Volksabstimmung vom 8. Februar 2026

Der Rest...

Wie stimmst du ab

Umfrage endete am 06.03.2026, 16:28

Initiative «Bargeld ist Freiheit» Ja
15
11%
Initiative «Bargeld ist Freiheit» Nein
13
9%
Initiative «Bargeld ist Freiheit» Gegenentwurf
5
4%
SRG-Initiative Ja
10
7%
SRG-Initiative Nein
28
20%
Klimafonds-Initiative Ja
15
11%
Klimafonds-Initiative Nein
20
14%
Individualbesteuerung Ja
19
14%
Individualbesteuerung Nein
14
10%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 139

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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026

Beitrag von fcbblog.ch »

Luigi1893 hat geschrieben: 09.03.2026, 09:55
BaslerBasilisk hat geschrieben: 09.03.2026, 09:44
Luigi1893 hat geschrieben: 09.03.2026, 09:10
Schlussendlich ist der Entscheid ob man mit Kindern arbeiten möchte etwas individuelles.
...
Sollte man meinen. Es liegt eigentlich gar nicht mehr drin, nicht zu arbeiten. Also ohne gleich an der Armutsgrenze zu leben.


Wie bereits gesagt. Ich verdiene deutlich unter dem branchenüblichen Durchschnitt (gemäss Lohnbuch), meine Frau verdient in der Kita einen Hungerlohn. Zum Leben reicht es trotzdem aus indem wir beispielsweise bei unserer Krankenkasse die höchste Franchise gewählt haben. Und wir kommen finanziell über die Runden... Obschon ich für die Arbeit derzeit über 3 Stunden jeweils unterwegs bin.
 

Wie ist die Aufteilung eures Einkommens? Kann sehr gut sein, dass ihr kantonal deutlich mehr bezahlen würdet in Zukunft, insbesondere wenn du künftig dann wieder einmal mehr arbeiten wirst.

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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026

Beitrag von fcbblog.ch »

Luigi1893 hat geschrieben: 09.03.2026, 09:10
BaslerBasilisk hat geschrieben: 09.03.2026, 07:38
Luigi1893 hat geschrieben: 08.03.2026, 17:30
Weil im Vorfeld der Abstimmung der Individualbesteuerung bei der Gegenseite einmal mehr das veraltete Familienbild (Mann arbeitet und die Frau kümmert sich ausschliesslich um die Kinder) als Paradebeispiel präsentiert wurde. Und das ist für mich in der heutigen Zeit nicht mehr zeitgemäss.
Ich und meine Frau haben immer eine passende Lösung bei den Steuern gefunden. Sei dies als ledige oder seit bald 3 Jahren verheiratete Personen. :)
Nicht mehr Zeitgemäss.. ich kanns nicht hören. Auch in der heutigen Zeit gibt es noch Eltern, die nicht 100 oder 80% arbeiten wollen um mehr für die Kinder da zu sein.

Ich würde liebend gern Hausmann werden, wird aber nie passieren aufgrund der Wirtschaft und mit dem Ja nun noch weniger.

Ich erwarte das dritte Kind und mache nun jetzt schon fast jeden Monat minus, trotz gutem Einkommen.
Hättem ir jemand vor 10 Jahren gesagt, ich verdiene mit Mitte 30 so viel, ich wäre hoch erfreut gewesen. heute weiss ich, dieses Geld reicht gerade zum Leben. Kein Urlaub, kein Haus, gerade so ein Gebrauchtwagen und zum Glück sind nun wieder Kinderkleiderbörsen. Cool darf ich jetzt noch höhere Steuern mit ins Budget nhemen.
Schlussendlich ist der Entscheid ob man mit Kindern arbeiten möchte etwas individuelles.

Wir lieben unseren Sohn über alles und er uns. Gleichzeitig ist es uns halt wichtig dass auch andere wichtige Bezugspersonen (in diesem Fall meine als auch die Eltern meiner Frau) in seinem Leben hat. Und mit denen versteht sich unser Sohn genau so blendend.

Wir leben in einer Mietwohnung, wobei wir diese evtl. in wenigen Jahren von meinen Schwiegereltern übernehmen werden da es eine Eigentumswohnung ist. Und meine Schwägerin möchte die Wohnung nicht. Die Mehrheit der Kleider von unserem Sohn haben wir uns auch ausschliesslich Second Hand besorgt sprich an Kinderkleiderbörsen welche es an vielen Ecken gibt. Ein Auto haben wir nicht und wir setzen ausschliesslich auf Carsharing. Und ohnehin kann meine Frau kein Auto fahren, also bin ich jeweils der Fahrer. Deshalb sind wir aber auch sehr häufig mit dem öV unterwegs. Wir leben grundsätzlich sehr sparsam indem wir beispielsweise pro Woche 1x einkaufen gehen anstatt jeden Tag. Und Ferien gönnen wir uns 1x im Jahr. Wir haben uns bereits jetzt mit der zukünftigen Schule befasst. Aber das werde ich jetzt nicht weiter ausführen.

Ja mit einem Kind funktioniert das noch halbwegs gut mit weiterhin beide arbeiten gehen, Unterstützung durch Grosseltern (haben nicht alle, bei den heutigen Generationenabständen läuft die Carearbeit auch oft umgekehrt, ab zwei Kindern sind 70+ Grosseltern auch häufig leicht überfordert) und ein paar Tage Kita, merke ich selbst.

Aber ab 2 Kindern dürfte es schwierig, bei 3 oder mehr eher unmöglich, oder halt einfach mit mentalem Ausbrennen bezahlt werden.

Der Koordinationsaufwand, den ein zweiter hochprozentiger Job mit Verantwortung dann mit sich bringt, ist um ein Vielfaches höher, als wenn einer von beiden für die Kinder da ist und danach tiefprozentig mit dazu verdient.

Drei Kids sind mehr als ein Fulltime Job. DINKS, Singles und Reiche viel höher besteuern und kinderreiche Familien entlasten, das müsste eigentlich angesagt sein, diese Entscheidung macht aber genau das Gegenteil.

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Sean Lionn
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026

Beitrag von Sean Lionn »

Taratonga hat geschrieben: 09.03.2026, 10:34
badandugly hat geschrieben: 09.03.2026, 10:30
Taratonga hat geschrieben: 09.03.2026, 09:51 Schaut Euch mal die Graphiken an: wieder einmal sieht man den Röstigraben in Extremis. Welschschweiz, Jura: Ja zur Individualbeteuerungs-Initiative, Deutschschweiz nein.

Als Romand würde ich mich zu Tode nerven.

Hä? hast du da nicht etwas verwechselt? So wie Du schreibst müssten die Romands ja frohlocken.

Sorry, natürlich, ja🤦‍♂️ Ändert aber nichts bzgl. Röstigraben. Schon krasses Phänomen in einem so winzigen Land. Die Romands werden regelmässig aus der Deutschschweiz überstimmt. Ob ja oder nein ist sekundär.
ja, wobei die urbanen stimmen aus bern, zürich und basel, teils sogar baselland und solothurn - gestern bei der individualsteuer sogar luzern :eek: - immer wieder mal gemeinsam mit den romands die restliche ständemehr-bauernschweiz überstimmen können. 
 

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Käppelijoch
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026

Beitrag von Käppelijoch »

badandugly hat geschrieben: 09.03.2026, 08:46 sondern weil nun ein Mass an Bürokratie produziert wird

Was wurde geheult, als man von der zweijährigen Veranlagung auf die Einjährige wechselte. Passiert ist: Nichts.
Und in Zeiten, wo auch auf Steuerämtern KI immer mehr Teilaufgaben übernehmen oder unterstützend wirken wird - der Systemwechsel ist ja erst in ein paar Jahren - wird es kaum zum bürokratischen Kollaps kommen, wie hier an die Wand gemalt wurde

Für mich daher kein Argument.

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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026

Beitrag von fcbblog.ch »

Käppelijoch hat geschrieben: 09.03.2026, 11:07
badandugly hat geschrieben: 09.03.2026, 08:46 sondern weil nun ein Mass an Bürokratie produziert wird

Was wurde geheult, als man von der zweijährigen Veranlagung auf die Einjährige wechselte. Passiert ist: Nichts.
Und in Zeiten, wo auch auf Steuerämtern KI immer mehr Teilaufgaben übernehmen oder unterstützend wirken wird - der Systemwechsel ist ja erst in ein paar Jahren - wird es kaum zum bürokratischen Kollaps kommen, wie hier an die Wand gemalt wurde

Für mich daher kein Argument.

Naja die Bürokratie wird ja grösstenteils auch einfach an die Familien ausgelagert, die jetzt zusätzlich noch mühsam alles aufsplitten dürfen und sich durch noch kompliziertere Abzugsverfahren kämpfen können. Die haben ja aber eh schon genügend Zeit.  :rolleyes: Have Fun.

badandugly
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026

Beitrag von badandugly »

Käppelijoch hat geschrieben: 09.03.2026, 11:07
badandugly hat geschrieben: 09.03.2026, 08:46 sondern weil nun ein Mass an Bürokratie produziert wird

Was wurde geheult, als man von der zweijährigen Veranlagung auf die Einjährige wechselte. Passiert ist: Nichts.
Und in Zeiten, wo auch auf Steuerämtern KI immer mehr Teilaufgaben übernehmen oder unterstützend wirken wird - der Systemwechsel ist ja erst in ein paar Jahren - wird es kaum zum bürokratischen Kollaps kommen, wie hier an die Wand gemalt wurde

Für mich daher kein Argument.



Du darfst natürlich Deine Meinung haben, ich meine....
Trotzdem ist es ein Trojaner in meinen Augen. Nur schon der Fakt, dass gut betuchte Doppelverdiener entlastet werden und klassische Familienmodelle mehrbelastet ist die falsche Richtung. die Zukunft wird zeigen, was  alles besser, fairer und was schlechter und ungerechter wird. Und ob das klassische Familienmodell mit EINEM Hauptverdiener (egal ob Mann oder Frau) und einem Haushaltmanager mit Nebeneinkommen wirlich so antiquiert ist wie es hier viele glauben.

Und sorry fürs Nicht-Gendern... ;)

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Luigi1893
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026

Beitrag von Luigi1893 »

fcbblog.ch hat geschrieben: 09.03.2026, 10:41
Luigi1893 hat geschrieben: 09.03.2026, 09:55
BaslerBasilisk hat geschrieben: 09.03.2026, 09:44
Sollte man meinen. Es liegt eigentlich gar nicht mehr drin, nicht zu arbeiten. Also ohne gleich an der Armutsgrenze zu leben.


Wie bereits gesagt. Ich verdiene deutlich unter dem branchenüblichen Durchschnitt (gemäss Lohnbuch), meine Frau verdient in der Kita einen Hungerlohn. Zum Leben reicht es trotzdem aus indem wir beispielsweise bei unserer Krankenkasse die höchste Franchise gewählt haben. Und wir kommen finanziell über die Runden... Obschon ich für die Arbeit derzeit über 3 Stunden jeweils unterwegs bin.

Wie ist die Aufteilung eures Einkommens? Kann sehr gut sein, dass ihr kantonal deutlich mehr bezahlen würdet in Zukunft, insbesondere wenn du künftig dann wieder einmal mehr arbeiten wirst.


Aus Gründen der Privatsphäre möchte ich über die genaue Aufteilung des Einkommens nicht in einem öffentlichen Forum bekannt geben. Auch nicht über PN. Natürlich muss die Steuerbehörde genaustens wissen wie viel jeder verdient hat. Aber ich kann so viel sagen dass ich als verheirateter anteilsmässig weniger Steuern begleichen muss als lediger Bürger. Klar gibt es beispielsweise den Abzug bei der 3A. Aber nicht alle können diesen Abzug geltend machen das ist mir sehr wohl bewusst.
 

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Sean Lionn
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026

Beitrag von Sean Lionn »

Basler Beobachter hat geschrieben: 09.03.2026, 07:18
Sean Lionn hat geschrieben: 08.03.2026, 23:53 in einem land, indem der interkantonale steuerwettbewerb mit seinem fortlaufenden unterbietungswettbewerb staatsräson ist, sollte man die schuld für klamme kassen nicht in der bevölkerung suchen. und dass die vermeintlich alternativlose sparpolitik in erster linie ideologische scheuklappenpolitik ist, muss ich dir hoffentlich nicht auch noch erklären.
Mein Beitrag war keine Sachpolitik, sondern nur eine nüchterne Feststellung, dass die Gefahr besteht, der Schweizer Haushalt, der bis anhin nicht derart überverschuldet ist wie teilweise in anderen Staaten, bald einmal ausser Kontrolle geraten wird, das heisst, dass zukünftige Generationen sehr viel arbeiten müssen, um nur die staatlichen Zinsen zu stemmen. Bei Staatsgeldern ist es irgendwie wie mit der Medizin: Alle wollen so viel wie möglich profitieren, die anderen sollen dafür gerade stehen, und am Ende kollabiert das System. Unsere Krankenkassenprämien marschieren ins Uferlose. Den Staatsschulden droht das gleiche. 

der verweis auf die künftigen generationen ist schlichtweg falsch. was haben spätere generationen genau davon, wenn man in der gegenwart der staatschuldenquote zuliebe zB auf den ausbau von schulen, öv oder spitäler verzichtet? genau, eine veraltete und marode infrastruktur.

ohne staatsschulden hat ein staat kaum gestaltungsspielraum. selbst im cdu-regierten deutschland, dem mutterland der sparpolitik, hat man das mittlerweile halbwegs begriffen und treibt eine reform der schuldenbremse voran und schafft nebenbei sondervermögen, um ausgaben zu finanzieren, die beschäftigung und wohlstand schaffen und zwar im eigenen land (im fall von DE leider vor allem um rüstungsausgaben zu finanzieren...).

der vielfach gefoderte "schlanke staat" ist letztlich vor allem ein kampfbegriff um den abbau des service publics zu weisswaschen. 
 

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Luigi1893
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026

Beitrag von Luigi1893 »

fcbblog.ch hat geschrieben: 09.03.2026, 10:48
Luigi1893 hat geschrieben: 09.03.2026, 09:10
BaslerBasilisk hat geschrieben: 09.03.2026, 07:38
Nicht mehr Zeitgemäss.. ich kanns nicht hören. Auch in der heutigen Zeit gibt es noch Eltern, die nicht 100 oder 80% arbeiten wollen um mehr für die Kinder da zu sein.

Ich würde liebend gern Hausmann werden, wird aber nie passieren aufgrund der Wirtschaft und mit dem Ja nun noch weniger.

Ich erwarte das dritte Kind und mache nun jetzt schon fast jeden Monat minus, trotz gutem Einkommen.
Hättem ir jemand vor 10 Jahren gesagt, ich verdiene mit Mitte 30 so viel, ich wäre hoch erfreut gewesen. heute weiss ich, dieses Geld reicht gerade zum Leben. Kein Urlaub, kein Haus, gerade so ein Gebrauchtwagen und zum Glück sind nun wieder Kinderkleiderbörsen. Cool darf ich jetzt noch höhere Steuern mit ins Budget nhemen.
Schlussendlich ist der Entscheid ob man mit Kindern arbeiten möchte etwas individuelles.

Wir lieben unseren Sohn über alles und er uns. Gleichzeitig ist es uns halt wichtig dass auch andere wichtige Bezugspersonen (in diesem Fall meine als auch die Eltern meiner Frau) in seinem Leben hat. Und mit denen versteht sich unser Sohn genau so blendend.

Wir leben in einer Mietwohnung, wobei wir diese evtl. in wenigen Jahren von meinen Schwiegereltern übernehmen werden da es eine Eigentumswohnung ist. Und meine Schwägerin möchte die Wohnung nicht. Die Mehrheit der Kleider von unserem Sohn haben wir uns auch ausschliesslich Second Hand besorgt sprich an Kinderkleiderbörsen welche es an vielen Ecken gibt. Ein Auto haben wir nicht und wir setzen ausschliesslich auf Carsharing. Und ohnehin kann meine Frau kein Auto fahren, also bin ich jeweils der Fahrer. Deshalb sind wir aber auch sehr häufig mit dem öV unterwegs. Wir leben grundsätzlich sehr sparsam indem wir beispielsweise pro Woche 1x einkaufen gehen anstatt jeden Tag. Und Ferien gönnen wir uns 1x im Jahr. Wir haben uns bereits jetzt mit der zukünftigen Schule befasst. Aber das werde ich jetzt nicht weiter ausführen.

Ja mit einem Kind funktioniert das noch halbwegs gut mit weiterhin beide arbeiten gehen, Unterstützung durch Grosseltern (haben nicht alle, bei den heutigen Generationenabständen läuft die Carearbeit auch oft umgekehrt, ab zwei Kindern sind 70+ Grosseltern auch häufig leicht überfordert) und ein paar Tage Kita, merke ich selbst.

Aber ab 2 Kindern dürfte es schwierig, bei 3 oder mehr eher unmöglich, oder halt einfach mit mentalem Ausbrennen bezahlt werden.

Der Koordinationsaufwand, den ein zweiter hochprozentiger Job mit Verantwortung dann mit sich bringt, ist um ein Vielfaches höher, als wenn einer von beiden für die Kinder da ist und danach tiefprozentig mit dazu verdient.

Drei Kids sind mehr als ein Fulltime Job. DINKS, Singles und Reiche viel höher besteuern und kinderreiche Familien entlasten, das müsste eigentlich angesagt sein, diese Entscheidung macht aber genau das Gegenteil.



Wir haben uns beim Kinderwunsch höchstens auf 2 Kinder beschränkt... Danach lege ich mich unters Messer.  :D Aber noch ist ein zweites Kind definitiv kein Thema bei uns. Auch wenn die biologische Uhr bei beiden anfängt zu ticken. Aber unsere Eltern haben auch klar gesagt dass die Betreuung von einem zweiten Kind etwas schwierig wird.

Aber ich hatte selber 2 Geschwister und kann es sehr wohl nachempfinden wie sich die Situation auf die Eltern auswirken kann.

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Käppelijoch
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026

Beitrag von Käppelijoch »

badandugly hat geschrieben: 09.03.2026, 11:18
Käppelijoch hat geschrieben: 09.03.2026, 11:07
badandugly hat geschrieben: 09.03.2026, 08:46 sondern weil nun ein Mass an Bürokratie produziert wird

Was wurde geheult, als man von der zweijährigen Veranlagung auf die Einjährige wechselte. Passiert ist: Nichts.
Und in Zeiten, wo auch auf Steuerämtern KI immer mehr Teilaufgaben übernehmen oder unterstützend wirken wird - der Systemwechsel ist ja erst in ein paar Jahren - wird es kaum zum bürokratischen Kollaps kommen, wie hier an die Wand gemalt wurde

Für mich daher kein Argument.



Du darfst natürlich Deine Meinung haben, ich meine....
Trotzdem ist es ein Trojaner in meinen Augen. Nur schon der Fakt, dass gut betuchte Doppelverdiener entlastet werden und klassische Familienmodelle mehrbelastet ist die falsche Richtung. die Zukunft wird zeigen, was  alles besser, fairer und was schlechter und ungerechter wird. Und ob das klassische Familienmodell mit EINEM Hauptverdiener (egal ob Mann oder Frau) und einem Haushaltmanager mit Nebeneinkommen wirlich so antiquiert ist wie es hier viele glauben.

Und sorry fürs Nicht-Gendern... ;)

Du Nazisau, Du!  :p :D

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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026

Beitrag von fcbblog.ch »

Luigi1893 hat geschrieben: 09.03.2026, 11:20
fcbblog.ch hat geschrieben: 09.03.2026, 10:41
Luigi1893 hat geschrieben: 09.03.2026, 09:55


Wie bereits gesagt. Ich verdiene deutlich unter dem branchenüblichen Durchschnitt (gemäss Lohnbuch), meine Frau verdient in der Kita einen Hungerlohn. Zum Leben reicht es trotzdem aus indem wir beispielsweise bei unserer Krankenkasse die höchste Franchise gewählt haben. Und wir kommen finanziell über die Runden... Obschon ich für die Arbeit derzeit über 3 Stunden jeweils unterwegs bin.

Wie ist die Aufteilung eures Einkommens? Kann sehr gut sein, dass ihr kantonal deutlich mehr bezahlen würdet in Zukunft, insbesondere wenn du künftig dann wieder einmal mehr arbeiten wirst.


Aus Gründen der Privatsphäre möchte ich über die genaue Aufteilung des Einkommens nicht in einem öffentlichen Forum bekannt geben. Auch nicht über PN. Natürlich muss die Steuerbehörde genaustens wissen wie viel jeder verdient hat. Aber ich kann so viel sagen dass ich als verheirateter anteilsmässig weniger Steuern begleichen muss als lediger Bürger. Klar gibt es beispielsweise den Abzug bei der 3A. Aber nicht alle können diesen Abzug geltend machen das ist mir sehr wohl bewusst.
Alles klar - ich meinte auch nicht genau.

Aber gerade das fett markierte ist doch auch völlig gerechtfertigt, da du als Verheirateter ja dann den grösseren Anteil zu eurem (Ich unterstelle mal ihr gehört zu den 95% der Ehen mit Errungenschaftsbeteiligung ohne Ehevertrag) gemeinsamen Einkommen und Vermögen beisteuerst. Dieses gehört euch beiden zu gleichen Teilen. Findest du es nicht unfair, wenn du dafür höher besteuert wirst, als wenn ihr beide genau gleich viel verdienen würdet?

Bei uns z.B. ist das der Fall, meine Frau und ich verdienen ca. gleich viel (Brutto unter 5k Unterschied). Falls wir beiden Familien nun das gleiche Familieneinkommen hätten, welches beide Ehepartner per Gesetz seit der Eheschliessung 50/50 miteinander teilen – wie könnte es fair sein, dass wir in Zukunft weniger Steuern zahlen als ihr – das macht für mich keinen Sinn, nein ich finde es sogar ziemlich unfair.

Mit einem Splittingsystem (jeder Ehegatte versteuert 50% des gemeinsamen Einkommens) wäre das einfach viel fairer - nicht?
 

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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026

Beitrag von Basler Beobachter »

Sean Lionn hat geschrieben: 09.03.2026, 11:24 der verweis auf die künftigen generationen ist schlichtweg falsch. was haben spätere generationen genau davon, wenn man in der gegenwart der staatschuldenquote zuliebe zB auf den ausbau von schulen, öv oder spitäler verzichtet? genau, eine veraltete und marode infrastruktur.

ohne staatsschulden hat ein staat kaum gestaltungsspielraum. selbst im cdu-regierten deutschland, dem mutterland der sparpolitik, hat man das mittlerweile halbwegs begriffen und treibt eine reform der schuldenbremse voran und schafft nebenbei sondervermögen, um ausgaben zu finanzieren, die beschäftigung und wohlstand schaffen und zwar im eigenen land (im fall von DE leider vor allem um rüstungsausgaben zu finanzieren...).

der vielfach gefoderte "schlanke staat" ist letztlich vor allem ein kampfbegriff um den abbau des service publics zu weisswaschen. 
Deine Äusserungen sind so etwas wie eine Kapitulation. Die Schweiz hat vor 150 Jahren begonnen, ein riesiges Netz an Strassen, Eisenbahnlinien und Bildungsstätten aufzubauen. Und das ohne sich zu verschulden. 

Was vor allem zusetzt sind folgende Ausgaben: 
1) Militär
2) Staatsstellen für die Förderung unnützer Dinge
3) Migration
4) 13. AHV-Rente
5) Individualbesteuerung
6) Regelmässig neue Gestaltung von Banknoten
7) Teilweise unnütze Subventionen von Lebensmitteln wie z.B. Fleisch

Einige dieser Punkte wurden bei Abstimmungen vom Volk bestätigt. Ist daher demokratisch. Ja richtig, demokratisch, aber nicht notwendig, um den Staatshaushalt ausgeglichen zu halten. 
Hätten wir in der CH keine Staatsschulden, könnten die Schuldzinsen für etwas Gescheiteres ausgebeben werden.

Ich bin mit bewusst, dass die Lobby der Empfänger von Staatsgeldern (und zwar aus allen politischen Richtungen) derart stark ist, dass auch die Schweiz Jahr für Jahr mehr Schulden machen wird, auch wenn bei uns der Kollaps später kommen wird als in anderen Ländern. Ich bin da nur ein einsamer Warner in einem Meer voller Haie, die sich möglichst viele Gelder des Staates auszahlen lassen wollen.

 

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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026

Beitrag von Luigi1893 »

fcbblog.ch hat geschrieben: 09.03.2026, 11:45
Luigi1893 hat geschrieben: 09.03.2026, 11:20
fcbblog.ch hat geschrieben: 09.03.2026, 10:41

Wie ist die Aufteilung eures Einkommens? Kann sehr gut sein, dass ihr kantonal deutlich mehr bezahlen würdet in Zukunft, insbesondere wenn du künftig dann wieder einmal mehr arbeiten wirst.


Aus Gründen der Privatsphäre möchte ich über die genaue Aufteilung des Einkommens nicht in einem öffentlichen Forum bekannt geben. Auch nicht über PN. Natürlich muss die Steuerbehörde genaustens wissen wie viel jeder verdient hat. Aber ich kann so viel sagen dass ich als verheirateter anteilsmässig weniger Steuern begleichen muss als lediger Bürger. Klar gibt es beispielsweise den Abzug bei der 3A. Aber nicht alle können diesen Abzug geltend machen das ist mir sehr wohl bewusst.
Alles klar - ich meinte auch nicht genau.

Aber gerade das fett markierte ist doch auch völlig gerechtfertigt, da du als Verheirateter ja dann den grösseren Anteil zu eurem (Ich unterstelle mal ihr gehört zu den 95% der Ehen mit Errungenschaftsbeteiligung ohne Ehevertrag) gemeinsamen Einkommen und Vermögen beisteuerst. Dieses gehört euch beiden zu gleichen Teilen. Findest du es nicht unfair, wenn du dafür höher besteuert wirst, als wenn ihr beide genau gleich viel verdienen würdet?

Bei uns z.B. ist das der Fall, meine Frau und ich verdienen ca. gleich viel (Brutto unter 5k Unterschied). Falls wir beiden Familien nun das gleiche Familieneinkommen hätten, welches beide Ehepartner per Gesetz seit der Eheschliessung 50/50 miteinander teilen – wie könnte es fair sein, dass wir in Zukunft weniger Steuern zahlen als ihr – das macht für mich keinen Sinn, nein ich finde es sogar ziemlich unfair.

Mit einem Splittingsystem (jeder Ehegatte versteuert 50% des gemeinsamen Einkommens) wäre das einfach viel fairer - nicht?
 

Ich empfinde es persönlich nicht als unfair. Aber so kann jedes seine Meinung dazu abgeben.
Auch wenn ich im unteren Durchschnitt verdiene, ist der Unterschied zu meiner Frau doch etwas zu sehr frappant.

Deshalb übernehme ich beispielsweise beim Mietzins solidarisch anteilsmässig mehr.

Für mich ist das Splitting-Modell dermassen altbacken. Und deshalb werde ich es auch mit grosser Überzeugung ablehnen sobald es irgendwann zur Abstimmung kommt.

Mein Wunsch wäre immer noch dass die Steuern, Krankenkasse usw. direkt vom Lohn abgezogen werden können. Aber das bleibt wohl für immer ein frommer Wunsch.

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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026

Beitrag von fcbblog.ch »

Luigi1893 hat geschrieben: 09.03.2026, 16:40
fcbblog.ch hat geschrieben: 09.03.2026, 11:45
Luigi1893 hat geschrieben: 09.03.2026, 11:20


Aus Gründen der Privatsphäre möchte ich über die genaue Aufteilung des Einkommens nicht in einem öffentlichen Forum bekannt geben. Auch nicht über PN. Natürlich muss die Steuerbehörde genaustens wissen wie viel jeder verdient hat. Aber ich kann so viel sagen dass ich als verheirateter anteilsmässig weniger Steuern begleichen muss als lediger Bürger. Klar gibt es beispielsweise den Abzug bei der 3A. Aber nicht alle können diesen Abzug geltend machen das ist mir sehr wohl bewusst.
Alles klar - ich meinte auch nicht genau.

Aber gerade das fett markierte ist doch auch völlig gerechtfertigt, da du als Verheirateter ja dann den grösseren Anteil zu eurem (Ich unterstelle mal ihr gehört zu den 95% der Ehen mit Errungenschaftsbeteiligung ohne Ehevertrag) gemeinsamen Einkommen und Vermögen beisteuerst. Dieses gehört euch beiden zu gleichen Teilen. Findest du es nicht unfair, wenn du dafür höher besteuert wirst, als wenn ihr beide genau gleich viel verdienen würdet?

Bei uns z.B. ist das der Fall, meine Frau und ich verdienen ca. gleich viel (Brutto unter 5k Unterschied). Falls wir beiden Familien nun das gleiche Familieneinkommen hätten, welches beide Ehepartner per Gesetz seit der Eheschliessung 50/50 miteinander teilen – wie könnte es fair sein, dass wir in Zukunft weniger Steuern zahlen als ihr – das macht für mich keinen Sinn, nein ich finde es sogar ziemlich unfair.

Mit einem Splittingsystem (jeder Ehegatte versteuert 50% des gemeinsamen Einkommens) wäre das einfach viel fairer - nicht?
 

Ich empfinde es persönlich nicht als unfair. Aber so kann jedes seine Meinung dazu abgeben.
Auch wenn ich im unteren Durchschnitt verdiene, ist der Unterschied zu meiner Frau doch etwas zu sehr frappant.

Deshalb übernehme ich beispielsweise beim Mietzins solidarisch anteilsmässig mehr.

Für mich ist das Splitting-Modell dermassen altbacken. Und deshalb werde ich es auch mit grosser Überzeugung ablehnen sobald es irgendwann zur Abstimmung kommt.

Mein Wunsch wäre immer noch dass die Steuern, Krankenkasse usw. direkt vom Lohn abgezogen werden können. Aber das bleibt wohl für immer ein frommer Wunsch.

Ok du verwirrst mich ganz ehrlich.

Warum findest du es nicht unfair, obwohl das gleiche Einkommen bei zwei Familien mit gleicher Wirtschaftskraft unterschiedlich besteuert wird?

Kosten hätten wir ja dann auch die gleichen, usw.

Und warum genau findest du das altbacken? Es entspricht doch schlicht dem Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung, den fast alle Ehepaare haben.

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