Er habe das so gesagt, dass der Verein zum Verkauf stehe, gemäss meiner Quelle.
Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
- Käppelijoch
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Wobei die anonymen Pessimisten das schon befürchtet hatten, dass das Treffen ausfällt.RotBlauStift hat geschrieben: 21.03.2024, 18:09
Top! Das Treffen der anonymen Pessimisten wurde nämlich abgesagt. Wäre eh nichts dabei rausgekommen.
Und damit Recht behalten haben..
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scharteflue
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Die Vergangenheit hat meinen Hyper-Pessimismus zur Realität gemacht.
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RotBlauStift
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Wir wussten, dass eh niemand kommt.footbâle hat geschrieben: 21.03.2024, 23:22Wobei die anonymen Pessimisten das schon befürchtet hatten, dass das Treffen ausfällt.RotBlauStift hat geschrieben: 21.03.2024, 18:09
Top! Das Treffen der anonymen Pessimisten wurde nämlich abgesagt. Wäre eh nichts dabei rausgekommen.
Und damit Recht behalten haben..
Lucas Giuven, NLB.
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OnlineSchambbediss
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Immerhin kann man schon mal ein wenig planen: Man wird auch in der Saison 2024/25 nicht international dabei sein.
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
International ist ja auch nur sinnvoll, wenn man eine eingespielte Truppe mit wenigen Wechsel hat. Ansonsten Quali-Spiel über Quali-Spiel zur falschen Zeit. Die NLA hat immer Vorrang.Schambbediss hat geschrieben: 02.04.2024, 16:04 Immerhin kann man schon mal ein wenig planen: Man wird auch in der Saison 2024/25 nicht international dabei sein.
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OnlineSchambbediss
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
aus aktuellem anlass...
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Schade... dank dem Vollversagen von Führung und den vier weiteren Nasen in der "Sportkommission" wirds wohl keine internationalen Spiele mit Shaq mehr geben.
Ich zünde heut Abend ein Kerzchen an in tiefer Trauer
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littlesnow
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Kann nicht schaden.. aber ich erwarte ENDLICH mal eine richtige Stellungnahme von SK/VR zur aktuellen Situation!fcbblog.ch hat geschrieben: 12.02.2026, 22:40 Schade... dank dem Vollversagen von Führung und den vier weiteren Nasen in der "Sportkommission" wirds wohl keine internationalen Spiele mit Shaq mehr geben.
Ich zünde heut Abend ein Kerzchen an in tiefer Trauer
Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Saisonziele Ende Dezember: KO-Phase im Europacup, Titelverteidigung in Cup und Meisterschaft.
Realistische Saisonziele Anfang/Mitte Februar: Unter die ersten 6 kommen, um (im Idealfall) irgendwie noch einen Europacup-Platz zu ergattern.
Wäre noch von Vorteil, wenn demnächst einer der Entscheidungsträger hinstehen und dem Pöbel erklären würde, wie es nun so weit kommen konnte.
Realistische Saisonziele Anfang/Mitte Februar: Unter die ersten 6 kommen, um (im Idealfall) irgendwie noch einen Europacup-Platz zu ergattern.
Wäre noch von Vorteil, wenn demnächst einer der Entscheidungsträger hinstehen und dem Pöbel erklären würde, wie es nun so weit kommen konnte.
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Wie kann es sein, dass es ein Ausbildungsclub kaum schafft Junioren zu Profis zu machen. Von einer internationalen Karriere mal ganz zu schweigen. Wie kann es sein dass die Spieler im A keine oder kaum Fortschritte machen? Selbst wenn du der talentloseste Klumpen bist, in einem Top Ausbildungsclub musst du unweigerlich besser werden nach einem Jahr, ansonsten ist man kein Top Ausbildungsclub, Punkt.
Es ist unfassbar wie kein Spieler auch nur eine annähernd akzeptable Schusstechnik hat oder 3 Sekunden braucht bis er weiss wen er als nächsten anspielen soll. Bei vielen Jungs muss ich mich einfach fragen sagen, Beruf verfehlt.
Es muss nicht nur ausgemistet werden - und zwar radikal. Man muss sich auch selber hinterfragen: Ist die Infrastruktur wirklich noch auf Topniveau? Ist es die Ausbildung noch?
Es ist unfassbar wie kein Spieler auch nur eine annähernd akzeptable Schusstechnik hat oder 3 Sekunden braucht bis er weiss wen er als nächsten anspielen soll. Bei vielen Jungs muss ich mich einfach fragen sagen, Beruf verfehlt.
Es muss nicht nur ausgemistet werden - und zwar radikal. Man muss sich auch selber hinterfragen: Ist die Infrastruktur wirklich noch auf Topniveau? Ist es die Ausbildung noch?
Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Komplex das Ganze, Hauptgrund imo:
Es war halt schon seit November 25 so offensichtlich das Magnin (mit praktisch dem ganzen Meisterkader) den Karren an die Wand fährt. Sehr viel schlimmer wurde es dann nur als man ihn noch weiter wursteln liess. Sowas gibt oft so Hyypiä-fcz-Vibes im Team (siehe fcz in der Abstiegssaison, nicht dass wir jetzt Absteigen wohlgemerkt, einfach die negativen Vibes im Team)
Es war halt schon seit November 25 so offensichtlich das Magnin (mit praktisch dem ganzen Meisterkader) den Karren an die Wand fährt. Sehr viel schlimmer wurde es dann nur als man ihn noch weiter wursteln liess. Sowas gibt oft so Hyypiä-fcz-Vibes im Team (siehe fcz in der Abstiegssaison, nicht dass wir jetzt Absteigen wohlgemerkt, einfach die negativen Vibes im Team)
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imoht_1893
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Wir sind mittlerweile absolut chancenlos gegen Sion. Sorry aber es ist ander Zeit das wir Fans uns auch einfach mal wehren. Wir geben wöchentlich so viel Geld für FCB Spiele aus, seis Tickets, Fahrtkosten, Saisonkarte, Catering etc und was wir zurück erhalten ist doch einfach ein absoluter Skandal.
Die sportliche Führung muss jetzt mal den Finger aus dem Arsch nehmen und sich auch mal vor die Kamera stellen und sich erklären. Ich fühle mich als Saisonkartenbesitzer total verarscht und nach Strich und Faden betrogen. Du startest als Doublegewinner in die Saison um im Februar Spieler wie Rüegg, Cisse, Kacuri, Bacanin, Koloto mit einer Innenverteidigung Vouilloz/Schmid zu sehen. Das I-Tüpfelchen ist dann noch Duranville, den ich heute noch nach Dortmund zurückschicken würde. Das ist alles ein einziger Fiebertraum und kann nicht akzeptiert werden.
Die sportliche Führung muss jetzt mal den Finger aus dem Arsch nehmen und sich auch mal vor die Kamera stellen und sich erklären. Ich fühle mich als Saisonkartenbesitzer total verarscht und nach Strich und Faden betrogen. Du startest als Doublegewinner in die Saison um im Februar Spieler wie Rüegg, Cisse, Kacuri, Bacanin, Koloto mit einer Innenverteidigung Vouilloz/Schmid zu sehen. Das I-Tüpfelchen ist dann noch Duranville, den ich heute noch nach Dortmund zurückschicken würde. Das ist alles ein einziger Fiebertraum und kann nicht akzeptiert werden.
Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Ich will hier nicht provozieren, aber wie steht ihr Basler zu folgender These:
Die aktuellen Leistungen des FCB entsprechen eigentlich ziemlich genau dem Potenzial, das aktuell im Kader steckt. Ja, ihr hattet Abgänge zu verkraften, wie andere auch. Ja, diese wurden nicht ersetzt, wie in anderen Clubs teils auch nicht. Aber war letzte Saison wirklich "alles gut" (überspitzt formuliert) resp. so viel besser? Oder war es einfach die Shaq-Euphorie (zurecht!), gepaart mit einem herausragenden Lauf genau zur rechten Zeit? Und ist es möglich, dass man aufgrund dessen und wegen des daraus folgenden Meistertitels einfach etwas "blind" war? Etwas zu euphorisch? Und dass man deshalb auch dem Kader mehr Qualität zugeschrieben hat, als eigentlich in ihm steckt?
Die aktuellen Leistungen des FCB entsprechen eigentlich ziemlich genau dem Potenzial, das aktuell im Kader steckt. Ja, ihr hattet Abgänge zu verkraften, wie andere auch. Ja, diese wurden nicht ersetzt, wie in anderen Clubs teils auch nicht. Aber war letzte Saison wirklich "alles gut" (überspitzt formuliert) resp. so viel besser? Oder war es einfach die Shaq-Euphorie (zurecht!), gepaart mit einem herausragenden Lauf genau zur rechten Zeit? Und ist es möglich, dass man aufgrund dessen und wegen des daraus folgenden Meistertitels einfach etwas "blind" war? Etwas zu euphorisch? Und dass man deshalb auch dem Kader mehr Qualität zugeschrieben hat, als eigentlich in ihm steckt?
- brewz_bana
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
imoht_1893 hat geschrieben: 13.02.2026, 07:10 Wir sind mittlerweile absolut chancenlos gegen Sion. Sorry aber es ist ander Zeit das wir Fans uns auch einfach mal wehren. Wir geben wöchentlich so viel Geld für FCB Spiele aus, seis Tickets, Fahrtkosten, Saisonkarte, Catering etc und was wir zurück erhalten ist doch einfach ein absoluter Skandal.
Die sportliche Führung muss jetzt mal den Finger aus dem Arsch nehmen und sich auch mal vor die Kamera stellen und sich erklären. Ich fühle mich als Saisonkartenbesitzer total verarscht und nach Strich und Faden betrogen. Du startest als Doublegewinner in die Saison um im Februar Spieler wie Rüegg, Cisse, Kacuri, Bacanin, Koloto mit einer Innenverteidigung Vouilloz/Schmid zu sehen. Das I-Tüpfelchen ist dann noch Duranville, den ich heute noch nach Dortmund zurückschicken würde. Das ist alles ein einziger Fiebertraum und kann nicht akzeptiert werden.
!!!!
Kaderplanig isch e absolute Katastrophe und näbem ändlose Beschönige hört meh au immer nur Ussrede!
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blauetomate
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Das ist keine Provokation sondern eine präzise Darstellung des Ursprungs der aktuellen Situation (Misere), mit fatalen Folgen bei der Kaderplanung, der sportlichen Einschätzung der Situation ab Oktober, aber auch bei den Erwartungen von uns Fans.OutLander hat geschrieben: 13.02.2026, 08:58 Ich will hier nicht provozieren, aber wie steht ihr Basler zu folgender These:
Die aktuellen Leistungen des FCB entsprechen eigentlich ziemlich genau dem Potenzial, das aktuell im Kader steckt. Ja, ihr hattet Abgänge zu verkraften, wie andere auch. Ja, diese wurden nicht ersetzt, wie in anderen Clubs teils auch nicht. Aber war letzte Saison wirklich "alles gut" (überspitzt formuliert) resp. so viel besser? Oder war es einfach die Shaq-Euphorie (zurecht!), gepaart mit einem herausragenden Lauf genau zur rechten Zeit? Und ist es möglich, dass man aufgrund dessen und wegen des daraus folgenden Meistertitels einfach etwas "blind" war? Etwas zu euphorisch? Und dass man deshalb auch dem Kader mehr Qualität zugeschrieben hat, als eigentlich in ihm steckt?
Das Double war letzte Saison in der Entwicklung des Teams nicht eingeplant und überraschend (geschuldet oder verdankt der Schwäche der Konkurrenz), von uns natürlich euphorisch gefeiert. Es war gleichzeitig aber auch Gift für diese Saison - und es ist zu befürchten, dass das Gift auch nächste Saison noch nicht ausgeschieden sein wird. Insofern war 2025 ein Pyrrhus-Double.
Es ist nicht einfach, eine nachhaltig funktionierende Mannschaft aufzubauen, vor allem nicht in Basel. Wir beginnen wieder bei Null. Das kann dauern, bis wir wieder einen Titel feiern dürfen.
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blauetomate
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Ähmmm .... schau mal die Resultate der FCB-Junioren in den letzten Jahren an (ohne U021) und zähle deren Titel.IchMagFischbrötchen hat geschrieben: 13.02.2026, 00:18 Wie kann es sein, dass es ein Ausbildungsclub kaum schafft Junioren zu Profis zu machen. (...)
Es ist unfassbar wie kein Spieler auch nur eine annähernd akzeptable Schusstechnik hat oder 3 Sekunden braucht bis er weiss wen er als nächsten anspielen soll. Bei vielen Jungs muss ich mich einfach fragen sagen, Beruf verfehlt.
Man muss sich auch selber hinterfragen: Ist die Infrastruktur wirklich noch auf Topniveau? Ist es die Ausbildung noch?
(Hinweis: Bro, Soticek etc. wurden nicht in Basel ausgebildet).
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kush mc haze
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
IchMagFischbrötchen hat geschrieben: 13.02.2026, 00:18 Wie kann es sein, dass es ein Ausbildungsclub kaum schafft Junioren zu Profis zu machen. Von einer internationalen Karriere mal ganz zu schweigen. Wie kann es sein dass die Spieler im A keine oder kaum Fortschritte machen? Selbst wenn du der talentloseste Klumpen bist, in einem Top Ausbildungsclub musst du unweigerlich besser werden nach einem Jahr, ansonsten ist man kein Top Ausbildungsclub, Punkt.
Es ist unfassbar wie kein Spieler auch nur eine annähernd akzeptable Schusstechnik hat oder 3 Sekunden braucht bis er weiss wen er als nächsten anspielen soll. Bei vielen Jungs muss ich mich einfach fragen sagen, Beruf verfehlt.
Es muss nicht nur ausgemistet werden - und zwar radikal. Man muss sich auch selber hinterfragen: Ist die Infrastruktur wirklich noch auf Topniveau? Ist es die Ausbildung noch?
Die wärde sehr wohl Profis eifach nid bim fcb go doch go luege überall gits Junioren vo uns in de Mannschafte
Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Es wird doch viel zu wenig darauf geachtet, wie unsere Helden auf dem Platz charakterlich zusammenpassen. Es ist schlicht kein Team. Anstatt etwas zusammen reissen zu wollen, versucht jeder, den Sprung in eine Top 5 Liga so schnell wie möglich zu schaffen. Neid ist an der Tagesordnung. Da überrascht es auch nicht, dass man dem Kollegen lieber zu spät oder gar nicht spielt (gäll Soticek, hast Koloto nämlich gestern schon gesehn in HZ1). Shaq und Schmid reichen nicht. Albi nimmt wohl niemand ernst und ob Hitz der Kabine gut tut wage ich auch zu bezweifeln. Alles reine Spekulation natürlich.
Man sollte in der kommenden Transferperiode darauf achten, charakterlich einwandfreie Krampfer aus der SL zu holen, die sich bereits bewiesen haben. Dann sollte man sich bemühen, nebst Sommer noch einen weiteren Ehemaligen mit Winner-Gen zurückzuholen.
Duranville Transfers sind Gift fürs Teamgefüge! Wir kaufen zu viele Lotterielose.
Man sollte in der kommenden Transferperiode darauf achten, charakterlich einwandfreie Krampfer aus der SL zu holen, die sich bereits bewiesen haben. Dann sollte man sich bemühen, nebst Sommer noch einen weiteren Ehemaligen mit Winner-Gen zurückzuholen.
Duranville Transfers sind Gift fürs Teamgefüge! Wir kaufen zu viele Lotterielose.
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
OutLander hat geschrieben: 13.02.2026, 08:58 Ich will hier nicht provozieren, aber wie steht ihr Basler zu folgender These:
Die aktuellen Leistungen des FCB entsprechen eigentlich ziemlich genau dem Potenzial, das aktuell im Kader steckt. Ja, ihr hattet Abgänge zu verkraften, wie andere auch. Ja, diese wurden nicht ersetzt, wie in anderen Clubs teils auch nicht. Aber war letzte Saison wirklich "alles gut" (überspitzt formuliert) resp. so viel besser? Oder war es einfach die Shaq-Euphorie (zurecht!), gepaart mit einem herausragenden Lauf genau zur rechten Zeit? Und ist es möglich, dass man aufgrund dessen und wegen des daraus folgenden Meistertitels einfach etwas "blind" war? Etwas zu euphorisch? Und dass man deshalb auch dem Kader mehr Qualität zugeschrieben hat, als eigentlich in ihm steckt?
Nein, eine Tordifferenz von +48 entsteht nicht einfach zufällig. Das war kein Zufallstitel nur wegen Shaq Euphorie, sondern v.a. wegen Shaq, Celestini und Avdullahu. Aber schau dir an was während und nach der Meistersaison von seiten FCB-Leitung passiert ist.
1. Sensiblen Top-Trainer vergrault obwohl die Tordifferenz die ganze Saison über hervorragend war und der Meistertitel immer in Griffweite war (Nachdem der Typ eine völlig kaputte Mannschaft wieder aufgerichtet hat).
2. Im defensiven Mittelfeld keinen Ersatz für unseren Regista Avdullahu geholt. Bei Lausanne war ja Jamie Roche jeweils der DM mit seinem Part. Mit Metinho, Koindredi, Leroy, Bacanin, Kacuri (eigentlich auch keine Erfahrung dort und spielte bei Yverdon stets eine Position weiter vorne) hat man nun 5 zentrale Mittelfeldspieler mit Box-to-Box oder offensiven Qualitäten, aber schlicht keinen taktisch stabilen Balleroberer und Taktgeber in der defensiven Zentrale.
-> Das war imho der Hauptfehler in der Kaderplanung und dass man das im Winter nicht korrigiert hat, lässt mich ernsthaft an Fussballkompetenz und Zurechnungsfähigkeit der Verantwortlichen zweifeln.
3. Einen Trainer geholt, der ein total anderes Spielsystem spielen liess bei Lausanne und sich nie ans Kader anpassen konnte.
4. Kevin Carlos war der bessere und über die gesamte Saison etwas wichtigere Stürmer als Ajeti. Seine Physis fehlt und der Ersatz ist ein Totalausfall (war absehbar aufgrund der Statistiken). Dass Ajeti, der knapp zwei gute Monate hatte letzte Saison, als Nr. 1 einzuplanen ein riesiger Gamble wird, war abzusehen, wenn man die Leistungen der letzten Jahre anschaut.
5. Überangebot auf dem Flügel mit irgendwelchen Degen Last-Minute Opportunitätstransfers (Agbonifo und Salah den eigenen Jungen und Soticek vor die Nase zu setzen, wenn eh Traoré und Otele noch hier sind... schlicht ohne Sinn).
6. Falsche Prioritäten: Daniliuc ist ein guter Transfer, aber die Innenverteidigung mit Barisic, Adjetey und Vouilloz war schon davor sehr gut besetzt.
7. Keigo war ein Top-Transfer und da hat man einfach Pech mit der Verletzung gehabt.
Was nun im Winter mit Trainerentlassung und Lehrling einstellen zur Unzeit und gleichzeitig brutaler Schwächung des Kaders passiert... einfach bodenlos und inakzeptabel eigentlich. Otele war absehbar - nicht absehbar ist, dass man qualitativ keinen Ersatz holt für die Schwachstellen des Kaders im Sturm und defensivem Mittelfeld. Dafür kriegen wir strube Deals mit fadem Beigeschmack bei Adjetey und Duranville... und geben davor auch noch Barisic ab.
Hört mir auf, es wurde seit Sommer schlicht auf ganzer Linie versagt - mit Keigo als einziger Ausnahme.
- IchMagFischbrötchen
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Nichts Neues.kush mc haze hat geschrieben: 13.02.2026, 10:04
Die wärde sehr wohl Profis eifach nid bim fcb go doch go luege überall gits Junioren vo uns in de Mannschafte
Der Output für das EIGENE Team ist viel zu gering.
Wenn man sich zudem nur national vergleichen will, ist man sicher in den Top 3, eventuell auch an der Spitze - dafür kenne ich die Bedingungen der nationalen Konkurrenz nicht gut genug. Aber dass deren Infrastruktur Top sein sollten, daran zweifle ich stark, wenn schon ein Topteam wie YB kein Trainingszentrum hinbekommt, dann werden die anderen durch die finanziellen Grenzen kaum etwas aussergewöhnliches besitzen.
Das Ziel ist doch, sich über die Landesgrenzen hinaus messen zu können.
Da hat man extrem an Boden verloren, die Konkurrenz hat nicht geschlafen.
Man muss wirklich alles hinterfragen. Irgendwas, womöglich vieles muss angepasst werden damit es auch heute wieder funktioniert.
Wenn man sich die Berichte von ehemaligen Spielern anhört, dann ist man mittlerweile ein zu kleiner Fisch geworden. Hoffenheim, Salzburg, das sind schlussendlich Teams mit denen man sich messen müsste. Aber ehemalige Spieler sagten da klare Dinge aus. Dort sind die Bedingungen sehr viel besser.
Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Spannende Analyse, fcbblog.ch!
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Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Trurig was mit däm geile Club wieder passiert. Ha ghofft me het us dr vergangeheit glernt, leider isch nid so ko.
Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Blöde Frage:
Falls es noch schlimmer wird und die Verantwortlichen zum Schluss kommen, dass sie Liechti spicken müssen, könnte man auf Ludo zurückgreifen, weil man dessen Lohn noch zahlt? Ist zwar völlig unrealistisch und lächerlich aber wie wäre das rechtlich?
Falls es noch schlimmer wird und die Verantwortlichen zum Schluss kommen, dass sie Liechti spicken müssen, könnte man auf Ludo zurückgreifen, weil man dessen Lohn noch zahlt? Ist zwar völlig unrealistisch und lächerlich aber wie wäre das rechtlich?
Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
Im Prinzip ja, aber können wir mit den ganzen Analysen nicht noch die paar Tage warten bis das Transferfenster geschlossen ist? Klar, vieles wurde in den letzten Monaten schon verbockt, aber ob wir 5 Minuten vor Transferschluss noch den einen oder anderen Hochkaräter aus dem Hut zaubern (Omeragic?) oder ob wir tatsächlich ohne vernünftige Zuzüge bleiben, macht für mich trotzdem noch einen grossen Unterschied bei der Beurteilung von Stucki & Co.
Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
fcbblog.ch hat geschrieben: 13.02.2026, 10:34OutLander hat geschrieben: 13.02.2026, 08:58 Ich will hier nicht provozieren, aber wie steht ihr Basler zu folgender These:
Die aktuellen Leistungen des FCB entsprechen eigentlich ziemlich genau dem Potenzial, das aktuell im Kader steckt. Ja, ihr hattet Abgänge zu verkraften, wie andere auch. Ja, diese wurden nicht ersetzt, wie in anderen Clubs teils auch nicht. Aber war letzte Saison wirklich "alles gut" (überspitzt formuliert) resp. so viel besser? Oder war es einfach die Shaq-Euphorie (zurecht!), gepaart mit einem herausragenden Lauf genau zur rechten Zeit? Und ist es möglich, dass man aufgrund dessen und wegen des daraus folgenden Meistertitels einfach etwas "blind" war? Etwas zu euphorisch? Und dass man deshalb auch dem Kader mehr Qualität zugeschrieben hat, als eigentlich in ihm steckt?
Nein, eine Tordifferenz von +48 entsteht nicht einfach zufällig. Das war kein Zufallstitel nur wegen Shaq Euphorie, sondern v.a. wegen Shaq, Celestini und Avdullahu. Aber schau dir an was während und nach der Meistersaison von seiten FCB-Leitung passiert ist.
1. Sensiblen Top-Trainer vergrault obwohl die Tordifferenz die ganze Saison über hervorragend war und der Meistertitel immer in Griffweite war (Nachdem der Typ eine völlig kaputte Mannschaft wieder aufgerichtet hat).
2. Im defensiven Mittelfeld keinen Ersatz für unseren Regista Avdullahu geholt. Bei Lausanne war ja Jamie Roche jeweils der DM mit seinem Part. Mit Metinho, Koindredi, Leroy, Bacanin, Kacuri (eigentlich auch keine Erfahrung dort und spielte bei Yverdon stets eine Position weiter vorne) hat man nun 5 zentrale Mittelfeldspieler mit Box-to-Box oder offensiven Qualitäten, aber schlicht keinen taktisch stabilen Balleroberer und Taktgeber in der defensiven Zentrale.
-> Das war imho der Hauptfehler in der Kaderplanung und dass man das im Winter nicht korrigiert hat, lässt mich ernsthaft an Fussballkompetenz und Zurechnungsfähigkeit der Verantwortlichen zweifeln.
3. Einen Trainer geholt, der ein total anderes Spielsystem spielen liess bei Lausanne und sich nie ans Kader anpassen konnte.
4. Kevin Carlos war der bessere und über die gesamte Saison etwas wichtigere Stürmer als Ajeti. Seine Physis fehlt und der Ersatz ist ein Totalausfall (war absehbar aufgrund der Statistiken). Dass Ajeti, der knapp zwei gute Monate hatte letzte Saison, als Nr. 1 einzuplanen ein riesiger Gamble wird, war abzusehen, wenn man die Leistungen der letzten Jahre anschaut.
5. Überangebot auf dem Flügel mit irgendwelchen Degen Last-Minute Opportunitätstransfers (Agbonifo und Salah den eigenen Jungen und Soticek vor die Nase zu setzen, wenn eh Traoré und Otele noch hier sind... schlicht ohne Sinn).
6. Falsche Prioritäten: Daniliuc ist ein guter Transfer, aber die Innenverteidigung mit Barisic, Adjetey und Vouilloz war schon davor sehr gut besetzt.
7. Keigo war ein Top-Transfer und da hat man einfach Pech mit der Verletzung gehabt.
Was nun im Winter mit Trainerentlassung und Lehrling einstellen zur Unzeit und gleichzeitig brutaler Schwächung des Kaders passiert... einfach bodenlos und inakzeptabel eigentlich. Otele war absehbar - nicht absehbar ist, dass man qualitativ keinen Ersatz holt für die Schwachstellen des Kaders im Sturm und defensivem Mittelfeld. Dafür kriegen wir strube Deals mit fadem Beigeschmack bei Adjetey und Duranville... und geben davor auch noch Barisic ab.
Hört mir auf, es wurde seit Sommer schlicht auf ganzer Linie versagt - mit Keigo als einziger Ausnahme.
Absolut zu 100% gleicher Meinung und wenn ich mich im Freundes und Bekanntenkreis umhöre tönt das gleich. Mit Niederlagen oder schlechten Phasen umzugehen ist immer schwierig aber das gehört dazu. Die Entfremdung zu einem Team das mit zwei, drei Ausnahmen eine reine Söldnertruppe ist macht das ganze ungemein schwierig. Um nicht sogar eingestehen zu müssen, dass macht im Herzen weh.
Re: Quo vadis FC Basel? Ein düsterer Ausblick auf nächste Saison
1.) Das man gefüht all zwei Jahre den Nachwuchs umkrempelt ist es nicht verwunderlich, dass der FCB viel weniger Profis macht als gewünscht.IchMagFischbrötchen hat geschrieben: 13.02.2026, 00:18 1) Wie kann es sein, dass es ein Ausbildungsclub kaum schafft Junioren zu Profis zu machen. Von einer internationalen Karriere mal ganz zu schweigen. Wie kann es sein dass die Spieler im A keine oder kaum Fortschritte machen? Selbst wenn du der talentloseste Klumpen bist, in einem Top Ausbildungsclub musst du unweigerlich besser werden nach einem Jahr, ansonsten ist man kein Top Ausbildungsclub, Punkt.
2) Es ist unfassbar wie kein Spieler auch nur eine annähernd akzeptable Schusstechnik hat oder 3 Sekunden braucht bis er weiss wen er als nächsten anspielen soll. Bei vielen Jungs muss ich mich einfach fragen sagen, Beruf verfehlt.
Es muss nicht nur ausgemistet werden - und zwar radikal. Man muss sich auch selber hinterfragen: Ist die Infrastruktur wirklich noch auf Topniveau? Ist es die Ausbildung noch?
2.Es ist wirklich miserabel wie hier die Spieler auftreten. Wenigstens ein Schuss mit Power aufs Tor zu bringen sollte schon jeder Profi her kriegen. Oder das vertändeln von Ballbesitz weil man zu lange den Ball halten.