FC Bâle hat geschrieben: 12.03.2026, 21:07W_Shakespeare hat geschrieben: 12.03.2026, 16:48Du vergisst aber, dass die Rahmenbedingungen damals komplett anders waren: Sportlich war es damals ungleich einfacher in die EL oder CL einzuziehen. Die CL wurde für den FCB fast schon zu einem planbaren Event. Als sich die Startplatzvergabe verschob und es für fast alle ausserhalb der Top 5-8 Ligen Europas unmöglich wurde, haben sich Heusler&Co. verabschiedet.NaSrI hat geschrieben: 09.03.2026, 22:02
Ja, genau das meinte ich. Die Zeit, als Frei und Streller noch Spieler waren und der FCB unter Heusler geführt wurde. Damals gab es ein stabiles Gerüst mit Spielern mit Bezug zu Basel oder zur Schweiz, ergänzt mit gezielten Transfers. Dieses Modell hat sportlich und wirtschaftlich funktioniert.
Das gleiche Modell würde heute schlicht nicht mehr funktionieren, weil die Löhne für diese Spieler viel zu hoch wären. 1 Jahr ohne CL/EL (was relativ wahrscheinlich ist) und du schreibst ein Minus von 20 Mio.
Völliger Quatsch. Das wurde 2017 behauptet, und seither so oft widerlegt, dass es wirklich erstaunt, dass noch immer jemand mit dieser Mär kommt.
Das Problem ist aktuell einzig, dass die Arbeit der Schweizer Clubs, vor allem des früher eifrigsten Punktesammlers Basel, schlechter geworden ist und die Schweiz deshalb im Uefa-Verbandsranking zurückgefallen ist. So ist's derzeit wirklich schwieriger, reinzukommen...
Seit der Reform durch Platini (Champions Path) wurde es sogar einfacher für Meister wie aus der Schweiz, weil man nicht mehr gegen die Nichtmeister aus den Topligen antreten musste. Früher hiessen die Gegner Glasgow, Bremen, Inter und Guimaraes, seitdem Kopenhagen, Cluj usw.
Für die Startplätze sind nur die Resultate in der Fünfjahreswertung wichtig. Und da bewegt sich die Schweiz zwischen Rang 10 und 20. Unter Heusler manchmal um 12 (direkter Platz für den Meister), heute eher um 17…
Der FCB ist jetzt europäisch noch schlechter dran, weil er nicht mehr gesetzt sein wird. Damit hat man in der Regel das Heimspiel zuerst.