Leowin hat geschrieben: 19.08.2026, 17:50
In der Medien/Marketing-Abteilung wird eh sehr gut gearbeitet, mir fällt schon länger auf, wie der FCB versucht das Narrativ selbst in die Hand zu nehmen und nicht nur darauf wartet, dass die Medien etwas machen um mehr Aufmerksamkeit zu generieren.
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Uns Fans ist im Endeffekt ja eigentlich egal von wem das initiiert wurde, solange das Endergebnis so überzeugend ist.
natürlich sollten wir uns nichts vor machen, gerade im fussball ist der übergang zwischen "kritischem" journalismus und stammtischgemotze relativ fliessend. es ist auch kein zufall, dass lockere laberpodcasts mittlerweile auch von etablierten medien immer öfters genutzt werden und sich die art von content sei es nun vom influencer, dem fussballverein oder dem medienkonzern kommend, auch immer mehr angleichen.
trotzdem wäre es keine gute entwicklung, wenn die kommunikation von vereinsseite nur noch über die hauseigene medienabteilung laufen würde und mit unliebsamen journis nicht mehr gesprochen würde. damit will ich in keinster weise unseriösen journalismus verteidigen, aber mir ist es immer noch lieber, dass dieser existiert und auch mal unangenehme fragen in den raum wirft, als dass diese art von fragen gar nicht erst gestellt werden, weil fragesteller und interviewte person den lohn von der gleichen bude erhalten.
gilt im übrigen nicht nur für den fussball, der hier lediglich als gutes fallbeispiel fungiert, sondern für sämtliche bereiche von öffentlichem interesse.