Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
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Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
sIsch wiedermol so wiit, grad 4 Nationali Vorlage stöhnd zur Abstimmig. E churze neutrale Überblick.
Initiative «Bargeld ist Freiheit» und direkter Gegenentwurf
Empfehlung von Bundesrat und Parlament: Gegenentwurf
SRG-Initiative
Empfehlung von Bundesrat und Parlament: Nein
Klimafonds-Initiative
Empfehlung von Bundesrat und Parlament: Nein
Individualbesteuerung
Empfehlung von Bundesrat und Parlament: Ja
NR: 101 Ja zu 93 Nein 0 Enthaltungen
SR: 22 Ja zu 21 Nein 0 Enthaltungen
Initiative «Bargeld ist Freiheit» und direkter Gegenentwurf
Empfehlung von Bundesrat und Parlament: Gegenentwurf
SRG-Initiative
Empfehlung von Bundesrat und Parlament: Nein
Klimafonds-Initiative
Empfehlung von Bundesrat und Parlament: Nein
Individualbesteuerung
Empfehlung von Bundesrat und Parlament: Ja
NR: 101 Ja zu 93 Nein 0 Enthaltungen
SR: 22 Ja zu 21 Nein 0 Enthaltungen
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- Faniella Diwani
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
Zur Bargeldinitiative hab ich noch keine Meinung gebildet. Mit Blick auf die Ecke aus der sie kommt: Eher Nein. Aber den Gegenvorschlag guck ich noch an.
Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
8. Merz, nit Hornig. Wär biz sportlich sust.
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
Hier noch die Empfehlungen von Zeidgenosse. Nicht neutral, oft polemisch, meistens gut.
- SubComandante
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
Der Initiativtext selber ist völliger Unsinn. Der erste Teil wird doch eh gewährleistet. Der zweite Teil geht nur über eine Volksabstimmung inkl. Ständemehr, also ist er für die Katz.Faniella Diwani hat geschrieben: 03.02.2026, 16:32 Zur Bargeldinitiative hab ich noch keine Meinung gebildet. Mit Blick auf die Ecke aus der sie kommt: Eher Nein. Aber den Gegenvorschlag guck ich noch an.
Art. 99 Abs. 1bis und 5
1bis Der Bund stellt sicher, dass Münzen oder Banknoten immer in genügender Menge zur Verfügung stehen.
5 Der Ersatz des Schweizerfrankens durch eine andere Währung muss Volk und Ständen zur Abstimmung unterbreitet werden.
- Faniella Diwani
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
Ja, nachdem ich mich kurz damit befasst habe, hab ich es auch gesehen.SubComandante hat geschrieben: 03.02.2026, 18:17Der Initiativtext selber ist völliger Unsinn. Der erste Teil wird doch eh gewährleistet. Der zweite Teil geht nur über eine Volksabstimmung inkl. Ständemehr, also ist er für die Katz.Faniella Diwani hat geschrieben: 03.02.2026, 16:32 Zur Bargeldinitiative hab ich noch keine Meinung gebildet. Mit Blick auf die Ecke aus der sie kommt: Eher Nein. Aber den Gegenvorschlag guck ich noch an.
Art. 99 Abs. 1bis und 5
1bis Der Bund stellt sicher, dass Münzen oder Banknoten immer in genügender Menge zur Verfügung stehen.
5 Der Ersatz des Schweizerfrankens durch eine andere Währung muss Volk und Ständen zur Abstimmung unterbreitet werden.
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
Bargeldding: Für mich einer der unnötigsten Initiativen der Letzten Zeit. Kann man Annehmen, Ablehnen was auch immer, es wird kein Einfluss auf uns haben.
SRG: Noch mehr abbauen und wir können den Laden auch dicht machen. Ich denke irgendwann reicht es mit Sparen. Zumal habe ich langsam auch angst, dass der SRG irgendwann Themen nicht mehr bringen kann und somit Bezahlzeitungen und Private die Meinung zu einfach Lenken können.
Klimaschutz: Muss ich mich noch Einlesen, ohne Infos derzeit eher bei Ja.
Besteuerung: Ich finde die Individualbesteuerung vom Gedanken her eine gute Sache, nur profitieren hier mal wieder die Falschen (und ich auch nicht
).

SRG: Noch mehr abbauen und wir können den Laden auch dicht machen. Ich denke irgendwann reicht es mit Sparen. Zumal habe ich langsam auch angst, dass der SRG irgendwann Themen nicht mehr bringen kann und somit Bezahlzeitungen und Private die Meinung zu einfach Lenken können.
Klimaschutz: Muss ich mich noch Einlesen, ohne Infos derzeit eher bei Ja.
Besteuerung: Ich finde die Individualbesteuerung vom Gedanken her eine gute Sache, nur profitieren hier mal wieder die Falschen (und ich auch nicht
Asche, Haupt uns so
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
Bargeld ist Freiheit
Initiative isch natürlich Gugus. Wenn mr goht go luege, wär die Initiative lanciert het, wird vieles klar.
d FBS (Freiheitliche Bewegung Schweiz). Dere überuss seriösi "Bewegig" sind drei Sache wichtig: natürlich Bargeld (wenn eim das wichtig isch ka mr aber uf dr sitte franken-retten.ch grad online und eifach spände ;) ) Klimawandel
SRG Initiative
Au do Gugus. Es verlässlichs Medium zha wo neutral (und das mache si) berichtet und sich an journalistischi Standards haltet und nid vomene Milliardär finanziert wird isch öbbis vom wichtigschte wo mr ka ha.
Klimafonds initiative
Wär schön wenns ahgnoh wird. Aber mir Schwizer händ halt prävention nid gärn. Mr zahle lieber wenns denn passiert. Persönlichi Freiheit bedütet: Mr wänd kei obligatorischi Gebäudeversicherig, mr wänd nüt füre Klimaschutz mache aber wenn mis Huus vomene Bergsturz verschüttet wird, denn söll mr doch bitte d Allgemeinheit bitte wieder am gliche Ort mis hüüsli ufstelle.
Individualbestüürig
Do bini zwigspalte, viellicht het mr do öbber no e Killerargument.
Pro:
1. Mr händs egalitätsprinzip, scho nur us däm Grund machts kei Sinn, dass dr Zivilstand e Uswirkig uf e Stürbetrag het.
2. S System isch veraltet und het Sinn gmacht, wo mr pro Hushalt ei Erwerbsihkomme ka het.
3. Basel-Stadt het das uf freiwilliger Basis scho lang und funktioniert ihwandfrei (guet mitem Einheitsstüürsatz au weniger kompliziert)
Kontra:
1. s Argument, dass durch d Hürotsstroof ei Erwerbsihkomme begünschtigt wärde, kanni nochvollziehe und au dass kulturell bedingt, d Frau hüffigs denn kei oder e kleiners Erwerbsihkomme het. Aber ich ka mr fascht nid vorstelle, dass das wirklich gross e Ihfluss wird ha. Do s nur e Vorteil het, wennd Ihkomme +/- glich verteilt sind (sprich ei Vollzit und ei Teilzit, git scho mol kei Entlaschtig).
Das mr das nid wirklich seriös ermittlet het, zeigt au, dass d ESTV schätzt dass zwische 10'000 - 44'000 FTE liggt. Bi 1'170'000 potentielle Persone wo a) s Pensum könnte ufstocke oder b) in Arbeitsmarkt ihträtte wäre das also zwüsche 0.9% und 3.8%. Einersits wirklich e ungenaui Schätzig (uf das Resultat isch mr koh, in däm mr bi dr Bundesstüür e pauschali hochrächnig gmacht het und d Uswirkig uf d Kantonsstür gschätzt het, alsi bitte..) und anderersits halt au vernochlässigbar.
2. Es machts komplizierter. Es Paar, wo getrennti Kontene, etc. het, in dr Stüürerklärig zämmäzführe isch eifacher, als es paar wo gmeinsahmi Vermögenswärt het z trenne. Zum Bispiel grösseri Renovatione bi Liegeschafte, ka denn au scheisse si, wenn mr das ahteilsmässig muess ufteile, obwohl d Finanzierig eisittig gsi isch (wobi das ab 2028 sowieso irrelevant isch). Aber au bi dr Vorsorg. Nämme mr ah ich schaff 40% mini Frau 100% d Ihkommensverteilig isch (1/3, 2/3). Es git stüürlich viel weniger Ahreiz, für mini Frau e Biitrag in mini Süüle 3a z geh oder e Pensionskasse ihkauf z mache.
E moderni Lösig würdi finde, mr würd das ganze freiwillig mache. Bzw. Kinderlosi Ehe werde individuell bestüürt. Ehe oder Konkubinat mit Kinder könne wähle und denn blibts bis zur Ufhebig vo dr Ehe/Konkubinat oder Volljährigkeit vom Kind so wies isch. Aber das würd denn d Bürokratie no mehr erhöhe.
Initiative isch natürlich Gugus. Wenn mr goht go luege, wär die Initiative lanciert het, wird vieles klar.
d FBS (Freiheitliche Bewegung Schweiz). Dere überuss seriösi "Bewegig" sind drei Sache wichtig: natürlich Bargeld (wenn eim das wichtig isch ka mr aber uf dr sitte franken-retten.ch grad online und eifach spände ;) ) Klimawandel
und natürlichNeben finanz- und freiheitspolitischen Themen untersuchte die FBS seit ihrer Gründung auch die Zusammenhänge zwischen menschgemachtem Klimawandel und natürlichen Klimafaktoren.
Dabei wurden unterschiedliche wissenschaftliche Positionen ausgewertet, verglichen und in strukturierter Form gegenübergestellt. Die erarbeiteten Differenzierungen und Einordnungen stellte die FBS wiederholt den Medien in Form von Positionspapieren und Analysen zur Verfügung.
Trotz dieser Zuarbeit blieben entsprechende Veröffentlichungen in der breiten Medienlandschaft weitgehend aus.
Ein weiteres zentrales Themengebiet der FBS betraf staatliche Eingriffe in die körperliche Selbstbestimmung. Im Zuge der COVID-19-Pandemie erkannte die FBS strukturelle Risiken in der zunehmenden politischen und gesellschaftlichen Normalisierung von direktem und indirektem Impfzwang.
SRG Initiative
Au do Gugus. Es verlässlichs Medium zha wo neutral (und das mache si) berichtet und sich an journalistischi Standards haltet und nid vomene Milliardär finanziert wird isch öbbis vom wichtigschte wo mr ka ha.
Klimafonds initiative
Wär schön wenns ahgnoh wird. Aber mir Schwizer händ halt prävention nid gärn. Mr zahle lieber wenns denn passiert. Persönlichi Freiheit bedütet: Mr wänd kei obligatorischi Gebäudeversicherig, mr wänd nüt füre Klimaschutz mache aber wenn mis Huus vomene Bergsturz verschüttet wird, denn söll mr doch bitte d Allgemeinheit bitte wieder am gliche Ort mis hüüsli ufstelle.
Individualbestüürig
Do bini zwigspalte, viellicht het mr do öbber no e Killerargument.
Pro:
1. Mr händs egalitätsprinzip, scho nur us däm Grund machts kei Sinn, dass dr Zivilstand e Uswirkig uf e Stürbetrag het.
2. S System isch veraltet und het Sinn gmacht, wo mr pro Hushalt ei Erwerbsihkomme ka het.
3. Basel-Stadt het das uf freiwilliger Basis scho lang und funktioniert ihwandfrei (guet mitem Einheitsstüürsatz au weniger kompliziert)
Kontra:
1. s Argument, dass durch d Hürotsstroof ei Erwerbsihkomme begünschtigt wärde, kanni nochvollziehe und au dass kulturell bedingt, d Frau hüffigs denn kei oder e kleiners Erwerbsihkomme het. Aber ich ka mr fascht nid vorstelle, dass das wirklich gross e Ihfluss wird ha. Do s nur e Vorteil het, wennd Ihkomme +/- glich verteilt sind (sprich ei Vollzit und ei Teilzit, git scho mol kei Entlaschtig).
Das mr das nid wirklich seriös ermittlet het, zeigt au, dass d ESTV schätzt dass zwische 10'000 - 44'000 FTE liggt. Bi 1'170'000 potentielle Persone wo a) s Pensum könnte ufstocke oder b) in Arbeitsmarkt ihträtte wäre das also zwüsche 0.9% und 3.8%. Einersits wirklich e ungenaui Schätzig (uf das Resultat isch mr koh, in däm mr bi dr Bundesstüür e pauschali hochrächnig gmacht het und d Uswirkig uf d Kantonsstür gschätzt het, alsi bitte..) und anderersits halt au vernochlässigbar.
2. Es machts komplizierter. Es Paar, wo getrennti Kontene, etc. het, in dr Stüürerklärig zämmäzführe isch eifacher, als es paar wo gmeinsahmi Vermögenswärt het z trenne. Zum Bispiel grösseri Renovatione bi Liegeschafte, ka denn au scheisse si, wenn mr das ahteilsmässig muess ufteile, obwohl d Finanzierig eisittig gsi isch (wobi das ab 2028 sowieso irrelevant isch). Aber au bi dr Vorsorg. Nämme mr ah ich schaff 40% mini Frau 100% d Ihkommensverteilig isch (1/3, 2/3). Es git stüürlich viel weniger Ahreiz, für mini Frau e Biitrag in mini Süüle 3a z geh oder e Pensionskasse ihkauf z mache.
E moderni Lösig würdi finde, mr würd das ganze freiwillig mache. Bzw. Kinderlosi Ehe werde individuell bestüürt. Ehe oder Konkubinat mit Kinder könne wähle und denn blibts bis zur Ufhebig vo dr Ehe/Konkubinat oder Volljährigkeit vom Kind so wies isch. Aber das würd denn d Bürokratie no mehr erhöhe.
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
Grundsätzligg vertritt ich dMeinig, dass in dr Ehe gilt: "Was dein ist, ist mein. Was mein ist, ist dein." Daher macht e Güeterstandstrennig au gar kei Sinn wills inere Beziehig plötzlich wieder gränze zieht wo keini sii sötte.händsche hat geschrieben: 04.02.2026, 15:57 ...
Individualbestüürig
Do bini zwigspalte, viellicht het mr do öbber no e Killerargument.
Pro:
1. Mr händs egalitätsprinzip, scho nur us däm Grund machts kei Sinn, dass dr Zivilstand e Uswirkig uf e Stürbetrag het.
2. S System isch veraltet und het Sinn gmacht, wo mr pro Hushalt ei Erwerbsihkomme ka het.
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1. s Argument, dass durch d Hürotsstroof ei Erwerbsihkomme begünschtigt wärde, kanni nochvollziehe und au dass kulturell bedingt, d Frau hüffigs denn kei oder e kleiners Erwerbsihkomme het. Aber ich ka mr fascht nid vorstelle, dass das wirklich gross e Ihfluss wird ha. Do s nur e Vorteil het, wennd Ihkomme +/- glich verteilt sind (sprich ei Vollzit und ei Teilzit, git scho mol kei Entlaschtig).
Das mr das nid wirklich seriös ermittlet het, zeigt au, dass d ESTV schätzt dass zwische 10'000 - 44'000 FTE liggt. Bi 1'170'000 potentielle Persone wo a) s Pensum könnte ufstocke oder b) in Arbeitsmarkt ihträtte wäre das also zwüsche 0.9% und 3.8%. Einersits wirklich e ungenaui Schätzig (uf das Resultat isch mr koh, in däm mr bi dr Bundesstüür e pauschali hochrächnig gmacht het und d Uswirkig uf d Kantonsstür gschätzt het, alsi bitte..) und anderersits halt au vernochlässigbar.
2. Es machts komplizierter. Es Paar, wo getrennti Kontene, etc. het, in dr Stüürerklärig zämmäzführe isch eifacher, als es paar wo gmeinsahmi Vermögenswärt het z trenne. Zum Bispiel grösseri Renovatione bi Liegeschafte, ka denn au scheisse si, wenn mr das ahteilsmässig muess ufteile, obwohl d Finanzierig eisittig gsi isch (wobi das ab 2028 sowieso irrelevant isch). Aber au bi dr Vorsorg. Nämme mr ah ich schaff 40% mini Frau 100% d Ihkommensverteilig isch (1/3, 2/3). Es git stüürlich viel weniger Ahreiz, für mini Frau e Biitrag in mini Süüle 3a z geh oder e Pensionskasse ihkauf z mache.
E moderni Lösig würdi finde, mr würd das ganze freiwillig mache. Bzw. Kinderlosi Ehe werde individuell bestüürt. Ehe oder Konkubinat mit Kinder könne wähle und denn blibts bis zur Ufhebig vo dr Ehe/Konkubinat oder Volljährigkeit vom Kind so wies isch. Aber das würd denn d Bürokratie no mehr erhöhe.
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
Bei einem Ja zur Halbierungsinitiative bekämen auch TeleBasel und RadioX um einiges an weniger Geld. Dass wir uns dem einfach bewusst sind.
Dass die SRG den Standort Basel schliessen würde, sollte mehr als klar sein.
Dass die SRG den Standort Basel schliessen würde, sollte mehr als klar sein.
- Wasserturm
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
Zu den Steuern habe ich mich noch nicht eingelesen. Daher noch neutral. Grundidee positiv.
SRG-Halbierung wird bei mir das klarste NEIN der letzten Monate.
Ich mag all die Landfrauenküchen und sonstigen Bullshit für jegliche Couleur von rechts bis links teilweise auch nicht. Auch die CL gehört m.M. nicht per se ins öffentlich-rechtliche. Trotzdem ist eine weitgehend neutrale SRG essenziell für unsere direkte Demokratie und den eh schon schlechten Zusammenhalt im Land. Und dazu gehören auch Programme, die ich nicht mag oder konsumiere. Die aber auch eine gewisse Unterhaltung bieten und identitätsstiftend wirken können.
Die SRG hat aktuell ein Problem der Köpfe, welche Fehlentscheidungen treffen. Man kann über das Programm an sich sprechen, gerne! Aber strukturell-finanziell gehört die nicht weiter angerührt ohne klares Konzept.
Jeder weitere Abbau führt einen Schritt weiter in Richtung Ami-Verhältnisse. Blocher, Gantner, Musk, Zuckerberg und Co. scharren schon mit den Hufen.. Das wäre ein echter Stresstest für unsere freie, direkte Demokratie. Dazu bin ich nicht bereit. Freie Medien als starkes Korrektiv zu Fakenews, Propaganda von allen Seiten und Schmutzkampagnen sind mir hingegen jeden Franken wert.
Und ja: Über die Finanzierung via Steuern anstatt Gebühren kann man gerne reden. Das wäre der nächste fällige Schritt.
Bargeld: Was genau soll die Initiative bewirken? Ich sehe da nichts ausser heisse Luft. Daher eher Nein.
SRG-Halbierung wird bei mir das klarste NEIN der letzten Monate.
Ich mag all die Landfrauenküchen und sonstigen Bullshit für jegliche Couleur von rechts bis links teilweise auch nicht. Auch die CL gehört m.M. nicht per se ins öffentlich-rechtliche. Trotzdem ist eine weitgehend neutrale SRG essenziell für unsere direkte Demokratie und den eh schon schlechten Zusammenhalt im Land. Und dazu gehören auch Programme, die ich nicht mag oder konsumiere. Die aber auch eine gewisse Unterhaltung bieten und identitätsstiftend wirken können.
Die SRG hat aktuell ein Problem der Köpfe, welche Fehlentscheidungen treffen. Man kann über das Programm an sich sprechen, gerne! Aber strukturell-finanziell gehört die nicht weiter angerührt ohne klares Konzept.
Jeder weitere Abbau führt einen Schritt weiter in Richtung Ami-Verhältnisse. Blocher, Gantner, Musk, Zuckerberg und Co. scharren schon mit den Hufen.. Das wäre ein echter Stresstest für unsere freie, direkte Demokratie. Dazu bin ich nicht bereit. Freie Medien als starkes Korrektiv zu Fakenews, Propaganda von allen Seiten und Schmutzkampagnen sind mir hingegen jeden Franken wert.
Und ja: Über die Finanzierung via Steuern anstatt Gebühren kann man gerne reden. Das wäre der nächste fällige Schritt.
Bargeld: Was genau soll die Initiative bewirken? Ich sehe da nichts ausser heisse Luft. Daher eher Nein.
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
Individualsteuer:
Aus meiner Sicht verfassungsrechtlich schlicht aus mehreren Gründen nicht tragbar.
Es widerspricht glasklar dem Besteuerungsgebot nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit.
Der Staat darf nicht überall die Ehe als wirtschaftliche Einheit betrachten (Sozialhilfe, Prämienverbilligungen, Berechtigung zu Subventionen, Unterstützungsgebot, usw.) Ich z.B. war grade 100% Student als wir geheiratet haben, meine Frau schon berufstätig. Bereits im Monat der Hochzeit war meine Prämienverbilligung weg (Weil der Staat von Eheleuten gegenseitige Unterstützungspflichten erwartet).
Mit der Individualbesteuerung gälte dann:
Wo der Staat zahlt, schaut er auf den Haushalt. Wo der Bürger zahlt, aufs Individuum. Damit würde künstlich eine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu Ungunsten des Bürgers konstruiert, die ökonomisch nicht existiert.
Aber das dümmste an dieser Vorlage und das wichtigste Gegenargument:
Fast alle Kantone haben bereits bessere und fairere Systeme um der "Ehestrafe" entgegen zu wirken.
Deshalb sind sie fast alle dagegen sich vom Bund ein schlechtea und dummes neues Steuersystem aufzwingen zu lassen.
Die Kosten für so eine Unstellung wären gigantisch.
Dabei könnte man es ja ganz einfach machen. Vollsplitting für Eheleute bei der Einkommenssteuer (Da rechtlich schlicht eine Erwerbsgemeinschaft).
Oder halt wie Basel ein quasi Splitting über die Tarife.
Eine Ehe ist eine Gemeinschaft mit Rechten und Pflichten. Das man alles teilt was man als Einkommen generiert gehört dazu. Individualbesteuerung ist da einfach völlig inkonsequent und ein absolut stupides System.
Aus meiner Sicht verfassungsrechtlich schlicht aus mehreren Gründen nicht tragbar.
Es widerspricht glasklar dem Besteuerungsgebot nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit.
Der Staat darf nicht überall die Ehe als wirtschaftliche Einheit betrachten (Sozialhilfe, Prämienverbilligungen, Berechtigung zu Subventionen, Unterstützungsgebot, usw.) Ich z.B. war grade 100% Student als wir geheiratet haben, meine Frau schon berufstätig. Bereits im Monat der Hochzeit war meine Prämienverbilligung weg (Weil der Staat von Eheleuten gegenseitige Unterstützungspflichten erwartet).
Mit der Individualbesteuerung gälte dann:
Wo der Staat zahlt, schaut er auf den Haushalt. Wo der Bürger zahlt, aufs Individuum. Damit würde künstlich eine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu Ungunsten des Bürgers konstruiert, die ökonomisch nicht existiert.
Aber das dümmste an dieser Vorlage und das wichtigste Gegenargument:
Fast alle Kantone haben bereits bessere und fairere Systeme um der "Ehestrafe" entgegen zu wirken.
Deshalb sind sie fast alle dagegen sich vom Bund ein schlechtea und dummes neues Steuersystem aufzwingen zu lassen.
Die Kosten für so eine Unstellung wären gigantisch.
Dabei könnte man es ja ganz einfach machen. Vollsplitting für Eheleute bei der Einkommenssteuer (Da rechtlich schlicht eine Erwerbsgemeinschaft).
Oder halt wie Basel ein quasi Splitting über die Tarife.
Eine Ehe ist eine Gemeinschaft mit Rechten und Pflichten. Das man alles teilt was man als Einkommen generiert gehört dazu. Individualbesteuerung ist da einfach völlig inkonsequent und ein absolut stupides System.
Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
BaslerBasilisk hat geschrieben: 05.02.2026, 07:21Grundsätzligg vertritt ich dMeinig, dass in dr Ehe gilt: "Was dein ist, ist mein. Was mein ist, ist dein." Daher macht e Güeterstandstrennig au gar kei Sinn wills inere Beziehig plötzlich wieder gränze zieht wo keini sii sötte.
Das isch halt eher so wie dir euri Ehe läbet oder läbe wänd. Im Zivilrächt gits 3 verschiedeni Güeterständ, wo genau beschriebe isch, wär was mit wäm wenn und wie teilt.fcbblog.ch hat geschrieben: 05.02.2026, 21:31 Eine Ehe ist eine Gemeinschaft mit Rechten und Pflichten. Das man alles teilt was man als Einkommen generiert gehört dazu. Individualbesteuerung ist da einfach völlig inkonsequent und ein absolut stupides System.
Und genau das isch glaub e Teil vom Problem. D Ehe wird hützutags uf so vieli verschiedeni arte gläbt (vo alles zämme bis alles getrennt gits im ganze Spektrum variante), dass es kei Einheitlichs System ka geh, wie mr sone vielschichtigs Konstruggt fair ka bestüüre.
fcbblog.ch hat geschrieben: 05.02.2026, 21:31 Mit der Individualbesteuerung gälte dann:
Wo der Staat zahlt, schaut er auf den Haushalt. Wo der Bürger zahlt, aufs Individuum. Damit würde künstlich eine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu Ungunsten des Bürgers konstruiert, die ökonomisch nicht existiert.
Dasch jetzt e bitz polemisch und stimmt bi dere Vorlag überhaupt nid. Dr Bund ellei rächnet mit 500 Mio Minderihnahme. Wenns drum goh würd e "wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu Ungunsten des Bürgers" z ha, denn wär das dr Status Quo.
S git au gnueg anderi Bispiel usem Alltag wo das nid zuetrifft: Serafe, Abfall, Wasser, Abwasser, Strom Grundgebüre wärde, pro Hushalt abzoge und nicht erwerbstätigebiiträg AHV, IV, EO, ALV au.
fcbblog.ch hat geschrieben: 05.02.2026, 21:31 Aber das dümmste an dieser Vorlage und das wichtigste Gegenargument:
Fast alle Kantone haben bereits bessere und fairere Systeme um der "Ehestrafe" entgegen zu wirken.
Deshalb sind sie fast alle dagegen sich vom Bund ein schlechtea und dummes neues Steuersystem aufzwingen zu lassen.
Die Kosten für so eine Unstellung wären gigantisch.
Dabei könnte man es ja ganz einfach machen. Vollsplitting für Eheleute bei der Einkommenssteuer (Da rechtlich schlicht eine Erwerbsgemeinschaft).
Oder halt wie Basel ein quasi Splitting über die Tarife.
Was isch an Vollsplitting besser und fairer als an dr Individualbestüürig? Vollsplitting het so zimlich die ähnliche Vor- und Nochteil wie d Individualbestüürig.
Glich wie Tarif au (dr Bund het jo aktuell au Tarif). Offebar kunnts uns alle tüürer mit em Bund sine Tarif, als wenn er uns individuell bestüürt.
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
Nope - Errungeschaftsbeteiligung isch dr ordentlichi Güeterstand gem. ZGB und die mit Abstand hüfigsti Form vo dr Eheschliessig. Und au bime Ehevertrag mit Güetertrennig bestoht witerhin dPflicht zum Unterhalt vo dr Familie und gegesitiger Treue und Beistand. Das gilt au finanziell.händsche hat geschrieben: 06.02.2026, 10:56
Das isch halt eher so wie dir euri Ehe läbet oder läbe wänd. Im Zivilrächt gits 3 verschiedeni Güeterständ, wo genau beschriebe isch, wär was mit wäm wenn und wie teilt.fcbblog.ch hat geschrieben: 05.02.2026, 21:31 Eine Ehe ist eine Gemeinschaft mit Rechten und Pflichten. Das man alles teilt was man als Einkommen generiert gehört dazu. Individualbesteuerung ist da einfach völlig inkonsequent und ein absolut stupides System.
Und genau das isch glaub e Teil vom Problem. D Ehe wird hützutags uf so vieli verschiedeni arte gläbt (vo alles zämme bis alles getrennt gits im ganze Spektrum variante), dass es kei Einheitlichs System ka geh, wie mr sone vielschichtigs Konstruggt fair ka bestüüre.
Usserdäm kame au mit Ehevertrag nid die kompletti Errungeschaft usenandbhalte, erwirtschafteti Pk wird nämlich immer teilt.
Jo und die Minderihname wärde alli miesse zahle, insbesondere die - wo ebe die wirtschaftlichi Leistigsfähigkeit neu nur ufem Papier vorhande isch. Namentlich alli Familie wo gärn ihri Kinder zume grosse Teil sälber erziehn und betreue und die beide Ehepartner nid glichviel verdiene (Was halt hüfig für mehreri Johr nötig isch, will beidi komplett in irgendwie 50-70 Teilzit... find mol sone Job wo no gnueg zahlt).händsche hat geschrieben: 06.02.2026, 10:56
fcbblog.ch hat geschrieben: 05.02.2026, 21:31 Mit der Individualbesteuerung gälte dann:
Wo der Staat zahlt, schaut er auf den Haushalt. Wo der Bürger zahlt, aufs Individuum. Damit würde künstlich eine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu Ungunsten des Bürgers konstruiert, die ökonomisch nicht existiert.
Dasch jetzt e bitz polemisch und stimmt bi dere Vorlag überhaupt nid. Dr Bund ellei rächnet mit 500 Mio Minderihnahme. Wenns drum goh würd e "wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu Ungunsten des Bürgers" z ha, denn wär das dr Status Quo.
Es macht 0,0 sinn, dass e Familievater oder -Muetter wo de Grossteil vom Familieikomme erwirtschaftet glich bestürt wird wie Single oder e Päärli in einere Wohnig, obwohl die mehr als doppelt so viel vo ihrem Ikomme wirklich zur verfüegig hän am Änd vom Tag.
Das isch schlicht nid nach Leistigsfähigkeit bestüürt. Und wohlgemerkt, au ich würd bi dr Bundesstür profitiere will mr praktisch glich viel verdiene.
Und familiepolitisch isch die jetzigi Umsetzig denn e witere Areiz zum Kinder "miesse" scho mit junge Johr quasi die ganzi Wuche in dKita bringe und fremdbetreue loh, wills suscht eifach nid längt. Momol Grandios und wird sicher zur familiepoltisch nötige Hebig vonere Geburterate bitrage wenn de scho bim erste Kind nur no zwüsche Job und Kita hi und här hetze muesch als Eltere.
Dasses für dKids sinnvoll isch grossmehrheitlich usserhalb vo dr Familie und vo konstante Bezugspersone ufzwachse - do glaub nid nur ich, sondern eigentlich au de Grossteil vo allne Psychologe und Wisseschaftler nid dra.
Was besser isch?händsche hat geschrieben: 06.02.2026, 10:56
fcbblog.ch hat geschrieben: 05.02.2026, 21:31 Aber das dümmste an dieser Vorlage und das wichtigste Gegenargument:
Fast alle Kantone haben bereits bessere und fairere Systeme um der "Ehestrafe" entgegen zu wirken.
Deshalb sind sie fast alle dagegen sich vom Bund ein schlechtea und dummes neues Steuersystem aufzwingen zu lassen.
Die Kosten für so eine Unstellung wären gigantisch.
Dabei könnte man es ja ganz einfach machen. Vollsplitting für Eheleute bei der Einkommenssteuer (Da rechtlich schlicht eine Erwerbsgemeinschaft).
Oder halt wie Basel ein quasi Splitting über die Tarife.
Was isch an Vollsplitting besser und fairer als an dr Individualbestüürig? Vollsplitting het so zimlich die ähnliche Vor- und Nochteil wie d Individualbestüürig.
Glich wie Tarif au (dr Bund het jo aktuell au Tarif). Offebar kunnts uns alle tüürer mit em Bund sine Tarif, als wenn er uns individuell bestüürt.
Bineme Vollsplitting (Ehrlich gseit au gärn au mit Ihberächnig vo Kinder im Hushalt und defür Apassig vo de Abzüg döt) zahlsch stüre uf das was tatsächlich in dr Familie verfüegbar isch vom Ikomme.
Sproblem mit de Tarif isch jo nur, dass de Bund diskriminierendi Tarif für Ehepaar het. Kantonal zahl ich in Basel kei Rappe mehr ob ich verhürotet bi oder nid.
Aber viel wichtiger: Weder dr Bund no dKanton mien ihr bereits überlastets Stürsystem nomol umstelle - das gäbt kantonal e Riese Mess und würd mehreri Johr go. Riese köste für absolut nüt. Bund könnt eifach sage, hey bi Ehepaar bestüre mr tariflich glich wie einzelpersone, halt nach abzüg durch zwei gsplittet. Simpel Ehestrafe beseitigt.
Es isch szweite Mol in dr Gschicht vo dr Schwiz, dass dKantön sälber sReferändum gege e Initiative ergriffe hän. Meh ka sich also vorstelle, was das füre absolut unnötigi Scheisse uf kantonaler Ebeni uslöse wird.
Und usserdäm - nur will de Bund in sim absolute Versümnis sit über 30 Johr e Bundesgrichtsurteil (wtf?) nid Umsetzt wo uf kantonaler Ebeni längst umgsetzt isch, meine jetzt e paar Bundespolitiker si sölle de Kantön ins Stürsystem drihschnurre und neus Unrächt schaffe, wo denn wieder über Johre nid nur bim Bund sondern au no bi de Kantön muess umgsetzt wärde.
Am schluss wärde nid nur Stürgälder fähle (v.a. vo Lüt in hocher Progression bi de Bundestüre), sondern me wird uf Kantonsebeni miesse no massiv mehr Stürbeamti ahstelle und irgendwenn dMWST ufesetze zur Finanzierig.
Es isch e Rieseposse, defür dass me dEhestrof miteme simple arithmetische Mittel (Gesamtsumme durch Zwei) au uf Bundesebeni könnt us dr Wält schaffe.
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
Also vorm Gsetz (und vor Gott, die wo dra glaube) sind mir "Eine Person" solang mr uns nit scheide lönt. Alles wir zämme kombiniert. Vermöge, Ihkomme, Chinder, Schulde, etc. Goht nit drum wie ich mini Ehe läb oder ebe nit, sIsch eifach so.händsche hat geschrieben: 06.02.2026, 10:56BaslerBasilisk hat geschrieben: 05.02.2026, 07:21Grundsätzligg vertritt ich dMeinig, dass in dr Ehe gilt: "Was dein ist, ist mein. Was mein ist, ist dein." Daher macht e Güeterstandstrennig au gar kei Sinn wills inere Beziehig plötzlich wieder gränze zieht wo keini sii sötte.
Das isch halt eher so wie dir euri Ehe läbet oder läbe wänd. Im Zivilrächt gits 3 verschiedeni Güeterständ, wo genau beschriebe isch, wär was mit wäm wenn und wie teilt.fcbblog.ch hat geschrieben: 05.02.2026, 21:31 Eine Ehe ist eine Gemeinschaft mit Rechten und Pflichten. Das man alles teilt was man als Einkommen generiert gehört dazu. Individualbesteuerung ist da einfach völlig inkonsequent und ein absolut stupides System.
Und genau das isch glaub e Teil vom Problem. D Ehe wird hützutags uf so vieli verschiedeni arte gläbt (vo alles zämme bis alles getrennt gits im ganze Spektrum variante), dass es kei Einheitlichs System ka geh, wie mr sone vielschichtigs Konstruggt fair ka bestüüre.
Die Abstimmig bzw. dUmsetzig drvo chunnt mr chli vor wie "5erli und Weggli"-Disskusion. Zumal au no Minderihnahme drus resultiere wo irgendwo wiedr kompensiert wärde müesse. Heisst für mich nüt anders, als dass Einzeleinkommen oder päärli mit grössere Differenz nochteile us däm ha wärde UND dene no für dDifferänz ufcho müend (wo au immer die Differänz härgno wird)
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
Ich hoffe, ihr habt schon fleissig "NEIN" gestimmt bei dem Halbierungs-Gugus 
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
Ich hoffe das Selbige bei der IndividualbesteuerungOutLander hat geschrieben: 11.02.2026, 11:18 Ich hoffe, ihr habt schon fleissig "NEIN" gestimmt bei dem Halbierungs-Gugus
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Re: Volksabstimmung vom 8. Februar 2026
Da bin ich mit dir einig. Vor allem deshalb, was das die Öffentlichkeit aus 2 Gründen viel Geld kostet:BaslerBasilisk hat geschrieben: 11.02.2026, 11:23Ich hoffe das Selbige bei der IndividualbesteuerungOutLander hat geschrieben: 11.02.2026, 11:18 Ich hoffe, ihr habt schon fleissig "NEIN" gestimmt bei dem Halbierungs-Gugus
1) Mehrere 100 Millionen weniger Steuereinnahmen
2) Etwas 1700 zusätzliche Steuerberater für 1,7 Millionen zusätzliche Steuerformulare. Macht vorsichtig gerechnet 136 Millionen Franken Mehrausgaben.
Und das, obwohl sich der Schuldenberg der Schweiz Ende 2024 auf 141 Milliarden Franken beläuft. Ich bin mir aber bewusst, des es viele Leute absolut nicht kümmert, dass unser Land weiterhin massiv Staatsschulden anhäuft.