Bei Gigi brauchte man sich um Geld nicht zu kümmern und bei Heusler hatten wir 80mio+ auf dem Konto.Stobologyth hat geschrieben: 03.02.2026, 09:19Ich schrieb doch Embolo?Usswärtsfahrer hat geschrieben: 03.02.2026, 09:14Stobologyth hat geschrieben: 03.02.2026, 09:13 Stehen wir finanziell so schlecht da, dass wir auf die Adjetey-Millionen so unbedingt angewiesen sind? Wir hatten doch vor gar nicht so langer Zeit Transferrekorde zu verzeichnen, diese Saison eine Europacup-Kampagne und sehr viel Fortschritte gemacht, die Altlasten aus der Vogel-Zeit loszuwerden?
Klar hätten wir für Adjetey nie mehr so viel Geld bekommen. Und das Argument mit dem Spieler keine Steine in den Weg legen macht schon Sinn. Aber hier hat der VR überbordet und gefährdet die sportlichen Ziele. Heusler hatte in solchen Situationen immer wieder unmoralische Angebote für Spieler abgelehnt. Und konnte dies aber immer den betroffenen Spielern auch so verklickern, dass alle die Situation verstanden und sich niemand wegstreikte. Glaub Breel Embolo war damals so ein Fall.
Es bestätigt mein Bauchgefühl von vor ein paar Wochen: Es war ein grosser Fehler, Barisic abzugeben. Der wirkt mir wie ein sehr intelligenter junger Mann, dem man gut hätte sagen können: "Jonas ist auf dem Markt sehr gefragt. Wenn wir ein gutes Angebot für ihn kriegen, kann er gehen und du wirst in der Rückrunde wieder Stammspieler. Und im Sommer darfst du dann wechseln."
Bei wem und wann?
Habe im Kopf dass Heusler und vorher schon Oeri immer betonten, dass sie schon viele unmoralische Angebote ablehnten, weil sie sportlich gravierende Konsequenzen gehabt hätten. Kanns jetzt nicht nachforschen.
Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Wenn die Topliga ruft sind wir einfach Chancenlos. Punkt. Die Kaderzusammenstellung war im Sommer unglücklich. Und das Konzept Degen sieht halt vor billig kaufen teuer verkaufen. Punkt. Das hat uns finanziell den Arsch gerettet aber ein Gerüst eine Achse in sportlicher Hinsicht wird so nie zusammen wachsen. Und die Liga ist halt wirklich nid so attraktiv, dass Toptrainer und Topspieler schlange stehen
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Alli, wo jetzt (... oder scho länger...) dr Kopf vo dr Sportkommission fordere: So lang d'Transferbilanz vom Stucki klar im + isch, wird er nid go - usser er goht freywillig. Aber dr Dave wird si Goldesel sicher nid vor d'Türe stelle.
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
maradoo hat geschrieben: 03.02.2026, 10:16Bei Gigi brauchte man sich um Geld nicht zu kümmern und bei Heusler hatten wir 80mio+ auf dem Konto.Stobologyth hat geschrieben: 03.02.2026, 09:19Ich schrieb doch Embolo?
Habe im Kopf dass Heusler und vorher schon Oeri immer betonten, dass sie schon viele unmoralische Angebote ablehnten, weil sie sportlich gravierende Konsequenzen gehabt hätten. Kanns jetzt nicht nachforschen.
Bitte nicht das Märchen aus dem AKF reproduzieren. Gigi war Türöffnerin für das Engagement von der Basler Geldelite und hat die Transferoffensive 2000-2002 finanziert. Aber als Präsidentin hat sie sehr darauf geschaut, das dass Konstrukt FCB auf finanziell nachhaltigen Beinen steht.
Und wir haben seit 2023 80 Mio+ TransferGEWINN gemacht. Das wird wohl nicht alles im strukturellen Defizit verschwunden sein.
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Ich weiss echt nicht woher solche Zahlen kommen. Gemäss erfolgsrechnung wurde ein Transfererlös von rund 50 Mio erwirtschaftet bei einem Aufwand von ca. 30 Mio. Also rund 20 Mio Gewinn.Stobologyth hat geschrieben: 03.02.2026, 10:28
Und wir haben seit 2023 80 Mio+ TransferGEWINN gemacht. Das wird wohl nicht alles im strukturellen Defizit verschwunden sein.
Aber es widerspiegelt schön die Meinung von einigen hierdrin, dass der FCB im Geld schwimmt und damit um sich schmeissen kann.
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
NewTornado hat geschrieben: 03.02.2026, 11:07Ich weiss echt nicht woher solche Zahlen kommen. Gemäss erfolgsrechnung wurde ein Transfererlös von rund 50 Mio erwirtschaftet bei einem Aufwand von ca. 30 Mio. Also rund 20 Mio Gewinn.Stobologyth hat geschrieben: 03.02.2026, 10:28
Und wir haben seit 2023 80 Mio+ TransferGEWINN gemacht. Das wird wohl nicht alles im strukturellen Defizit verschwunden sein.
Aber es widerspiegelt schön die Meinung von einigen hierdrin, dass der FCB im Geld schwimmt und damit um sich schmeissen kann.
Das stimmt schlicht nicht. Die 80 Mio Gewinn in drei Jahren 23, 24, 25 kommen ziemlich genau hin.
Du sprichst offenbar nur vom 2023.
TRANSFERGEWINNE SEIT 2023
2023: Rund 20 Mio (plus knapp 5 Mio Verbanseinahmen Conference)
2024: Knapp 35 Mio
2025: dürfte man mit allen Beteiligungen und co bei knapp 25 Mio rauskommen. Plus Europacupeinnahmen von ca. 13-14 Mio, diesmal auch mal mit sehr geringen Reisekosten.
2026: Bereits wieder 11-14 sicher (Braga Kaufpflicht für Barisic?) Und dürfte bei knapp 20 Mio sein, wenn Otele vom HSV übernommen wird.
Strukturelles Defizit ist noch bei ca. 23 Mio.
Also stehen in den letzten 3 Jahren Mehreinnahmen von 100 Mio dem kummulierten strukturellen Defizit von 70 Mio.
Also ein fettes plus von 30 Mio und das strukturelle Defizit im 2026 bereits Anfang Jahr gedeckt.
An Geld fehlt es definitiv nicht. Der Club schwimmt gradezu im Geld aktuell.
Zuletzt geändert von fcbblog.ch am 03.02.2026, 11:49, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Solange keine oeri2.0 einsteigt wird das wohl unsere realität bleiben.
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schnischnaschneider
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Die Frage, wie dringend der FCB auf die Adjetey-Millionen angewiesen ist, ist berechtigt. Ich weiss es nicht.
Aber was ich weiss ist, dass DD grosser Fan von Uli Hoeneß ist. Und der Uli hat zwei Dinge, die ihm heilig sind: Lohngefüge und Festgeldkonto.
2016 (Embolo) hatte der FCB ein Festgeldkonto, über das man das strukturelle Defizit über Jahre hätte decken können. Hat BB dann leider auch gemacht.
Wie es aktuell um das Festgeldkonto steht, weiss ich nicht. Die Transferausgaben sind nicht gigantisch, aber die ganzen 2-Mio-Beträge summieren sich halt schon. Zudem dürfen wir nicht das Stadion vergessen. Der neue Hybridrasen dürfte auch was gekostet haben. Ob die öffentliche Hand wirklich für die notwendige Renovation bezahlen wird, das glaub ich kaum. Der FCB muss doch damit rechnen, dass er in den kommenden Jahren zig Mio ins Stadion stecken muss.
YB hat doch auch 40Mio auf die Seite gelegt für den Bau des Campus. Warum sollte das bei uns anders sein?
Tottenham hatte vor ein paar Jahren, als sie das Stadion gebaut haben, auch kein Geld mehr für Transfers ausgegeben, weil alles ins Stadion floss.
Ist scheisse, aber ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass die Sportclubs ihre Stadien selber zahlen und nicht wie in den USA tw. die öffentliche Hand dazu zwingen. Da drohen die Franchises ja regelrecht mit Wegzug in eine andere Stadt, wenn die aktuelle Stadt nicht das neue Stadion finanzieren will. Das ist unter aller Sau.
Ein anderer Weg wäre natürlich, wenn z.B. die Duchmalés privat ins Stadion einschiessen. So wie Gigi damals mit dem Campus. Aber das ist Spekulation.
Aber was ich weiss ist, dass DD grosser Fan von Uli Hoeneß ist. Und der Uli hat zwei Dinge, die ihm heilig sind: Lohngefüge und Festgeldkonto.
2016 (Embolo) hatte der FCB ein Festgeldkonto, über das man das strukturelle Defizit über Jahre hätte decken können. Hat BB dann leider auch gemacht.
Wie es aktuell um das Festgeldkonto steht, weiss ich nicht. Die Transferausgaben sind nicht gigantisch, aber die ganzen 2-Mio-Beträge summieren sich halt schon. Zudem dürfen wir nicht das Stadion vergessen. Der neue Hybridrasen dürfte auch was gekostet haben. Ob die öffentliche Hand wirklich für die notwendige Renovation bezahlen wird, das glaub ich kaum. Der FCB muss doch damit rechnen, dass er in den kommenden Jahren zig Mio ins Stadion stecken muss.
YB hat doch auch 40Mio auf die Seite gelegt für den Bau des Campus. Warum sollte das bei uns anders sein?
Tottenham hatte vor ein paar Jahren, als sie das Stadion gebaut haben, auch kein Geld mehr für Transfers ausgegeben, weil alles ins Stadion floss.
Ist scheisse, aber ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass die Sportclubs ihre Stadien selber zahlen und nicht wie in den USA tw. die öffentliche Hand dazu zwingen. Da drohen die Franchises ja regelrecht mit Wegzug in eine andere Stadt, wenn die aktuelle Stadt nicht das neue Stadion finanzieren will. Das ist unter aller Sau.
Ein anderer Weg wäre natürlich, wenn z.B. die Duchmalés privat ins Stadion einschiessen. So wie Gigi damals mit dem Campus. Aber das ist Spekulation.
Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
schnischnaschneider hat geschrieben: 03.02.2026, 11:37 ...aber ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass die Sportclubs ihre Stadien selber zahlen
Mir nicht. Die Stadt Basel verballert Steuergelder für unnötige Projekte, die keinen Mehrwert bringen.
50 Mio sind ein kleiner Beitrag für all das, was der FCB der Stadt und den Menschen beschert.
Basel erhält schon von Novartis und Roche 1.5 Milliarden pro Jahr !!!! Die Stadt schwimmt in Geld aber gibt es für
genderneutrale Strassenschilder oder Pflanzentöpfeauf der Dreirosenbrücke aus.
ein weiteres Beispiel "das Theater Basel wird massiv mit Steuergeldern finanziert, wobei der Kanton Basel-Stadt den Hauptteil der Subventionen trägt (rund 48,5 Millionen CHF/Jahr)...
Ich bin eher schockiert, dass das überhaupt diskutiert werden muss? Aber da bin wohl vielleicht etwas zu Hardcore-FCB-Anhänger...
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Nein es wäre auch völlig absurd, wenn der FCB als langjähriger einziger gweinnbringender Mieter, das Stadion sanieren müsste.Lalo86 hat geschrieben: 03.02.2026, 11:47schnischnaschneider hat geschrieben: 03.02.2026, 11:37 ...aber ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass die Sportclubs ihre Stadien selber zahlen
Mir nicht. Die Stadt Basel verballert Steuergelder für unnötige Projekte, die keinen Mehrwert bringen.
50 Mio sind ein kleiner Beitrag für all das, was der FCB der Stadt und den Menschen beschert.
Basel erhält schon von Novartis und Roche 1.5 Milliarden pro Jahr !!!! Die Stadt schwimmt in Geld aber gibt es für
genderneutrale Strassenschilder oder Pflanzentöpfeauf der Dreirosenbrücke aus.
ein weiteres Beispiel "das Theater Basel wird massiv mit Steuergeldern finanziert, wobei der Kanton Basel-Stadt den Hauptteil der Subventionen trägt (rund 48,5 Millionen CHF/Jahr)...
Ich bin eher schockiert, dass das überhaupt diskutiert werden muss? Aber da bin wohl vielleicht etwas zu Hardcore-FCB-Anhänger...
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Schatschiri
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
schnischnaschneider hat geschrieben: 03.02.2026, 11:37 Die Frage, wie dringend der FCB auf die Adjetey-Millionen angewiesen ist, ist berechtigt. Ich weiss es nicht.
Aber was ich weiss ist, dass DD grosser Fan von Uli Hoeneß ist. Und der Uli hat zwei Dinge, die ihm heilig sind: Lohngefüge und Festgeldkonto.
2016 (Embolo) hatte der FCB ein Festgeldkonto, über das man das strukturelle Defizit über Jahre hätte decken können. Hat BB dann leider auch gemacht.
Wie es aktuell um das Festgeldkonto steht, weiss ich nicht. Die Transferausgaben sind nicht gigantisch, aber die ganzen 2-Mio-Beträge summieren sich halt schon. Zudem dürfen wir nicht das Stadion vergessen. Der neue Hybridrasen dürfte auch was gekostet haben. Ob die öffentliche Hand wirklich für die notwendige Renovation bezahlen wird, das glaub ich kaum. Der FCB muss doch damit rechnen, dass er in den kommenden Jahren zig Mio ins Stadion stecken muss.
YB hat doch auch 40Mio auf die Seite gelegt für den Bau des Campus. Warum sollte das bei uns anders sein?
Tottenham hatte vor ein paar Jahren, als sie das Stadion gebaut haben, auch kein Geld mehr für Transfers ausgegeben, weil alles ins Stadion floss.
Ist scheisse, aber ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass die Sportclubs ihre Stadien selber zahlen und nicht wie in den USA tw. die öffentliche Hand dazu zwingen. Da drohen die Franchises ja regelrecht mit Wegzug in eine andere Stadt, wenn die aktuelle Stadt nicht das neue Stadion finanzieren will. Das ist unter aller Sau.
Ein anderer Weg wäre natürlich, wenn z.B. die Duchmalés privat ins Stadion einschiessen. So wie Gigi damals mit dem Campus. Aber das ist Spekulation.
Wie schnell ein Festgeldkonto weg ist wenn der sportliche Erfolg ausbleibt hat Burgener gezeigt. Das wird auch unter Degen passieren, sollten wir in die sportliche Irrelevanz versinken, da kann er noch so viel sparen wie er will.
Oder wieso hat Barcelona vor 2-3 Jahren für kurzfristige Transfers diverse Anteile verkauft? Weil sie genau wussten, wenn wir jetzt nicht handeln versinken wir in der sportlichen Irrelevanz, was den wirtschaftlichen Schaden noch massiv vergrössert hätte. Deshalb finde ich es auch wirtschaftlich nicht sinnvoll im Fussball sparsam zu sein. Das hat noch nie funktioniert und wird es auch in Zukunft nicht.
Und das Beispiel Bayern finde ich schlecht gewählt. Das Festgeldkonto ist nicht in erster Linie da nur für die finanzielle Sicherheit, sondern um in schlechten Zeiten mal paar Millionen rauszuhauen um das Kader zu verstärken und wieder die klare Nr. 1 zu werden. Hat man in Vergangenheit oft gesehen. Jetzt wäre beim FCB so eine Zeit gekommen, wo Ulli sicher nicht sparen würde.
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Schatschiri
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Ich habe mal ChatGPT gefragt, wie es da auch in Bezug auf die Vergangenheit aussieht:
"Sparen im Fussball – rettet das einen Verein oder beschleunigt es den Absturz? Ein Blick in die Vergangenheit (auch mit Blick auf den FCB)
Die Frage taucht immer wieder auf: Kann ein Fussballverein durch Sparen Geld verdienen – oder führt Sparen am Ende meist zu sportlicher Irrelevanz und damit zu noch grösserem wirtschaftlichem Schaden?
Die Vergangenheit spricht ziemlich klar: Kurzfristiges Sparen kann stabilisieren – langfristig ist sportliche Bedeutung entscheidend für wirtschaftliche Gesundheit.
Sparen kann funktionieren – aber nur unter klaren Bedingungen
Ein oft genanntes Beispiel ist der BVB Mitte der 2000er: Nach der Beinahe-Insolvenz wurde radikal gespart – Löhne runter, Transfers eingeschränkt. Sportlich bedeutete das mehrere Jahre Mittelmass. Entscheidend war aber:
klare Strategie Fokus auf Nachwuchs und Scouting Sparen als Übergangsphase, nicht als Dauerzustand
Erst danach kam der sportliche und wirtschaftliche Aufschwung.
Lehre: Sparen kann retten, aber nur mit Perspektive und sportlicher Mindestqualität.
Der Regelfall: Sparen verschärft die Abwärtsspirale
Viel häufiger zeigt die Geschichte das Gegenteil:
HSV: Sparkurs ohne sportliche Vision → Qualitätsverlust → Abstieg → massive Einnahmeverluste.
Schalke04: Sparen kam zu spät, Kader war nicht konkurrenzfähig → Abstieg → wirtschaftlicher Schaden grösser als die eingesparten Kosten.
In beiden Fällen war Sparen nicht die Lösung, sondern der Katalysator für sportliche Bedeutungslosigkeit – und genau die ist im Fussball extrem teuer.
Warum das strukturell so ist
Fussball ist kein normaler Markt, sondern ein Erfolgsmarkt:
sportlicher Erfolg = TV-Gelder, Europa-Einnahmen, Sponsoren, volle Stadien sportlicher Misserfolg = sofortiger Einnahmebruch
Ein verpasster Europacup oder ein Abstieg kostet oft mehr, als ein kontrolliert höheres Budget je gekostet hätte.
Und was heisst das für den FCB?
Für den FCB ist die Vergangenheit eigentlich eindeutig:
Die wirtschaftlich stärksten Jahre waren direkt an sportlichen Erfolg gekoppelt (Meistertitel, Champions League, Europa League). Sportliche Mittelmässigkeit führte nicht zu Ruhe, sondern zu: geringeren Zuschauerzahlen schwächerem internationalen Standing tieferen Transfererlösen
Reines Sparen macht keinen Verein gesund, wenn dadurch die sportliche Relevanz verloren geht.
Fazit Sparen kann kurzfristig stabilisieren. Dauerhaftes Sparen ohne sportliche Perspektive ist im Profifussball fast immer teurer. Die Geschichte zeigt:
Sportlicher Erfolg ist keine Folge wirtschaftlicher Gesundheit – er ist ihre Voraussetzung.
Oder anders gesagt:
Im Fussball ist Irrelevanz der teuerste Zustand überhaupt."
"Sparen im Fussball – rettet das einen Verein oder beschleunigt es den Absturz? Ein Blick in die Vergangenheit (auch mit Blick auf den FCB)
Die Frage taucht immer wieder auf: Kann ein Fussballverein durch Sparen Geld verdienen – oder führt Sparen am Ende meist zu sportlicher Irrelevanz und damit zu noch grösserem wirtschaftlichem Schaden?
Die Vergangenheit spricht ziemlich klar: Kurzfristiges Sparen kann stabilisieren – langfristig ist sportliche Bedeutung entscheidend für wirtschaftliche Gesundheit.
Sparen kann funktionieren – aber nur unter klaren Bedingungen
Ein oft genanntes Beispiel ist der BVB Mitte der 2000er: Nach der Beinahe-Insolvenz wurde radikal gespart – Löhne runter, Transfers eingeschränkt. Sportlich bedeutete das mehrere Jahre Mittelmass. Entscheidend war aber:
klare Strategie Fokus auf Nachwuchs und Scouting Sparen als Übergangsphase, nicht als Dauerzustand
Erst danach kam der sportliche und wirtschaftliche Aufschwung.
Lehre: Sparen kann retten, aber nur mit Perspektive und sportlicher Mindestqualität.
Der Regelfall: Sparen verschärft die Abwärtsspirale
Viel häufiger zeigt die Geschichte das Gegenteil:
HSV: Sparkurs ohne sportliche Vision → Qualitätsverlust → Abstieg → massive Einnahmeverluste.
Schalke04: Sparen kam zu spät, Kader war nicht konkurrenzfähig → Abstieg → wirtschaftlicher Schaden grösser als die eingesparten Kosten.
In beiden Fällen war Sparen nicht die Lösung, sondern der Katalysator für sportliche Bedeutungslosigkeit – und genau die ist im Fussball extrem teuer.
Warum das strukturell so ist
Fussball ist kein normaler Markt, sondern ein Erfolgsmarkt:
sportlicher Erfolg = TV-Gelder, Europa-Einnahmen, Sponsoren, volle Stadien sportlicher Misserfolg = sofortiger Einnahmebruch
Ein verpasster Europacup oder ein Abstieg kostet oft mehr, als ein kontrolliert höheres Budget je gekostet hätte.
Und was heisst das für den FCB?
Für den FCB ist die Vergangenheit eigentlich eindeutig:
Die wirtschaftlich stärksten Jahre waren direkt an sportlichen Erfolg gekoppelt (Meistertitel, Champions League, Europa League). Sportliche Mittelmässigkeit führte nicht zu Ruhe, sondern zu: geringeren Zuschauerzahlen schwächerem internationalen Standing tieferen Transfererlösen
Reines Sparen macht keinen Verein gesund, wenn dadurch die sportliche Relevanz verloren geht.
Fazit Sparen kann kurzfristig stabilisieren. Dauerhaftes Sparen ohne sportliche Perspektive ist im Profifussball fast immer teurer. Die Geschichte zeigt:
Oder anders gesagt:
Im Fussball ist Irrelevanz der teuerste Zustand überhaupt."
Zuletzt geändert von Schatschiri am 03.02.2026, 12:08, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Ja ist sicher die richtige Zeit nach dem Double und Platz 4 in der Tabelle...
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Stobologyth
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Ich schrieb "seit 2023", da sind also drei Geschäftsjahre in der Zahl drin, nicht nur eines. Aber ich hab jetzt die Geschäftsberichte nicht dafür durchgelesen und kann keine exakte Zahl liefern.NewTornado hat geschrieben: 03.02.2026, 11:07Ich weiss echt nicht woher solche Zahlen kommen. Gemäss erfolgsrechnung wurde ein Transfererlös von rund 50 Mio erwirtschaftet bei einem Aufwand von ca. 30 Mio. Also rund 20 Mio Gewinn.Stobologyth hat geschrieben: 03.02.2026, 10:28
Und wir haben seit 2023 80 Mio+ TransferGEWINN gemacht. Das wird wohl nicht alles im strukturellen Defizit verschwunden sein.
Aber es widerspiegelt schön die Meinung von einigen hierdrin, dass der FCB im Geld schwimmt und damit um sich schmeissen kann.
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Stobologyth
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Doch immer noch 23 Mio strukturelles Defizit? Ich dachte, DD wollte das auf ein tieferes Niveau eindampfen?fcbblog.ch hat geschrieben: 03.02.2026, 11:23NewTornado hat geschrieben: 03.02.2026, 11:07Ich weiss echt nicht woher solche Zahlen kommen. Gemäss erfolgsrechnung wurde ein Transfererlös von rund 50 Mio erwirtschaftet bei einem Aufwand von ca. 30 Mio. Also rund 20 Mio Gewinn.Stobologyth hat geschrieben: 03.02.2026, 10:28
Und wir haben seit 2023 80 Mio+ TransferGEWINN gemacht. Das wird wohl nicht alles im strukturellen Defizit verschwunden sein.
Aber es widerspiegelt schön die Meinung von einigen hierdrin, dass der FCB im Geld schwimmt und damit um sich schmeissen kann.
Das stimmt schlicht nicht. Die 80 Mio Gewinn in drei Jahren 23, 24, 25 kommen ziemlich genau hin.
Du sprichst offenbar nur vom 2023.
TRANSFERGEWINNE SEIT 2023
2023: Rund 20 Mio (plus knapp 5 Mio Verbanseinahmen Conference)
2024: Knapp 35 Mio
2025: dürfte man mit allen Beteiligungen und co bei knapp 25 Mio rauskommen. Plus Europacupeinnahmen von ca. 13-14 Mio, diesmal auch mal mit sehr geringen Reisekosten.
2026: Bereits wieder 11-14 sicher (Braga Kaufpflicht für Barisic?) Und dürfte bei knapp 20 Mio sein, wenn Otele vom HSV übernommen wird.
Strukturelles Defizit ist noch bei ca. 23 Mio.
Also stehen in den letzten 3 Jahren Mehreinnahmen von 100 Mio dem kummulierten strukturellen Defizit von 70 Mio.
Also ein fettes plus von 30 Mio und das strukturelle Defizit im 2026 bereits Anfang Jahr gedeckt.
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Asche auf mein Haupt, ich habed das seit überlesen. Trotzdem finde ich so Aussagen unglücklich. Da neben dem strukurellen Defizit auch Schulden abgebaut werden müssen.Stobologyth hat geschrieben: 03.02.2026, 12:09Ich schrieb "seit 2023", da sind also drei Geschäftsjahre in der Zahl drin, nicht nur eines. Aber ich hab jetzt die Geschäftsberichte nicht dafür durchgelesen und kann keine exakte Zahl liefern.NewTornado hat geschrieben: 03.02.2026, 11:07Ich weiss echt nicht woher solche Zahlen kommen. Gemäss erfolgsrechnung wurde ein Transfererlös von rund 50 Mio erwirtschaftet bei einem Aufwand von ca. 30 Mio. Also rund 20 Mio Gewinn.Stobologyth hat geschrieben: 03.02.2026, 10:28
Und wir haben seit 2023 80 Mio+ TransferGEWINN gemacht. Das wird wohl nicht alles im strukturellen Defizit verschwunden sein.
Aber es widerspiegelt schön die Meinung von einigen hierdrin, dass der FCB im Geld schwimmt und damit um sich schmeissen kann.
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Schatschiri hat geschrieben: 03.02.2026, 11:56schnischnaschneider hat geschrieben: 03.02.2026, 11:37 Die Frage, wie dringend der FCB auf die Adjetey-Millionen angewiesen ist, ist berechtigt. Ich weiss es nicht.
Aber was ich weiss ist, dass DD grosser Fan von Uli Hoeneß ist. Und der Uli hat zwei Dinge, die ihm heilig sind: Lohngefüge und Festgeldkonto.
2016 (Embolo) hatte der FCB ein Festgeldkonto, über das man das strukturelle Defizit über Jahre hätte decken können. Hat BB dann leider auch gemacht.
Wie es aktuell um das Festgeldkonto steht, weiss ich nicht. Die Transferausgaben sind nicht gigantisch, aber die ganzen 2-Mio-Beträge summieren sich halt schon. Zudem dürfen wir nicht das Stadion vergessen. Der neue Hybridrasen dürfte auch was gekostet haben. Ob die öffentliche Hand wirklich für die notwendige Renovation bezahlen wird, das glaub ich kaum. Der FCB muss doch damit rechnen, dass er in den kommenden Jahren zig Mio ins Stadion stecken muss.
YB hat doch auch 40Mio auf die Seite gelegt für den Bau des Campus. Warum sollte das bei uns anders sein?
Tottenham hatte vor ein paar Jahren, als sie das Stadion gebaut haben, auch kein Geld mehr für Transfers ausgegeben, weil alles ins Stadion floss.
Ist scheisse, aber ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass die Sportclubs ihre Stadien selber zahlen und nicht wie in den USA tw. die öffentliche Hand dazu zwingen. Da drohen die Franchises ja regelrecht mit Wegzug in eine andere Stadt, wenn die aktuelle Stadt nicht das neue Stadion finanzieren will. Das ist unter aller Sau.
Ein anderer Weg wäre natürlich, wenn z.B. die Duchmalés privat ins Stadion einschiessen. So wie Gigi damals mit dem Campus. Aber das ist Spekulation.
Wie schnell ein Festgeldkonto weg ist wenn der sportliche Erfolg ausbleibt hat Burgener gezeigt. Das wird auch unter Degen passieren, sollten wir in die sportliche Irrelevanz versinken, da kann er noch so viel sparen wie er will.
Oder wieso hat Barcelona vor 2-3 Jahren für kurzfristige Transfers diverse Anteile verkauft? Weil sie genau wussten, wenn wir jetzt nicht handeln versinken wir in der sportlichen Irrelevanz, was den wirtschaftlichen Schaden noch massiv vergrössert hätte. Deshalb finde ich es auch wirtschaftlich nicht sinnvoll im Fussball sparsam zu sein. Das hat noch nie funktioniert und wird es auch in Zukunft nicht.
Unter Burgener ging es nicht nur sportlich bergab, man hat auch zu gleich mit beiden Händen das Geld zum Fenster rausgeschleudert.
So wie hier gebetsmühlenartig immer wider runtergeleiert wird, dass wir untergehen, könnte man meinen man investiert 0 (=NULL). Das ist aber nicht der Fall.
Zudem werden solche Reserven angelegt um in Zeiten in denen es nicht läuft zu investieren, unvorhergesehenes abzufedern, ohne dass man gleich wieder einen Kredit beim VR aufnehmen muss. Heisst: Man muss sich nicht zu Tode sparen - aber auch nicht alles raushauen.
Da sind 15 Mio. Transferausgaben nicht zu Tode sparen. Und wie DD gesagt hat, wird ein Ersatz kommen. Aber ich denke du weisst auch, dass da nicht 8-10 reinvestiert werden, sondern man an dem Businessmodell festhält, welches uns wieder gesunden liess.
Und der Vergleich mit Barca hinkt gewaltig und ist das schlechteste Beispiel, wie ein "sparsamer" Verein funktionieren soll.
Barca hat sich diese Grab selbst gebuddelt, gerade wegen zu hoher Lohnkosten, Transfers, kontinuierlichen Verletzungen des FFP.
Kurzum, einfach mehr geld ausgegeben, als reinkam.
Und Barca hatte in dieser Zeit konstant einnahmen aus dem internationalen Geschäft und schaffte es trotzdem nicht.
Und was bedeutet für dich sportliche Irrelevanz? Kein Europa? Abstieg? Und in welchem Zeitraum?
"I was born ready motherfucker!"
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Schatschiri
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
D4YW4LK3R hat geschrieben: 03.02.2026, 12:24Schatschiri hat geschrieben: 03.02.2026, 11:56schnischnaschneider hat geschrieben: 03.02.2026, 11:37 Die Frage, wie dringend der FCB auf die Adjetey-Millionen angewiesen ist, ist berechtigt. Ich weiss es nicht.
Aber was ich weiss ist, dass DD grosser Fan von Uli Hoeneß ist. Und der Uli hat zwei Dinge, die ihm heilig sind: Lohngefüge und Festgeldkonto.
2016 (Embolo) hatte der FCB ein Festgeldkonto, über das man das strukturelle Defizit über Jahre hätte decken können. Hat BB dann leider auch gemacht.
Wie es aktuell um das Festgeldkonto steht, weiss ich nicht. Die Transferausgaben sind nicht gigantisch, aber die ganzen 2-Mio-Beträge summieren sich halt schon. Zudem dürfen wir nicht das Stadion vergessen. Der neue Hybridrasen dürfte auch was gekostet haben. Ob die öffentliche Hand wirklich für die notwendige Renovation bezahlen wird, das glaub ich kaum. Der FCB muss doch damit rechnen, dass er in den kommenden Jahren zig Mio ins Stadion stecken muss.
YB hat doch auch 40Mio auf die Seite gelegt für den Bau des Campus. Warum sollte das bei uns anders sein?
Tottenham hatte vor ein paar Jahren, als sie das Stadion gebaut haben, auch kein Geld mehr für Transfers ausgegeben, weil alles ins Stadion floss.
Ist scheisse, aber ehrlich gesagt ist es mir lieber, dass die Sportclubs ihre Stadien selber zahlen und nicht wie in den USA tw. die öffentliche Hand dazu zwingen. Da drohen die Franchises ja regelrecht mit Wegzug in eine andere Stadt, wenn die aktuelle Stadt nicht das neue Stadion finanzieren will. Das ist unter aller Sau.
Ein anderer Weg wäre natürlich, wenn z.B. die Duchmalés privat ins Stadion einschiessen. So wie Gigi damals mit dem Campus. Aber das ist Spekulation.
Wie schnell ein Festgeldkonto weg ist wenn der sportliche Erfolg ausbleibt hat Burgener gezeigt. Das wird auch unter Degen passieren, sollten wir in die sportliche Irrelevanz versinken, da kann er noch so viel sparen wie er will.
Oder wieso hat Barcelona vor 2-3 Jahren für kurzfristige Transfers diverse Anteile verkauft? Weil sie genau wussten, wenn wir jetzt nicht handeln versinken wir in der sportlichen Irrelevanz, was den wirtschaftlichen Schaden noch massiv vergrössert hätte. Deshalb finde ich es auch wirtschaftlich nicht sinnvoll im Fussball sparsam zu sein. Das hat noch nie funktioniert und wird es auch in Zukunft nicht.
Unter Burgener ging es nicht nur sportlich bergab, man hat auch zu gleich mit beiden Händen das Geld zum Fenster rausgeschleudert.
So wie hier gebetsmühlenartig immer wider runtergeleiert wird, dass wir untergehen, könnte man meinen man investiert 0 (=NULL). Das ist aber nicht der Fall.
Zudem werden solche Reserven angelegt um in Zeiten in denen es nicht läuft zu investieren, unvorhergesehenes abzufedern, ohne dass man gleich wieder einen Kredit beim VR aufnehmen muss. Heisst: Man muss sich nicht zu Tode sparen - aber auch nicht alles raushauen.
Da sind 15 Mio. Transferausgaben nicht zu Tode sparen. Und wie DD gesagt hat, wird ein Ersatz kommen. Aber ich denke du weisst auch, dass da nicht 8-10 reinvestiert werden, sondern man an dem Businessmodell festhält, welches uns wieder gesunden liess.
Und der Vergleich mit Barca hinkt gewaltig und ist das schlechteste Beispiel, wie ein "sparsamer" Verein funktionieren soll.
Barca hat sich diese Grab selbst gebuddelt, gerade wegen zu hoher Lohnkosten, Transfers, kontinuierlichen Verletzungen des FFP.
Kurzum, einfach mehr geld ausgegeben, als reinkam.
Und Barca hatte in dieser Zeit konstant einnahmen aus dem internationalen Geschäft und schaffte es trotzdem nicht.
Und was bedeutet für dich sportliche Irrelevanz? Kein Europa? Abstieg? Und in welchem Zeitraum?
Ja im Sommer hat man summenmässig genug eingesetzt, einfach nicht zielgerichtet und auf zu viele Flops. Ein Grossteil von diesen 15 Millionen gingen wohl auch für Otele, Metinho raus, welche ja schon bei uns waren. Deshalb liess man hald nicht mehr viel für wirkliche Verstärkungen liegen (Otele und Metinho spielten ja schon bei uns)
Und mir gehts auch nicht darum die Strategie zu verteufeln die funktioniert grundsätzlich schon. 20 Millionen einnehmen, 10 wieder investieren, den Rest zur Deckung des strukturellen Defizites nutzen.
Aber wenns sportlich nicht nach Wunsch läuft ist sparen sicher die falsche Lösung, das ist mein Punkt. Hier wird von manchen so getan als ob sparen im Fussball wirtschaftliche Sicherheit bedeutet. Dies ist aber ein Trugschluss und kann die wirtschaftlichen Probleme noch vergrössern.
Das Beispiel Barca habe ich nicht als Vorbild genannt sondern zum Zeigen, dass sportlicher Erfolg für grosse Vereine alternativlos ist (für uns auch mit unserem für Schweizer Verhältnisse grossen Apparat). Und dies bedeutet für mich mindestens erreichen der internationalen Plätze jedes Jahr. Ein 2. Jahr Barry und Veiga trotz internationaler Plätze wirds wohl nicht jedes Jahr geben und dann könnte es sein, dass wir finanziell am Arsch sind, trotz kleiner Reserven.
Ausserdem brauchts ja auch die Investitionen in Spieler um Transfergewinne zu erzielen. Mit den Soticeks und Salahs dieser Welt erzielst du die nicht. Auch Duranville wird uns ausser vielleicht einer kleinen Beteiligung kein Geld bringen. Wir brauchen wieder neue Barrys und Veigas im Team. Aktuell sehe ich nur noch in Traoré und Metinho Potential für gute Summen in nächster Zeit.
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Gut, dann sind wir uns einig, dass eine dauerhafte Unterinvestition das Risiko erhöht, sportlich abzurutschen und damit Einnahmen aus Europa und somit potenzielle Transfers nicht zu erreichen. Umgekehrt ist aber "mehr Geld ausgeben, wenn es nicht läuft" kein Garant für Erfolg und betriebswirtschafltich riskant, weil Lohnkosten kaum reversible sind.Schatschiri hat geschrieben: 03.02.2026, 12:46D4YW4LK3R hat geschrieben: 03.02.2026, 12:24Schatschiri hat geschrieben: 03.02.2026, 11:56
Wie schnell ein Festgeldkonto weg ist wenn der sportliche Erfolg ausbleibt hat Burgener gezeigt. Das wird auch unter Degen passieren, sollten wir in die sportliche Irrelevanz versinken, da kann er noch so viel sparen wie er will.
Oder wieso hat Barcelona vor 2-3 Jahren für kurzfristige Transfers diverse Anteile verkauft? Weil sie genau wussten, wenn wir jetzt nicht handeln versinken wir in der sportlichen Irrelevanz, was den wirtschaftlichen Schaden noch massiv vergrössert hätte. Deshalb finde ich es auch wirtschaftlich nicht sinnvoll im Fussball sparsam zu sein. Das hat noch nie funktioniert und wird es auch in Zukunft nicht.
Unter Burgener ging es nicht nur sportlich bergab, man hat auch zu gleich mit beiden Händen das Geld zum Fenster rausgeschleudert.
So wie hier gebetsmühlenartig immer wider runtergeleiert wird, dass wir untergehen, könnte man meinen man investiert 0 (=NULL). Das ist aber nicht der Fall.
Zudem werden solche Reserven angelegt um in Zeiten in denen es nicht läuft zu investieren, unvorhergesehenes abzufedern, ohne dass man gleich wieder einen Kredit beim VR aufnehmen muss. Heisst: Man muss sich nicht zu Tode sparen - aber auch nicht alles raushauen.
Da sind 15 Mio. Transferausgaben nicht zu Tode sparen. Und wie DD gesagt hat, wird ein Ersatz kommen. Aber ich denke du weisst auch, dass da nicht 8-10 reinvestiert werden, sondern man an dem Businessmodell festhält, welches uns wieder gesunden liess.
Und der Vergleich mit Barca hinkt gewaltig und ist das schlechteste Beispiel, wie ein "sparsamer" Verein funktionieren soll.
Barca hat sich diese Grab selbst gebuddelt, gerade wegen zu hoher Lohnkosten, Transfers, kontinuierlichen Verletzungen des FFP.
Kurzum, einfach mehr geld ausgegeben, als reinkam.
Und Barca hatte in dieser Zeit konstant einnahmen aus dem internationalen Geschäft und schaffte es trotzdem nicht.
Und was bedeutet für dich sportliche Irrelevanz? Kein Europa? Abstieg? Und in welchem Zeitraum?
Ja im Sommer hat man summenmässig genug eingesetzt, einfach nicht zielgerichtet und auf zu viele Flops. Ein Grossteil von diesen 15 Millionen gingen wohl auch für Otele, Metinho raus, welche ja schon bei uns waren. Deshalb liess man hald nicht mehr viel für wirkliche Verstärkungen liegen (Otele und Metinho spielten ja schon bei uns)
Und mir gehts auch nicht darum die Strategie zu verteufeln die funktioniert grundsätzlich schon. 20 Millionen einnehmen, 10 wieder investieren, den Rest zur Deckung des strukturellen Defizites nutzen.
Aber wenns sportlich nicht nach Wunsch läuft ist sparen sicher die falsche Lösung, das ist mein Punkt. Hier wird von manchen so getan als ob sparen im Fussball wirtschaftliche Sicherheit bedeutet. Dies ist aber ein Trugschluss und kann die wirtschaftlichen Probleme noch vergrössern.
Das Beispiel Barca habe ich nicht als Vorbild genannt sondern zum Zeigen, dass sportlicher Erfolg für grosse Vereine alternativlos ist (für uns auch mit unserem für Schweizer Verhältnisse grossen Apparat). Und dies bedeutet für mich mindestens erreichen der internationalen Plätze jedes Jahr. Ein 2. Jahr Barry und Veiga trotz internationaler Plätze wirds wohl nicht jedes Jahr geben und dann könnte es sein, dass wir finanziell am Arsch sind, trotz kleiner Reserven.
Ausserdem brauchts ja auch die Investitionen in Spieler um Transfergewinne zu erzielen. Mit den Soticeks und Salahs dieser Welt erzielst du die nicht. Auch Duranville wird uns ausser vielleicht einer kleinen Beteiligung kein Geld bringen. Wir brauchen wieder neue Barrys und Veigas im Team. Aktuell sehe ich nur noch in Traoré und Metinho Potential für gute Summen in nächster Zeit.
Das Problem ist, wie du sagst, weniger "wie viel investiert wird" sondern wie gut das Geld eingesetzt wird. Scouting, Trefferquote bei Transfers und Kadertiefe auf Schlüsselpositionen, sowie regelmässige Entwicklung der Marktwerte.
Allerdings liegt für mich hier der Hund begraben: Es wurden Spieler mit erkennbarem Potenzial verpflichtet, die jedoch in eine Phase mit neuem Trainer, neuem System und anschliessender sportlicher Baisse kamen. Dadurch konnten Abgänge nicht 1zu1 kompensiert werden, respektive neue Spieler fanden sich nicht wie erhofft zurecht. Und ich behaupte mal, dass unser Scouting-Team bei Gott nicht blind ist
Nun könnte man sagen, dass die neuen Spieler unter Ihren Möglichkeiten spielen, da sich die sportliche Situation als nicht vorteilhaft erweist, aber man zu gleich ein zu grosses Kader hat für Meisterschaft und 3 Spiele Cup. Zudem wechselwillige Spieler, unzufriedene Junge, sowie Spieler für die plötzlich Angebote kommen, die man als FC Bassel nicht ablehnen kann. Unter diesen Umständen ist sportliche Stabilität schwer zu erreichen – unabhängig davon, ob man spart oder investiert.
Und solche Spieler zu finden, wie du sie erwähnst ist das eine, dass sie sich entsprechend enwickeln das andere. Da spielen so viele Faktoren mit.
Ich finde die Situation weitaus verzwickter um zu sagen, um hier der SpoKo Unvermögen anzulasten. Es gibt sicher viel was man hätte besser machen können - aber auch vieles was schon gut gemacht wurde.
Darum vertraue ich weiterhin darauf, dass Sie alles für den Verein machen, damit das Team wieder in die Spur findet.
Zuletzt geändert von D4YW4LK3R am 03.02.2026, 13:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Stobologyth hat geschrieben: 03.02.2026, 12:12Doch immer noch 23 Mio strukturelles Defizit? Ich dachte, DD wollte das auf ein tieferes Niveau eindampfen?fcbblog.ch hat geschrieben: 03.02.2026, 11:23NewTornado hat geschrieben: 03.02.2026, 11:07
Ich weiss echt nicht woher solche Zahlen kommen. Gemäss erfolgsrechnung wurde ein Transfererlös von rund 50 Mio erwirtschaftet bei einem Aufwand von ca. 30 Mio. Also rund 20 Mio Gewinn.
Aber es widerspiegelt schön die Meinung von einigen hierdrin, dass der FCB im Geld schwimmt und damit um sich schmeissen kann.
Das stimmt schlicht nicht. Die 80 Mio Gewinn in drei Jahren 23, 24, 25 kommen ziemlich genau hin.
Du sprichst offenbar nur vom 2023.
TRANSFERGEWINNE SEIT 2023
2023: Rund 20 Mio (plus knapp 5 Mio Verbanseinahmen Conference)
2024: Knapp 35 Mio
2025: dürfte man mit allen Beteiligungen und co bei knapp 25 Mio rauskommen. Plus Europacupeinnahmen von ca. 13-14 Mio, diesmal auch mal mit sehr geringen Reisekosten.
2026: Bereits wieder 11-14 sicher (Braga Kaufpflicht für Barisic?) Und dürfte bei knapp 20 Mio sein, wenn Otele vom HSV übernommen wird.
Strukturelles Defizit ist noch bei ca. 23 Mio.
Also stehen in den letzten 3 Jahren Mehreinnahmen von 100 Mio dem kummulierten strukturellen Defizit von 70 Mio.
Also ein fettes plus von 30 Mio und das strukturelle Defizit im 2026 bereits Anfang Jahr gedeckt.
An Geld fehlt es definitiv nicht. Der Club schwimmt gradezu im Geld aktuell.
Das dürfte wohl die Maximalberechnung sein.
Das kam die letzten drei Jahre c.a. heraus, wenn man Uefa-Einahmen und Transfergewinn rausrechnet.
Kann aber auch sein, dass es schon auf knap 20 geschmolzen ist.
Immer schwierig zu sagen, da Uefaprämien und co. und die ausserordentlichen Ausgaben wie Schuldenrückzahlungen usw. nicht immer klar ersichtlich sind.
Aber eben. Zwischen 30-40 Mio im plus, dürfte man innerhalb der letzten 3 bis 4 Jahre sein.
Ein Teil sollte unbedingt wieder ins Kader (Qualitativ) investiert werden, weil dort einfach besser angelegt als auf dem Konto.
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NewTornado
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Schatschiri hat geschrieben: 03.02.2026, 12:06 Ich habe mal ChatGPT gefragt, wie es da auch in Bezug auf die Vergangenheit aussieht:
"Sparen im Fussball – rettet das einen Verein oder beschleunigt es den Absturz? Ein Blick in die Vergangenheit (auch mit Blick auf den FCB)
Die Frage taucht immer wieder auf: Kann ein Fussballverein durch Sparen Geld verdienen – oder führt Sparen am Ende meist zu sportlicher Irrelevanz und damit zu noch grösserem wirtschaftlichem Schaden?
Die Vergangenheit spricht ziemlich klar: Kurzfristiges Sparen kann stabilisieren – langfristig ist sportliche Bedeutung entscheidend für wirtschaftliche Gesundheit.
Sparen kann funktionieren – aber nur unter klaren Bedingungen
Ein oft genanntes Beispiel ist der BVB Mitte der 2000er: Nach der Beinahe-Insolvenz wurde radikal gespart – Löhne runter, Transfers eingeschränkt. Sportlich bedeutete das mehrere Jahre Mittelmass. Entscheidend war aber:
klare Strategie Fokus auf Nachwuchs und Scouting Sparen als Übergangsphase, nicht als Dauerzustand
Erst danach kam der sportliche und wirtschaftliche Aufschwung.
Lehre: Sparen kann retten, aber nur mit Perspektive und sportlicher Mindestqualität.
Der Regelfall: Sparen verschärft die Abwärtsspirale
Viel häufiger zeigt die Geschichte das Gegenteil:
HSV: Sparkurs ohne sportliche Vision → Qualitätsverlust → Abstieg → massive Einnahmeverluste.
Schalke04: Sparen kam zu spät, Kader war nicht konkurrenzfähig → Abstieg → wirtschaftlicher Schaden grösser als die eingesparten Kosten.
In beiden Fällen war Sparen nicht die Lösung, sondern der Katalysator für sportliche Bedeutungslosigkeit – und genau die ist im Fussball extrem teuer.
Warum das strukturell so ist
Fussball ist kein normaler Markt, sondern ein Erfolgsmarkt:
sportlicher Erfolg = TV-Gelder, Europa-Einnahmen, Sponsoren, volle Stadien sportlicher Misserfolg = sofortiger Einnahmebruch
Ein verpasster Europacup oder ein Abstieg kostet oft mehr, als ein kontrolliert höheres Budget je gekostet hätte.
Und was heisst das für den FCB?
Für den FCB ist die Vergangenheit eigentlich eindeutig:
Die wirtschaftlich stärksten Jahre waren direkt an sportlichen Erfolg gekoppelt (Meistertitel, Champions League, Europa League). Sportliche Mittelmässigkeit führte nicht zu Ruhe, sondern zu: geringeren Zuschauerzahlen schwächerem internationalen Standing tieferen Transfererlösen
Reines Sparen macht keinen Verein gesund, wenn dadurch die sportliche Relevanz verloren geht.
Fazit Sparen kann kurzfristig stabilisieren. Dauerhaftes Sparen ohne sportliche Perspektive ist im Profifussball fast immer teurer. Die Geschichte zeigt:
Sportlicher Erfolg ist keine Folge wirtschaftlicher Gesundheit – er ist ihre Voraussetzung.
Oder anders gesagt:
Im Fussball ist Irrelevanz der teuerste Zustand überhaupt."
Gutes Beispiel für wie man ChatGPT nicht nutzen soll.
Gerade Schalke 04 und HSV widerlegen deine Theorie. Beide Clubs haben lange über Ihren Möglichkeiten gelebt und sind dann irgendwann in finanzielle Schieflage geraten. So dass nur die Reissleine übrigblieb und massiv gespart werden musste.
Der FCB macht genau das Gegenteil. Ziele nicht mehr erreichbar, Betrieb herunterfahren, neu Ausrichten und wieder Vollgas geben. Jetzt ist eine gute Gelegenheit Junioren zu testen und zu sehen wer für die nächste Saison Potential hat.
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Sorry aber das ist doch Mist hoch 10!Schatschiri hat geschrieben: 03.02.2026, 12:46Ja im Sommer hat man summenmässig genug eingesetzt, einfach nicht zielgerichtet und auf zu viele Flops. Ein Grossteil von diesen 15 Millionen gingen wohl auch für Otele, Metinho raus, welche ja schon bei uns waren. Deshalb liess man hald nicht mehr viel für wirkliche Verstärkungen liegen (Otele und Metinho spielten ja schon bei uns)...
Wir waren double Sieger, haben bis auf Avdullahu keinen Stammspieler verloren, und haben lediglich den Trainer gewechselt.
Dazu verliessen uns noch zwei Rotationsspieler (Kade und Carlos). Der Rest bliebt ungefähr gleich. Wir alle waren Froh, dass es kein Aderlass gab, weshalb die Erwartungen auch sehr hoch waren. Man schmeisst doch nicht unnötig Geld raus, wenn das Team, welches Double Sieger wurde, mehr oder weniger zusammen blieb.
Wie wären die Verantwortlichen kritisiert worden, hätten sie 20 Mio reinvestiert in eine im Sommer intakte Mannschaft?
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
BaslerBasilisk hat geschrieben: 03.02.2026, 15:58Sorry aber das ist doch Mist hoch 10!Schatschiri hat geschrieben: 03.02.2026, 12:46Ja im Sommer hat man summenmässig genug eingesetzt, einfach nicht zielgerichtet und auf zu viele Flops. Ein Grossteil von diesen 15 Millionen gingen wohl auch für Otele, Metinho raus, welche ja schon bei uns waren. Deshalb liess man hald nicht mehr viel für wirkliche Verstärkungen liegen (Otele und Metinho spielten ja schon bei uns)...
Wir waren double Sieger, haben bis auf Avdullahu keinen Stammspieler verloren, und haben lediglich den Trainer gewechselt.
Dazu verliessen uns noch zwei Rotationsspieler (Kade und Carlos). Der Rest bliebt ungefähr gleich. Wir alle waren Froh, dass es kein Aderlass gab, weshalb die Erwartungen auch sehr hoch waren. Man schmeisst doch nicht unnötig Geld raus, wenn das Team, welches Double Sieger wurde, mehr oder weniger zusammen blieb.
Wie wären die Verantwortlichen kritisiert worden, hätten sie 20 Mio reinvestiert in eine im Sommer intakte Mannschaft?
Schonmal was von Doppelbelastung gehört. Und wie schon hundert mal erwähnt waren wir letztes Jahr nicht so überragend wie man hier das Gefühlt hatte. Man war maximal die letzten 10 Spiele wirklich gut.
Ausserdem wollte ich ja hauptsächlu
Jch sagen, dass wenn man Kaufoptionen auslöst bleibt man hald maximal gleuch stark hat aber schon viel ausgegeben im jeweiligen Jahr. Da bleibt dann hald nicht mehr so viel Geld übrig um sich noch zusätzlich zu verstärken.
Zuletzt geändert von Schatschiri am 03.02.2026, 16:43, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
BaslerBasilisk hat geschrieben: 03.02.2026, 15:58Sorry aber das ist doch Mist hoch 10!Schatschiri hat geschrieben: 03.02.2026, 12:46Ja im Sommer hat man summenmässig genug eingesetzt, einfach nicht zielgerichtet und auf zu viele Flops. Ein Grossteil von diesen 15 Millionen gingen wohl auch für Otele, Metinho raus, welche ja schon bei uns waren. Deshalb liess man hald nicht mehr viel für wirkliche Verstärkungen liegen (Otele und Metinho spielten ja schon bei uns)...
Wir waren double Sieger, haben bis auf Avdullahu keinen Stammspieler verloren, und haben lediglich den Trainer gewechselt.
Dazu verliessen uns noch zwei Rotationsspieler (Kade und Carlos). Der Rest bliebt ungefähr gleich. Wir alle waren Froh, dass es kein Aderlass gab, weshalb die Erwartungen auch sehr hoch waren. Man schmeisst doch nicht unnötig Geld raus, wenn das Team, welches Double Sieger wurde, mehr oder weniger zusammen blieb.
Wie wären die Verantwortlichen kritisiert worden, hätten sie 20 Mio reinvestiert in eine im Sommer intakte Mannschaft?
Danke! Ich kann diesen Vorwurf mit der fehlenden Kaderplanung einfach nicht mehr hören! Den von dir erwähnten Abgängen hat man als Zuzüge die Verstärkungen Tsunemoto und Daniliuc gegenübergestellt. Leider erwies sich Bro als Flop und Koindredi konnte bisher sein Potenzial kaum abrufen. Aber wegen dieses einen Flop-Transfer kann man doch nicht immer wieder die Mär von der fehlenden Kaderplanung verbreiten!
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Quo hat geschrieben: 03.02.2026, 16:39BaslerBasilisk hat geschrieben: 03.02.2026, 15:58Sorry aber das ist doch Mist hoch 10!Schatschiri hat geschrieben: 03.02.2026, 12:46
Ja im Sommer hat man summenmässig genug eingesetzt, einfach nicht zielgerichtet und auf zu viele Flops. Ein Grossteil von diesen 15 Millionen gingen wohl auch für Otele, Metinho raus, welche ja schon bei uns waren. Deshalb liess man hald nicht mehr viel für wirkliche Verstärkungen liegen (Otele und Metinho spielten ja schon bei uns)...
Wir waren double Sieger, haben bis auf Avdullahu keinen Stammspieler verloren, und haben lediglich den Trainer gewechselt.
Dazu verliessen uns noch zwei Rotationsspieler (Kade und Carlos). Der Rest bliebt ungefähr gleich. Wir alle waren Froh, dass es kein Aderlass gab, weshalb die Erwartungen auch sehr hoch waren. Man schmeisst doch nicht unnötig Geld raus, wenn das Team, welches Double Sieger wurde, mehr oder weniger zusammen blieb.
Wie wären die Verantwortlichen kritisiert worden, hätten sie 20 Mio reinvestiert in eine im Sommer intakte Mannschaft?
Danke! Ich kann diesen Vorwurf mit der fehlenden Kaderplanung einfach nicht mehr hören! Den von dir erwähnten Abgängen hat man als Zuzüge die Verstärkungen Tsunemoto und Daniliuc gegenübergestellt. Leider erwies sich Bro als Flop und Koindredi konnte bisher sein Potenzial kaum abrufen. Aber wegen dieses einen Flop-Transfer kann man doch nicht immer wieder die Mär von der fehlenden Kaderplanung verbreiten!
Wer ist denn deiner Meinung nach Schuld wenns mal nicht läuft? Es ist ja nett, dass du immer alle in Schutz nimmst aber wenn Magnin top war, Stucki und Degen top Arbeit leisten. Wieso läufts uns dann nicht und wir sind 13 Punkte hinter Thun mit etwa einem Zehntel unseres Budgets? Wer ist dafür verantwortlich?
Verletzungspech kann man ebenfalls nicht sagen, da wir da eher wenige haben.
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Und Sorry, dass die Qualität im Sturm nur mit Ajeti und einem Bundesliga-gescheiterten Broschinski nie reicht/reichen wird, hat sogar der Grossteil der oft relativ ahnungslosen Forumsuser hier gesehen - und zwar im Vornherein.
Diesen Schuh muss sich die Sportkommission anziehen und statt 2 Mio für Bro hätte sich hier wohl das Reinvestieren in einen für uns Top-Stürmer für 6-8 Mio gelohnt. Wer weiss, was mit einem funktionierenden Sturm möglich gewesen wäre...
Da war man schlicht zu defensiv unterwegs und das hat sich gerächt.
Im Mittelfeld hat man mehr von Koindredi erwartet. Auf einen der Opportunitätsflügelspieler zu verzichten und das Geld in mehr Qualität im Sturm/Mittelfeld zu stecken wäre auch ok gewesen - aber sowas ist eher in Hindsight.
Diesen Schuh muss sich die Sportkommission anziehen und statt 2 Mio für Bro hätte sich hier wohl das Reinvestieren in einen für uns Top-Stürmer für 6-8 Mio gelohnt. Wer weiss, was mit einem funktionierenden Sturm möglich gewesen wäre...
Da war man schlicht zu defensiv unterwegs und das hat sich gerächt.
Im Mittelfeld hat man mehr von Koindredi erwartet. Auf einen der Opportunitätsflügelspieler zu verzichten und das Geld in mehr Qualität im Sturm/Mittelfeld zu stecken wäre auch ok gewesen - aber sowas ist eher in Hindsight.
Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
burki hat geschrieben: 03.02.2026, 07:38 .....Ich bin überrascht, wie viel Transfereinnahmen die sportliche Führung und DD einbringen konnten und bin dafür ewigs dankbar. Ich habe auch nicht die Erwartung, dass wir ab jetzt jedes Jahr um den Meistertitel spielen, sondern bin zufrieden, wenn man attraktiven Fussball spielt und mit den Finanzen auf einem gute Weg ist!
Du hast einen Verbündeten ;-)
Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Genau da liegt doch das Problem von vielen Usern! Wieso braucht es denn jedes Mal einen Schuldigen, wenn es nicht läuft (Interessanterweise gibt es kaum je Schuldige, wenn es läuft.)? Kann man denn nicht akzeptieren, dass im gleichen Mass wie letzte Saison beim FCB teilweise überperformt wurde, jetzt halt viele Spieler in Unterform sind? Am deutlichsten wird das am Beispiel Shaqiri. Während ihm letzte Saison z.T. unglaubliche Tore gelangen, verschiesst er diese Saison gar Penaltys! Es sind Menschen und keine Maschinen am Werk, und da kommt es halt einfach zu Formschwankungen (oder arbeitest du jeden Tag gleich perfekt?). D.h. nun nicht, dass solche "Nichtleistungen" wie in HZ 1 in Salzburg einfach zu akzeptieren sind. Aber wenn die Mannschaft kämpft wie gegen Thun, muss man halt vielleicht auch einmal einfach akzeptieren können, dass der Gegner momentan im Hoch ist und eine Direktabnahme ins Lattenkreuz fliegt, während unsere Direktabnahme (Bacanin) leider direkt den Torhüter in der Tormitte trifft. Oder willst du dafür tatsächlich einen Schuldigen suchen?Schatschiri hat geschrieben: 03.02.2026, 16:45Quo hat geschrieben: 03.02.2026, 16:39BaslerBasilisk hat geschrieben: 03.02.2026, 15:58
Sorry aber das ist doch Mist hoch 10!
Wir waren double Sieger, haben bis auf Avdullahu keinen Stammspieler verloren, und haben lediglich den Trainer gewechselt.
Dazu verliessen uns noch zwei Rotationsspieler (Kade und Carlos). Der Rest bliebt ungefähr gleich. Wir alle waren Froh, dass es kein Aderlass gab, weshalb die Erwartungen auch sehr hoch waren. Man schmeisst doch nicht unnötig Geld raus, wenn das Team, welches Double Sieger wurde, mehr oder weniger zusammen blieb.
Wie wären die Verantwortlichen kritisiert worden, hätten sie 20 Mio reinvestiert in eine im Sommer intakte Mannschaft?
Danke! Ich kann diesen Vorwurf mit der fehlenden Kaderplanung einfach nicht mehr hören! Den von dir erwähnten Abgängen hat man als Zuzüge die Verstärkungen Tsunemoto und Daniliuc gegenübergestellt. Leider erwies sich Bro als Flop und Koindredi konnte bisher sein Potenzial kaum abrufen. Aber wegen dieses einen Flop-Transfer kann man doch nicht immer wieder die Mär von der fehlenden Kaderplanung verbreiten!
Wer ist denn deiner Meinung nach Schuld wenns mal nicht läuft? Es ist ja nett, dass du immer alle in Schutz nimmst aber wenn Magnin top war, Stucki und Degen top Arbeit leisten. Wieso läufts uns dann nicht und wir sind 13 Punkte hinter Thun mit etwa einem Zehntel unseres Budgets? Wer ist dafür verantwortlich?
Verletzungspech kann man ebenfalls nicht sagen, da wir da eher wenige haben.
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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Quo hat geschrieben: 03.02.2026, 21:03Genau da liegt doch das Problem von vielen Usern! Wieso braucht es denn jedes Mal einen Schuldigen, wenn es nicht läuft (Interessanterweise gibt es kaum je Schuldige, wenn es läuft.)? Kann man denn nicht akzeptieren, dass im gleichen Mass wie letzte Saison beim FCB teilweise überperformt wurde, jetzt halt viele Spieler in Unterform sind? Am deutlichsten wird das am Beispiel Shaqiri. Während ihm letzte Saison z.T. unglaubliche Tore gelangen, verschiesst er diese Saison gar Penaltys! Es sind Menschen und keine Maschinen am Werk, und da kommt es halt einfach zu Formschwankungen (oder arbeitest du jeden Tag gleich perfekt?). D.h. nun nicht, dass solche "Nichtleistungen" wie in HZ 1 in Salzburg einfach zu akzeptieren sind. Aber wenn die Mannschaft kämpft wie gegen Thun, muss man halt vielleicht auch einmal einfach akzeptieren können, dass der Gegner momentan im Hoch ist und eine Direktabnahme ins Lattenkreuz fliegt, während unsere Direktabnahme (Bacanin) leider direkt den Torhüter in der Tormitte trifft. Oder willst du dafür tatsächlich einen Schuldigen suchen?Schatschiri hat geschrieben: 03.02.2026, 16:45Quo hat geschrieben: 03.02.2026, 16:39
Danke! Ich kann diesen Vorwurf mit der fehlenden Kaderplanung einfach nicht mehr hören! Den von dir erwähnten Abgängen hat man als Zuzüge die Verstärkungen Tsunemoto und Daniliuc gegenübergestellt. Leider erwies sich Bro als Flop und Koindredi konnte bisher sein Potenzial kaum abrufen. Aber wegen dieses einen Flop-Transfer kann man doch nicht immer wieder die Mär von der fehlenden Kaderplanung verbreiten!
Wer ist denn deiner Meinung nach Schuld wenns mal nicht läuft? Es ist ja nett, dass du immer alle in Schutz nimmst aber wenn Magnin top war, Stucki und Degen top Arbeit leisten. Wieso läufts uns dann nicht und wir sind 13 Punkte hinter Thun mit etwa einem Zehntel unseres Budgets? Wer ist dafür verantwortlich?
Verletzungspech kann man ebenfalls nicht sagen, da wir da eher wenige haben.
Nein aber mir war die Frage von dem her wichtig damit ich auch verstehe woher du kommst
Und ich gebe durchaus auch Lob wenn es gut läuft, aber ist hald irgendwo menschlich, dass Menschen eher ein Ventil für negative Emotionen brauchen als für positive und dies insgesamt wohl eher überwiegt.
Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel
Auch ich erwarte Selbstkritik von den Verantwortlichen und bin davon überzeugt, dass sie diese auch ausüben werden. Ich will auch nicht alles schönreden, was in dieser Saison schlecht lief (umgekehrt allerdings auch nicht). Dieses ewige Suchen nach Schuldigen kommt für mich aber einem Anspruch auf Perfektion gleich - und diesen Anspruch erfüllen wir alle nicht. Einmal sind wir erfolgreicher und einmal fehleranfälliger. Und bei allen Emotionen, die zum Fussball gehören, sollte halt doch auch eine gewisse Sachlichkeit möglich sein.Schatschiri hat geschrieben: 03.02.2026, 22:24Quo hat geschrieben: 03.02.2026, 21:03Genau da liegt doch das Problem von vielen Usern! Wieso braucht es denn jedes Mal einen Schuldigen, wenn es nicht läuft (Interessanterweise gibt es kaum je Schuldige, wenn es läuft.)? Kann man denn nicht akzeptieren, dass im gleichen Mass wie letzte Saison beim FCB teilweise überperformt wurde, jetzt halt viele Spieler in Unterform sind? Am deutlichsten wird das am Beispiel Shaqiri. Während ihm letzte Saison z.T. unglaubliche Tore gelangen, verschiesst er diese Saison gar Penaltys! Es sind Menschen und keine Maschinen am Werk, und da kommt es halt einfach zu Formschwankungen (oder arbeitest du jeden Tag gleich perfekt?). D.h. nun nicht, dass solche "Nichtleistungen" wie in HZ 1 in Salzburg einfach zu akzeptieren sind. Aber wenn die Mannschaft kämpft wie gegen Thun, muss man halt vielleicht auch einmal einfach akzeptieren können, dass der Gegner momentan im Hoch ist und eine Direktabnahme ins Lattenkreuz fliegt, während unsere Direktabnahme (Bacanin) leider direkt den Torhüter in der Tormitte trifft. Oder willst du dafür tatsächlich einen Schuldigen suchen?Schatschiri hat geschrieben: 03.02.2026, 16:45
Wer ist denn deiner Meinung nach Schuld wenns mal nicht läuft? Es ist ja nett, dass du immer alle in Schutz nimmst aber wenn Magnin top war, Stucki und Degen top Arbeit leisten. Wieso läufts uns dann nicht und wir sind 13 Punkte hinter Thun mit etwa einem Zehntel unseres Budgets? Wer ist dafür verantwortlich?
Verletzungspech kann man ebenfalls nicht sagen, da wir da eher wenige haben.
Nein aber mir war die Frage von dem her wichtig damit ich auch verstehe woher du kommstAm Sommtag konnte ich den Match zwar nicht voll sehen, ich war aber tatsächlich auch der Meinung, dass da viel Pech dabei war. Über eine ganze Saison lasse ich dies aber nicht gelten und sehe einiges was nicht gut gelaufen ist. Ich fordere nicht direkt Köpfe, niemand ist perfekt. Und Stucki und Degen haben uns ja auch den Meistertitel gebracht. Ich sehe aber auch, dass man vielleicht etwas geblendet war vom Titel und dachte es ginge nun von alleine so weiter. Deshalb erwarte ich von den Verantwortlichen in erster Linie eine selbstkritische Haltung, dass ist nämlich der Weg zur Besserung.
Und ich gebe durchaus auch Lob wenn es gut läuft, aber ist hald irgendwo menschlich, dass Menschen eher ein Ventil für negative Emotionen brauchen als für positive und dies insgesamt wohl eher überwiegt.