Basilou hat geschrieben: 07.08.2026, 17:42Erstens das. Die EWR-Abstimmung war DIE Sternstunde von Blocher und damit auch der SVP, die bis heute nachwirkt.Basler Beobachter hat geschrieben: 07.08.2026, 16:28 1 - Wegen Chr. Blocher und der SVP hat die Schweizer Bevölkerung den Beitritt zum EWR an der Urne knapp abgelehnt. Vorher war die SVP eine 10%-Partei, seither eine 25 bis 30%-Partei. Als Dank für das Verhindern des EWR-Beitrittes.
Zweitens das. Früher war die SVP die klassische Bauernpartei, konservativ und traditionell, aber kaum jemand wäre auf die Idee gekommen, die Partei (allenfalls einzelne Exponenten) als rechtsextrem zu bezeichnen. Rechts davon tummelten sich Parteien wie die Schweizer Demokraten und die Freiheitspartei (früher "Autopartei"). Diese wurden alle von der SVP geschluckt, und mit ihnen auch das Gedankengut.Faniella Diwani hat geschrieben: 07.08.2026, 16:37 Die SVP hat es vor allem geschafft alle Parteien rechts von ihr zu schlucken. Sie besetzt erfolgreich das ganze Feld von "wirtschaftsliberal aber gesellschaftskonservativ" bis zu "offen rechtsextrem".
Drittens: Früher galt die SP als die klassische Arbeiterpartei. Heute wählt der "einfache Chrampfer" eher rechts, Akademiker (sehr vereinfacht gesagt) eher links. Ob das Problem hier bei den Arbeitern liegt (die eine Partei wählen, welche gar nicht wirklich ihre Interessen vertritt), oder bei der SP, die sich zu weit vom einfachen Volk entfernt hat, oder beides, wäre wieder eine eigene Diskussion.
Die SP hat Populismus verlernt. Mit Argumenten macht man heute keine Politik mehr.