Die Rückfahrt im Bus, mit der Fähre, am Zoll in Frankreich... das war unglaublich deprimierend-anstrengend. Absolutes Lowlight. Selten so frustriert gewesen im Leben. Für mich deutlich übler als der Tag der nie stattgefunden hat.
Ansonsten persönlich in unbestimmer Reihenfolge:
- Das 0:2 beim zweiten Mal auf Schalke (mit dem berühmten Offside und der absurden roten Karte) im Dezember 2013. Unnötig, unverdient, und wenn ich ein FCB-Spiel nennen würde, das manipuliert war, dann das. Ich kann Schalke, deren Anhang, die Polizei und alles was dort drum herum passiert nicht ausstehen. Dazu passend der tiefliegende Dauernebel und dieser landschaftlichen Einöde.
- Die Cupfinal-Niederlage im Joggeli 2015 gegen Sion. Es hätte so gut werden können... Dazu gabs nach dem Spiel auf dem Weg in die Stadt eine Schlägerei zwischen Baslern, die für einige recht übel endete.
- Das letzte Spiel der Finalrunde 99/00 zuhause gegen Lausanne, man hätte mit einem Sieg 2. werden könnten (was historisch gut gewesen wäre, die afaik beste Platzierung seit 1980), stattdessen ging man sang- und klanglos 0:3 unter, angefangen mit einem Penalty und danach einfach nur noch mutlos. Schade für die ansonsten super Saison, v.A. weil uns Lausanne schon im Cup rausgeschmissen hat.
- 2007 die gestohlene P. Muntwiler-Meisterschaft der Zürcher. Als das Urteil rauskam und die Konsequenz danach, das war wirklich ein Lowlight und ist für mich bis heute irgendwie unverständlich.
- Die COVID-Zeiten, die Absage Frankfurt auswärts (Tickets, Zug, alles reserviert und geplant, Kollegen bereits unterwegs...), die ersten Spiele danach bis im Sommer 2021 endlich wieder "richtig" Fussball vor Fans gespielt wurde und natürlich alles rund um Burgeners Investorenpläne, die Demo vor dem Joggeli, die Akte Sforza + Stocker. Eigentlich die einzige Zeit in meinem Leben, in der mir Fussball entweder egal war und in der ich wirklich mit dem FCB-Fandasein gehadert habe.