Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Und der GenX-Depp im Bundesrat bringt seine Partei auf Linie für Neubau-Phantasien! Kann man sich nicht ausdenken…:
https://ibb.co/JFtb57gR
Wegen der Hitze muss das AKW Beznau seinen Betrieb massiv herunterfahren
https://www.bazonline.ch/akw-beznau-hit ... 8356632976 (BaZ-Abo!)
Jeder, der zukünftig noch diesen Faschismus-Vortrupp SVP wählt, der will einfach die Welt brennen sehen.
https://ibb.co/JFtb57gR
Wegen der Hitze muss das AKW Beznau seinen Betrieb massiv herunterfahren
https://www.bazonline.ch/akw-beznau-hit ... 8356632976 (BaZ-Abo!)
Jeder, der zukünftig noch diesen Faschismus-Vortrupp SVP wählt, der will einfach die Welt brennen sehen.
„Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."
Tief im Herzen wartet jeder auf das Ende der Welt. (Haruki Murakami)
Tief im Herzen wartet jeder auf das Ende der Welt. (Haruki Murakami)
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
@Faniella Diwani
Die Lüge: In Zukunft werden wir alle weniger Arbeiten!
Die Realität: https://www.srf.ch/news/international/a ... nreform-an (Abo-frei!)
Was das konkret bedeutet, was das einen Rattenschwanz an extrem problematischen Folgen nach sich zieht…

Tja.
Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave. (Friedrich Nietzsche)
Die Lüge: In Zukunft werden wir alle weniger Arbeiten!
Die Realität: https://www.srf.ch/news/international/a ... nreform-an (Abo-frei!)
Was das konkret bedeutet, was das einen Rattenschwanz an extrem problematischen Folgen nach sich zieht…
Tja.
Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave. (Friedrich Nietzsche)
„Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."
Tief im Herzen wartet jeder auf das Ende der Welt. (Haruki Murakami)
Tief im Herzen wartet jeder auf das Ende der Welt. (Haruki Murakami)
- Faniella Diwani
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 4666
- Registriert: 28.03.2014, 10:25
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Es geht nicht drum dass man es nicht bezahlen könnte. Es geht drum das jeder Euro (bzw. Franken) der als Lohn/Rente/Sozialhilfe/Wasauchimmer ausbezahlt wird, die Rendite schmälert. Das ist bremst die Umverteilung in ihre Kassen und wird bekämpft.Somnium hat geschrieben: 23.06.2026, 14:43 Die Realität: https://www.srf.ch/news/international/a ... nreform-an (Abo-frei!)
-
Basler Beobachter
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 1670
- Registriert: 24.09.2024, 10:32
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Deutschland gibt nun viel mehr Geld aus für Militär und Ukraine.Somnium hat geschrieben: 23.06.2026, 14:43 Die Realität: https://www.srf.ch/news/international/a ... nreform-an (Abo-frei!)
Deshalb fehlt es sonst und man möchte überall kürzen.
PS: Nun kommt die Frage auf, warum nicht einfach massiv Euros drucken um alles zu bezahlen? Es wäre theoretisch so einfach.
-
OnlineBasilou
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 2498
- Registriert: 08.12.2004, 16:35
- Wohnort: in dr Region
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Basler Beobachter hat geschrieben: 23.06.2026, 15:17 PS: Nun kommt die Frage auf, warum nicht einfach massiv Euros drucken um alles zu bezahlen? Es wäre theoretisch so einfach.

- Pro Sportchef bim FCB
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 8417
- Registriert: 28.01.2006, 20:37
- Wohnort: Im Exil (Bern)
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Frage an die "ich bin doch nur technologieoffen" AKW Fraktion:
Wie geht das eigentlich mit der Kühlung im Sommer?
Bauen wir dann einfach ein zweites neues AKW daneben, welches das zu warme Flusswasser herunterkühlt um es für die Kühlung des ersten AKWs zu verwenden?
Für den Fall dass gar kein Wasser mehr kommt könnte man natürlich noch ein drittes neues AKW daneben bauen, welches Wasser vom Mittelmeer oder der Nordsee in die Schweiz pumpt, damit das zweite neue AKW dieses Wasser herunterkühlen kann damit das erste neue AKW betrieben werden kann.
Lobbybert Röst hat das bestimmt bis zum letzten Detail durchdacht, richtig?
Wie geht das eigentlich mit der Kühlung im Sommer?
Bauen wir dann einfach ein zweites neues AKW daneben, welches das zu warme Flusswasser herunterkühlt um es für die Kühlung des ersten AKWs zu verwenden?
Für den Fall dass gar kein Wasser mehr kommt könnte man natürlich noch ein drittes neues AKW daneben bauen, welches Wasser vom Mittelmeer oder der Nordsee in die Schweiz pumpt, damit das zweite neue AKW dieses Wasser herunterkühlen kann damit das erste neue AKW betrieben werden kann.
Lobbybert Röst hat das bestimmt bis zum letzten Detail durchdacht, richtig?
- SubComandante
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 18705
- Registriert: 07.12.2004, 08:55
- Wohnort: Fig da Foz
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Nö, er führt nur die Nebelkerzen-Order der fossilen Industrie aus.Pro Sportchef bim FCB hat geschrieben: 23.06.2026, 18:28 Frage an die "ich bin doch nur technologieoffen" AKW Fraktion:
Wie geht das eigentlich mit der Kühlung im Sommer?
Bauen wir dann einfach ein zweites neues AKW daneben, welches das zu warme Flusswasser herunterkühlt um es für die Kühlung des ersten AKWs zu verwenden?
Für den Fall dass gar kein Wasser mehr kommt könnte man natürlich noch ein drittes neues AKW daneben bauen, welches Wasser vom Mittelmeer oder der Nordsee in die Schweiz pumpt, damit das zweite neue AKW dieses Wasser herunterkühlen kann damit das erste neue AKW betrieben werden kann.
Lobbybert Röst hat das bestimmt bis zum letzten Detail durchdacht, richtig?
Niemand würde auch nur im Traum daran denken wollen, Geld für ein neues AKW bereit zu stellen. Es ist wie's ist. Alles, was irgendwie nur im Ansatz den Todeskampf der fossilen zwecks Gewinnmaximierung verlängern könnte, ist recht. Und ja, vielleicht kriegen es die Chinesen tatsächlich hin, ein AKW zu bauen, das mit Endlagermüll betrieben werden könnte. Aber das ist Zukunftsmusik. Genauso wie des Energie-offenen liebstes Kind Fusionskraftwerk Zukunftsmusik ist. Alleine das Deuterium aus dem Wasser zu bekommen. Das grösste Fusionskraftwerk der Menschheitsgeschichte (abseits der Sonne), Tsar, ist da leider nicht handelbar.
Währenddessen im Kontinent südlich von uns Dächer zugepflastert werden mit Solarpanels (made in China). Wobei im Vergleich zu Reiche ist auch Rösti nur Kartoffelsalat (ich weiss, Almi+Salvi Niveau).
- Käppelijoch
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 12225
- Registriert: 08.10.2007, 20:38
- Wohnort: Dorpat
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Wenn es soweit ist, kann man wieder über das Bauverbot sprechen, bis dahin gibt es keinen Grund dazu.SubComandante hat geschrieben: 23.06.2026, 20:28 Und ja, vielleicht kriegen es die Chinesen tatsächlich hin, ein AKW zu bauen, das mit Endlagermüll betrieben werden könnte. Aber das ist Zukunftsmusik.
Währenddessen im Kontinent südlich von uns Dächer zugepflastert werden mit Solarpanels (made in China). Wobei im Vergleich zu Reiche ist auch Rösti nur Kartoffelsalat (ich weiss, Almi+Salvi Niveau).
Follow the money...und dies sagt klar: Erneuerbar. Banken vergeben immer weniger gern Hypokredite an Häusern mit fossilen Heizungen bzw. sie werden den Wert dieser Immobilien nach unten korrigieren, so sehr, dass auf einmal der laufende Kredit nicht mehr gedeckt werden kann. Die Frage ist dabei nicht, ob das passieren wird, sondern wann.
Keine Bank, kein Energiekonzern ist im Moment dazu bereit, ein AKW zu finanzieren.
Ich zitiere immer wieder diesen Satz von Christian Lindner gerne, weil er aus liberaler Sicht so sehr wahr ist: Erneuerbare Energien sind Freiheitsenergien. Und das muss man sich ganz gross aufschreiben, gerade in der jetzigen Situation mit Russland, welches als Billigtankstelle wegfällt und dem Irankrieg.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Quer vom BR stellt das mal in einem Swipe-Reel dar, wie asozial reich der Ketamin-Junkie ist…:
https://www.instagram.com/p/DZrSKLGiCLE/
https://www.instagram.com/p/DZrSKLGiCLE/
„Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."
Tief im Herzen wartet jeder auf das Ende der Welt. (Haruki Murakami)
Tief im Herzen wartet jeder auf das Ende der Welt. (Haruki Murakami)
-
Basler Beobachter
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 1670
- Registriert: 24.09.2024, 10:32
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
AKWs sollen nicht vom Staat verboten, nicht mit unnötigen Zwangsverteuerungen verhindert und auf keinen Fall subventioniert werden. Dann erübrigt sich der Bau von neuen AKWs, weil es den Strom teuer macht. Kein Energiekonzern gibt freiwillig mehr Geld aus als notwendig, um Strom herzustellen und zu verkaufen. Sollte jedoch AKW-Strom (ohne Subvention) billiger sein als Solarstrom (was mich jedoch überraschen würde), würde dies der gesamten Wirtschaft gut tun.Käppelijoch hat geschrieben: 23.06.2026, 22:09 Keine Bank, kein Energiekonzern ist im Moment dazu bereit, ein AKW zu finanzieren.
Nur schon entlang von Autobahnen und über grösseren Parkplätzen bestehen noch massenhaft Möglichkeiten zur Installation von Solarzellen. Lieber so als unsere schönen Berge zu verschandeln. Man muss einfach das Problem der Stromspeicherung lösen. Ausserdem muss das Problem der Flaute gelöst werden. Ohne Sonne steht die Produktion still, mit Sonne wie im Moment wird viel mehr Strom als benötigt hergestellt. In D werden pro Jahr 10 Milliarden Euros bezahlt für Sonnenstrom, welcher nicht gebraucht wird. Ein Teil der Überproduktion geht in die Schweiz für die Füllung von Stauseen. Mit Stauseen könnte die Solarstrom-Überproduktion sinnvoll gespeichert werden. Das Problem dabei ist, dass dann einfach zu viele Landschaften verschandelt oder unter Wasser gesetzt werden.
- Faniella Diwani
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 4666
- Registriert: 28.03.2014, 10:25
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Basler Beobachter hat geschrieben: 24.06.2026, 04:37AKWs sollen nicht vom Staat verboten, nicht mit unnötigen Zwangsverteuerungen verhindert und auf keinen Fall subventioniert werden. Dann erübrigt sich der Bau von neuen AKWs, weil es den Strom teuer macht. Kein Energiekonzern gibt freiwillig mehr Geld aus als notwendig, um Strom herzustellen und zu verkaufen. Sollte jedoch AKW-Strom (ohne Subvention) billiger sein als Solarstrom (was mich jedoch überraschen würde), würde dies der gesamten Wirtschaft gut tun.Käppelijoch hat geschrieben: 23.06.2026, 22:09 Keine Bank, kein Energiekonzern ist im Moment dazu bereit, ein AKW zu finanzieren.
Nur schon entlang von Autobahnen und über grösseren Parkplätzen bestehen noch massenhaft Möglichkeiten zur Installation von Solarzellen. Lieber so als unsere schönen Berge zu verschandeln. Man muss einfach das Problem der Stromspeicherung lösen. Ausserdem muss das Problem der Flaute gelöst werden. Ohne Sonne steht die Produktion still, mit Sonne wie im Moment wird viel mehr Strom als benötigt hergestellt. In D werden pro Jahr 10 Milliarden Euros bezahlt für Sonnenstrom, welcher nicht gebraucht wird. Ein Teil der Überproduktion geht in die Schweiz für die Füllung von Stauseen. Mit Stauseen könnte die Solarstrom-Überproduktion sinnvoll gespeichert werden. Das Problem dabei ist, dass dann einfach zu viele Landschaften verschandelt oder unter Wasser gesetzt werden.
Erklär mal was du mit "Zwangsverteuerung" sagen willst.
Wenn ich ein Elektrogerät kaufe, ist die Entsorgung mitbezahlt. Meine Erwartung ist, dass das bei einem AKW ähnlich funktioniert.
Speicherung/Überproduktion/Flaute ist KEIN Problem, dafür haben wir Speicherseen und ganz viel Kapazität für neue Batteriespeicher. Und dann kann man noch Wasserstoff machen...
Ganz nebenbei ist das bereits das Geschäftsmodell der EWs mit Speicherseen: Billig einlagern und teuer verkaufen.
-
Basler Beobachter
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 1670
- Registriert: 24.09.2024, 10:32
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Es gibt zwei Behauptungen: Von Leuten, die wie Roger Köppel denken, hört und liest man, die Solarenergie sei zu teuer. AKW-Strom sei billiger. Solar-Panels hielten nicht lange und seien problematisch zum entsorgen. Aus linken Kreisen hört und liest man das Gegenteil.Faniella Diwani hat geschrieben: 24.06.2026, 08:41 Erklär mal was du mit "Zwangsverteuerung" sagen willst.
Wenn ich ein Elektrogerät kaufe, ist die Entsorgung mitbezahlt. Meine Erwartung ist, dass das bei einem AKW ähnlich funktioniert.
Speicherung/Überproduktion/Flaute ist KEIN Problem, dafür haben wir Speicherseen und ganz viel Kapazität für neue Batteriespeicher. Und dann kann man noch Wasserstoff machen...
Ganz nebenbei ist das bereits das Geschäftsmodell der EWs mit Speicherseen: Billig einlagern und teuer verkaufen.
Fakt ist aber, dass AKWs einen sehr schweren Stand haben und z.B. in der Schweiz seit Jahrzehnten nicht mehr gebaut werden. Fakt ist auch, dass an Autobahnrändern und auf Auto-Parkplätzen nur ganz ganz selten Solarzellen installiert sind. Ich bin weder Elektriker, noch Atomingenieur noch Solarzellenhersteller. Daher kein Fachmann. Ich stelle nur fest, dass der Stromverbrauch massiv ansteigt, vor allem wegen Elektromobilität und Künstlicher Intelligenz und jährlich 60 bis 80 Tausend neuen Verbrauchern in der Schweiz. Und in den nächsten Jahren noch markant in die Höhe schnellen wird.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
AKW-Strom ist nur günstig, wenn der Staat subventioniert und die Gewinne dann privatisiert werden.
Hat sogar Blocher kapiert, als er Kaiseraugst absagte!
Köppel ist ein Idiot, auf den nur Idioten hören.
Hat sogar Blocher kapiert, als er Kaiseraugst absagte!
Köppel ist ein Idiot, auf den nur Idioten hören.
„Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."
Tief im Herzen wartet jeder auf das Ende der Welt. (Haruki Murakami)
Tief im Herzen wartet jeder auf das Ende der Welt. (Haruki Murakami)
-
OnlineBasilou
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 2498
- Registriert: 08.12.2004, 16:35
- Wohnort: in dr Region
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Lasst doch einfach den Markt entscheiden und nicht irgendwelche Ideologen und Propagandisten. Köppel...Basler Beobachter hat geschrieben: 24.06.2026, 11:13 Es gibt zwei Behauptungen: Von Leuten, die wie Roger Köppel denken, hört und liest man, die Solarenergie sei zu teuer. AKW-Strom sei billiger. Solar-Panels hielten nicht lange und seien problematisch zum entsorgen. Aus linken Kreisen hört und liest man das Gegenteil.
Ich habe kein Problem damit, wenn die Politik den Bau von AKWs wieder erlaubt. Aber ich würde sehr viel Geld wetten, dass in der Schweiz nie wieder eines gebaut wird. Aus Kostengründen.
Diesbezüglich bin ich optimistisch. Man schaue sich den technischen Fortschritt an, den wir bei Batterien/Akkus in den letzten 50 Jahren erreicht haben. Ziemlich krass! Also sollte man nicht denken, "Stand heute" ist das Ende der Fahnenstange. Da geht noch (viel) mehr.Basler Beobachter hat geschrieben: 24.06.2026, 04:37 Nur schon entlang von Autobahnen und über grösseren Parkplätzen bestehen noch massenhaft Möglichkeiten zur Installation von Solarzellen. Lieber so als unsere schönen Berge zu verschandeln. Man muss einfach das Problem der Stromspeicherung lösen.
"Ohne AKWs" und "ohne fossile Energieträger" bedeutet nicht "nur Sonne und Wind". Wir sollten nicht vergessen dass wir in der Schweiz in der glücklichen Lage sind, über 50%(!) der Energie aus Wasserkraft zu gewinnen. Die ist unabhängig davon, ob gerade die Sonne scheint.Ausserdem muss das Problem der Flaute gelöst werden. Ohne Sonne steht die Produktion still, mit Sonne wie im Moment wird viel mehr Strom als benötigt hergestellt.
Und sonst: Was Faniella Diwani sagt. Pumpspeicherkraftwerke. Batteriespeicher. Wasserstoff. Für spezielle Anwendungen ggf. auch E-Fuels.
AKWs sehen hässslich aus, das Problem der Endlagerung radioaktiver Abfälle ist ungelöst (oder unlösbar), und sie können in die Luft gehen. Stauseen sehen hässlich aus und setzen Landschaften/Täler unter Wasser. Solarzellen in der Landschaft sehen hässlich aus und haben eine begrenzte Lebensdauer. Windräder sehen hässlich aus und schreddern Vögel. Ja, mit irgend einem Nachteil muss man leben. Es gibt leider keine Lösung ohne Nachteile. Wobei, doch, es gäbe sie, aber sie ist vom Volk nicht gewollt und von den Stromkonzernen natürlich auch nicht: Strom sparen.Mit Stauseen könnte die Solarstrom-Überproduktion sinnvoll gespeichert werden. Das Problem dabei ist, dass dann einfach zu viele Landschaften verschandelt oder unter Wasser gesetzt werden.
- Faniella Diwani
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 4666
- Registriert: 28.03.2014, 10:25
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Basler Beobachter hat geschrieben: 24.06.2026, 11:13Es gibt zwei Behauptungen: Von Leuten, die wie Roger Köppel denken, hört und liest man, die Solarenergie sei zu teuer. AKW-Strom sei billiger. Solar-Panels hielten nicht lange und seien problematisch zum entsorgen. Aus linken Kreisen hört und liest man das Gegenteil.Faniella Diwani hat geschrieben: 24.06.2026, 08:41 Erklär mal was du mit "Zwangsverteuerung" sagen willst.
Wenn ich ein Elektrogerät kaufe, ist die Entsorgung mitbezahlt. Meine Erwartung ist, dass das bei einem AKW ähnlich funktioniert.
Speicherung/Überproduktion/Flaute ist KEIN Problem, dafür haben wir Speicherseen und ganz viel Kapazität für neue Batteriespeicher. Und dann kann man noch Wasserstoff machen...
Ganz nebenbei ist das bereits das Geschäftsmodell der EWs mit Speicherseen: Billig einlagern und teuer verkaufen.
Fakt ist aber, dass AKWs einen sehr schweren Stand haben und z.B. in der Schweiz seit Jahrzehnten nicht mehr gebaut werden. Fakt ist auch, dass an Autobahnrändern und auf Auto-Parkplätzen nur ganz ganz selten Solarzellen installiert sind. Ich bin weder Elektriker, noch Atomingenieur noch Solarzellenhersteller. Daher kein Fachmann. Ich stelle nur fest, dass der Stromverbrauch massiv ansteigt, vor allem wegen Elektromobilität und Künstlicher Intelligenz und jährlich 60 bis 80 Tausend neuen Verbrauchern in der Schweiz. Und in den nächsten Jahren noch markant in die Höhe schnellen wird.
Ich bin auch kein Fachmann.
Die Aussage "Solarstrom ist zu teuer" passt nicht zum Gejammer weil man aktuell "bei Solarstomspitzen Geld kriegt wenn men Strom verbraucht".
Die Aussage "Solarzellen sind teuer in der Entsorgung" passt nicht zu den Kosten eines AKW-Rückbaus und vor allem nicht zu den Endlagerproblemen beim Nukularmüll.
Ich sehe wie überall PV installiert wird. Dort ist Ausbau. Dieser Ausbau geht sehr schnell voran. Dasselbe wäre bei Windrädern und Batteriespeicher möglich. Da sprechen wir nicht von 20-30 Jahren wir bei Monolith-Technologiene wie Nukularenergie oder bei neuen Speicherkraftwerken.
Nun gucke ich auf die Dringlichkei des Ausbaus, rechne 1+1 zusammen und frage mich was für ein verblendeter Idiot man sein muss wenn man weiter auf Monolithtechnoligien als Lösung setzen wil.
- SubComandante
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 18705
- Registriert: 07.12.2004, 08:55
- Wohnort: Fig da Foz
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Solar-Panels sind schnell amortisiert. Und sie sind in armen Länder ziemlich beliebt. Könnte was mit dem Preis zu tun haben. Vielleicht sind die Chinesen in Afrika da auch etwas gnädiger bezüglich Preis.Basler Beobachter hat geschrieben: 24.06.2026, 11:13 Es gibt zwei Behauptungen: Von Leuten, die wie Roger Köppel denken, hört und liest man, die Solarenergie sei zu teuer. AKW-Strom sei billiger. Solar-Panels hielten nicht lange und seien problematisch zum entsorgen. Aus linken Kreisen hört und liest man das Gegenteil.
Fakt ist aber, dass AKWs einen sehr schweren Stand haben und z.B. in der Schweiz seit Jahrzehnten nicht mehr gebaut werden. Fakt ist auch, dass an Autobahnrändern und auf Auto-Parkplätzen nur ganz ganz selten Solarzellen installiert sind. Ich bin weder Elektriker, noch Atomingenieur noch Solarzellenhersteller. Daher kein Fachmann. Ich stelle nur fest, dass der Stromverbrauch massiv ansteigt, vor allem wegen Elektromobilität und Künstlicher Intelligenz und jährlich 60 bis 80 Tausend neuen Verbrauchern in der Schweiz. Und in den nächsten Jahren noch markant in die Höhe schnellen wird.
Solar-Panels sind auch nicht die Lösung für alles. Die Schweiz und Österreich haben die gute, alte Gravitation für sich. Wasserkraftwerke. Speicherung von Energie durch Stauseen und Speicher. In Norddeutschland hat man die ganzen Windräder. Man sollte die Möglichkeiten so nutzen, dass sie für das Land passen. Für die Schweiz wären hochalpine Solaranlagen ideal. Nur so als Beispiel. Je näher es Richtung Äquator geht, umso besser sind Solaranlagen.
AI ist in vieler Hinsicht momentan einfach völlig Scheisse. In den USA werden massiv neue Rechenzentren gebaut. Und das ist dann nicht wie bei uns, wo man sich um Lärmemissionen kümmert. Besonders die nicht hörbaren Emissionen unter 20Hz sind für die Psyche alles andere als Ideal. Und besonders in diesem Bereich sind sie hoch. Die Hardware für diesen ganzen Wahnsinn ist rar geworden. So eine Harddisk in den USA kostet dann halt mal das 10fache. Von RAM wollen wir erst gar nicht reden. Der Stromverbrauch ist massiv, da es nicht normale Server sind, die oft auch mal vor sich hin-idlen. Die laufen alle auf 100%. Und Rechenzentren in Texas. Warum nicht grad direkt in der Wüste von Nevada? Das muss man dann doppelt runterkühlen. Und da sich das ganze nicht rentiert, sind Token für KI-Operationen plötzlich teuer geworden.
- Faniella Diwani
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 4666
- Registriert: 28.03.2014, 10:25
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Und noch was: AKWs sind keine Lösung für Lastspitzen bzw. "Dunkelflauten". AKWs liefern "Bandenergie", das sind nukulare Tauchsieder, die fährt man nicht einfach mal schnell hoch und runter.
Für Lastspitzen/"Dunkelflauten" braucht man Energie die man SOFORT abrufen und zuschalten kann. Da sind wir wieder bei Speicherkraftwerken, Batteriespeicher und Wasserstoff.
Für Lastspitzen/"Dunkelflauten" braucht man Energie die man SOFORT abrufen und zuschalten kann. Da sind wir wieder bei Speicherkraftwerken, Batteriespeicher und Wasserstoff.
- SubComandante
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 18705
- Registriert: 07.12.2004, 08:55
- Wohnort: Fig da Foz
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Ja, AKWs sind immer Hochrisiko-Kraftwerke. Ohne dauerhafte Kontrolle werden die reihenweise eine Kernschmelze erleben.Faniella Diwani hat geschrieben: 24.06.2026, 11:47 Und noch was: AKWs sind keine Lösung für Lastspitzen bzw. "Dunkelflauten". AKWs liefern "Bandenergie", das sind nukulare Tauchsieder, die fährt man nicht einfach mal schnell hoch und runter.
Für Lastspitzen/"Dunkelflauten" braucht man Energie die man SOFORT abrufen und zuschalten kann. Da sind wir wieder bei Speicherkraftwerken, Batteriespeicher und Wasserstoff.
- SubComandante
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 18705
- Registriert: 07.12.2004, 08:55
- Wohnort: Fig da Foz
- Pro Sportchef bim FCB
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 8417
- Registriert: 28.01.2006, 20:37
- Wohnort: Im Exil (Bern)
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Warum zur Hölle sollen wir denn überhaupt Energiepolitik und Energieplanung aufgrund von Behauptungen machen? Behauptungen der (Rechts-)Populisten und Lobbyisten?!Basler Beobachter hat geschrieben: 24.06.2026, 11:13 Es gibt zwei Behauptungen: Von Leuten, die wie Roger Köppel denken, hört und liest man, die Solarenergie sei zu teuer. AKW-Strom sei billiger. Solar-Panels hielten nicht lange und seien problematisch zum entsorgen. Aus linken Kreisen hört und liest man das Gegenteil.
Warum nicht an den Fakten orientieren? Die sind eindeutig, schwarz auf weiss!
Da sind wir ja gerade dabei: Das ist nämlich faktisch ganz einfach Blödsinn und ich weiss nicht, warum du das hier behaupten möchtest. Der Strombedarf stagniert mehr oder weniger seit 20 Jahren.Ich stelle nur fest, dass der Stromverbrauch massiv ansteigt, vor allem wegen Elektromobilität und Künstlicher Intelligenz und jährlich 60 bis 80 Tausend neuen Verbrauchern in der Schweiz.
2023 war der Stromverbrauch so tief wie zuletzt 2004. 2025 ging es wieder 0,8% hoch.
Der Bund schätzt übrigens dass rund 1/3 (!!!) des Schweizer Stromverbrauchs quasi verschwendet wird. Man schätzt dass bis 2030 rund 25-40% des Verbrauchs eingespart werden könnte, ohne neue Gesetze und Komforteinbussen. z.B. durch den Ersatz von alten, ineffizienten Elektrogeräten. Aber auch in der Industrie, Dienstleistungsbuden, etc.Und in den nächsten Jahren noch markant in die Höhe schnellen wird.
Lustigerweise ist die Prognose vom Bund, dass bis 2050 der Stromverbrauch 25-40% zunehmen wird. Also in etwa genau soviel, wie heute einfach verschwendet wird.
Natürlich ist das nicht ganz ein Nullsummenspiel. Aber somit alles im absolut lösbaren Bereich mit erneuerbarer Energie.
- Pro Sportchef bim FCB
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 8417
- Registriert: 28.01.2006, 20:37
- Wohnort: Im Exil (Bern)
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Basilou hat geschrieben: 24.06.2026, 11:40 Ich habe kein Problem damit, wenn die Politik den Bau von AKWs wieder erlaubt. Aber ich würde sehr viel Geld wetten, dass in der Schweiz nie wieder eines gebaut wird. Aus Kostengründen.
Ich ja grundsätzlich auch. Aber es lenkt vom Thema und notwendigen Massnahmen ab.
Jede Minute die der Bund oder das Parlament über AKWs debattiert ist verschwendete Zeit. Zeit welche man in die Planung von erneuerbarer Energie stecken müsste.
Jeder Rappen der in Analysen für AKWs gesteckt wird, ist verschwendetes Geld, welches nicht in die erneuerbaren Energie fliesst.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Was kostet bei euch in Basel durchschnittlich ein Herrgöttli? Durfte neulich 4.50 hinblättern. Und das in einem stinknormalen Resti am Strassenrand.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
„Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."
Tief im Herzen wartet jeder auf das Ende der Welt. (Haruki Murakami)
Tief im Herzen wartet jeder auf das Ende der Welt. (Haruki Murakami)
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Kogokg313 hat geschrieben: 24.06.2026, 15:01 Was kostet bei euch in Basel durchschnittlich ein Herrgöttli? Durfte neulich 4.50 hinblättern. Und das in einem stinknormalen Resti am Strassenrand.
Keine Ahnung, unter 5dl geht bei mir nichts.
-
Basler Beobachter
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 1670
- Registriert: 24.09.2024, 10:32
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Zu diesem Thema bin ich soeben auf einen Artikel in 20-Minuten gestossen:Faniella Diwani hat geschrieben: 24.06.2026, 08:41 Speicherung/Überproduktion/Flaute ist KEIN Problem, dafür haben wir Speicherseen und ganz viel Kapazität für neue Batteriespeicher. Und dann kann man noch Wasserstoff machen...
Ganz nebenbei ist das bereits das Geschäftsmodell der EWs mit Speicherseen: Billig einlagern und teuer verkaufen.
(33) Stromlücke Schweiz: Warum die Hitzewelle die Strompreise explodieren lässt - 20 Minuten
Zumindest in den Ländern NL, B und D ist man also noch weit davon entfernt, den Solarstrom speichern zu können. Ob man technisch oder politisch noch nicht dafür bereit ist, steht auf einem anderen Blatt.
- Faniella Diwani
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 4666
- Registriert: 28.03.2014, 10:25
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Basler Beobachter hat geschrieben: 28.06.2026, 07:07Zu diesem Thema bin ich soeben auf einen Artikel in 20-Minuten gestossen:Faniella Diwani hat geschrieben: 24.06.2026, 08:41 Speicherung/Überproduktion/Flaute ist KEIN Problem, dafür haben wir Speicherseen und ganz viel Kapazität für neue Batteriespeicher. Und dann kann man noch Wasserstoff machen...
Ganz nebenbei ist das bereits das Geschäftsmodell der EWs mit Speicherseen: Billig einlagern und teuer verkaufen.
(33) Stromlücke Schweiz: Warum die Hitzewelle die Strompreise explodieren lässt - 20 Minuten
Zumindest in den Ländern NL, B und D ist man also noch weit davon entfernt, den Solarstrom speichern zu können. Ob man technisch oder politisch noch nicht dafür bereit ist, steht auf einem anderen Blatt.
Bei einer Hitzewelle ist Nukularenergie oder eine ähnliche Tauchsiedertechnologie trotzdem ungeeignet.
https://swiss.social/@aareguru/116826791713323850
Beznau ist vom Netz.... und nun?
Als nächestes dann Subventionen, wenn man wegen Umweltauflagen herunterfahren muss?D Axpo wot bim Bund e Lockerig erreiche zum d d AKW o chönne betribe we d Aaretemp. über 25 °C wird.
Und zum Schluss noch dies:

Zuletzt geändert von Faniella Diwani am 28.06.2026, 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
- SubComandante
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 18705
- Registriert: 07.12.2004, 08:55
- Wohnort: Fig da Foz
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Das wird sich bald ändern, weil ein Markt wie der von Stromspeicherung lukrativ ist und somit Innovationen fördert.Basler Beobachter hat geschrieben: 28.06.2026, 07:07 Zu diesem Thema bin ich soeben auf einen Artikel in 20-Minuten gestossen:
(33) Stromlücke Schweiz: Warum die Hitzewelle die Strompreise explodieren lässt - 20 Minuten
Zumindest in den Ländern NL, B und D ist man also noch weit davon entfernt, den Solarstrom speichern zu können. Ob man technisch oder politisch noch nicht dafür bereit ist, steht auf einem anderen Blatt.
https://www.cleanthinking.de/catl-tener ... -speicher/
Statt einem neuen Mega-Datacenter wie in den USA einfach ein paar solche Teile hinstellen. Sollten nächstes Jahr verfügbar sein für den Europäischen Markt.
-
Basler Beobachter
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 1670
- Registriert: 24.09.2024, 10:32
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Das ändert leider nichts daran, dass es noch einiges an Zeit braucht, bis der überschüssige Solarstrom flächendeckend gespeichert werden kann. Ich hoffe auch, dass die Schweiz bald keine AKWs mehr braucht, aber bitte erst abstellen, wenn die Solarenergie so weit ist, alles zu ersetzen. Bitte nicht den gleichen Fehler machen wie unsere nördlichen Nachbarn.Faniella Diwani hat geschrieben: 28.06.2026, 12:43Bei einer Hitzewelle ist Nukularenergie oder eine ähnliche Tauchsiedertechnologie trotzdem ungeeignet.Basler Beobachter hat geschrieben: 28.06.2026, 07:07 Zu diesem Thema bin ich soeben auf einen Artikel in 20-Minuten gestossen:
(33) Stromlücke Schweiz: Warum die Hitzewelle die Strompreise explodieren lässt - 20 Minuten
Zumindest in den Ländern NL, B und D ist man also noch weit davon entfernt, den Solarstrom speichern zu können. Ob man technisch oder politisch noch nicht dafür bereit ist, steht auf einem anderen Blatt.
Das hoffe ich. Wir in der Schweiz können mit der überschüssigen Solarenergie die Stauseen füllen, NL, D und B offenbar nicht.SubComandante hat geschrieben: 28.06.2026, 12:47Das wird sich bald ändern, weil ein Markt wie der von Stromspeicherung lukrativ ist und somit Innovationen fördert.Basler Beobachter hat geschrieben: 28.06.2026, 07:07 Zu diesem Thema bin ich soeben auf einen Artikel in 20-Minuten gestossen:
(33) Stromlücke Schweiz: Warum die Hitzewelle die Strompreise explodieren lässt - 20 Minuten
Zumindest in den Ländern NL, B und D ist man also noch weit davon entfernt, den Solarstrom speichern zu können. Ob man technisch oder politisch noch nicht dafür bereit ist, steht auf einem anderen Blatt.
- SubComandante
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 18705
- Registriert: 07.12.2004, 08:55
- Wohnort: Fig da Foz
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Man muss auch nicht alles auf Solar setzen. Jedes Land hat jeweils ganz andere Voraussetzungen. Und dazu kommt, dass bei einer Wetterlage wie der von dieser Woche Windkraft nicht viel bieten kann. Die Schweiz und Österreich haben die Gravitation resp. Flüsse die liefern und einige Stauseen. Die sind nebenbei auch wichtig, sollte es mal zu einem Blackout kommen. Stauseen können als erste Stromquellen wieder ins Netz gelassen werden, weil man sowas wie einen Startknopf braucht.Basler Beobachter hat geschrieben: 28.06.2026, 13:18 Das ändert leider nichts daran, dass es noch einiges an Zeit braucht, bis der überschüssige Solarstrom flächendeckend gespeichert werden kann. Ich hoffe auch, dass die Schweiz bald keine AKWs mehr braucht, aber bitte erst abstellen, wenn die Solarenergie so weit ist, alles zu ersetzen. Bitte nicht den gleichen Fehler machen wie unsere nördlichen Nachbarn.
Das hoffe ich. Wir in der Schweiz können mit der überschüssigen Solarenergie die Stauseen füllen, NL, D und B offenbar nicht.
Bezüglich der Schweiz kann man die Nukularkraftwerke irgendwann auch abschalten. Man sollte einfach noch mehr in natürlich vorhandene Energiequellen investieren. Für den Winter wären alpine Solarkraftwerke ideal. Die können auch dann liefern. Dort gibt es keine Wolken, die Photonen im Wege stehen.
Ja, es ist vorteilhaft, wenn Natrium-Speicherkraftwerke bald in Europa ausgeliefert werden können. Lithium ist schwieriger zu bekommen, reaktiv und gefährlich - Natrium bekommt man aus dem Kochsalz (wer sich an den Chemieunterricht erinnert, weiss, dass auch Natrium nicht "ohne" ist).
- Faniella Diwani
- Erfahrener Benutzer
- Beiträge: 4666
- Registriert: 28.03.2014, 10:25
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Ich behaupte mal Batteriespeicher sind schneller, einfacher und billiger geplant und gebaut als neue nukulare Tauchsieder. Und auch schneller einfacher und billiger entsorgt wenn die Lebensdauer durch ist.Basler Beobachter hat geschrieben: 28.06.2026, 13:18Das ändert leider nichts daran, dass es noch einiges an Zeit braucht, bis der überschüssige Solarstrom flächendeckend gespeichert werden kann. Ich hoffe auch, dass die Schweiz bald keine AKWs mehr braucht, aber bitte erst abstellen, wenn die Solarenergie so weit ist, alles zu ersetzen. Bitte nicht den gleichen Fehler machen wie unsere nördlichen Nachbarn.Faniella Diwani hat geschrieben: 28.06.2026, 12:43Bei einer Hitzewelle ist Nukularenergie oder eine ähnliche Tauchsiedertechnologie trotzdem ungeeignet.Basler Beobachter hat geschrieben: 28.06.2026, 07:07 Zu diesem Thema bin ich soeben auf einen Artikel in 20-Minuten gestossen:
(33) Stromlücke Schweiz: Warum die Hitzewelle die Strompreise explodieren lässt - 20 Minuten
Zumindest in den Ländern NL, B und D ist man also noch weit davon entfernt, den Solarstrom speichern zu können. Ob man technisch oder politisch noch nicht dafür bereit ist, steht auf einem anderen Blatt.
Und Batteriespeicher können etwas was die Tauchsieder nicht können: Ganz schnell viel Energie liefern um Schwankungen auszugleichen. Auch das ist etwas was wir hinkriegen müssen.