier drin reinziehen, wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden. Dabei entsprichts überhaupt nicht mehr der wirtschaftlichen Realität, YB und Lugano sind längst uns enteilt, was Spielerlöhne und damit Kaderqualität betrifft (Giallanza hat das gestern im FCB Total treffend auf den Punkt gebracht). Der Verein soll selbsttragend ohne Geldgeber funktionieren, ein hehres Ziel in dieser wirtschaftlichen Gesamtlage.
Zuletzt geändert von Usswärtsfahrer am 04.08.2026, 10:21, insgesamt 2-mal geändert.

NaSrI
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2620
Registriert: 13.06.2007, 21:58
Wohnort: Rhygass bis zum Spaletor

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von NaSrI »

Captain_XY hat geschrieben: 04.08.2026, 10:01 Ich denke, weil es mittlerweile Teil der Strategie geworden ist. Solange das finanzielle Backing begrenzt ist, musst du regelmässig Transfererlöse erzielen. Das Problem ist einfach so fehlt die Kontinuität. Kaum entwickelt sich eine Mannschaft, wird sie wieder auseinandergerissen. Nachhaltigen sportlichen Erfolg kannst du so kaum aufbauen.

Genau, das war beim FCB ja eigentlich schon immer Teil des Modells. Der Unterschied war nur, dass wir damals mit den vielen Baslern einen harten Kern hatten, der über Jahre zusammenblieb und der Mannschaft Stabilität gegeben hat. Spieler wie Frei, Streller, Huggel oder Zuffi waren das Gerüst, um das herum man Talente entwickeln und später verkaufen konnte.
Heute funktioniert das leider nicht mehr gleich. Selbst Spieler, die eigentlich als Identifikationsfiguren und zukünftige Führungsspieler aufgebaut werden, verlassen den Verein früher als erwartet. Wenn dann sogar jemand wie Schmid geht, wird es enorm schwierig, ein stabiles Gerüst aufzubauen. Kaum hat man eine Mannschaft entwickelt und Automatismen geschaffen, muss man wieder von vorne anfangen.
Transfererlöse sind für den FCB nach wie vor wichtig und oft notwendig. Das Problem ist nicht das Verkaufen an sich, sondern dass mittlerweile auch die Spieler wegfallen, die früher den Kern der Mannschaft gebildet haben. So fehlt die Kontinuität, und nachhaltiger sportlicher Erfolg wird deutlich schwieriger.

Usswärtsfahrer
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3954
Registriert: 26.04.2024, 11:27

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

Vargas hat geschrieben: 03.08.2026, 21:25
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 03.08.2026, 19:31 @Sportchef: jo, Tsunemoto ist wirklich ein Rätsel. Entweder liegts an den langen Ausfällen oder wir sind schon beim Trainer.
Wenn ein Spieler keine Flanken mehr richtig reinbringt liegts am Trainer? Wenn er plötzlich kaum mehr Zweikämpfe gewinnt liegts am Trainer? 
 

Nein, natürlich nicht. Deshalb noch die Vermutung mit den langen Ausfällen (das war ja mit glaubich zwei kurzen Unterbrüchen von September bis Mai). Andersrum kann man wohl kaum bestreiten, dass unter Lichtsteiner kein Spieler besser wurden, oder wie siehst du das?

El Pibe - Valderrama
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 556
Registriert: 21.05.2018, 00:30

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von El Pibe - Valderrama »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 04.08.2026, 10:19
scharteflue hat geschrieben: 03.08.2026, 22:49
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 03.08.2026, 13:42

V.a. gibts mit CH-Fussball in den wenigsten Fällen tatsächlich Geld zu verdienen. Und wenns doch passieren sollte, ist ein ausländischer Investor doch der Allererste, der das Plus für sich abschöpft und der Verein hat einen Scheissdreck davon. Verstehe solche Aussagen wie "ein ausländischer Investor wäre sehr wahrscheinlich erfolgreicher" hinten und vorne nicht, das ist einfach nur naives Wunschdenken und nichts anderes.
....
Zu letzt hat ein Lokaler Clubbesitzer (nach grossen erfolgen) den Club an den erstbesten lokalen Halodri verschachert. Der hat dann das Geld verheizt und den Club, kruz vorm abserbeln, an den nächsten lokalen vertickt (der auch bei GC und YB einsteigen wollte aber die waren clever genug). Und nun stehen wir hier und überlegen ob der vielleicht doch besser wieder weg sollte.
Auch nicht nur eine Erfolgsgeschichte, diese Basler-Gene.

Klar, von inländischen Mäzenen und Investoren haben wir noch gar nicht gesprochen, da gibts auch reihenweise gruslige Beispiele. Die Rihs-Nasen in Bern wollten ja vor den ersten Neuzeit-Titeln auch abspringen, 2022 den Verein ins Ausland verkaufen. Bei SG war die Übernahme auch knapp vor ein paar Monaten. Constantin hat einen mittleren bis wohl eher hohen zweistelligen Millionenbetrag verlocht, Canepa in den letzten 2 Bilanzen 18 Mio. bei einem jährlichen Budget von um die 30 Mio. (!). Und das sind nur die aktuellen Beispiele, könnte man endlos fortführen.

Bei uns sind die halt die Erwartungen immer noch so, dass sich viele wieder die goldenen H&H-Zeiten nicht nur erhoffen, sondern sogar erwarten und das immer so schnell wie möglich. Man muss sich nur die ganze Negativität hier drin reinziehen, wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden. Dabei entsprichts überhaupt nicht mehr der wirtschaftlichen Realität, YB und Lugano sind längst uns enteilt, was Spielerlöhne und damit Kaderqualität betrifft (Giallanza hat das gestern im FCB Total treffend auf den Punkt gebracht). Der Verein soll selbsttragend ohne Geldgeber funktionieren, ein hehres Ziel in dieser wirtschaftlichen Gesamtlage.
Finanzielle Kennzahlen widersprechen dem klar (Quelle: assets-eu-01.kc-usercontent.com/3668e732-8a21-0181-1c69-be073a63937a/116532f0-0770-4a84-a419-c4d1843b2b9f/Publikation_Finanzinformationen_UEFA_2025.pdf )


Personalaufwand Lugano 2025: 21.4 MCHF
Personalaufwand FC Basel 2025: 40 MCHF

Italoschweizer
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 134
Registriert: 25.08.2025, 12:53

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Italoschweizer »

El Pibe - Valderrama hat geschrieben: 04.08.2026, 10:46
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 04.08.2026, 10:19
scharteflue hat geschrieben: 03.08.2026, 22:49
Zu letzt hat ein Lokaler Clubbesitzer (nach grossen erfolgen) den Club an den erstbesten lokalen Halodri verschachert. Der hat dann das Geld verheizt und den Club, kruz vorm abserbeln, an den nächsten lokalen vertickt (der auch bei GC und YB einsteigen wollte aber die waren clever genug). Und nun stehen wir hier und überlegen ob der vielleicht doch besser wieder weg sollte.
Auch nicht nur eine Erfolgsgeschichte, diese Basler-Gene.

Klar, von inländischen Mäzenen und Investoren haben wir noch gar nicht gesprochen, da gibts auch reihenweise gruslige Beispiele. Die Rihs-Nasen in Bern wollten ja vor den ersten Neuzeit-Titeln auch abspringen, 2022 den Verein ins Ausland verkaufen. Bei SG war die Übernahme auch knapp vor ein paar Monaten. Constantin hat einen mittleren bis wohl eher hohen zweistelligen Millionenbetrag verlocht, Canepa in den letzten 2 Bilanzen 18 Mio. bei einem jährlichen Budget von um die 30 Mio. (!). Und das sind nur die aktuellen Beispiele, könnte man endlos fortführen.

Bei uns sind die halt die Erwartungen immer noch so, dass sich viele wieder die goldenen H&H-Zeiten nicht nur erhoffen, sondern sogar erwarten und das immer so schnell wie möglich. Man muss sich nur die ganze Negativität hier drin reinziehen, wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden. Dabei entsprichts überhaupt nicht mehr der wirtschaftlichen Realität, YB und Lugano sind längst uns enteilt, was Spielerlöhne und damit Kaderqualität betrifft (Giallanza hat das gestern im FCB Total treffend auf den Punkt gebracht). Der Verein soll selbsttragend ohne Geldgeber funktionieren, ein hehres Ziel in dieser wirtschaftlichen Gesamtlage.
Finanzielle Kennzahlen widersprechen dem klar (Quelle: assets-eu-01.kc-usercontent.com/3668e732-8a21-0181-1c69-be073a63937a/116532f0-0770-4a84-a419-c4d1843b2b9f/Publikation_Finanzinformationen_UEFA_2025.pdf )


Personalaufwand Lugano 2025: 21.4 MCHF
Personalaufwand FC Basel 2025: 40 MCHF

Das widerspricht aber nicht der Kernaussagen da der Fc Lugano deutlich kleiner aufgestellt ist

St.Jakobs Park
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2363
Registriert: 10.05.2008, 09:45

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von St.Jakobs Park »

Bedenklich finde ich, dass YB trotz eines Personalaufwandes von rund 45 Millionen Franken nur etwa 5 Millionen mehr Personalaufwand hat als wir und gefühlt trotzdem deutlich bessere Löhne zahlen sowie erfahrenere Spieler verpflichten kann.

Personalaufwand: 

YB: 45Mio
Basel: 40 Mio

Wohin geht das ganze Geld hin? 

El Pibe - Valderrama
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 556
Registriert: 21.05.2018, 00:30

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von El Pibe - Valderrama »

Italoschweizer hat geschrieben: 04.08.2026, 10:55
El Pibe - Valderrama hat geschrieben: 04.08.2026, 10:46
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 04.08.2026, 10:19

Klar, von inländischen Mäzenen und Investoren haben wir noch gar nicht gesprochen, da gibts auch reihenweise gruslige Beispiele. Die Rihs-Nasen in Bern wollten ja vor den ersten Neuzeit-Titeln auch abspringen, 2022 den Verein ins Ausland verkaufen. Bei SG war die Übernahme auch knapp vor ein paar Monaten. Constantin hat einen mittleren bis wohl eher hohen zweistelligen Millionenbetrag verlocht, Canepa in den letzten 2 Bilanzen 18 Mio. bei einem jährlichen Budget von um die 30 Mio. (!). Und das sind nur die aktuellen Beispiele, könnte man endlos fortführen.

Bei uns sind die halt die Erwartungen immer noch so, dass sich viele wieder die goldenen H&H-Zeiten nicht nur erhoffen, sondern sogar erwarten und das immer so schnell wie möglich. Man muss sich nur die ganze Negativität hier drin reinziehen, wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden. Dabei entsprichts überhaupt nicht mehr der wirtschaftlichen Realität, YB und Lugano sind längst uns enteilt, was Spielerlöhne und damit Kaderqualität betrifft (Giallanza hat das gestern im FCB Total treffend auf den Punkt gebracht). Der Verein soll selbsttragend ohne Geldgeber funktionieren, ein hehres Ziel in dieser wirtschaftlichen Gesamtlage.
Finanzielle Kennzahlen widersprechen dem klar (Quelle: assets-eu-01.kc-usercontent.com/3668e732-8a21-0181-1c69-be073a63937a/116532f0-0770-4a84-a419-c4d1843b2b9f/Publikation_Finanzinformationen_UEFA_2025.pdf )


Personalaufwand Lugano 2025: 21.4 MCHF
Personalaufwand FC Basel 2025: 40 MCHF

Das widerspricht aber nicht der Kernaussagen da der Fc Lugano deutlich kleiner aufgestellt ist

Ja ist kleiner, aber 20 MCHF mehr Personalaufwand nur die Verwaltung würde ja bei einem durchschnittlichen Personalaufwand von Verwaltungspersonal von etwa 100k pa, etwa 200 FTE mehr sein als Lugano. Naja um es vorsichtig zu formulieren, das halte ich für nicht realistisch bzw da müsste man krass den Rotstift ansetzten 

El Pibe - Valderrama
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 556
Registriert: 21.05.2018, 00:30

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von El Pibe - Valderrama »

St.Jakobs Park hat geschrieben: 04.08.2026, 11:11 Bedenklich finde ich, dass YB trotz eines Personalaufwandes von rund 45 Millionen Franken nur etwa 5 Millionen mehr Personalaufwand hat als wir und gefühlt trotzdem deutlich bessere Löhne zahlen sowie erfahrenere Spieler verpflichten kann.

Personalaufwand: 

YB: 45Mio
Basel: 40 Mio

Wohin geht das ganze Geld hin? 
Vor allem wenn man bedenkt, dass bei YB anders als bei den anderen Vereinen nicht nur der Fussball drin ist, sondern auch der Stadionbetrieb und die Gastro AG. "Das bedeutet: Dinge wie Eigenkapital, Personalaufwand oder kommerzielle Aktivitäten beziehen sich nicht nur auf die Sparte Fussball, sondern auch auf andere Bereiche." (Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/yb-fcb-fcz ... 5109312496)
 

D-Balkon
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 6797
Registriert: 22.02.2008, 15:39

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von D-Balkon »

Verglichet doch nit Löhn vo Verein wo vermuetlig happig Erfolgsprämie hän miese zahle well sie Double gholt hän und vo Verein wo e Totals versage an Daag glegt hän.
Wenn ich mi nit tüsch hän mir im 24 öbis zwüsche 30 und 35 Lohnköschte kha.
Im 26 wirds vermuetlig au wieder einges tiefer si wie im 25.

Benutzeravatar
dasrotehaus
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1486
Registriert: 22.02.2015, 18:10

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von dasrotehaus »

badcop hat geschrieben: 04.08.2026, 08:43 Solange DD den Durchlauferhitzer spielt und es in jeder Transferperiode dutzende Wechsel gibt, müssen wir uns mit Durchschnittstrainer begnügen und hoffen, dass es ev all paar Jahre einen positiven Ausrutscher noch oben gibt (siehe Doublesaison). Find ich scheisse, muss man halt akzeptieren!
oder fernbleiben.
 

Italoschweizer
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 134
Registriert: 25.08.2025, 12:53

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Italoschweizer »

El Pibe - Valderrama hat geschrieben: 04.08.2026, 11:19
Italoschweizer hat geschrieben: 04.08.2026, 10:55
El Pibe - Valderrama hat geschrieben: 04.08.2026, 10:46
Finanzielle Kennzahlen widersprechen dem klar (Quelle: assets-eu-01.kc-usercontent.com/3668e732-8a21-0181-1c69-be073a63937a/116532f0-0770-4a84-a419-c4d1843b2b9f/Publikation_Finanzinformationen_UEFA_2025.pdf )


Personalaufwand Lugano 2025: 21.4 MCHF
Personalaufwand FC Basel 2025: 40 MCHF

Das widerspricht aber nicht der Kernaussagen da der Fc Lugano deutlich kleiner aufgestellt ist

Ja ist kleiner, aber 20 MCHF mehr Personalaufwand nur die Verwaltung würde ja bei einem durchschnittlichen Personalaufwand von Verwaltungspersonal von etwa 100k pa, etwa 200 FTE mehr sein als Lugano. Naja um es vorsichtig zu formulieren, das halte ich für nicht realistisch bzw da müsste man krass den Rotstift ansetzten 

Die 20m Differenz sind nur wegen der Erfolgs Prämien aus der Double saison.
Der normale Personalaufwand wäre bei 32m

El Pibe - Valderrama
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 556
Registriert: 21.05.2018, 00:30

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von El Pibe - Valderrama »

Italoschweizer hat geschrieben: 04.08.2026, 11:47
El Pibe - Valderrama hat geschrieben: 04.08.2026, 11:19
Italoschweizer hat geschrieben: 04.08.2026, 10:55

Das widerspricht aber nicht der Kernaussagen da der Fc Lugano deutlich kleiner aufgestellt ist

Ja ist kleiner, aber 20 MCHF mehr Personalaufwand nur die Verwaltung würde ja bei einem durchschnittlichen Personalaufwand von Verwaltungspersonal von etwa 100k pa, etwa 200 FTE mehr sein als Lugano. Naja um es vorsichtig zu formulieren, das halte ich für nicht realistisch bzw da müsste man krass den Rotstift ansetzten 

Die 20m Differenz sind nur wegen der Erfolgs Prämien aus der Double saison.
Der normale Personalaufwand wäre bei 32m

Du scheinst meinen Punkt nicht ganz zu erfassen. Ich erkläre ihn nochmals möglichst einfach.

Ausgangsbehauptung: Der FC Lugano ist dem FC Basel bei den Löhnen längst enteilt.

Diese Aussage ist qualitativ, nicht quantitativ. Was bedeutet denn “enteilt” in Zahlen? Für mich wäre:

* 10–20 % höherer Personalaufwand = leichter Vorsprung
* 20–40 % höher = Vorsprung
* ab rund 40 % höher = “enteilt”

Nehmen wir als Beispiel an, der Personalaufwand des FC Basel beträgt 30 Mio. CHF. Dann müsste Lugano bei etwa 42 Mio. CHF liegen, damit man ernsthaft von “enteilt” sprechen könnte.

Die bekannten Zahlen zeigen aber genau das Gegenteil: Für 2025 liegt der Unterschied bei rund 20 Mio. CHF zugunsten des FC Basel. Eher könnte man also sagen, der FC Basel sei dem FC Lugano beim Personalaufwand enteilt.

Selbst wenn man deine Argumentation übernimmt und die Differenz auf rund 12 Mio. CHF reduziert. 12 Mio. CHF entsprechen bei durchschnittlichen Personalkosten von rund 100’000 CHF pro Mitarbeiter immer noch ungefähr 120 zusätzlichen Vollzeitstellen. Selbst unter dieser Annahme lägen die eigentlichen Personalkosten beider Vereine ungefähr auf gleichem Niveau – von einem “Lugano ist dem FCB längst enteilt” kann also keine Rede sein.

Dies basierend auf den vorliegenden Fakten. Es sei denn du bist Wirtschaftsprüfer und prüfst sowohl den FC Lugano als auch den FC Basel und hast insights.

Usswärtsfahrer
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3954
Registriert: 26.04.2024, 11:27

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

El Pibe - Valderrama hat geschrieben: 04.08.2026, 10:46
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 04.08.2026, 10:19 Bei uns sind die halt die Erwartungen immer noch so, dass sich viele wieder die goldenen H&H-Zeiten nicht nur erhoffen, sondern sogar erwarten und das immer so schnell wie möglich. Man muss sich nur die ganze Negativität hier drin reinziehen, wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden. Dabei entsprichts überhaupt nicht mehr der wirtschaftlichen Realität, YB und Lugano sind längst uns enteilt, was Spielerlöhne und damit Kaderqualität betrifft (Giallanza hat das gestern im FCB Total treffend auf den Punkt gebracht). Der Verein soll selbsttragend ohne Geldgeber funktionieren, ein hehres Ziel in dieser wirtschaftlichen Gesamtlage.
Finanzielle Kennzahlen widersprechen dem klar (Quelle: assets-eu-01.kc-usercontent.com/3668e732-8a21-0181-1c69-be073a63937a/116532f0-0770-4a84-a419-c4d1843b2b9f/Publikation_Finanzinformationen_UEFA_2025.pdf )


Personalaufwand Lugano 2025: 21.4 MCHF
Personalaufwand FC Basel 2025: 40 MCHF

Ja, natürlich. Bei uns sind alle Angestellten der jeweiligen Kapitalgesellschaften enthalten, der FCB hat einen grossen Vereins- und Nachwuchsapparat inkl. Frauenabteilung, Ti

Lugano darf aufgrund des Financial Fairplays in 3 Jahren nicht mehr als 60 Mio. ausgeben, als sie einnehmen. Das mag nach viel klingen, aufgrund der kaum vorhandenen Einnahmen schrumpft das Budget so aber schnell zusammen. Dazu versuchen sie so wenig wie möglich an Infrastruktur in dieses Budget zu integrieren: Verwaltung, Marketing, Ticketing, Merchandising, Medien, Stadion-/Spieltagslogistik usw. sind da eh nicht drin, vielleicht werden sogar Boni und Prämien für die Eins-Spieler nicht da enthalten, keine Ahnung, wissen wir nicht.

Um YB noch reinzunehmen: ich wette darauf, dass YB die viel höheren Grundgehälter bezahlt als der FCB, der wiederum stark leistungsbezogene Verträge anbietet. Ob der Vereins- und Nachwuchsapparat kleiner ist als bei uns? Wahrscheinlich schon.

Was ich damit sagen will: das sind garantiert nicht einfach 1:1 die exakten Löhne der jeweils ersten Mannschaften und welche Vereinsbereiche wie in welchem Budgetteil integriert sind, wissen wir ebenso wenig.

Benutzeravatar
fcbblog.ch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3464
Registriert: 04.06.2017, 13:14

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von fcbblog.ch »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 04.08.2026, 16:18
El Pibe - Valderrama hat geschrieben: 04.08.2026, 10:46
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 04.08.2026, 10:19 Bei uns sind die halt die Erwartungen immer noch so, dass sich viele wieder die goldenen H&H-Zeiten nicht nur erhoffen, sondern sogar erwarten und das immer so schnell wie möglich. Man muss sich nur die ganze Negativität hier drin reinziehen, wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden. Dabei entsprichts überhaupt nicht mehr der wirtschaftlichen Realität, YB und Lugano sind längst uns enteilt, was Spielerlöhne und damit Kaderqualität betrifft (Giallanza hat das gestern im FCB Total treffend auf den Punkt gebracht). Der Verein soll selbsttragend ohne Geldgeber funktionieren, ein hehres Ziel in dieser wirtschaftlichen Gesamtlage.
Finanzielle Kennzahlen widersprechen dem klar (Quelle: assets-eu-01.kc-usercontent.com/3668e732-8a21-0181-1c69-be073a63937a/116532f0-0770-4a84-a419-c4d1843b2b9f/Publikation_Finanzinformationen_UEFA_2025.pdf )


Personalaufwand Lugano 2025: 21.4 MCHF
Personalaufwand FC Basel 2025: 40 MCHF

Ja, natürlich. Bei uns sind alle Angestellten der jeweiligen Kapitalgesellschaften enthalten, der FCB hat einen grossen Vereins- und Nachwuchsapparat inkl. Frauenabteilung, Ti

Lugano darf aufgrund des Financial Fairplays in 3 Jahren nicht mehr als 60 Mio. ausgeben, als sie einnehmen. Das mag nach viel klingen, aufgrund der kaum vorhandenen Einnahmen schrumpft das Budget so aber schnell zusammen. Dazu versuchen sie so wenig wie möglich an Infrastruktur in dieses Budget zu integrieren: Verwaltung, Marketing, Ticketing, Merchandising, Medien, Stadion-/Spieltagslogistik usw. sind da eh nicht drin, vielleicht werden sogar Boni und Prämien für die Eins-Spieler nicht da enthalten, keine Ahnung, wissen wir nicht.

Um YB noch reinzunehmen: ich wette darauf, dass YB die viel höheren Grundgehälter bezahlt als der FCB, der wiederum stark leistungsbezogene Verträge anbietet. Ob der Vereins- und Nachwuchsapparat kleiner ist als bei uns? Wahrscheinlich schon.

Was ich damit sagen will: das sind garantiert nicht einfach 1:1 die exakten Löhne der jeweils ersten Mannschaften und welche Vereinsbereiche wie in welchem Budgetteil integriert sind, wissen wir ebenso wenig.
Das wäre dann Betrug im grossen Stil - na klar, wenn wir das annehmen, dann hat natürlich jeder Club mehr Geld... was für ein Blödsinn.
 

El Pibe - Valderrama
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 556
Registriert: 21.05.2018, 00:30

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von El Pibe - Valderrama »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 04.08.2026, 16:18
El Pibe - Valderrama hat geschrieben: 04.08.2026, 10:46
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 04.08.2026, 10:19 Bei uns sind die halt die Erwartungen immer noch so, dass sich viele wieder die goldenen H&H-Zeiten nicht nur erhoffen, sondern sogar erwarten und das immer so schnell wie möglich. Man muss sich nur die ganze Negativität hier drin reinziehen, wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden. Dabei entsprichts überhaupt nicht mehr der wirtschaftlichen Realität, YB und Lugano sind längst uns enteilt, was Spielerlöhne und damit Kaderqualität betrifft (Giallanza hat das gestern im FCB Total treffend auf den Punkt gebracht). Der Verein soll selbsttragend ohne Geldgeber funktionieren, ein hehres Ziel in dieser wirtschaftlichen Gesamtlage.
Finanzielle Kennzahlen widersprechen dem klar (Quelle: assets-eu-01.kc-usercontent.com/3668e732-8a21-0181-1c69-be073a63937a/116532f0-0770-4a84-a419-c4d1843b2b9f/Publikation_Finanzinformationen_UEFA_2025.pdf )


Personalaufwand Lugano 2025: 21.4 MCHF
Personalaufwand FC Basel 2025: 40 MCHF

Ja, natürlich. Bei uns sind alle Angestellten der jeweiligen Kapitalgesellschaften enthalten, der FCB hat einen grossen Vereins- und Nachwuchsapparat inkl. Frauenabteilung, Ti

Lugano darf aufgrund des Financial Fairplays in 3 Jahren nicht mehr als 60 Mio. ausgeben, als sie einnehmen. Das mag nach viel klingen, aufgrund der kaum vorhandenen Einnahmen schrumpft das Budget so aber schnell zusammen. Dazu versuchen sie so wenig wie möglich an Infrastruktur in dieses Budget zu integrieren: Verwaltung, Marketing, Ticketing, Merchandising, Medien, Stadion-/Spieltagslogistik usw. sind da eh nicht drin, vielleicht werden sogar Boni und Prämien für die Eins-Spieler nicht da enthalten, keine Ahnung, wissen wir nicht.

Um YB noch reinzunehmen: ich wette darauf, dass YB die viel höheren Grundgehälter bezahlt als der FCB, der wiederum stark leistungsbezogene Verträge anbietet. Ob der Vereins- und Nachwuchsapparat kleiner ist als bei uns? Wahrscheinlich schon.

Was ich damit sagen will: das sind garantiert nicht einfach 1:1 die exakten Löhne der jeweils ersten Mannschaften und welche Vereinsbereiche wie in welchem Budgetteil integriert sind, wissen wir ebenso wenig.
In deiner Argumentation stecken sehr viele Mutmassungen und persönliches Bauchgefühl, aber nur wenige belastbare Fakten. Einige der Aussagen sind deshalb sehr spekulativ.

Auf Basis der verfügbaren Zahlen ist die Aussage, Lugano sei dem FC Basel lohntechnisch enteilt, nicht haltbar.
Personalaufwand 2025:
  • Lugano: 21.4 Mio. CHF
  • FC Basel: 40 Mio. CHF
Selbst wenn die Annahme stimmen würde, dass bei Lugano im Personalaufwand praktisch nur die erste Mannschaft enthalten ist, kennen wir ungefähr die Grössenordnung des übrigen Personalaufwands beim FC Basel.

Im Geschäftsbericht 2021 des FC Basel (als noch detaillierte Angaben veröffentlicht wurden) betrug der gesamte Personalaufwand 34 Mio. CHF. Davon entfielen 22 Mio. CHF auf den Spielerkader und Trainerstab der ersten Mannschaft, die restlichen 12 Mio. CHF auf den übrigen Vereins- und Verwaltungsapparat. (Quelle: Anhang «Personalaufwand» im Geschäftsbericht: https://storage.aico.swiss/19839_61ea00 ... 49d5ef.pdf)
Es gibt keine Hinweise darauf, dass dieser übrige Personalaufwand unter David Degen massiv angestiegen ist. Zieht man diese 12 Mio. CHF vom heutigen Personalaufwand ab, verbleiben rund 28 Mio. CHF für die erste Mannschaft. Auch damit liegt der Personalaufwand immer noch deutlich über jenem von Lugano.
 
Ausserdem: Wenn du dir den Bilanz- und Erfolgsrechnungsvergleich der Clubs angesehen hättest, wäre auch ersichtlich, woher Luganos Erträge stammen. Unter den «sonstigen betrieblichen Erträgen» sind bei Lugano rund 28 Mio. CHF Zuschüsse der Eigentümer enthalten. Zum Vergleich: Bei Servette sind es rund 25 Mio. CHF (Rolex), beim FC Zürich rund 12 Mio. CHF (Canepa).

Falls du darauf antwortest, wäre ich froh, wenn wir bei den nachprüfbaren Fakten bleiben und auf Stammtisch-Mutmassungen verzichten.

 

Schatschiri
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2260
Registriert: 28.08.2024, 13:33

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Schatschiri »

Dass YB mehr investiert und das Geld für unmittelbare Leistung einsetzt sind wir uns denke ich alle einig. Aber, dass uns andere Vereine entwischt sein sollen ist und bleibt für mich eine Mär. Andere Vereine können finanziell einfach nur dank Investoren überleben, da sie massiv weniger Zuschauer und Merchandising Einnahmen haben als wir. Deswegen investieren sie aber nicht mehr als der FCB, müssen aber weniger sorgfältig wirtschaften. Ausserdem setzen sie wie YB das Geld mehr für sofortige Leistungsfähigkeit ein und haben Spieler die auch dort sein wollen. Dies merkt man hier nicht immer. Deswegen haben diese Vereine auch viel mehr Stetigkeit im Kader und auch bei den Trainern. Leider spiegelt sich das dann auch auf dem Platz wieder.

St.Jakobs Park
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2363
Registriert: 10.05.2008, 09:45

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von St.Jakobs Park »

Hunziker wäre genau so ein Spieler gewesen: Nicht gut genug aber auch fast zu alt für das Ausland. dafür ein gutet Super-League-Spieler. Einer, der länger geblieben wäre und dem Team Stabilität gegeben hätte.

Dazu kommt: Er ist in Basel geboren, ein Mentalitätsspieler und identifiziert sich mit dem Verein. Er bringt genau das mit, was uns aktuell fehlt.

Ich bin überzeugt, dass ein Hunziker Trikot zu den drei meistverkauften Trikots in Basel gehört hätte. Man hätte ihm einfach den offenen Konkurrenzkampf um den Platz als Stürmer Nummer 1 oder 2 versprechen müssen. Für mich ist Ajeti ohnehin nur die Nummer 3.

Benutzeravatar
Konter
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 6427
Registriert: 16.05.2014, 22:09

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Konter »

 
Schatschiri hat geschrieben: 04.08.2026, 17:37 Dass YB mehr investiert und das Geld für unmittelbare Leistung einsetzt sind wir uns denke ich alle einig. Aber, dass uns andere Vereine entwischt sein sollen ist und bleibt für mich eine Mär. Andere Vereine können finanziell einfach nur dank Investoren überleben, da sie massiv weniger Zuschauer und Merchandising Einnahmen haben als wir. Deswegen investieren sie aber nicht mehr als der FCB, müssen aber weniger sorgfältig wirtschaften. Ausserdem setzen sie wie YB das Geld mehr für sofortige Leistungsfähigkeit ein und haben Spieler die auch dort sein wollen. Dies merkt man hier nicht immer. Deswegen haben diese Vereine auch viel mehr Stetigkeit im Kader und auch bei den Trainern. Leider spiegelt sich das dann auch auf dem Platz wieder.
Am Gesamtpersonalaufwand ist es schwierig, die Spielerlöhne zu vergleichen. 

Lässt man die Erfolgsprämien weg, dann zahlt YB sicherlich die höchsten Löhne. Vor allem in dieser Saison, das ist ja krank, was die für ein Kader haben. 

Basel und Lugano würde ich bezüglich Spielerlöhne aktuell auf eine Stufe stellen. Evtl. hat Lugano die leicht höheren Basislöhne, da sie nicht so erfolgsabhängig sind, wenn der Investor bereit ist, in einem Jahr ca. 30 Mio einzuschiessen.  

Dahinter kommen dann Sion, FCZ und St. Gallen. Sion kann aber diese Löhne auch nur wegen CC zahlen und der FCZ wegen den Canepas. St. Gallen arbeitet wirtschaftlich sehr gut.

Das Geld ist aber leider nicht die einzige Prämisse, die Erfolg bringt. Es liegt auch an der Führung selbst und da muss man leider sagen, dass in Lugano, YB (mit Abstrichen, die hatten ja 2 Seuchensaisons hinter sich, sind jetzt aber auf einem guten Weg) St. Gallen und sogar in Sion diesbezüglich einfach besser gearbeitet wird, als in Basel. 

Usswärtsfahrer
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3954
Registriert: 26.04.2024, 11:27

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

El Pibe - Valderrama hat geschrieben: 04.08.2026, 17:17
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 04.08.2026, 16:18
El Pibe - Valderrama hat geschrieben: 04.08.2026, 10:46
Finanzielle Kennzahlen widersprechen dem klar (Quelle: assets-eu-01.kc-usercontent.com/3668e732-8a21-0181-1c69-be073a63937a/116532f0-0770-4a84-a419-c4d1843b2b9f/Publikation_Finanzinformationen_UEFA_2025.pdf )


Personalaufwand Lugano 2025: 21.4 MCHF
Personalaufwand FC Basel 2025: 40 MCHF

Ja, natürlich. Bei uns sind alle Angestellten der jeweiligen Kapitalgesellschaften enthalten, der FCB hat einen grossen Vereins- und Nachwuchsapparat inkl. Frauenabteilung, Ti

Lugano darf aufgrund des Financial Fairplays in 3 Jahren nicht mehr als 60 Mio. ausgeben, als sie einnehmen. Das mag nach viel klingen, aufgrund der kaum vorhandenen Einnahmen schrumpft das Budget so aber schnell zusammen. Dazu versuchen sie so wenig wie möglich an Infrastruktur in dieses Budget zu integrieren: Verwaltung, Marketing, Ticketing, Merchandising, Medien, Stadion-/Spieltagslogistik usw. sind da eh nicht drin, vielleicht werden sogar Boni und Prämien für die Eins-Spieler nicht da enthalten, keine Ahnung, wissen wir nicht.

Um YB noch reinzunehmen: ich wette darauf, dass YB die viel höheren Grundgehälter bezahlt als der FCB, der wiederum stark leistungsbezogene Verträge anbietet. Ob der Vereins- und Nachwuchsapparat kleiner ist als bei uns? Wahrscheinlich schon.

Was ich damit sagen will: das sind garantiert nicht einfach 1:1 die exakten Löhne der jeweils ersten Mannschaften und welche Vereinsbereiche wie in welchem Budgetteil integriert sind, wissen wir ebenso wenig.
In deiner Argumentation stecken sehr viele Mutmassungen und persönliches Bauchgefühl, aber nur wenige belastbare Fakten. Einige der Aussagen sind deshalb sehr spekulativ.

Auf Basis der verfügbaren Zahlen ist die Aussage, Lugano sei dem FC Basel lohntechnisch enteilt, nicht haltbar.
Personalaufwand 2025:
  • Lugano: 21.4 Mio. CHF
  • FC Basel: 40 Mio. CHF
Selbst wenn die Annahme stimmen würde, dass bei Lugano im Personalaufwand praktisch nur die erste Mannschaft enthalten ist, kennen wir ungefähr die Grössenordnung des übrigen Personalaufwands beim FC Basel.

Im Geschäftsbericht 2021 des FC Basel (als noch detaillierte Angaben veröffentlicht wurden) betrug der gesamte Personalaufwand 34 Mio. CHF. Davon entfielen 22 Mio. CHF auf den Spielerkader und Trainerstab der ersten Mannschaft, die restlichen 12 Mio. CHF auf den übrigen Vereins- und Verwaltungsapparat. (Quelle: Anhang «Personalaufwand» im Geschäftsbericht: https://storage.aico.swiss/19839_61ea00 ... 49d5ef.pdf)
Es gibt keine Hinweise darauf, dass dieser übrige Personalaufwand unter David Degen massiv angestiegen ist. Zieht man diese 12 Mio. CHF vom heutigen Personalaufwand ab, verbleiben rund 28 Mio. CHF für die erste Mannschaft. Auch damit liegt der Personalaufwand immer noch deutlich über jenem von Lugano.
 
Ausserdem: Wenn du dir den Bilanz- und Erfolgsrechnungsvergleich der Clubs angesehen hättest, wäre auch ersichtlich, woher Luganos Erträge stammen. Unter den «sonstigen betrieblichen Erträgen» sind bei Lugano rund 28 Mio. CHF Zuschüsse der Eigentümer enthalten. Zum Vergleich: Bei Servette sind es rund 25 Mio. CHF (Rolex), beim FC Zürich rund 12 Mio. CHF (Canepa).

Falls du darauf antwortest, wäre ich froh, wenn wir bei den nachprüfbaren Fakten bleiben und auf Stammtisch-Mutmassungen verzichten.

 

Man könnte auch normal auf das Gegenüber eingehen, anstatt so einen besserwisserischen Tonfall aufzusetzen und dieselben tollen Fakten ein zweites Mal zu zitieren. Und gerade du brauchst dich nicht als Faktenguru aufzuspielen, normalerweise fällst meistens du als der Stammtischpolteri auf, den du mir vorwirfst.

Was ich mit meinem Post ausdrücken wollte und du offensichtlich nicht verstanden hast: als Aussenstehende wissen wir als User über viele Faktoren nicht Bescheid, wie die tatsächlich Budgets v.a. im Fall von Lugano zustande kommen. Du kannst aber gerne weiterhin deine tollen Allgemeinkennzahlen auflisten, die hier schon 1000x rumgereicht wurden und das Narrativ für dich beanspruchen: wenn du keinen Bock hast, mit Meinungen über diese Zahlen zu diskutieren, bist du in einem Fussballforum natürlich genau am richtigen Ort (Achtung: Ironie).

Ist ja auch gar nicht weithergeholt oder gemutmasst, dass das Lohnbudget 2026 eins zu eins vom Geschäftsbericht 2021 ableitbar ist. Ist ja nichts passiert in der Zwischenzeit, Besitzerwechsel und Corona-Pandemie sind zu schwache "Hinweise". Aber wir bleiben ja bei den nachprüfbaren Fakten :o

Benutzeravatar
Lorenzo von Matterhon
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 502
Registriert: 13.01.2017, 11:07
Wohnort: In my Body

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Lorenzo von Matterhon »

Diese Saison hat man halt kein internationales Fenster. Deshalb kommen auch keine Kracher mehr wie zu Beginn der Degen Aera als man noch Spieler wie Veiga, Calafiori, Ndoye, Amdouni etc verpflichten konnte.

defense81
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 295
Registriert: 12.04.2024, 16:39

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von defense81 »

Scho krass wie me letscht Summer praktisch nur Spieler gholt het wo nid igschlsge hen. Alli as Granate bezeichnet worde, fascht keine het ghalte was er versproche het.
No im Team vo de Neue im Summer
Daniliuc
Kaigo
Bacanin

Weg
Salah
Koindredi
Agbonifo
Bro

Wenn den no die nimmsch wo im Winter cho sind:

Duranville
Omeragic

Chame sage dass s Johr 2026 am end wohl e Fetts Transferminus chönt gä.
Je i weiss Otele und Methino het me fix überno im Summer für mi sin das aber kei Neui Spieler gsi.

Und jetzt chumi wieder mit mim Glyyr i weiss.
Zellt me zemme wie viel Isätz gwüssi Spieler vo Obe ka hend und nüd brocht hend, wärs mit eigene Juniore oder Spieler us dr Schwiz für viel weniger Geld wohl chum schlechter cho.

D Johre vorher het me super gschafft aber es zeigt au s finanzielle Risiko wome igoht. S Sportlige Risiko isch sowieso enorm.

Italoschweizer
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 134
Registriert: 25.08.2025, 12:53

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Italoschweizer »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 04.08.2026, 18:34
El Pibe - Valderrama hat geschrieben: 04.08.2026, 17:17
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 04.08.2026, 16:18

Ja, natürlich. Bei uns sind alle Angestellten der jeweiligen Kapitalgesellschaften enthalten, der FCB hat einen grossen Vereins- und Nachwuchsapparat inkl. Frauenabteilung, Ti

Lugano darf aufgrund des Financial Fairplays in 3 Jahren nicht mehr als 60 Mio. ausgeben, als sie einnehmen. Das mag nach viel klingen, aufgrund der kaum vorhandenen Einnahmen schrumpft das Budget so aber schnell zusammen. Dazu versuchen sie so wenig wie möglich an Infrastruktur in dieses Budget zu integrieren: Verwaltung, Marketing, Ticketing, Merchandising, Medien, Stadion-/Spieltagslogistik usw. sind da eh nicht drin, vielleicht werden sogar Boni und Prämien für die Eins-Spieler nicht da enthalten, keine Ahnung, wissen wir nicht.

Um YB noch reinzunehmen: ich wette darauf, dass YB die viel höheren Grundgehälter bezahlt als der FCB, der wiederum stark leistungsbezogene Verträge anbietet. Ob der Vereins- und Nachwuchsapparat kleiner ist als bei uns? Wahrscheinlich schon.

Was ich damit sagen will: das sind garantiert nicht einfach 1:1 die exakten Löhne der jeweils ersten Mannschaften und welche Vereinsbereiche wie in welchem Budgetteil integriert sind, wissen wir ebenso wenig.
In deiner Argumentation stecken sehr viele Mutmassungen und persönliches Bauchgefühl, aber nur wenige belastbare Fakten. Einige der Aussagen sind deshalb sehr spekulativ.

Auf Basis der verfügbaren Zahlen ist die Aussage, Lugano sei dem FC Basel lohntechnisch enteilt, nicht haltbar.
Personalaufwand 2025:
  • Lugano: 21.4 Mio. CHF
  • FC Basel: 40 Mio. CHF
Selbst wenn die Annahme stimmen würde, dass bei Lugano im Personalaufwand praktisch nur die erste Mannschaft enthalten ist, kennen wir ungefähr die Grössenordnung des übrigen Personalaufwands beim FC Basel.

Im Geschäftsbericht 2021 des FC Basel (als noch detaillierte Angaben veröffentlicht wurden) betrug der gesamte Personalaufwand 34 Mio. CHF. Davon entfielen 22 Mio. CHF auf den Spielerkader und Trainerstab der ersten Mannschaft, die restlichen 12 Mio. CHF auf den übrigen Vereins- und Verwaltungsapparat. (Quelle: Anhang «Personalaufwand» im Geschäftsbericht: https://storage.aico.swiss/19839_61ea00 ... 49d5ef.pdf)
Es gibt keine Hinweise darauf, dass dieser übrige Personalaufwand unter David Degen massiv angestiegen ist. Zieht man diese 12 Mio. CHF vom heutigen Personalaufwand ab, verbleiben rund 28 Mio. CHF für die erste Mannschaft. Auch damit liegt der Personalaufwand immer noch deutlich über jenem von Lugano.
 
Ausserdem: Wenn du dir den Bilanz- und Erfolgsrechnungsvergleich der Clubs angesehen hättest, wäre auch ersichtlich, woher Luganos Erträge stammen. Unter den «sonstigen betrieblichen Erträgen» sind bei Lugano rund 28 Mio. CHF Zuschüsse der Eigentümer enthalten. Zum Vergleich: Bei Servette sind es rund 25 Mio. CHF (Rolex), beim FC Zürich rund 12 Mio. CHF (Canepa).

Falls du darauf antwortest, wäre ich froh, wenn wir bei den nachprüfbaren Fakten bleiben und auf Stammtisch-Mutmassungen verzichten.

 

Man könnte auch normal auf das Gegenüber eingehen, anstatt so einen besserwisserischen Tonfall aufzusetzen und dieselben tollen Fakten ein zweites Mal zu zitieren. Und gerade du brauchst dich nicht als Faktenguru aufzuspielen, normalerweise fällst meistens du als der Stammtischpolteri auf, den du mir vorwirfst.

Was ich mit meinem Post ausdrücken wollte und du offensichtlich nicht verstanden hast: als Aussenstehende wissen wir als User über viele Faktoren nicht Bescheid, wie die tatsächlich Budgets v.a. im Fall von Lugano zustande kommen. Du kannst aber gerne weiterhin deine tollen Allgemeinkennzahlen auflisten, die hier schon 1000x rumgereicht wurden und das Narrativ für dich beanspruchen: wenn du keinen Bock hast, mit Meinungen über diese Zahlen zu diskutieren, bist du in einem Fussballforum natürlich genau am richtigen Ort (Achtung: Ironie).

Ist ja auch gar nicht weithergeholt oder gemutmasst, dass das Lohnbudget 2026 eins zu eins vom Geschäftsbericht 2021 ableitbar ist. Ist ja nichts passiert in der Zwischenzeit, Besitzerwechsel und Corona-Pandemie sind zu schwache "Hinweise". Aber wir bleiben ja bei den nachprüfbaren Fakten :o

Wenn man auf biege und trotz recht haben will :rolleyes: (nicht an dich gerichtet)

imoht_1893
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1800
Registriert: 19.05.2022, 13:25

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von imoht_1893 »

defense81 hat geschrieben: 04.08.2026, 19:28 Scho krass wie me letscht Summer praktisch nur Spieler gholt het wo nid igschlsge hen. Alli as Granate bezeichnet worde, fascht keine het ghalte was er versproche het.
No im Team vo de Neue im Summer
Daniliuc
Kaigo
Bacanin

Weg
Salah
Koindredi
Agbonifo
Bro

Wenn den no die nimmsch wo im Winter cho sind:

Duranville
Omeragic

Chame sage dass s Johr 2026 am end wohl e Fetts Transferminus chönt gä.
Je i weiss Otele und Methino het me fix überno im Summer für mi sin das aber kei Neui Spieler gsi.

Und jetzt chumi wieder mit mim Glyyr i weiss.
Zellt me zemme wie viel Isätz gwüssi Spieler vo Obe ka hend und nüd brocht hend, wärs mit eigene Juniore oder Spieler us dr Schwiz für viel weniger Geld wohl chum schlechter cho.

D Johre vorher het me super gschafft aber es zeigt au s finanzielle Risiko wome igoht. S Sportlige Risiko isch sowieso enorm.

Ich gebe dir recht. Das Ding ist halt, verkauft man Metinho jetzt für +10 Mio hat sich die Strategie trotzdem gelohnt.

tiimnoah
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2567
Registriert: 13.07.2016, 19:44

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von tiimnoah »

imoht_1893 hat geschrieben: 04.08.2026, 21:08
defense81 hat geschrieben: 04.08.2026, 19:28 Scho krass wie me letscht Summer praktisch nur Spieler gholt het wo nid igschlsge hen. Alli as Granate bezeichnet worde, fascht keine het ghalte was er versproche het.
No im Team vo de Neue im Summer
Daniliuc
Kaigo
Bacanin

Weg
Salah
Koindredi
Agbonifo
Bro

Wenn den no die nimmsch wo im Winter cho sind:

Duranville
Omeragic

Chame sage dass s Johr 2026 am end wohl e Fetts Transferminus chönt gä.
Je i weiss Otele und Methino het me fix überno im Summer für mi sin das aber kei Neui Spieler gsi.

Und jetzt chumi wieder mit mim Glyyr i weiss.
Zellt me zemme wie viel Isätz gwüssi Spieler vo Obe ka hend und nüd brocht hend, wärs mit eigene Juniore oder Spieler us dr Schwiz für viel weniger Geld wohl chum schlechter cho.

D Johre vorher het me super gschafft aber es zeigt au s finanzielle Risiko wome igoht. S Sportlige Risiko isch sowieso enorm.

Ich gebe dir recht. Das Ding ist halt, verkauft man Metinho jetzt für +10 Mio hat sich die Strategie trotzdem gelohnt.

Koindredi, Agbonifo und Duranville hatten wir nur ausgeliehen. Mit Otele und Metinho werden wird bereits diesen Sommer zwischen 12-15 Mio. umsetzen. Auch Daniliuc wird uns einmal ein + von 4-5 Mio geben, dasselbe denke ich auch bei Bacanin (erst 18 Jahre). Broschinski wird uns sicher auch nicht gratis verlassen, vielleicht ein kleines Minusgeschäft, bei Keigo wird sich zeigen, wie er sich entwickelt, vom Alter her halt nicht mehr so attraktiv auf dem Markt.

Zudem haben wir diesen Sommer Schmid (3 Mio.), Traore (9 Mio.), Barisic (3 Mio.) FVB (1.5 Mio.) verkauft.

Glaube kaum, dass dies ein fettes Transferminus gibt im 2026. :cool:

D-Balkon
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 6797
Registriert: 22.02.2008, 15:39

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von D-Balkon »

tiimnoah hat geschrieben: 04.08.2026, 22:17
imoht_1893 hat geschrieben: 04.08.2026, 21:08
defense81 hat geschrieben: 04.08.2026, 19:28 Scho krass wie me letscht Summer praktisch nur Spieler gholt het wo nid igschlsge hen. Alli as Granate bezeichnet worde, fascht keine het ghalte was er versproche het.
No im Team vo de Neue im Summer
Daniliuc
Kaigo
Bacanin

Weg
Salah
Koindredi
Agbonifo
Bro

Wenn den no die nimmsch wo im Winter cho sind:

Duranville
Omeragic

Chame sage dass s Johr 2026 am end wohl e Fetts Transferminus chönt gä.
Je i weiss Otele und Methino het me fix überno im Summer für mi sin das aber kei Neui Spieler gsi.

Und jetzt chumi wieder mit mim Glyyr i weiss.
Zellt me zemme wie viel Isätz gwüssi Spieler vo Obe ka hend und nüd brocht hend, wärs mit eigene Juniore oder Spieler us dr Schwiz für viel weniger Geld wohl chum schlechter cho.

D Johre vorher het me super gschafft aber es zeigt au s finanzielle Risiko wome igoht. S Sportlige Risiko isch sowieso enorm.

Ich gebe dir recht. Das Ding ist halt, verkauft man Metinho jetzt für +10 Mio hat sich die Strategie trotzdem gelohnt.

Koindredi, Agbonifo und Duranville hatten wir nur ausgeliehen. Mit Otele und Metinho werden wird bereits diesen Sommer zwischen 12-15 Mio. umsetzen. Auch Daniliuc wird uns einmal ein + von 4-5 Mio geben, dasselbe denke ich auch bei Bacanin (erst 18 Jahre). Broschinski wird uns sicher auch nicht gratis verlassen, vielleicht ein kleines Minusgeschäft, bei Keigo wird sich zeigen, wie er sich entwickelt, vom Alter her halt nicht mehr so attraktiv auf dem Markt.

Zudem haben wir diesen Sommer Schmid (3 Mio.), Traore (9 Mio.), Barisic (3 Mio.) FVB (1.5 Mio.) verkauft.

Glaube kaum, dass dies ein fettes Transferminus gibt im 2026. :cool:

Voralllem hän mir im Januar au no Spieler verkauft……

imoht_1893
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1800
Registriert: 19.05.2022, 13:25

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von imoht_1893 »

tiimnoah hat geschrieben: 04.08.2026, 22:17
imoht_1893 hat geschrieben: 04.08.2026, 21:08
defense81 hat geschrieben: 04.08.2026, 19:28 Scho krass wie me letscht Summer praktisch nur Spieler gholt het wo nid igschlsge hen. Alli as Granate bezeichnet worde, fascht keine het ghalte was er versproche het.
No im Team vo de Neue im Summer
Daniliuc
Kaigo
Bacanin

Weg
Salah
Koindredi
Agbonifo
Bro

Wenn den no die nimmsch wo im Winter cho sind:

Duranville
Omeragic

Chame sage dass s Johr 2026 am end wohl e Fetts Transferminus chönt gä.
Je i weiss Otele und Methino het me fix überno im Summer für mi sin das aber kei Neui Spieler gsi.

Und jetzt chumi wieder mit mim Glyyr i weiss.
Zellt me zemme wie viel Isätz gwüssi Spieler vo Obe ka hend und nüd brocht hend, wärs mit eigene Juniore oder Spieler us dr Schwiz für viel weniger Geld wohl chum schlechter cho.

D Johre vorher het me super gschafft aber es zeigt au s finanzielle Risiko wome igoht. S Sportlige Risiko isch sowieso enorm.

Ich gebe dir recht. Das Ding ist halt, verkauft man Metinho jetzt für +10 Mio hat sich die Strategie trotzdem gelohnt.

Koindredi, Agbonifo und Duranville hatten wir nur ausgeliehen. Mit Otele und Metinho werden wird bereits diesen Sommer zwischen 12-15 Mio. umsetzen. Auch Daniliuc wird uns einmal ein + von 4-5 Mio geben, dasselbe denke ich auch bei Bacanin (erst 18 Jahre). Broschinski wird uns sicher auch nicht gratis verlassen, vielleicht ein kleines Minusgeschäft, bei Keigo wird sich zeigen, wie er sich entwickelt, vom Alter her halt nicht mehr so attraktiv auf dem Markt.

Zudem haben wir diesen Sommer Schmid (3 Mio.), Traore (9 Mio.), Barisic (3 Mio.) FVB (1.5 Mio.) verkauft.

Glaube kaum, dass dies ein fettes Transferminus gibt im 2026. :cool:
Ja + Adjetey 10 Mio. Ebenso wieder kleinere Beträge bis 1.5 Mio für Junior Ze, Hunziker und andere Jungen. 

Also Geld, damit man noch 1-2 richtige und sofortige Verstärkungen kaufen kann sollte doch wohl hier sein. 
 

NaSrI
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2620
Registriert: 13.06.2007, 21:58
Wohnort: Rhygass bis zum Spaletor

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von NaSrI »

imoht_1893 hat geschrieben: 05.08.2026, 08:39
tiimnoah hat geschrieben: 04.08.2026, 22:17
imoht_1893 hat geschrieben: 04.08.2026, 21:08

Ich gebe dir recht. Das Ding ist halt, verkauft man Metinho jetzt für +10 Mio hat sich die Strategie trotzdem gelohnt.

Koindredi, Agbonifo und Duranville hatten wir nur ausgeliehen. Mit Otele und Metinho werden wird bereits diesen Sommer zwischen 12-15 Mio. umsetzen. Auch Daniliuc wird uns einmal ein + von 4-5 Mio geben, dasselbe denke ich auch bei Bacanin (erst 18 Jahre). Broschinski wird uns sicher auch nicht gratis verlassen, vielleicht ein kleines Minusgeschäft, bei Keigo wird sich zeigen, wie er sich entwickelt, vom Alter her halt nicht mehr so attraktiv auf dem Markt.

Zudem haben wir diesen Sommer Schmid (3 Mio.), Traore (9 Mio.), Barisic (3 Mio.) FVB (1.5 Mio.) verkauft.

Glaube kaum, dass dies ein fettes Transferminus gibt im 2026. :cool:
Ja + Adjetey 10 Mio. Ebenso wieder kleinere Beträge bis 1.5 Mio für Junior Ze, Hunziker und andere Jungen. 

Also Geld, damit man noch 1-2 richtige und sofortige Verstärkungen kaufen kann sollte doch wohl hier sein. 

Wir sind gemäss Transferabteilung auf der Zielgerade, was Transfers anbelangt, somit wird es bestimmt keine grossen Investitionen mehr geben. 

Benutzeravatar
Konter
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 6427
Registriert: 16.05.2014, 22:09

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Konter »

Die Transferbilanz ist auch so ziemlich das Einzige was bei Degen aktuell positiv ist. Sollte diese noch wegfallen, bleiben nicht mehr viele Argumente, die ihn aktuell als fähigen Präsidenten stützen. Aber eben, wie einige schon geschrieben haben, dürfte auch 2026, obwohl einige Transfers nicht gezündet haben, die Bilanz positiv sein. 

Die Trainerverpflichtungen unter ihm waren eigentlich alle bis auf Celestini Fehlgriffe. Angefangen hat es mit dem dämlichen Rausschmiss von Rahmen, bei der ja Degen betont hat, dass dies ein Fehler war. Gross daraus gelernt hat er aber nicht, denn die Causa Magnin lief ähnlich ab. Ich möchte dieses Fass jetzt nicht wieder endlos aufmachen, aber das war wieder ein riesiger Griff ins Klo. 

Auch eine zufriedenstellende sportliche Führungsstruktur hat er bisher noch nicht gefunden, wobei dies jetzt hoffentlich mit Herrmann und co. der Fall sein wird. 

1-2 weitere Saisons, die nicht auf den europäischen Qualifikationsplätzen endet und man muss glaube ich wirklich langsam ernsthaft darüber diskutieren, ob Degen mit seinem Spielercasinomodell noch tragbar ist. Es war die richtige Strategie, um den Club wieder wirtschaftlich potent zu machen, aber jetzt muss man den nächsten Schritt machen, damit auch wieder sportliche Stabilität reinkommt. 

Ich habe kein Problem damit, wenn es sportlich mal eine weniger erfolgreiche Phase gibt, aber nicht mit einem Team das fast nur aus Söldnern besteht, die hier durchstarten möchten und dann so schnell wie möglich wieder weg wollen. Und auch nicht mit einem uncharismatischen Trainer, der nichts als Platitüden von sich gibt. 
 

Antworten