Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Diskussionen rund um den FCB.
Feanor
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 5675
Registriert: 24.05.2012, 17:10

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Feanor »

Die Kritik an Degen ist natürlich völlig berechtigt. Er müsste mE die Strategie wechseln, was die Talent-Transfer-Finanzierung-des-Clubs-Methode betrifft. Das war nach BB offenbar der richtige Weg, es muss nun aber eine ruhigere Politik einkehren. 

Wenn manbei aller berechtigten Frustration dann aber mit dem Vergleich ausländischer Investoren kommt, hat man wohl wirklich zu viel Sonne abbekommen. 

Unter Degen passiert viel Dummes und er ist keiner, dem ich Sympathien gegenüber hege oder gar vertraue. Dem ist leider so. Und es ist leider auch nicht so, dass der FCB eine Herzensangelegenheit für Degen ist. Das macht ihn aber noch lange nicht vergleichbar mit einem ausländischen Investor.

So lange DD Präsident ist, haben wir mit dem öffentlichen Druck die Möglichkeit, ein Korrektiv zu sein. Man sieht ja auch an den Äusserungen Degens zu Transfers, die die Fans nicht gutheissen (Schmid, Hunziker), dass DD diesen öffentlichen Druck spürt. Und auch wenn Degen nicht (nur) mit Herzblut für den Verein amtet, so traue ich ihm trotzdem eine gewisse Club-Liebe zu. 

Bei einem Investor sehe ich diese Möglichkeiten nicht. 

Ansonsten wurde von Fondue und co. ja ausgiebig erörtert, welche weitere Gefahren mit ausländischen Investoren einherkommen.

Die Ironie, Degen zu verteufeln, weil die Basler DNA nicht vorhanden sei, und ihn mit einem ausländischen Investoren zu ersetzen, weil dann - so die haltlose Hoffnung - mehr Geld zur Verfügung da sei, werde ich aber keine Sekunde verstehen können.
 

imoht_1893
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1800
Registriert: 19.05.2022, 13:25

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von imoht_1893 »

zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 11:51
Schambbediss hat geschrieben: 03.08.2026, 11:44 1999 war bei uns der grosse wendepunkt:
der bis dahin beste präsi (mit visionen) kam: jäggi.
mit oeri war jemand im hintergrund der die finanzielle absicherung war (die ist degen halt einfach nicht, darum auch diese transferstrategie) und mit christian gross holte man den besten trainer der schweiz der wusste wie man erfolg hat.
diese 3 positionen waren die schlüsselpositionen und wurden mit den besten des jeweiligen fachs besetzt. das sieht heute auf diesen positionen einfach schlechter aus.

Degen hat keine finanzielle Absicherung. Früher konnte man die besten NLA Spieler und ausländische gestandene Spieler holen.
Man konnte immer All in gehen, da Gigi hinten dran stand mit ihrem Vermögen.

Das waren super Zeiten und ich hätte sie auch gerne wieder, aber nochmals diese Zeiten sind vorbei.
Was wird beim FCZ passieren wenn die Canepas aufhören, was bei YB wenn die Rihs nicht mehr wollen oder bei Lugano wenn der Ami keine Lust mehr hat?

Das sind jeweils alles Epochen die irgendwann zu Ende gehen.
Bei GC ging sie zu Ende, als die alten nicht mehr investieren wollten und bei uns als Gigi ging.
Auch bei YB und Lugano werden irgendwann andere Zeiten kommen.

Was passiert beim FC Sion ohne Costantine?
Wahrscheinlich war man zu dieser Zeit eben auch bereit die 20-30% Aufschlag an die Super League Vereine zu bezahlen, um deren beste Spieler holen zu können. Was man jetzt ja nicht mehr machen möchte und darum keine Transfer aus der Super League mehr zu uns kommen. 
 

Benutzeravatar
zBasel Fondue
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 4481
Registriert: 31.01.2006, 13:19
Wohnort: @Home

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von zBasel Fondue »

imoht_1893 hat geschrieben: 03.08.2026, 12:39
zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 11:51
Schambbediss hat geschrieben: 03.08.2026, 11:44 1999 war bei uns der grosse wendepunkt:
der bis dahin beste präsi (mit visionen) kam: jäggi.
mit oeri war jemand im hintergrund der die finanzielle absicherung war (die ist degen halt einfach nicht, darum auch diese transferstrategie) und mit christian gross holte man den besten trainer der schweiz der wusste wie man erfolg hat.
diese 3 positionen waren die schlüsselpositionen und wurden mit den besten des jeweiligen fachs besetzt. das sieht heute auf diesen positionen einfach schlechter aus.

Degen hat keine finanzielle Absicherung. Früher konnte man die besten NLA Spieler und ausländische gestandene Spieler holen.
Man konnte immer All in gehen, da Gigi hinten dran stand mit ihrem Vermögen.

Das waren super Zeiten und ich hätte sie auch gerne wieder, aber nochmals diese Zeiten sind vorbei.
Was wird beim FCZ passieren wenn die Canepas aufhören, was bei YB wenn die Rihs nicht mehr wollen oder bei Lugano wenn der Ami keine Lust mehr hat?

Das sind jeweils alles Epochen die irgendwann zu Ende gehen.
Bei GC ging sie zu Ende, als die alten nicht mehr investieren wollten und bei uns als Gigi ging.
Auch bei YB und Lugano werden irgendwann andere Zeiten kommen.

Was passiert beim FC Sion ohne Costantine?
Wahrscheinlich war man zu dieser Zeit eben auch bereit die 20-30% Aufschlag an die Super League Vereine zu bezahlen, um deren beste Spieler holen zu können. Was man jetzt ja nicht mehr machen möchte und darum keine Transfer aus der Super League mehr zu uns kommen. 
 

Früher kein Problem, da Gigi finanziell absicherte.
Man holte von der nationalen Konkurrenz die guten Stammspieler oder gönnte sich einen Walter Samuel.
Die Preise für nationale gute Stammspieler sind gestiegen und ohne Mäzen nicht stemmbar

millers
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 331
Registriert: 17.10.2006, 15:26

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von millers »

zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 11:37
millers hat geschrieben: 03.08.2026, 11:28
Shigosha hat geschrieben: 03.08.2026, 10:37 Ich bin nach diesem letzten Spiel etwas konsterniert – Gebranntes Kind scheut das Feuer.
Mir kamen beim Lesen dieses Faade drei Fragen auf, die ich gerne teilen würde:

1. Was ist der FC Basel überhaupt noch, bzw. was wollen der FC Basel sein?

2. Welche Ansprüche hat man an dem Verein?

3. Welche Ansprüche kann, darf, bzw. sollte man an diesem Verein haben?

Ich frage mich, wie die Führung sich diese Fragen beantwortet und möchte gerne auch euch fragen, wie ihr diese für euch beantwortet.

Ich weiss momentan gar nicht, wie ich meinen Verein einordnen sollte. Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Vermutungen.



Danke dafür. Geht mir schon länger so. Diese Saison hats für mich einen weiteren Kulminationspunkt erreicht. Nimmt man Shaq aus der Mannschaft, könnte es irgendein Team sein. Gerade darum hätte man alles daran setzen müssen, Schmids, Hunzikers - von Patrick Rahmen gar nicht zu sprechen - länger zu halten. Um diese kann dann internationale Perspektivspieler einbauen.
Aber welchen Reiz hat es als Fan, einer Mannschaft, die überwiegend mit irgendwelchen Spielern besetzt ist, langweilen Fussball zu sehen? Ich nehme Transfers nicht mal mehr wirklich zur Kenntnis: Letztes Jahr kaufte man Salah, pries den als riesige Granate an. Dieses Jahr will man ihn schon wieder los werden und preist Malouda als ebensolche Granate an. Und leider ist dies kein Einzelfall.
Ja, es hängt vom Erfolg ab. Und wenn sie mit derselben Mannschaft durch die Liga spazieren würden, wär's prima. Aber das machen sie halt nicht. Und so hat man weder Identifikation noch Erfolg. 

Willkommen im modernen kommerziellen Fussball von heute.
Als Fussball Romantiker musst du in den Amateur Bereich gehen.
Einziger vergleichbarer Verein der national und international erfolgreich ist, der mir jetzt einfällt ist Bodo Glimt.
Der mit vielen einheimischen Spielern und ohne Mäzen Erfolg hat


Und was ist deine Antwort zum Anspruch, den man an "seinen" Verein haben darf? Einfach blind religiös folgen, egal was passiert oder halt auch einfach was neues suchen, je nachdem, was mir gerade gefällt?
 

Benutzeravatar
zBasel Fondue
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 4481
Registriert: 31.01.2006, 13:19
Wohnort: @Home

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von zBasel Fondue »

millers hat geschrieben: 03.08.2026, 12:48
zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 11:37
millers hat geschrieben: 03.08.2026, 11:28



Danke dafür. Geht mir schon länger so. Diese Saison hats für mich einen weiteren Kulminationspunkt erreicht. Nimmt man Shaq aus der Mannschaft, könnte es irgendein Team sein. Gerade darum hätte man alles daran setzen müssen, Schmids, Hunzikers - von Patrick Rahmen gar nicht zu sprechen - länger zu halten. Um diese kann dann internationale Perspektivspieler einbauen.
Aber welchen Reiz hat es als Fan, einer Mannschaft, die überwiegend mit irgendwelchen Spielern besetzt ist, langweilen Fussball zu sehen? Ich nehme Transfers nicht mal mehr wirklich zur Kenntnis: Letztes Jahr kaufte man Salah, pries den als riesige Granate an. Dieses Jahr will man ihn schon wieder los werden und preist Malouda als ebensolche Granate an. Und leider ist dies kein Einzelfall.
Ja, es hängt vom Erfolg ab. Und wenn sie mit derselben Mannschaft durch die Liga spazieren würden, wär's prima. Aber das machen sie halt nicht. Und so hat man weder Identifikation noch Erfolg. 

Willkommen im modernen kommerziellen Fussball von heute.
Als Fussball Romantiker musst du in den Amateur Bereich gehen.
Einziger vergleichbarer Verein der national und international erfolgreich ist, der mir jetzt einfällt ist Bodo Glimt.
Der mit vielen einheimischen Spielern und ohne Mäzen Erfolg hat


Und was ist deine Antwort zum Anspruch, den man an "seinen" Verein haben darf? Einfach blind religiös folgen, egal was passiert oder halt auch einfach was neues suchen, je nachdem, was mir gerade gefällt?
 

Schlussendlich ist der FCB kein nationales Gut, wer hier das Sagen hat der bestimmt und das ist nun mal Degen.
Ich bin auch nicht zufrieden, aber ich kann es leider nicht ändern.
Du wirst dich damit abfinden und auf andere Zeiten hoffen müssen.
Es geht zum Schluss beim FCB auch nur ums Geld, wie halt fast überall im Leben.

Benutzeravatar
nobilissa
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 14380
Registriert: 19.03.2006, 09:16

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von nobilissa »

Schambbediss hat geschrieben: 03.08.2026, 11:32
zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 11:31
St.Jakobs Park hat geschrieben: 03.08.2026, 11:28  

machen die canepas beim saupack doch auch...
Canepas haben keine direkten Nachkommen.
 

Benutzeravatar
Schambbediss
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 14107
Registriert: 19.10.2015, 12:09

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Schambbediss »

nobilissa hat geschrieben: 03.08.2026, 13:11
Schambbediss hat geschrieben: 03.08.2026, 11:32
zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 11:31

machen die canepas beim saupack doch auch...
Canepas haben keine direkten Nachkommen.
 

Unser Suchprofil:

Basler
Milliardäre
Keine direkte Nachkommen
FCB begeisert

LET'S GO! :D

Benutzeravatar
fcbblog.ch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3464
Registriert: 04.06.2017, 13:14

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von fcbblog.ch »

Scheisst doch mal drauf ob Basler oder nicht - ist YB wegen Rhys weniger ein Berner Club. Oder Lugano weniger der Club der Luganesi? Kompetent soll die Führung sein, alles andere ist ziemlich zweitrangig.

Benutzeravatar
Kurtinator
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2669
Registriert: 11.12.2004, 12:20
Wohnort: CURVA MITTENZA

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Kurtinator »

fcbblog.ch hat geschrieben: 03.08.2026, 13:19 Scheisst doch mal drauf ob Basler oder nicht - ist YB wegen Rhys weniger ein Berner Club. Oder Lugano weniger der Club der Luganesi? Kompetent soll die Führung sein, alles andere ist ziemlich zweitrangig.

Keine Sau interessiert sich für den FC Lugano im Tessin. Lugano isch Hockey! Zuschauerzahlen des Grauens. Ohne Investoren würde sich niemand um diesen Scheissverein kümmern. Müssten die mit ihren Matcheinnahmen haushalten wäre da schnell Schicht im Schacht.
Falcão hat geschrieben: "Tradition ist nicht die Anbetung von Asche, es ist die Weitergabe des Feuers!"

Usswärtsfahrer
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3955
Registriert: 26.04.2024, 11:27

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

Feanor hat geschrieben: 03.08.2026, 12:19 Die Kritik an Degen ist natürlich völlig berechtigt. Er müsste mE die Strategie wechseln, was die Talent-Transfer-Finanzierung-des-Clubs-Methode betrifft. Das war nach BB offenbar der richtige Weg, es muss nun aber eine ruhigere Politik einkehren. 

Wenn manbei aller berechtigten Frustration dann aber mit dem Vergleich ausländischer Investoren kommt, hat man wohl wirklich zu viel Sonne abbekommen. 

Unter Degen passiert viel Dummes und er ist keiner, dem ich Sympathien gegenüber hege oder gar vertraue. Dem ist leider so. Und es ist leider auch nicht so, dass der FCB eine Herzensangelegenheit für Degen ist. Das macht ihn aber noch lange nicht vergleichbar mit einem ausländischen Investor.

So lange DD Präsident ist, haben wir mit dem öffentlichen Druck die Möglichkeit, ein Korrektiv zu sein. Man sieht ja auch an den Äusserungen Degens zu Transfers, die die Fans nicht gutheissen (Schmid, Hunziker), dass DD diesen öffentlichen Druck spürt. Und auch wenn Degen nicht (nur) mit Herzblut für den Verein amtet, so traue ich ihm trotzdem eine gewisse Club-Liebe zu. 

Bei einem Investor sehe ich diese Möglichkeiten nicht. 

Ansonsten wurde von Fondue und co. ja ausgiebig erörtert, welche weitere Gefahren mit ausländischen Investoren einherkommen.

Die Ironie, Degen zu verteufeln, weil die Basler DNA nicht vorhanden sei, und ihn mit einem ausländischen Investoren zu ersetzen, weil dann - so die haltlose Hoffnung - mehr Geld zur Verfügung da sei, werde ich aber keine Sekunde verstehen können.
 

V.a. gibts mit CH-Fussball in den wenigsten Fällen tatsächlich Geld zu verdienen. Und wenns doch passieren sollte, ist ein ausländischer Investor doch der Allererste, der das Plus für sich abschöpft und der Verein hat einen Scheissdreck davon. Verstehe solche Aussagen wie "ein ausländischer Investor wäre sehr wahrscheinlich erfolgreicher" hinten und vorne nicht, das ist einfach nur naives Wunschdenken und nichts anderes.

Im seltenen Idealfall kommts so raus wie bei Lugano (wie viele solche Geschichten gabs in den letzten 20 Jahren?). Eine Stufe weiter unten so wie Ineos in Lausanne, wenn der Besitzer/Investor nach 2-3 Jahren merkt, dass doch nicht so viel Geld zu verdienen ist wie gedacht und auf die Kostenbremse gedrückt wird. Da hast du als Verein dann genau gar nichts mehr zu melden und es ist, wie es ist. Und im Normalfall hats mit ausländischen Investoren im CH-Fussball geendet wie bei GC, oder Servette, Xamax, Wil, AC Lugano usw. usf.

Ich find die sportliche Lage, die Abgänge von Schmid und Hunziker, diese Transferstrategie und eigentlich auch DD zum kotzen. Aber wenn Letzterer allen Ernstes einen CH-Fussballverein von der Grösse eines FCB im oben beschriebenen Umfeld nachhaltig selbsttragend aufstellen kann, dann kann ich angesichts der möglichen Alternativen damit leben.

Benutzeravatar
fcbblog.ch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3464
Registriert: 04.06.2017, 13:14

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von fcbblog.ch »

Ach was - ihr heult hier immer alle rum, wenn das Ausland erwähnt wird. Degen ist ein inländischer Abschöpfer - er investiert ja ohnehin nicht. Zum Status quo wäre ein Investor egal welcher Natur ein Upgrade...

Thinker
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 872
Registriert: 07.09.2023, 16:13

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Thinker »

Ich finde wir haben es mit Degen nicht so schlecht getroffen. Ja er ist nicht perfect, aber er hat auch viele gute Seiten für den FcB, und er hat lernbereitschaft und hält nicht so stur an schlechten Ideen fest wie zb Burgener. Es könnte auch bei einem Wechsel viel schlimmer werden, nicht unbedingt besser

Waldfest
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 6930
Registriert: 19.07.2018, 15:33

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Waldfest »

Thinker hat geschrieben: 03.08.2026, 13:53 Ich finde wir haben es mit Degen nicht so schlecht getroffen. Ja er ist nicht perfect, aber er hat auch viele gute Seiten für den FcB, und er hat lernbereitschaft und hält nicht so stur an schlechten Ideen fest wie zb Burgener. Es könnte auch bei einem Wechsel viel schlimmer werden, nicht unbedingt besser

Meinst du das ernst?

Benutzeravatar
zBasel Fondue
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 4481
Registriert: 31.01.2006, 13:19
Wohnort: @Home

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von zBasel Fondue »

fcbblog.ch hat geschrieben: 03.08.2026, 13:49 Ach was - ihr heult hier immer alle rum, wenn das Ausland erwähnt wird. Degen ist ein inländischer Abschöpfer - er investiert ja ohnehin nicht. Zum Status quo wäre ein Investor egal welcher Natur ein Upgrade...

Lausanne ist auch noch ein Besispiel mit ausländischen Investor, die sind auch schon ein paar mal Meister geworden seit Ineos dort Millionen investiert und die besten Schweizer Spieler holt :rolleyes:

Dir geht es doch nur darum, das wir wieder Liga Krösus sind, die besten Spieler in der Liga holen und regelmässig Champions League spielen, für das würdest du den FCB an irgendwelche ausländische Investoren verkaufen.
Als würde man dem Teufel die Seele verkaufen, für kurzfristigen Erfolg.

Benutzeravatar
Shigosha
Neuer Benutzer
Beiträge: 14
Registriert: 27.12.2017, 12:29

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Shigosha »

millers hat geschrieben:
zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 11:37
millers hat geschrieben: 03.08.2026, 11:28



Danke dafür. Geht mir schon länger so. Diese Saison hats für mich einen weiteren Kulminationspunkt erreicht. Nimmt man Shaq aus der Mannschaft, könnte es irgendein Team sein. Gerade darum hätte man alles daran setzen müssen, Schmids, Hunzikers - von Patrick Rahmen gar nicht zu sprechen - länger zu halten. Um diese kann dann internationale Perspektivspieler einbauen.
Aber welchen Reiz hat es als Fan, einer Mannschaft, die überwiegend mit irgendwelchen Spielern besetzt ist, langweilen Fussball zu sehen? Ich nehme Transfers nicht mal mehr wirklich zur Kenntnis: Letztes Jahr kaufte man Salah, pries den als riesige Granate an. Dieses Jahr will man ihn schon wieder los werden und preist Malouda als ebensolche Granate an. Und leider ist dies kein Einzelfall.
Ja, es hängt vom Erfolg ab. Und wenn sie mit derselben Mannschaft durch die Liga spazieren würden, wär's prima. Aber das machen sie halt nicht. Und so hat man weder Identifikation noch Erfolg. 

Willkommen im modernen kommerziellen Fussball von heute.
Als Fussball Romantiker musst du in den Amateur Bereich gehen.
Einziger vergleichbarer Verein der national und international erfolgreich ist, der mir jetzt einfällt ist Bodo Glimt.
Der mit vielen einheimischen Spielern und ohne Mäzen Erfolg hat


Und was ist deine Antwort zum Anspruch, den man an "seinen" Verein haben darf? Einfach blind religiös folgen, egal was passiert oder halt auch einfach was neues suchen, je nachdem, was mir gerade gefällt?
 
Ich befürchte, dass ich mich nicht verständlich genug ausgedrückt habe. Ich hätte schreiben sollen „welche sportlichen Ansprüche hat man an den Verein“, da ich fragen wollte, auf welchem Tabellenplatz man den FCB sehen kann, darf, oder sollte.

Mit dieser Frage tue ich mich momentan schwer und habe, wie gesagt, selber keine Antwort. Aufgrund meiner eigenen Ratlosigkeit wäre ich auf die Perspektiven anderer gespannt :)

Kurz zusammengefasst: Ich fand es noch nie so schwierig den FCB sportlich einzuschätzen. Von Platz 10 (wegen GCZ und Vaduz) bis Platz 1 ist meiner Meinung nach alles möglich. Was man erwarten kann, oder sollte, kann ich leider gar nicht sagen.

Benutzeravatar
Pro Sportchef bim FCB
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 8489
Registriert: 28.01.2006, 20:37
Wohnort: Im Exil (Bern)

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Pro Sportchef bim FCB »

Feanor hat geschrieben: 03.08.2026, 12:19 Die Kritik an Degen ist natürlich völlig berechtigt. Er müsste mE die Strategie wechseln, was die Talent-Transfer-Finanzierung-des-Clubs-Methode betrifft. Das war nach BB offenbar der richtige Weg, es muss nun aber eine ruhigere Politik einkehren. 
Welche alternative Strategie gibt es denn? Sofern man nicht einen Mäzen an der Seite hat, der/die einen vermutlich zweistelligen Millionenbetrag pro Saison einschiesst?

Ich sehe das Problem vielmehr in der Ausführung der Strategie. Wir haben einfach zu viele Spieler geholt, die unabhängig vom Alter zu schlecht sind.

Ich meine bei Bro kannst du doch nicht mehr von einem "Talent-Transfer" im Rahmen der genannte Strategie reden?
Omeragic, tönte auf dem Papier toll, die Abwehr wirkte mit ihm nie wirklich sattelfest. Jetzt hat ihn ein junger Afrikaner mal eben auf die Bank verbannt.
Rüegg bringt uns auch nicht weiter. Wer erinnert sich an Dräger? Lang war auch keine Verstärkung mehr.
Ajeti mag wichtig sein für das Team, aber auf dem Platz?

Nur mal ein paar Beispiele.

Schlussendlich muss die Qualität der Spieler stimmen. Egal ob 17, 22 oder 27 Jahre alt.

Und dann braucht es natürlich noch einen mindestens "brauchbaren" Trainer an der Seitenlinie.

Benutzeravatar
fcbblog.ch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3464
Registriert: 04.06.2017, 13:14

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von fcbblog.ch »

zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 14:09
fcbblog.ch hat geschrieben: 03.08.2026, 13:49 Ach was - ihr heult hier immer alle rum, wenn das Ausland erwähnt wird. Degen ist ein inländischer Abschöpfer - er investiert ja ohnehin nicht. Zum Status quo wäre ein Investor egal welcher Natur ein Upgrade...

Lausanne ist auch noch ein Besispiel mit ausländischen Investor, die sind auch schon ein paar mal Meister geworden seit Ineos dort Millionen investiert und die besten Schweizer Spieler holt :rolleyes:

Dir geht es doch nur darum, das wir wieder Liga Krösus sind, die besten Spieler in der Liga holen und regelmässig Champions League spielen, für das würdest du den FCB an irgendwelche ausländische Investoren verkaufen.
Als würde man dem Teufel die Seele verkaufen, für kurzfristigen Erfolg.

Nein ich würde den FCB gerne in kompetenten Händen sehen - nur ist mir egal ob diese Kompetenz aus Lampenberg/Zürisee oder dem Ausland kommt oder eben nicht kommt.
Zuletzt geändert von fcbblog.ch am 03.08.2026, 14:57, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
zBasel Fondue
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 4481
Registriert: 31.01.2006, 13:19
Wohnort: @Home

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von zBasel Fondue »

fcbblog.ch hat geschrieben: 03.08.2026, 14:54
zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 14:09
fcbblog.ch hat geschrieben: 03.08.2026, 13:49 Ach was - ihr heult hier immer alle rum, wenn das Ausland erwähnt wird. Degen ist ein inländischer Abschöpfer - er investiert ja ohnehin nicht. Zum Status quo wäre ein Investor egal welcher Natur ein Upgrade...

Lausanne ist auch noch ein Besispiel mit ausländischen Investor, die sind auch schon ein paar mal Meister geworden seit Ineos dort Millionen investiert und die besten Schweizer Spieler holt :rolleyes:

Dir geht es doch nur darum, das wir wieder Liga Krösus sind, die besten Spieler in der Liga holen und regelmässig Champions League spielen, für das würdest du den FCB an irgendwelche ausländische Investoren verkaufen.
Als würde man dem Teufel die Seele verkaufen, für kurzfristigen Erfolg.

Nein ich würde den FCB gerne in kompetenten Händen sehen - nur ist mir egal ob diese Kompetenz aus Lampenberg/Zürisee oder dem Ausland kommt.

Vor allem in starken finanziellen Händen, oder?

Benutzeravatar
fcbblog.ch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3464
Registriert: 04.06.2017, 13:14

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von fcbblog.ch »

zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 14:56
fcbblog.ch hat geschrieben: 03.08.2026, 14:54
zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 14:09

Lausanne ist auch noch ein Besispiel mit ausländischen Investor, die sind auch schon ein paar mal Meister geworden seit Ineos dort Millionen investiert und die besten Schweizer Spieler holt :rolleyes:

Dir geht es doch nur darum, das wir wieder Liga Krösus sind, die besten Spieler in der Liga holen und regelmässig Champions League spielen, für das würdest du den FCB an irgendwelche ausländische Investoren verkaufen.
Als würde man dem Teufel die Seele verkaufen, für kurzfristigen Erfolg.

Nein ich würde den FCB gerne in kompetenten Händen sehen - nur ist mir egal ob diese Kompetenz aus Lampenberg/Zürisee oder dem Ausland kommt.

Vor allem in starken finanziellen Händen, oder?

Nein das wäre mir völlig egal, wenn man nicht regelmässig ein ultrapfeiffiges Amateurzerrbild eines Fussballclubs abgibt. Ich versteh einfach den Abwehrreflex oh nein Ausland nicht, wenn wir einen Präsi haben der Bitpanda als Hauptsponsor bringt, Transferkarussel-Durchlauferhitzer als Clubkonzept etabliert, sprich einfach alles genau so macht, wie es die Befürchtungen bei einem ausländischen Investor auch wären... Da ist doch 0 Unterschied mehr vorhanden wie der FCB sich positioniert aktuell.

Warum man ultrakommerzialisiert werden will, ohne das der Besitzer Geld reinbringt - sondern vermutlich eher rausnimmt... Keine Ahnung. Warum? Glaubt Ihr Degen und Co. können den Club nicht an die Wand fahren? Und wäre das nicht langsam sogar die bessere Option, wenn sie offensichtlich keinen Plan haben einen FCB zu bauen mit dem man sich identifizieren kann und wo es Spass macht an die Spiele zu gehen, statt die Saisons zu durchleiden.

Shaq hat denen einen Glücks-Meister geschenkt - ansonsten war jede Platzierung schlechter als unter Burgener und es geht nicht aufwärts, weder sportlich noch bei der Attraktivität der Spiele.

Benutzeravatar
zBasel Fondue
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 4481
Registriert: 31.01.2006, 13:19
Wohnort: @Home

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von zBasel Fondue »

fcbblog.ch hat geschrieben: 03.08.2026, 15:03
zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 14:56
fcbblog.ch hat geschrieben: 03.08.2026, 14:54

Nein ich würde den FCB gerne in kompetenten Händen sehen - nur ist mir egal ob diese Kompetenz aus Lampenberg/Zürisee oder dem Ausland kommt.

Vor allem in starken finanziellen Händen, oder?

Nein das wäre mir völlig egal, wenn man nicht regelmässig ein ultrapfeiffiges Amateurzerrbild eines Fussballclubs abgibt. Ich versteh einfach den Abwehrreflex oh nein Ausland nicht, wenn wir einen Präsi haben der Bitpanda als Hauptsponsor bringt, Transferkarussel-Durchlauferhitzer als Clubkonzept etabliert, sprich einfach alles genau so macht, wie es die Befürchtungen bei einem ausländischen Investor auch wären... Da ist doch 0 Unterschied mehr vorhanden wie der FCB sich positioniert aktuell.

Warum man ultrakommerzialisiert werden will, ohne das der Besitzer Geld reinbringt - sondern vermutlich eher rausnimmt... Keine Ahnung. Warum? Glaubt Ihr Degen und Co. können den Club nicht an die Wand fahren? Und wäre das nicht langsam sogar die bessere Option, wenn sie offensichtlich keinen Plan haben einen FCB zu bauen mit dem man sich identifizieren kann und wo es Spass macht an die Spiele zu gehen, statt die Saisons zu durchleiden.

Shaq hat denen einen Meister geschenkt - ansonsten war jede Platzierung schlechter als unter Burgener und es geht nicht aufwärts.

Aber du hast doch in anderen threads gefordert der FCB hätte Sanches verpflichten sollen, oder andere Super League Stammspieler, die wir uns schlicht nicht leisten können. Darum schliesse ich daraus, das du einen starken finanziellen Investor willst, der uns solche Transfers ermöglicht

Der uns auch wieder zum Liga Krösus macht.
Aber vielleicht sind diese Zeiten vorbei und man muss sich damit abfinden.
Wo war der FCB vor der Oeri Zeit?
Der FCB muss nicht automatisch erfolgreich oder Serienmeister sein, auch wenn mir das auch lieber wäre.

Benutzeravatar
fcbblog.ch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3464
Registriert: 04.06.2017, 13:14

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von fcbblog.ch »

zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 15:12
fcbblog.ch hat geschrieben: 03.08.2026, 15:03
zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 14:56

Vor allem in starken finanziellen Händen, oder?

Nein das wäre mir völlig egal, wenn man nicht regelmässig ein ultrapfeiffiges Amateurzerrbild eines Fussballclubs abgibt. Ich versteh einfach den Abwehrreflex oh nein Ausland nicht, wenn wir einen Präsi haben der Bitpanda als Hauptsponsor bringt, Transferkarussel-Durchlauferhitzer als Clubkonzept etabliert, sprich einfach alles genau so macht, wie es die Befürchtungen bei einem ausländischen Investor auch wären... Da ist doch 0 Unterschied mehr vorhanden wie der FCB sich positioniert aktuell.

Warum man ultrakommerzialisiert werden will, ohne das der Besitzer Geld reinbringt - sondern vermutlich eher rausnimmt... Keine Ahnung. Warum? Glaubt Ihr Degen und Co. können den Club nicht an die Wand fahren? Und wäre das nicht langsam sogar die bessere Option, wenn sie offensichtlich keinen Plan haben einen FCB zu bauen mit dem man sich identifizieren kann und wo es Spass macht an die Spiele zu gehen, statt die Saisons zu durchleiden.

Shaq hat denen einen Meister geschenkt - ansonsten war jede Platzierung schlechter als unter Burgener und es geht nicht aufwärts.

Aber du hast doch in anderen threads gefordert der FCB hätte Sanches verpflichten sollen, oder andere Super League Stammspieler, die wir uns schlicht nicht leisten können. Darum schliesse ich daraus, das du einen starken finanziellen Investor willst, der uns solche Transfers ermöglicht

Der uns auch wieder zum Liga Krösus macht.
Aber vielleicht sind diese Zeiten vorbei und man muss sich damit abfinden.
Wo war der FCB vor der Oeri Zeit?
Der FCB muss nicht automatisch erfolgreich oder Serienmeister sein, auch wenn mir das auch lieber wäre.
Nein ich glaube der FCB will es sich nur nicht leisten (was ja auch bestätigt wurde), das ist der Unterschied. Man kauft lieber 3 Supi-dupi-Trading Optionen oder leiht sie aus und muss sie dann ein Jahr später wieder los werden. Auch scheint mir Degens Learning aus der letzten Saison zu sein, dass das Problem war, dass er sich zu viele Basler geholt hat. Es ging aber nie um Basler, sondern darum eine stabile Achse zu bilden.

Als ob sich Sanches nicht gelohnt hätte sportlich...

Basel gibt ja trotzdem mehr für Transfers aus, als fast jeder andere Super League Club. Sportlich schaut dabei aber wenig raus.
 

Usswärtsfahrer
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3955
Registriert: 26.04.2024, 11:27

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 03.08.2026, 14:53
Feanor hat geschrieben: 03.08.2026, 12:19 Die Kritik an Degen ist natürlich völlig berechtigt. Er müsste mE die Strategie wechseln, was die Talent-Transfer-Finanzierung-des-Clubs-Methode betrifft. Das war nach BB offenbar der richtige Weg, es muss nun aber eine ruhigere Politik einkehren. 
Welche alternative Strategie gibt es denn? Sofern man nicht einen Mäzen an der Seite hat, der/die einen vermutlich zweistelligen Millionenbetrag pro Saison einschiesst?

Ich sehe das Problem vielmehr in der Ausführung der Strategie. Wir haben einfach zu viele Spieler geholt, die unabhängig vom Alter zu schlecht sind.

Ich meine bei Bro kannst du doch nicht mehr von einem "Talent-Transfer" im Rahmen der genannte Strategie reden?
Omeragic, tönte auf dem Papier toll, die Abwehr wirkte mit ihm nie wirklich sattelfest. Jetzt hat ihn ein junger Afrikaner mal eben auf die Bank verbannt.
Rüegg bringt uns auch nicht weiter. Wer erinnert sich an Dräger? Lang war auch keine Verstärkung mehr.
Ajeti mag wichtig sein für das Team, aber auf dem Platz?

Nur mal ein paar Beispiele.

Schlussendlich muss die Qualität der Spieler stimmen. Egal ob 17, 22 oder 27 Jahre alt.

Und dann braucht es natürlich noch einen mindestens "brauchbaren" Trainer an der Seitenlinie.

Ja, letzte Saison waren einige bzw. zu viele Nieten dabei. In der Saison davor sind wir trotz Rüegg und Dräger Meister geworden.

Andersrum könnte man dann auch Schmid, Otele, Daniliuc, Vouilloz als positive Beispiele nennen.

Aber hat schon was, gerade die als Kaderstützen eingeplanten Spieler bleiben überwiegend zu viel schuldig. Und ich verstehe nicht, weshalb das mehrheitlich ausländische Spieler sein müssen, in der Liga hätts genügend davon. Hier setze ich wie schon öfters gesagt meine Hoffnungen in die neuen Kaderplaner und Scouts.

Thinker
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 872
Registriert: 07.09.2023, 16:13

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Thinker »

Waldfest hat geschrieben: 03.08.2026, 14:09
Thinker hat geschrieben: 03.08.2026, 13:53 Ich finde wir haben es mit Degen nicht so schlecht getroffen. Ja er ist nicht perfect, aber er hat auch viele gute Seiten für den FcB, und er hat lernbereitschaft und hält nicht so stur an schlechten Ideen fest wie zb Burgener. Es könnte auch bei einem Wechsel viel schlimmer werden, nicht unbedingt besser

Meinst du das ernst?

Ja :) zb sagte er mal (falls ich mich richtig erinnere) das er daran arbeiten will transparenter zu kommunizieren. Und auch als er gemerkt hatte das er nicht so gut kommuniziert das er lieber andere mehr kommunizieren lassen will. Und auch die neue Transferkommission als die sagte dass man gemerkt hat dass es besser ist beim scouting mehr darauf zu achten Spieler mit Ausdauer zu holen, und das man auch mehr auf den Charakter (Kampfbereitschaft) schauen will. Zusätzlich war auch die Aussage (falls ich mich richtig erinnere) das man eine Achse aus erfahrenen Spielern haben will. Das sind alles Anpassungen nachdem man gemerkt hat dass gewisse Sachen nicht so gut funktionieren. Ich gehe davon aus dass diese Anpassungen der Strategie unter Degen auch weiterhin stattfinden werden.

Ganz anders bei Burgener. Ich hatte es bei ihm so wahrgenommen dass er ein Konzept hatte, und stur und dogmatisch daran festgehalten hatte. Auch nachdem alle anderen schon lange gesehen hatten das es damit nur bergab geht. Und jede Kritik hat er persönlich genommen und ist dadurch nur noch sturer und unflexibler geworden

Benutzeravatar
Pro Sportchef bim FCB
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 8489
Registriert: 28.01.2006, 20:37
Wohnort: Im Exil (Bern)

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Pro Sportchef bim FCB »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 03.08.2026, 16:26 Ja, letzte Saison waren einige bzw. zu viele Nieten dabei. In der Saison davor sind wir trotz Rüegg und Dräger Meister geworden.

Andersrum könnte man dann auch Schmid, Otele, Daniliuc, Vouilloz als positive Beispiele nennen.

Aber hat schon was, gerade die als Kaderstützen eingeplanten Spieler bleiben überwiegend zu viel schuldig. Und ich verstehe nicht, weshalb das mehrheitlich ausländische Spieler sein müssen, in der Liga hätts genügend davon. Hier setze ich wie schon öfters gesagt meine Hoffnungen in die neuen Kaderplaner und Scouts.
Ja absolut, man hat natürlich auch gute Transfers gemacht. Sonst könnte wir auch gar nicht soviel Transfergewinn machen.

Und auch beim zweiten Punkt stimme ich dir zu. Man könnte durchaus mehr im Inland zugreifen. Das Problem ist anscheinend (Degen im Podcast), dass die anderen Clubs so ca. 20-30% draufschlagen, wenn der FCB liga-intern anfragt. Falls das so stimmt kann man natürlich schon hinterfragen ob man diesen Aufpreis zahlen will, wenn man einen vergleichbaren Spieler im Ausland günstiger findet.

Meine Ansicht: Man darf diesen Aufpreis durchaus ab und zu zahlen um ab und zu einen etwas erfahrenen Inländer zu verpflichten. Dies würde einen guten Mix reinbringen.

Aber da muss man auch erwähnen: Tsunemoto kam aus der Liga, hat erst sehr gut gespielt und ist jetzt seit mehreren Spielen ein Schwachpunkt (seit SL da ist? *hust*). Koindredi ebenfalls und der war keine grosse Verstärkung. Also auch hier, es ist keine Garantie. Man muss die richtigen, guten Spieler holen, genau wie beim Alter.

Benutzeravatar
zBasel Fondue
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 4481
Registriert: 31.01.2006, 13:19
Wohnort: @Home

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von zBasel Fondue »

Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 03.08.2026, 18:46
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 03.08.2026, 16:26 Ja, letzte Saison waren einige bzw. zu viele Nieten dabei. In der Saison davor sind wir trotz Rüegg und Dräger Meister geworden.

Andersrum könnte man dann auch Schmid, Otele, Daniliuc, Vouilloz als positive Beispiele nennen.

Aber hat schon was, gerade die als Kaderstützen eingeplanten Spieler bleiben überwiegend zu viel schuldig. Und ich verstehe nicht, weshalb das mehrheitlich ausländische Spieler sein müssen, in der Liga hätts genügend davon. Hier setze ich wie schon öfters gesagt meine Hoffnungen in die neuen Kaderplaner und Scouts.
Ja absolut, man hat natürlich auch gute Transfers gemacht. Sonst könnte wir auch gar nicht soviel Transfergewinn machen.

Und auch beim zweiten Punkt stimme ich dir zu. Man könnte durchaus mehr im Inland zugreifen. Das Problem ist anscheinend (Degen im Podcast), dass die anderen Clubs so ca. 20-30% draufschlagen, wenn der FCB liga-intern anfragt. Falls das so stimmt kann man natürlich schon hinterfragen ob man diesen Aufpreis zahlen will, wenn man einen vergleichbaren Spieler im Ausland günstiger findet.

Meine Ansicht: Man darf diesen Aufpreis durchaus ab und zu zahlen um ab und zu einen etwas erfahrenen Inländer zu verpflichten. Dies würde einen guten Mix reinbringen.

Aber da muss man auch erwähnen: Tsunemoto kam aus der Liga, hat erst sehr gut gespielt und ist jetzt seit mehreren Spielen ein Schwachpunkt (seit SL da ist? *hust*). Koindredi ebenfalls und der war keine grosse Verstärkung. Also auch hier, es ist keine Garantie. Man muss die richtigen, guten Spieler holen, genau wie beim Alter.

Man nehme noch Vouilloz, Rüegg, Kacuri, Ltaief und Padula dazu, alle nicht die Burner, Rüegg kam zwar von Verona, war aber schon beim FCZ und YB vorher.
Alles Schweizer Spieler aus der Liga und nicht unbedingt Verstärkungen

Usswärtsfahrer
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3955
Registriert: 26.04.2024, 11:27

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Usswärtsfahrer »

zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 18:57
Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 03.08.2026, 18:46
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 03.08.2026, 16:26 Ja, letzte Saison waren einige bzw. zu viele Nieten dabei. In der Saison davor sind wir trotz Rüegg und Dräger Meister geworden.

Andersrum könnte man dann auch Schmid, Otele, Daniliuc, Vouilloz als positive Beispiele nennen.

Aber hat schon was, gerade die als Kaderstützen eingeplanten Spieler bleiben überwiegend zu viel schuldig. Und ich verstehe nicht, weshalb das mehrheitlich ausländische Spieler sein müssen, in der Liga hätts genügend davon. Hier setze ich wie schon öfters gesagt meine Hoffnungen in die neuen Kaderplaner und Scouts.
Ja absolut, man hat natürlich auch gute Transfers gemacht. Sonst könnte wir auch gar nicht soviel Transfergewinn machen.

Und auch beim zweiten Punkt stimme ich dir zu. Man könnte durchaus mehr im Inland zugreifen. Das Problem ist anscheinend (Degen im Podcast), dass die anderen Clubs so ca. 20-30% draufschlagen, wenn der FCB liga-intern anfragt. Falls das so stimmt kann man natürlich schon hinterfragen ob man diesen Aufpreis zahlen will, wenn man einen vergleichbaren Spieler im Ausland günstiger findet.

Meine Ansicht: Man darf diesen Aufpreis durchaus ab und zu zahlen um ab und zu einen etwas erfahrenen Inländer zu verpflichten. Dies würde einen guten Mix reinbringen.

Aber da muss man auch erwähnen: Tsunemoto kam aus der Liga, hat erst sehr gut gespielt und ist jetzt seit mehreren Spielen ein Schwachpunkt (seit SL da ist? *hust*). Koindredi ebenfalls und der war keine grosse Verstärkung. Also auch hier, es ist keine Garantie. Man muss die richtigen, guten Spieler holen, genau wie beim Alter.

Man nehme noch Vouilloz, Rüegg, Kacuri, Ltaief und Padula dazu, alle nicht die Burner, Rüegg kam zwar von Verona, war aber schon beim FCZ und YB vorher.
Alles Schweizer Spieler aus der Liga und nicht unbedingt Verstärkungen

Vouilloz: war Stamm-IV in der Meister-Rückrunde, im besten Alter, polyvalent auf jeder Position einsetzbar. Passt sicher nicht in diese Aufzählung, sondern ist der Spielertyp, der uns in Reihe 2 und 3 fehlt.

@Sportchef: jo, Tsunemoto ist wirklich ein Rätsel. Entweder liegts an den langen Ausfällen oder wir sind schon beim Trainer.

Vargas
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 475
Registriert: 22.07.2024, 20:26

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Vargas »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 03.08.2026, 19:31
zBasel Fondue hat geschrieben: 03.08.2026, 18:57
Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 03.08.2026, 18:46
Ja absolut, man hat natürlich auch gute Transfers gemacht. Sonst könnte wir auch gar nicht soviel Transfergewinn machen.

Und auch beim zweiten Punkt stimme ich dir zu. Man könnte durchaus mehr im Inland zugreifen. Das Problem ist anscheinend (Degen im Podcast), dass die anderen Clubs so ca. 20-30% draufschlagen, wenn der FCB liga-intern anfragt. Falls das so stimmt kann man natürlich schon hinterfragen ob man diesen Aufpreis zahlen will, wenn man einen vergleichbaren Spieler im Ausland günstiger findet.

Meine Ansicht: Man darf diesen Aufpreis durchaus ab und zu zahlen um ab und zu einen etwas erfahrenen Inländer zu verpflichten. Dies würde einen guten Mix reinbringen.

Aber da muss man auch erwähnen: Tsunemoto kam aus der Liga, hat erst sehr gut gespielt und ist jetzt seit mehreren Spielen ein Schwachpunkt (seit SL da ist? *hust*). Koindredi ebenfalls und der war keine grosse Verstärkung. Also auch hier, es ist keine Garantie. Man muss die richtigen, guten Spieler holen, genau wie beim Alter.

Man nehme noch Vouilloz, Rüegg, Kacuri, Ltaief und Padula dazu, alle nicht die Burner, Rüegg kam zwar von Verona, war aber schon beim FCZ und YB vorher.
Alles Schweizer Spieler aus der Liga und nicht unbedingt Verstärkungen

Vouilloz: war Stamm-IV in der Meister-Rückrunde, im besten Alter, polyvalent auf jeder Position einsetzbar. Passt sicher nicht in diese Aufzählung, sondern ist der Spielertyp, der uns in Reihe 2 und 3 fehlt.

@Sportchef: jo, Tsunemoto ist wirklich ein Rätsel. Entweder liegts an den langen Ausfällen oder wir sind schon beim Trainer.
Wenn ein Spieler keine Flanken mehr richtig reinbringt liegts am Trainer? Wenn er plötzlich kaum mehr Zweikämpfe gewinnt liegts am Trainer? 
 

scharteflue
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2469
Registriert: 26.01.2021, 10:28

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von scharteflue »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 03.08.2026, 13:42
Feanor hat geschrieben: 03.08.2026, 12:19 Die Kritik an Degen ist natürlich völlig berechtigt. Er müsste mE die Strategie wechseln, was die Talent-Transfer-Finanzierung-des-Clubs-Methode betrifft. Das war nach BB offenbar der richtige Weg, es muss nun aber eine ruhigere Politik einkehren. 

Wenn manbei aller berechtigten Frustration dann aber mit dem Vergleich ausländischer Investoren kommt, hat man wohl wirklich zu viel Sonne abbekommen. 

Unter Degen passiert viel Dummes und er ist keiner, dem ich Sympathien gegenüber hege oder gar vertraue. Dem ist leider so. Und es ist leider auch nicht so, dass der FCB eine Herzensangelegenheit für Degen ist. Das macht ihn aber noch lange nicht vergleichbar mit einem ausländischen Investor.

So lange DD Präsident ist, haben wir mit dem öffentlichen Druck die Möglichkeit, ein Korrektiv zu sein. Man sieht ja auch an den Äusserungen Degens zu Transfers, die die Fans nicht gutheissen (Schmid, Hunziker), dass DD diesen öffentlichen Druck spürt. Und auch wenn Degen nicht (nur) mit Herzblut für den Verein amtet, so traue ich ihm trotzdem eine gewisse Club-Liebe zu. 

Bei einem Investor sehe ich diese Möglichkeiten nicht. 

Ansonsten wurde von Fondue und co. ja ausgiebig erörtert, welche weitere Gefahren mit ausländischen Investoren einherkommen.

Die Ironie, Degen zu verteufeln, weil die Basler DNA nicht vorhanden sei, und ihn mit einem ausländischen Investoren zu ersetzen, weil dann - so die haltlose Hoffnung - mehr Geld zur Verfügung da sei, werde ich aber keine Sekunde verstehen können.


V.a. gibts mit CH-Fussball in den wenigsten Fällen tatsächlich Geld zu verdienen. Und wenns doch passieren sollte, ist ein ausländischer Investor doch der Allererste, der das Plus für sich abschöpft und der Verein hat einen Scheissdreck davon. Verstehe solche Aussagen wie "ein ausländischer Investor wäre sehr wahrscheinlich erfolgreicher" hinten und vorne nicht, das ist einfach nur naives Wunschdenken und nichts anderes.
....
Zu letzt hat ein Lokaler Clubbesitzer (nach grossen erfolgen) den Club an den erstbesten lokalen Halodri verschachert. Der hat dann das Geld verheizt und den Club, kruz vorm abserbeln, an den nächsten lokalen vertickt (der auch bei GC und YB einsteigen wollte aber die waren clever genug). Und nun stehen wir hier und überlegen ob der vielleicht doch besser wieder weg sollte.
Auch nicht nur eine Erfolgsgeschichte, diese Basler-Gene.
 

badcop
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2106
Registriert: 09.12.2004, 12:53

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von badcop »

Solange DD den Durchlauferhitzer spielt und es in jeder Transferperiode dutzende Wechsel gibt, müssen wir uns mit Durchschnittstrainer begnügen und hoffen, dass es ev all paar Jahre einen positiven Ausrutscher noch oben gibt (siehe Doublesaison). Find ich scheisse, muss man halt akzeptieren!

Captain_XY
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 173
Registriert: 23.07.2018, 16:13

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Beitrag von Captain_XY »

Ja, genau so ist es. Solange der FCB primär als Transfermodell geführt wird, werden wir nicht nachhaltig in die Erfolgsspur zurückfinden. Ohne finanzielles Backing war diese Strategie wohl notwendig, sie stellt aber den wirtschaftlichen Erfolg über den sportlichen.

Antworten