Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

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ch-maggot
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von ch-maggot »

Aficionado hat geschrieben: 01.09.2026, 10:09 «UBS-Lobby ist Siegerin»: Ständeräte bremsen Keller-Sutter aus

https://www.20min.ch/story/eigenkapital ... -103625277

Aber wenn die Bank wieder abschmiert, sind es die lautesten Kritiker für ganz kurze Zeit.
Verfluchte Heuchlerbande.

Wo kann man nachschauen, wer wie abgestummen hat?

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

Ich muss da etwas präzisieren. Betrifft die
WAK-S Komission.

Finde nichts zu den Köpfen. Habe deshalb ChatGPT gefragt:

Ja. Du meinst die WAK-S (Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats) – sie ist derzeit die entscheidende Ständeratskommission beim UBS-Kapitaldossier. Am 31. August 2026 hat sie mit 10 zu 2 Stimmen bei 1 Enthaltung einen Kompromiss beschlossen: 50 % statt 100 % hartes Kernkapital (CET1) für ausländische Tochtergesellschaften.

Die wichtigsten Köpfe

Erich Ettlin (Mitte, OW) – Präsident der WAK-S. Er hat den Kompromiss öffentlich vertreten und sagte, es gehe nicht um einen Sieg der UBS, sondern um eine Lösung im Interesse der Schweiz.

Andrea Caroni (FDP, AR) – Vizepräsident der Kommission.

Pirmin Bischof (Mitte, SO) – Mitglied und damit einer der Mitte-Vertreter in der Kommission.

Thierry Burkart (FDP, AG) – Mitglied; als FDP-Präsident politisch besonders interessant.


Die WAK-S hat 13 Mitglieder. Die aktuelle Zusammensetzung ist im Parlamentsverzeichnis aufgeführt.

Politisch besonders interessant

Der eigentliche Konflikt ist derzeit Ettlin/Kommissionsmehrheit gegen Karin Keller-Sutter bzw. den Bundesrat:

Der Bundesrat/Keller-Sutter wollte 100 % CET1 für die ausländischen UBS-Beteiligungen.

Die WAK-S schlägt nun 50 % CET1 plus günstigere AT1-Instrumente vor.

Keller-Sutter kritisierte den Entscheid heute deutlich und verwies auf Bedenken von SNB und FINMA. Sie sagte gleichzeitig, dass es innerhalb der Kommission auch Mitglieder gab, die deutlich näher an ihrer Position lagen.
Achtung ChatGPT

Wie die Mitglieder abgestimmt haben, bleibt leider anonym.

https://www.srf.ch/news/wirtschaft/scha ... s-entgegen

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footbâle
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von footbâle »

Aficionado hat geschrieben: 01.09.2026, 10:09 «UBS-Lobby ist Siegerin»: Ständeräte bremsen Keller-Sutter aus

https://www.20min.ch/story/eigenkapital ... -103625277

Aber wenn die Bank wieder abschmiert, sind es die lautesten Kritiker für ganz kurze Zeit.
Verfluchte Heuchlerbande.
Die WAK-S hat m.E. zu Recht versucht, zwischen einer politisch geprägten „Vollkasko“ Sicht der Regulatoren und den primär wirtschaftlichen Interessen der Bank und ihrer Aktionäre einen Weg zu finden. Kann man auch Pragmatismus nennen.
Die Argumente von KKS/BR, Finma etc. bauen ja darauf auf, einen zweiten Fall CS zu verhindern. Das ist zwar legitim und populär, schiesst aber hier m.E. über das Ziel hinaus, auch wenn die UBS TBTF / global systemrelevant ist. Die Wettbewerbsfähigkeit der Bank ist auch im Interesse der CH Volkswirtschaft und würde zweifelsfrei massiv tangiert, wenn die UBS mit einer CET1 Ausstattung weit über die Basel-III Standards hinaus ‚angekettet‘ würde.
Im übrigen wird gerne übersehen, dass das Schicksal der CS primär durch eine Vielzahl extremer Fehlentscheidungen / Fehlanreize auf diversen Führungsebenen verursacht wurde. Casino Mentalität mit teilweise systemischem und individuellem Totalversagen der Corp. Governance. Zudem war mit Ueli Maurer ein Bundesrat am Start, der die Kunst des Wegschauens perfekt beherrschte. Die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung der Verkettung so vieler belastenden Umstände ist wahrlich nicht sehr gross.
Die Eignung von hybridem Kapital (AT1) als Recovery Instrument ist zwar auch umstritten, bleibt aber aufgrund der hohen Coupons populär. Emittenten und Investoren nehmen stetig zu. Ich denke, dass mit dem 50/50 Ansatz der WAK-S der Grundstein für eine vernünftige Lösung gelegt wurde. Dass du und viele das anders sehen, ist aber auch keine Überraschung. Die Mär vom "Steuerzahler", der die UBS retten müsste, hält sich hartnäckig.

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

footbâle hat geschrieben: 01.09.2026, 15:42
Aficionado hat geschrieben: 01.09.2026, 10:09 «UBS-Lobby ist Siegerin»: Ständeräte bremsen Keller-Sutter aus

https://www.20min.ch/story/eigenkapital ... -103625277

Aber wenn die Bank wieder abschmiert, sind es die lautesten Kritiker für ganz kurze Zeit.
Verfluchte Heuchlerbande.
Die WAK-S hat m.E. zu Recht versucht, zwischen einer politisch geprägten „Vollkasko“ Sicht der Regulatoren und den primär wirtschaftlichen Interessen der Bank und ihrer Aktionäre einen Weg zu finden. Kann man auch Pragmatismus nennen.
Die Argumente von KKS/BR, Finma etc. bauen ja darauf auf, einen zweiten Fall CS zu verhindern. Das ist zwar legitim und populär, schiesst aber hier m.E. über das Ziel hinaus, auch wenn die UBS TBTF / global systemrelevant ist. Die Wettbewerbsfähigkeit der Bank ist auch im Interesse der CH Volkswirtschaft und würde zweifelsfrei massiv tangiert, wenn die UBS mit einer CET1 Ausstattung weit über die Basel-III Standards hinaus ‚angekettet‘ würde.
Im übrigen wird gerne übersehen, dass das Schicksal der CS primär durch eine Vielzahl extremer Fehlentscheidungen / Fehlanreize auf diversen Führungsebenen verursacht wurde. Casino Mentalität mit teilweise systemischem und individuellem Totalversagen der Corp. Governance. Zudem war mit Ueli Maurer ein Bundesrat am Start, der die Kunst des Wegschauens perfekt beherrschte. Die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung der Verkettung so vieler belastenden Umstände ist wahrlich nicht sehr gross.
Die Eignung von hybridem Kapital (AT1) als Recovery Instrument ist zwar auch umstritten, bleibt aber aufgrund der hohen Coupons populär. Emittenten und Investoren nehmen stetig zu. Ich denke, dass mit dem 50/50 Ansatz der WAK-S der Grundstein für eine vernünftige Lösung gelegt wurde. Dass du und viele das anders sehen, ist aber auch keine Überraschung. Die Mär vom "Steuerzahler", der die UBS retten müsste, hält sich hartnäckig.



Warum Mär?
Ginge es nach den Banken, würde es auch nach der Rettung der UBS (Finanzkrise 2008) exakt weiter im Takt gehen - ganz ohne Regulierungen. Mit dem Wissen, dass der dumme CH Steuerzahler (CHF 6 Mrd Pflichtwandelanleihe) und die SNB (StabFund, 60 Mrd.) die Bank erneut retten würden.

Eine UBS ist ein Privatunternehmen. Falls es die überbezahlten Banker nicht gebacken bekomnen, ist das nicht das Problem eines Staates. Volkswirtschaftlicher Schaden hin oder her. Aber soweit darf es gar nicht erst kommen. Eine Bank wie die UBS ist für einen Zwergstaat wie die Schweiz viel zu gross. To big to fail und nichts gelernt.

Ermotti lebt in seiner Blase und hat sämtlichen Bezug zur Realität verloren.

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von footbâle »

Aficionado hat geschrieben: 01.09.2026, 17:02
footbâle hat geschrieben: 01.09.2026, 15:42
Aficionado hat geschrieben: 01.09.2026, 10:09 «UBS-Lobby ist Siegerin»: Ständeräte bremsen Keller-Sutter aus

https://www.20min.ch/story/eigenkapital ... -103625277

Aber wenn die Bank wieder abschmiert, sind es die lautesten Kritiker für ganz kurze Zeit.
Verfluchte Heuchlerbande.
Die WAK-S hat m.E. zu Recht versucht, zwischen einer politisch geprägten „Vollkasko“ Sicht der Regulatoren und den primär wirtschaftlichen Interessen der Bank und ihrer Aktionäre einen Weg zu finden. Kann man auch Pragmatismus nennen.
Die Argumente von KKS/BR, Finma etc. bauen ja darauf auf, einen zweiten Fall CS zu verhindern. Das ist zwar legitim und populär, schiesst aber hier m.E. über das Ziel hinaus, auch wenn die UBS TBTF / global systemrelevant ist. Die Wettbewerbsfähigkeit der Bank ist auch im Interesse der CH Volkswirtschaft und würde zweifelsfrei massiv tangiert, wenn die UBS mit einer CET1 Ausstattung weit über die Basel-III Standards hinaus ‚angekettet‘ würde.
Im übrigen wird gerne übersehen, dass das Schicksal der CS primär durch eine Vielzahl extremer Fehlentscheidungen / Fehlanreize auf diversen Führungsebenen verursacht wurde. Casino Mentalität mit teilweise systemischem und individuellem Totalversagen der Corp. Governance. Zudem war mit Ueli Maurer ein Bundesrat am Start, der die Kunst des Wegschauens perfekt beherrschte. Die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung der Verkettung so vieler belastenden Umstände ist wahrlich nicht sehr gross.
Die Eignung von hybridem Kapital (AT1) als Recovery Instrument ist zwar auch umstritten, bleibt aber aufgrund der hohen Coupons populär. Emittenten und Investoren nehmen stetig zu. Ich denke, dass mit dem 50/50 Ansatz der WAK-S der Grundstein für eine vernünftige Lösung gelegt wurde. Dass du und viele das anders sehen, ist aber auch keine Überraschung. Die Mär vom "Steuerzahler", der die UBS retten müsste, hält sich hartnäckig.



Warum Mär?
Ginge es nach den Banken, würde es auch nach der Rettung der UBS (Finanzkrise 2008) exakt weiter im Takt gehen - ganz ohne Regulierungen. Mit dem Wissen, dass der dumme CH Steuerzahler (CHF 6 Mrd Pflichtwandelanleihe) und die SNB (StabFund, 60 Mrd.) die Bank erneut retten würden.

Eine UBS ist ein Privatunternehmen. Falls es die überbezahlten Banker nicht gebacken bekomnen, ist das nicht das Problem eines Staates. Volkswirtschaftlicher Schaden hin oder her. Aber soweit darf es gar nicht erst kommen. Eine Bank wie die UBS ist für einen Zwergstaat wie die Schweiz viel zu gross. To big to fail und nichts gelernt.

Ermotti lebt in seiner Blase und hat sämtlichen Bezug zur Realität verloren.
Mär, weil die Rettung der UBS 2008 den Steuerzahler keinen Franken gekostet hat. Das wissen wir doch. Sie hat der SNB und dem Bund einen Gewinn von >5 Mia. eingebracht. Und die Bank würde im sehr unwahrscheinlichen Fall eines Kollapses "Bail-In" abgewickelt.  
Die Sicht, dass Sergio Ermotti "sämtlichen Bezug zur Realität" verloren habe, also quasi ein Borderline Fall wäre, kann ich auch nicht teilen. Woraus schliesst du das? Er vertritt die Interessen der Bank und ihrer Aktionäre. Das ist nachvollziehbar. Dafür wird er bezahlt. Viel zu gut natürlich (total compensation), aber nicht auffällig gut im Branchenvergleich und in Relation zur Wertschöpfung zu Gunsten der Eigentümer. Man kann die Diskussion auch entpersonalisiert führen. Es geht um Sachfragen und Interessen. 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

footbâle hat geschrieben: 01.09.2026, 17:39
Aficionado hat geschrieben: 01.09.2026, 17:02
footbâle hat geschrieben: 01.09.2026, 15:42
Die WAK-S hat m.E. zu Recht versucht, zwischen einer politisch geprägten „Vollkasko“ Sicht der Regulatoren und den primär wirtschaftlichen Interessen der Bank und ihrer Aktionäre einen Weg zu finden. Kann man auch Pragmatismus nennen.
Die Argumente von KKS/BR, Finma etc. bauen ja darauf auf, einen zweiten Fall CS zu verhindern. Das ist zwar legitim und populär, schiesst aber hier m.E. über das Ziel hinaus, auch wenn die UBS TBTF / global systemrelevant ist. Die Wettbewerbsfähigkeit der Bank ist auch im Interesse der CH Volkswirtschaft und würde zweifelsfrei massiv tangiert, wenn die UBS mit einer CET1 Ausstattung weit über die Basel-III Standards hinaus ‚angekettet‘ würde.
Im übrigen wird gerne übersehen, dass das Schicksal der CS primär durch eine Vielzahl extremer Fehlentscheidungen / Fehlanreize auf diversen Führungsebenen verursacht wurde. Casino Mentalität mit teilweise systemischem und individuellem Totalversagen der Corp. Governance. Zudem war mit Ueli Maurer ein Bundesrat am Start, der die Kunst des Wegschauens perfekt beherrschte. Die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung der Verkettung so vieler belastenden Umstände ist wahrlich nicht sehr gross.
Die Eignung von hybridem Kapital (AT1) als Recovery Instrument ist zwar auch umstritten, bleibt aber aufgrund der hohen Coupons populär. Emittenten und Investoren nehmen stetig zu. Ich denke, dass mit dem 50/50 Ansatz der WAK-S der Grundstein für eine vernünftige Lösung gelegt wurde. Dass du und viele das anders sehen, ist aber auch keine Überraschung. Die Mär vom "Steuerzahler", der die UBS retten müsste, hält sich hartnäckig.



Warum Mär?
Ginge es nach den Banken, würde es auch nach der Rettung der UBS (Finanzkrise 2008) exakt weiter im Takt gehen - ganz ohne Regulierungen. Mit dem Wissen, dass der dumme CH Steuerzahler (CHF 6 Mrd Pflichtwandelanleihe) und die SNB (StabFund, 60 Mrd.) die Bank erneut retten würden.

Eine UBS ist ein Privatunternehmen. Falls es die überbezahlten Banker nicht gebacken bekomnen, ist das nicht das Problem eines Staates. Volkswirtschaftlicher Schaden hin oder her. Aber soweit darf es gar nicht erst kommen. Eine Bank wie die UBS ist für einen Zwergstaat wie die Schweiz viel zu gross. To big to fail und nichts gelernt.

Ermotti lebt in seiner Blase und hat sämtlichen Bezug zur Realität verloren.
Mär, weil die Rettung der UBS 2008 den Steuerzahler keinen Franken gekostet hat. Das wissen wir doch. Sie hat der SNB und dem Bund einen Gewinn von >5 Mia. eingebracht. Und die Bank würde im sehr unwahrscheinlichen Fall eines Kollapses "Bail-In" abgewickelt.  
Die Sicht, dass Sergio Ermotti "sämtlichen Bezug zur Realität" verloren habe, also quasi ein Borderline Fall wäre, kann ich auch nicht teilen. Woraus schliesst du das? Er vertritt die Interessen der Bank und ihrer Aktionäre. Das ist nachvollziehbar. Dafür wird er bezahlt. Viel zu gut natürlich (total compensation), aber nicht auffällig gut im Branchenvergleich und in Relation zur Wertschöpfung zu Gunsten der Eigentümer. Man kann die Diskussion auch entpersonalisiert führen. Es geht um Sachfragen und Interessen. 

Das hast du natürlich zum Zeitpunkt der Rettung schon gewusst. Inmitten der Krise war noch gar nichts sicher.
Ich verstehe die Diskussion auch gar nicht. Ist die UBS ein Privatunternehmen? Ist der Staat zuständig? Nein, aber durch einen, durch Misswirtschaft entstehenden, immensen volkswirtschaftlichen Schaden, kann der Staat gar nicht anders handeln.
Deshalb darf die Bank nicht grösser werden als das Eigenkapital der Bank. Eigentlich ganz einfach.

Der Typ ist nicht lernwillig oder - fähig und er hält sich für etwas besseres. Er ignoriert alle Warnfinger und hält alle anderen Fachleute für Idioten. Dabei wurde "seine" Bank schon einmal gerettet. Auf die Inkompetenz seiner CS Berufskollegen gehe ich gar nicht erst ein. Warum sollte er besser sein? Diese Typen ticken alle gleich. Es kommt der Punkt, an dem sie die Kontrolle verlieren. Und der VR winkt eh alles durch. Die wollen auch noch ihr Konto füllen bevor es richtig knallt.
Oder man beauftragt einen potentiellen Sündenbock für die Hochrisikogeschäfte und weiss dann von nichts, falls es schief läuft.

Ermotti sieht sich als 150 x - 200 x
Leistungsfähiger oder wertvoller als der am schlechtesten verdienende Mitarbeiter.
Ergo hat er den Bezug zur Realität verloren.
Der Vorschlag der WAK-S mit den 50% geht ihm auch schon wieder zu weit.
Arrogantes, abgehobenes Auftreten runden seinen Realitätsverlust auf.

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footbâle
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von footbâle »

Aficionado hat geschrieben: 01.09.2026, 18:55
footbâle hat geschrieben: 01.09.2026, 17:39
Aficionado hat geschrieben: 01.09.2026, 17:02  
Ist der Staat zuständig? Nein, aber durch einen, durch Misswirtschaft entstehenden, immensen volkswirtschaftlichen Schaden, kann der Staat gar nicht anders handeln.
Ermotti sieht sich als 150 x - 200 x
Leistungsfähiger oder wertvoller als der am schlechtesten verdienende Mitarbeiter.
Ergo hat er den Bezug zur Realität verloren.
Der Vorschlag der WAK-S mit den 50% geht ihm auch schon wieder zu weit.
Arrogantes, abgehobenes Auftreten runden seinen Realitätsverlust auf.
Viele Emotionen hier. Da hilft keine Vernunft. Fühlen schlägt Denken und Wissen. Immer. Weil Gefühle kaum Korrektur zulassen. Wissen aber immer. Nur noch das:
1) Von welchem immensem volkswirtschaftlichem Schaden durch die UBS sprichst du? Nicht frei erfunden, sondern wirklich passiert?
2) Das Salär von Ermotti ist real. Weshalb hat er denn dann den Bezug zur Realität verloren? Weshalb haben nicht jene den Bezug zur Realität verloren, die seine Entschädigung für irreal halten? Real ist das, was tatsächlich und nachweislich wahr ist.  
3) Dass die UBS nicht sagt: Vielen Dank WAK-S, wo können wir unterschreiben, liegt auf der Hand. In Verhandlungen kennt man seine Ziele und formuliert seine Forderungen immer höher als die Ziele. Man kann nur erreichen, was man will, wenn man mehr fordert. So verhält sich ja auch KKS. Völlig normal. Das Ding ist ja noch lange nicht durch.
4) Ganz entscheidend: Du schreibst: "Ist der Staat zuständig? Nein." Der Staat macht aber hier Zuständigkeit geltend, indem er massiv einzugreifen versucht. Man kann doch nicht sagen: "Privatwirtschaft" und gleichzeitig: "Der Staat soll eingreifen."  
Aber OK. Wir kennen uns und haben dbzgl. schon öfter die Klingen gekreuzt. Wir würden uns da auch in 100 Jahren nicht finden. Für mich nicht weiter schlimm. Und schon gar nichts Persönliches. Es gibt einfach die rein emotionale 'Volksseele' und die eher faktenorientierte, sachliche Sichtweise. Und die finden, zumindest hier, nicht zusammen. Ist ja auch kein Drama. Wir beobachten gemeinsam, wie es weiter geht und wann / ob überhaupt die UBS zum Sanierungsfall wird. Und ob wir das noch erleben würden.

 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Tsunami »

footbâle hat geschrieben: 01.09.2026, 23:31
Aficionado hat geschrieben: 01.09.2026, 18:55
footbâle hat geschrieben: 01.09.2026, 17:39  
Ernst gemeinte Fragen an dich:
- Was wäre mit der UBS, den UBS Kunden und der Schweizer Volkswirtschaft passiert, hätte der Bund im 2008 einfach nichts gemacht und die UBS sich selbst überlassen?

- Was wäre passiert, wenn der Bund bei der CS ebenso nichts getan hätte weg geschaut? Sprich die Linie von Ueli durchgezogen hätte? Was wäre mit der CS passiert? Volkswirtschaftliche Auswirkungen? Auswirkungen auf die Kunden der CS? Hätte dieses Szenario auch die UBS tangiert?
 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

Tsunami hat geschrieben: 02.09.2026, 07:56
footbâle hat geschrieben: 01.09.2026, 23:31
Aficionado hat geschrieben: 01.09.2026, 18:55
Ernst gemeinte Fragen an dich:
- Was wäre mit der UBS, den UBS Kunden und der Schweizer Volkswirtschaft passiert, hätte der Bund im 2008 einfach nichts gemacht und die UBS sich selbst überlassen?

- Was wäre passiert, wenn der Bund bei der CS ebenso nichts getan hätte weg geschaut? Sprich die Linie von Ueli durchgezogen hätte? Was wäre mit der CS passiert? Volkswirtschaftliche Auswirkungen? Auswirkungen auf die Kunden der CS? Hätte dieses Szenario auch die UBS tangiert?
 

Der Bund hat ja nicht zum Spass Steuergelder für die Rettung der Bank freigesprochen. Weitere Erklärungen erübrigen sich. Klar bestand ein gewisses Risiko.

@footbâle
Man kann mich auch absichtlich falsch verstehen. Für dich noch einmal einfach erklärt. Wenn ich als Angestellter das Gefühl habe, ich sei 150 - 200 x wertvoller als der am schlechtesten bezahlte Mitarbeiter, der mit einem Gehalt von 120'000 auch schon einen akademischrn Abschluss haben müsste, dann hast du aus meiner Sicht den Bezug zur Realität verloren. Du müsstest Superman sein oder ein allwissender Spock, um dieses Gehalt exkl. Bonus zu rechtfertigen. Du hast den Bezug zur Mittelklasse komplett verloren. Die sind sich keiner Schuld bewusst und sind nicht mehr in der Lage, das Unbehagen in der Bevölkerung nachzuempfinden.
Ein Mittelgrosses Unternehmen mit 200 Angestellten hat keine 20 Mio Lohnkosten. Und da hast du je nach Branche noch qualifizierteres Personal als Ermotti. Zumindest auf dem Papier.

Ich wünsche jedem Einzelne dieser Egomanen den finanzielle Ruin.
Ich wünsche mir, KI könnte da schon bald Abhilfe schaffen. Diese Typen sind alle ersetzbar.

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Tsunami »

Aficionado hat geschrieben: 02.09.2026, 08:56
Tsunami hat geschrieben: 02.09.2026, 07:56
footbâle hat geschrieben: 01.09.2026, 23:31  
Ernst gemeinte Fragen an dich:
- Was wäre mit der UBS, den UBS Kunden und der Schweizer Volkswirtschaft passiert, hätte der Bund im 2008 einfach nichts gemacht und die UBS sich selbst überlassen?

- Was wäre passiert, wenn der Bund bei der CS ebenso nichts getan hätte weg geschaut? Sprich die Linie von Ueli durchgezogen hätte? Was wäre mit der CS passiert? Volkswirtschaftliche Auswirkungen? Auswirkungen auf die Kunden der CS? Hätte dieses Szenario auch die UBS tangiert?

Der Bund hat ja nicht zum Spass Steuergelder für die Rettung der Bank freigesprochen. Weitere Erklärungen erübrigen sich. Klar bestand ein gewisses Risiko.

Das nenn ich mal eine irrelevante (nicht)- Antwort auf meine Fragen an User Footbâle ;) .
 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

Tsunami hat geschrieben: 02.09.2026, 13:23
Aficionado hat geschrieben: 02.09.2026, 08:56
Tsunami hat geschrieben: 02.09.2026, 07:56
Ernst gemeinte Fragen an dich:
- Was wäre mit der UBS, den UBS Kunden und der Schweizer Volkswirtschaft passiert, hätte der Bund im 2008 einfach nichts gemacht und die UBS sich selbst überlassen?

- Was wäre passiert, wenn der Bund bei der CS ebenso nichts getan hätte weg geschaut? Sprich die Linie von Ueli durchgezogen hätte? Was wäre mit der CS passiert? Volkswirtschaftliche Auswirkungen? Auswirkungen auf die Kunden der CS? Hätte dieses Szenario auch die UBS tangiert?

Der Bund hat ja nicht zum Spass Steuergelder für die Rettung der Bank freigesprochen. Weitere Erklärungen erübrigen sich. Klar bestand ein gewisses Risiko.

Das nenn ich mal eine irrelevante (nicht)- Antwort auf meine Fragen an User Footbâle ;) .
 

Eine absolut logische Antwort.
Warum wohl wurde der Swissair nicht geholfen?
Was passiert wohl, wenn Unternehmen plötzlich keinen Kredit mehr erhalten?
Oder wenn die Ersparnisse von einer Mio Privatkunden und 300'000 Unternehmen betroffen sind?

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von footbâle »

Tsunami hat geschrieben: 02.09.2026, 07:56
footbâle hat geschrieben: 01.09.2026, 23:31
Aficionado hat geschrieben: 01.09.2026, 18:55  
Ernst gemeinte Fragen an dich:
- Was wäre mit der UBS, den UBS Kunden und der Schweizer Volkswirtschaft passiert, hätte der Bund im 2008 einfach nichts gemacht und die UBS sich selbst überlassen?

- Was wäre passiert, wenn der Bund bei der CS ebenso nichts getan hätte weg geschaut? Sprich die Linie von Ueli durchgezogen hätte? Was wäre mit der CS passiert? Volkswirtschaftliche Auswirkungen? Auswirkungen auf die Kunden der CS? Hätte dieses Szenario auch die UBS tangiert?
Mir geht es nicht darum, hätte-wäre-wenn Theorien zum Besten zu geben. Die sind weder widerlegbar noch belegbar. Mir geht es um das Thema CET1 Ausstattung der UBS. Das ist gerade aktuell und meine Meinung dazu habe ich schon in meinen Beiträgen gestern dargelegt und begründet. 
 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von footbâle »

Aficionado hat geschrieben: 02.09.2026, 08:56
Tsunami hat geschrieben: 02.09.2026, 07:56
footbâle hat geschrieben: 01.09.2026, 23:31  
Ernst gemeinte Fragen an dich:
- Was wäre mit der UBS, den UBS Kunden und der Schweizer Volkswirtschaft passiert, hätte der Bund im 2008 einfach nichts gemacht und die UBS sich selbst überlassen?

- Was wäre passiert, wenn der Bund bei der CS ebenso nichts getan hätte weg geschaut? Sprich die Linie von Ueli durchgezogen hätte? Was wäre mit der CS passiert? Volkswirtschaftliche Auswirkungen? Auswirkungen auf die Kunden der CS? Hätte dieses Szenario auch die UBS tangiert?

Der Bund hat ja nicht zum Spass Steuergelder für die Rettung der Bank freigesprochen. Weitere Erklärungen erübrigen sich. Klar bestand ein gewisses Risiko.

@footbâle
Man kann mich auch absichtlich falsch verstehen. Für dich noch einmal einfach erklärt. Wenn ich als Angestellter das Gefühl habe, ich sei 150 - 200 x wertvoller als der am schlechtesten bezahlte Mitarbeiter, der mit einem Gehalt von 120'000 auch schon einen akademischrn Abschluss haben müsste, dann hast du aus meiner Sicht den Bezug zur Realität verloren. Du müsstest Superman sein oder ein allwissender Spock, um dieses Gehalt exkl. Bonus zu rechtfertigen. Du hast den Bezug zur Mittelklasse komplett verloren. Die sind sich keiner Schuld bewusst und sind nicht mehr in der Lage, das Unbehagen in der Bevölkerung nachzuempfinden.
Ein Mittelgrosses Unternehmen mit 200 Angestellten hat keine 20 Mio Lohnkosten. Und da hast du je nach Branche noch qualifizierteres Personal als Ermotti. Zumindest auf dem Papier.

Ich wünsche jedem Einzelne dieser Egomanen den finanzielle Ruin.
Ich wünsche mir, KI könnte da schon bald Abhilfe schaffen. Diese Typen sind alle ersetzbar.
Wie gesagt - viele Emotionen und Hass. Passt gut zu Spielen gegen den FCZ, bei diesem Thema eher weniger.
Ich bin weder im Bankgeschäft noch mit Ermotti befreundet oder verwandt. Das selbe gilt für den VR der Bank. Ich habe auch bereits gesagt, dass seine Entlöhnung für mein Empfinden übertrieben ist. Er ist aber bei weitem kein Einzelfall. Gegen Narasimhan ist Ermotti ein Waisenknabe. Vas kriegt ca. 8 Mio. fix, Ermotti 2.8 Mio. Der Rest ist erfolgsabhängig. Der Börsenwert der UBS ist ca. 50 Mia. höher als vor einem Jahr. Das ist ein Plus von ca. 60%. Das sind auf diesem Level die relevanten Metriken. Die Aktionäre, zu denen ich auch gehöre, sind die Eigentümer der Bank. Und die sind mit seiner Arbeit zufrieden.
Ich habe heute irgendwo gelesen, dass Omlin 3.2 Mio. Euro verdient hat. Bei Ermotti sind es 2.8 Mio CHF fix, also leicht weniger. Der führt aber eine der 10 grössten Banken Europas. Man könnte Systemkritik üben angesichts der hohen Gehälter von CEOs - volles Verständnis. Aber einen einzelnen herauszupicken und zu dämonisieren bzw. für verrückt zu erklären? Da gehe ich nicht mit.

 

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

footbâle hat geschrieben: 02.09.2026, 17:50
Aficionado hat geschrieben: 02.09.2026, 08:56
Tsunami hat geschrieben: 02.09.2026, 07:56
Ernst gemeinte Fragen an dich:
- Was wäre mit der UBS, den UBS Kunden und der Schweizer Volkswirtschaft passiert, hätte der Bund im 2008 einfach nichts gemacht und die UBS sich selbst überlassen?

- Was wäre passiert, wenn der Bund bei der CS ebenso nichts getan hätte weg geschaut? Sprich die Linie von Ueli durchgezogen hätte? Was wäre mit der CS passiert? Volkswirtschaftliche Auswirkungen? Auswirkungen auf die Kunden der CS? Hätte dieses Szenario auch die UBS tangiert?

Der Bund hat ja nicht zum Spass Steuergelder für die Rettung der Bank freigesprochen. Weitere Erklärungen erübrigen sich. Klar bestand ein gewisses Risiko.

@footbâle
Man kann mich auch absichtlich falsch verstehen. Für dich noch einmal einfach erklärt. Wenn ich als Angestellter das Gefühl habe, ich sei 150 - 200 x wertvoller als der am schlechtesten bezahlte Mitarbeiter, der mit einem Gehalt von 120'000 auch schon einen akademischrn Abschluss haben müsste, dann hast du aus meiner Sicht den Bezug zur Realität verloren. Du müsstest Superman sein oder ein allwissender Spock, um dieses Gehalt exkl. Bonus zu rechtfertigen. Du hast den Bezug zur Mittelklasse komplett verloren. Die sind sich keiner Schuld bewusst und sind nicht mehr in der Lage, das Unbehagen in der Bevölkerung nachzuempfinden.
Ein Mittelgrosses Unternehmen mit 200 Angestellten hat keine 20 Mio Lohnkosten. Und da hast du je nach Branche noch qualifizierteres Personal als Ermotti. Zumindest auf dem Papier.

Ich wünsche jedem Einzelne dieser Egomanen den finanzielle Ruin.
Ich wünsche mir, KI könnte da schon bald Abhilfe schaffen. Diese Typen sind alle ersetzbar.
Wie gesagt - viele Emotionen und Hass. Passt gut zu Spielen gegen den FCZ, bei diesem Thema eher weniger.
Ich bin weder im Bankgeschäft noch mit Ermotti befreundet oder verwandt. Das selbe gilt für den VR der Bank. Ich habe auch bereits gesagt, dass seine Entlöhnung für mein Empfinden übertrieben ist. Er ist aber bei weitem kein Einzelfall. Gegen Narasimhan ist Ermotti ein Waisenknabe. Vas kriegt ca. 8 Mio. fix, Ermotti 2.8 Mio. Der Rest ist erfolgsabhängig. Der Börsenwert der UBS ist ca. 50 Mia. höher als vor einem Jahr. Das ist ein Plus von ca. 60%. Das sind auf diesem Level die relevanten Metriken. Die Aktionäre, zu denen ich auch gehöre, sind die Eigentümer der Bank. Und die sind mit seiner Arbeit zufrieden.
Ich habe heute irgendwo gelesen, dass Omlin 3.2 Mio. Euro verdient hat. Bei Ermotti sind es 2.8 Mio CHF fix, also leicht weniger. Der führt aber eine der 10 grössten Banken Europas. Man könnte Systemkritik üben angesichts der hohen Gehälter von CEOs - volles Verständnis. Aber einen einzelnen herauszupicken und zu dämonisieren bzw. für verrückt zu erklären? Da gehe ich nicht mit.

 

15 Mio Einkommen sind es.

UBS konnte die CS zu sehr günstigen Konditionen übernehmen.
Alle Kunden wurden von der CS übernommen. Eigenkapital der CS war nicht 'mal so klein. Das war ja auch nicht das Problem der CS. Woher sonst kommt wohl der überaus hohe Gewinn bei der UBS?
Da hättest du auch einen Plüschhasen auf seinen Sessel stellen können.

Du meinst, meine Emotionen passen gut zu Spielen gegen den FCZ und zum Lichti-Thread, Bei diesem Thema eher weniger. ;)

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footbâle
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von footbâle »

Aficionado hat geschrieben: 02.09.2026, 20:44
footbâle hat geschrieben: 02.09.2026, 17:50
Aficionado hat geschrieben: 02.09.2026, 08:56

Der Bund hat ja nicht zum Spass Steuergelder für die Rettung der Bank freigesprochen. Weitere Erklärungen erübrigen sich. Klar bestand ein gewisses Risiko.

@footbâle
Man kann mich auch absichtlich falsch verstehen. Für dich noch einmal einfach erklärt. Wenn ich als Angestellter das Gefühl habe, ich sei 150 - 200 x wertvoller als der am schlechtesten bezahlte Mitarbeiter, der mit einem Gehalt von 120'000 auch schon einen akademischrn Abschluss haben müsste, dann hast du aus meiner Sicht den Bezug zur Realität verloren. Du müsstest Superman sein oder ein allwissender Spock, um dieses Gehalt exkl. Bonus zu rechtfertigen. Du hast den Bezug zur Mittelklasse komplett verloren. Die sind sich keiner Schuld bewusst und sind nicht mehr in der Lage, das Unbehagen in der Bevölkerung nachzuempfinden.
Ein Mittelgrosses Unternehmen mit 200 Angestellten hat keine 20 Mio Lohnkosten. Und da hast du je nach Branche noch qualifizierteres Personal als Ermotti. Zumindest auf dem Papier.

Ich wünsche jedem Einzelne dieser Egomanen den finanzielle Ruin.
Ich wünsche mir, KI könnte da schon bald Abhilfe schaffen. Diese Typen sind alle ersetzbar.
Wie gesagt - viele Emotionen und Hass. Passt gut zu Spielen gegen den FCZ, bei diesem Thema eher weniger.
Ich bin weder im Bankgeschäft noch mit Ermotti befreundet oder verwandt. Das selbe gilt für den VR der Bank. Ich habe auch bereits gesagt, dass seine Entlöhnung für mein Empfinden übertrieben ist. Er ist aber bei weitem kein Einzelfall. Gegen Narasimhan ist Ermotti ein Waisenknabe. Vas kriegt ca. 8 Mio. fix, Ermotti 2.8 Mio. Der Rest ist erfolgsabhängig. Der Börsenwert der UBS ist ca. 50 Mia. höher als vor einem Jahr. Das ist ein Plus von ca. 60%. Das sind auf diesem Level die relevanten Metriken. Die Aktionäre, zu denen ich auch gehöre, sind die Eigentümer der Bank. Und die sind mit seiner Arbeit zufrieden.
Ich habe heute irgendwo gelesen, dass Omlin 3.2 Mio. Euro verdient hat. Bei Ermotti sind es 2.8 Mio CHF fix, also leicht weniger. Der führt aber eine der 10 grössten Banken Europas. Man könnte Systemkritik üben angesichts der hohen Gehälter von CEOs - volles Verständnis. Aber einen einzelnen herauszupicken und zu dämonisieren bzw. für verrückt zu erklären? Da gehe ich nicht mit.

 

15 Mio Einkommen sind es.

UBS konnte die CS zu sehr günstigen Konditionen übernehmen.


2.8 fix. Alles darüber - erfolgsabhängig.
Narasimhan: 25 Mio, davon 8 fix. Passt das für dich? Warum schreibst du nicht über den?
Und weshalb ist Ermotti daran Schuld, dass die UBS die CS 'günstig' übernehmen konnte? Was hat er, damals noch bei SwissRe, falsch gemacht? Den Deal hat KKS eingefädelt. Die UBS musste sofort entscheiden, ohne zu wissen, ob noch irgendwelche Leichen im Keller liegen. Du hast hier eine ziemlich irrationale persönliche Abneigung entwickelt. Warum? Egal, nicht mein Problem. Bin hier mal raus. Bringt mich nicht weiter.

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Tsunami
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Tsunami »

footbâle hat geschrieben: 02.09.2026, 17:21
Tsunami hat geschrieben: 02.09.2026, 07:56
footbâle hat geschrieben: 01.09.2026, 23:31  
Ernst gemeinte Fragen an dich:
- Was wäre mit der UBS, den UBS Kunden und der Schweizer Volkswirtschaft passiert, hätte der Bund im 2008 einfach nichts gemacht und die UBS sich selbst überlassen?

- Was wäre passiert, wenn der Bund bei der CS ebenso nichts getan hätte weg geschaut? Sprich die Linie von Ueli durchgezogen hätte? Was wäre mit der CS passiert? Volkswirtschaftliche Auswirkungen? Auswirkungen auf die Kunden der CS? Hätte dieses Szenario auch die UBS tangiert?
Mir geht es nicht darum, hätte-wäre-wenn Theorien zum Besten zu geben. Die sind weder widerlegbar noch belegbar. Mir geht es um das Thema CET1 Ausstattung der UBS. Das ist gerade aktuell und meine Meinung dazu habe ich schon in meinen Beiträgen gestern dargelegt und begründet. 
Ok, fair enough.
Dass es mit AT-1 nicht funzt, sah man bei der CS. Das ist die Meinung von BR und NB, selbst wenn diese AT-1 etwas umgestaltet werden sollten (als Deckmäntelchen?). Du bist gleicher Meinung wie die WAK-S. Allerdings unterstelle ich den WAK-S Mitgliedern, welche für die AT-1 Absicherung stimmten, eine grössere Nähe zur UBS als dies der NB oder de BR dhat. Schliesslich lobbyierte die UBS im Parlament ganz stark. BR und NB stehen in der Verantwortung bei der CH-Bevölkerung. Offenbar ist es gemäss KKS und NB auch kein Problem für die UBS, ihre ausländischen Tochtergesellschaften zu 100 Prozent mit hartem Kernkapital (CET1) zu unterlegen.
Ich verstehe auch BR und NB, dass sie alles Mögliche tun wollen, damit die Möglichkeit eines Scheiterns der UBS möglichst klein ist. Der Schaden wäre enorm für die Schweiz. Wir haben keine Bank mehr, welche einer UBS im schlimmsten Fall unter die Arme greifen könnte.
Der Staat musste bereits zwei Mal eingreifen, um einen Scherbenhaufen, nein, ein Erdbeben, abzuwenden! Ein drittes Mal darf es nicht geben.
Warten wir mal ab, wie das Ganze weiter geht. Der Entscheid wird ja erst im Verlaufe von 2027 (oder später) fallen.
Zuletzt geändert von Tsunami am 03.09.2026, 14:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Aficionado
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

footbâle hat geschrieben: 02.09.2026, 21:28
Aficionado hat geschrieben: 02.09.2026, 20:44
footbâle hat geschrieben: 02.09.2026, 17:50
Wie gesagt - viele Emotionen und Hass. Passt gut zu Spielen gegen den FCZ, bei diesem Thema eher weniger.
Ich bin weder im Bankgeschäft noch mit Ermotti befreundet oder verwandt. Das selbe gilt für den VR der Bank. Ich habe auch bereits gesagt, dass seine Entlöhnung für mein Empfinden übertrieben ist. Er ist aber bei weitem kein Einzelfall. Gegen Narasimhan ist Ermotti ein Waisenknabe. Vas kriegt ca. 8 Mio. fix, Ermotti 2.8 Mio. Der Rest ist erfolgsabhängig. Der Börsenwert der UBS ist ca. 50 Mia. höher als vor einem Jahr. Das ist ein Plus von ca. 60%. Das sind auf diesem Level die relevanten Metriken. Die Aktionäre, zu denen ich auch gehöre, sind die Eigentümer der Bank. Und die sind mit seiner Arbeit zufrieden.
Ich habe heute irgendwo gelesen, dass Omlin 3.2 Mio. Euro verdient hat. Bei Ermotti sind es 2.8 Mio CHF fix, also leicht weniger. Der führt aber eine der 10 grössten Banken Europas. Man könnte Systemkritik üben angesichts der hohen Gehälter von CEOs - volles Verständnis. Aber einen einzelnen herauszupicken und zu dämonisieren bzw. für verrückt zu erklären? Da gehe ich nicht mit.

 

15 Mio Einkommen sind es.

UBS konnte die CS zu sehr günstigen Konditionen übernehmen.


2.8 fix. Alles darüber - erfolgsabhängig.
Narasimhan: 25 Mio, davon 8 fix. Passt das für dich? Warum schreibst du nicht über den?
Und weshalb ist Ermotti daran Schuld, dass die UBS die CS 'günstig' übernehmen konnte? Was hat er, damals noch bei SwissRe, falsch gemacht? Den Deal hat KKS eingefädelt. Die UBS musste sofort entscheiden, ohne zu wissen, ob noch irgendwelche Leichen im Keller liegen. Du hast hier eine ziemlich irrationale persönliche Abneigung entwickelt. Warum? Egal, nicht mein Problem. Bin hier mal raus. Bringt mich nicht weiter.

Schuld in dem Sinn, dass er nicht freiwillig auf den Bonus verzichtet. Am Fall der CS trägt et wohl keine Schuld. Dafür sind seine Berufskollegen, die gleich ticken wie er, verantwortlich.
Ich wollte dir lediglich erklären, wie diese Kursentwicklung möglicherweise zustande kam. Das ist keine Meisterleistung und rechtfertigt sein Gehalt nicht. Natürlich wird er den ganzen, leistungsbhängigen Lohnanteil bekommen. Einen leistungsbezogenen Lohnanteil hat wohl jeder Bankangestellte. Bei Pharma ist das üblich.
Ich wünsche ihm nicht den Tod oder eine Krankheit wie einige dem (FCZ), Das ist deine Interpretation. Den finanziellen Ruin ja, damit er weiss, wie sich das anfühlt. Gewiss, alle anderen Millionärs-Clowns, die bloss angestellt sind, kannst du gleich dazuzählen. Beim Sport mache ich eine Ausnahme da dort gnadenlos nach Leistung abgerechnet wird. Misserfolg = Suspendierung. Lichti ist einem grösseren Druck ausgesetzt als Ermotti oder der Novartis Vas, den Trump A....kriecher schlechthin. Und das sage ich als Novartis Kleinaktionär und nicht zum ersten Mal. Sie sind es nicht wert. Mal schauen wie die Millionaris-Versteher reagieren, wenn die Medipreise steigen werden. Und die werden steigen. Dann fängt das Prämien-Geflenne wieder an. Dabei sind die Lobbyisten bestens bekannt, wie auch die Lobbyisten der UBS. In Italien würde man von Korruption und Mafiamethoden sprechen.
Diese Gehaltsexzesse haben, wie könnte es auch anders sein, US-Amerikanischen Ursprung. Ich kann nichts positives daran erkennen.

Es geht mir noch immer primär um das wohlüberlegte Anliegen von KKS. Da haben wir eine andere Meinung, da du zuerst an deinen Wohlstand denkst als Aktionär. Das ist natürlich legitim.
Ich stehe ganz hinter KKS. 100 % Eigenkapital. Eine Liberale mit ganz viel Rückgrat. Sie verdient meinen vollsten Respekt und meine Hochachtung.

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

20-millionen-fuer-erbsen-und-bohnen-svp-nationalraetin-fordert-millionensubventionen-ihr-unternehmen-wuerde-profitieren.

https://www.blick.ch/politik/20-million ... =copy-link

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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Aficionado »

Vermutlich erzählt er auch nur Märchen :rolleyes:

Bankenprofessor: «Wenn die UBS ihre Aktienrückkaufprogramme und Gewinne zurückbehält, hat sie das erforderliche Kapital recht schnell beisammen»

https://www.cash.ch/news/top-news/banke ... men-965892

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footbâle
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von footbâle »

Aficionado hat geschrieben: 04.09.2026, 17:32 Vermutlich erzählt er auch nur Märchen :rolleyes:

Bankenprofessor: «Wenn die UBS ihre Aktienrückkaufprogramme und Gewinne zurückbehält, hat sie das erforderliche Kapital recht schnell beisammen»

https://www.cash.ch/news/top-news/banke ... men-965892
Birchler macht mir richtig Eindruck. Der hat nie einen Franken Wertschöpfung für eine an der Börse gehandelte Bank generiert. Den kennt man als Luftbefeuchter. Das Killer Statement schon in ersten Abschnitt: "Eine gut kapitalisierte Bank ist langfristig immer wettbewerbsfähiger als ein schlecht kapitalisiertes Institut. " Was genau ist "gut" vs. "schlecht" kapitalisiert? Was genau bedeutet "langfristig" ? Es gibt keine "langfristige" Existenz für Unternehmen ohne kurzfristigen Erfolg. Professoren haben einen gewissen Unterhaltungswert, aber relevant sind nur Statements von Leuten, die den Job erfolgreich machen, über den Professoren nur sprechen.
 

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Käppelijoch
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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft

Beitrag von Käppelijoch »

Danke EFK, dass ihr den Unsinn in der Verkehrsbotschaft 2045 beim Namen nennt.

Stichworte: Grimseltunnel, Zurückstufung zahlreicher Projekte in Basel, alles aufgrund eines einzigen Gutachtens mit zweifelhafter Methodik und Zielsetzung. Falche Kosten-Nutzen-Berechnungen, veraltete Datengrundlagen etc.

https://www.efk.admin.ch/wp-content/upl ... ehr_45.pdf

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