Traore vor Wechsel zu New Yorke RedBulls.
Bénie Traoré wird wohl ein roter Bulle
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Als ein gesunder Bénie Traoré am Donnerstagvormittag abermals nicht im Training erscheint, ist der Fall klar. Tests können das keine mehr sein, die der Ivorer noch zu absolvieren hat. Nicht während zweier Tage in Folge. Also muss der 23-jährige Flügelstürmer auf dem Absprung sein. Ein Sachverhalt, den der FCB schliesslich auf Anfrage bestätigt: Der Spieler sei vom Training freigestellt worden, um Transfergespräche zu führen.
Wo es ihn dabei hinzieht? Gemäss Informationen dieser Zeitung liegt die Destination in Übersee – dort, wo am 19. Juli der Final der 23. Fussball-Weltmeisterschaft stattfindet: New York.
Nun könnte es natürlich sein, dass er sich aktuell nur dort befindet, weil es während der WM in den USA praktisch ist. Allerdings deutet einiges auf einen Wechsel zu einem Club hin, der tatsächlich im Big Apple beheimatet ist: Bénie Traoré verhandelt offenbar mit New York Red Bulls aus der Major League Soccer. Dieser Club wurde bereits Anfang Monat vom afrikanischen Portal «africafoot» als einer von mehreren Traoré-Interessenten genannt.
Traoré für Choupo-Moting?
Damit der Wechsel zustande kommt, müssten die New Yorker Traoré als sogenannten «Designated Player» unter Vertrag nehmen, um in Sachen Salär und Ablösesumme gleichzeitig die Erwartungen des Spielers und des FC Basel erfüllen zu können. Die Regeln ermöglichen den Clubs der MLS, bis zu drei Spieler zu verpflichten, die mit Salär und Ablöse nicht unter ihre Gehaltsobergrenze fallen.
Da die Red Bulls aktuell mit Eric Maxim Choupo-Moting, Emil Forsberg und Jorge Ruvalcaba bereits drei dieser Spieler unter Vertrag haben, müssten sie sich dazu von einem der aktuellen Akteure trennen. Dass diese Absicht beim kamerunisch-deutschen Stürmer Choupo-Moting besteht, ist gut möglich: Inzwischen 37, läuft der Vertrag des einstigen Bundesliga-Stars Ende Jahr aus. Da er sich zudem von einer Knieverletzung erholt, bestünde vielleicht die Möglichkeit, ihn auf die sogenannte «Season Ending Injury List» zu setzen, um einen Platz freizubekommen.
Schon lange ist klar, dass Bénie Traoré nach zwei Jahren beim FC Basel mit 40 Skorerpunkten in 80 Partien einen Wechsel forciert. Sicher ist auch, dass der FCB dabei einen Gewinn erzielen will, zumal Traoré noch bis Ende Juni 2028 unter Vertrag stünde. Und es wäre nun keine Überraschung mehr, wenn der Red-Bull-Konzern – wie schon bei Dominik Schmids Wechsel nach Salzburg – zu beidem Hand bietet.