Somnium hat geschrieben: 13.07.2026, 20:57
@Aficionado
Du mixst da ganz schön was zusammen…
Die Illusion, das Fleisch teurer gemacht, die Subventionen gestrichen werden können, ok, man darf an alles glauben, auch an den St. Nimmerleinstag.
Von dir kommt gar nix. Wie willst du Fleisch verbieten? Aufs Mercosurabkommen gehst du gar nicht erst ein. Mit dem Abkommen wird Fleisch noch billiger. Und damit der Markt nicht mit argentinischen Fleisch geflutet wird, braucht es Subventionen, weil unsere Bauern nicht mithalten können was die Kosten betrifft. Da man mit USA nicht mehr normal Handel betreiben kann, braucht es aber neue Märkte. Wäre die Schweiz eine Insel und würde man den Bauern die Fleischsubventionen streichen, würde Fleisch teurer werden. Oder meinst du, die arbeiten gratis? Wie willst du den Fleischkonsum verbieten, konktete, realistische Beispiele bitte!!! Ich fordere einen Fleischpreis, der die Kosten ohne Subventionrn deckt plus zuzüglich eine Klimasteuer. Ich bin gegen ein Verbot, das nicht umsetzbar ist.
Geschlossenes System weisst du hoffentlich was das ist. Mit Resultatkosmetik wie „Städte runterkühlen“ ändert sich nichts. Das ist auch gar nicht möglich. Nach fast 80 Jahren Wissen, was passieren wird, wenn wir nichts verändern ist es jetzt zu spät für so zu tun als ob. Es braucht einen globalen Ruck. Internationale Zusammenarbeit, haben wir eigentlich alles, das Klimaabkommen ist verbindlich, so wie die Alpeninitiative zum Beispiel auch. Und doch lässt uns die von Lobbyisten im grossen Stil unterwanderte Politik diesbezüglich im Stich.
Die Menschheit wird niemals einen Fuss auf den Mars setzen. Und KI wird in spätestens fünf Jahren das sein, was sie eigentlich heute schon ist: Ein unverzichtbarer digitaler Assistent.
Bezüglich artgerechter Haltung: Die gibt es nicht. Tiere, die gehalten werden, leben nicht artgerecht. Hunde und Katzen, leben mit dem Menschen in einer Art Symbiose. Speziell der Hund, den es so wie es ihn heute gibt, ohne Menschen nicht existieren würde, hat von dieser Zusammenarbeit profitiert.
Dass Tiere essen früher durchaus wichtig war, bestreite ich nicht. Aber heute ist es das nicht mehr. Wenn du Tiere essen willst, mach das, aber schlachte sie eigenhändig. Schau ihnen in die Augen, wenn du den Bolzen in den Kopf treibst.
Leider ist die Realität eine andere: Je weniger wir auf Fleischkonsum angewiesen sind, desto mehr wird produziert. Und gleichzeitig wird mit diesem „Trotz“ die Klimakatastrophe befeuert. Selbiges gilt für die Leerfischung der Weltmeere. Das sind Sünden, die wir nicht mehr rückgängig machen können. Für nichts und wieder nichts. Weil wir nicht auf den Genuss verzichten wollen.
Was sagt das über die Menschheit aus, wenn wir aus Genuss-Sucht Millionen Tiere täglich ausbeuten und umbringen? Mit diesem Tun das Klima, unsere Lebensgrundlage zerstören? Immer wieder neue Lügen erfinden, um all das zu rechtfertigen, was nicht zu rechtfertigen ist? Und dann auch noch an einen gütigen Gott glauben, der uns liebt? All das quasi zur Verfügung stellt?
WTF?
Ja ok, alle Wissenschaftler liegen also falsch.
Du drehst dir alles so zurecht, dass es für dich aufgeht. Begrünungen an den Gebäuden und statt schwarzer Asphalt mehr Grünflächen und Abkühlmöglichkeiten haben schon einen positiven Einfluss auf die hohen Temperaturen.
Soso der Hund hat also profitiert. Ich glaube es war umgekehrt, der Mensch profitierte vom Hund. Ich denke Tierliebe war in dieser Zeit noch kein Anliegen. Jedes Tier musste einen bestimmten Zweck erfüllen. So ja auch die Hauskatze, welche importiert wurden im Kampf gegen Mäuse und Ratten.
Schwein und Mensch passen besser zusammen. :-)
Wer braucht denn heute noch einen Wachhund? Die Bullen wären mir ohne Hunde auch lieber :-)
Das Zeug das der Mensch nicht verwertet, bekommt das Schwein. Ich würde es auch selber schlachten, wenn ich wüsste wie das geht.
Fleisch muss wieder mit Genuss assoziiert werden und nur an speziellen Anlässen aufgetischt werden. Wir gehen absolut verantwortungslos mit den Tieren um. Aber leider auch mit Menschen. Der Mensch wird auch immer mehr als eine Ware betrachtet, die man ausbeuten darf.
Setzte dich in der Politik ein. Ihr müsst Wahlen und Abstimmungen gewinnen. Aber was bringen Klimaabkommen, wenn der Hauptverursacher nichts mehr davon wissen möchte und andere Staaten, darunter auch die Schweiz, es nur halbbatzig umsetzen?
Auch hier, konkrete Beispiele.
Wie willst du die Brasilianer dazu bringen, keine Waldfläche mehr für Tierfutteranbau oder Palmöl zu opfern? Von oben herab ist das natürlich alles kein Problem. Dir geht es finanziell gut und du musst auch keine Familie durchfüttern.
Keinen Handel mehr betreiben ist auch keine Lösung.
Du kannst versuchen, die Menschen zu sensibilisieren, weniger Fleisch zu konsumieren. Notfalls halt mit höheren Preisen. Wenn Wasser knapp wird oder nicht mehr einfach abgepumpt werden darf, werden die Fleischpreise automatisch steigen. Aber mi Verboten kommst du nicht weit.
Dem Pöbel das Fleisch verbieten aber die Libertären sollen ihr Ding ungeniert durchziehen können. Sorry, kann ich nicht ernst nehmen.