Es gibt sicher eine Selbsthilfegruppe für verkannte Vereinsexperten....Erebos1893 hat geschrieben: 02.02.2026, 20:07Ursprünglich war vereinbart, dass Otele den Club nur im Falle einer festen Übernahme verlassen könne. Nun kommt der FCB jedoch dem ausdrücklichen Wunsch des Spielers nach…
Wieder einmal stellt man das Wohl des Spielers über jenes des Vereins!
!!! Niemer isch grösser als dr Verein !!!
Aber bei den Weichspülern in der Sportkomission ist auch nicht anders zu erwarten. Nur weil man mit den Russen kein Geschäft machen wollte (wahrscheinlich wusste einfach keiner wie man die entsprechenden Geldflüsse hätte steuern sollen), denkt man jetzt, man schulde dem hoch bezahlten Angestellten irgendetwas.
Quo vadis, FC Basel?
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badandugly
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Re: Quo vadis, FC Basel?
Re: Quo vadis, FC Basel?
Kennst Du Beispiele von Spielern, die gerne wechseln wollten und ein entsprechendes Angebot hatten, die man dann aber zum Bleiben gezwungen hat, und die unter diesen Umständen dann weiterhin gute Leistung gebracht und sich für den "alten" Verein den Arsch aufgerissen haben?Erebos1893 hat geschrieben: 02.02.2026, 20:07Ursprünglich war vereinbart, dass Otele den Club nur im Falle einer festen Übernahme verlassen könne. Nun kommt der FCB jedoch dem ausdrücklichen Wunsch des Spielers nach…
Wieder einmal stellt man das Wohl des Spielers über jenes des Vereins!
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imoht_1893
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Re: Quo vadis, FC Basel?
JashariBasilou hat geschrieben: 03.02.2026, 10:19Kennst Du Beispiele von Spielern, die gerne wechseln wollten und ein entsprechendes Angebot hatten, die man dann aber zum Bleiben gezwungen hat, und die unter diesen Umständen dann weiterhin gute Leistung gebracht und sich für den "alten" Verein den Arsch aufgerissen haben?Erebos1893 hat geschrieben: 02.02.2026, 20:07Ursprünglich war vereinbart, dass Otele den Club nur im Falle einer festen Übernahme verlassen könne. Nun kommt der FCB jedoch dem ausdrücklichen Wunsch des Spielers nach…
Wieder einmal stellt man das Wohl des Spielers über jenes des Vereins!
Re: Quo vadis, FC Basel?
OK, stimmt. Muss man gelten lassen.imoht_1893 hat geschrieben: 03.02.2026, 10:20JashariBasilou hat geschrieben: 03.02.2026, 10:19Kennst Du Beispiele von Spielern, die gerne wechseln wollten und ein entsprechendes Angebot hatten, die man dann aber zum Bleiben gezwungen hat, und die unter diesen Umständen dann weiterhin gute Leistung gebracht und sich für den "alten" Verein den Arsch aufgerissen haben?Erebos1893 hat geschrieben: 02.02.2026, 20:07
Wieder einmal stellt man das Wohl des Spielers über jenes des Vereins!
Trotzdem ist es ein Risiko. Wenn man den Transfer verhindert (und damit auf das Geld verzichtet), der Spieler dann aber seine Leistung nicht mehr bringt, und im nächsten Transferfenster vielleicht kein so gutes Angebot mehr kommt, dann ist das Gejammer auch wieder gross.
Es mag Ausnahmen geben, aber generell bin ich der Meinung, wenn eine der grossen Ligen ruft, dann machst Du als FCB nicht mehr viel ausser Danke sagen und die Kohle nehmen.
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Erebos1893
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Re: Quo vadis, FC Basel?
Hinzu kommen unsere eigenen, welche schon im Sommer weg wollten, beispielsweise Otele, welcher zugegebenermassen nicht ganz an die Leistung vom Frühjahr hinkam, aber trotzdem noch unsere zweitbester Skorer ist.
Es ist ganz klar, dass man keinem der Spieler einen Transfer in eine Top 5 Liga vergönnt werden soll. Aber der Zeitpunkt der Transfers und sowie die Art und Weise, kann sehr wohl beeinflusst werden und insofern antizipiert werden, dass sie nicht die Vorbereitung auf wichtige Spiele stören.
Es ist ganz klar, dass man keinem der Spieler einen Transfer in eine Top 5 Liga vergönnt werden soll. Aber der Zeitpunkt der Transfers und sowie die Art und Weise, kann sehr wohl beeinflusst werden und insofern antizipiert werden, dass sie nicht die Vorbereitung auf wichtige Spiele stören.
Re: Quo vadis, FC Basel?
Leuten mit etwas mehr Weitblick ist wohl bewusst, welche Signale ein Eingehen auf Spielerwünsche aussendet. Ihnen ist im Gegensatz zu dir klar, dass der Verein (!) FCB damit den Ruf geniesst, ein kulanter Arbeitgeber zu sein. Das macht den Verein(!) FCB für Spieler attraktiver und stärkt somit den Verein (!) FCB. Aber um das zu erkennen, reicht halt das Niveau von Stammtisch-Polterern nicht aus...Erebos1893 hat geschrieben: 02.02.2026, 20:07Ursprünglich war vereinbart, dass Otele den Club nur im Falle einer festen Übernahme verlassen könne. Nun kommt der FCB jedoch dem ausdrücklichen Wunsch des Spielers nach…
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Aber bei den Weichspülern in der Sportkomission ist auch nicht anders zu erwarten. Nur weil man mit den Russen kein Geschäft machen wollte (wahrscheinlich wusste einfach keiner wie man die entsprechenden Geldflüsse hätte steuern sollen), denkt man jetzt, man schulde dem hoch bezahlten Angestellten irgendetwas.
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Erebos1893
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Re: Quo vadis, FC Basel?
Quo hat geschrieben: 03.02.2026, 16:49Leuten mit etwas mehr Weitblick ist wohl bewusst, welche Signale ein Eingehen auf Spielerwünsche aussendet. Ihnen ist im Gegensatz zu dir klar, dass der Verein (!) FCB damit den Ruf geniesst, ein kulanter Arbeitgeber zu sein. Das macht den Verein(!) FCB für Spieler attraktiver und stärkt somit den Verein (!) FCB. Aber um das zu erkennen, reicht halt das Niveau von Stammtisch-Polterern nicht aus...Erebos1893 hat geschrieben: 02.02.2026, 20:07Ursprünglich war vereinbart, dass Otele den Club nur im Falle einer festen Übernahme verlassen könne. Nun kommt der FCB jedoch dem ausdrücklichen Wunsch des Spielers nach…
Wieder einmal stellt man das Wohl des Spielers über jenes des Vereins!
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Aber bei den Weichspülern in der Sportkomission ist auch nicht anders zu erwarten. Nur weil man mit den Russen kein Geschäft machen wollte (wahrscheinlich wusste einfach keiner wie man die entsprechenden Geldflüsse hätte steuern sollen), denkt man jetzt, man schulde dem hoch bezahlten Angestellten irgendetwas.
Und weil man so kulant ist, will trotzdem keiner zu uns wechseln bevor alle andere Optionen (geschlossene Transferfenster) fehlgeschlagen sind?
Re: Quo vadis, FC Basel?
Nochmals so ein Stammtisch Argument:"Keiner will zum FCB wechseln..."Erebos1893 hat geschrieben: 03.02.2026, 17:22Quo hat geschrieben: 03.02.2026, 16:49Leuten mit etwas mehr Weitblick ist wohl bewusst, welche Signale ein Eingehen auf Spielerwünsche aussendet. Ihnen ist im Gegensatz zu dir klar, dass der Verein (!) FCB damit den Ruf geniesst, ein kulanter Arbeitgeber zu sein. Das macht den Verein(!) FCB für Spieler attraktiver und stärkt somit den Verein (!) FCB. Aber um das zu erkennen, reicht halt das Niveau von Stammtisch-Polterern nicht aus...Erebos1893 hat geschrieben: 02.02.2026, 20:07
Wieder einmal stellt man das Wohl des Spielers über jenes des Vereins!
!!! Niemer isch grösser als dr Verein !!!
Aber bei den Weichspülern in der Sportkomission ist auch nicht anders zu erwarten. Nur weil man mit den Russen kein Geschäft machen wollte (wahrscheinlich wusste einfach keiner wie man die entsprechenden Geldflüsse hätte steuern sollen), denkt man jetzt, man schulde dem hoch bezahlten Angestellten irgendetwas.
Und weil man so kulant ist, will trotzdem keiner zu uns wechseln bevor alle andere Optionen (geschlossene Transferfenster) fehlgeschlagen sind?
Kannst du dir vorstellen, dass Spieler, die uns jetzt sofort helfen könnten, in ihren jetzigen Vereinen einfach zufrieden sind und gar nicht wechseln wollen (Weder zum FCB noch sonst wohin)? Und die Spieler, die wechseln wollen, entweder keine Verstärkung für uns sind (man will hier wahrscheinlich auch keinen Bro 2.0 verpflichten...) oder halt eben noch abwarten, ob sich nicht noch ein (deutlich besser bezahltes - siehe Gregoritsch) Engagement in einer Topliga ergibt?
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Re: Quo vadis, FC Basel?
Quo hat geschrieben: 03.02.2026, 21:12Nochmals so ein Stammtisch Argument:"Keiner will zum FCB wechseln..."Erebos1893 hat geschrieben: 03.02.2026, 17:22Quo hat geschrieben: 03.02.2026, 16:49
Leuten mit etwas mehr Weitblick ist wohl bewusst, welche Signale ein Eingehen auf Spielerwünsche aussendet. Ihnen ist im Gegensatz zu dir klar, dass der Verein (!) FCB damit den Ruf geniesst, ein kulanter Arbeitgeber zu sein. Das macht den Verein(!) FCB für Spieler attraktiver und stärkt somit den Verein (!) FCB. Aber um das zu erkennen, reicht halt das Niveau von Stammtisch-Polterern nicht aus...
Und weil man so kulant ist, will trotzdem keiner zu uns wechseln bevor alle andere Optionen (geschlossene Transferfenster) fehlgeschlagen sind?
Kannst du dir vorstellen, dass Spieler, die uns jetzt sofort helfen könnten, in ihren jetzigen Vereinen einfach zufrieden sind und gar nicht wechseln wollen (Weder zum FCB noch sonst wohin)? Und die Spieler, die wechseln wollen, entweder keine Verstärkung für uns sind (man will hier wahrscheinlich auch keinen Bro 2.0 verpflichten...) oder halt eben noch abwarten, ob sich nicht noch ein (deutlich besser bezahltes - siehe Gregoritsch) Engagement in einer Topliga ergibt?
Liest du eigentlich Sätze auch zu Ende bevor du in die Tasten haust? Aber das ist wahrscheinlich durch dein Stammtisch Trauma verursacht.
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Re: Quo vadis, FC Basel?
Quo hat geschrieben: 03.02.2026, 21:12Nochmals so ein Stammtisch Argument:"Keiner will zum FCB wechseln..."Erebos1893 hat geschrieben: 03.02.2026, 17:22Quo hat geschrieben: 03.02.2026, 16:49
Leuten mit etwas mehr Weitblick ist wohl bewusst, welche Signale ein Eingehen auf Spielerwünsche aussendet. Ihnen ist im Gegensatz zu dir klar, dass der Verein (!) FCB damit den Ruf geniesst, ein kulanter Arbeitgeber zu sein. Das macht den Verein(!) FCB für Spieler attraktiver und stärkt somit den Verein (!) FCB. Aber um das zu erkennen, reicht halt das Niveau von Stammtisch-Polterern nicht aus...
Und weil man so kulant ist, will trotzdem keiner zu uns wechseln bevor alle andere Optionen (geschlossene Transferfenster) fehlgeschlagen sind?
Kannst du dir vorstellen, dass Spieler, die uns jetzt sofort helfen könnten, in ihren jetzigen Vereinen einfach zufrieden sind und gar nicht wechseln wollen (Weder zum FCB noch sonst wohin)? Und die Spieler, die wechseln wollen, entweder keine Verstärkung für uns sind (man will hier wahrscheinlich auch keinen Bro 2.0 verpflichten...) oder halt eben noch abwarten, ob sich nicht noch ein (deutlich besser bezahltes - siehe Gregoritsch) Engagement in einer Topliga ergibt?
Also kurz gesagt, sagst du: Keiner, der uns weiterbringt, will zum FCB wechseln. Obwohl wir so ein kulanter toller Verein und Arbeitgeber sind
Re: Quo vadis, FC Basel?
Falsch! Die Spieler, die uns sofort (!) helfen könnten, wollten gar nicht wechseln (auch nicht zu anderen Vereinen) oder warteten noch ab. Da jetzt die meisten Transferfenster geschlossen sind, wird der eine oder andere Spieler, der für uns eine Verstärkung sein könnte, noch auf dem Markt sein und sich dann ev. wegen unserer Kulanz für den FCB und nicht z.B. YB entscheiden.fcbblog.ch hat geschrieben: 03.02.2026, 21:47Quo hat geschrieben: 03.02.2026, 21:12Nochmals so ein Stammtisch Argument:"Keiner will zum FCB wechseln..."Erebos1893 hat geschrieben: 03.02.2026, 17:22
Und weil man so kulant ist, will trotzdem keiner zu uns wechseln bevor alle andere Optionen (geschlossene Transferfenster) fehlgeschlagen sind?
Kannst du dir vorstellen, dass Spieler, die uns jetzt sofort helfen könnten, in ihren jetzigen Vereinen einfach zufrieden sind und gar nicht wechseln wollen (Weder zum FCB noch sonst wohin)? Und die Spieler, die wechseln wollen, entweder keine Verstärkung für uns sind (man will hier wahrscheinlich auch keinen Bro 2.0 verpflichten...) oder halt eben noch abwarten, ob sich nicht noch ein (deutlich besser bezahltes - siehe Gregoritsch) Engagement in einer Topliga ergibt?
Also kurz gesagt, sagst du: Keiner, der uns weiterbringt, will zum FCB wechseln. Obwohl wir so ein kulanter toller Verein und Arbeitgeber sind
Re: Quo vadis, FC Basel?
Da gibt es wohl unterschiedliche Auffassungen was das richtige "zum Wohl" des Vereins ist - die finanzielle Tragbarkeit des Vereins sollte da wohl auch eine Rolle spielen und da sind wir auch in Zukunft auf Spieler-Verkäufe angewiesen. Zum einen Transfererlöse aber auch dass der Verein auch in Zukunft als Spungbrett in eine Top 5 Liga wahrgenommen wird.Erebos1893 hat geschrieben: 02.02.2026, 20:07Ursprünglich war vereinbart, dass Otele den Club nur im Falle einer festen Übernahme verlassen könne. Nun kommt der FCB jedoch dem ausdrücklichen Wunsch des Spielers nach…
Wieder einmal stellt man das Wohl des Spielers über jenes des Vereins!
!!! Niemer isch grösser als dr Verein !!!
Aber bei den Weichspülern in der Sportkomission ist auch nicht anders zu erwarten. Nur weil man mit den Russen kein Geschäft machen wollte (wahrscheinlich wusste einfach keiner wie man die entsprechenden Geldflüsse hätte steuern sollen), denkt man jetzt, man schulde dem hoch bezahlten Angestellten irgendetwas.
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Erebos1893
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Re: Quo vadis, FC Basel?
Finanzielle Aspekte spielen bei einem Transfer, wie wir ihn derzeit benötigen, die bei weitem wichtigste Rolle. Dies umfasst sowohl das finanzielle Paket für den Spieler selbst als auch die Zahlungen an die abgebenden Vereine und Berater, teilweise auch das Handgeld. Punkte wie Perspektive und andere Faktoren sind von untergeordneter Bedeutung. Kulanz mag zwar eine geringe Rolle spielen, doch ohne eine angemessene finanzielle Entschädigung ist Kulanz wirkungslos.
Betrachten wir beispielsweise den Wechsel von Di Giusto zum FC Luzern. Dieser Verein hat bewiesen, dass er im Falle von Jashari auch einmal ablehnen kann und daher als nicht besonders kulant gilt. Trotzdem wechselt er dahin $$$!
Warum haben vielversprechende Spieler aus der Super League wie Imeri, Ugrinic oder jüngst Sanchez zu YB gewechselt, obwohl YB nicht für die Ermöglichung von Weitertransfers bekannt ist? $$$
Historisch gesehen war es auch umgekehrt: Wir haben fast jeden Topspieler von der inländischen Konkurrenz verpflichtet. Dies gilt in ähnlicher Weise wahrscheinlich auch für letzten Sommer, als Broschinski angeblich auf dem Radar von SG war. Wir haben ein attraktives finanzielles Angebot unterbreitet, und er wechselte zu uns. Hätte der Spieler jedoch eine umfassende Analyse seiner Situation vorgenommen – als aussortierter Bundesligaspieler mit wenigen Toren in den letzten Monaten – und Faktoren wie ein ruhigeres, geduldigere Umfeld, einen deutschen Trainer und Konkurrenz im Sturm berücksichtigt, wäre er möglicherweise bei SG besser aufgehoben gewesen.
Um auf den ursprünglichen Punkt zurückzukommen, ist es durchaus vertretbar, Transfers im Interesse des Vereins abzulehnen oder wie im jetzigen Fall zu verzögern, insbesondere in Zeiten von wichtigen Spielen und einem Trainerwechsel. Dies bedeutet nicht, dass ich Adjetey oder Otele einen Wechsel in die Bundesliga nicht gönnen würde. Ich schätze ihre Leistungen sehr und bin Otele dankbar für seinen Einsatz, trotz seines Wunsches, den Verein bereits im Sommer zu verlassen. Da gab es auch andere Beispiele in Vergangenheit, mit Streik usw…
Angesichts der bekannten und bedeutenden Spiele hätte der Verein jedoch bereits vor Weihnachten die Spieler und ihre Berater darüber informieren können, dass es ab dem Spiel gegen Sion für einen Zeitraum von etwa zwei Wochen bis nach dem Spiel gegen den FCSG keine Transfers geben wird. Dies hätte das (sportliche) Wohl des Vereins priorisiert und den Spielern gleichzeitig die Möglichkeit offen gelassen, ihre Optionen zu prüfen.
Das Argument, der Verein benötige das Geld dringend, ist nur bedingt stichhaltig. Ob die Einnahmen aus dem Verkauf von Adjetey im Februar verbucht werden oder er im Juli wechselt, spielt keine wesentliche Rolle, insbesondere da der Verein beabsichtigt, einige Mittel in Kürze wieder zu investieren. Bei Otele ist dies sowieso nicht relevant, da der Grossteil der Ablösesumme erst im Sommer fällig wird (wenn überhaupt).
Das Problem liegt nicht in der Durchführung von Transfers und der Entlassung des Trainers, sondern im ungünstigen Zeitpunkt dieser Massnahmen, wo man definitiv im Sinne des Vereins und der sportlichen Ziele hätte handeln können.
Betrachten wir beispielsweise den Wechsel von Di Giusto zum FC Luzern. Dieser Verein hat bewiesen, dass er im Falle von Jashari auch einmal ablehnen kann und daher als nicht besonders kulant gilt. Trotzdem wechselt er dahin $$$!
Warum haben vielversprechende Spieler aus der Super League wie Imeri, Ugrinic oder jüngst Sanchez zu YB gewechselt, obwohl YB nicht für die Ermöglichung von Weitertransfers bekannt ist? $$$
Historisch gesehen war es auch umgekehrt: Wir haben fast jeden Topspieler von der inländischen Konkurrenz verpflichtet. Dies gilt in ähnlicher Weise wahrscheinlich auch für letzten Sommer, als Broschinski angeblich auf dem Radar von SG war. Wir haben ein attraktives finanzielles Angebot unterbreitet, und er wechselte zu uns. Hätte der Spieler jedoch eine umfassende Analyse seiner Situation vorgenommen – als aussortierter Bundesligaspieler mit wenigen Toren in den letzten Monaten – und Faktoren wie ein ruhigeres, geduldigere Umfeld, einen deutschen Trainer und Konkurrenz im Sturm berücksichtigt, wäre er möglicherweise bei SG besser aufgehoben gewesen.
Um auf den ursprünglichen Punkt zurückzukommen, ist es durchaus vertretbar, Transfers im Interesse des Vereins abzulehnen oder wie im jetzigen Fall zu verzögern, insbesondere in Zeiten von wichtigen Spielen und einem Trainerwechsel. Dies bedeutet nicht, dass ich Adjetey oder Otele einen Wechsel in die Bundesliga nicht gönnen würde. Ich schätze ihre Leistungen sehr und bin Otele dankbar für seinen Einsatz, trotz seines Wunsches, den Verein bereits im Sommer zu verlassen. Da gab es auch andere Beispiele in Vergangenheit, mit Streik usw…
Angesichts der bekannten und bedeutenden Spiele hätte der Verein jedoch bereits vor Weihnachten die Spieler und ihre Berater darüber informieren können, dass es ab dem Spiel gegen Sion für einen Zeitraum von etwa zwei Wochen bis nach dem Spiel gegen den FCSG keine Transfers geben wird. Dies hätte das (sportliche) Wohl des Vereins priorisiert und den Spielern gleichzeitig die Möglichkeit offen gelassen, ihre Optionen zu prüfen.
Das Argument, der Verein benötige das Geld dringend, ist nur bedingt stichhaltig. Ob die Einnahmen aus dem Verkauf von Adjetey im Februar verbucht werden oder er im Juli wechselt, spielt keine wesentliche Rolle, insbesondere da der Verein beabsichtigt, einige Mittel in Kürze wieder zu investieren. Bei Otele ist dies sowieso nicht relevant, da der Grossteil der Ablösesumme erst im Sommer fällig wird (wenn überhaupt).
Das Problem liegt nicht in der Durchführung von Transfers und der Entlassung des Trainers, sondern im ungünstigen Zeitpunkt dieser Massnahmen, wo man definitiv im Sinne des Vereins und der sportlichen Ziele hätte handeln können.
Re: Quo vadis, FC Basel?
Wir haben es vollbracht: ein so schlecht getimter (wenn auch notwendiger) Trainerwechsel, dass innerhalb einer Woche alle drei Saisonziele verspielt werden. Die Saison ist gelaufen. Und wir geben uns der Lächerlichkeit preis.
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El Pibe - Valderrama
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Re: Quo vadis, FC Basel?
Die Leitung hat mit ihren Entscheidungen der letzten 4 Wochen (keine Verstärkungen, Verkauf von Tafelsilber, 4.Liga Trainer) klar zum Ausdruck gebracht, dass sie keine sportlichen Ambitionen mehr hat.
Wieso sollte der Fan das mittragen? Völlige Verarsche
Zeichen setzten und auf die restlichen Spiele in der Saison verzichten.
Wieso sollte der Fan das mittragen? Völlige Verarsche
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- Schambbediss
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Re: Quo vadis, FC Basel?
nach dem (überraschenden) double der letzten saison können wir nun getrost festhalten: es wird keine weitere rotblaue regentschaft im schweizer fussball geben (vorerst).
back to the mittelmass.
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Re: Quo vadis, FC Basel?
Schambbediss hat geschrieben: 04.02.2026, 22:19 nach dem (überraschenden) double der letzten saison können wir nun getrost festhalten: es wird keine weitere rotblaue regentschaft im schweizer fussball geben (vorerst).
back to the mittelmass.
... und es wäre so einfach gewesen weiterzumachen. SLO, Yverdon und GC im Cup-Halbfinale, Lugano, der den Saisonstart total verpennt hat und YB wo nichts auf die Reihe kriegt.
Halbwegs ordentlich gespielt und wir wären wieder Doublesieger geworden, aber eben. Hätte, hätte.
Re: Quo vadis, FC Basel?
Schambbediss hat geschrieben: 04.02.2026, 22:19 nach dem (überraschenden) double der letzten saison können wir nun getrost festhalten: es wird keine weitere rotblaue regentschaft im schweizer fussball geben (vorerst).
back to the mittelmass.
To be fair, Stucki hat Ende letzte Saison die Top 3 als Ziel genannt. Man wolle den Verein nachhaltig aufstellen etc. Ich glaube das denen sogar, nur sieht die aktuelle Lage nach dem exakten Gegenteil von Nachhaltigkeit aus.
-
Erebos1893
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Re: Quo vadis, FC Basel?
ghaim hat geschrieben: 04.02.2026, 23:36Schambbediss hat geschrieben: 04.02.2026, 22:19 nach dem (überraschenden) double der letzten saison können wir nun getrost festhalten: es wird keine weitere rotblaue regentschaft im schweizer fussball geben (vorerst).
back to the mittelmass.
To be fair, Stucki hat Ende letzte Saison die Top 3 als Ziel genannt. Man wolle den Verein nachhaltig aufstellen etc. Ich glaube das denen sogar, nur sieht die aktuelle Lage nach dem exakten Gegenteil von Nachhaltigkeit aus.
«Wir wollen beide Titel verteidigen. Das ist ein hohes Ziel, aber es ist realistisch.» FCB-Sportchef Daniel Stucki über die Basler Saisonziele.
To be fair…
Re: Quo vadis, FC Basel?
Stucki ist seit Beginn der Saison ein Totalausfall. Was er gemacht hat, war falsch. Und noch verkehrter war das, was er nicht gemacht hat. Stand heute. Dave kann kann man auch kritisieren. Und zwar dafür, dass er Stucki nicht gefeuert hat. Die Ansage, beide Titel verteidigen zu wollen, war richtig. Aber dann muss man was dafür tun: Walk the talk. Für mich eine Stucki Handelsmarke: Tolle Ansagen, keine Umsetzung. Ein Polizistensohn hat Historisches vollbracht beim FCB. Der Polizist auch, in der Saison 24/25. Unvergessen, aber heute zählt leider immer etwas mehr als gestern. Das Leben ist grausam.Erebos1893 hat geschrieben: 04.02.2026, 23:57ghaim hat geschrieben: 04.02.2026, 23:36Schambbediss hat geschrieben: 04.02.2026, 22:19 nach dem (überraschenden) double der letzten saison können wir nun getrost festhalten: es wird keine weitere rotblaue regentschaft im schweizer fussball geben (vorerst).
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To be fair, Stucki hat Ende letzte Saison die Top 3 als Ziel genannt. Man wolle den Verein nachhaltig aufstellen etc. Ich glaube das denen sogar, nur sieht die aktuelle Lage nach dem exakten Gegenteil von Nachhaltigkeit aus.
«Wir wollen beide Titel verteidigen. Das ist ein hohes Ziel, aber es ist realistisch.» FCB-Sportchef Daniel Stucki über die Basler Saisonziele.
To be fair…
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adashelbygains
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Re: Quo vadis, FC Basel?
so wies usseht wieder in rekordgschwindigkeit ins liga-mittelmass.
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Re: Quo vadis, FC Basel?
adashelbygains hat geschrieben: 05.02.2026, 01:47 so wies usseht wieder in rekordgschwindigkeit ins liga-mittelmass.
Wir waren seit Dave immer Mittelmass. Letzte Saison hatten wir einen Ausrutscher nach oben. Dank Shaqiri.
Re: Quo vadis, FC Basel?
Der hier allseits beliebte "Ciaomachsguet" hatte vorgestern eine Story und meinte, dass es bei einem Ausscheiden aus dem Cup richtig knallen wird. Dies hat er anscheinend aus seiner guten internen Quelle, welche zugegebenermassen in der Vergangenheit durchaus oft richtig lag...
Ich mag den Typ auch nicht, könnte mir aber schon vorstellen, dass es entweder mit einem Rücktritt von Dani Stucki, der Auflösung der Sportkommission oder etwas ähnlichem zu tun hat. Irgendwelche Schlüsse müssen jetzt ja aus dieser verkorksten Saison gezogen werden. Zumindest ist das meine Hoffnung.
Der Aufbau für die Saison 26/27 muss ab sofort beginnen. Aktuelles Ziel ist die Top 3 und einen internationalen Startplatz.
Ich mag den Typ auch nicht, könnte mir aber schon vorstellen, dass es entweder mit einem Rücktritt von Dani Stucki, der Auflösung der Sportkommission oder etwas ähnlichem zu tun hat. Irgendwelche Schlüsse müssen jetzt ja aus dieser verkorksten Saison gezogen werden. Zumindest ist das meine Hoffnung.
Der Aufbau für die Saison 26/27 muss ab sofort beginnen. Aktuelles Ziel ist die Top 3 und einen internationalen Startplatz.
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scharteflue
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Re: Quo vadis, FC Basel?
Dank cleverer Strategie hat man eine elegante und effiziente Lösung gegen die Dreifachbelastung gefunden.
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