Re: Gaza-Streifen, Abzug der Israelis
Verfasst: 12.04.2026, 02:00
Ich habe eine Mac Kiste nur für Sound Sachen. Und Apple ist nicht toxischer, weil sie es nicht verhindert haben, dass Linux-Leute Linux für Apple M1/2 Kisten portieren konnten. Sie haben die Türe absichtlich offen gelassen. Microsoft ist da radikaler. Besonders wenn es um Überwachung geht.footbâle hat geschrieben: 12.04.2026, 00:21 Das wäre schön, ja. Ich wäre schon lange im Tux Lager, wenn Steinberg Cubase auch als Native Linux Version anbieten würde. Aber das wird niemals passieren. Das wird in Hamburg immer wieder geprüft und offensichtlich als nicht rentabel eingeschätzt. Schade. Und von einem Emulator wie Wine sollte man wohl die Finger lassen, zumindest als Cubase Power User. Und SteamOS ist dafür sowieso keine Option. Ich finde Ardour die beste DAW die es Native Linux gibt, habe aber unendlich viele Windows VST Plugins und bin nicht sicher, wie zuverlässig Yabridge wirklich ist. Hast du / jemand belastbare Erfahrungen mit Ardour / Linux / Yabridge? Das wäre interessant. Ich könnte auch mit Ardour Windows starten aber das macht keinen Sinn, weil ich tief in Cubase Pro drin bin und nicht primär die DAW wechseln will sondern einfach Windows hasse. Je länger je mehr. Und Cubase auf Mac OS ist keine Option, weil ich Apple als Firma noch toxischer finde als M$ und nie ein Apple Device angefasst habe. Unter Win kann ich mir wenigstens die Hardware aussuchen.
Bzgl. Office bin btw schon längst bei Libre. Alternativlos. Dass unsere Steuergelder noch für M$ Office verbrannt werden ist unerträglich.
Linux für Sound Sachen ist schwierig. Es gibt Studio One, Bitwig, Renoise und Reaper. Der grosse Elefant im Raum ist iLok. Linux für Sound? Lass es bleiben. Besonders wenn es um Hardware-Unterstützung geht. Klar wird sehr vieles unterstützt. Aber Du willst als Beispiel für RME Sachen TotalMix haben. Und Du willst nicht auf Yabridge hoffen. Ein Hobbyist, der einfach seine Gitarre und etwas Gesang aufnehmen will, kann Reaper verwenden. Das ist alles sehr solid und besser als es viele sehen, weil es so billig ist. Es gibt glaube ich nicht wenige Mixing Engineers, die Reaper verwenden. Es ist alles via Scripts automatisierbar und mit ein paar Tastenkombinationen sind so 100 neue Stems einfach sofort organisiert, was viel Arbeit erspart. Und es hat eine Community, die sehr aktiv ist. Aber wenn Du X Plugins hast, forget it. Du willst als Beispiel FabFilter Pro Q verwenden ohne vorher mit Yabridge zu kämpfen. Es soll einfach laufen.
Um etwas gutes zu Linux zu sagen. Das Pipewire-System für Sound-Routing ist absolut Top. Du hast GUIs, wo Du alles mit allem Routen kannst wie Du willst. Mit den Möglichkeiten zu Windows und MacOS komplett überlegen.
Ich bin kein Ayatollah wenn es um Betriebssysteme geht. Ich bin kein Grafik-Pro und kann mit Darktable statt DXO+Adobe Konsorten leben. Viel komplizierter, aber es tut den Job. Für Sound nimmst Du Windows oder MacOS. Pragmatismus.
Zu Wine. Es bietet die Windows APIs an und kann deshalb sehr viele Windows-Programme unter Linux laufen lassen. Ohne Leistungseinbusse. Bezüglich Office verwende ich OnlyOffice. Es macht keinen Scheiss beim Import von Word-Dokumenten. Es ist gratis. Und in der Sandbox gibts auch kein Nach Hause Telefonieren. Aber LibreOffice tut auch den Job. Für irgendwelche Notizen und viel mehr gibt es Obsidian. Dafür gibt's inzwischen über 1000 Plugins.