FCB Nachwuchs
Re: FCB Nachwuchs
Muhamed Kurtishi wird nach Rappi verliehen.
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W_Shakespeare
Re: FCB Nachwuchs
Hier gerade ein Artikel zum Thema:
www.watson.ch/warum-schweizer-fussballklubs-ihren-nachwuchs-aufs-feld-lassen-sollten
Manzambi spielte in der Saison 23/24 noch in der 3. Liga und kam 24/25 zu seinen ersten BuLi Einsätzen. In der Schweiz fiel er ja fast ein bisschen durch's Raster. Von U18-U20 war er jedenfalls kein Leistungsträger.
Laut Aussage von Ricci Cabanas im Sykora-Gisler Podcast geben die SFV-Verantwortlichen/Scouts z.T. ganz unterschiedliche Bewertungen zu den Spielern ab.
Jetzt ist natürlich die Frage: Ist die Nachwuchsarbeit in Freiburg wirklich so viel besser als z.B. beim FCB? Die Resultate unseres Nachwuchses bei internationalen Turnieren spricht ja nicht dafür. Und warum schafft es Freiburg den Jungen direkt aus der 3. Liga in die BuLi zu integrieren und wir schaffen es in unserer "Gurkenliga" nicht?
Ich weiss, Manzambi ist ein Extrembeispiel, da er auch körperlich ungemein weit ist/war für sein Alter.
Und ein letzter Gedanke: Dave wirkte im Podcast m.E. recht ratlos, warum es die Jungen bei uns in letzter Zeit nicht mehr ins 1. schaffen. Seiner Ansicht nach fehlt ihnen ja einfach der Biss.
Für mich fehlt von aussen betrachtet jedoch auf Vereinsseite der Wille in der Nachwuchsarbeit wirklich etwas verändern zu wollen. Man investiert jetzt dafür massiv Geld ins Scouting mit Hermann und Filipovic (realistisch alleine 500k/Jahr an Löhnen etc.). Heisst für mich ganz klar, dass man sich noch mehr auf externe Transfers fokussiert.
www.watson.ch/warum-schweizer-fussballklubs-ihren-nachwuchs-aufs-feld-lassen-sollten
Manzambi spielte in der Saison 23/24 noch in der 3. Liga und kam 24/25 zu seinen ersten BuLi Einsätzen. In der Schweiz fiel er ja fast ein bisschen durch's Raster. Von U18-U20 war er jedenfalls kein Leistungsträger.
Laut Aussage von Ricci Cabanas im Sykora-Gisler Podcast geben die SFV-Verantwortlichen/Scouts z.T. ganz unterschiedliche Bewertungen zu den Spielern ab.
Jetzt ist natürlich die Frage: Ist die Nachwuchsarbeit in Freiburg wirklich so viel besser als z.B. beim FCB? Die Resultate unseres Nachwuchses bei internationalen Turnieren spricht ja nicht dafür. Und warum schafft es Freiburg den Jungen direkt aus der 3. Liga in die BuLi zu integrieren und wir schaffen es in unserer "Gurkenliga" nicht?
Ich weiss, Manzambi ist ein Extrembeispiel, da er auch körperlich ungemein weit ist/war für sein Alter.
Und ein letzter Gedanke: Dave wirkte im Podcast m.E. recht ratlos, warum es die Jungen bei uns in letzter Zeit nicht mehr ins 1. schaffen. Seiner Ansicht nach fehlt ihnen ja einfach der Biss.
Für mich fehlt von aussen betrachtet jedoch auf Vereinsseite der Wille in der Nachwuchsarbeit wirklich etwas verändern zu wollen. Man investiert jetzt dafür massiv Geld ins Scouting mit Hermann und Filipovic (realistisch alleine 500k/Jahr an Löhnen etc.). Heisst für mich ganz klar, dass man sich noch mehr auf externe Transfers fokussiert.
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Usswärtsfahrer
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Re: FCB Nachwuchs
W_Shakespeare hat geschrieben: 23.07.2026, 18:18 Für mich fehlt von aussen betrachtet jedoch auf Vereinsseite der Wille in der Nachwuchsarbeit wirklich etwas verändern zu wollen.
Was sollte von Vereinsseite verändert werden, damit die Integration eigener Junioren ins Eins besser funktioniert? Im Detail bitte.
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Onlinelittlesnow
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Re: FCB Nachwuchs
Der nächste Step.
Freu mich für ihn.
Re: FCB Nachwuchs
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 23.07.2026, 21:09W_Shakespeare hat geschrieben: 23.07.2026, 18:18 Für mich fehlt von aussen betrachtet jedoch auf Vereinsseite der Wille in der Nachwuchsarbeit wirklich etwas verändern zu wollen.
Was sollte von Vereinsseite verändert werden, damit die Integration eigener Junioren ins Eins besser funktioniert? Im Detail bitte.
Einfach so viel Geduld haben und Chancen geben wie den zugekauften. Würde allenfalls schon helfen.
Re: FCB Nachwuchs
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 23.07.2026, 21:09W_Shakespeare hat geschrieben: 23.07.2026, 18:18 Für mich fehlt von aussen betrachtet jedoch auf Vereinsseite der Wille in der Nachwuchsarbeit wirklich etwas verändern zu wollen.
Was sollte von Vereinsseite verändert werden, damit die Integration eigener Junioren ins Eins besser funktioniert? Im Detail bitte.
Es werden ja Veränderungen lanciert.
Man schiebt talentierte Spieler früher in die höhere Altersstufe nach oben.
Wie z.B. de Sousa u16 für 2, 3 Spiele in die u21,
oder Kakor 16 J. in der u21, und und und...!!
Wichtig scheint mir aber was Alex Frei betreffend Mentalität angesprochen hat. Man muss viel, viel mehr in diesem Bereich investieren.
Wenn man mit Spielern, Eltern über gewisse Schwierigkeiten spricht, bekommt man den Eindruck von ihnen, dass die Argumentation und Denkweise aus dem Bereich des Breitensportfussballs kommt....!!!
Die Jungs sind aber in eine Eliteakademie aufgenommen worden wo sie sich mit den Besten ihrer Altersklasse Schweizweit messen können.
Wenn aber z. B. u21 Spieler in die u19 zur Spielpraxis delegiert werden kommt es oft vor, dass ihre Motivation nicht vorhanden ist....!!
Es ist keine Selbstverständlichkeit dort die Aufgabe zu 100% zu erfüllen und sich der Manschaft einzubringen.
Verdammt noch mal, das darf doch keine Frage sein, bin ich oder bin ich nicht motiviert. Die Selbstüberschätzung wirkt eben kontraproduktiv auf den weiteren Verlauf der Karriere aus.
Er wäre doch in einer privilegierten Ausgangslage um Karriere zu machen.
Und dort muss der Hebel angesetzt werden, so dass es keine Frage mehr ist, bin ich oder bin ich nicht motiviert heute mein Potential abzurufen.
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Cuore Matto
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Re: FCB Nachwuchs
Schambbediss hat geschrieben: 23.07.2026, 14:39tomaso hat geschrieben: 23.07.2026, 14:36Schambbediss hat geschrieben: 23.07.2026, 14:17 degen hat ja im podcast was gesagt von wegen 9er fussball und 11er fussball...
finde ich auch eine gute bemerkung. bin eh dagegen wie weichgespült mittlerweile der kinder/juniorenfussball diesbezüglich geworden ist.
die kleinen spielen ja nicht mehr klassische matches mit tabellen. das sei zu "hart" für die kinder...
die spielen ja so playmore turnierchen... 3 vs. 3 auf vier tore ohne torhüter.
Betreffend 9er und 11er bin ich gleicher Meinung.
Ich sehe es eher so:
https://youtube.com/shorts/4XkzT24qxpI? ... je19VnRbjU
Mario Barth bringt‘s auf den Punkt. „Play more Football“ ist völlig ohne Leistungsgedanken. Die Besten versauern, weil sie heillos unterfordert sind. Der FCB macht da Gottseidank nicht mit.
Der Fussballverband sollte dieses „Projekt“ schleunigst begraben.
Re: FCB Nachwuchs
Danke, tomaso. Diese Sichtweise gefällt mir deutlich besser als der Vorwurf an die sportliche Leitung, man setze den eigenen Junioren immer wieder ausländische Talente vor die Nase und gebe den Eigenen somit keine Chance. Die sollen doch einfach im Training und den entsprechenden Einsätzen in den U-Mannschaften zeigen, dass sie besser sind als diejenigen, die man ihnen "vor die Nase setzt"!tomaso hat geschrieben: 23.07.2026, 23:20Usswärtsfahrer hat geschrieben: 23.07.2026, 21:09W_Shakespeare hat geschrieben: 23.07.2026, 18:18 Für mich fehlt von aussen betrachtet jedoch auf Vereinsseite der Wille in der Nachwuchsarbeit wirklich etwas verändern zu wollen.
Was sollte von Vereinsseite verändert werden, damit die Integration eigener Junioren ins Eins besser funktioniert? Im Detail bitte.
Es werden ja Veränderungen lanciert.
Man schiebt talentierte Spieler früher in die höhere Altersstufe nach oben.
Wie z.B. de Sousa u16 für 2, 3 Spiele in die u21,
oder Kakor 16 J. in der u21, und und und...!!
Wichtig scheint mir aber was Alex Frei betreffend Mentalität angesprochen hat. Man muss viel, viel mehr in diesem Bereich investieren.
Wenn man mit Spielern, Eltern über gewisse Schwierigkeiten spricht, bekommt man den Eindruck von ihnen, dass die Argumentation und Denkweise aus dem Bereich des Breitensportfussballs kommt....!!!
Die Jungs sind aber in eine Eliteakademie aufgenommen worden wo sie sich mit den Besten ihrer Altersklasse Schweizweit messen können.
Wenn aber z. B. u21 Spieler in die u19 zur Spielpraxis delegiert werden kommt es oft vor, dass ihre Motivation nicht vorhanden ist....!!
Es ist keine Selbstverständlichkeit dort die Aufgabe zu 100% zu erfüllen und sich der Manschaft einzubringen.
Verdammt noch mal, das darf doch keine Frage sein, bin ich oder bin ich nicht motiviert. Die Selbstüberschätzung wirkt eben kontraproduktiv auf den weiteren Verlauf der Karriere aus.
Er wäre doch in einer privilegierten Ausgangslage um Karriere zu machen.
Und dort muss der Hebel angesetzt werden, so dass es keine Frage mehr ist, bin ich oder bin ich nicht motiviert heute mein Potential abzurufen.
Re: FCB Nachwuchs
Quo hat geschrieben: 24.07.2026, 11:18Danke, tomaso. Diese Sichtweise gefällt mir deutlich besser als der Vorwurf an die sportliche Leitung, man setze den eigenen Junioren immer wieder ausländische Talente vor die Nase und gebe den Eigenen somit keine Chance. Die sollen doch einfach im Training und den entsprechenden Einsätzen in den U-Mannschaften zeigen, dass sie besser sind als diejenigen, die man ihnen "vor die Nase setzt"!tomaso hat geschrieben: 23.07.2026, 23:20Usswärtsfahrer hat geschrieben: 23.07.2026, 21:09
Was sollte von Vereinsseite verändert werden, damit die Integration eigener Junioren ins Eins besser funktioniert? Im Detail bitte.
Es werden ja Veränderungen lanciert.
Man schiebt talentierte Spieler früher in die höhere Altersstufe nach oben.
Wie z.B. de Sousa u16 für 2, 3 Spiele in die u21,
oder Kakor 16 J. in der u21, und und und...!!
Wichtig scheint mir aber was Alex Frei betreffend Mentalität angesprochen hat. Man muss viel, viel mehr in diesem Bereich investieren.
Wenn man mit Spielern, Eltern über gewisse Schwierigkeiten spricht, bekommt man den Eindruck von ihnen, dass die Argumentation und Denkweise aus dem Bereich des Breitensportfussballs kommt....!!!
Die Jungs sind aber in eine Eliteakademie aufgenommen worden wo sie sich mit den Besten ihrer Altersklasse Schweizweit messen können.
Wenn aber z. B. u21 Spieler in die u19 zur Spielpraxis delegiert werden kommt es oft vor, dass ihre Motivation nicht vorhanden ist....!!
Es ist keine Selbstverständlichkeit dort die Aufgabe zu 100% zu erfüllen und sich der Manschaft einzubringen.
Verdammt noch mal, das darf doch keine Frage sein, bin ich oder bin ich nicht motiviert. Die Selbstüberschätzung wirkt eben kontraproduktiv auf den weiteren Verlauf der Karriere aus.
Er wäre doch in einer privilegierten Ausgangslage um Karriere zu machen.
Und dort muss der Hebel angesetzt werden, so dass es keine Frage mehr ist, bin ich oder bin ich nicht motiviert heute mein Potential abzurufen.
Ja danke tomaso, schätze deine Einschätzung sehr. Trotzdem auch ein Beispiel wo ich im 1 nicht verstehe. Ein Jonas Adjetei erhielt massenhaft Vertrauen. Man setzte voll auf ihn ibwohl er eigentlich in jedem Spiel 1-4 komplette Aussetzer hatte. Als Stammspieler beim FCB wurde er mit einem Transfer in die Buli belohnt. Dort mekrtean schnell, dass er das Niveau garnicht hat. Der FCB verlor durch Adjetei wichtige Punkte, gewann aber einen Millionenbetrag. Nun haben wir seit gefühlt 4 Jahren eines der grössten IV Talente der Schweiz im Kader Akahomen. Wie viele Chancen hat dieser erhalten? Wieso Adjetei und nicht er? Man kann das Beispiel auf viele Junge umweltzen.
Also klar wird dass was Tomaso sagt stimmen. Aber für mich ist es klar augenscheinlich dass teuer eingekaufte Jubge aus dem Ausland (bspl Soiticek für 3!!! Millione ) viel mehr Chancen und Gesild bekommen als Spieler wie Ze, Beney, Akahomen, Rehxay, Hubziker usw.
Re: FCB Nachwuchs
Quo hat geschrieben: 24.07.2026, 11:18Danke, tomaso. Diese Sichtweise gefällt mir deutlich besser als der Vorwurf an die sportliche Leitung, man setze den eigenen Junioren immer wieder ausländische Talente vor die Nase und gebe den Eigenen somit keine Chance. Die sollen doch einfach im Training und den entsprechenden Einsätzen in den U-Mannschaften zeigen, dass sie besser sind als diejenigen, die man ihnen "vor die Nase setzt"!tomaso hat geschrieben: 23.07.2026, 23:20Usswärtsfahrer hat geschrieben: 23.07.2026, 21:09
Was sollte von Vereinsseite verändert werden, damit die Integration eigener Junioren ins Eins besser funktioniert? Im Detail bitte.
Es werden ja Veränderungen lanciert.
Man schiebt talentierte Spieler früher in die höhere Altersstufe nach oben.
Wie z.B. de Sousa u16 für 2, 3 Spiele in die u21,
oder Kakor 16 J. in der u21, und und und...!!
Wichtig scheint mir aber was Alex Frei betreffend Mentalität angesprochen hat. Man muss viel, viel mehr in diesem Bereich investieren.
Wenn man mit Spielern, Eltern über gewisse Schwierigkeiten spricht, bekommt man den Eindruck von ihnen, dass die Argumentation und Denkweise aus dem Bereich des Breitensportfussballs kommt....!!!
Die Jungs sind aber in eine Eliteakademie aufgenommen worden wo sie sich mit den Besten ihrer Altersklasse Schweizweit messen können.
Wenn aber z. B. u21 Spieler in die u19 zur Spielpraxis delegiert werden kommt es oft vor, dass ihre Motivation nicht vorhanden ist....!!
Es ist keine Selbstverständlichkeit dort die Aufgabe zu 100% zu erfüllen und sich der Manschaft einzubringen.
Verdammt noch mal, das darf doch keine Frage sein, bin ich oder bin ich nicht motiviert. Die Selbstüberschätzung wirkt eben kontraproduktiv auf den weiteren Verlauf der Karriere aus.
Er wäre doch in einer privilegierten Ausgangslage um Karriere zu machen.
Und dort muss der Hebel angesetzt werden, so dass es keine Frage mehr ist, bin ich oder bin ich nicht motiviert heute mein Potential abzurufen.
Das Eine schliesst aber das Andere nicht aus...!!
Es wurden unnötige Teansfers gerade auf den Flügelpositionen in den letzten 2 Jahren gemacht, die absolut unnötig waren. Hinterher versuchte man den finanziellen Schaden dieser Transfers in Grenzen zu halten, in dem man an ihnen festhielt. Und dies zu Lasten von unseten Jungs.
Ich sage nicht partout Unsere zuerst. Ich sehe auch dass Ze kein Einfacher ist....
Re: FCB Nachwuchs
Scheinbar kommt Robin Kamber in die u21 zurück.
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Onlineimoht_1893
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Re: FCB Nachwuchs
defense81 hat geschrieben: 24.07.2026, 11:28Quo hat geschrieben: 24.07.2026, 11:18Danke, tomaso. Diese Sichtweise gefällt mir deutlich besser als der Vorwurf an die sportliche Leitung, man setze den eigenen Junioren immer wieder ausländische Talente vor die Nase und gebe den Eigenen somit keine Chance. Die sollen doch einfach im Training und den entsprechenden Einsätzen in den U-Mannschaften zeigen, dass sie besser sind als diejenigen, die man ihnen "vor die Nase setzt"!tomaso hat geschrieben: 23.07.2026, 23:20
Es werden ja Veränderungen lanciert.
Man schiebt talentierte Spieler früher in die höhere Altersstufe nach oben.
Wie z.B. de Sousa u16 für 2, 3 Spiele in die u21,
oder Kakor 16 J. in der u21, und und und...!!
Wichtig scheint mir aber was Alex Frei betreffend Mentalität angesprochen hat. Man muss viel, viel mehr in diesem Bereich investieren.
Wenn man mit Spielern, Eltern über gewisse Schwierigkeiten spricht, bekommt man den Eindruck von ihnen, dass die Argumentation und Denkweise aus dem Bereich des Breitensportfussballs kommt....!!!
Die Jungs sind aber in eine Eliteakademie aufgenommen worden wo sie sich mit den Besten ihrer Altersklasse Schweizweit messen können.
Wenn aber z. B. u21 Spieler in die u19 zur Spielpraxis delegiert werden kommt es oft vor, dass ihre Motivation nicht vorhanden ist....!!
Es ist keine Selbstverständlichkeit dort die Aufgabe zu 100% zu erfüllen und sich der Manschaft einzubringen.
Verdammt noch mal, das darf doch keine Frage sein, bin ich oder bin ich nicht motiviert. Die Selbstüberschätzung wirkt eben kontraproduktiv auf den weiteren Verlauf der Karriere aus.
Er wäre doch in einer privilegierten Ausgangslage um Karriere zu machen.
Und dort muss der Hebel angesetzt werden, so dass es keine Frage mehr ist, bin ich oder bin ich nicht motiviert heute mein Potential abzurufen.
Ja danke tomaso, schätze deine Einschätzung sehr. Trotzdem auch ein Beispiel wo ich im 1 nicht verstehe. Ein Jonas Adjetei erhielt massenhaft Vertrauen. Man setzte voll auf ihn ibwohl er eigentlich in jedem Spiel 1-4 komplette Aussetzer hatte. Als Stammspieler beim FCB wurde er mit einem Transfer in die Buli belohnt. Dort mekrtean schnell, dass er das Niveau garnicht hat. Der FCB verlor durch Adjetei wichtige Punkte, gewann aber einen Millionenbetrag. Nun haben wir seit gefühlt 4 Jahren eines der grössten IV Talente der Schweiz im Kader Akahomen. Wie viele Chancen hat dieser erhalten? Wieso Adjetei und nicht er? Man kann das Beispiel auf viele Junge umweltzen.
Also klar wird dass was Tomaso sagt stimmen. Aber für mich ist es klar augenscheinlich dass teuer eingekaufte Jubge aus dem Ausland (bspl Soiticek für 3!!! Millione ) viel mehr Chancen und Gesild bekommen als Spieler wie Ze, Beney, Akahomen, Rehxay, Hubziker usw.
Warum Adjetey und nicht Akahomen?
Weil Adjetey einfach klar besser war im direkten Vergleich zu Akahomen. Adjetey hatte seinen Bock im Spiel drinn, klar. Aber das er sonst 85 min jeden Zweikampf auf dem Boden und in der Luft gewann, sowie jedes Laufduell ignorerst du?
Adjetey ist defensiv eine Bank, mit dem Ball am Fuss hat er klar schwächen. Aber dennoch war er in der WM bei allen spielen gesetzt und hat da teilweise Harry Kane abgemeldet.
Akahomen wird seit Jahren teilweise als grösstes IV Talent in Europa angepriesen, auf Profistufe konnte er dies bis jetzt aber noch nie beweisen. Da zähle ich nicht nur die Einsätze in der ersten Mannschaft, die du als "Chance erhalten" bezeichnest. Seine Chance kriegt er jeden Tag im Training, in den Testspielen, auch bei der U21. Die Chance beginnt nicht erst mit dem Einsatz in der ersten Mannschaft. Und wenn du in der U21 nicht besser bist als alle anderen, reicht es momentan vielleicht einfach noch nicht.
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W_Shakespeare
Re: FCB Nachwuchs
tomaso hat geschrieben: 23.07.2026, 23:20Usswärtsfahrer hat geschrieben: 23.07.2026, 21:09W_Shakespeare hat geschrieben: 23.07.2026, 18:18 Für mich fehlt von aussen betrachtet jedoch auf Vereinsseite der Wille in der Nachwuchsarbeit wirklich etwas verändern zu wollen.
Was sollte von Vereinsseite verändert werden, damit die Integration eigener Junioren ins Eins besser funktioniert? Im Detail bitte.
Es werden ja Veränderungen lanciert.
Man schiebt talentierte Spieler früher in die höhere Altersstufe nach oben.
Wie z.B. de Sousa u16 für 2, 3 Spiele in die u21,
oder Kakor 16 J. in der u21, und und und...!!
Wichtig scheint mir aber was Alex Frei betreffend Mentalität angesprochen hat. Man muss viel, viel mehr in diesem Bereich investieren.
Wenn man mit Spielern, Eltern über gewisse Schwierigkeiten spricht, bekommt man den Eindruck von ihnen, dass die Argumentation und Denkweise aus dem Bereich des Breitensportfussballs kommt....!!!
Die Jungs sind aber in eine Eliteakademie aufgenommen worden wo sie sich mit den Besten ihrer Altersklasse Schweizweit messen können.
Wenn aber z. B. u21 Spieler in die u19 zur Spielpraxis delegiert werden kommt es oft vor, dass ihre Motivation nicht vorhanden ist....!!
Es ist keine Selbstverständlichkeit dort die Aufgabe zu 100% zu erfüllen und sich der Manschaft einzubringen.
Verdammt noch mal, das darf doch keine Frage sein, bin ich oder bin ich nicht motiviert. Die Selbstüberschätzung wirkt eben kontraproduktiv auf den weiteren Verlauf der Karriere aus.
Er wäre doch in einer privilegierten Ausgangslage um Karriere zu machen.
Und dort muss der Hebel angesetzt werden, so dass es keine Frage mehr ist, bin ich oder bin ich nicht motiviert heute mein Potential abzurufen.
Der Punkt mit den höheren Altersstufen ist sicher teilweise hilfreich.
Aber das Thema Motivation ist wie von mir bereits mehrmals erwähnt nun einmal nicht so einfach, sondern psychologisch recht komplex.
Stellt man den Nachwuchsspielern denn hier Mentalcoaches oder Sportpsychologen zur Seite? In dem Alter kann man damit extrem viel erreichen...
Phrasen wie "Verdammt noch mal, das darf doch keine Frage sein, bin ich oder bin ich nicht motiviert." bringen einfach niemandem was. Und zur Erinnerung, das sind 15, 16 oder 17-jährige Jungs. Die haben evt. auch noch ein Leben neben dem Fussball. ;)
Dazu bin ich aber auch der Meinung, dass der SFV bei der Nachwuchsarbeit sicher auch finanziell nachbessern könnte (oder müsste).
Der finanzielle Anreiz (siehe unten) ist für einen Super League Club einfach völlig vernachlässigbar. Der höchste Anreiz entspricht ca. dem Monatslohn von Shaq. ;)
- Bei 8'000 und mehr Einsatzminuten erhält ein Klub CHF 150'000
- Bei mindestens 6'000 und weniger als 8'000 Einsatzminuten erhält ein Klub CHF 100'000
- Bei weniger als 4'999 aber mindestens 3'000 Einsatzminuten werden dem Klub CHF 50'000 abgezogen
- Bei weniger als 2'999 Einsatzminuten werden dem Klub CHF 100'000 abgezogen
Wir hatten gerade mal 1625 Minuten (Platz 8), heisst wir mussten hier offenbar noch eine Strafe bezahlen
Der FCZ hatte als 1. rund 5x mehr Einsatzminuten. Und ja ich weiss, die haben schlecht abgeschnitten, St. Gallen wurde aber beispielsweise 3.
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Cuore Matto
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Re: FCB Nachwuchs
Tomaso hat‘s erwähnt.
Wenn sich Einer zu schade ist, in der U19 Gras zu fressen, obwohl er zum Kader der U21 gehört, dann muss man sich den Jungen zur Brust nehmen und Klartext reden. …und damit für etwaige andere „Beleidigte“ ein Zeichen setzen.
Wenn sich Einer zu schade ist, in der U19 Gras zu fressen, obwohl er zum Kader der U21 gehört, dann muss man sich den Jungen zur Brust nehmen und Klartext reden. …und damit für etwaige andere „Beleidigte“ ein Zeichen setzen.
Re: FCB Nachwuchs
Ich würde euch ja recht geben, aber das sind ja anscheinend keine Einzelfälle. Wir reden hier ja von der Mehrzahl (auch Degen) in Bezug auf Mentalität. Und da habe ich schon einige Fragezeichen. Irgendwas läuft da auch seitens des FCB nicht gut (Auswahl der Jugendspieler? Leistungskultur nicht etabliert? Falsche Einschätzungen in Bezug auf Motivation? Zu wenig Unterstützung?). Wie kann es sein, dass andere Vereine (bspw. Luzern) damit offensichtlich kein Problem haben und weiterhin viele Jungen (ohne Motivationsprobleme?) integrieren können?
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Re: FCB Nachwuchs
JackR hat geschrieben: 24.07.2026, 11:53 Ich würde euch ja recht geben, aber das sind ja anscheinend keine Einzelfälle. Wir reden hier ja von der Mehrzahl (auch Degen) in Bezug auf Mentalität. Und da habe ich schon einige Fragezeichen. Irgendwas läuft da auch seitens des FCB nicht gut (Auswahl der Jugendspieler? Leistungskultur nicht etabliert? Falsche Einschätzungen in Bezug auf Motivation? Zu wenig Unterstützung?). Wie kann es sein, dass andere Vereine (bspw. Luzern) damit offensichtlich kein Problem haben und weiterhin viele Jungen (ohne Motivationsprobleme?) integrieren können?
Vielleicht sind die Jungen mit unserem Campus, den betreuenden Teams, der kompletten Infrastruktur einfach schon zu sehr verwöhnt, obwohl sie es ja noch nicht zum Profi geschafft haben?
Klar ist es super, die beste Infrastruktur, das beste Massageteam und die besten Köche zu haben. Aber könnte es sein dass die Jungen sich dadurch zu sicher und zu verwöhnt fühlen? Müssen die Jungs ihre Schuhe noch selber putzen? Müssen sie Tore oder Hüttchen wegräumen? Spielen sie mal auf einem Acker wie er in den Super League Stadien teilweise noch vorzufinden ist? Vielleicht wird ihnen einfach schon viel zu viel in den Arsch gestopft wenn ihnen jeden Tag alles gemacht wird & ihnen gesagt wird dass sie die Stars der Zukunft sind.
Re: FCB Nachwuchs
defense81 hat geschrieben: 24.07.2026, 11:28Quo hat geschrieben: 24.07.2026, 11:18Danke, tomaso. Diese Sichtweise gefällt mir deutlich besser als der Vorwurf an die sportliche Leitung, man setze den eigenen Junioren immer wieder ausländische Talente vor die Nase und gebe den Eigenen somit keine Chance. Die sollen doch einfach im Training und den entsprechenden Einsätzen in den U-Mannschaften zeigen, dass sie besser sind als diejenigen, die man ihnen "vor die Nase setzt"!tomaso hat geschrieben: 23.07.2026, 23:20
Es werden ja Veränderungen lanciert.
Man schiebt talentierte Spieler früher in die höhere Altersstufe nach oben.
Wie z.B. de Sousa u16 für 2, 3 Spiele in die u21,
oder Kakor 16 J. in der u21, und und und...!!
Wichtig scheint mir aber was Alex Frei betreffend Mentalität angesprochen hat. Man muss viel, viel mehr in diesem Bereich investieren.
Wenn man mit Spielern, Eltern über gewisse Schwierigkeiten spricht, bekommt man den Eindruck von ihnen, dass die Argumentation und Denkweise aus dem Bereich des Breitensportfussballs kommt....!!!
Die Jungs sind aber in eine Eliteakademie aufgenommen worden wo sie sich mit den Besten ihrer Altersklasse Schweizweit messen können.
Wenn aber z. B. u21 Spieler in die u19 zur Spielpraxis delegiert werden kommt es oft vor, dass ihre Motivation nicht vorhanden ist....!!
Es ist keine Selbstverständlichkeit dort die Aufgabe zu 100% zu erfüllen und sich der Manschaft einzubringen.
Verdammt noch mal, das darf doch keine Frage sein, bin ich oder bin ich nicht motiviert. Die Selbstüberschätzung wirkt eben kontraproduktiv auf den weiteren Verlauf der Karriere aus.
Er wäre doch in einer privilegierten Ausgangslage um Karriere zu machen.
Und dort muss der Hebel angesetzt werden, so dass es keine Frage mehr ist, bin ich oder bin ich nicht motiviert heute mein Potential abzurufen.
Ja danke tomaso, schätze deine Einschätzung sehr. Trotzdem auch ein Beispiel wo ich im 1 nicht verstehe. Ein Jonas Adjetei erhielt massenhaft Vertrauen. Man setzte voll auf ihn ibwohl er eigentlich in jedem Spiel 1-4 komplette Aussetzer hatte. Als Stammspieler beim FCB wurde er mit einem Transfer in die Buli belohnt. Dort mekrtean schnell, dass er das Niveau garnicht hat. Der FCB verlor durch Adjetei wichtige Punkte, gewann aber einen Millionenbetrag. Nun haben wir seit gefühlt 4 Jahren eines der grössten IV Talente der Schweiz im Kader Akahomen. Wie viele Chancen hat dieser erhalten? Wieso Adjetei und nicht er? Man kann das Beispiel auf viele Junge umweltzen.
Also klar wird dass was Tomaso sagt stimmen. Aber für mich ist es klar augenscheinlich dass teuer eingekaufte Jubge aus dem Ausland (bspl Soiticek für 3!!! Millione ) viel mehr Chancen und Gesild bekommen als Spieler wie Ze, Beney, Akahomen, Rehxay, Hubziker usw.
Zwei Aspekte dazu.
Akahomen war seinen Alterskollegen bis u19 körperlich immer überlegen.....
In der u19 haben die Anderen physisch nach gezogen. Und jetzt...wo kann er noch zulegen ?
Jetzt kommt der Knick, wird zum 2. Mal verliehen.
Als er damals von GC zu uns kam, war er bei Soccermondial unter Vertrag. Eine Agentur die nicht unbedingt die Besten in ihrem Metier sind.
Ganz schlechte Beratung, wenn überhaupt...
Junge Spieler brauchen top Berater um ihre Karriere strategisch top aufzugleisen, keine Verkäufer die sich als Berater ausgeben...!!!!
Akahomen wurde mit 15 Jahren auf einen Sockel gestellt, dessen Aussgekraft er bis jetzt nie gerecht wurde, nie gerecht werden konnte.
Re: FCB Nachwuchs
Akahomen hat aus meiner Sicht die "Chance" zu früh bekommen und wurde dadurch verheizt. Weil er mit 15 schon SL gespielt hat, wurde er von den Medien übertrieben gehypt. Dann kam noch diese unglückliche Rückholaktion, als er an Wil ausgeliehen war.tomaso hat geschrieben: 24.07.2026, 12:24
Zwei Aspekte dazu.
Akahomen war seinen Alterskollegen bis u19 körperlich immer überlegen.....
In der u19 haben die Anderen physisch nach gezogen. Und jetzt...wo kann er noch zulegen ?
Jetzt kommt der Knick, wird zum 2. Mal verliehen.
Als er damals von GC zu uns kam, war er bei Soccermondial unter Vertrag. Eine Agentur die nicht unbedingt die Besten in ihrem Metier sind.
Ganz schlechte Beratung, wenn überhaupt...
Junge Spieler brauchen top Berater um ihre Karriere strategisch top aufzugleisen, keine Verkäufer die sich als Berater ausgeben...!!!!
Akahomen wurde mit 15 Jahren auf einen Sockel gestellt, dessen Aussgekraft er bis jetzt nie gerecht wurde, nie gerecht werden konnte.
Ich hoffe, er schafft den Sprung in unsere erste Mannschaft doch noch nachhaltig über den Umweg Kriens, bin aber eher etwas skeptisch.
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W_Shakespeare
Re: FCB Nachwuchs
Genau, sehe ich auch so.JackR hat geschrieben: 24.07.2026, 11:53 Ich würde euch ja recht geben, aber das sind ja anscheinend keine Einzelfälle. Wir reden hier ja von der Mehrzahl (auch Degen) in Bezug auf Mentalität. Und da habe ich schon einige Fragezeichen. Irgendwas läuft da auch seitens des FCB nicht gut (Auswahl der Jugendspieler? Leistungskultur nicht etabliert? Falsche Einschätzungen in Bezug auf Motivation? Zu wenig Unterstützung?). Wie kann es sein, dass andere Vereine (bspw. Luzern) damit offensichtlich kein Problem haben und weiterhin viele Jungen (ohne Motivationsprobleme?) integrieren können?
Es ist natürlich viel, viel einfacher und bequemer auf die Jungen (oder deren Eltern) zu zeigen und zu sagen, dass die das Mindset oder die Motivation nicht haben.
Schwieriger und unangenehmer ist es natürlich sich selbst zu hinterfragen und an sich (bzw. dem Club was zu ändern). Bei Dave habe ich auch einfach grundsätzlich nicht das Gefühl, dass er jemand ist, der sich selbst bzw. sein Tun allzu stark hinterfragt.
Es ist doch wie auf der "normalen" Arbeit. Habe schon zu oft gesehen, wie ein Mitarbeiter nach einem klärenden Gespräch, nach externer Unterstützung durch einen Coach, unter einem neuen Chef oder in einer anderen Rolle etc. plötzlich aufblüht und motiviert zur Arbeit erscheint.
Die "einfache" Alternative ist natürlich "Den schmeissen wir jetzt einfach raus, der performt nicht". Kann man machen, kostet aber natürlich unglaublich viel.
Das ist beim FCB-Nachwuchs auch so: Da werden in jeden Spieler tausende von Trainingsstunden, Löhne und teure Infrastruktur gesteckt. Es ist dann wirklich schade für jeden, den man nicht halten kann.
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W_Shakespeare
Re: FCB Nachwuchs
Und noch was:
Bei Dave habe ich immer das Gefühl, dass er ziemlich stark unter der Survivorship bias leidet. Er wurde Profi und denkt jetzt, alles was er gemacht hat, sei genau richtig gewesen bzw. für alle Nachwuchsspieler auch richtig. Dabei sind das alles immer noch Individuen, die alle anders funktionieren. Und dann ist ein Riesenfaktor auch einfach schlicht Glück. Glück, dass der Ball im entscheidenden Moment ins Tor statt an den Pfosten geht. Glück, dass sich dein Konkurrent verletzt und du im richtigen Moment die Chance bekommst etc.
PS: Sieht man auch perfekt im Vergleich an seinem Zwillingsbruder. Bis U18/U21 waren sie noch zusammen beim FCB. Eigentlich hätten die beiden ja dann die gleiche Karriere machen müssen.
In der Realität wurde einer ein guter Super League-Spieler mit einer halben Saison Bundesliga, während der andere zu Liverpool und Dortmund ging und zu dieser Zeit der bestbezahlte Schweizer Fussballspieler war. Wie gross der Faktor Glück oder generelle Umstände war, lässt sich halt schwer quantifizieren.
Bei Dave habe ich immer das Gefühl, dass er ziemlich stark unter der Survivorship bias leidet. Er wurde Profi und denkt jetzt, alles was er gemacht hat, sei genau richtig gewesen bzw. für alle Nachwuchsspieler auch richtig. Dabei sind das alles immer noch Individuen, die alle anders funktionieren. Und dann ist ein Riesenfaktor auch einfach schlicht Glück. Glück, dass der Ball im entscheidenden Moment ins Tor statt an den Pfosten geht. Glück, dass sich dein Konkurrent verletzt und du im richtigen Moment die Chance bekommst etc.
PS: Sieht man auch perfekt im Vergleich an seinem Zwillingsbruder. Bis U18/U21 waren sie noch zusammen beim FCB. Eigentlich hätten die beiden ja dann die gleiche Karriere machen müssen.
In der Realität wurde einer ein guter Super League-Spieler mit einer halben Saison Bundesliga, während der andere zu Liverpool und Dortmund ging und zu dieser Zeit der bestbezahlte Schweizer Fussballspieler war. Wie gross der Faktor Glück oder generelle Umstände war, lässt sich halt schwer quantifizieren.
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schnischnaschneider
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Re: FCB Nachwuchs
W_Shakespeare hat geschrieben: 24.07.2026, 14:14
Bei Dave habe ich immer das Gefühl, dass er ziemlich stark unter der Survivorship bias leidet. Er wurde Profi und denkt jetzt, alles was er gemacht hat, sei genau richtig gewesen bzw. für alle Nachwuchsspieler auch richtig. Dabei sind das alles immer noch Individuen, die alle anders funktionieren. Und dann ist ein Riesenfaktor auch einfach schlicht Glück. Glück, dass der Ball im entscheidenden Moment ins Tor statt an den Pfosten geht. Glück, dass sich dein Konkurrent verletzt und du im richtigen Moment die Chance bekommst etc.
Das gilt ja nicht nur für Spieler, sondern auch bei allen anderen Personalien. Dave konnte als Workaholic stets das Maximum herausholen. Er profiliert sich (übrigens genau wie Stucki und Liechti) teilweise ja auch über dieses Narrativ „jeden Tag vor 6 Uhr aufstehen und Sport machen“. Stucki erzählte im Podcast ja auch mal, dass Liechti neben ihm der Schweizer sei, der vor allem mit Biss und nicht mit Talent Karriere gemacht habe. Es ist durchaus richtig, dass man Leute mit dem richtigen Mindset braucht im Spitzensport. Aber ich sehe da schon teilweise die Tendenz, dass das Mindset höher gewichtet wird als die Kompetenz und das kann sehr gefährlich werden.
Übrigens ist Dave da nicht der einzige Ex-Profi aus seiner Generation mit diesem Bias. Bei Alex Frei finde ich das auch furchtbar. Wenn der im Forza Podcast (oder sonst wo) über die heutige Nachwuchsförderung hergezogen ist, wähnte man sich am Stammtisch mit einem „früher war alles besser“ Dampfplauderi. Ich hoffe sehr, dass er sich nur in der Medienarbeit so gibt, sonst wird das mit dem Job als u21-Nati-Trainer ein Desaster…
Bei Valentin Stocker hingegen hört man mMn einen reflektierten Umgang mit dem Bias heraus. Als er mal in Achtzähdreienünzig war, erzählte er, wie er sich selber bei der Beurteilung junger Spieler erwischt, wie er denkt „ou in dem Alter war ich schon Nati-Spieler“ und wie schwierig es sei das auszublenden.
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W_Shakespeare
Re: FCB Nachwuchs
schnischnaschneider hat geschrieben: 24.07.2026, 18:20W_Shakespeare hat geschrieben: 24.07.2026, 14:14
Bei Dave habe ich immer das Gefühl, dass er ziemlich stark unter der Survivorship bias leidet. Er wurde Profi und denkt jetzt, alles was er gemacht hat, sei genau richtig gewesen bzw. für alle Nachwuchsspieler auch richtig. Dabei sind das alles immer noch Individuen, die alle anders funktionieren. Und dann ist ein Riesenfaktor auch einfach schlicht Glück. Glück, dass der Ball im entscheidenden Moment ins Tor statt an den Pfosten geht. Glück, dass sich dein Konkurrent verletzt und du im richtigen Moment die Chance bekommst etc.
Das gilt ja nicht nur für Spieler, sondern auch bei allen anderen Personalien. Dave konnte als Workaholic stets das Maximum herausholen. Er profiliert sich (übrigens genau wie Stucki und Liechti) teilweise ja auch über dieses Narrativ „jeden Tag vor 6 Uhr aufstehen und Sport machen“. Stucki erzählte im Podcast ja auch mal, dass Liechti neben ihm der Schweizer sei, der vor allem mit Biss und nicht mit Talent Karriere gemacht habe. Es ist durchaus richtig, dass man Leute mit dem richtigen Mindset braucht im Spitzensport. Aber ich sehe da schon teilweise die Tendenz, dass das Mindset höher gewichtet wird als die Kompetenz und das kann sehr gefährlich werden.
Übrigens ist Dave da nicht der einzige Ex-Profi aus seiner Generation mit diesem Bias. Bei Alex Frei finde ich das auch furchtbar. Wenn der im Forza Podcast (oder sonst wo) über die heutige Nachwuchsförderung hergezogen ist, wähnte man sich am Stammtisch mit einem „früher war alles besser“ Dampfplauderi. Ich hoffe sehr, dass er sich nur in der Medienarbeit so gibt, sonst wird das mit dem Job als u21-Nati-Trainer ein Desaster…
Bei Valentin Stocker hingegen hört man mMn einen reflektierten Umgang mit dem Bias heraus. Als er mal in Achtzähdreienünzig war, erzählte er, wie er sich selber bei der Beurteilung junger Spieler erwischt, wie er denkt „ou in dem Alter war ich schon Nati-Spieler“ und wie schwierig es sei das auszublenden.
+1
Das mit AF und Stocker ist mir auch schon aufgefallen.
Bei AF kommt noch die massive kognitive Dissonanz dazu: Seine Story ist immer die vom geilen Mindset und harten Arbeiter. Wer ihn und sein Umfeld kennt, weiss auch, dass man ihn öfters mal rauchend im Ausgang treffen konnte.
Da sind die “verweichlichten” Nachwuchsspieler von heute deutlich professioneller unterwegs.
Re: FCB Nachwuchs
schnischnaschneider hat geschrieben: 24.07.2026, 18:20W_Shakespeare hat geschrieben: 24.07.2026, 14:14
Bei Dave habe ich immer das Gefühl, dass er ziemlich stark unter der Survivorship bias leidet. Er wurde Profi und denkt jetzt, alles was er gemacht hat, sei genau richtig gewesen bzw. für alle Nachwuchsspieler auch richtig. Dabei sind das alles immer noch Individuen, die alle anders funktionieren. Und dann ist ein Riesenfaktor auch einfach schlicht Glück. Glück, dass der Ball im entscheidenden Moment ins Tor statt an den Pfosten geht. Glück, dass sich dein Konkurrent verletzt und du im richtigen Moment die Chance bekommst etc.
Das gilt ja nicht nur für Spieler, sondern auch bei allen anderen Personalien. Dave konnte als Workaholic stets das Maximum herausholen. Er profiliert sich (übrigens genau wie Stucki und Liechti) teilweise ja auch über dieses Narrativ „jeden Tag vor 6 Uhr aufstehen und Sport machen“. Stucki erzählte im Podcast ja auch mal, dass Liechti neben ihm der Schweizer sei, der vor allem mit Biss und nicht mit Talent Karriere gemacht habe. Es ist durchaus richtig, dass man Leute mit dem richtigen Mindset braucht im Spitzensport. Aber ich sehe da schon teilweise die Tendenz, dass das Mindset höher gewichtet wird als die Kompetenz und das kann sehr gefährlich werden.
Übrigens ist Dave da nicht der einzige Ex-Profi aus seiner Generation mit diesem Bias. Bei Alex Frei finde ich das auch furchtbar. Wenn der im Forza Podcast (oder sonst wo) über die heutige Nachwuchsförderung hergezogen ist, wähnte man sich am Stammtisch mit einem „früher war alles besser“ Dampfplauderi. Ich hoffe sehr, dass er sich nur in der Medienarbeit so gibt, sonst wird das mit dem Job als u21-Nati-Trainer ein Desaster…
Bei Valentin Stocker hingegen hört man mMn einen reflektierten Umgang mit dem Bias heraus. Als er mal in Achtzähdreienünzig war, erzählte er, wie er sich selber bei der Beurteilung junger Spieler erwischt, wie er denkt „ou in dem Alter war ich schon Nati-Spieler“ und wie schwierig es sei das auszublenden.
Nur zur Ergänzung.
Ich wurde zu einem Geburtstag vor zig Jahren in die Waldhütte in Lampenberg eingeladen. Dave war zu der Zeit noch Spieler bei uns, Philipp in Dortmund. An diesem Freitag Abend kurz vor Zehn kam ein Jogger Richtung Waldhütte gelaufen. Weil es so Dunkel war erkannte man ihn erst als er bei uns vorbei gelaufen war...
Dave !!
Welcher Fussballprofi kann man in der CH nachts um Zehn Uhr im Wald joggen sehen ?
Mit Sicherheit ganz, ganz wenige.
Fleiss, Konsequenz, Intensität, Leidendschaft. Mit diesen Attributen hat Dave den FC Basel aus der Intensivstation geholt !!!
Diese Attribute darf und kann er vom Eins, sowie auch von den Spielern vom Nachwuchs verlangen und auch vermitteln. Keiner ist gezwungen dies mitzugehen.
Es wird sehr viel Geld auch im Nachwuchs investiert, und das darf nicht zur Selbstverständlichkeit werden, resp. mit der Haltung "..vielleicht bin ich heute motiviert, vielleicht auch nicht.." verkümmern.
Es ist und bleibt eine Elteschule.
Re: FCB Nachwuchs
Würde es nur am Mindeset liegen, dann würee sich kein FCB Junior eo anders durchsetzen. Es spielen dann aber doch ein paar bei anderen SL Teams oder auch noch in CHL. Wir werden es sehen. Am Ende wird es eine Mischung aus allem sein. Es braucht auch viel Glück.
Re: FCB Nachwuchs
Für die Forum Insider und FCB Kenner:
Was macht es mit dem Mindset eines jungen Menschen, wenn man täglich ackert (Lehre + Training) und am Freitag kommt die Nachricht, dass X Spieler aus der 1. Mannschaft, wie Rüegg usw., am Wochenende spielen. Zusätzlich musst du dann deinen Tag damit verbringen, einem Rüegg beim Fussballspielen zuzuschauen, und du merkst, dass er kaum besser ist als du, aber halt bei der richtigen Agentur. Währenddessen wird von dir erwartet, dass du nichts dazu sagst und am nächsten Montag mit gleicher Motivation ins Training kommst. Passiert es einmal oder zweimal, kann man das noch verkraften, aber passiert es regelmässig, kann das sicher auch junge Spieler demotivieren/brechen.
Der Aufwand, der da von vielen Jugendlichen oder Kindern betrieben wird, ist immens!
Was macht es mit dem Mindset eines jungen Menschen, wenn man täglich ackert (Lehre + Training) und am Freitag kommt die Nachricht, dass X Spieler aus der 1. Mannschaft, wie Rüegg usw., am Wochenende spielen. Zusätzlich musst du dann deinen Tag damit verbringen, einem Rüegg beim Fussballspielen zuzuschauen, und du merkst, dass er kaum besser ist als du, aber halt bei der richtigen Agentur. Währenddessen wird von dir erwartet, dass du nichts dazu sagst und am nächsten Montag mit gleicher Motivation ins Training kommst. Passiert es einmal oder zweimal, kann man das noch verkraften, aber passiert es regelmässig, kann das sicher auch junge Spieler demotivieren/brechen.
Der Aufwand, der da von vielen Jugendlichen oder Kindern betrieben wird, ist immens!
Re: FCB Nachwuchs
Robin Kamber wechselt in die U21 vom FCB.
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W_Shakespeare
Re: FCB Nachwuchs
tomaso hat geschrieben: 24.07.2026, 19:06schnischnaschneider hat geschrieben: 24.07.2026, 18:20W_Shakespeare hat geschrieben: 24.07.2026, 14:14
Bei Dave habe ich immer das Gefühl, dass er ziemlich stark unter der Survivorship bias leidet. Er wurde Profi und denkt jetzt, alles was er gemacht hat, sei genau richtig gewesen bzw. für alle Nachwuchsspieler auch richtig. Dabei sind das alles immer noch Individuen, die alle anders funktionieren. Und dann ist ein Riesenfaktor auch einfach schlicht Glück. Glück, dass der Ball im entscheidenden Moment ins Tor statt an den Pfosten geht. Glück, dass sich dein Konkurrent verletzt und du im richtigen Moment die Chance bekommst etc.
Das gilt ja nicht nur für Spieler, sondern auch bei allen anderen Personalien. Dave konnte als Workaholic stets das Maximum herausholen. Er profiliert sich (übrigens genau wie Stucki und Liechti) teilweise ja auch über dieses Narrativ „jeden Tag vor 6 Uhr aufstehen und Sport machen“. Stucki erzählte im Podcast ja auch mal, dass Liechti neben ihm der Schweizer sei, der vor allem mit Biss und nicht mit Talent Karriere gemacht habe. Es ist durchaus richtig, dass man Leute mit dem richtigen Mindset braucht im Spitzensport. Aber ich sehe da schon teilweise die Tendenz, dass das Mindset höher gewichtet wird als die Kompetenz und das kann sehr gefährlich werden.
Übrigens ist Dave da nicht der einzige Ex-Profi aus seiner Generation mit diesem Bias. Bei Alex Frei finde ich das auch furchtbar. Wenn der im Forza Podcast (oder sonst wo) über die heutige Nachwuchsförderung hergezogen ist, wähnte man sich am Stammtisch mit einem „früher war alles besser“ Dampfplauderi. Ich hoffe sehr, dass er sich nur in der Medienarbeit so gibt, sonst wird das mit dem Job als u21-Nati-Trainer ein Desaster…
Bei Valentin Stocker hingegen hört man mMn einen reflektierten Umgang mit dem Bias heraus. Als er mal in Achtzähdreienünzig war, erzählte er, wie er sich selber bei der Beurteilung junger Spieler erwischt, wie er denkt „ou in dem Alter war ich schon Nati-Spieler“ und wie schwierig es sei das auszublenden.
Nur zur Ergänzung.
Ich wurde zu einem Geburtstag vor zig Jahren in die Waldhütte in Lampenberg eingeladen. Dave war zu der Zeit noch Spieler bei uns, Philipp in Dortmund. An diesem Freitag Abend kurz vor Zehn kam ein Jogger Richtung Waldhütte gelaufen. Weil es so Dunkel war erkannte man ihn erst als er bei uns vorbei gelaufen war...
Dave !!
Welcher Fussballprofi kann man in der CH nachts um Zehn Uhr im Wald joggen sehen ?
Mit Sicherheit ganz, ganz wenige.
Fleiss, Konsequenz, Intensität, Leidendschaft. Mit diesen Attributen hat Dave den FC Basel aus der Intensivstation geholt !!!
Diese Attribute darf und kann er vom Eins, sowie auch von den Spielern vom Nachwuchs verlangen und auch vermitteln. Keiner ist gezwungen dies mitzugehen.
Es wird sehr viel Geld auch im Nachwuchs investiert, und das darf nicht zur Selbstverständlichkeit werden, resp. mit der Haltung "..vielleicht bin ich heute motiviert, vielleicht auch nicht.." verkümmern.
Es ist und bleibt eine Elteschule.
Das ist ein komplett sinnloser und irrelevanter Vergleich. Statistik n=1.
Ich komme mit dem ähnlich relevanten Gegenbeispiel: Messi ist sicher nie nachts durch den Wald gejoggt und weigerte sich sogar jahrelang einen Kraftraum zu betreten…
Re: FCB Nachwuchs
Wie fast immer sind auch in diesem Fall Verallgemeinerungen fehl am Platz: Ganz sicher sind nicht alle FCB-Nachwuchsspieler verwöhnt und haben eine ungenügende Mentalität. Es sind Individuen. Jeder ist anders. Es gibt solche mit einer Topeinstellung und solche, die nach einer vorzeitigen „Beförderung“ in den höheren Jahrgang schon meinen, sie seien etwas Besseres und es sei unter ihrer Würde, zwischendurch mal in ihrem Jahrgang auszuhelfen.
Grundsätzlich ist zu sagen, dass jeder FCB-Nachwuchsspieler einen riesigen Aufwand betreibt und auf Vieles verzichtet, um sein Hobby neben der Schule/Lehre möglichst proffessionell zu betreiben und es im Idealfall zum Beruf zu machen. Insofern finde ich es ziemlich fragwürdig, hier im Forum undifferenziert diese Jungs schlecht zu machen.
Ich sehe die Verantwortung bei der Nachwuchsleitung und bei den Trainern. Es ist wichtig, dass nicht nur von der Wichtigkeit der richtigen Mentalität und Einstellung gesprochen wird, sondern dass auch danach gelebt wird. Verhält sich ein Spieler überheblich, muss man ihn auf den Boden zurückholen. Er muss Konsequenzen spüren. Nur Ansprechen reicht nicht. Spieler mit der richtigen Einstellung gehören dann auf den Platz, auch wenn sie vielleicht etwas weniger talentiert sind. Bleibt der Spieler trotzdem überheblich, muss man sich halt von ihm trennen, Talent hin oder her.
Grundsätzlich ist zu sagen, dass jeder FCB-Nachwuchsspieler einen riesigen Aufwand betreibt und auf Vieles verzichtet, um sein Hobby neben der Schule/Lehre möglichst proffessionell zu betreiben und es im Idealfall zum Beruf zu machen. Insofern finde ich es ziemlich fragwürdig, hier im Forum undifferenziert diese Jungs schlecht zu machen.
Ich sehe die Verantwortung bei der Nachwuchsleitung und bei den Trainern. Es ist wichtig, dass nicht nur von der Wichtigkeit der richtigen Mentalität und Einstellung gesprochen wird, sondern dass auch danach gelebt wird. Verhält sich ein Spieler überheblich, muss man ihn auf den Boden zurückholen. Er muss Konsequenzen spüren. Nur Ansprechen reicht nicht. Spieler mit der richtigen Einstellung gehören dann auf den Platz, auch wenn sie vielleicht etwas weniger talentiert sind. Bleibt der Spieler trotzdem überheblich, muss man sich halt von ihm trennen, Talent hin oder her.
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Re: FCB Nachwuchs
W_Shakespeare hat geschrieben: 24.07.2026, 21:48tomaso hat geschrieben: 24.07.2026, 19:06schnischnaschneider hat geschrieben: 24.07.2026, 18:20
Das gilt ja nicht nur für Spieler, sondern auch bei allen anderen Personalien. Dave konnte als Workaholic stets das Maximum herausholen. Er profiliert sich (übrigens genau wie Stucki und Liechti) teilweise ja auch über dieses Narrativ „jeden Tag vor 6 Uhr aufstehen und Sport machen“. Stucki erzählte im Podcast ja auch mal, dass Liechti neben ihm der Schweizer sei, der vor allem mit Biss und nicht mit Talent Karriere gemacht habe. Es ist durchaus richtig, dass man Leute mit dem richtigen Mindset braucht im Spitzensport. Aber ich sehe da schon teilweise die Tendenz, dass das Mindset höher gewichtet wird als die Kompetenz und das kann sehr gefährlich werden.
Übrigens ist Dave da nicht der einzige Ex-Profi aus seiner Generation mit diesem Bias. Bei Alex Frei finde ich das auch furchtbar. Wenn der im Forza Podcast (oder sonst wo) über die heutige Nachwuchsförderung hergezogen ist, wähnte man sich am Stammtisch mit einem „früher war alles besser“ Dampfplauderi. Ich hoffe sehr, dass er sich nur in der Medienarbeit so gibt, sonst wird das mit dem Job als u21-Nati-Trainer ein Desaster…
Bei Valentin Stocker hingegen hört man mMn einen reflektierten Umgang mit dem Bias heraus. Als er mal in Achtzähdreienünzig war, erzählte er, wie er sich selber bei der Beurteilung junger Spieler erwischt, wie er denkt „ou in dem Alter war ich schon Nati-Spieler“ und wie schwierig es sei das auszublenden.
Nur zur Ergänzung.
Ich wurde zu einem Geburtstag vor zig Jahren in die Waldhütte in Lampenberg eingeladen. Dave war zu der Zeit noch Spieler bei uns, Philipp in Dortmund. An diesem Freitag Abend kurz vor Zehn kam ein Jogger Richtung Waldhütte gelaufen. Weil es so Dunkel war erkannte man ihn erst als er bei uns vorbei gelaufen war...
Dave !!
Welcher Fussballprofi kann man in der CH nachts um Zehn Uhr im Wald joggen sehen ?
Mit Sicherheit ganz, ganz wenige.
Fleiss, Konsequenz, Intensität, Leidendschaft. Mit diesen Attributen hat Dave den FC Basel aus der Intensivstation geholt !!!
Diese Attribute darf und kann er vom Eins, sowie auch von den Spielern vom Nachwuchs verlangen und auch vermitteln. Keiner ist gezwungen dies mitzugehen.
Es wird sehr viel Geld auch im Nachwuchs investiert, und das darf nicht zur Selbstverständlichkeit werden, resp. mit der Haltung "..vielleicht bin ich heute motiviert, vielleicht auch nicht.." verkümmern.
Es ist und bleibt eine Elteschule.
Das ist ein komplett sinnloser und irrelevanter Vergleich. Statistik n=1.
Ich komme mit dem ähnlich relevanten Gegenbeispiel: Messi ist sicher nie nachts durch den Wald gejoggt und weigerte sich sogar jahrelang einen Kraftraum zu betreten…
Ich finde es schwierig wenn du als Argumentation einfach Spieler nennst obwohl du keine Ahnung hast ob dies überhaupt stimmt. Hast du etwa das Gefühl Messi musste durch seine Kleinwüchsigkeit, wegen der er übrigens extra nach Spanien zu Spezialisten gezogen ist um nicht kleinwüchsig zu enden, keine Spezialeinheiten absolvieren? Denkst du ihm wurde das alles einfach so geschenkt?