Kaderplanung 2026/2027
Re: Kaderplanung 2026/2027
Wenn Zwei-Mann-Sturm geht das eigentlich nur mit Shaqiri als verkapptem Stürmer (wie es beispielsweise Amdouni in der Nati schon im Duo mit Breel gespielt hat) und sich um einen Stossstürmer herumbewegt.
Re: Kaderplanung 2026/2027
Logisch spielen da 3 IV bei den 3 hinten. ^^Schambbediss hat geschrieben: 10.07.2026, 14:26
3 innenverteidiger aufstellen. machen andere teams auch so welche das 3 - 5 - 2 spielen...
Es geht um die Aussenbahn, wer aus unserem Kader hat das Zeug dazu, die offensiven wie defensiven Anforderung dieser Position (Schienenspieler), welche elementar ist in dem System, zu erfüllen?
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schnider93
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Re: Kaderplanung 2026/2027
Leowin hat geschrieben: 10.07.2026, 14:30Logisch spielen da 3 IV bei den 3 hinten. ^^Schambbediss hat geschrieben: 10.07.2026, 14:26
3 innenverteidiger aufstellen. machen andere teams auch so welche das 3 - 5 - 2 spielen...
Es geht um die Aussenbahn, wer aus unserem Kader hat das Zeug dazu, die offensiven wie defensiven Anforderung dieser Position (Schienenspieler), welche elementar ist in dem System, zu erfüllen?
Keigo würde ich das zutrauen. Sonst niemandem.
Und was würden wir mit all unseren Flügeln anstellen?
Re: Kaderplanung 2026/2027
Sehe ich genau gleich.schnider93 hat geschrieben: 10.07.2026, 14:37Leowin hat geschrieben: 10.07.2026, 14:30Logisch spielen da 3 IV bei den 3 hinten. ^^Schambbediss hat geschrieben: 10.07.2026, 14:26
3 innenverteidiger aufstellen. machen andere teams auch so welche das 3 - 5 - 2 spielen...
Es geht um die Aussenbahn, wer aus unserem Kader hat das Zeug dazu, die offensiven wie defensiven Anforderung dieser Position (Schienenspieler), welche elementar ist in dem System, zu erfüllen?
Keigo würde ich das zutrauen. Sonst niemandem.
Und was würden wir mit all unseren Flügeln anstellen?
Ich fände das System ja auch interessant. Aber man müsste den Kader radikal umbauen.
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Re: Kaderplanung 2026/2027
schnider93 hat geschrieben: 10.07.2026, 14:37Leowin hat geschrieben: 10.07.2026, 14:30Logisch spielen da 3 IV bei den 3 hinten. ^^Schambbediss hat geschrieben: 10.07.2026, 14:26
3 innenverteidiger aufstellen. machen andere teams auch so welche das 3 - 5 - 2 spielen...
Es geht um die Aussenbahn, wer aus unserem Kader hat das Zeug dazu, die offensiven wie defensiven Anforderung dieser Position (Schienenspieler), welche elementar ist in dem System, zu erfüllen?
Keigo würde ich das zutrauen. Sonst niemandem.
Und was würden wir mit all unseren Flügeln anstellen?
Verteidigung: 3 IV's.
Mittelfeld: Auf den Aussenbahnen 2 Flügelspieler (haben wir ja genug) oder nur einer und auf der anderen Seite Tsunemoto. Im ZM 2 defensive und Shaq.
Sturm: 2 Stürmer.
Re: Kaderplanung 2026/2027
Schambbediss hat geschrieben: 10.07.2026, 14:49schnider93 hat geschrieben: 10.07.2026, 14:37Leowin hat geschrieben: 10.07.2026, 14:30
Logisch spielen da 3 IV bei den 3 hinten. ^^
Es geht um die Aussenbahn, wer aus unserem Kader hat das Zeug dazu, die offensiven wie defensiven Anforderung dieser Position (Schienenspieler), welche elementar ist in dem System, zu erfüllen?
Keigo würde ich das zutrauen. Sonst niemandem.
Und was würden wir mit all unseren Flügeln anstellen?
Verteidigung: 3 IV's.
Mittelfeld: Auf den Aussenbahnen 2 Flügelspieler (haben wir ja genug) oder nur einer und auf der anderen Seite Tsunemoto. Im ZM 2 defensive und Shaq.
Sturm: 2 Stürmer.
Du unterschätzt völlig die Komplexität dieser Aussenbahnposition. Das ist eine der am schwierigsten zu spielenden Positionen im modernen Fussball, die enorm hohe Anforderungen an Ausdauer und taktisches Verständnis stellt. Wenn du das in dieser Position verkackst, ist entweder der IV oder der Stürmer ständig in der Unterzahl. Da kannst du nicht einfach "irgendeinen Flügelspieler" aufstellen.
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Re: Kaderplanung 2026/2027
EffCeeBee hat geschrieben: 10.07.2026, 16:17Schambbediss hat geschrieben: 10.07.2026, 14:49schnider93 hat geschrieben: 10.07.2026, 14:37
Keigo würde ich das zutrauen. Sonst niemandem.
Und was würden wir mit all unseren Flügeln anstellen?
Verteidigung: 3 IV's.
Mittelfeld: Auf den Aussenbahnen 2 Flügelspieler (haben wir ja genug) oder nur einer und auf der anderen Seite Tsunemoto. Im ZM 2 defensive und Shaq.
Sturm: 2 Stürmer.
Du unterschätzt völlig die Komplexität dieser Aussenbahnposition. Das ist eine der am schwierigsten zu spielenden Positionen im modernen Fussball, die enorm hohe Anforderungen an Ausdauer und taktisches Verständnis stellt. Wenn du das in dieser Position verkackst, ist entweder der IV oder der Stürmer ständig in der Unterzahl. Da kannst du nicht einfach "irgendeinen Flügelspieler" aufstellen.
Man kann ja noch einkaufen?
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Basler Beobachter
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Re: Kaderplanung 2026/2027
Wir haben Hunziker, Kaio, Ajeti, Akoto und Jovanovic. Also noch einen 6. Mittelstürmer. Der FCB schwimmt im Geld, da kann man schon jede Position 6 x besetzten. Das gäbe ein Kader von 66 Spielern. Das hätte den Vorteil, wenn 5 von einer Position nicht dabei wären, hätte man noch einen 6. zu bringen.Schambbediss hat geschrieben: 10.07.2026, 11:55 Fazit für mich: So oder so, es braucht noch einen Goalgetter!
Re: Kaderplanung 2026/2027
Ein guter Trainer und Staff kann mit mehren System Arbeiten. Für mich ist es ein Armutszeugnis für dem FCB,Leowin hat geschrieben: 10.07.2026, 14:47Sehe ich genau gleich.schnider93 hat geschrieben: 10.07.2026, 14:37Leowin hat geschrieben: 10.07.2026, 14:30
Logisch spielen da 3 IV bei den 3 hinten. ^^
Es geht um die Aussenbahn, wer aus unserem Kader hat das Zeug dazu, die offensiven wie defensiven Anforderung dieser Position (Schienenspieler), welche elementar ist in dem System, zu erfüllen?
Keigo würde ich das zutrauen. Sonst niemandem.
Und was würden wir mit all unseren Flügeln anstellen?
Ich fände das System ja auch interessant. Aber man müsste den Kader radikal umbauen.
dass man sei Jahren immer im gleichen System spielen lässt. So muss man sich nicht Wunder
wenn die Gegner uns schnell durch schaut habe.
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Re: Kaderplanung 2026/2027
Basler Beobachter hat geschrieben: 10.07.2026, 16:57Wir haben Hunziker, Kaio, Ajeti, Akoto und Jovanovic. Also noch einen 6. Mittelstürmer. Der FCB schwimmt im Geld, da kann man schon jede Position 6 x besetzten. Das gäbe ein Kader von 66 Spielern. Das hätte den Vorteil, wenn 5 von einer Position nicht dabei wären, hätte man noch einen 6. zu bringen.Schambbediss hat geschrieben: 10.07.2026, 11:55 Fazit für mich: So oder so, es braucht noch einen Goalgetter!
Ich hoffe mind. einer von denen döpft mind. 15 mal diese saison denn wie es ist wenn man 4 stürmer hat die nicht wirklich döpfen, wissen wir ja seit letzter saison. da fehlen dir am ende einfach einige punkte und ich weiss nicht ob sich der FCB nochmals ein jahr ohne europa gönnen kann und will...
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Usswärtsfahrer
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Re: Kaderplanung 2026/2027
Picasso hat geschrieben: 10.07.2026, 18:02 . Für mich ist es ein Armutszeugnis für dem FCB,
dass man sei Jahren immer im gleichen System spielen lässt. So muss man sich nicht Wunder
wenn die Gegner uns schnell durch schaut habe.
Ist diese Aussage wirklich dein Ernst?
Mit diesem System haben wir das Double geholt
Re: Kaderplanung 2026/2027
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 10.07.2026, 18:46Picasso hat geschrieben: 10.07.2026, 18:02 . Für mich ist es ein Armutszeugnis für dem FCB,
dass man sei Jahren immer im gleichen System spielen lässt. So muss man sich nicht Wunder
wenn die Gegner uns schnell durch schaut habe.
Ist diese Aussage wirklich dein Ernst?
Mit diesem System haben wir das Double geholt
Aber sicher ist das mein Ernst. In der Double Saison lief es erst in der Rückrunde, und das nötige Glück
war auch bei uns, ich glaube nicht das es dort wegen dem System war, natürlich ohne die Top Leistungen von Xherdan
hätte es auch nie gereicht.
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Usswärtsfahrer
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Re: Kaderplanung 2026/2027
Aha, also wenns gut läuft, ists eh nur Glück
der CL-Halbfinal vor 3 Jahren war auch nur reiner Zufall, völlig klar.
Keine Ahnung, weshalb ich mir das antue, die Schlechtmacherei und das Gejammer hier ist irre. Entweder ist eh alles scheisse oder man bekommt auf kritische Nachfragen nicht mal eine Antwort.
Keine Ahnung, weshalb ich mir das antue, die Schlechtmacherei und das Gejammer hier ist irre. Entweder ist eh alles scheisse oder man bekommt auf kritische Nachfragen nicht mal eine Antwort.
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Re: Kaderplanung 2026/2027
Keine Ahnung wie man mit diesen Zugängen zufrieden sein kann. Alles Teenager, zum Teil aus Ligen die selbst unter der SL anzusiedeln ist. Das ist wieder gamblen, nichts weiter. Zudem hat man 32 Mann im Kader, mindestens 6 zu viele. 5 Mittelstürmer. Viele LM, kaum LV oder RV.
Ajeti
(Koloto, Eduardo, Jovanovic, Hunziker????????)
Otele - Shaqiri - Soticek?
(Sow) - (??) - (Rexhaj?)
Malachowski - Omeragic
(Bacanin) - (Sigua)
Cissé - Victory - Daniliuc - Tsunemoto
(?) - (Vouilloz) - (Akahomen) - (Senaya)
Omlin
(Koloto, Eduardo, Jovanovic, Hunziker????????)
Otele - Shaqiri - Soticek?
(Sow) - (??) - (Rexhaj?)
Malachowski - Omeragic
(Bacanin) - (Sigua)
Cissé - Victory - Daniliuc - Tsunemoto
(?) - (Vouilloz) - (Akahomen) - (Senaya)
Omlin
Es sind für mich sehr viele Fragezeichen vorhanden. Backup für Shaqiri? Ich sehe kaum Kreativität. Auch der Speed ist nicht überdurchschnittlich mit Otele und Soticek. Wenig Europacuperfahrung. Blutjunge Transfers.
Es ist derselbe Scheiss wie zuletzt auch, nur hat man die Transfers früher gemacht. Super...
Warum hat man keinen einzigen Spieler aus der SL geholt, zum Beispiel von Thun. Die gingen für nicht mehr als diejenigen die man geholt hat.
Ich hoffe man hat einen verdammt guten Integrationsexperten neu an Bord, der den jungen Spielern sofort ein gutes Gefühl vermitteln kann damit sie Leistungen zeigen können. Wenn der Start nicht klappt, wirds wieder extreme Unruhe geben und DIESE Spieler werden das nicht aushalten können.
Es ist derselbe Scheiss wie zuletzt auch, nur hat man die Transfers früher gemacht. Super...
Warum hat man keinen einzigen Spieler aus der SL geholt, zum Beispiel von Thun. Die gingen für nicht mehr als diejenigen die man geholt hat.
Ich hoffe man hat einen verdammt guten Integrationsexperten neu an Bord, der den jungen Spielern sofort ein gutes Gefühl vermitteln kann damit sie Leistungen zeigen können. Wenn der Start nicht klappt, wirds wieder extreme Unruhe geben und DIESE Spieler werden das nicht aushalten können.
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Redheartblue
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Re: Kaderplanung 2026/2027
IchMagFischbrötchen hat geschrieben: 11.07.2026, 00:59 Keine Ahnung wie man mit diesen Zugängen zufrieden sein kann. Alles Teenager, zum Teil aus Ligen die selbst unter der SL anzusiedeln ist. Das ist wieder gamblen, nichts weiter. Zudem hat man 32 Mann im Kader, mindestens 6 zu viele. 5 Mittelstürmer. Viele LM, kaum LV oder RV.
Ajeti
(Koloto, Eduardo, Jovanovic, Hunziker????????)
Otele - Shaqiri - Soticek?
(Sow) - (??) - (Rexhaj?)
Malachowski - Omeragic
(Bacanin) - (Sigua)
Cissé - Victory - Daniliuc - Tsunemoto
(?) - (Vouilloz) - (Akahomen) - (Senaya)
OmlinEs sind für mich sehr viele Fragezeichen vorhanden. Backup für Shaqiri? Ich sehe kaum Kreativität. Auch der Speed ist nicht überdurchschnittlich mit Otele und Soticek. Wenig Europacuperfahrung. Blutjunge Transfers.
Es ist derselbe Scheiss wie zuletzt auch, nur hat man die Transfers früher gemacht. Super...
Warum hat man keinen einzigen Spieler aus der SL geholt, zum Beispiel von Thun. Die gingen für nicht mehr als diejenigen die man geholt hat.
Ich hoffe man hat einen verdammt guten Integrationsexperten neu an Bord, der den jungen Spielern sofort ein gutes Gefühl vermitteln kann damit sie Leistungen zeigen können. Wenn der Start nicht klappt, wirds wieder extreme Unruhe geben und DIESE Spieler werden das nicht aushalten können.
Hmmm....ich bin hin und her gerissen. Die neuen Spieler kenn ich null, ein Einsatz im Testspiel gegen Yverdon ab der 60.Min ist wenig aussagekräftig. Einerseits finde ich, dass man diesen neuen Scouts und Spielern eine faire Chance geben sollte, andererseits zeigt die Erfahrung genau was Du gesagt hast: Klappts in den ersten 3-4 Spielen nicht, ist sofort Unruhe da und dann ist das Gefüge evtl noch nicht stabil genug damit umzugehen
Ich glaube und hoffe aber, dass noch der eine oder andere erfahrene Spieler zum FcB stossen wird, der die Liga kennt. Isaac Schmidt wäre so ein Transfer, der sofort helfen könnte.
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imoht_1893
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Re: Kaderplanung 2026/2027
IchMagFischbrötchen hat geschrieben: 11.07.2026, 00:59 Keine Ahnung wie man mit diesen Zugängen zufrieden sein kann. Alles Teenager, zum Teil aus Ligen die selbst unter der SL anzusiedeln ist. Das ist wieder gamblen, nichts weiter. Zudem hat man 32 Mann im Kader, mindestens 6 zu viele. 5 Mittelstürmer. Viele LM, kaum LV oder RV.
Ajeti
(Koloto, Eduardo, Jovanovic, Hunziker????????)
Otele - Shaqiri - Soticek?
(Sow) - (??) - (Rexhaj?)
Malachowski - Omeragic
(Bacanin) - (Sigua)
Cissé - Victory - Daniliuc - Tsunemoto
(?) - (Vouilloz) - (Akahomen) - (Senaya)
OmlinEs sind für mich sehr viele Fragezeichen vorhanden. Backup für Shaqiri? Ich sehe kaum Kreativität. Auch der Speed ist nicht überdurchschnittlich mit Otele und Soticek. Wenig Europacuperfahrung. Blutjunge Transfers.
Es ist derselbe Scheiss wie zuletzt auch, nur hat man die Transfers früher gemacht. Super...
Warum hat man keinen einzigen Spieler aus der SL geholt, zum Beispiel von Thun. Die gingen für nicht mehr als diejenigen die man geholt hat.
Ich hoffe man hat einen verdammt guten Integrationsexperten neu an Bord, der den jungen Spielern sofort ein gutes Gefühl vermitteln kann damit sie Leistungen zeigen können. Wenn der Start nicht klappt, wirds wieder extreme Unruhe geben und DIESE Spieler werden das nicht aushalten können.
Wenn du schon so eine Auflistung machst, dann bitte vollständig. Olaigbe hast du komplett aussen vor gelassen, welcher sicherlich als Stamm-Flügel und Traore Erdatz verpflichtet wurde und von dem einiges erwartet wird mit 4 Mio Marktwert.
Ebenso glaube ich, dass es eben gerade in der jetzigen Phase des Transferfenster leichter ist junge Spieler zu verpflichten als Erfahrenere. Ich denke diese kommen dann eher gegen ende des Transferfensters, wenn keine besseren Angebote mehr als der FCB auf dem Tisch liegen.
Re: Kaderplanung 2026/2027
«Wir verspüren bei Shaqiri keinen Zeitdruck»
Andreas Herrmann, der technische Leiter des FC Basel, spricht über den Ausnahmespieler, den Kaderumbruch sowie die Zusammenarbeit mit Valentin Stocker.
Andreas Herrmann, mit Ludwig Malachowski Thorell und Akpe Victory hat der FCB am Dienstag die Neuzugänge Nummer 4 und 5 verkündet. Damit ist man früher dran als noch in den vergangenen Saisons.
Ja, wir haben absichtlich einen proaktiveren Ansatz gewählt in diesem Transferfenster. Das wirkt sich gut auf die Verhandlungen aus, da die Spieler spüren, dass wir sie wollen – und andererseits kann der Trainerstaff so die neue Saison besser vorbereiten.
Auch vonseiten des FCB hiess es, dass ein grosser Umbruch im Kader bevorstehe. Wie weit ist dieser nun schon vorangeschritten?
Für mich hört sich das Wort Umbruch zu dramatisch an. Wir wollen gezielt Verstärkungen vornehmen. Aber es ist klar, dass es noch Bewegung im Kader geben wird – sowohl bei den Zu- als auch bei den Abgängen. Mit den fünf Transfers, die wir bisher getätigt haben, ist der FCB aber im Soll.
Wie dringend nötig sind aus Ihrer Sicht Verstärkungen, damit man in der kommenden Saison wieder vorne mitspielen kann?
Der Grossteil des Kaders hat die Qualität dafür. Man muss trotz der Enttäuschung über die vergangene Spielzeit auch sehen, dass wir unter unseren Möglichkeiten geblieben sind. Nehmen wir als Beispiel Albian Ajeti: Er hatte in der vergangenen Saison einen Expected-Goals-Wert von mehr als 0,5 pro 90 Minuten – und hat trotzdem nur vier Treffer erzielt. Mit etwas mehr Glück wären es vielleicht zehn geworden. Denn wir wissen ja um die grossen Abschlussqualitäten von Albi.
Ist man dennoch weiterhin auf der Suche nach einem neuen, treffsicheren Stürmer?
Wir sind auf dieser Position bereits ordentlich aufgestellt. Aber natürlich halten wir die Augen nach Torgefahr offen – wobei diese nicht nur über den Mittelstürmer erzeugt werden soll. Wir werden nichts Unüberlegtes tun, und möglicherweise ergibt sich ja auch auf dem Leihmarkt, der tendenziell immer etwas später ins Rollen kommt, noch etwas.
Es ist also denkbar, dass der FCB mit jenen Stürmern in die Saison startet, die jetzt im Kader sind?
Ja, das ist denkbar. Wobei die Saison schon Ende Juli beginnt …
Eine Position, auf der man mit Sicherheit noch etwas tun wird, ist die des Linksverteidigers.
Da stimme ich Ihnen zu.
Zuletzt kursierte der Name Isaac Schmidt in diesem Zusammenhang. Wäre das eine Option für den FC Basel?
Nachdem wir mit Dominik Schmid einen gestandenen Spieler abgegeben haben, suchen wir einen Ersatz in einem ähnlichen Alter. Wir prüfen Spieler mit und ohne Schweizer Pass.
Schmid sagte nach seinem Abgang im Interview mit der BaZ, er habe nicht gespürt, dass der FCB ihn habe halten wollen.
Ich war nicht direkt in die Gespräche involviert, da ich damals noch nicht offiziell im Amt war. Soweit ich weiss, signalisierte der Spieler früh, dass er etwas Neues suchte. Zwischenzeitlich war ein Verbleib eine Option, doch mit einem Restvertrag von einem Jahr lief es auf Verlängerung oder Abschied hinaus. Wir hätten ihn gerne behalten, aber zu für uns machbaren Konditionen. Was ich aber festhalten möchte: Aus meiner Sicht hat sich Dominik während der gesamten Verhandlungen absolut fair verhalten.
Wie will der FCB seine Führungsqualitäten ersetzen?
Ich sehe genug Führungspersönlichkeiten in der Mannschaft. Leadership hängt nicht nur mit dem Alter zusammen. Sehen Sie sich Ludwig Malachowski Thorell an: Er ist erst 21, aber übernahm beim Meistertitel mit Mjällby AIF eine Leaderrolle, und er bringt eine enorme Reife mit. Allgemein achten wir beim Scouting in diesem Sommer extrem auf Eigenschaften wie Resilienz und Verantwortungsbewusstsein. Die letzte Saison hat uns gezeigt, wie wichtig das ist.
Ein anderer Führungsspieler, Xherdan Shaqiri, liess beim Trainingsauftakt bemerkenswerterweise seine unmittelbare Zukunft offen. Haben Sie seither mit ihm gesprochen?
Wir stehen ständig in einem offenen Austausch mit Xherdan und seinen Beratern. Aber wir verspüren keinen Zeitdruck. Ich bin der Meinung, dass seine Aussagen medial etwas überspitzt interpretiert wurden. Er will vor allem eine gute Mannschaft vorfinden, mit der er Erfolg haben kann. Ihm geht es primär um das Wohl des FC Basel.
Anfang April deutete er in einem Interview mit der «Basler Zeitung» an, dass Gespräche mit Daniel Stucki über eine mögliche Vertragsverlängerung kurz bevorstehen würden. Konkret wurden diese also noch nicht.
Wie gesagt, sind wir im ständigen Austausch. Aber der Moment für einen Entscheid in eine konkrete Richtung ist noch nicht gekommen.
Kommt dieser erst im Winter?
Nicht per se. In solchen Angelegenheiten gibt es keinen Zeitrahmen. Wenn es etwas zu vermelden gibt, werden wir das tun. Aber derzeit befinden wir uns mit Xherdan in einem normalen Prozess, und es wird nicht von heute auf morgen eine Entscheidung getroffen. Das wollen weder wir noch er und seine Berater. Stand jetzt ist er fester Bestandteil der Kaderplanung für die kommende Saison.
Wie gut passt Xherdan Shaqiri mit 34 Jahren noch in die intensive Spielweise, die Stephan Lichtsteiner sehen möchte?
Xherdan ist ein absoluter Ausnahmespieler, der Partien im Alleingang entscheiden kann. Einem solchen Individualisten muss man gewisse Freiräume einräumen, die wir dann über das Kollektiv auffangen. Er läuft den Gegner vielleicht nicht ununterbrochen an, aber er dirigiert durch sein Stellungsspiel das Pressing extrem intelligent. Die nötige Intensität für das hohe Pressing bringen die anderen Spieler mit, die bereits da sind oder noch kommen. Das passt perfekt zusammen.
Über 90 Minuten wird man so aber kein effektives hohes Pressing durchsetzen können.
Wir wollen vor allem variabel sein. Wir arbeiten intensiv an Physis und Geschwindigkeit, brauchen aber gegen tief stehende Gegner eben auch die fussballerischen Lösungen. Der moderne Fussball erfordert zwar enorme Athletik, aber ein hohes Pressing wird immer situativ je nach Gegner eingesetzt. Die oberste Prämisse ist nicht, nur noch extrem hoch draufzugehen.
Die Philosophie des FCB unter David Degen besagt, dass junge Spieler nach Basel geholt, entwickelt und dann teuer weiterverkauft werden sollen, um so nachhaltig finanziell stabil und erfolgreich zu sein. Können Sie zu hundert Prozent hinter diesem Geschäftsmodell stehen?
Wirtschaftlich gehe ich da mit David mit. Da es für Schweizer Clubs durch das Uefa-Ranking extrem schwer geworden ist, die europäischen Gruppenphasen zu erreichen, führt der logische Weg zu Einnahmen über den Transfermarkt. Man kann sich finanziell nicht mehr blind auf eine Europacup-Teilnahme verlassen.
Aber es wird auch Routine benötigt …
Ein funktionierendes Kader braucht eine ausgewogene Balance. Auf der Kernachse benötigen wir Erfahrung und Leadership. Deshalb sind Akteure wie Albian Ajeti, Xherdan Shaqiri oder ein erfahrener Rückkehrer wie Jonas Omlin enorm wichtig, um die Talente gezielt zu führen und zu integrieren.
In dieser Vorbereitung erhalten erneut einige Nachwuchsspieler die Möglichkeit, sich in der ersten Mannschaft zu beweisen. Wie steht es um die Durchlässigkeit vom Campus zu den Profis?
Der Sprung in die erste Mannschaft des FC Basel ist fussballerisch wie mental riesig. Gemeinsam mit Timo Jankowski und Kevin Ramseyer (Head Academy und Head Operations Academy; die Red.) wollen wir im Nachwuchs-Scouting Schweizer Toptalente noch früher an den Club binden. Mit unserer U21 in der Promotion League haben wir eine gute Zwischenstufe. Zudem wollen wir das Thema «gezielte Leihgeschäfte in die Challenge League» künftig strukturierter angehen, um den Nachwuchsakteuren den Übergang in den Männerfussball zu erleichtern. Wir verteilen aber keine Geschenke: Jeder junge Spieler muss begreifen, dass es ein Privileg ist, beim FCB oben mittrainieren zu können.
Bei Manchester United respektive innerhalb des Ineos-Netzwerks hatten Sie finanziell ganz andere Möglichkeiten. Müssen Sie Ihre Arbeitsweise in Basel komplett umstellen?
Das ist ein Trugschluss. Bei Manchester United waren wir Teil eines Multiclubmodells und hatten für Partnervereine wie Nizza oder Lausanne oft gar kein grosses Budget. Wir mussten regelmässig nach ablösefreien Spielern und Talenten in Nischen suchen. Einige Spieler, die wir jetzt für Basel auf dem Zettel haben, kannte ich aus dieser Zeit. Für unseren Chefscout Marko Filipovic und mich ist die Umstellung daher überhaupt nicht gross.
Wie schwierig ist es zurzeit, einen Spieler von einem Wechsel nach Basel zu überzeugen, wenn der Club nicht europäisch spielt?
Der FC Basel besitzt eine enorme Strahlkraft. Wenn wir mit den Spielern am Tisch sitzen, können wir sie fast immer überzeugen. Wir zeigen ihnen die Wege von ehemaligen Spielern auf – zum Beispiel Mohamed Salah, Granit Xhaka, Breel Embolo, Manuel Akanji, Andy Diouf und so weiter. Die Berater wissen, dass der FCB ihren Klienten beim nächsten Karriereschritt keine Steine in den Weg legt. Zudem punktet Basel mit seiner Infrastruktur und dem emotionalen Umfeld. Viele Toptalente spielen lieber in einem gefüllten Joggeli als vor halb leeren Rängen.
Inwiefern unterscheidet sich Ihre jetzige Tätigkeit als technischer Direktor von Ihren früheren Rollen im Scouting?
Der Kern bleibt ähnlich: Es geht darum, Spieler zu bewerten und ein stimmiges Kaderbild zu formen. Neu sind für mich die Medienarbeit und die direkte Nähe zur Mannschaft und zum Trainerstaff. Für mich war klar, dass ich täglich auf dem Platz stehen und die Atmosphäre spüren will, statt als Scout alleine um die Welt zu reisen. Zudem trage ich jetzt die Hauptverantwortung für Transfers und spüre einen anderen Druck. Dazu gehört, dass ich lernen musste, Aufgaben zu delegieren und nicht überall bis ins Detail mitzuwirken.
Einfach gesagt teilen Sie sich mit Valentin Stocker die Arbeit, die zuvor Daniel Stucki erledigt hat. Wie sieht das konkret aus?
Valentin und ich sitzen im selben Büro und tauschen uns permanent aus. Er übernimmt den Hauptteil an Administrativem und Organisatorischem rund um das Team und bringt seine Perspektive als Ex-Profi ein. Ich kümmere mich primär um den technischen Bereich: Scouting, Recruitment, Spielerakquise und die Federführung bei den Transferverhandlungen. Unterstützt werden wir unter anderem von unserem neuen Chefscout Marko Filipovic.
Wo liegen die Vorteile gegenüber einem einzelnen Sportdirektor?
In der vorherigen Konstellation war die Arbeitslast für eine einzelne Person sehr gross. Daniel Stucki musste den gesamten administrativen und technischen Bereich alleine abdecken, wodurch die Zeit für den täglichen Austausch mit dem Trainerstaff hin und wieder fehlte. Für einen Club von der Dimension des FC Basel ist es schlicht nicht mehr zeitgemäss, nur einen einzigen Sportchef zu haben. International ist es völlig normal, diese Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen.
https://www.bazonline.ch/fc-basel-herrm ... 5721246996
Andreas Herrmann, der technische Leiter des FC Basel, spricht über den Ausnahmespieler, den Kaderumbruch sowie die Zusammenarbeit mit Valentin Stocker.
Andreas Herrmann, mit Ludwig Malachowski Thorell und Akpe Victory hat der FCB am Dienstag die Neuzugänge Nummer 4 und 5 verkündet. Damit ist man früher dran als noch in den vergangenen Saisons.
Ja, wir haben absichtlich einen proaktiveren Ansatz gewählt in diesem Transferfenster. Das wirkt sich gut auf die Verhandlungen aus, da die Spieler spüren, dass wir sie wollen – und andererseits kann der Trainerstaff so die neue Saison besser vorbereiten.
Auch vonseiten des FCB hiess es, dass ein grosser Umbruch im Kader bevorstehe. Wie weit ist dieser nun schon vorangeschritten?
Für mich hört sich das Wort Umbruch zu dramatisch an. Wir wollen gezielt Verstärkungen vornehmen. Aber es ist klar, dass es noch Bewegung im Kader geben wird – sowohl bei den Zu- als auch bei den Abgängen. Mit den fünf Transfers, die wir bisher getätigt haben, ist der FCB aber im Soll.
Wie dringend nötig sind aus Ihrer Sicht Verstärkungen, damit man in der kommenden Saison wieder vorne mitspielen kann?
Der Grossteil des Kaders hat die Qualität dafür. Man muss trotz der Enttäuschung über die vergangene Spielzeit auch sehen, dass wir unter unseren Möglichkeiten geblieben sind. Nehmen wir als Beispiel Albian Ajeti: Er hatte in der vergangenen Saison einen Expected-Goals-Wert von mehr als 0,5 pro 90 Minuten – und hat trotzdem nur vier Treffer erzielt. Mit etwas mehr Glück wären es vielleicht zehn geworden. Denn wir wissen ja um die grossen Abschlussqualitäten von Albi.
Ist man dennoch weiterhin auf der Suche nach einem neuen, treffsicheren Stürmer?
Wir sind auf dieser Position bereits ordentlich aufgestellt. Aber natürlich halten wir die Augen nach Torgefahr offen – wobei diese nicht nur über den Mittelstürmer erzeugt werden soll. Wir werden nichts Unüberlegtes tun, und möglicherweise ergibt sich ja auch auf dem Leihmarkt, der tendenziell immer etwas später ins Rollen kommt, noch etwas.
Es ist also denkbar, dass der FCB mit jenen Stürmern in die Saison startet, die jetzt im Kader sind?
Ja, das ist denkbar. Wobei die Saison schon Ende Juli beginnt …
Eine Position, auf der man mit Sicherheit noch etwas tun wird, ist die des Linksverteidigers.
Da stimme ich Ihnen zu.
Zuletzt kursierte der Name Isaac Schmidt in diesem Zusammenhang. Wäre das eine Option für den FC Basel?
Nachdem wir mit Dominik Schmid einen gestandenen Spieler abgegeben haben, suchen wir einen Ersatz in einem ähnlichen Alter. Wir prüfen Spieler mit und ohne Schweizer Pass.
Schmid sagte nach seinem Abgang im Interview mit der BaZ, er habe nicht gespürt, dass der FCB ihn habe halten wollen.
Ich war nicht direkt in die Gespräche involviert, da ich damals noch nicht offiziell im Amt war. Soweit ich weiss, signalisierte der Spieler früh, dass er etwas Neues suchte. Zwischenzeitlich war ein Verbleib eine Option, doch mit einem Restvertrag von einem Jahr lief es auf Verlängerung oder Abschied hinaus. Wir hätten ihn gerne behalten, aber zu für uns machbaren Konditionen. Was ich aber festhalten möchte: Aus meiner Sicht hat sich Dominik während der gesamten Verhandlungen absolut fair verhalten.
Wie will der FCB seine Führungsqualitäten ersetzen?
Ich sehe genug Führungspersönlichkeiten in der Mannschaft. Leadership hängt nicht nur mit dem Alter zusammen. Sehen Sie sich Ludwig Malachowski Thorell an: Er ist erst 21, aber übernahm beim Meistertitel mit Mjällby AIF eine Leaderrolle, und er bringt eine enorme Reife mit. Allgemein achten wir beim Scouting in diesem Sommer extrem auf Eigenschaften wie Resilienz und Verantwortungsbewusstsein. Die letzte Saison hat uns gezeigt, wie wichtig das ist.
Ein anderer Führungsspieler, Xherdan Shaqiri, liess beim Trainingsauftakt bemerkenswerterweise seine unmittelbare Zukunft offen. Haben Sie seither mit ihm gesprochen?
Wir stehen ständig in einem offenen Austausch mit Xherdan und seinen Beratern. Aber wir verspüren keinen Zeitdruck. Ich bin der Meinung, dass seine Aussagen medial etwas überspitzt interpretiert wurden. Er will vor allem eine gute Mannschaft vorfinden, mit der er Erfolg haben kann. Ihm geht es primär um das Wohl des FC Basel.
Anfang April deutete er in einem Interview mit der «Basler Zeitung» an, dass Gespräche mit Daniel Stucki über eine mögliche Vertragsverlängerung kurz bevorstehen würden. Konkret wurden diese also noch nicht.
Wie gesagt, sind wir im ständigen Austausch. Aber der Moment für einen Entscheid in eine konkrete Richtung ist noch nicht gekommen.
Kommt dieser erst im Winter?
Nicht per se. In solchen Angelegenheiten gibt es keinen Zeitrahmen. Wenn es etwas zu vermelden gibt, werden wir das tun. Aber derzeit befinden wir uns mit Xherdan in einem normalen Prozess, und es wird nicht von heute auf morgen eine Entscheidung getroffen. Das wollen weder wir noch er und seine Berater. Stand jetzt ist er fester Bestandteil der Kaderplanung für die kommende Saison.
Wie gut passt Xherdan Shaqiri mit 34 Jahren noch in die intensive Spielweise, die Stephan Lichtsteiner sehen möchte?
Xherdan ist ein absoluter Ausnahmespieler, der Partien im Alleingang entscheiden kann. Einem solchen Individualisten muss man gewisse Freiräume einräumen, die wir dann über das Kollektiv auffangen. Er läuft den Gegner vielleicht nicht ununterbrochen an, aber er dirigiert durch sein Stellungsspiel das Pressing extrem intelligent. Die nötige Intensität für das hohe Pressing bringen die anderen Spieler mit, die bereits da sind oder noch kommen. Das passt perfekt zusammen.
Über 90 Minuten wird man so aber kein effektives hohes Pressing durchsetzen können.
Wir wollen vor allem variabel sein. Wir arbeiten intensiv an Physis und Geschwindigkeit, brauchen aber gegen tief stehende Gegner eben auch die fussballerischen Lösungen. Der moderne Fussball erfordert zwar enorme Athletik, aber ein hohes Pressing wird immer situativ je nach Gegner eingesetzt. Die oberste Prämisse ist nicht, nur noch extrem hoch draufzugehen.
Die Philosophie des FCB unter David Degen besagt, dass junge Spieler nach Basel geholt, entwickelt und dann teuer weiterverkauft werden sollen, um so nachhaltig finanziell stabil und erfolgreich zu sein. Können Sie zu hundert Prozent hinter diesem Geschäftsmodell stehen?
Wirtschaftlich gehe ich da mit David mit. Da es für Schweizer Clubs durch das Uefa-Ranking extrem schwer geworden ist, die europäischen Gruppenphasen zu erreichen, führt der logische Weg zu Einnahmen über den Transfermarkt. Man kann sich finanziell nicht mehr blind auf eine Europacup-Teilnahme verlassen.
Aber es wird auch Routine benötigt …
Ein funktionierendes Kader braucht eine ausgewogene Balance. Auf der Kernachse benötigen wir Erfahrung und Leadership. Deshalb sind Akteure wie Albian Ajeti, Xherdan Shaqiri oder ein erfahrener Rückkehrer wie Jonas Omlin enorm wichtig, um die Talente gezielt zu führen und zu integrieren.
In dieser Vorbereitung erhalten erneut einige Nachwuchsspieler die Möglichkeit, sich in der ersten Mannschaft zu beweisen. Wie steht es um die Durchlässigkeit vom Campus zu den Profis?
Der Sprung in die erste Mannschaft des FC Basel ist fussballerisch wie mental riesig. Gemeinsam mit Timo Jankowski und Kevin Ramseyer (Head Academy und Head Operations Academy; die Red.) wollen wir im Nachwuchs-Scouting Schweizer Toptalente noch früher an den Club binden. Mit unserer U21 in der Promotion League haben wir eine gute Zwischenstufe. Zudem wollen wir das Thema «gezielte Leihgeschäfte in die Challenge League» künftig strukturierter angehen, um den Nachwuchsakteuren den Übergang in den Männerfussball zu erleichtern. Wir verteilen aber keine Geschenke: Jeder junge Spieler muss begreifen, dass es ein Privileg ist, beim FCB oben mittrainieren zu können.
Bei Manchester United respektive innerhalb des Ineos-Netzwerks hatten Sie finanziell ganz andere Möglichkeiten. Müssen Sie Ihre Arbeitsweise in Basel komplett umstellen?
Das ist ein Trugschluss. Bei Manchester United waren wir Teil eines Multiclubmodells und hatten für Partnervereine wie Nizza oder Lausanne oft gar kein grosses Budget. Wir mussten regelmässig nach ablösefreien Spielern und Talenten in Nischen suchen. Einige Spieler, die wir jetzt für Basel auf dem Zettel haben, kannte ich aus dieser Zeit. Für unseren Chefscout Marko Filipovic und mich ist die Umstellung daher überhaupt nicht gross.
Wie schwierig ist es zurzeit, einen Spieler von einem Wechsel nach Basel zu überzeugen, wenn der Club nicht europäisch spielt?
Der FC Basel besitzt eine enorme Strahlkraft. Wenn wir mit den Spielern am Tisch sitzen, können wir sie fast immer überzeugen. Wir zeigen ihnen die Wege von ehemaligen Spielern auf – zum Beispiel Mohamed Salah, Granit Xhaka, Breel Embolo, Manuel Akanji, Andy Diouf und so weiter. Die Berater wissen, dass der FCB ihren Klienten beim nächsten Karriereschritt keine Steine in den Weg legt. Zudem punktet Basel mit seiner Infrastruktur und dem emotionalen Umfeld. Viele Toptalente spielen lieber in einem gefüllten Joggeli als vor halb leeren Rängen.
Inwiefern unterscheidet sich Ihre jetzige Tätigkeit als technischer Direktor von Ihren früheren Rollen im Scouting?
Der Kern bleibt ähnlich: Es geht darum, Spieler zu bewerten und ein stimmiges Kaderbild zu formen. Neu sind für mich die Medienarbeit und die direkte Nähe zur Mannschaft und zum Trainerstaff. Für mich war klar, dass ich täglich auf dem Platz stehen und die Atmosphäre spüren will, statt als Scout alleine um die Welt zu reisen. Zudem trage ich jetzt die Hauptverantwortung für Transfers und spüre einen anderen Druck. Dazu gehört, dass ich lernen musste, Aufgaben zu delegieren und nicht überall bis ins Detail mitzuwirken.
Einfach gesagt teilen Sie sich mit Valentin Stocker die Arbeit, die zuvor Daniel Stucki erledigt hat. Wie sieht das konkret aus?
Valentin und ich sitzen im selben Büro und tauschen uns permanent aus. Er übernimmt den Hauptteil an Administrativem und Organisatorischem rund um das Team und bringt seine Perspektive als Ex-Profi ein. Ich kümmere mich primär um den technischen Bereich: Scouting, Recruitment, Spielerakquise und die Federführung bei den Transferverhandlungen. Unterstützt werden wir unter anderem von unserem neuen Chefscout Marko Filipovic.
Wo liegen die Vorteile gegenüber einem einzelnen Sportdirektor?
In der vorherigen Konstellation war die Arbeitslast für eine einzelne Person sehr gross. Daniel Stucki musste den gesamten administrativen und technischen Bereich alleine abdecken, wodurch die Zeit für den täglichen Austausch mit dem Trainerstaff hin und wieder fehlte. Für einen Club von der Dimension des FC Basel ist es schlicht nicht mehr zeitgemäss, nur einen einzigen Sportchef zu haben. International ist es völlig normal, diese Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen.
https://www.bazonline.ch/fc-basel-herrm ... 5721246996
Re: Kaderplanung 2026/2027
Klingt ja ganz vernünftig, was der neue technische Leiter so sagt. Es scheint, dass er klare Vorstellungen hat und zusammen mit Valentin Stocker auf einem erfolgsversprechenden Weg ist.
NUR:
Was er da zum Thema Ajeti rauslässt, ist ja äusserst schwer verdauliche Kost. "... wir wissen ja um die grossen Abschlussqualitäten von Albi." Wer hat ihm denn diesen Floh ins Ohr gesetzt?
NUR:
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Re: Kaderplanung 2026/2027
Torschützenkönig 17/18 mit 17 TorenTorres hat geschrieben: 12.07.2026, 21:02 Klingt ja ganz vernünftig, was der neue technische Leiter so sagt. Es scheint, dass er klare Vorstellungen hat und zusammen mit Valentin Stocker auf einem erfolgsversprechenden Weg ist.
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Was er da zum Thema Ajeti rauslässt, ist ja äusserst schwer verdauliche Kost. "... wir wissen ja um die grossen Abschlussqualitäten von Albi." Wer hat ihm denn diesen Floh ins Ohr gesetzt?
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Re: Kaderplanung 2026/2027
BaslerBasilisk hat geschrieben: 13.07.2026, 11:17Torschützenkönig 17/18 mit 17 TorenTorres hat geschrieben: 12.07.2026, 21:02 Klingt ja ganz vernünftig, was der neue technische Leiter so sagt. Es scheint, dass er klare Vorstellungen hat und zusammen mit Valentin Stocker auf einem erfolgsversprechenden Weg ist.
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Was er da zum Thema Ajeti rauslässt, ist ja äusserst schwer verdauliche Kost. "... wir wissen ja um die grossen Abschlussqualitäten von Albi." Wer hat ihm denn diesen Floh ins Ohr gesetzt?
Damals aber auch in einer krassen Mannschaft...
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Re: Kaderplanung 2026/2027
wenn der Stürmer keine Tore schiessen muss, weil er sonst so viele wichtige Qualitäten hat, und all anderen die Tore schiessen sollen, dann kann man genau so gut ganz ohne Stürmer spielen, besser einen mehr dann im MittelfeldSchambbediss hat geschrieben: 13.07.2026, 11:21BaslerBasilisk hat geschrieben: 13.07.2026, 11:17Torschützenkönig 17/18 mit 17 TorenTorres hat geschrieben: 12.07.2026, 21:02 Klingt ja ganz vernünftig, was der neue technische Leiter so sagt. Es scheint, dass er klare Vorstellungen hat und zusammen mit Valentin Stocker auf einem erfolgsversprechenden Weg ist.
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Was er da zum Thema Ajeti rauslässt, ist ja äusserst schwer verdauliche Kost. "... wir wissen ja um die grossen Abschlussqualitäten von Albi." Wer hat ihm denn diesen Floh ins Ohr gesetzt?
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Re: Kaderplanung 2026/2027
Jetzt zählt die Vergangenheit plötzlich nicht mehr?Schambbediss hat geschrieben: 13.07.2026, 11:21BaslerBasilisk hat geschrieben: 13.07.2026, 11:17Torschützenkönig 17/18 mit 17 TorenTorres hat geschrieben: 12.07.2026, 21:02 Klingt ja ganz vernünftig, was der neue technische Leiter so sagt. Es scheint, dass er klare Vorstellungen hat und zusammen mit Valentin Stocker auf einem erfolgsversprechenden Weg ist.
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Was er da zum Thema Ajeti rauslässt, ist ja äusserst schwer verdauliche Kost. "... wir wissen ja um die grossen Abschlussqualitäten von Albi." Wer hat ihm denn diesen Floh ins Ohr gesetzt?
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Re: Kaderplanung 2026/2027
BaslerBasilisk hat geschrieben: 13.07.2026, 12:09Jetzt zählt die Vergangenheit plötzlich nicht mehr?Schambbediss hat geschrieben: 13.07.2026, 11:21
Damals aber auch in einer krassen Mannschaft...
Und seither...?
Für mich war Ajeti schon immer ein total überbewerteter Stürmer.
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Re: Kaderplanung 2026/2027
Gut, jedem seine eigene Meinung.Schambbediss hat geschrieben: 13.07.2026, 13:21Für mich war Ajeti schon immer ein total überbewerteter Stürmer.BaslerBasilisk hat geschrieben: 13.07.2026, 12:09Jetzt zählt die Vergangenheit plötzlich nicht mehr?Schambbediss hat geschrieben: 13.07.2026, 11:21 Damals aber auch in einer krassen Mannschaft...
Und seither...?
Vergleich ich jetzt den Leistungsnachweis von Ajeti (Torschützenkönig 17) und auch vorletzte Saison gut mitgespielt (10 Tore bei 10.8 xG (25/26 4Tore bei 10.9xG)), behauptet dann, "tja das zählt nicht" und nimmt dann Bro ran, bei welchem man wieder sagt "hat man ja schon gewusst, dass der nichts kann", dann habe ich Mühe.
Ajeti ist kein schlechter, noch ist er ein Alex Frei. Einfach ein Solider.
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Re: Kaderplanung 2026/2027
Was fehlt bei deiner Beurteilung ist die Entwicklung insgesamt von Ajeti. Diese Kurve geht stetig nach unten!
Und das inzwischen seit fast 10 Jahren als damals sein persönlicher sportlicher Höhepunkt war.
Ich kenne keine Branche ( Wirtschaft, Politik, Sport sonst) in welcher ein stetiger Abschwung über 9 Jahre nicht eine negative Konsequenz hat.
Dies wohlgemerkt bei einem Topsalär, dass in den oben genannten Branchen kaum einer erreicht.
Wir reden hier von Spitzen-Profisport und nicht einem Streichelzoo.
Und das inzwischen seit fast 10 Jahren als damals sein persönlicher sportlicher Höhepunkt war.
Ich kenne keine Branche ( Wirtschaft, Politik, Sport sonst) in welcher ein stetiger Abschwung über 9 Jahre nicht eine negative Konsequenz hat.
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Re: Kaderplanung 2026/2027
Lalo86 hat geschrieben: 13.07.2026, 20:22imoht_1893 hat geschrieben: 13.07.2026, 17:43 Der FCB hat Rüegg mitgeteilt, das nicht mehr auf ihn gebaut wird. Nichts persönliches aber das wurde längstens Zeit.
https://x.com/andreoeausm/status/207668 ... S_JVum2afA
Ich bin zufrieden mit den Transfers, welche bis jetzt getätigt wurden. Weiter so.
Ja, dito und v.a. noch zu einem verhältnismässig frühen Zeitpunkt. RV mit Tsunemoto und Senaya ist doch tiptop, starker Stammspieler und eigener Junior als Backup. Jetzt noch ein LV mit Stammspielerqualität und dann hat man mE durchaus mal eine vernünftige Startelf zusammen:
Omlin
Tsunemoto - Omeragic - Daniliuc - LV
Malachowski - Metinho
Otele - Shaq - Olaigbe / Sow
Hunziker
Dazu auf der Bank Salvi, Victory, Vouilloz, Akahomen (als LV-Backup?), Doucoure, Bacanin, Rexhaj und Koloto, Salah und Sigua mit Vorbehalt. Müsste noch ein polyvalenter Offensivspieler a la Rrudhani geholt werden, dann wäre das Ganze durchaus mal ein erster Start wert mit Qualität und Potenzial.
Ajeti, Rüegg, Leroy und Cissé sehe ich nicht in diesem Kader. Olaigbe bin ich mir auch nicht sicher, aber luegemer mol.
Re: Kaderplanung 2026/2027
ich möchte nicht Schwarzmalen, aber geht es auch anderen hier drin so? Extrem ungutes Gefühl betreffend Kader, kein einziger Transfer (Ausnahme Omlin) der Lust auf die neue Saison macht, und keines der Probleme von letzter Saison bis jetzt angepackt. Und in 2 Wochen geht es los! Ohne Worte für dieses Schlamassel. Ziel Klassenerhalt nächste Saison und 1-2 SBE Talente zu überhöhten Preisen verkaufen?
-
Mariastein
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Re: Kaderplanung 2026/2027
Pusher hat geschrieben: 13.07.2026, 21:39 ich möchte nicht Schwarzmalen, aber geht es auch anderen hier drin so? Extrem ungutes Gefühl betreffend Kader, kein einziger Transfer (Ausnahme Omlin) der Lust auf die neue Saison macht, und keines der Probleme von letzter Saison bis jetzt angepackt. Und in 2 Wochen geht es los! Ohne Worte für dieses Schlamassel. Ziel Klassenerhalt nächste Saison und 1-2 SBE Talente zu überhöhten Preisen verkaufen?
Es macht mich langsam auch nervös!
- Schambbediss
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Re: Kaderplanung 2026/2027
Das Transferfenster in der Schweiz ist offen bis zum 8. September (wenn ich mich nicht täusche).
Bis dahin spielen wir in der Liga 7 Spiele:
Servette (A)
Lausanne (H)
Thun (H)
Zürich (A)
Young Boys (A)
Sion (H)
Lugano (H)
Bis dahin spielen wir in der Liga 7 Spiele:
Servette (A)
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Zürich (A)
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Re: Kaderplanung 2026/2027
Was ist z.B. an Malachowski nicht gut?Pusher hat geschrieben: 13.07.2026, 21:39 ich möchte nicht Schwarzmalen, aber geht es auch anderen hier drin so? Extrem ungutes Gefühl betreffend Kader, kein einziger Transfer (Ausnahme Omlin) der Lust auf die neue Saison macht, zuund keines der Probleme von letzter Saison bis jetzt angepackt. Und in 2 Wochen geht es los! Ohne Worte für dieses Schlamassel. Ziel Klassenerhalt nächste Saison und 1-2 SBE Talente zu überhöhten Preisen verkaufen?