Finanzen des FCB - Diskussion

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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von fcbblog.ch »

W_Shakespeare hat geschrieben: 08.02.2026, 11:58
fcbblog.ch hat geschrieben: 08.02.2026, 11:22
W_Shakespeare hat geschrieben: 08.02.2026, 10:35 @fcbblog.ch 

Du scheinst buchhalterisch einiges durcheinander zu bringen (Bilanzsummen, Einnahmen usw.). 
ExtraMuros hat dies eigentlich sehr schön aufgezeigt: Ohne die Details zu kennen kann man schlicht nicht seriös urteilen (was du aber offensichtlich tust). Die Grösse der Bilanzsumme allein ist schlicht kein Indikator wie gut wir finanziell dastehen. Ebenso wenig ist es der operative Gewinn, hier gibt es überall genügend legalen, buchhalterischen Spielraum. 

Ebenso ist unklar, wie die Transferrechte/Werte von Spielern genau bewertet sind. Unternehmen haben hier z.B. im Bereich Inventar von  Maschinen- oder Fahrzeugen ebenfalls relativ viel Spielraum, was deren Bewertung betrifft.

Was du auch komplett ausser acht lässt ist den Diskontierungssatz (Barwert künftiger Zahlungsströme), der bei der Immobilien- oder Unternehmensbewertung entscheidend ist: 10 Mio. für Adjetey HEUTE sind schlicht viel mehr wert als in 6 oder 12 Monaten. Zumal sich ein Spieler, wie von ExtraMuros geschrieben, auch verletzen oder schlecht performen kann. Dieses Risiko müsste zusätzlich in die Rechnung mit einfliessen. 
Der erwartbare Ertrag eines solchen Spielerverkaufs in 6-12 Monaten müsste somit min. irgendwo im Bereich 12-15 Mio. liegen. 

Du kannst dir das ja ansehen:

medieninfo fcb 2024

2023 und 2024 wurde sehr profitabel gewirtschaftet.

Im 2025 wird wieder ein ähnlich gutes, wenn nicht sogar besseres Ergebnis zustande kommen.

Eine Fussballmannschaft ist nunmal keine Immobilie.

Warum du das Risiko der Verletzung einberechnen, willst, aber andererseits nicht das Risiko des sportlich geschwächten Kaders und den Mehrkosten im Einkauf, weil jeder sieht, dass wir nun dringend einen IV bräuchten, nicht... Das scheint mir eine einseitige Rechnung.
Wie gesagt aus dieser Jahresrechnung sieht man ohne Details wenig. Was man direkt sieht: Ohne Transfereinnahmen kann man den Club übermorgen dicht machen. Ja, es wurde EK gebildet, aber man hat noch über 12 Mio., welche man dem BASPO zurück zahlen muss. Das ganze kurzfristige FK beträgt über 60 Mio., bei einem UV von 38 Mio. Würde ich so in meiner Firma in diesem Verhältnis nicht haben wollen, da ich sonst schlecht schlafen könnte. 

Was ich ebenfalls sehe: Der Club versucht wo überall möglich zu sparen (auch bei kleineren Posten) und die Personalkosten sind trotzdem gestiegen. Ohne bedeutende Transfereinnahmen hat man nach wie vor ein MASSIVES operatives Defizit. 
Grobes Fazit: 1 schlechtes Jahr ohne grössere Transfereinnahmen und der Club ist wieder da, wo er vor kurzem war. 

Nein, ein Fussballclub ist keine Immobilie. Buchhalterische bzw. unternehmerische Grundsätze gelten jedoch bei beiden. 
Und die Spieler kann man u.U. tatsächlich ähnlich anschauen wie ein Portfolio mit vielen Immobilien. Man hofft bei beiden, dass sie im Wert steigen und mit Gewinn verkauft werden können, und/oder während der Haltedauer eine stabilen Ertrag in Form von Mieten oder z.B. Toren abwerfen  ;)

Das Risiko einer Verletzung kannst du aufgrund von Erfahrungswerten eigentlich auch recht gut berechnen. Anzahl gröberer Verletzungen geteilt durch Anzahl Spieler über eine oder mehrere Spielzeiten. 
Die Rechnung wie viele Punkte uns z.B. ein anderer IV kostet bzw. zusätzlich bringt ist ungleich schwieriger. Sieht man ja an Bro. Man hat sich für 2 Mio. sicher etwas anderes erhofft. Sportlicher Erfolg/Misserfolg ist kaum planbar, denn wenn er das wäre, gäbe es ja keine schlechten Mannschaften mehr... 

Der VR geht wohl davon aus, dass der allfällige Mindererfolg/Punkteausfall durch den Verkauf von Adjetey deutlich weniger schwer wiegt als die fehlenden Millionen, wenn man ihn behalten hätte. 
 

Ja aber du hast ja auch gesehen woraus das Kurzfristige Fremdkapital besteht. Sprich gröstenteils Rechnungsabgrenzung(Saisonkarten und Bitpanda Deal vermutlich)
Und andererseits Darlehen der Owner oder Covid 19Kredit Baspo. Das Baspodarlehen ist Stand Ende 25 easy zahlbar und werden wohl kaum Zinsen anfallen. Ebenfalls die Darlehen der Owner, ausser sie ziehen Geld raus.

Und warum blendest du konsequent 2025 mit Europa-League Teilnahme und wiederum hohem Transferfewinn aus?

Das strukturelle Defizit wird wohl um die 20 Mio betragen und kann nur durch Transfers und Europacup-Teilnahmen gedeckt werden. Es ist insofern auch nicht strukturell, sondern schlicht die wirtschaftliche Realität fast aller Ausbildungsclubs/Clubs aus kleineren Ligen.

Stand Ende 2025 müsste Genug geld vorhanden sein um solche sportlichen Risiken nicht eingehen zu müssen. Denn auf der hohen Kante bringt das Geld aus dem Adjetey Transfer genau gar nichts - zumal auch Wolfsburg hier wohl kaum die ganze Summe auf einen Chlapf überweist oder?
Zuletzt geändert von fcbblog.ch am 08.02.2026, 12:47, insgesamt 1-mal geändert.

Schatschiri
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Schatschiri »

W_Shakespeare hat geschrieben: 08.02.2026, 11:58
fcbblog.ch hat geschrieben: 08.02.2026, 11:22
W_Shakespeare hat geschrieben: 08.02.2026, 10:35 @fcbblog.ch 

Du scheinst buchhalterisch einiges durcheinander zu bringen (Bilanzsummen, Einnahmen usw.). 
ExtraMuros hat dies eigentlich sehr schön aufgezeigt: Ohne die Details zu kennen kann man schlicht nicht seriös urteilen (was du aber offensichtlich tust). Die Grösse der Bilanzsumme allein ist schlicht kein Indikator wie gut wir finanziell dastehen. Ebenso wenig ist es der operative Gewinn, hier gibt es überall genügend legalen, buchhalterischen Spielraum. 

Ebenso ist unklar, wie die Transferrechte/Werte von Spielern genau bewertet sind. Unternehmen haben hier z.B. im Bereich Inventar von  Maschinen- oder Fahrzeugen ebenfalls relativ viel Spielraum, was deren Bewertung betrifft.

Was du auch komplett ausser acht lässt ist den Diskontierungssatz (Barwert künftiger Zahlungsströme), der bei der Immobilien- oder Unternehmensbewertung entscheidend ist: 10 Mio. für Adjetey HEUTE sind schlicht viel mehr wert als in 6 oder 12 Monaten. Zumal sich ein Spieler, wie von ExtraMuros geschrieben, auch verletzen oder schlecht performen kann. Dieses Risiko müsste zusätzlich in die Rechnung mit einfliessen. 
Der erwartbare Ertrag eines solchen Spielerverkaufs in 6-12 Monaten müsste somit min. irgendwo im Bereich 12-15 Mio. liegen. 

Du kannst dir das ja ansehen:

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2023 und 2024 wurde sehr profitabel gewirtschaftet.

Im 2025 wird wieder ein ähnlich gutes, wenn nicht sogar besseres Ergebnis zustande kommen.

Eine Fussballmannschaft ist nunmal keine Immobilie.

Warum du das Risiko der Verletzung einberechnen, willst, aber andererseits nicht das Risiko des sportlich geschwächten Kaders und den Mehrkosten im Einkauf, weil jeder sieht, dass wir nun dringend einen IV bräuchten, nicht... Das scheint mir eine einseitige Rechnung.
Wie gesagt aus dieser Jahresrechnung sieht man ohne Details wenig. Was man direkt sieht: Ohne Transfereinnahmen kann man den Club übermorgen dicht machen. Ja, es wurde EK gebildet, aber man hat noch über 12 Mio., welche man dem BASPO zurück zahlen muss. Das ganze kurzfristige FK beträgt über 60 Mio., bei einem UV von 38 Mio. Würde ich so in meiner Firma in diesem Verhältnis nicht haben wollen, da ich sonst schlecht schlafen könnte. 

Was ich ebenfalls sehe: Der Club versucht wo überall möglich zu sparen (auch bei kleineren Posten) und die Personalkosten sind trotzdem gestiegen. Ohne bedeutende Transfereinnahmen hat man nach wie vor ein MASSIVES operatives Defizit. 
Grobes Fazit: 1 schlechtes Jahr ohne grössere Transfereinnahmen und der Club ist wieder da, wo er vor kurzem war. 

Nein, ein Fussballclub ist keine Immobilie. Buchhalterische bzw. unternehmerische Grundsätze gelten jedoch bei beiden. 
Und die Spieler kann man u.U. tatsächlich ähnlich anschauen wie ein Portfolio mit vielen Immobilien. Man hofft bei beiden, dass sie im Wert steigen und mit Gewinn verkauft werden können, und/oder während der Haltedauer eine stabilen Ertrag in Form von Mieten oder z.B. Toren abwerfen  ;)

Das Risiko einer Verletzung kannst du aufgrund von Erfahrungswerten eigentlich auch recht gut berechnen. Anzahl gröberer Verletzungen geteilt durch Anzahl Spieler über eine oder mehrere Spielzeiten. 
Die Rechnung wie viele Punkte uns z.B. ein anderer IV kostet bzw. zusätzlich bringt ist ungleich schwieriger. Sieht man ja an Bro. Man hat sich für 2 Mio. sicher etwas anderes erhofft. Sportlicher Erfolg/Misserfolg ist kaum planbar, denn wenn er das wäre, gäbe es ja keine schlechten Mannschaften mehr... 

Der VR geht wohl davon aus, dass der allfällige Mindererfolg/Punkteausfall durch den Verkauf von Adjetey deutlich weniger schwer wiegt als die fehlenden Millionen, wenn man ihn behalten hätte. 
 

Eigentlich schockierend, dass das so ist. Ich frage mich was das Problem ist. Bereits Burgener wollte ja das strukturelle Defizit wegbringen und jetzt auch Degen, aber das scheint wohl mit den ganzen Umständen fast unmöglich zu sein.

Aber gerade weil du diesen Satz sagst wegen den Transfereinnahmen können wir es uns eigentlich nicht leisten einen so schlechten Kader mit so wenigen Talenten zu haben. Oder denkst du ernsthaft wir werden mit Soticek, Salah, Leroy usw jemals gutes Geld machen? Wir haben gerade noch Traoré und Metinho, welche in naher Zukunft einen Wert von 5+ Mio einbringen können. Daniliuc ist gut hat aber nicht das Profil für einen Transfer über 5 Millionen. Alle anderen sind entweder schlecht oder man weiss es nicht (Bacanin).

Deshalb bräuchte es dringend Investitionen in richtige Talente zum Weiterverkauf und in ein paar erfahrene Spieler zur Sicherung der internationalen Plätze. Weil ohne diese Plätze wirds dann auch nochmal schwieriger mit den Transfereinnahmen und der Attraktivität für Talente.

W_Shakespeare
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von W_Shakespeare »

fcbblog.ch hat geschrieben: 08.02.2026, 12:46
W_Shakespeare hat geschrieben: 08.02.2026, 11:58
fcbblog.ch hat geschrieben: 08.02.2026, 11:22

Du kannst dir das ja ansehen:

medieninfo fcb 2024

2023 und 2024 wurde sehr profitabel gewirtschaftet.

Im 2025 wird wieder ein ähnlich gutes, wenn nicht sogar besseres Ergebnis zustande kommen.

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Warum du das Risiko der Verletzung einberechnen, willst, aber andererseits nicht das Risiko des sportlich geschwächten Kaders und den Mehrkosten im Einkauf, weil jeder sieht, dass wir nun dringend einen IV bräuchten, nicht... Das scheint mir eine einseitige Rechnung.
Wie gesagt aus dieser Jahresrechnung sieht man ohne Details wenig. Was man direkt sieht: Ohne Transfereinnahmen kann man den Club übermorgen dicht machen. Ja, es wurde EK gebildet, aber man hat noch über 12 Mio., welche man dem BASPO zurück zahlen muss. Das ganze kurzfristige FK beträgt über 60 Mio., bei einem UV von 38 Mio. Würde ich so in meiner Firma in diesem Verhältnis nicht haben wollen, da ich sonst schlecht schlafen könnte. 

Was ich ebenfalls sehe: Der Club versucht wo überall möglich zu sparen (auch bei kleineren Posten) und die Personalkosten sind trotzdem gestiegen. Ohne bedeutende Transfereinnahmen hat man nach wie vor ein MASSIVES operatives Defizit. 
Grobes Fazit: 1 schlechtes Jahr ohne grössere Transfereinnahmen und der Club ist wieder da, wo er vor kurzem war. 

Nein, ein Fussballclub ist keine Immobilie. Buchhalterische bzw. unternehmerische Grundsätze gelten jedoch bei beiden. 
Und die Spieler kann man u.U. tatsächlich ähnlich anschauen wie ein Portfolio mit vielen Immobilien. Man hofft bei beiden, dass sie im Wert steigen und mit Gewinn verkauft werden können, und/oder während der Haltedauer eine stabilen Ertrag in Form von Mieten oder z.B. Toren abwerfen  ;)

Das Risiko einer Verletzung kannst du aufgrund von Erfahrungswerten eigentlich auch recht gut berechnen. Anzahl gröberer Verletzungen geteilt durch Anzahl Spieler über eine oder mehrere Spielzeiten. 
Die Rechnung wie viele Punkte uns z.B. ein anderer IV kostet bzw. zusätzlich bringt ist ungleich schwieriger. Sieht man ja an Bro. Man hat sich für 2 Mio. sicher etwas anderes erhofft. Sportlicher Erfolg/Misserfolg ist kaum planbar, denn wenn er das wäre, gäbe es ja keine schlechten Mannschaften mehr... 

Der VR geht wohl davon aus, dass der allfällige Mindererfolg/Punkteausfall durch den Verkauf von Adjetey deutlich weniger schwer wiegt als die fehlenden Millionen, wenn man ihn behalten hätte. 


Und warum blendest du konsequent 2025 mit Europa-League Teilnahme und wiederum hohem Transferfewinn aus?

Weil es dazu schlicht keine Zahlen gibt, oder habe ich etwas übersehen? 
Du "schätzt" oder "gehst davon aus, dass" 2025 ein gutes Jahr war. Das wissen wir aber schlicht noch nicht. Ebenso kennen wir die genauen Bedingungen für die Rückzahlung der vielen Darlehen nicht. 
 

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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von fcbblog.ch »

W_Shakespeare hat geschrieben: 08.02.2026, 14:11
fcbblog.ch hat geschrieben: 08.02.2026, 12:46
W_Shakespeare hat geschrieben: 08.02.2026, 11:58
Wie gesagt aus dieser Jahresrechnung sieht man ohne Details wenig. Was man direkt sieht: Ohne Transfereinnahmen kann man den Club übermorgen dicht machen. Ja, es wurde EK gebildet, aber man hat noch über 12 Mio., welche man dem BASPO zurück zahlen muss. Das ganze kurzfristige FK beträgt über 60 Mio., bei einem UV von 38 Mio. Würde ich so in meiner Firma in diesem Verhältnis nicht haben wollen, da ich sonst schlecht schlafen könnte. 

Was ich ebenfalls sehe: Der Club versucht wo überall möglich zu sparen (auch bei kleineren Posten) und die Personalkosten sind trotzdem gestiegen. Ohne bedeutende Transfereinnahmen hat man nach wie vor ein MASSIVES operatives Defizit. 
Grobes Fazit: 1 schlechtes Jahr ohne grössere Transfereinnahmen und der Club ist wieder da, wo er vor kurzem war. 

Nein, ein Fussballclub ist keine Immobilie. Buchhalterische bzw. unternehmerische Grundsätze gelten jedoch bei beiden. 
Und die Spieler kann man u.U. tatsächlich ähnlich anschauen wie ein Portfolio mit vielen Immobilien. Man hofft bei beiden, dass sie im Wert steigen und mit Gewinn verkauft werden können, und/oder während der Haltedauer eine stabilen Ertrag in Form von Mieten oder z.B. Toren abwerfen  ;)

Das Risiko einer Verletzung kannst du aufgrund von Erfahrungswerten eigentlich auch recht gut berechnen. Anzahl gröberer Verletzungen geteilt durch Anzahl Spieler über eine oder mehrere Spielzeiten. 
Die Rechnung wie viele Punkte uns z.B. ein anderer IV kostet bzw. zusätzlich bringt ist ungleich schwieriger. Sieht man ja an Bro. Man hat sich für 2 Mio. sicher etwas anderes erhofft. Sportlicher Erfolg/Misserfolg ist kaum planbar, denn wenn er das wäre, gäbe es ja keine schlechten Mannschaften mehr... 

Der VR geht wohl davon aus, dass der allfällige Mindererfolg/Punkteausfall durch den Verkauf von Adjetey deutlich weniger schwer wiegt als die fehlenden Millionen, wenn man ihn behalten hätte. 


Und warum blendest du konsequent 2025 mit Europa-League Teilnahme und wiederum hohem Transferfewinn aus?

Weil es dazu schlicht keine Zahlen gibt, oder habe ich etwas übersehen? 
Du "schätzt" oder "gehst davon aus, dass" 2025 ein gutes Jahr war. Das wissen wir aber schlicht noch nicht. Ebenso kennen wir die genauen Bedingungen für die Rückzahlung der vielen Darlehen nicht. 
 

Naja man weiss etwa was an Transfereinnahnen und Aufwand da war 40 Mio Einnahmen zu 15 Mio Aufwand und das die Uefa rund 14 Mio Uefa Prize money an den FCB auszahlen wird.

2025 wird also wieder ein top Jahr.

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nobilissa
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von nobilissa »

Wie kann man nur ohne Buchhalterausbildung und tiefer Einsicht in die wirklichen Zahlen / Verbindlichkeiten alleine aufgrund eines Geschäftsberichtes und im Internet kolportierter Transfersummen denken, man hätte eine Übersicht über die Finanzen des FCB ?

Waldfest
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Waldfest »

Kann man natürlich nicht.

1. lassen die veröffentlichten Zahlen genug Spielraum, wie schon erwähnt worden ist.

Und 2. verstehen nicht mal 0,1%, was hinter den Zahlen überhaupt steckt.

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fcbblog.ch
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von fcbblog.ch »

Ihr könnts offensichtlich nicht. Aber die 10 Mio für Adjetey sind dann fix richtig... alles klar. Wir sprechen uns wenn im bald fürs 25 wieder ein hoher Gewinn ausgewiesen wird.

RotBlausBluet
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Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von RotBlausBluet »

Artikel aus der BZ zum Geschäftsjahr 2025
 Der FC Basel macht im Geschäftsjahr 2025 acht Millionen Gewinn und tilgt damit sofort alte SchuldenVon Jakob Weber
15.04.2026, 13.14 Uhr
Wie schon 2024 schreibt der FC Basel auch im Geschäftsjahr 2025 einen Millionengewinn. Doch anders als noch vor einem Jahr bleibt dieser nicht stehen. Ausserdem zeigen die Zahlen, wie der FCB den sportlichen Erfolg vergolden konnte.

Die Swiss Football League hat die Finanzinformationen für die Uefa-Lizenz 2026/27  publiziert. Daraus geht hervor, dass der FC Basel im Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn von 8,530'000 Franken geschrieben hat. Damit ist er nach Lugano (11 Mio.) und vor Lausanne (7,4 Mio.) im nationalen Vergleich Zweiter.
Bild
 
Einen Grossteil des Gewinns verdankt der FC Basel, der mehr als drei Millionen an Vermittlerhonoraren zahlte, einem Transferüberschuss von 10,8 Millionen Franken. Hier stehen Einnahmen von 35 Millionen Ausgaben von 24,2 Millionen gegenüber. Damit ist der FCB wie schon in den Vorjahren national unerreicht. Nur YB (18 Millionen eingenommen und 13,7 Millionen ausgegeben) schafft es auch noch auf zweistellige Werte.
Die Transferausgaben des FCB verteilen sich im Jahr 2025 auf 6 Millionen für Transferaufwand, 15 Millionen auf Abschreibungen von Transferrechten und 3 Millionen Sonderabschreibungen.
 
Die Meistersaison wird vergoldet
Aus den Finanzzahlen und dem Geschäftsbericht des FC Basel, welcher der bz ebenfalls vorliegt, geht hervor, dass der FCB auf diversen Ebenen aus den Erfolgen der Meistersaison Profit schlagen konnte. So stiegen aufgrund des höheren Zuschauerschnitts die Matcheinnahmen um gut sieben Millionen auf 24,5 Millionen Franken. Und bei den Sponsoringeinnahmen und im Merchandise wurden mit 12,4 Millionen und 6,1 Millionen sogar zwei neue Vereinsrekorde aufgestellt.
11,5 Millionen mehr als in der europapokallosen Vorsaison gab es zudem für Übertragungsrechte. Da der FCB sich für Gruppenphase der Europa League qualifizieren konnte, kassierte er zu den 2,2 Millionen aus dem nationalen TV-Pool zusätzlich auch Uefa-Prämien in der Höhe von 12,4 Millionen Franken.
Dass Erfolg auch kostet, zeigen die Zahlen ebenfalls. So stiegen die Personalkosten von 32 auf 39,6 Millionen an, was vermutlich vor allem den Erfolgsprämien der Spieler zuzuschreiben ist.
Ebenfalls interessant ist ein ausserordentlicher Ertrag von 3 Millionen Franken. Dieser stammt von einem abgetretenen Verkäuferdarlehen der FC Basel Community AG. Der FCB erklärt im Geschäftsbericht: «Im Zuge der Klärung diverser Aspekte zum Stadion-Nutzungsvertrag mit der Genossenschaft St. Jakob-Park im November 2025 hat die Genossenschaft St. Jakob-Park auf das Verkäuferdarlehen in Höhe von 3 Millionen verzichtet.»
 
Die Verwaltungsräte bekommen ihr teilweise Darlehen zurück
Mit dem eigentlichen Gewinn von acht Millionen wurden direkt alte Schulden getilgt, sodass die FC Basel 1893 AG am Ende nur einen Gewinn von 332'256 Franken ausschreibt. Acht Millionen flossen zurück an die FC Basel Holding und damit zu den Verwaltungsräten, welche dem Klub seit ihrer Übernahme vor fünf Jahren mit zwei Finanzspritzen halfen. Die entsprechende Firma Horizon befindet sich bekanntlich in Liquidation.  Während 2024 unter dem Posten Darlehen FC Basel Holding AG noch 12,7 Millionen aufgeführt waren, sind es jetzt noch 4,8 Millionen.
Wer welche Anteile zurückbekommen hat und welche Rolle der Abgang von Dan Holzmann und der Einstieg der Brüder Duschmalé hat, bleibt zunächst offen. Fragen zum Geschäftsbericht beantwortet der FC Basel erst am kommenden Donnerstag im Rahmen der Präsentation der Finanzzahlen.

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maradoo
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von maradoo »

Lugano 11mio Gwünn  🤣

battlefield
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von battlefield »

Klingt für mich als Laie erstmal tip top. Kann jemand aus der Buchhaltung was klareres dazu sagen?

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Konter
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Konter »

maradoo hat geschrieben: 15.04.2026, 14:28 Lugano 11mio Gwünn  🤣

Das muess e verspötete Aprilschärz sy, odr?

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Master
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Master »

Lugano mit 28mio "sonstige betriebliche Erträge", was eigentlich nur Geldspritzen von den Eigentürmern heissen kann, ich wüsste sonst nicht was da plötzlich sonst 28mio einschiessen würden (zum Vergleich, dieser Posten ist bei 0-5mio für alle anderen Vereine ausser dem FCZ, welcher ebenfalls 12mio hat = Canepa-Geld wie ich vermute)

Spannend finde ich, dass der FCB ~4mio mehr Einnahmen aus dem Tickting hat als YB (24 vs 20mio) obwohl YB mehr Zuschauer hat. Sind die Plätze im Joggeli im Schnitt soviel teurer?

Auch "leider" lächerlich klein sind die TV-Beiträge aus der Schweiz. Zeigt einmal mehr, dass man sich vom TV eigentlich gar nichts aufzwingend darf...

Stobologyth
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Stobologyth »

Lustig finde ich die Clubs, die Gratis Infrastruktur zu haben scheinen. Und Lausanne mit dem Sponsoringdeal ihres Lebens :rolleyes:

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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Stobologyth »

Master hat geschrieben: 15.04.2026, 14:44 Lugano mit 28mio "sonstige betriebliche Erträge", was eigentlich nur Geldspritzen von den Eigentürmern heissen kann, ich wüsste sonst nicht was da plötzlich sonst 28mio einschiessen würden (zum Vergleich, dieser Posten ist bei 0-5mio für alle anderen Vereine ausser dem FCZ, welcher ebenfalls 12mio hat = Canepa-Geld wie ich vermute)
Servette auch --> Rolex-Gelder

Und mit was hat der FC Sion eigentlich 39 Mio Schulden angehäuft? Sind das immer noch die 65+ Trainer seit 2002?

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D4YW4LK3R
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von D4YW4LK3R »

GC einfach mit 15 Kisten Verlust... :eek: 
"I was born ready motherfucker!"

Usswärtsfahrer
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Usswärtsfahrer »

Stobologyth hat geschrieben: 15.04.2026, 14:50
Master hat geschrieben: 15.04.2026, 14:44 Lugano mit 28mio "sonstige betriebliche Erträge", was eigentlich nur Geldspritzen von den Eigentürmern heissen kann, ich wüsste sonst nicht was da plötzlich sonst 28mio einschiessen würden (zum Vergleich, dieser Posten ist bei 0-5mio für alle anderen Vereine ausser dem FCZ, welcher ebenfalls 12mio hat = Canepa-Geld wie ich vermute)
Servette auch --> Rolex-Gelder

Und mit was hat der FC Sion eigentlich 39 Mio Schulden angehäuft? Sind das immer noch die 65+ Trainer seit 2002?

Lausanne ja auch von Ineos.

CC gibt Sion das Geld nur als Darlehen und die als Verlust aus oder so ähnlich, v.a. um Steuern zu sparen, oder wie war das? :D

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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von fcbblog.ch »

Frage mich grade wie die Uefa Einnahmen nun verrechnet werden müssen, wo ein Teil der Gruppenphase und deren Abschluss jeweils erst im neuen Jahr stattfinden.

Bei YB ist da offensichtlich noch einiges mit drin, obwohl nur abgelost wurde in der CL im 24 und 25.

Alles wie immer... ausser FCB und SG und YB verbrennen alle Geld...

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Basilou
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Basilou »

Rekchordmäääischter GC ist inzwischen finanziell der zweitschwächste Verein der Liga :eek: , nur noch vor Aufsteiger (und trotzdem Tabellenführer!) Thun.

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Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von RotBlausBluet »

fcbblog.ch hat geschrieben:Frage mich grade wie die Uefa Einnahmen nun verrechnet werden müssen, wo ein Teil der Gruppenphase und deren Abschluss jeweils erst im neuen Jahr stattfinden.

Bei YB ist da offensichtlich noch einiges mit drin, obwohl nur abgelost wurde in der CL im 24 und 25.

Alles wie immer... ausser FCB und SG und YB verbrennen alle Geld...
Grundsätzlich muss dies auf die beiden Jahre aufgeteilt werden. Kommt ein wenig darauf wie die Zahlungsmodalitäten sind. Dafür gibt es die beiden Bilanzposten ARA (meist im Umlaufvermögen) und PARA (glaube im Fremdkapital aus dem Gedächtnis).
Es muss auf jedefall Periodengerecht abgebildet werden. Sprich Prämien für Spiele im 25 im Jahr 25.

Rechnungswesen ist schon ein wenig her :)

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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von fcbblog.ch »

RotBlausBluet hat geschrieben: 15.04.2026, 17:03
fcbblog.ch hat geschrieben:Frage mich grade wie die Uefa Einnahmen nun verrechnet werden müssen, wo ein Teil der Gruppenphase und deren Abschluss jeweils erst im neuen Jahr stattfinden.

Bei YB ist da offensichtlich noch einiges mit drin, obwohl nur abgelost wurde in der CL im 24 und 25.

Alles wie immer... ausser FCB und SG und YB verbrennen alle Geld...
Grundsätzlich muss dies auf die beiden Jahre aufgeteilt werden. Kommt ein wenig darauf wie die Zahlungsmodalitäten sind. Dafür gibt es die beiden Bilanzposten ARA (meist im Umlaufvermögen) und PARA (glaube im Fremdkapital aus dem Gedächtnis).
Es muss auf jedefall Periodengerecht abgebildet werden. Sprich Prämien für Spiele im 25 im Jahr 25.

Rechnungswesen ist schon ein wenig her :)

Ja Spiele sind ja einfach. Aber was ist mit Teilnahme prämie, Market Pool und Platzierungsprämien.

Einfach aufgeteilt oder dann wenn es ausbezahlt wird. Bei YB sind da ja noch rund 10 aus Mio aus der CL drin scheint mir.

Was ja positiv wäre, wenn noch ein paar Mio aus der EL erst diesea Jahr reinkommen, auagewiesen werden.

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Beitrag von RotBlausBluet »

fcbblog.ch hat geschrieben:
RotBlausBluet hat geschrieben: 15.04.2026, 17:03
fcbblog.ch hat geschrieben:Frage mich grade wie die Uefa Einnahmen nun verrechnet werden müssen, wo ein Teil der Gruppenphase und deren Abschluss jeweils erst im neuen Jahr stattfinden.

Bei YB ist da offensichtlich noch einiges mit drin, obwohl nur abgelost wurde in der CL im 24 und 25.

Alles wie immer... ausser FCB und SG und YB verbrennen alle Geld...
Grundsätzlich muss dies auf die beiden Jahre aufgeteilt werden. Kommt ein wenig darauf wie die Zahlungsmodalitäten sind. Dafür gibt es die beiden Bilanzposten ARA (meist im Umlaufvermögen) und PARA (glaube im Fremdkapital aus dem Gedächtnis).
Es muss auf jedefall Periodengerecht abgebildet werden. Sprich Prämien für Spiele im 25 im Jahr 25.

Rechnungswesen ist schon ein wenig her :)

Ja Spiele sind ja einfach. Aber was ist mit Teilnahme prämie, Market Pool und Platzierungsprämien.

Einfach aufgeteilt oder dann wenn es ausbezahlt wird. Bei YB sind da ja noch rund 10 aus Mio aus der CL drin scheint mir.

Was ja positiv wäre, wenn noch ein paar Mio aus der EL erst diesea Jahr reinkommen, auagewiesen werden.
Meiner Auffassung mach müsste die Teilnahmeprämie ins 25 gehören, da der Geschäftsfall mit der Qualifizierung abgeschlossen wurde. Market Pool weiss ich jetzt nicht genau wie fix dieser ist. Platzierung demnach sobald diese fix war also 26.

Der Zahlungszeitpunkt ist da nur in sofern relevant, um die Abgrenzung zu machen. Es geht quasi darum in welcher Periode der Geschäftsfall durch ist bzw. für welche Periode dieser gilt. Da kommt es bei den ganzen Prämien sehr darauf an wie diese angesetzt sind und es wird wohl auch Ermessensspielraum geben.

Als Beispiel eine Miete, welche im Voraus bezahlt wird:
Ich bezahle im Dezember die Miete für meine Wohnung für den Januar. Dann erhält der Vermieter zwar schon mein Geld und verbucht dieses auch, muss sein Mietertragskonto künstlich schmälern mit einer Buchung in das Abgrenzungskonto. Im Januar des neuen Jahres macht er die Buchung umgekehrt und zeigt quasi somit, dass er einen Mietertrag im Januar 26 erzielt hat, obwohl das Geld schon im Dezember 25 da war.

St.Jakobs Park
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von St.Jakobs Park »

2 Fragen.

1. Frage
Warum haben wir Personalkosten von rund 40 Mio? Wir sprechen davon, dass ein Spieler wie Schmid als Topverdiener etwa 500’000-600‘000.- verdient. Bei 40 Mio. müssten die Löhne insgesamt aber deutlich höher sein. Wir haben ca. 27 Spieler in der 1. Mannschaft. Theoretisch könnte also jeder 1 Mio verdienen und es wären immer noch rund 13 Mio. übrig für Trainer, Staff, Material und die 2. Mannschaft. Das geht für mich nicht ganz auf. Mir ist bewusst, dass die Löhne durch EL-Prämien etwas höher ausfallen können.

2. Frage
Warum generiert YB im Bereich Merchandising rund 26 Mio, während wir nur etwa 13 Mio. erzielen? Ist der Markt in Bern grösser? Da scheint etwas nicht zu stimmen.

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Basilou
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Basilou »

St.Jakobs Park hat geschrieben: 15.04.2026, 19:19 1. Frage
Warum haben wir Personalkosten von rund 40 Mio? Wir sprechen davon, dass ein Spieler wie Schmid als Topverdiener etwa 500’000-600‘000.- verdient. Bei 40 Mio. müssten die Löhne insgesamt aber deutlich höher sein. Wir haben ca. 27 Spieler in der 1. Mannschaft. Theoretisch könnte also jeder 1 Mio verdienen und es wären immer noch rund 13 Mio. übrig für Trainer, Staff, Material und die 2. Mannschaft. Das geht für mich nicht ganz auf. Mir ist bewusst, dass die Löhne durch EL-Prämien etwas höher ausfallen können.
Jetzt mal ganz blöd gefragt, umfassen die veröffentlichten Zahlen den gesamten Verein inkl. allen Junioren- und Frauenteams, Platzwart, Physios, Ticketing, Scouts, Wäscherei, etc.?

D-Balkon
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von D-Balkon »

St.Jakobs Park hat geschrieben: 15.04.2026, 19:19 2 Fragen.

1. Frage
Warum haben wir Personalkosten von rund 40 Mio? Wir sprechen davon, dass ein Spieler wie Schmid als Topverdiener etwa 500’000-600‘000.- verdient. Bei 40 Mio. müssten die Löhne insgesamt aber deutlich höher sein. Wir haben ca. 27 Spieler in der 1. Mannschaft. Theoretisch könnte also jeder 1 Mio verdienen und es wären immer noch rund 13 Mio. übrig für Trainer, Staff, Material und die 2. Mannschaft. Das geht für mich nicht ganz auf. Mir ist bewusst, dass die Löhne durch EL-Prämien etwas höher ausfallen können.

2. Frage
Warum generiert YB im Bereich Merchandising rund 26 Mio, während wir nur etwa 13 Mio. erzielen? Ist der Markt in Bern grösser? Da scheint etwas nicht zu stimmen.

Zum 1.
Dr FCB bestoht natürlich nur uss Spieler und Trainer/Staff. Die andere uff dr Gschäftsstell/Fan-Shop, Juniore mit Juniorevertrag, Junioretrainer, Sicherheitsdienst etc. ( vermuetlig um die 100-150), schaffe natürlich alli Ehreamtlich.

Zum 2.
Merchandising het dr FCB öbis über 6Mio gmacht. Nit 13, wie Du schriebsch (ersichtlich im Gschäftsbricht). Glaub kuum das YB au nur anöchernd so viel het. Scho gar nit 26. Das hätte vermuetlig nit mol die meischte Bundesligischte.

Waldfest
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Waldfest »

Stobologyth hat geschrieben: 15.04.2026, 14:50
Master hat geschrieben: 15.04.2026, 14:44 Lugano mit 28mio "sonstige betriebliche Erträge", was eigentlich nur Geldspritzen von den Eigentürmern heissen kann, ich wüsste sonst nicht was da plötzlich sonst 28mio einschiessen würden (zum Vergleich, dieser Posten ist bei 0-5mio für alle anderen Vereine ausser dem FCZ, welcher ebenfalls 12mio hat = Canepa-Geld wie ich vermute)
Servette auch --> Rolex-Gelder

Und mit was hat der FC Sion eigentlich 39 Mio Schulden angehäuft? Sind das immer noch die 65+ Trainer seit 2002?

Langfristige Darlehen der CHRISTIAN CONSTANTIN SA?

Waldfest
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Waldfest »

Ich meine mich erinnern zu können, dass man diese Zahlen, die für die SFL bereitgestellt werden, nur bedingt mit den tatsächlichen Abschlüssen der einzelnen Clubs vergleichen kann. Da wird einiges anders berechnet.

Waldfest
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Waldfest »

D4YW4LK3R hat geschrieben: 15.04.2026, 15:34 GC einfach mit 15 Kisten Verlust... :eek: 

Der Ami tuckt ja... Kein Problem, vorerst.
Zuletzt geändert von Waldfest am 15.04.2026, 21:28, insgesamt 1-mal geändert.

St.Jakobs Park
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von St.Jakobs Park »

D-Balkon hat geschrieben: 15.04.2026, 19:43
St.Jakobs Park hat geschrieben: 15.04.2026, 19:19 2 Fragen.

1. Frage
Warum haben wir Personalkosten von rund 40 Mio? Wir sprechen davon, dass ein Spieler wie Schmid als Topverdiener etwa 500’000-600‘000.- verdient. Bei 40 Mio. müssten die Löhne insgesamt aber deutlich höher sein. Wir haben ca. 27 Spieler in der 1. Mannschaft. Theoretisch könnte also jeder 1 Mio verdienen und es wären immer noch rund 13 Mio. übrig für Trainer, Staff, Material und die 2. Mannschaft. Das geht für mich nicht ganz auf. Mir ist bewusst, dass die Löhne durch EL-Prämien etwas höher ausfallen können.

2. Frage
Warum generiert YB im Bereich Merchandising rund 26 Mio, während wir nur etwa 13 Mio. erzielen? Ist der Markt in Bern grösser? Da scheint etwas nicht zu stimmen.

Zum 1.
Dr FCB bestoht natürlich nur uss Spieler und Trainer/Staff. Die andere uff dr Gschäftsstell/Fan-Shop, Juniore mit Juniorevertrag, Junioretrainer, Sicherheitsdienst etc. ( vermuetlig um die 100-150), schaffe natürlich alli Ehreamtlich.

Zum 2.
Merchandising het dr FCB öbis über 6Mio gmacht. Nit 13, wie Du schriebsch (ersichtlich im Gschäftsbricht). Glaub kuum das YB au nur anöchernd so viel het. Scho gar nit 26. Das hätte vermuetlig nit mol die meischte Bundesligischte.

Nein, steht doch klar bei Kommerzielle Aktivitäten: 26 Mio bei YB. Bei Basel steht 13 Mio (siehe Anhang)

Auch wenn 125 Menschen beim FCB arbeiten, gäbe es immer noch ein Durchschnittslohn von 320‘000.-.
Dateianhänge
IMG_5305.jpeg

ExtraMuros
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von ExtraMuros »

Waldfest hat geschrieben: 15.04.2026, 19:51 Ich meine mich erinnern zu können, dass man diese Zahlen, die für die SFL bereitgestellt werden, nur bedingt mit den tatsächlichen Abschlüssen der einzelnen Clubs vergleichen kann. Da wird einiges anders berechnet.

Genau so ist es.

SFL:
Je nach statutarischem Geschäftsjahr des Klubs basieren diese Informationen auf dem Abschluss per 30. Juni oder 31. Dezember 2025.
Und
Obwohl für die Aufbereitung der Informationen in der Gewinn- und Verlustrechnung eine bestimmte Struktur der UEFA vorgesehen ist, können bestimmte Positionen darin unterschiedlich aufgeführt sein. Dies betrifft beispielsweise die Verbuchung der VIP-Besucher, welche sowohl unter den Eintritten als auch unter Sponsoring und Werbung erscheinen können.
Für allfällige Ableitungen betreffend finanzielle Situation des FCB besser auf den Geschäftsbericht warten.

Waldfest
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion

Beitrag von Waldfest »

St.Jakobs Park hat geschrieben: 15.04.2026, 21:13
D-Balkon hat geschrieben: 15.04.2026, 19:43
St.Jakobs Park hat geschrieben: 15.04.2026, 19:19 2 Fragen.

1. Frage
Warum haben wir Personalkosten von rund 40 Mio? Wir sprechen davon, dass ein Spieler wie Schmid als Topverdiener etwa 500’000-600‘000.- verdient. Bei 40 Mio. müssten die Löhne insgesamt aber deutlich höher sein. Wir haben ca. 27 Spieler in der 1. Mannschaft. Theoretisch könnte also jeder 1 Mio verdienen und es wären immer noch rund 13 Mio. übrig für Trainer, Staff, Material und die 2. Mannschaft. Das geht für mich nicht ganz auf. Mir ist bewusst, dass die Löhne durch EL-Prämien etwas höher ausfallen können.

2. Frage
Warum generiert YB im Bereich Merchandising rund 26 Mio, während wir nur etwa 13 Mio. erzielen? Ist der Markt in Bern grösser? Da scheint etwas nicht zu stimmen.

Zum 1.
Dr FCB bestoht natürlich nur uss Spieler und Trainer/Staff. Die andere uff dr Gschäftsstell/Fan-Shop, Juniore mit Juniorevertrag, Junioretrainer, Sicherheitsdienst etc. ( vermuetlig um die 100-150), schaffe natürlich alli Ehreamtlich.

Zum 2.
Merchandising het dr FCB öbis über 6Mio gmacht. Nit 13, wie Du schriebsch (ersichtlich im Gschäftsbricht). Glaub kuum das YB au nur anöchernd so viel het. Scho gar nit 26. Das hätte vermuetlig nit mol die meischte Bundesligischte.

Nein, steht doch klar bei Kommerzielle Aktivitäten: 26 Mio bei YB. Bei Basel steht 13 Mio (siehe Anhang)


YB gehört ja das Wankdorf.
Evtl. fliessen da noch Einnahmen aus Vermietung für Events mit rein?

Aber wie erwähnt, ohne Geschäftsberichte bleibts ein Kaffeesatzlesen.

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