Thinker hat geschrieben: 14.08.2026, 19:38seh ich anders, verantwortungsvolles budgetieren beinhaltet sich für jeden Spieler zu überlegen welche Lohnobergrenze noch verantwortbar und sicher für die langfristige finanzielle Stabilität und das langfristige Wachstum des FcB ist. Wenn einer auf einmal mehr Lohn will als die budgetierte Grenze, dann macht es mehr Sinn den Spieler (bestmöglich mit Gewinn) zu verkaufen, und sich einen neuen zu holen, der wiederum Potential hat um mit Gewinn verkauft werden zu können, und welcher noch nicht so hohe Lohnansprüche hat. Der Lohn welchen man als Schmerzgrenze bezahlen kann (wenn man verantwortungsvoll budgetiert) setzt sich einerseits daraus zusammen, wie stark und wertvoll man den Spieler einstuft, und aus den finanziellen Möglichkeiten. Man sollte auch bedenken das höherer Lohn dem Ziel das jährliche Defizit zu senken entgegenwirktSt.Jakobs Park hat geschrieben: 14.08.2026, 19:28schnischnaschneider hat geschrieben: 14.08.2026, 12:23 Hab mir wegen dem Leroy-Wechsel paar Gedanken gemacht zur Fluktuation unter Degen. Vertragsverlängerungen sind eine absolute Seltenheit. Mir kommen nur Ajeti, Dome, Hitz und Adjetey in den Sinn. Wobei Adjetey vorher lohntechnisch einen u21 Vertrag hatte. Bei Lopez und Kade hiess es, man wollte verlängern, aber die Spieler wollten nicht. Das ist schon krass, dass Vertragsverlängerungen = Lohnerhöhungen de facto inexistent sind unter Degen.
Leroy wäre für mich so ein Kandidat gewesen, der über 5-6 Jahre bei uns spielen könnte. Zu schlecht für den grossen Transfer, aber doch gut genug um stets im Dunstkreis der Startelf zu sein. Aber wahrscheinlich muss ich mich einfach damit abfinden, dass es das unter Degen nicht mehr geben wird. Wer nicht das Potential hat für den guten Auslandstransfer, wird früher oder später aussortiert oder will gehen zwecks Lohnerhöhung (aka „mangelnde Wertschätzung“). Ich wünschte mir, dass man Vouilloz hält und auch mal verlängert. Als Schweizer der perfekte Ergänzungsspieler mit Erfahrung in der Abwehr. Aber wetten, dass der nächstes Jahr in die Ligue 2 gegangen wird?
Absolut bei dir!
Mir wäre es lieber, weniger für Ablösen auszugeben und dafür mehr in Löhne und Vertragsverlängerungen zu investieren. Ideal wären Spieler, die stark genug für unsere Liga, aber für einen grossen Auslandtransfer nicht attraktiv genug sind. Es ist so wichtig eine Achse zu haben, die länger als zwei Jahre zusammenspielt. Die Spieler müssen sich kennen und gemeinsam entwickeln. das macht enorm viel aus. Sion und St. Gallen schaffen es trotz kleinerem Lohnbudget ebenfalls, Spieler länger zu halten.