Erinnert sich noch jemand an Verteidigungsdoktrin und die grossen Militärmanöver der 1970er und 1980er?Käppelijoch hat geschrieben: 06.09.2026, 22:32footbâle hat geschrieben: 06.09.2026, 21:36Basler Beobachter hat geschrieben: 04.09.2026, 21:59 Die Schweiz ist seit 1815 ein neutraler Staat. Und seither deswegen nicht mehr in internationale Kriege verwickelt. Das soll so bleiben. Daher stimme ich Ja.
Heisst das, dass wir in der Schweiz Krieg haben werden, falls die Blocher Initiative abgelehnt wird? Dann beginne ich schon mal mit dem Bau eines Bunkers.
Stimmen wir darüber ab, die Neutralität abzuschaffen? Das würde ich nicht wollen. Muss wohl nochmals den Initiativtext lesen.
Vielleicht werden wir bei einem Nein Nato-Mitglied?
Aber ja, es ist schon frech, dass wegen diesen bösen Sanktionen das Töchterchen nicht mehr mit den Ruzzen geschäften kann. Dem Alten haben schon die Südafrika-Sanktionen nicht gechmeckt bzw. er wusste sie noch zu umgehen...
Wir haben 3 Armeecorps, die waren alle gegen Osten ausgerichtet.
In den Manövern kam "Rot" von Osten, "Grün" verteidigte und wenn dann "Blau" die Nordgrenze verletzte, dann schoss man nicht auf die.
Hier ein Szenario von 1988:
Ich bin überzeugt, dass wir während der ganzen Periode des kalten Krieges vorbereitete Abmachungen mit der NATO hatte. Ähnlich denen mit Frankreich ("Manöver H") zu Beginn des 2. Weltkriegs.Das Szenario war ein eskalierender Konflikt zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt: Die Schweiz stand unter politischem und wirtschaftlichem Druck der Grossmächte, hatte eine schlechte Ernte zu verzeichnen, litt unter der Verstrahlung nach einem Anschlag auf ein französisches Kernkraftwerk, es gab Terroranschläge, Überflutungen und einen Chemieunfall. Dies führte in der Bevölkerung zu Verängstigung und Unruhen. Nach Ausbruch des Dritten Weltkriegs löste die Schweiz die allgemeine Kriegsmobilmachung aus und musste Flüchtlingsströme bewältigen. Beide Kriegsparteien richteten ein Durchmarsch- und Transitultimatum an die Schweiz. Noch vor Ablauf des Ultimatums führte der Warschauer Pakt sechs Atomschläge gegen Ziele auf Schweizer Boden aus und marschierte von Norden und Süden aus in das Land ein. Die Behörden rechneten mit mindestens 30 000 Toten und einem Vielfachen an Verletzten. Während dem Oberbefehlshaber erlaubt wurde, diesem Angriff militärisch zu begegnen, blieb die Schweiz offiziell neutral, auch wenn der Bundesrat versuchte, mit der NATO über eine Zusammenarbeit zu verhandeln. In der dritten Phase der Übung waren grosse Teile des Landes verwüstet oder sogar verloren. Noch während mit der NATO verhandelt wurde, bot der Warschauer Pakt überraschend den Rückzug und die Rückgabe der besetzten Gebiete an.