Krankenkassen..

Der Rest...
fecalsmatter

Krankenkassen..

Beitrag von fecalsmatter »

:confused: Ob Kassen, Behandlung, Krankenhäuser: An allen Punkten des Gesundheitswesens sind in den letzten Jahren die Kosten explodiert. Effektiv und langfristig erfolgreich zu sparen erscheint schwierig.
Wie kann sinnvoll gespart werden?

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Fussballheld
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Beitrag von Fussballheld »

Wasser spare und nur no mit dr Nochbere dusche :cool:

Mr. T
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Beitrag von Mr. T »

Jedes Jahr via Comparis zum günstigsten wechseln, Franchise in die Höhe schrauben und nicht mehr krank werden :eek:

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flOX
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Beitrag von flOX »

Mr. T hat geschrieben:Jedes Jahr via Comparis zum günstigsten wechseln, Franchise in die Höhe schrauben und nicht mehr krank werden :eek:
meine worte :p

El Capullo
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Beitrag von El Capullo »

Groupe Mutuel, bis jetz nit schlächt gfahre im Vrglich
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Kawa
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Beitrag von Kawa »

Höchste Franchise & HMO oder ähnliches, nur so kannst sparen ...
Bedingung : nicht krank werden :)

lina
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Beitrag von lina »

Eifacht ufpasse mit ganz hoche Franchise, denn mer muess sich eifacht bewusst si, dass meh so immer 1500 Franke muess jederzyt aneblettere chöne...

Kenn es paar wo gmeint hänn sie hänn jo nie was etc, und plötzlich sinn sie vor grosse Schwierigkeite gstande, da hochi Arzträchnige itrudlet sinn...

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Black Squad
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Beitrag von Black Squad »

Ich glaub er meint eher wie me chöschte im Gsundheistwese langfrischtig uf em gliche Niveau chan halte.

lina
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Beitrag von lina »

Wenns immer meh alternative und ergänzigs Medizin,Therapie etc. git, glaub ich nid, dass meh die Köste mol in Griff bechunt. Ich bi eifacht nach wie vor dr Überzügig, dass es bi uns au sött so si, dass meh wenn meh zum Arzt goht, näbem Sälbstbehalt die erste 20 oder minetwäge 10.- Franke sälber zahle sött. Den würd sich e mänge überlege, ob är nid lieber sälber zerst in d'Apothek goht und für die 20 Franke e Huestesaft oder was weiss ich au immer holt!

Ninja
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Ninja »

Plus 5 Prozent im Schnitt – doch hier steigen die Prämien deutlich stärker 
https://www.bazonline.ch/krankenkassenp ... 7175044164

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Aficionado
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Aficionado »

Teuerung gegenüber Vorjahr bloss 0.8%. :rolleyes:

Bei Jährlich 1 % Teuerung sind wir nach 5 Jahren auch bei 5 % (ohne KK-Prämienerhöhungen) .
Also ich habe keine 5% Lohnerhöhung ggü. 2021.

Die Berechnung der Teuerung ist eh ein Witz. KK-Prämien werden nicht einmal berücksichtigt. Da geht einer mit dem virtuellen Einkaufskorb einkaufen und vergleicht die Preise ggü. Vorjahr. :rolleyes:

Die Nettolöhne bzw. Reallöhne sinken jährlich!

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Tsunami
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Tsunami »

Aficionado hat geschrieben: 29.09.2026, 15:02 Die Nettolöhne bzw. Reallöhne sinken jährlich!
Schweizer Kaufkraft legt so stark zu wie seit Jahren nicht mehr
Von 2021 - 2023 (und 2017 - 2018) stimmte deine Aussage noch, aber:

21.04.2026, 11:26 Uhr

Schweizer Kaufkraft legt so stark zu wie seit Jahren nicht mehr

Zahlen des Bundes: Löhne stiegen 2025 kräftig
Aus Tagesschau kompakt vom 21.04.2026
  • Nominallöhne steigen 2025 im Schnitt um 1.8 Prozent, Reallöhne um 1.6 Prozent.
  • Damit steigt die Kaufkraft das zweite Jahr in Folge.
  • Die Inflation bleibt tief bei 0.2 Prozent.
  • Frauenlöhne steigen stärker als jene der Männer.
Die Löhne in der Schweiz sind 2025 spürbar gewachsen, und erstmals seit Längerem bleibt auch mehr davon im Portemonnaie.
Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt, steigen die Nominallöhne im Schnitt um 1.8 Prozent. Gleichzeitig flacht die Teuerung deutlich ab. Unter dem Strich ergibt sich ein Reallohnplus von 1.6 Prozent. 

https://www.srf.ch/news/schweiz/kaufkra ... nicht-mehr
 

Kogokg313
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Kogokg313 »

Wie kann man sich das als Angestellten eines Kleinbetriebes, der jeden Dezember eine Erhöhung von CHF 50.- verlangen und begründen muss, das vorstellen? Arbeitet hier jemand in der IT eines Konzerns? Hat man da so aus dem Nichts im Januar einfach irgendwie 500 Stutz mehr auf dem Konto?

Zum Glück gibt's noch die Prämienverbilligung, mit der man auch die Kluturlegi-Karte beanspruchen darf. Man sollte nur aufpassen, wenn man sich Überstunden auszahlen lässt, um eine abartig hohe Mietzinskaution zu bezahlen. So kann es nämlich vorkommen, dass man viel zu viel verdient für einen Anspruch - ganz im Gegensatz zu einem Firmeninhaber, welcher sich einen fiktiven Minimallohn von 3000.- auszahlt. Aber das ist ein anderes Thema.



Wie bereits erwähnt: Am besten die günstigste Versicherung mit einer Franchise von 2500 nehmen und hoffen, dass man kein Super AIDS 3000 kriegt und möglichst schnell einen Notgroschen anlegen.

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Basilou
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Basilou »

Kogokg313 hat geschrieben: 29.09.2026, 16:22Am besten die günstigste Versicherung mit einer Franchise von 2500 nehmen und hoffen, dass man kein Super AIDS 3000 kriegt [...]
Exakt so sieht's aus! Wenn man dann noch das Glück hat, einigermassen gesund zu sein und die 2500 nicht auszuschöpfen, dann hat man die Krankenkasse eigentlich nur auf dem Papier und weil man vom Gesetz verpflichtet wird, eine zu haben. Ich bin jetzt 50 und habe bisher noch jede Arztrechnung selber bezahlt (zumindest was KK betrifft, SUVA ist wieder eine andere Geschichte).

Aber eben, lieber so und gesund, als krank und von der KK profitieren.

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Aficionado
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Aficionado »

Tsunami hat geschrieben: 29.09.2026, 15:41
Aficionado hat geschrieben: 29.09.2026, 15:02 Die Nettolöhne bzw. Reallöhne sinken jährlich!
Schweizer Kaufkraft legt so stark zu wie seit Jahren nicht mehr
Von 2021 - 2023 (und 2017 - 2018) stimmte deine Aussage noch, aber:

21.04.2026, 11:26 Uhr

Schweizer Kaufkraft legt so stark zu wie seit Jahren nicht mehr

Zahlen des Bundes: Löhne stiegen 2025 kräftig
Aus Tagesschau kompakt vom 21.04.2026
  • Nominallöhne steigen 2025 im Schnitt um 1.8 Prozent, Reallöhne um 1.6 Prozent.
  • Damit steigt die Kaufkraft das zweite Jahr in Folge.
  • Die Inflation bleibt tief bei 0.2 Prozent.
  • Frauenlöhne steigen stärker als jene der Männer.
Die Löhne in der Schweiz sind 2025 spürbar gewachsen, und erstmals seit Längerem bleibt auch mehr davon im Portemonnaie.
Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt, steigen die Nominallöhne im Schnitt um 1.8 Prozent. Gleichzeitig flacht die Teuerung deutlich ab. Unter dem Strich ergibt sich ein Reallohnplus von 1.6 Prozent. 

https://www.srf.ch/news/schweiz/kaufkra ... nicht-mehr
 

Im Schnitt um 1.8%. Logisch das die Saläre von Spitzenverdienern überdurchnittlich steigen. Auch Arbeitnehmer in Konzernen oder beim Bund bekommen einen höheren "Teuerungsausgleich“als jene in KMUs (die bekomnen oft keinen) . Viele profitieren auch von den hohen KK-Prämien, Mieten oder Treibstoffpreisen.

Ich habe bereits geschrieben, wie die Inflation berechnet wird. 0.8% ist eine absolute Fantasiezahl. Wichtige Kostentreiber werden nicht einmal mitberechnet. Ich bin doch nicht doof und erlebe im täglichen Leben Preisunterschiede von bis 20% ggü. vor 10 - 15 Jahren. Ich bewahre alle meine Rechnungen auf und kann Prozentrechnen. Das Schoggistängeli das 20 % mehr kostet intetessiert mich nicht.

Kostentreiber:

- Zahnarzt
- Mieten
- KK Prämien
- Auto Werkstatt (Service, Kosten pro Arbeitsstunde)
- Treibstoff
- Strom
- Energie
- Freizeit (Konzerte, Fussball, Gastronomie etc.)
- Liegenschaftsverwaltung
- Anwälte
Zuletzt geändert von Aficionado am 29.09.2026, 20:52, insgesamt 2-mal geändert.

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Tsunami
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Tsunami »

Aficionado hat geschrieben: 29.09.2026, 20:35
Tsunami hat geschrieben: 29.09.2026, 15:41
Aficionado hat geschrieben: 29.09.2026, 15:02 Die Nettolöhne bzw. Reallöhne sinken jährlich!
Schweizer Kaufkraft legt so stark zu wie seit Jahren nicht mehr
Von 2021 - 2023 (und 2017 - 2018) stimmte deine Aussage noch, aber:

21.04.2026, 11:26 Uhr

Schweizer Kaufkraft legt so stark zu wie seit Jahren nicht mehr

Zahlen des Bundes: Löhne stiegen 2025 kräftig
Aus Tagesschau kompakt vom 21.04.2026
  • Nominallöhne steigen 2025 im Schnitt um 1.8 Prozent, Reallöhne um 1.6 Prozent.
  • Damit steigt die Kaufkraft das zweite Jahr in Folge.
  • Die Inflation bleibt tief bei 0.2 Prozent.
  • Frauenlöhne steigen stärker als jene der Männer.
Die Löhne in der Schweiz sind 2025 spürbar gewachsen, und erstmals seit Längerem bleibt auch mehr davon im Portemonnaie.
Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt, steigen die Nominallöhne im Schnitt um 1.8 Prozent. Gleichzeitig flacht die Teuerung deutlich ab. Unter dem Strich ergibt sich ein Reallohnplus von 1.6 Prozent. 

https://www.srf.ch/news/schweiz/kaufkra ... nicht-mehr


Im Schnitt um 1.8%. Logisch das die Saläre von Spitzenverdienern überdurchnittlich steigen. Viele profitieren auch von den hohen KK-Prämien, Mieten oder Treibstoffpreisen.

Ich habe bereits geschrieben, wie die Inflation berechnet wird. 0.8% ist eine absolute Fantasiezahl. Wichtige Kostentreiber werden nicht einmal mitberechnet. Ich bin doch nicht doof und erlebe im täglichen Leben Preisunterschiede von bis 20% ggü. vor 10 - 15 Jahren. Ich bewahre alle meine Rechnungen auf und kann Prozentrechnen. Das Schoggistängeli das 20 % mehr kostet intetessiert mich nicht.

Kostentreiber:

- Zahnarzt
- Mieten
- KK Prämien
- Auto Werkstatt (Service, Kosten pro Arbeitsstunde)
- Treibstoff
- Strom
- Energie
- Freizeit (Konzerte, Fussball, Gastronomie etc.)
Jeder darf natürlich seine eigene Inflation ausrechnen, so wie du das machst. Kein Problem. Dabei kommt bei jedem eine andere Inflationsrate heraus.
Aber offiziell gilt halt trotzdem die Inflationsrate, welche vom Bund herausgegeben wird. Und da gelten die Zahlen wie oben beschrieben.

Niemand streitet ab, dass du Prozentrechnen kannst. Keine Ahnung, weshalb du dies erwähnen musst.

 

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Aficionado
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Aficionado »

Tsunami hat geschrieben: 29.09.2026, 20:48
Aficionado hat geschrieben: 29.09.2026, 20:35
Tsunami hat geschrieben: 29.09.2026, 15:41
Von 2021 - 2023 (und 2017 - 2018) stimmte deine Aussage noch, aber:

21.04.2026, 11:26 Uhr

Schweizer Kaufkraft legt so stark zu wie seit Jahren nicht mehr

Zahlen des Bundes: Löhne stiegen 2025 kräftig
Aus Tagesschau kompakt vom 21.04.2026
  • Nominallöhne steigen 2025 im Schnitt um 1.8 Prozent, Reallöhne um 1.6 Prozent.
  • Damit steigt die Kaufkraft das zweite Jahr in Folge.
  • Die Inflation bleibt tief bei 0.2 Prozent.
  • Frauenlöhne steigen stärker als jene der Männer.
Die Löhne in der Schweiz sind 2025 spürbar gewachsen, und erstmals seit Längerem bleibt auch mehr davon im Portemonnaie.
Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilt, steigen die Nominallöhne im Schnitt um 1.8 Prozent. Gleichzeitig flacht die Teuerung deutlich ab. Unter dem Strich ergibt sich ein Reallohnplus von 1.6 Prozent. 

https://www.srf.ch/news/schweiz/kaufkra ... nicht-mehr


Im Schnitt um 1.8%. Logisch das die Saläre von Spitzenverdienern überdurchnittlich steigen. Viele profitieren auch von den hohen KK-Prämien, Mieten oder Treibstoffpreisen.

Ich habe bereits geschrieben, wie die Inflation berechnet wird. 0.8% ist eine absolute Fantasiezahl. Wichtige Kostentreiber werden nicht einmal mitberechnet. Ich bin doch nicht doof und erlebe im täglichen Leben Preisunterschiede von bis 20% ggü. vor 10 - 15 Jahren. Ich bewahre alle meine Rechnungen auf und kann Prozentrechnen. Das Schoggistängeli das 20 % mehr kostet intetessiert mich nicht.

Kostentreiber:

- Zahnarzt
- Mieten
- KK Prämien
- Auto Werkstatt (Service, Kosten pro Arbeitsstunde)
- Treibstoff
- Strom
- Energie
- Freizeit (Konzerte, Fussball, Gastronomie etc.)
Jeder darf natürlich seine eigene Inflation ausrechnen, so wie du das machst. Kein Problem. Dabei kommt bei jedem eine andere Inflationsrate heraus.
Aber offiziell gilt halt trotzdem die Inflationsrate, welche vom Bund herausgegeben wird. Und da gelten die Zahlen wie oben beschrieben.

Niemand streitet ab, dass du Prozentrechnen kannst. Keine Ahnung, weshalb du dies erwähnen musst.

 

Ich schreibe von Kostentreibern. Das schenkt bei mir ein und vermutlich bei den meisten. Und auf die meisten kann man nicht verzichten da essenziell. Am Schluss ist entscheidend, was übrig bleibt und nicht wie die Teuerung berechnet wird. Wenn ich für alles nur 0.8% mehr bezahlen würde, wäre ich happy.

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Tsunami
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Tsunami »

Aficionado hat geschrieben: 29.09.2026, 20:56
Tsunami hat geschrieben: 29.09.2026, 20:48
Aficionado hat geschrieben: 29.09.2026, 20:35

Im Schnitt um 1.8%. Logisch das die Saläre von Spitzenverdienern überdurchnittlich steigen. Viele profitieren auch von den hohen KK-Prämien, Mieten oder Treibstoffpreisen.

Ich habe bereits geschrieben, wie die Inflation berechnet wird. 0.8% ist eine absolute Fantasiezahl. Wichtige Kostentreiber werden nicht einmal mitberechnet. Ich bin doch nicht doof und erlebe im täglichen Leben Preisunterschiede von bis 20% ggü. vor 10 - 15 Jahren. Ich bewahre alle meine Rechnungen auf und kann Prozentrechnen. Das Schoggistängeli das 20 % mehr kostet intetessiert mich nicht.

Kostentreiber:

- Zahnarzt
- Mieten
- KK Prämien
- Auto Werkstatt (Service, Kosten pro Arbeitsstunde)
- Treibstoff
- Strom
- Energie
- Freizeit (Konzerte, Fussball, Gastronomie etc.)
Jeder darf natürlich seine eigene Inflation ausrechnen, so wie du das machst. Kein Problem. Dabei kommt bei jedem eine andere Inflationsrate heraus.
Aber offiziell gilt halt trotzdem die Inflationsrate, welche vom Bund herausgegeben wird. Und da gelten die Zahlen wie oben beschrieben.

Niemand streitet ab, dass du Prozentrechnen kannst. Keine Ahnung, weshalb du dies erwähnen musst.

Ich schreibe von Kostentreibern. Das schenkt bei mir ein und vermutlich bei den meisten. Und auf die meisten kann man nicht verzichten da essenziell. Am Schluss ist entscheidend, was übrig bleibt und nicht wie die Teuerung berechnet wird. Wenn ich für alles nur 0.8% mehr bezahlen würde, wäre ich happy.
Du schreibst von deinen Kostentreibern. Somit stimmt deine Rechnung ausschliesslich für dich. 

Klar kann der Bund nicht deine Berechnung nehmen, um die Teuerung auszurechnen. Du kannst doch nicht kritisieren, wenn diese für deine persönliche Rechnung nicht stimmt.
Deshalb stimmt deine Kernaussage in deinem Eingangspost "Die Nettolöhne bzw. Reallöhne sinken jährlich!" nicht. Die Netto- und Reallöhne werden nicht auf deine individuelle Situation berechnet, sondern aufgrund einer fixen Berechnung.

Bei mir sind z.B. die Kosten für Nahrungsmittel inkl. Getränke, Kleider und Schuhe ebenfalls wichtig. Für mich ist das sehr essenziell. Meine Rechnung wäre demnach eine ganz andere als bei dir. 
Bsp. Krankenkasse:  Viele Personen mit einem tiefen Einkommen erhalten z.T. oder die ganze KK-Prämie vergünstigt. Bei ihnen spielt demnach die höhere KK-Prämie keine Rolle für die Teuerung. Wiederum andere besitzen kein Auto.



 

Kogokg313
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Kogokg313 »

Basilou hat geschrieben: 29.09.2026, 16:31
Kogokg313 hat geschrieben: 29.09.2026, 16:22 Am besten die günstigste Versicherung mit einer Franchise von 2500 nehmen und hoffen, dass man kein Super AIDS 3000 kriegt [...]
Exakt so sieht's aus! Wenn man dann noch das Glück hat, einigermassen gesund zu sein und die 2500 nicht auszuschöpfen, dann hat man die Krankenkasse eigentlich nur auf dem Papier und weil man vom Gesetz verpflichtet wird, eine zu haben. Ich bin jetzt 50 und habe bisher noch jede Arztrechnung selber bezahlt (zumindest was KK betrifft, SUVA ist wieder eine andere Geschichte).

Aber eben, lieber so und gesund, als krank und von der KK profitieren.

Absolut. Habe ich auch viel zu spät bemerkt. Gemäss meiner Rechnung (bin nicht besonders gut in Finanzplanung) sollte die Rückstellung von 2500.- im Kasten sein. Ansonsten würde man den Betrag lebenslang in die Versicherung buttern. Da musste ich selbst drauf kommen, Finanz- und Versicherungsberater schrauben zwar schon an Franchisen von jungen Leuten rum, schwatzen ihnen dann aber irgend eine Lebensversicherung an. Rückwirkend gesehen würde ich nach den 2500.- Rückstellung monatlich 150.- in ETFS drücken, aber wer macht schon sowas mit 20 ;)
Schlussendlich kann man froh sein, Mitte 40 noch keine Krankheit zu haben. Ist ja alles andere als selbstverständlich.

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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Elduderinho86 »

Als jemand dem der Lohn die letzten Jahre nicht wirklich gestiegen ist gegenüber allen Lebenserhaltungskosten, kann ich im Namen aller Leidgenossen nur eines sagen: Ficket euch doch eifach.
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Aficionado
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Aficionado »

Tsunami hat geschrieben: 29.09.2026, 23:17
Aficionado hat geschrieben: 29.09.2026, 20:56
Tsunami hat geschrieben: 29.09.2026, 20:48
Jeder darf natürlich seine eigene Inflation ausrechnen, so wie du das machst. Kein Problem. Dabei kommt bei jedem eine andere Inflationsrate heraus.
Aber offiziell gilt halt trotzdem die Inflationsrate, welche vom Bund herausgegeben wird. Und da gelten die Zahlen wie oben beschrieben.

Niemand streitet ab, dass du Prozentrechnen kannst. Keine Ahnung, weshalb du dies erwähnen musst.

Ich schreibe von Kostentreibern. Das schenkt bei mir ein und vermutlich bei den meisten. Und auf die meisten kann man nicht verzichten da essenziell. Am Schluss ist entscheidend, was übrig bleibt und nicht wie die Teuerung berechnet wird. Wenn ich für alles nur 0.8% mehr bezahlen würde, wäre ich happy.
Du schreibst von deinen Kostentreibern. Somit stimmt deine Rechnung ausschliesslich für dich. 

Klar kann der Bund nicht deine Berechnung nehmen, um die Teuerung auszurechnen. Du kannst doch nicht kritisieren, wenn diese für deine persönliche Rechnung nicht stimmt.
Deshalb stimmt deine Kernaussage in deinem Eingangspost "Die Nettolöhne bzw. Reallöhne sinken jährlich!" nicht. Die Netto- und Reallöhne werden nicht auf deine individuelle Situation berechnet, sondern aufgrund einer fixen Berechnung.

Bei mir sind z.B. die Kosten für Nahrungsmittel inkl. Getränke, Kleider und Schuhe ebenfalls wichtig. Für mich ist das sehr essenziell. Meine Rechnung wäre demnach eine ganz andere als bei dir. 
Bsp. Krankenkasse:  Viele Personen mit einem tiefen Einkommen erhalten z.T. oder die ganze KK-Prämie vergünstigt. Bei ihnen spielt demnach die höhere KK-Prämie keine Rolle für die Teuerung. Wiederum andere besitzen kein Auto.

:D
Gibst nicht locker.

Ich bezahle keine Miete. Habe es trotzdem aufgelistet. Weil die Miete essenziell ist und man nicht auf prix Garantie unsteigen kann. Ja, die Mieten werden berücksichtigt. Beim Essen kannst du am meisten sparen, indem du halt öfter auf Fleisch verzichtest.
Den Zahnarzt und sonstige Dienstleistungen kanndt du nicht streichen. Und die die kein Auto haben, haben meistens ein GA. Schau doch mal die Kosten fürs GA die letzte Dekade an. Das wollte ich dir aufzeigen.
Es geht auch um jene, die knapp über dem Einkommen für Prämienverbilligung liegen.
Bei vielen Gütern die für die Berechnung der Inflation verwendet werden, kannst du ausweichen. Lebensmittel kaufst du halt in D bei tiefem Einkommen.
Zuletzt geändert von Aficionado am 30.09.2026, 09:00, insgesamt 1-mal geändert.

Lalo86
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Lalo86 »

Gehen die Schweizer irgendwann einmal auf die Strasse demonstrieren oder nur für Palastina, Frauenrechte usw?

Das ist doch ein Skandal, dass wir jedes Jahr verarscht werden und niemand sich bemüht dieses Problem zu lösen.

Da muss eine Taskforce ran und untersuchen wo die Kostentreiber sind und wieso?

Auch das Selbstverständnis, dass gesunde Leute für die kranken bezahlen sollten, muss man langsam hinterfragen. Wenn ich 14 jährige Kinder sehe, die schon einen BMI über 30 haben und später noch rauchen und sauffen, sollte das anders beurteilt werden, als wenn jemand mit 38 einen Nierenstein hat.

So Leid es mir tut, aber es gibt Menschen, die gesund leben und viel dafür machen. Diese sollte man mit günstigen Prämien belohnen.

Eigentlich müsste man von klein auf Menschen von Jahr zu Jahr für einen obligatorischen Check anmelden. Dann wird man eingestuft und es werden Massnahmen besprochen, um gesünder zu werden. Wer sich nicht bessert, kriegt halt die hohen Prämien.

Ich weiss…Überwachungsstaat blablabla.

Viele Menschen sind leider so. Die meisten brauchen externe Motivation oder Bestrafung, um ihren Arsch zu bewegen.

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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Aficionado »

Lalo86 hat geschrieben: 30.09.2026, 09:00 Gehen die Schweizer irgendwann einmal auf die Strasse demonstrieren oder nur für Palastina, Frauenrechte usw?

Das ist doch ein Skandal, dass wir jedes Jahr verarscht werden und niemand sich bemüht dieses Problem zu lösen.

Da muss eine Taskforce ran und untersuchen wo die Kostentreiber sind und wieso?

Auch das Selbstverständnis, dass gesunde Leute für die kranken bezahlen sollten, muss man langsam hinterfragen. Wenn ich 14 jährige Kinder sehe, die schon einen BMI über 30 haben und später noch rauchen und sauffen, sollte das anders beurteilt werden, als wenn jemand mit 38 einen Nierenstein hat.

So Leid es mir tut, aber es gibt Menschen, die gesund leben und viel dafür machen. Diese sollte man mit günstigen Prämien belohnen.

Eigentlich müsste man von klein auf Menschen von Jahr zu Jahr für einen obligatorischen Check anmelden. Dann wird man eingestuft und es werden Massnahmen besprochen, um gesünder zu werden. Wer sich nicht bessert, kriegt halt die hohen Prämien.

Ich weiss…Überwachungsstaat blablabla.

Viele Menschen sind leider so. Die meisten brauchen externe Motivation oder Bestrafung, um ihren Arsch zu bewegen.

Das machen Schweizer nicht. Wird bei Wegzugdrohungen stets ignoriert.
Die Franzosen lassen sich nicht alles bieten. Die wehren sich.

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Basilou
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Basilou »

@Tsunami: Klar hat nicht jeder die gleichen Kostentreiber, aber relativ viele davon treffen halt trotzdem auf relativ viele Leute zu. Da muss ich Aficionado schon Recht geben. Ich würde mal behaupten, für mindestens 80% der Bevölkerung bilden die 0.8% Teuerung nicht die Realität ab, die sich im Portemonnaie bzw. auf dem eigenen Konto abspielt. Aber eben, offiziell sind es halt 0.8%... und dann kommt der Arbeitgeber und sagt "okay, also 0.5% Lohnerhöhung können wir Euch geben". :o

Nach ein paar Jahren geht dieses Spiel nicht mehr auf. Und es nervt mich, dass man eine vernünftige Lohnerhöhung eigentlich nur über einen Stellenwechsel bekommt. Eigentlich bin ich relativ zufrieden in meinem jetzigen Job. Aber eben...

Feanor
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Feanor »

Lalo86 hat geschrieben: 30.09.2026, 09:00 Gehen die Schweizer irgendwann einmal auf die Strasse demonstrieren oder nur für Palastina, Frauenrechte usw?

Das ist doch ein Skandal, dass wir jedes Jahr verarscht werden und niemand sich bemüht dieses Problem zu lösen.

Da muss eine Taskforce ran und untersuchen wo die Kostentreiber sind und wieso?

Auch das Selbstverständnis, dass gesunde Leute für die kranken bezahlen sollten, muss man langsam hinterfragen. Wenn ich 14 jährige Kinder sehe, die schon einen BMI über 30 haben und später noch rauchen und sauffen, sollte das anders beurteilt werden, als wenn jemand mit 38 einen Nierenstein hat.

So Leid es mir tut, aber es gibt Menschen, die gesund leben und viel dafür machen. Diese sollte man mit günstigen Prämien belohnen.

Eigentlich müsste man von klein auf Menschen von Jahr zu Jahr für einen obligatorischen Check anmelden. Dann wird man eingestuft und es werden Massnahmen besprochen, um gesünder zu werden. Wer sich nicht bessert, kriegt halt die hohen Prämien.

Ich weiss…Überwachungsstaat blablabla.

Viele Menschen sind leider so. Die meisten brauchen externe Motivation oder Bestrafung, um ihren Arsch zu bewegen.
  1. Du hast alle Möglichkeiten der Welt (bzw. der Schweiz), dich dafür stark zu machen. Warum es den Seitenhieb gegen PalÄstina- oder Frauenrechtsdemonstrationen braucht, ist mir schleierhaft. 
  2. Selbstverständnis für andere zu zahlen: Naja, wo fängst du an? Ausgaben für die Infrastrutkur? Brauche ich eine 3spurige Autobahn? Nö. Werden Millionen reingebuttert? Ja. Armee? Etc. 
  3. Ich habe jetzt nicht recherchiert, aber wage mal zu behaupten, dass nicht 14-jährige Übergewichtige Schuld sind an den steigenden Prämien. Vermutlich darfst du da bei den Alten beginnen. Und natürlich die Frage, inwiefern Medikamentenpreise und so entscheidend sind. Aber hey, einfacher gegen unten zu kicken, nicht wahr?
  4. Obligatorische Gesundheit: erstens gibt es doch bereits viele Anbieter, die gesundes Verhalten belohnen. Mach dich da doch mal schlau. Zweitens: auch hier: wo beginnst du, wie gewichtest du? Welche gesundheitsschädigende Faktoren greifst du an? Auch hier meine Vermutung: du kickst einfach mal populistisch nach unten.
  5. Obligatorische Checks. Ach ja. Lies mal ein Buch, z.B. Corpus delicti oder so.

 

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Tsunami
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Tsunami »

Aficionado hat geschrieben: 30.09.2026, 08:59
Tsunami hat geschrieben: 29.09.2026, 23:17
Aficionado hat geschrieben: 29.09.2026, 20:56
Ich schreibe von Kostentreibern. Das schenkt bei mir ein und vermutlich bei den meisten. Und auf die meisten kann man nicht verzichten da essenziell. Am Schluss ist entscheidend, was übrig bleibt und nicht wie die Teuerung berechnet wird. Wenn ich für alles nur 0.8% mehr bezahlen würde, wäre ich happy.
Du schreibst von deinen Kostentreibern. Somit stimmt deine Rechnung ausschliesslich für dich. 

Klar kann der Bund nicht deine Berechnung nehmen, um die Teuerung auszurechnen. Du kannst doch nicht kritisieren, wenn diese für deine persönliche Rechnung nicht stimmt.
Deshalb stimmt deine Kernaussage in deinem Eingangspost "Die Nettolöhne bzw. Reallöhne sinken jährlich!" nicht. Die Netto- und Reallöhne werden nicht auf deine individuelle Situation berechnet, sondern aufgrund einer fixen Berechnung.

Bei mir sind z.B. die Kosten für Nahrungsmittel inkl. Getränke, Kleider und Schuhe ebenfalls wichtig. Für mich ist das sehr essenziell. Meine Rechnung wäre demnach eine ganz andere als bei dir. 
Bsp. Krankenkasse:  Viele Personen mit einem tiefen Einkommen erhalten z.T. oder die ganze KK-Prämie vergünstigt. Bei ihnen spielt demnach die höhere KK-Prämie keine Rolle für die Teuerung. Wiederum andere besitzen kein Auto.

:D
Gibst nicht locker.

Ich bezahle keine Miete. Habe es trotzdem aufgelistet. Weil die Miete essenziell ist und man nicht auf prix Garantie unsteigen kann. Ja, die Mieten werden berücksichtigt. Beim Essen kannst du am meisten sparen, indem du halt öfter auf Fleisch verzichtest.
Den Zahnarzt und sonstige Dienstleistungen kanndt du nicht streichen. Und die die kein Auto haben, haben meistens ein GA. Schau doch mal die Kosten fürs GA die letzte Dekade an. Das wollte ich dir aufzeigen.
Es geht auch um jene, die knapp über dem Einkommen für Prämienverbilligung liegen.
Bei vielen Gütern die für die Berechnung der Inflation verwendet werden, kannst du ausweichen. Lebensmittel kaufst du halt in D bei tiefem Einkommen.
In der Berechnung des Teuerungsindex sind die Miete, der ÖV, die Energiekosten, das Auto miteinberechnet. Ja eigentlich fast alles, ausser der KK, was du ja auch schon in deinem ersten Post dazu schriebst. Aber alle anderen von dir gelisteten Kosten sind im Index abgebildet ("Anwälte" lasse ich jetzt mal aussen vor :eek: ). 

Auch ich habe das Gefühl, die Teuerung mache 5% und nicht 0.2% aus. Auch mein Reallohn ist nicht um 1.6% gestiegen.
Die Teuerung berücksichtigt das Sparen nicht sondern vergleicht die Preise aus dem Vorjahr mit dem Aktuellen.

Aber trotzdem gilt die offizielle Teuerung im 2025 von 0.2% und die Reallohnerhöhung von 1.6%. Das schleckt nun mal keine Geiss weg.

Was genau ist denn an der Berechnung der Teuerung ein Witz, nebst der KK-Prämie? Kennst du denn die genaue Zusammensetzung des Teuerungsindexes? 
 

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Tsunami
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Tsunami »

Basilou hat geschrieben: 30.09.2026, 10:54 @Tsunami: Klar hat nicht jeder die gleichen Kostentreiber, aber relativ viele davon treffen halt trotzdem auf relativ viele Leute zu. Da muss ich Aficionado schon Recht geben. Ich würde mal behaupten, für mindestens 80% der Bevölkerung bilden die 0.8% Teuerung nicht die Realität ab, die sich im Portemonnaie bzw. auf dem eigenen Konto abspielt. Aber eben, offiziell sind es halt 0.8%... und dann kommt der Arbeitgeber und sagt "okay, also 0.5% Lohnerhöhung können wir Euch geben". :o

Nach ein paar Jahren geht dieses Spiel nicht mehr auf. Und es nervt mich, dass man eine vernünftige Lohnerhöhung eigentlich nur über einen Stellenwechsel bekommt. Eigentlich bin ich relativ zufrieden in meinem jetzigen Job. Aber eben...
Ich denke, meine Antwort oben gilt auch für dein Post. 
 

Lalo86
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Lalo86 »

Feanor hat geschrieben: 30.09.2026, 12:48
Lalo86 hat geschrieben: 30.09.2026, 09:00 Gehen die Schweizer irgendwann einmal auf die Strasse demonstrieren oder nur für Palastina, Frauenrechte usw?

Das ist doch ein Skandal, dass wir jedes Jahr verarscht werden und niemand sich bemüht dieses Problem zu lösen.

Da muss eine Taskforce ran und untersuchen wo die Kostentreiber sind und wieso?

Auch das Selbstverständnis, dass gesunde Leute für die kranken bezahlen sollten, muss man langsam hinterfragen. Wenn ich 14 jährige Kinder sehe, die schon einen BMI über 30 haben und später noch rauchen und sauffen, sollte das anders beurteilt werden, als wenn jemand mit 38 einen Nierenstein hat.

So Leid es mir tut, aber es gibt Menschen, die gesund leben und viel dafür machen. Diese sollte man mit günstigen Prämien belohnen.

Eigentlich müsste man von klein auf Menschen von Jahr zu Jahr für einen obligatorischen Check anmelden. Dann wird man eingestuft und es werden Massnahmen besprochen, um gesünder zu werden. Wer sich nicht bessert, kriegt halt die hohen Prämien.

Ich weiss…Überwachungsstaat blablabla.

Viele Menschen sind leider so. Die meisten brauchen externe Motivation oder Bestrafung, um ihren Arsch zu bewegen.
  1. Du hast alle Möglichkeiten der Welt (bzw. der Schweiz), dich dafür stark zu machen. Warum es den Seitenhieb gegen PalÄstina- oder Frauenrechtsdemonstrationen braucht, ist mir schleierhaft. 
  2. Selbstverständnis für andere zu zahlen: Naja, wo fängst du an? Ausgaben für die Infrastrutkur? Brauche ich eine 3spurige Autobahn? Nö. Werden Millionen reingebuttert? Ja. Armee? Etc. 
  3. Ich habe jetzt nicht recherchiert, aber wage mal zu behaupten, dass nicht 14-jährige Übergewichtige Schuld sind an den steigenden Prämien. Vermutlich darfst du da bei den Alten beginnen. Und natürlich die Frage, inwiefern Medikamentenpreise und so entscheidend sind. Aber hey, einfacher gegen unten zu kicken, nicht wahr?
  4. Obligatorische Gesundheit: erstens gibt es doch bereits viele Anbieter, die gesundes Verhalten belohnen. Mach dich da doch mal schlau. Zweitens: auch hier: wo beginnst du, wie gewichtest du? Welche gesundheitsschädigende Faktoren greifst du an? Auch hier meine Vermutung: du kickst einfach mal populistisch nach unten.
  5. Obligatorische Checks. Ach ja. Lies mal ein Buch, z.B. Corpus delicti oder so.

 

1. Weil wir hier lieber für Sachen demonstrieren, die wir nicht beeinflussen können (Palastina, Kurdistan usw.). Die Demos gehen mir grausam auf den Sack und ich frage mich, ob diese Menschen nichts besseres zu tun haben? Verpflichtungen? Familie? Kinder? Hobbies?
Ich werde es nie verstehen. Entweder man demonstriert und startet eine Revolution bsp. stürzt eine Regierung oder man soll es doch sein lassen. Ausser ein paar Fotos bei Watson oder 20min wird nichts passieren.

2. Ja dann soll einfach der Staat für unsere Gesundheitskosten aufkommen. Gerne. Von mir aus gerne das Militär uvm. auflösen und in Bildung/Gesundheit investieren aber das wird ja nicht passieren.

3. Dicke/kranke Kinder werden dicke/kranke Erwachsene. Gibt genug Studien. Schau dir doch Kinder von Akademikern an und Kinder aus der Unterschicht. Da sieht man schon enorme Unterschiede. Klar kann man argumentieren, dass es dazu mehr Bildung braucht aber die paar WAH-Stunden für 14 jährige reichen nicht. Dann ist der Schaden bereits angerichtet und Ozempic ist wird ja durch die Kasse bezahlt. Gemütlich.

4. Ja, ich weiss. Mir zahlt meine Zusatzversicherung jàhrlich 300-500 CHF für meine Schritte und andere Dinge. Zudem Fitness usw.
Ja, die Kriterien müssen eben Fachleute festlegen. Angeborene Krankheiten oder eben nicht. Übergewicht, Diabetes, Rauchen…
Ja ich kicke populistisch gegen unten, weil es notwendig ist. Dummheit gehört bestraft. Wer sich nicht bildet und absichtlich der Gesellschaft schadet, soll bis zu einem gewissen Grad die Kosten selbst tragen. Kenne Leute die seit Jahren in irgendwelche Diät-Camps geschickt werden, die Tausende von Franken kosten, damit sie dann mach diesen Ferien wieder im
Burger King abhängen. Nein, hör mir auf immer alles schönzureden. Man ist doch der Idiot wenn man sich an die Gesetze hält und den Staat nicht noch mehr Kosten aufbürden möchte. Es gibt Leute die waren in ihrem Leben 3 Mal beim Arzt, schauen auf ihre Ernährung, treiben Sport, zahlen Steuern, entsorgen ihren Müll korrekt….und du kriegst nicht mal ein Dankeschön.
Und dann gibts die Asis die einfach ihren Müll auf der Strasse entsorgen, schwarz arbeiten, ihren Körper zerstören, den Staat ausnutzen, kriminell sind uvm…

und dann heisst, dass er eine schwere Kindheit hatte. Die kriegen alles bezahlt vom Staat.
Der Staat muss aber definitiv rigoroser durchgreifen. Braucht es Vapes? Wieso keine Helmpflicht? Medikamentenpreise der Pharma? Unsere Politiker sind bestochen oder haben keine Eier und das Volk demonstriert für Palastina.

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Aficionado
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Aficionado »

Tsunami hat geschrieben: 30.09.2026, 13:23
Aficionado hat geschrieben: 30.09.2026, 08:59
Tsunami hat geschrieben: 29.09.2026, 23:17
Du schreibst von deinen Kostentreibern. Somit stimmt deine Rechnung ausschliesslich für dich. 

Klar kann der Bund nicht deine Berechnung nehmen, um die Teuerung auszurechnen. Du kannst doch nicht kritisieren, wenn diese für deine persönliche Rechnung nicht stimmt.
Deshalb stimmt deine Kernaussage in deinem Eingangspost "Die Nettolöhne bzw. Reallöhne sinken jährlich!" nicht. Die Netto- und Reallöhne werden nicht auf deine individuelle Situation berechnet, sondern aufgrund einer fixen Berechnung.

Bei mir sind z.B. die Kosten für Nahrungsmittel inkl. Getränke, Kleider und Schuhe ebenfalls wichtig. Für mich ist das sehr essenziell. Meine Rechnung wäre demnach eine ganz andere als bei dir. 
Bsp. Krankenkasse:  Viele Personen mit einem tiefen Einkommen erhalten z.T. oder die ganze KK-Prämie vergünstigt. Bei ihnen spielt demnach die höhere KK-Prämie keine Rolle für die Teuerung. Wiederum andere besitzen kein Auto.

:D
Gibst nicht locker.

Ich bezahle keine Miete. Habe es trotzdem aufgelistet. Weil die Miete essenziell ist und man nicht auf prix Garantie unsteigen kann. Ja, die Mieten werden berücksichtigt. Beim Essen kannst du am meisten sparen, indem du halt öfter auf Fleisch verzichtest.
Den Zahnarzt und sonstige Dienstleistungen kanndt du nicht streichen. Und die die kein Auto haben, haben meistens ein GA. Schau doch mal die Kosten fürs GA die letzte Dekade an. Das wollte ich dir aufzeigen.
Es geht auch um jene, die knapp über dem Einkommen für Prämienverbilligung liegen.
Bei vielen Gütern die für die Berechnung der Inflation verwendet werden, kannst du ausweichen. Lebensmittel kaufst du halt in D bei tiefem Einkommen.
In der Berechnung des Teuerungsindex sind die Miete, der ÖV, die Energiekosten, das Auto miteinberechnet. Ja eigentlich fast alles, ausser der KK, was du ja auch schon in deinem ersten Post dazu schriebst. Aber alle anderen von dir gelisteten Kosten sind im Index abgebildet ("Anwälte" lasse ich jetzt mal aussen vor :eek: ). 

Auch ich habe das Gefühl, die Teuerung mache 5% und nicht 0.2% aus. Auch mein Reallohn ist nicht um 1.6% gestiegen.
Die Teuerung berücksichtigt das Sparen nicht sondern vergleicht die Preise aus dem Vorjahr mit dem Aktuellen.

Aber trotzdem gilt die offizielle Teuerung im 2025 von 0.2% und die Reallohnerhöhung von 1.6%. Das schleckt nun mal keine Geiss weg.

Was genau ist denn an der Berechnung der Teuerung ein Witz, nebst der KK-Prämie? Kennst du denn die genaue Zusammensetzung des Teuerungsindexes? 
 

Noch einmal. Ich behaupte nicht, dass die Teuerung falsch berechnet wurde.
Aber wie sie berechnet wird, daran störe ich mich, auch wenn ich die Formel nicht kenne.
Wie stark wird was gewichtet?
Miete bezahlst du monatlich. Kannst mir doch nicht erzählen, dass die Mieten, die monatlich wohl nebst KK-Prämien am meisten einschenken, nur um 0.8 % stiegen ggü. Vorjahr. Die Nebenkosten stiegen bestimmt um weit mehr als diese 0.8%. Auch die KK, die massiv belastet, stieg massiv höher als um 0.8%. Vielleicht ist die Salami nur um 0.4% gestiegen aber diese wird wohl gleich stark gewichtet wie die KK-Prämie und die Mieten.

Aber okay, dank dir werde ich mich mit der Berechnung der Inflationsrate etwas näher befassen. Gar nicht 'mal so uninteressant das Thema. :)
Zuletzt geändert von Aficionado am 30.09.2026, 15:02, insgesamt 1-mal geändert.

Costanzo Girl
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Re: Krankenkassen..

Beitrag von Costanzo Girl »

Und dann gibt es noch Produkte, die in den letzten 20 Jahren günstiger wurden:

zB
Unterhaltungselektronik
(Flug-)Reisen
Kommunikation
Fahrzeuge

usw

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