Quo vadis, FC Basel?

Diskussionen rund um den FCB.
gifty
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1241
Registriert: 12.08.2022, 00:16
Wohnort: New York

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von gifty »

schnider93 hat geschrieben: 28.01.2026, 09:43 Ich bin auch kein Fan von Trainerentlassungen aber ich kann die Aussagen von Stucki vollkommen nachvollziehen.
Man wollte Magnin eigentlich nicht entlassen und hat es darum vor Weihnachten auch nicht getan, in der Hoffnung, dass die Pause und Vorbereitung der Mannschaft gut tut und man Verbesserungen sehen wird.
Dies ist aber nach den zwei Spielen eindeutig nicht eingetroffen. Die Spiele gegen Sion und Salzburg waren wirklich alles andere als besser.
Und genau darum musste man vor diesen wichtigen Spielen einen Schlussstrich ziehen. Es war die letzte Chance, sonst droht in allen drei Wettbewerben das Aus.
Natürlich hat man keine Garantie, dass es jetzt besser wird. Aber man hofft, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht.
Ok, danke für die Aufklärung. Dann hätte ich mal besser reingehört bei der PK. Schade aber, dass man nicht 'mutig' genug war, den Schritt an Weihnachten zu gehen. Aber klar... mutig ist nicht unbedingt das richtige Wort für die Situation. Die Natipause im Herbst war jedoch leider schon ein Indikator.
Zuletzt geändert von gifty am 28.01.2026, 09:57, insgesamt 1-mal geändert.

Usswärtsfahrer
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2965
Registriert: 26.04.2024, 11:27

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Usswärtsfahrer »

schnider93 hat geschrieben: 28.01.2026, 09:43
gifty hat geschrieben: 28.01.2026, 09:38 Auch jetzt frage ich mich noch, was im Verein passiert ist, dass man diesen Zeitpunkt für den Trainerwechsel gewählt hat. Desaströser geht es eigentlich nicht, wenn man bedenkt, dass jetzt drei Endspiele anstehen.

Die Rückrunde war genauso gut/schlecht (wie auch immer man das sehen möchte) wie die ganze Hinrunde. Das kann also fast nicht ausschlaggebend gewesen sein. Wars dann, dass man das Gefühl hat, Magnin hat die Kabine verloren? Dann wäre das doch auch an Weihnachten schon der Fall gewesen. Oder erhofft man sich von Lichsteiner, dass genau er der Richtige ist, jetzt mit frischem Wind Leben einzuhauchen vor der Woche der Wahrheit? Warum dann also nicht schon früher? Verfügbar wäre er allemal gewesen.

Nach wie vor kein guter Look für die Kommission. Oder stehe ich auf dem Schlauch und verstehe etwas nicht?

Ich bin auch kein Fan von Trainerentlassungen aber ich kann die Aussagen von Stucki vollkommen nachvollziehen.
Man wollte Magnin eigentlich nicht entlassen und hat es darum vor Weihnachten auch nicht getan, in der Hoffnung, dass die Pause und Vorbereitung der Mannschaft gut tut und man Verbesserungen sehen wird.
Dies ist aber nach den zwei Spielen eindeutig nicht eingetroffen. Die Spiele gegen Sion und Salzburg waren wirklich alles andere als besser.
Und genau darum musste man vor diesen wichtigen Spielen einen Schlussstrich ziehen. Es war die letzte Chance, sonst droht in allen drei Wettbewerben das Aus.
Natürlich hat man keine Garantie, dass es jetzt besser wird. Aber man hofft, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht.

Sehe das alles gleich wie du.

Ausser zum Salzburg-Spiel, das mir etwas zu wenig schlecht wegkommt: wenn die Mannschaft nach der Winterpause im entscheidenden Europa-League-Spiel so einen Auftritt zeigt, ist das mE klar Sache des Trainers, was Einstellung und taktische Ausrichtung angeht, da braucht mir niemand etwas von falscher Kaderplanung erzählen. Wenn dieses Spiel eine Ausnahme an solchen Auftritten gewesen wäre, gut, kann mal passieren, aber war ja schon der xte Totalausfall seit Oktober.

Ich bin auch kein Fan von Trainerentlassungen und schon gar nicht aufgrund von einzelnen Resultaten - aber wenn diese inakzeptable 1. HZ in Salzburg das Ergebnis von mehr als einem halben Jahr Magnin und auch noch nach einer Vorbereitung ist, muss die Reissleine einfach gezogen werden.

Das Risiko, das sich diese Leistung wiederholt gegen Pilsen, Thun oder SG bleibt natürlich bestehen. Aber so wirkt es auf mich, dass man wenigstens etwas verändern will, um das abzuwenden und nicht einfach schulterzuckend zum Tagesgeschäft übergeht, als wär nichts passiert (sali YB).

schnider93
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 107
Registriert: 07.07.2022, 13:18

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von schnider93 »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 28.01.2026, 09:57
schnider93 hat geschrieben: 28.01.2026, 09:43
gifty hat geschrieben: 28.01.2026, 09:38 Auch jetzt frage ich mich noch, was im Verein passiert ist, dass man diesen Zeitpunkt für den Trainerwechsel gewählt hat. Desaströser geht es eigentlich nicht, wenn man bedenkt, dass jetzt drei Endspiele anstehen.

Die Rückrunde war genauso gut/schlecht (wie auch immer man das sehen möchte) wie die ganze Hinrunde. Das kann also fast nicht ausschlaggebend gewesen sein. Wars dann, dass man das Gefühl hat, Magnin hat die Kabine verloren? Dann wäre das doch auch an Weihnachten schon der Fall gewesen. Oder erhofft man sich von Lichsteiner, dass genau er der Richtige ist, jetzt mit frischem Wind Leben einzuhauchen vor der Woche der Wahrheit? Warum dann also nicht schon früher? Verfügbar wäre er allemal gewesen.

Nach wie vor kein guter Look für die Kommission. Oder stehe ich auf dem Schlauch und verstehe etwas nicht?

Ich bin auch kein Fan von Trainerentlassungen aber ich kann die Aussagen von Stucki vollkommen nachvollziehen.
Man wollte Magnin eigentlich nicht entlassen und hat es darum vor Weihnachten auch nicht getan, in der Hoffnung, dass die Pause und Vorbereitung der Mannschaft gut tut und man Verbesserungen sehen wird.
Dies ist aber nach den zwei Spielen eindeutig nicht eingetroffen. Die Spiele gegen Sion und Salzburg waren wirklich alles andere als besser.
Und genau darum musste man vor diesen wichtigen Spielen einen Schlussstrich ziehen. Es war die letzte Chance, sonst droht in allen drei Wettbewerben das Aus.
Natürlich hat man keine Garantie, dass es jetzt besser wird. Aber man hofft, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht.

Sehe das alles gleich wie du.

Ausser zum Salzburg-Spiel, das mir etwas zu wenig schlecht wegkommt: wenn die Mannschaft nach der Winterpause im entscheidenden Europa-League-Spiel so einen Auftritt zeigt, ist das mE klar Sache des Trainers, was Einstellung und taktische Ausrichtung angeht, da braucht mir niemand etwas von falscher Kaderplanung erzählen. Wenn dieses Spiel eine Ausnahme an solchen Auftritten gewesen wäre, gut, kann mal passieren, aber war ja schon der xte Totalausfall seit Oktober.

Ich bin auch kein Fan von Trainerentlassungen und schon gar nicht aufgrund von einzelnen Resultaten - aber wenn diese inakzeptable 1. HZ in Salzburg das Ergebnis von mehr als einem halben Jahr Magnin und auch noch nach einer Vorbereitung ist, muss die Reissleine einfach gezogen werden.

Das Risiko, das sich diese Leistung wiederholt gegen Pilsen, Thun oder SG bleibt natürlich bestehen. Aber so wirkt es auf mich, dass man wenigstens etwas verändern will, um das abzuwenden und nicht einfach schulterzuckend zum Tagesgeschäft übergeht, als wär nichts passiert (sali YB).

Genau darum sage ich, es war "alles andere als besser".   :)  Die Leistung gegen Salzburg war, vorallem in der 1. Halbzeit, katastrophal.
Und die hat wohl schlussendlich den Ausschlag gegeben.

gifty
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1241
Registriert: 12.08.2022, 00:16
Wohnort: New York

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von gifty »

schnider93 hat geschrieben: 28.01.2026, 10:07 Genau darum sage ich, es war "alles andere als besser".   :)  Die Leistung gegen Salzburg war, vorallem in der 1. Halbzeit, katastrophal.
Und die hat wohl schlussendlich den Ausschlag gegeben.
Das Heimspiel gegen Sion wenige Tage zuvor war auch... nunja... ein suboptimaler Auftritt.  :p
 

W_Shakespeare
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 546
Registriert: 23.02.2021, 16:26

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von W_Shakespeare »

gifty hat geschrieben: 28.01.2026, 09:57
schnider93 hat geschrieben: 28.01.2026, 09:43 Ich bin auch kein Fan von Trainerentlassungen aber ich kann die Aussagen von Stucki vollkommen nachvollziehen.
Man wollte Magnin eigentlich nicht entlassen und hat es darum vor Weihnachten auch nicht getan, in der Hoffnung, dass die Pause und Vorbereitung der Mannschaft gut tut und man Verbesserungen sehen wird.
Dies ist aber nach den zwei Spielen eindeutig nicht eingetroffen. Die Spiele gegen Sion und Salzburg waren wirklich alles andere als besser.
Und genau darum musste man vor diesen wichtigen Spielen einen Schlussstrich ziehen. Es war die letzte Chance, sonst droht in allen drei Wettbewerben das Aus.
Natürlich hat man keine Garantie, dass es jetzt besser wird. Aber man hofft, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht.
Ok, danke für die Aufklärung. Dann hätte ich mal besser reingehört bei der PK. Schade aber, dass man nicht 'mutig' genug war, den Schritt an Weihnachten zu gehen. Aber klar... mutig ist nicht unbedingt das richtige Wort für die Situation. Die Natipause im Herbst war jedoch leider schon ein Indikator.
Zwischen den Zeilen klang es für mich so, als hätte man die Meisterschaft dieses Jahr eh schon abgeschrieben. Da SL eh schon längerfristig vorgesehen war, hat man diesen Entscheid nun einfach vorgezogen. Und wenn wir z.B. 4. werden hatte SL dann zumindest mehr Zeit die Mannschaft/Abläufe im Club kennen zu lernen. Im Sommer wird es transfermässig sowieso wieder einen Umbruch geben. 
Deshalb wohl auch der längerfristige Vertrag.
Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass sich Degen/Stucki auch vom Trainer irgendwann einen Transfererlös erhoffen... 
 

gifty
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1241
Registriert: 12.08.2022, 00:16
Wohnort: New York

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von gifty »

W_Shakespeare hat geschrieben: 28.01.2026, 10:36 Zwischen den Zeilen klang es für mich so, als hätte man die Meisterschaft dieses Jahr eh schon abgeschrieben. 

Hoffentlich ändert der Sonntag was an dieser Einstellung.  ;)
 

Mandra
Neuer Benutzer
Beiträge: 5
Registriert: 04.08.2024, 20:14

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Mandra »

Ich fand eine Aussage von Lichtsteiner im gestrigen Interview (ab ca 25 sec)schon bemerkenswert als er auf das kommenden Projekt angesprochen wurde:

sinngemäss:
Zuerst kurzfristig die drei nächsten Spiele, welche enorm wichtig sind, gut vorbereiten. Dann ist klar. Auf die Dauer ist es das Ziel, etwas langfristig aufzubauen mit einem Kader, das man langfristig halten kann und das Projekt so vorwärts zu führen, wie man sich das gewohnt ist.
Das tönt für mich schon fast nach einem Strategiewechsel auf Führungsebene. Bin gespannt, wie das umgesetzt wird.

Online
Picasso
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1122
Registriert: 07.01.2021, 15:24

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Picasso »

Mandra hat geschrieben: 28.01.2026, 20:15 Ich fand eine Aussage von Lichtsteiner im gestrigen Interview (ab ca 25 sec)schon bemerkenswert als er auf das kommenden Projekt angesprochen wurde:

sinngemäss:
Zuerst kurzfristig die drei nächsten Spiele, welche enorm wichtig sind, gut vorbereiten. Dann ist klar. Auf die Dauer ist es das Ziel, etwas langfristig aufzubauen mit einem Kader, das man langfristig halten kann und das Projekt so vorwärts zu führen, wie man sich das gewohnt ist.
Das tönt für mich schon fast nach einem Strategiewechsel auf Führungsebene. Bin gespannt, wie das umgesetzt wird.
      Wie will man das umsetzen? Transfer sind ja unsere Grösste Einnahmen, ich glaube nicht das DD sich Radikal entern wird.

gifty
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1241
Registriert: 12.08.2022, 00:16
Wohnort: New York

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von gifty »

Nach der gestrigen Niederlage hat der FCB das zweite von drei Endspielen innert einer Woche verloren. Damit ist man international ausgechieden und hat sich gleichzeitig aus dem Meisterrennen verabschiedet. Was bleibt, ist das Cupspiel übermorgen in St. Gallen. Für mich ein extrem wichtiges Spiel.
Die Top 4 der Nati A qualifizieren sich für das internationale Geschäft, respektive für die Qualifikationsrunden. Als Cupsieger erhält man ebenfalls die Chance auf Europa und steigt direkt in die Europa-League-Playoffs ein. Wenn man bedenkt, dass Thun, YB und Lugano im Cup bereits ausgeschieden sind, eröffnet sich hier eine riesige Möglichkeit, kommende Saison wieder international vertreten zu sein.


Wie geht es jetzt weiter?

Lichtsteiner hat jetzt Zeit, den Kader gründlich zu analysiren und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Im besten Fall beginnt er bereits, in den kommenden Monaten konsequent auf jene Spieler zu setzen, die im nächsten Jahr das Grundgerüst und die Achse der Mannschaft bilden sollen. Dieses Grundgerüst ist meiner Meinung nach folgendes:

----------------X-----------------
Keigo--X---Daniliuc---Schmid
---------------X------------------
--------Kacuri-------------------
X--------------Shaqiri---------X
--------------X-------------------

Bei Kacuri kann man diskutieren, ob es schon reicht, aber er scheint für mich der geeignetste Kandidat zu sein.

Mit seinem langfristigen Vertrag hat Lichtsteiner offensichtlich das volle Vertrauen des Vereins. Entscheidend wird sein, wie viel Spielraum man ihm bei Neu- und Umstrukturierungen im Kader gewährt. Rückblickend muss man - bei aller berechtigter Kritik an Magnin - anerkennen, dass dieser bei Transfers wohl nicht entscheidend mitreden konnte. Was gewesen wäre wenn, werden wir nie erfahren. Umso wichtiger ist es, dass sich diese Frage künftig nicht mehr stellt und Lichtsteiner bei zentralen Personalentscheiden eingebunden ist. Er soll - sofern finanziell umsetzbar - diese Spieler kriegen, die er für sein Sytem benötigt.

Wie verändert sich der Kader?

Hier sehe ich deutliche Veränderungen als zwingend notwendig. Spieler wie Soticek, Rüegg oder Ajeti sollten keine Zukunft mehr haben bei uns. Auch Agbonifo und Koindredi sollte man nicht fix übernehmen. Duranville wird den Klub ohnehin verlassen. Bei Adjetey und Traoré rechne ich damit, dass sie neue Herausforderungen suchen. Bacanin würde ich gerne ausleihen. Potenzial ist offensichtlich vorhanden, aber für mich ist es fraglich, ob er bereits die Verstärkung sein kann oder - ähnlich wie Sigua - in ruhigerem Umfeld an Erfahrung gewinnen sollte.

Dann noch die für mich grössten Enttäuschungen: Bei Broschinski und Salah reicht das Niveau nicht. Gleichzeitig könnte es schwierig werden, für beide eine (für den Verein) finanziell zufriedenstellende Lösung zu finden. On verra. Aber da wird man Geld in den Sand gesetzt haben.

Was benötigen wir?

Lichtsteiner liess in Wettswil-Bonstetten meist im 4-3-3 spielen. Dafür bräuchte es zwingend einen Avdullahu-Ersatz. Ein Jahr zu spät, aber für dieses System dennoch absolut notwendig. Und dann ist da noch die Flügelposition: Vielleicht ist meine Sicht zu drastisch, aber die aktuelle Situation ist absolut ungenügend. Weiter oben habe ich bereits aufgefüht, warum wir dort meiner Meinung nach  vor einem grösseren Umbruch stehen.

Die Stürmerposition muss auch komplett neu besetzt werden. Vielleicht spielt sich Kaio in der Rückrunde so in den Fokus, dass er in der neuen Saison eine richtige Alternative wird.

Dann bleiben noch 1. die Position der Innenverteidigung, wo man einen starken Mann neben Daniliuc braucht. Wird Akahomen den nächsten Schritt gehen? Kämpft sich van Breemen zurück? Sucht man einen neuen Stammspieler?
Und 2. die Position des Torhüters. Ich rechne nach wie vor damit, dass Sommer zurückkommt und einen Zweijahresvertrag unterschreibt. Wenn das nicht eintreffen sollte, müsste man trotzdem aktiv werden, weil Salvi für mich keine Nummer 1 ist.

Nach gestern macht sich bei mir die Ernüchterung breit. Und vielleicht ist das mein eigenes Verschulden. Aber im Stadion war zuerst ein Gefühl von Aufbruch. Und ja, einiges sah schon besser aus als auch schon. Trotzdem reicht es schlussendlich nicht und man fragt sich selbst, ob man einfach zu optimistisch war und das Geschehene eben unseren Möglichkeiten entspricht.

Ich b in gespannt, was die nächsten Monate hinter den Kulissen passiert. Quo vadis, FC Basel. Hoffentlich im neuen Jahr wieder mit einem konkurrenzfähigen Team und einem starken Trainer.

Benutzeravatar
fcbblog.ch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3218
Registriert: 04.06.2017, 13:14

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von fcbblog.ch »

gifty hat geschrieben: 02.02.2026, 11:44 Nach der gestrigen Niederlage hat der FCB das zweite von drei Endspielen innert einer Woche verloren. Damit ist man international ausgechieden und hat sich gleichzeitig aus dem Meisterrennen verabschiedet. Was bleibt, ist das Cupspiel übermorgen in St. Gallen. Für mich ein extrem wichtiges Spiel.
Die Top 4 der Nati A qualifizieren sich für das internationale Geschäft, respektive für die Qualifikationsrunden. Als Cupsieger erhält man ebenfalls die Chance auf Europa und steigt direkt in die Europa-League-Playoffs ein. Wenn man bedenkt, dass Thun, YB und Lugano im Cup bereits ausgeschieden sind, eröffnet sich hier eine riesige Möglichkeit, kommende Saison wieder international vertreten zu sein.


Wie geht es jetzt weiter?

Lichtsteiner hat jetzt Zeit, den Kader gründlich zu analysiren und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Im besten Fall beginnt er bereits, in den kommenden Monaten konsequent auf jene Spieler zu setzen, die im nächsten Jahr das Grundgerüst und die Achse der Mannschaft bilden sollen. Dieses Grundgerüst ist meiner Meinung nach folgendes:

----------------X-----------------
Keigo--X---Daniliuc---Schmid
---------------X------------------
--------Kacuri-------------------
X--------------Shaqiri---------X
--------------X-------------------

Bei Kacuri kann man diskutieren, ob es schon reicht, aber er scheint für mich der geeignetste Kandidat zu sein.

Mit seinem langfristigen Vertrag hat Lichtsteiner offensichtlich das volle Vertrauen des Vereins. Entscheidend wird sein, wie viel Spielraum man ihm bei Neu- und Umstrukturierungen im Kader gewährt. Rückblickend muss man - bei aller berechtigter Kritik an Magnin - anerkennen, dass dieser bei Transfers wohl nicht entscheidend mitreden konnte. Was gewesen wäre wenn, werden wir nie erfahren. Umso wichtiger ist es, dass sich diese Frage künftig nicht mehr stellt und Lichtsteiner bei zentralen Personalentscheiden eingebunden ist. Er soll - sofern finanziell umsetzbar - diese Spieler kriegen, die er für sein Sytem benötigt.

Wie verändert sich der Kader?

Hier sehe ich deutliche Veränderungen als zwingend notwendig. Spieler wie Soticek, Rüegg oder Ajeti sollten keine Zukunft mehr haben bei uns. Auch Agbonifo und Koindredi sollte man nicht fix übernehmen. Duranville wird den Klub ohnehin verlassen. Bei Adjetey und Traoré rechne ich damit, dass sie neue Herausforderungen suchen. Bacanin würde ich gerne ausleihen. Potenzial ist offensichtlich vorhanden, aber für mich ist es fraglich, ob er bereits die Verstärkung sein kann oder - ähnlich wie Sigua - in ruhigerem Umfeld an Erfahrung gewinnen sollte.

Dann noch die für mich grössten Enttäuschungen: Bei Broschinski und Salah reicht das Niveau nicht. Gleichzeitig könnte es schwierig werden, für beide eine (für den Verein) finanziell zufriedenstellende Lösung zu finden. On verra. Aber da wird man Geld in den Sand gesetzt haben.

Was benötigen wir?

Lichtsteiner liess in Wettswil-Bonstetten meist im 4-3-3 spielen. Dafür bräuchte es zwingend einen Avdullahu-Ersatz. Ein Jahr zu spät, aber für dieses System dennoch absolut notwendig. Und dann ist da noch die Flügelposition: Vielleicht ist meine Sicht zu drastisch, aber die aktuelle Situation ist absolut ungenügend. Weiter oben habe ich bereits aufgefüht, warum wir dort meiner Meinung nach  vor einem grösseren Umbruch stehen.

Die Stürmerposition muss auch komplett neu besetzt werden. Vielleicht spielt sich Kaio in der Rückrunde so in den Fokus, dass er in der neuen Saison eine richtige Alternative wird.

Dann bleiben noch 1. die Position der Innenverteidigung, wo man einen starken Mann neben Daniliuc braucht. Wird Akahomen den nächsten Schritt gehen? Kämpft sich van Breemen zurück? Sucht man einen neuen Stammspieler?
Und 2. die Position des Torhüters. Ich rechne nach wie vor damit, dass Sommer zurückkommt und einen Zweijahresvertrag unterschreibt. Wenn das nicht eintreffen sollte, müsste man trotzdem aktiv werden, weil Salvi für mich keine Nummer 1 ist.

Nach gestern macht sich bei mir die Ernüchterung breit. Und vielleicht ist das mein eigenes Verschulden. Aber im Stadion war zuerst ein Gefühl von Aufbruch. Und ja, einiges sah schon besser aus als auch schon. Trotzdem reicht es schlussendlich nicht und man fragt sich selbst, ob man einfach zu optimistisch war und das Geschehene eben unseren Möglichkeiten entspricht.

Ich b in gespannt, was die nächsten Monate hinter den Kulissen passiert. Quo vadis, FC Basel. Hoffentlich im neuen Jahr wieder mit einem konkurrenzfähigen Team und einem starken Trainer.

Kleine Korrektur - nur die Top 3 plus Cupsieger werden für Europaquali spielberechtigt sein:

Meister - Q2 Champions League - Champions Way (3 Quali-Runden. Einmal gewinnen und man spielt mindestens Conference League)
Cupsieger - Q1 Europa League (4 Siege für Europa League, 3 Siege für Conference League)
Platz 2 und 3 - Q2 Conference League (3 Siege für Conference League)

Cupsieg also irgendwie mehr wert als Platz 2.

 

gifty
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1241
Registriert: 12.08.2022, 00:16
Wohnort: New York

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von gifty »

fcbblog.ch hat geschrieben: 02.02.2026, 12:02 Kleine Korrektur - nur die Top 3 plus Cupsieger werden für Europaquali spielberechtigt sein:

Meister - Q2 Champions League - Champions Way (3 Quali-Runden. Einmal gewinnen und man spielt mindestens Conference League)
Cupsieger - Q1 Europa League (4 Siege für Europa League, 3 Siege für Conference League)
Platz 2 und 3 - Q2 Conference League (3 Siege für Conference League)

Cupsieg also irgendwie mehr wert als Platz 2.
Merci! Cupsieg it is, dämfall.  ;)
 

Thinker
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 762
Registriert: 07.09.2023, 16:13

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Thinker »

gifty hat geschrieben: 02.02.2026, 11:44 ...
Lichtsteiner hat jetzt Zeit, den Kader gründlich zu analysiren und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Im besten Fall beginnt er bereits, in den kommenden Monaten konsequent auf jene Spieler zu setzen, die im nächsten Jahr das Grundgerüst und die Achse der Mannschaft bilden sollen. Dieses Grundgerüst ist meiner Meinung nach folgendes:

----------------X-----------------
Keigo--X---Daniliuc---Schmid
---------------X------------------
--------Kacuri-------------------
X--------------Shaqiri---------X
--------------X-------------------

Bei Kacuri kann man diskutieren, ob es schon reicht, aber er scheint für mich der geeignetste Kandidat zu sein.
...

Guter Post!

Wieso siehst du Metino nicht im Grundgerüst?
Glaub das Grundgerüst könnte auch eher im 4-3-3 sein

gifty
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1241
Registriert: 12.08.2022, 00:16
Wohnort: New York

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von gifty »

Thinker hat geschrieben: 02.02.2026, 12:14
Guter Post!

Wieso siehst du Metino nicht im Grundgerüst?
Glaub das Grundgerüst könnte auch eher im 4-3-3 sein
Mea culpa. Metinho ging unter und wäre ein passender Kandidat für die 8er-Position. Bei Leroy denke ich auch, dass er sich umorientieren möchte. Für mich ist er aber zu stark abhängig von einem starken Spieler, der absichert. Und für die 8er-Position sehe ich eben Metinho als stärker.
 

Zeno
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 434
Registriert: 21.07.2024, 19:40

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Zeno »

gifty hat geschrieben: 02.02.2026, 12:12
fcbblog.ch hat geschrieben: 02.02.2026, 12:02 Kleine Korrektur - nur die Top 3 plus Cupsieger werden für Europaquali spielberechtigt sein:

Meister - Q2 Champions League - Champions Way (3 Quali-Runden. Einmal gewinnen und man spielt mindestens Conference League)
Cupsieger - Q1 Europa League (4 Siege für Europa League, 3 Siege für Conference League)
Platz 2 und 3 - Q2 Conference League (3 Siege für Conference League)

Cupsieg also irgendwie mehr wert als Platz 2.
Merci! Cupsieg it is, dämfall.  ;)
 

Hoffen wir mal, dass die Vereinsleitung und Lichsteiner das auch wissen und so sehen. Step 2 wäre dann dies auch den Spielern in aller Deutlichkeit klar zu machen.
Wenn man wie gegen Thun od Salzburg in die 1. HZ geht sehe ich rabenschwarz in SG. Die müssen nicht motiviert werden und sind bereit Gras zu fressen..um jeden cm zu beissen und kämpfen. Diese Attitüde fehlt bei den Meisten in unserem Team. Leider! Braucht es aber um im Cup weiter zu kommen. Wer sagt und bringt es ihnen bei? Da braucht es nicht nur den Trainer, da braucht es auch DD und Führungsspieler, die voran gehen.

quasimodo
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2111
Registriert: 07.12.2004, 08:08
Wohnort: Basel-Land

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von quasimodo »

Thinker hat geschrieben: 02.02.2026, 12:14
gifty hat geschrieben: 02.02.2026, 11:44 ...
Lichtsteiner hat jetzt Zeit, den Kader gründlich zu analysiren und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Im besten Fall beginnt er bereits, in den kommenden Monaten konsequent auf jene Spieler zu setzen, die im nächsten Jahr das Grundgerüst und die Achse der Mannschaft bilden sollen. Dieses Grundgerüst ist meiner Meinung nach folgendes:

----------------X-----------------
Keigo--X---Daniliuc---Schmid
---------------X------------------
--------Kacuri-------------------
X--------------Shaqiri---------X
--------------X-------------------

Bei Kacuri kann man diskutieren, ob es schon reicht, aber er scheint für mich der geeignetste Kandidat zu sein.
...

Guter Post!

Wieso siehst du Metino nicht im Grundgerüst?
Glaub das Grundgerüst könnte auch eher im 4-3-3 sein
Ich denke, die 4-er-Abwehr ist gesetzt, denn wir haben mit Keigo und Schmid auf beiden Seiten starke Aussenverteidiger. Diese würden bspw. in einem 3-5-2 etwas weiter vorne spielen, was sofort die Frage aufwirft, was wir mit unseren vielen Flügeln anfangen. Ausserdem würden wir bei einem 3-5-2 mehr Innenverteidiger benötigen. Die Frage wäre auch, wo Shaq in diesem System eingesetzt würde.

Ob es dann ein 4-5-1, ein 4-2-3-1 oder ein 4-3-3 ist, kann relativ flexibel gehandhabt werden. Auch unterschiedliche Systeme bei Ballbesitz und gegen den Ball sind möglich. Wenn Shaq spielt, hat sich ein 4-2-3-1 als optimal erwiesen.

Metinho gehört für mich auch zur möglichen Stammformation. Zusammen mit dem Avdullahu-Ersatz wäre das ein optimales defensiven Mittelfeld. Mit Leroy und Kacuri hätten wir gute Backups. Bacanin könnte ggf. ausgeliehen werden.



 

Usswärtsfahrer
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2965
Registriert: 26.04.2024, 11:27

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Usswärtsfahrer »

gifty hat geschrieben: 02.02.2026, 11:44 Lichtsteiner liess in Wettswil-Bonstetten meist im 4-3-3 spielen. Dafür bräuchte es zwingend einen Avdullahu-Ersatz. Ein Jahr zu spät, aber für dieses System dennoch absolut notwendig.

Ja, das wünsche ich mir auch schon seit einem Jahr. Aber es ist mir zu einfach, Stucki zu verdammen, wenn dieser nicht kommt: ein Spieler dieser Qualität kann man nicht in die Schweiz holen, sondern nur entweder einen jungen Spieler aufbauen oder auf einen Rückkehrer hoffen. Zur Veranschaulichung: Avdullahu ist bei Hoffenheim unbestrittener Stammspieler und das Herz des ZM/DM - beim neu Bundesliga-Tabellendritten (!). Ein Spieler dieses Kalibers kommt nicht als normaler Transfer in die Schweiz, den der Sportchef einfach nur holen muss.

Ich bin aber ebenfalls der Meinung, dass wir diese 6er Position aktiv haben müssen. Das 2er ZM im Magnin-System funktioniert einfach nicht, es wirkt bei allen so, als seien sie mit den ganzen Aufgaben offensiv und defensiv überfordert. Deswegen werden wir auch häufig zentral überlaufen.

Im 3er ZM haben sowohl Metinho wie auch Leroy schon gezeigt, dass sie den 6er Part durchaus spielen können. Kacuri könnte das sicher ebenfalls, mein Wunsch wäre Schmid.

gifty
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1241
Registriert: 12.08.2022, 00:16
Wohnort: New York

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von gifty »

Usswärtsfahrer hat geschrieben: 02.02.2026, 13:36 Ja, das wünsche ich mir auch schon seit einem Jahr. Aber es ist mir zu einfach, Stucki zu verdammen, wenn dieser nicht kommt: ein Spieler dieser Qualität kann man nicht in die Schweiz holen, sondern nur entweder einen jungen Spieler aufbauen oder auf einen Rückkehrer hoffen. Zur Veranschaulichung: Avdullahu ist bei Hoffenheim unbestrittener Stammspieler und das Herz des ZM/DM - beim neu Bundesliga-Tabellendritten (!). Ein Spieler dieses Kalibers kommt nicht als normaler Transfer in die Schweiz, den der Sportchef einfach nur holen muss.

Ich bin aber ebenfalls der Meinung, dass wir diese 6er Position aktiv haben müssen. Das 2er ZM im Magnin-System funktioniert einfach nicht, es wirkt bei allen so, als seien sie mit den ganzen Aufgaben offensiv und defensiv überfordert. Deswegen werden wir auch häufig zentral überlaufen.
Klar, wird man Avdullahu nie und nimmer 1 zu 1 ersetzen können. Aber - wie du auch sagst - braucht man jemanden, der den 6er bestmöglich geben kann. Ein starker Spieler dort würde im Umkehrschluss Kacuri / Leroy / Metinho ermöglichen, ihre Stärken optimal auszuspielen.
 

Benutzeravatar
fcbblog.ch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3218
Registriert: 04.06.2017, 13:14

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von fcbblog.ch »

Mit den Transfers von Adjetey und allenfalls Otele und Barisic sollten eigentlich wieder Reserven rum sein, wie zum Zeitpunkt als Burgener übernommen hat.

Wann endlich wird das Geld ins Kader reinvestiert? Also entweder plant die Führung etwas grosses ab nächsten Sommer, oder man muss sich langsam fragen ob nicht massiv Geld abfliesst.

Benutzeravatar
SubComandante
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 18270
Registriert: 07.12.2004, 08:55
Wohnort: Fig da Foz

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von SubComandante »

fcbblog.ch hat geschrieben: 02.02.2026, 15:51 Mit den Transfers von Adjetey und allenfalls Otele und Barisic sollten eigentlich wieder Reserven rum sein, wie zum Zeitpunkt als Burgener übernommen hat.

Wann endlich wird das Geld ins Kader reinvestiert? Also entweder plant die Führung etwas grosses ab nächsten Sommer, oder man muss sich langsam fragen ob nicht massiv Geld abfliesst.
Im Winter ist es jeweils schwierig, neue Spieler zu bekommen. Und das Geld kommt und geht immer in Raten. Mit Duranville hat man auf die Leihe von Otele reagiert. Alte Regel: erst neuer Spieler holen, dann das okay für den Wegzug geben. Das Transferfenster ist noch für 2 Wochen offen. Duranville ist ein Guter.

Im ZM könnten während der Verletzung von Metinho das Duo Leroy/Kacuri funktionieren. Leroy hat gestern eine Leistungssteigerung gezeigt. Wenn es in den nächsten Spielen noch besser wird, kommt es gut.

Im Sturm braucht es einen Zuzug. Diskussionslos. Auf die Dauer muss man die RV Position überdenken. Tsunemoto ist ohne wenn und aber gesetzt. Aber weder Rüegg noch der gelernte Innenverteidiger Vouilloz können den Anforderungen genügen.

Benutzeravatar
Basilou
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 2018
Registriert: 08.12.2004, 16:35
Wohnort: in dr Region

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Basilou »

fcbblog.ch hat geschrieben: 02.02.2026, 15:51 Mit den Transfers von Adjetey und allenfalls Otele und Barisic sollten eigentlich wieder Reserven rum sein, wie zum Zeitpunkt als Burgener übernommen hat.

Wann endlich wird das Geld ins Kader reinvestiert? Also entweder plant die Führung etwas grosses ab nächsten Sommer, oder man muss sich langsam fragen ob nicht massiv Geld abfliesst.
Na ja, Sommer, Xhaka und Schär werden auch nicht gratis für uns spielen. :p

Online
Benutzeravatar
Schambbediss
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 12631
Registriert: 19.10.2015, 12:09

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Schambbediss »

Basilou hat geschrieben: 02.02.2026, 16:00
fcbblog.ch hat geschrieben: 02.02.2026, 15:51 Mit den Transfers von Adjetey und allenfalls Otele und Barisic sollten eigentlich wieder Reserven rum sein, wie zum Zeitpunkt als Burgener übernommen hat.

Wann endlich wird das Geld ins Kader reinvestiert? Also entweder plant die Führung etwas grosses ab nächsten Sommer, oder man muss sich langsam fragen ob nicht massiv Geld abfliesst.
Na ja, Sommer, Xhaka und Schär werden auch nicht gratis für uns spielen. :p

und der jüngste der drei ist 33 jährig... :eek:

Yazid
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 7754
Registriert: 11.07.2006, 09:21

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Yazid »

Basilou hat geschrieben: 02.02.2026, 16:00
fcbblog.ch hat geschrieben: 02.02.2026, 15:51 Mit den Transfers von Adjetey und allenfalls Otele und Barisic sollten eigentlich wieder Reserven rum sein, wie zum Zeitpunkt als Burgener übernommen hat.

Wann endlich wird das Geld ins Kader reinvestiert? Also entweder plant die Führung etwas grosses ab nächsten Sommer, oder man muss sich langsam fragen ob nicht massiv Geld abfliesst.
Na ja, Sommer, Xhaka und Schär werden auch nicht gratis für uns spielen. :p

Geschweige denn Cabral und Akanji...

Mariastein
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 908
Registriert: 09.06.2025, 17:31

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Mariastein »

Schambbediss hat geschrieben: 02.02.2026, 16:04
Basilou hat geschrieben: 02.02.2026, 16:00
fcbblog.ch hat geschrieben: 02.02.2026, 15:51 Mit den Transfers von Adjetey und allenfalls Otele und Barisic sollten eigentlich wieder Reserven rum sein, wie zum Zeitpunkt als Burgener übernommen hat.

Wann endlich wird das Geld ins Kader reinvestiert? Also entweder plant die Führung etwas grosses ab nächsten Sommer, oder man muss sich langsam fragen ob nicht massiv Geld abfliesst.
Na ja, Sommer, Xhaka und Schär werden auch nicht gratis für uns spielen. :p

und der jüngste der drei ist 33 jährig... :eek:

Der FCB braucht noch eine Veteranen-Abteilung! Danach folgt die Wiederauferstehung der Schwerathletik Sektion!🙏

Benutzeravatar
SubComandante
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 18270
Registriert: 07.12.2004, 08:55
Wohnort: Fig da Foz

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von SubComandante »

Basilou hat geschrieben: 02.02.2026, 16:00 Na ja, Sommer, Xhaka und Schär werden auch nicht gratis für uns spielen. :p
Shaq verzichtet auch auf viel Kohle hier. Bei Xhaka könnte ich es mir auch gut vorstellen. Wie man in der PL sieht, ist er momentan einfach noch viel zu gut für die NLA. Aber auch in 1.5 Jahren würde er noch ein Team leiten können so wie er's in Sunderland zur Zeit in überragender Art und Weise tut. Ein Spieler seiner Klasse mag bezüglich Physis nicht mehr wie einer 20jähriger sein. Aber das Auge und die Erfahrung werden bleiben.

Benutzeravatar
brewz_bana
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3014
Registriert: 06.12.2004, 20:20
Wohnort: basel.city

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von brewz_bana »

Was isch eigentli passiert zwüsche Doublesieg und "Bald wieder e Xhaka bim FCB" -  hi zur aktuelle Lag?!

Benutzeravatar
fcbblog.ch
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3218
Registriert: 04.06.2017, 13:14

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von fcbblog.ch »

SubComandante hat geschrieben: 02.02.2026, 16:22
Basilou hat geschrieben: 02.02.2026, 16:00 Na ja, Sommer, Xhaka und Schär werden auch nicht gratis für uns spielen. :p
Shaq verzichtet auch auf viel Kohle hier. Bei Xhaka könnte ich es mir auch gut vorstellen. Wie man in der PL sieht, ist er momentan einfach noch viel zu gut für die NLA. Aber auch in 1.5 Jahren würde er noch ein Team leiten können so wie er's in Sunderland zur Zeit in überragender Art und Weise tut. Ein Spieler seiner Klasse mag bezüglich Physis nicht mehr wie einer 20jähriger sein. Aber das Auge und die Erfahrung werden bleiben.



Ab Sommer 2026 vertraglos:

Sommer (aktuelles Gehalt ca. 3 Mio Netto inkl. Boni)
Schär (auch ca. 3 Mio netto)
Widmer (ca. 1.3 Mio netto)

Darf man gerne alle zurückholen - das wär eine klasse Achse und man würde taktisch ziemlich variabel.

Ab 2027-28:
Xhaka (netto ca. 4 Mio)

Ab 2029 ca:
Akanji und Breel


Klar müssten alle auf etwas Geld verzichten, dafür kicken sie nochmals zusammen im besten Team der Schweiz.

Schatschiri
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 1786
Registriert: 28.08.2024, 13:33

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Schatschiri »

Die aktuelle Negativität meinerseits liegt nicht daran, dass wir nicht Meister werden. Damit habe ich mich schon lange abgefunden. Aber man verscherbelt gerade alles was man verscherbeln kann, holt einen Junior der im Sommer wieder weg ist und ist noch keine der Baustellen angegangen trotz massiven Einnahmen. Und das nachdem man bereits im Sommer im Sparmodus unterwegs war. Trotzdem will man Meister werden, verstehe wer wolle.

Ich habe eher Ansgt, dass wir nicht in die Top 6 kommen/ die internationalen Plätze verpassen. Mit dem aktuellen Kader und den Verletzungen von Tsunemoto und Metinho kannst du als Trainer doch machen was du willst. Qualitativ sind wir ohne diesen beiden Spieler nicht mal Superleague Durchschnitt mit ihnen dann schon. Aber das kann doch nicht unser Anspruch sein?

Benutzeravatar
brewz_bana
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3014
Registriert: 06.12.2004, 20:20
Wohnort: basel.city

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von brewz_bana »

Schatschiri hat geschrieben: 02.02.2026, 17:00
Ich habe eher Ansgt, dass wir nicht in die Top 6 kommen/ die internationalen Plätze verpassen. Mit dem aktuellen Kader und den Verletzungen von Tsunemoto und Metinho kannst du als Trainer doch machen was du willst. Qualitativ sind wir ohne diesen beiden Spieler nicht mal Superleague Durchschnitt mit ihnen dann schon. Aber das kann doch nicht unser Anspruch sein?

Das Johr falle uns 12 Pünkt uss dr 5-Johreswärtig. Näggschtjohr 17. Die rästliche 3 Johr hämmer 5.5 Pkt gholt.
Wenn de näggscht Saison au nid international spielsch denn stöhn mr Koeffiziänte-mässig quasi bi Null. Nachdäm mr Johrzähnte lang vom Koeffiziänt gläbt hän. Denn kas au si dass in dr Confernece League Quali aifach uff Chelsea triffsch - so wies Servette passiert isch. Wenn eimoll uss däm positive Strudel bzgl Koeffiziänt usekeihsch kunnsch nur mit Losglück in dr Quali oder ere night to remember im richige Zittpunkt wieder dört ine.

Erebos1893
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 115
Registriert: 14.05.2025, 20:55

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Erebos1893 »

Ursprünglich war vereinbart, dass Otele den Club nur im Falle einer festen Übernahme verlassen könne. Nun kommt der FCB jedoch dem ausdrücklichen Wunsch des Spielers nach…

Wieder einmal stellt man das Wohl des Spielers über jenes des Vereins! 

!!! Niemer isch grösser als dr Verein !!! 

Aber bei den Weichspülern in der Sportkomission ist auch nicht anders zu erwarten. Nur weil man mit den Russen kein Geschäft machen wollte (wahrscheinlich wusste einfach keiner wie man die entsprechenden Geldflüsse hätte steuern sollen), denkt man jetzt, man schulde dem hoch bezahlten Angestellten irgendetwas. 

Cuore Matto
Erfahrener Benutzer
Beiträge: 3171
Registriert: 11.12.2004, 14:57

Re: Quo vadis, FC Basel?

Beitrag von Cuore Matto »

Erebos1893 hat geschrieben: 02.02.2026, 20:07
Ursprünglich war vereinbart, dass Otele den Club nur im Falle einer festen Übernahme verlassen könne. Nun kommt der FCB jedoch dem ausdrücklichen Wunsch des Spielers nach…

Wieder einmal stellt man das Wohl des Spielers über jenes des Vereins! 

!!! Niemer isch grösser als dr Verein !!! 

Aber bei den Weichspülern in der Sportkomission ist auch nicht anders zu erwarten. Nur weil man mit den Russen kein Geschäft machen wollte (wahrscheinlich wusste einfach keiner wie man die entsprechenden Geldflüsse hätte steuern sollen), denkt man jetzt, man schulde dem hoch bezahlten Angestellten irgendetwas. 

Wenn ich DD wäre, würde ich dir einen Job anbieten:
50% in der Sportkommission, 25% als Sportchef und 25% als Trainer.
Dann würden wir glorreichen Zeiten entgegengehen.

Nein, ehrlich: Ich warte sehnsüchtig auf einen Post von dir, der auch nur im Ansatz etwas Positives enthält. Beim FCB sind ja nicht nur durchs Band Dilettanten am Werk.

Antworten