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Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 20.03.2026, 23:31
von footbâle
tiimnoah hat geschrieben: 20.03.2026, 20:50
Leowin hat geschrieben: 20.03.2026, 16:13  
Bei jedem Transfer gibt es eine Nr. 1, 2 oder 3 Lösung.
Das stimmt so. Idealerweise. Die erste Frage ist: Was war die 2. oder 3. Lösung beim gescheiterten Transfer von Gregoritsch? Und die zweite, noch wichtiger: Was ist genau der Vorteil, den man erhält, wenn man publik macht, wer die erste, zweite oder dritte Lösung ist? 
 

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 20.03.2026, 23:54
von Schatschiri
Grundsätzlich ist ja Selbstkritik da bei Degen. Aber mir fehlt in mehren Dingen trotzdem die Einsicht.

1. Metinho und Otele sagt er seien grosse Investments. Dies mag stimmen, aber sie waren schon bei uns (=kein Qualitätsgewinn) und waren safen Geldeinsatz die man jederzeit wieder zu mehr Geld machen kann also praktisch null Risiko. Sehe da wenig echtes Investment.

2. Mentalitätsproblem: Es wird so getan als ob das ein Trainerproblem unter Magnin war, dabei sind es einfach die Mentalitätslosen Spieler die er und Stucki geholt haben. Da fehlt mir die Einsicht, zu sagen wir müssen mehr Spieler wie bei Thun/St. Gallen holen und haben eindach gefloppt dieses Jahr.

3. Er sagt das Kader sei nicht gross verändert worden. Gegenüber der Meistersaison fehlen aber nach dem Winter trotzdem 6-7 Leistungsträger aus der Meistersaison. So zu tun als ob zB Carlos oder Kade niemand sind, ist falsch gerade jetzt wo man sieht, dass die Ersatzleute viel schlechter sind.

Schlussendlich ist selbstkritisches Gerede gut und Recht aber es muss auch endlich mal umgesetzt werden. Am Schluss holen wir dann trotzdem wieder erst im September irgendwelche Nonames.

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 03:00
von Guggi2020
Ich bin ehrlich gesagt ziemlich verwundert über die Kernaussagen im Podcast. Mehrmals wurde von Degen erwähnt, dass man wieder vermehrt junge „Supertalente“ holen soll/wird. Das nervt mich extrem, weil es letztlich ein reines Glücksspiel ist. Vielleicht bekommt man Spieler wie Otele oder Barry – vielleicht aber auch wieder Fälle wie Agbonifo oder Soticek. Ich finde es schade, dass man aus dieser Saison nicht den Schluss gezogen hat, dass es eher noch zwei bis drei zusätzliche Strukturspieler à la Schmid und Tsunemoto braucht, statt noch mehr Supertalente.

Vor allem heißt es ja immer bei Dave, man wolle keine Millionengehälter zahlen und keine Transfers „auf Hoffnung“ tätigen. Genau das hat man aber einmalig mit Shaqiri gemacht, und wurde sofort Meister (auch wenn etwas glücklich natürlich).

Auch bei der Diskussion um die Anzahl Basler im Kader sagt Dave, man habe aktuell viele Basler im Team und hat eine schlechte Mentalität, weshalb es wieder mehr hungrige Spieler aus dem Ausland braucht. Ich sehe dies aber umgekehrt: Einerseits sind In Wirklichkeit ja nur drei Basler mit Gewicht im Team (Ajeti, Shaqiri und Schmid). Andererseits war meiner Meinung nach war die Mentalität in dieser Saison trotz dieser drei Basler schlecht, nicht wegen ihnen. Es fehlten schlichtwegs in dieser Saison noch ein bis zwei Führungsspieler (sei es Basler oder nicht). Immerhin hat man hier mit Omeragic reagiert, aber auf den Flügeln und im zentralen Mittelfeld braucht es meiner Meinung ebenfalls Spieler von diesem Kaliber mit einer gewissen Erfahrung.

Ich glaube, dass sich in den nächsten zwei Jahren vieles zeigen wird. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob diese Strategie - unabhängig davon, ob sie sportlich und finanziell sinnvoll ist – von der Fanbasis langfristig mitgetragen wird.

Irgendwann hat doch niemand mehr Lust, Spieler zu unterstützen, die man maximal ein Jahr im Verein sieht. Beim Beispiel Otele wurde im Podcast ja sogar gesagt, man hätte ihn idealerweise schon im Sommer wieder abgeben sollen. Das würde bedeuten, er wäre weniger als sechs Monate bei uns gewesen, das ist doch völlig absurd und fast schon krank.

Patrice hat es im „Yynedruggt“-Podcast meiner Meinung nach gut auf den Punkt gebracht: Aktuell hat man als Fan gar keine richtige Lust mehr, sich ein Trikot mit einem Spielernamen zu kaufen.

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 03:14
von Guggi2020
Bottom line: Wenn es für Dave in der Schweiz keine Möglichkeit gibt, um den Meistertitel zu spielen, ohne auf 5-8 Jungtalente aus dem Ausland zu setzen und Spieler nur für maximal ein Jahr zu verpflichten, dann sollte man sich eben damit abfinden, nur noch um Platz 2-4 zu spielen. Für dies sollte es mit normalen Super League Transfer ala Di Gusto reichen, denn wir haben auch ohne internationale Einnahmen immer noch locker das drittgrösste Budget.

Oder man sorgt für eine Nachfolgelösung mit einer neuen Strategie. Aber mit dieser aktuellen Strategie kann man doch nicht einfach so weitermachen Jahr für Jahr.

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 03:47
von Castor65
Guggi2020 hat geschrieben: 21.03.2026, 03:00 Ich bin ehrlich gesagt ziemlich verwundert über die Kernaussagen im Podcast. Mehrmals wurde von Degen erwähnt, dass man wieder vermehrt junge „Supertalente“ holen soll/wird. Das nervt mich extrem, weil es letztlich ein reines Glücksspiel ist. Vielleicht bekommt man Spieler wie Otele oder Barry – vielleicht aber auch wieder Fälle wie Agbonifo oder Soticek. Ich finde es schade, dass man aus dieser Saison nicht den Schluss gezogen hat, dass es eher noch zwei bis drei zusätzliche Strukturspieler à la Schmid und Tsunemoto braucht, statt noch mehr Supertalente.

Vor allem heißt es ja immer bei Dave, man wolle keine Millionengehälter zahlen und keine Transfers „auf Hoffnung“ tätigen. Genau das hat man aber einmalig mit Shaqiri gemacht, und wurde sofort Meister (auch wenn etwas glücklich natürlich).

Auch bei der Diskussion um die Anzahl Basler im Kader sagt Dave, man habe aktuell viele Basler im Team und hat eine schlechte Mentalität, weshalb es wieder mehr hungrige Spieler aus dem Ausland braucht. Ich sehe dies aber umgekehrt: Einerseits sind In Wirklichkeit ja nur drei Basler mit Gewicht im Team (Ajeti, Shaqiri und Schmid). Andererseits war meiner Meinung nach war die Mentalität in dieser Saison trotz dieser drei Basler schlecht, nicht wegen ihnen. Es fehlten schlichtwegs in dieser Saison noch ein bis zwei Führungsspieler (sei es Basler oder nicht). Immerhin hat man hier mit Omeragic reagiert, aber auf den Flügeln und im zentralen Mittelfeld braucht es meiner Meinung ebenfalls Spieler von diesem Kaliber mit einer gewissen Erfahrung.

Ich glaube, dass sich in den nächsten zwei Jahren vieles zeigen wird. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob diese Strategie - unabhängig davon, ob sie sportlich und finanziell sinnvoll ist – von der Fanbasis langfristig mitgetragen wird.

Irgendwann hat doch niemand mehr Lust, Spieler zu unterstützen, die man maximal ein Jahr im Verein sieht. Beim Beispiel Otele wurde im Podcast ja sogar gesagt, man hätte ihn idealerweise schon im Sommer wieder abgeben sollen. Das würde bedeuten, er wäre weniger als sechs Monate bei uns gewesen, das ist doch völlig absurd und fast schon krank.

Patrice hat es im „Yynedruggt“-Podcast meiner Meinung nach gut auf den Punkt gebracht: Aktuell hat man als Fan gar keine richtige Lust mehr, sich ein Trikot mit einem Spielernamen zu kaufen.

Ich habe das schon mehrfach geschrieben, dass ich immer mehr Probleme habe mit der Identifikation mit der Mannschaft, weil es in den letzten Jahren ein kommen und gehen ist. Das hat sicher mittlerweile mit meinem Alter zu tun. Der Podcast mit DD hat mich diesbezüglich auch nicht sonderlich beruhigt. Seine Antworten waren teilweise wirklich wirr und hektisch und immer wieder „ ich habe es schon immer gesagt“ , souverän wie man es von einer Führungspersönlichkeit erwartet war das ein weiteres mal nicht. Überzeugt hat mich in dieser Runde einzig der Blick Sportchef. Ruhig, meist Sachlich und fair.

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 06:37
von Bogelampe
Guggi2020 hat geschrieben: 21.03.2026, 03:00.

Irgendwann hat doch niemand mehr Lust, Spieler zu unterstützen, die man maximal ein Jahr im Verein sieht. Beim Beispiel Otele wurde im Podcast ja sogar gesagt, man hätte ihn idealerweise schon im Sommer wieder abgeben sollen. Das würde bedeuten, er wäre weniger als sechs Monate bei uns gewesen, das ist doch völlig absurd und fast schon krank.

Patrice hat es im „Yynedruggt“-Podcast meiner Meinung nach gut auf den Punkt gebracht: Aktuell hat man als Fan gar keine richtige Lust mehr, sich ein Trikot mit einem Spielernamen zu kaufen.

Ich bin auch einer von diesen. Ich merke schleichend wie ich mich mehr und mehr distanziere…

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 06:52
von Basler Beobachter
Castor65 hat geschrieben: 21.03.2026, 03:47
Guggi2020 hat geschrieben: 21.03.2026, 03:00 Irgendwann hat doch niemand mehr Lust, Spieler zu unterstützen, die man maximal ein Jahr im Verein sieht. Beim Beispiel Otele wurde im Podcast ja sogar gesagt, man hätte ihn idealerweise schon im Sommer wieder abgeben sollen. Das würde bedeuten, er wäre weniger als sechs Monate bei uns gewesen, das ist doch völlig absurd und fast schon krank.

Patrice hat es im „Yynedruggt“-Podcast meiner Meinung nach gut auf den Punkt gebracht: Aktuell hat man als Fan gar keine richtige Lust mehr, sich ein Trikot mit einem Spielernamen zu kaufen.

Ich habe das schon mehrfach geschrieben, dass ich immer mehr Probleme habe mit der Identifikation mit der Mannschaft, weil es in den letzten Jahren ein kommen und gehen ist. Das hat sicher mittlerweile mit meinem Alter zu tun. Der Podcast mit DD hat mich diesbezüglich auch nicht sonderlich beruhigt. Seine Antworten waren teilweise wirklich wirr und hektisch und immer wieder „ ich habe es schon immer gesagt“ , souverän wie man es von einer Führungspersönlichkeit erwartet war das ein weiteres mal nicht. Überzeugt hat mich in dieser Runde einzig der Blick Sportchef. Ruhig, meist Sachlich und fair.
Das ist der Zeitgeist. Wer selber nicht gut genug Fussball spielen kann, um davon zu leben, geht eben Fussball schauen und in der Mehrheit der Fälle den Spitzenverein in der Region. 
Wer aber besser Fussball spielen kann, der will zu den grossen 12 Vereinen in Europa. Aus zwei Gründen: Geld und Ruhm. Bei allen anderen Vereinen spielt man nur widerwillig, weil mit eben mit einem Topverein liebäugelt. 
Die Zeiten, als einer wie die Ikone Otto Demarmels eine ganze Profikarriere beim Verein seiner Region absolviert, sind leider vorbei. 

Es ist auch die Zeit, in der die meisten Spieler im Juniorenalten schon bei 4 Vereinen gekickt haben, bevor sie ins Erwachsenen-Leben kommen. 

Die Fussballvereine sind für aktive Fussballer unterdessen wie die Schulen. Man wechselt sie ständig. In grösseren Agglomerationen werden die Vereine noch viel häufiger gewechselt als auf dem Land. 

So bleibt es dabei. Jeder Fussballverein versucht im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten, überall auf der Welt Fussballer zu finden, mit denen man ein Transfergeschäft machen könnte. 

Der FC Basel hat nur eine Chance, länger Zeit mit den gleichen Fussballern zu spielen, wenn ein Basler Chemieriese 200 Millionen Franken pro Jahr investieren würde, um dabei etwa 15 Spielern pro Jahr 10 Millionen Franken zu zahlen. Dann würde diese nicht mehr zu Vereinen wie FC Brügge, FC Augsburg, FC Villareal oder AS Monaco wechseln. Sie würden erst Wechseln, wenn einer der grossen 12 ein gute Offerte abgeben würde. Das ist aber Utopie und Wunschdenken. Die Realität ist wie sie ist.
 

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 08:09
von tomaso
Guggi2020 hat geschrieben: 21.03.2026, 03:00 Ich bin ehrlich gesagt ziemlich verwundert über die Kernaussagen im Podcast. Mehrmals wurde von Degen erwähnt, dass man wieder vermehrt junge „Supertalente“ holen soll/wird. Das nervt mich extrem, weil es letztlich ein reines Glücksspiel ist. Vielleicht bekommt man Spieler wie Otele oder Barry – vielleicht aber auch wieder Fälle wie Agbonifo oder Soticek. Ich finde es schade, dass man aus dieser Saison nicht den Schluss gezogen hat, dass es eher noch zwei bis drei zusätzliche Strukturspieler à la Schmid und Tsunemoto braucht, statt noch mehr Supertalente.

Vor allem heißt es ja immer bei Dave, man wolle keine Millionengehälter zahlen und keine Transfers „auf Hoffnung“ tätigen. Genau das hat man aber einmalig mit Shaqiri gemacht, und wurde sofort Meister (auch wenn etwas glücklich natürlich).

Auch bei der Diskussion um die Anzahl Basler im Kader sagt Dave, man habe aktuell viele Basler im Team und hat eine schlechte Mentalität, weshalb es wieder mehr hungrige Spieler aus dem Ausland braucht. Ich sehe dies aber umgekehrt: Einerseits sind In Wirklichkeit ja nur drei Basler mit Gewicht im Team (Ajeti, Shaqiri und Schmid). Andererseits war meiner Meinung nach war die Mentalität in dieser Saison trotz dieser drei Basler schlecht, nicht wegen ihnen. Es fehlten schlichtwegs in dieser Saison noch ein bis zwei Führungsspieler (sei es Basler oder nicht). Immerhin hat man hier mit Omeragic reagiert, aber auf den Flügeln und im zentralen Mittelfeld braucht es meiner Meinung ebenfalls Spieler von diesem Kaliber mit einer gewissen Erfahrung.

Ich glaube, dass sich in den nächsten zwei Jahren vieles zeigen wird. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob diese Strategie - unabhängig davon, ob sie sportlich und finanziell sinnvoll ist – von der Fanbasis langfristig mitgetragen wird.

Irgendwann hat doch niemand mehr Lust, Spieler zu unterstützen, die man maximal ein Jahr im Verein sieht. Beim Beispiel Otele wurde im Podcast ja sogar gesagt, man hätte ihn idealerweise schon im Sommer wieder abgeben sollen. Das würde bedeuten, er wäre weniger als sechs Monate bei uns gewesen, das ist doch völlig absurd und fast schon krank.

Patrice hat es im „Yynedruggt“-Podcast meiner Meinung nach gut auf den Punkt gebracht: Aktuell hat man als Fan gar keine richtige Lust mehr, sich ein Trikot mit einem Spielernamen zu kaufen.

Da kann ich dir zu 100% beipflichten.
Die Identifikation zum FCB geht bei mir immer mehr verloren, da unsere Nachwuchsspieler immer mehr zu Geldanlagen verkommen, Ze und Streit
ca. 2,5 Mio. ....gegenüber haben oder hatten wir auf diesen Positionen Soticek und Gauto ca.6.5 Mio. ...!!
Ich gehe davon aus, dass Cobel im Sommer auch verkauft wird...
Bei mir ist nach mehr als 30 Jahren auf dem Campus die Freude und Identifikation zum Verein verloren gegangen.
Ich kann die Aussagen im Zusammenhang zu rotblauer DNA, fehlende Motivation, wir haben Fehler gemacht etc. von Dave im Podcast nicht nachvollziehen. Es ist Vieles einfach wirr und widersprüchlich was er da sagt, passend zu den letzten beiden Transferperioden.

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 08:52
von FC Bâle
Wirklich total wirr und widersprüchlich... Mehr FCB-DNA, aber mehr ausländische Talente :confused: . Und wenig Wechsel diese Saison?? Ja, weniger als vorher, aber wie oben gesagt sind auch diese Saison viele des erweiterten Stamms weg. Ist "normal" für ihn also noch mehr?

Unter Degen werden wir einfach eine Menschenhandels-AG bleiben, kein Fussballverein, der Erfolg will. Finanziell stehen wir nicht mehr so schlecht da, also ist diese Ausrede nun auch langsam nicht mehr möglich. 

 

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 09:43
von Schatschiri
Wichtiger ist doch nicht, dass wir keine Supertalente holen, sondern was fürigi. Amdouni, Ndoye, Calafioris brauchen wir und bringen sportlich und finanziell viel. Zusätzlich muss trotzdem die Zusammenstellung stimmen und die "Strukturspieler" wie es Degen nennt will ich lieber die besten Super League Spieler sehen als Salahs und Broschinskis.

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 11:16
von tomaso
FC Bâle hat geschrieben: 21.03.2026, 08:52 Wirklich total wirr und widersprüchlich... Mehr FCB-DNA, aber mehr ausländische Talente :confused: . Und wenig Wechsel diese Saison?? Ja, weniger als vorher, aber wie oben gesagt sind auch diese Saison viele des erweiterten Stamms weg. Ist "normal" für ihn also noch mehr?

Unter Degen werden wir einfach eine Menschenhandels-AG bleiben, kein Fussballverein, der Erfolg will. Finanziell stehen wir nicht mehr so schlecht da, also ist diese Ausrede nun auch langsam nicht mehr möglich. 

 

Unser Verein verkommt immer mehr zu einer Spielervermittlungsagentur.
Ähnlich wie FCZ mit Soccer mondial,
Rapperswil Jona mit ESHA.....!!

Dieses Geschäftsmodel hat uns zwar damals aus der Intensivstation gebracht, aber jetzt ist der Bogen mehr als übergespannt.
Jetzt reden wir immer mehr an fehlender Identifikation, wir reden immer mehr über Spieler die keine Motivation haben, weil das Sprungbrett nicht funktioniert hat, wir reden immer mehr über einen möglichen Mehrwert plus Weiterverkaufsbeteiligung eines Spielers der verpflichtet wird, und und und...
Dieses 1 1/2 h wirre Geplappere gestern von ihm macht keine Hoffnung auf Besserung.

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 11:21
von Waldfest
Die Zeiten, in denen ein junger Spieler länger als vielleicht zwei Saisons bei FCB bleibt, sind längst vorbei. Da kann Dave aber auch nichts dafür, daß ist überall so. Sobald jemand mit mehr Geld und besserer Perspektive anklopft, ist der Spieler weg.

Länger beim FCB bleibt nur, wer entweder nicht gut genug für einen Transfer ins Ausland aber konstant gut genug beim FCB ist. Oder wer verwurzelt ist, vielleicht schon Kinder hat die hier zur Schule gehen etc.

Rein aus Liebe zum Verein bleibt doch heute kein Spieler länger als nötig, so ehrlich müssen wir sein. Und da kann Dave herzlich wenig dafür. Früher hat ein Spieler vielleicht 2,3 Transfers in seiner Karriere gemacht, heute sind es gefühlt zehn. Weil bei jedem Wechsel sowohl der Spieler als auch sein Agent profitiert.

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 11:24
von Waldfest
Dave erwähnt gefühlt 50 mal das Wort Mentalität im Podcast. Die sei so wichtig.

Das stimmt, aber halt nur auf den eigenen Erfolg bezogen. Was interessiert den Spieler, wie es dem Verein nächste Saison geht, wenn er da eh schon längst weg ist.

Folglich spielt jeder für sich, für seine Stats, Hauptsache die Werte aus dem Sport BH stimmen. Identifikation zur Region oder zum Verein absolut nicht nötig und gewünscht.

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 12:08
von Usswärtsfahrer
Castor65 hat geschrieben: 21.03.2026, 03:47 Ich habe das schon mehrfach geschrieben, dass ich immer mehr Probleme habe mit der Identifikation mit der Mannschaft, weil es in den letzten Jahren ein kommen und gehen ist. Das hat sicher mittlerweile mit meinem Alter zu tun.

Hab ich diese Saison schon paar Mal im Stadion gehört und versteh das Argument nicht wirklich. Wir hatten diese und letzte Saison fast gleich viele Zu- und Abgänge wie z.B. in einer Saison der "goldenen" Zeit 2015/2016:

2025:
https://www.transfermarkt.ch/fc-basel-1 ... on_id/2025

2015:
https://www.transfermarkt.ch/fc-basel-1 ... lpos=&w_s=

Auch in den Saisons zuvor warens nicht wirklich viel weniger, von daher geht das dann schon in Richtung Verklärung "früher war alles besser".

Aber: ich bin auch nicht einverstanden mit solchen idiotischen Duranville-Deals, v.a. wenn DD gleichzeitig bei Blue dann tönt, er wolle, dass die Spieler das Trikot mit Stolz zu tragen haben :rolleyes:

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 12:49
von fcbblog.ch
Schatschiri hat geschrieben: 21.03.2026, 09:43 Wichtiger ist doch nicht, dass wir keine Supertalente holen, sondern was fürigi. Amdouni, Ndoye, Calafioris brauchen wir und bringen sportlich und finanziell viel. Zusätzlich muss trotzdem die Zusammenstellung stimmen und die "Strukturspieler" wie es Degen nennt will ich lieber die besten Super League Spieler sehen als Salahs und Broschinskis.

Wobei halt schon das Problem ist... Wenn du zu viele Spieler holst mit einer Ein-Saison-Perspektive... dann lassen die sich halt hängen sobalds harzig wird und die Saison wird frühzeitig abgeschenkt, sobald man aus dem Titerennen raus ist.

Das muss in der Kaderplanung mehr berücksichtigt werden. Fehlende regionale Verwurzelung ist das Problem falsch analysiert.

Der Durchlauferhitzer im Hyperdrive ist viel problematischer. Sportlich stabile Teams haben halt meist eine gewisse Kontinuität im Kader.

Wie kriegt man die mehrjährige Perspektive trotzdem hin, dem sollten sich Degen und Stucki als Challenge stellen.

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 12:55
von RIDE THE LIGHTNING
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 21.03.2026, 12:08
Castor65 hat geschrieben: 21.03.2026, 03:47 Ich habe das schon mehrfach geschrieben, dass ich immer mehr Probleme habe mit der Identifikation mit der Mannschaft, weil es in den letzten Jahren ein kommen und gehen ist. Das hat sicher mittlerweile mit meinem Alter zu tun.

Hab ich diese Saison schon paar Mal im Stadion gehört und versteh das Argument nicht wirklich. Wir hatten diese und letzte Saison fast gleich viele Zu- und Abgänge wie z.B. in einer Saison der "goldenen" Zeit 2015/2016:

2025:
https://www.transfermarkt.ch/fc-basel-1 ... on_id/2025

2015:
https://www.transfermarkt.ch/fc-basel-1 ... lpos=&w_s=

Auch in den Saisons zuvor warens nicht wirklich viel weniger, von daher geht das dann schon in Richtung Verklärung "früher war alles besser".

Aber: ich bin auch nicht einverstanden mit solchen idiotischen Duranville-Deals, v.a. wenn DD gleichzeitig bei Blue dann tönt, er wolle, dass die Spieler das Trikot mit Stolz zu tragen haben :rolleyes:

Ich habs jetzt nicht überprüft aber behaupte mal 2015 blieben die Spieler im Schnitt doch länger als heute. Ich denke an Zuffi, Lang, Safari, Elneny… Da gehörten ein Janko oder Bjarnason mit 2 Jahren beim FCB schon zu den Wandervögeln. Ausserdem hat man damals bei der Rekrutierung auch sehr auf das Mentale geschaut. Ein Agbonifo wäre nie in Frage gekommen.

Ich bin auch kein riesiger Fan des eingeschlagenen Wegs. Bei aller Kritik fehlen mir aber die Alternativen. Luzern ist mit Di Giusto und den eigenen Jungen in der Abstiegsrunde. St. Gallen wird von einer ausländischen Achse getragen, die zwar beissen und kratzen können aber wohl europäisch nix reissen werden. Wir sollten den Kurs leicht anpassen anstatt radikal zu ändern. Wider mehr Fokus auf Physis plus 2-3 Mentalitätsspieler holen, für die der FCB das beste ist, was sie erreichen können und die potenziell ein paar Jahre bleiben.

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 13:05
von Domingo
Janko ging nicht auf eigenen Wunsch

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 13:32
von fcbblog.ch
RIDE THE LIGHTNING hat geschrieben: 21.03.2026, 12:55
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 21.03.2026, 12:08
Castor65 hat geschrieben: 21.03.2026, 03:47 Ich habe das schon mehrfach geschrieben, dass ich immer mehr Probleme habe mit der Identifikation mit der Mannschaft, weil es in den letzten Jahren ein kommen und gehen ist. Das hat sicher mittlerweile mit meinem Alter zu tun.

Hab ich diese Saison schon paar Mal im Stadion gehört und versteh das Argument nicht wirklich. Wir hatten diese und letzte Saison fast gleich viele Zu- und Abgänge wie z.B. in einer Saison der "goldenen" Zeit 2015/2016:

2025:
https://www.transfermarkt.ch/fc-basel-1 ... on_id/2025

2015:
https://www.transfermarkt.ch/fc-basel-1 ... lpos=&w_s=

Auch in den Saisons zuvor warens nicht wirklich viel weniger, von daher geht das dann schon in Richtung Verklärung "früher war alles besser".

Aber: ich bin auch nicht einverstanden mit solchen idiotischen Duranville-Deals, v.a. wenn DD gleichzeitig bei Blue dann tönt, er wolle, dass die Spieler das Trikot mit Stolz zu tragen haben :rolleyes:

Ich habs jetzt nicht überprüft aber behaupte mal 2015 blieben die Spieler im Schnitt doch länger als heute. Ich denke an Zuffi, Lang, Safari, Elneny… Da gehörten ein Janko oder Bjarnason mit 2 Jahren beim FCB schon zu den Wandervögeln. Ausserdem hat man damals bei der Rekrutierung auch sehr auf das Mentale geschaut. Ein Agbonifo wäre nie in Frage gekommen.

Ich bin auch kein riesiger Fan des eingeschlagenen Wegs. Bei aller Kritik fehlen mir aber die Alternativen. Luzern ist mit Di Giusto und den eigenen Jungen in der Abstiegsrunde. St. Gallen wird von einer ausländischen Achse getragen, die zwar beissen und kratzen können aber wohl europäisch nix reissen werden. Wir sollten den Kurs leicht anpassen anstatt radikal zu ändern. Wider mehr Fokus auf Physis plus 2-3 Mentalitätsspieler holen, für die der FCB das beste ist, was sie erreichen können und die potenziell ein paar Jahre bleiben.

Genau, es brucht e Mischig. Finanziell und sportlich wirklich erfolgrich si goht halt nur über Spielerverkäuf. E Champions League Kader und Liability uf dr Payroll ha isch jo denn über Joohre au nid sGäle vom Ei gsi findi.

Und do ischs denn halt eso. Es macht au für dr FCB leider finanziell so viel Sinn z.B. e Adjetej e halb Johr früener abgäh, will denn dr nägsti Kaderplatz wieder frei wird zum e talentierte IV zverpflichte.

Dasch jo au glunge. Wünschenswärt wär halt wemes anekriegt e wirklichi Topadrässe für Talänt zwärde. Wenn de quasi nur mit talentierte Spieler vo dr Güteklass Calafiori unterwägs bisch, denn kasch dr au eAchse rund ume leiste.

Do simmer aber halt bi witem nid die einzige. Hin und wieder söt me sich halt drum scho au e Rückkehrer oder Achsetransfer gönne.

Wobi ich jo sGfühl ha, dass sie das scho probiert hän. Es fehlt eifach insgesamt entweder e bitz dQualität oder die längerfristigi Perspektive bi zvielne.

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 13:43
von Usswärtsfahrer
RIDE THE LIGHTNING hat geschrieben: 21.03.2026, 12:55 Ich habs jetzt nicht überprüft aber behaupte mal 2015 blieben die Spieler im Schnitt doch länger als heute. Ich denke an Zuffi, Lang, Safari, Elneny… Da gehörten ein Janko oder Bjarnason mit 2 Jahren beim FCB schon zu den Wandervögeln. Ausserdem hat man damals bei der Rekrutierung auch sehr auf das Mentale geschaut. Ein Agbonifo wäre nie in Frage gekommen.

Ich bin auch kein riesiger Fan des eingeschlagenen Wegs. Bei aller Kritik fehlen mir aber die Alternativen. Luzern ist mit Di Giusto und den eigenen Jungen in der Abstiegsrunde. St. Gallen wird von einer ausländischen Achse getragen, die zwar beissen und kratzen können aber wohl europäisch nix reissen werden. Wir sollten den Kurs leicht anpassen anstatt radikal zu ändern. Wider mehr Fokus auf Physis plus 2-3 Mentalitätsspieler holen, für die der FCB das beste ist, was sie erreichen können und die potenziell ein paar Jahre bleiben.

Naja, die Anzahl Zu- und Abgänge sind etwa ähnlich aber die Spieler bleiben länger, das geht ja wohl kaum auf. Ich finds einfach schwierig, wenn hier im Forum und teils auch medial mit Vorwürfen wie Degens Spielercasino um sich geworfen wird, dabei wars schon unter Heusler/Heitz nicht anders.

Vollste Zustimmung zum Rest deines Posts. Ein Di Giusto muss man zwingend holen bzw. sich wenigstens stark um ihn bemühen (keine Ahnung, vielleicht will er auch nicht). Da finde ich die Zuzüge von Daniliuc und Omeragic super - allerdings brauchts solche Mentalitätsspieler im DM/ZM und im Sturm.

Für mich ist das grössere Problem das Scouting und dass Stucki/SpoKo scheinbar keine ausgewogene Kaderplanung hinbekommen. Die Soticeks und Agbonifos find ich nicht mal so tragisch, kann man mal versuchen und ist ja auch das Konzept, um den Verein finanziell selbsttragend aufzustellen. Das weitaus grössere Problem sind für mich dann Transfers wie Salah, Broschinski oder auch Rüegg. Diese Spieler wurden als tragende Kaderelemente geholt, Degen kündet Salah z.B. als überragenden Spieler an. Alle drei haben kaum Super-League-Niveau und waren teils völlig überteuert - das Resultat sehen wir auf dem Platz. Edit: man kann hier dem Scouting vorwerfen, sich viel zu wenig um den Schweizer Markt zu kümmern. Ja, Tsunemoto, aber auch Di Giusto, Rrudhani, Chouaref, Freimann, Cognat, Roche, Sow usw. usf., nein es müssen ja fancy ausländische Spieler sein, die null Bezug zum FCB bzw. dessen Standing haben und die nicht mal richtig gescoutet werden.

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 14:33
von Latteknaller
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 21.03.2026, 12:08
Castor65 hat geschrieben: 21.03.2026, 03:47 Ich habe das schon mehrfach geschrieben, dass ich immer mehr Probleme habe mit der Identifikation mit der Mannschaft, weil es in den letzten Jahren ein kommen und gehen ist. Das hat sicher mittlerweile mit meinem Alter zu tun.

Hab ich diese Saison schon paar Mal im Stadion gehört und versteh das Argument nicht wirklich. Wir hatten diese und letzte Saison fast gleich viele Zu- und Abgänge wie z.B. in einer Saison der "goldenen" Zeit 2015/2016:

2025:
https://www.transfermarkt.ch/fc-basel-1 ... on_id/2025

2015:
https://www.transfermarkt.ch/fc-basel-1 ... lpos=&w_s=

Auch in den Saisons zuvor warens nicht wirklich viel weniger, von daher geht das dann schon in Richtung Verklärung "früher war alles besser".

Aber: ich bin auch nicht einverstanden mit solchen idiotischen Duranville-Deals, v.a. wenn DD gleichzeitig bei Blue dann tönt, er wolle, dass die Spieler das Trikot mit Stolz zu tragen haben :rolleyes:
Im Erfolg ist Identifikation halt einfacher .... ;)

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 17:46
von Feanor
RIDE THE LIGHTNING hat geschrieben: 21.03.2026, 12:55
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 21.03.2026, 12:08
Castor65 hat geschrieben: 21.03.2026, 03:47 Ich habe das schon mehrfach geschrieben, dass ich immer mehr Probleme habe mit der Identifikation mit der Mannschaft, weil es in den letzten Jahren ein kommen und gehen ist. Das hat sicher mittlerweile mit meinem Alter zu tun.

Hab ich diese Saison schon paar Mal im Stadion gehört und versteh das Argument nicht wirklich. Wir hatten diese und letzte Saison fast gleich viele Zu- und Abgänge wie z.B. in einer Saison der "goldenen" Zeit 2015/2016:

2025:
https://www.transfermarkt.ch/fc-basel-1 ... on_id/2025

2015:
https://www.transfermarkt.ch/fc-basel-1 ... lpos=&w_s=

Auch in den Saisons zuvor warens nicht wirklich viel weniger, von daher geht das dann schon in Richtung Verklärung "früher war alles besser".

Aber: ich bin auch nicht einverstanden mit solchen idiotischen Duranville-Deals, v.a. wenn DD gleichzeitig bei Blue dann tönt, er wolle, dass die Spieler das Trikot mit Stolz zu tragen haben :rolleyes:

Ich habs jetzt nicht überprüft aber behaupte mal 2015 blieben die Spieler im Schnitt doch länger als heute. Ich denke an Zuffi, Lang, Safari, Elneny… Da gehörten ein Janko oder Bjarnason mit 2 Jahren beim FCB schon zu den Wandervögeln. Ausserdem hat man damals bei der Rekrutierung auch sehr auf das Mentale geschaut. Ein Agbonifo wäre nie in Frage gekommen.

Ich bin auch kein riesiger Fan des eingeschlagenen Wegs. Bei aller Kritik fehlen mir aber die Alternativen. Luzern ist mit Di Giusto und den eigenen Jungen in der Abstiegsrunde. St. Gallen wird von einer ausländischen Achse getragen, die zwar beissen und kratzen können aber wohl europäisch nix reissen werden. Wir sollten den Kurs leicht anpassen anstatt radikal zu ändern. Wider mehr Fokus auf Physis plus 2-3 Mentalitätsspieler holen, für die der FCB das beste ist, was sie erreichen können und die potenziell ein paar Jahre bleiben.

Nein, es ist tatsächlich so, dass wir auch unter Heitz/Heusler sehr ähnliche Zahlen bezüglich Zu- und Abgänge sowie Dauer des Beim-FCB-Bleiben. Ich habe das mal vor 2-3 Jahren zusammengetragen. Vielleicht finde ich den Post wieder. Mal schauen.

Wir hatten aber mehr gestandene SuperLeauge-Spieler und mehr Identifikationsfiguren. 


Edit: 
Ein Beitrag gefunden. Den meinte ich zwar nicht, aber auch der zeigt, dass wir die frühere Zeit etwas verklären. Hier gings um die Frage, wie lange Talente bei uns bleiben, dass es nicht mehr so lange sei wie früher.
 
Feanor hat geschrieben: 13.06.2025, 00:00
Prof. Dr. Joggeli hat geschrieben: 12.06.2025, 17:41
Ich denke einfach früher - sprich vor 10 bis 15 Jahren - waren die Spieler noch etwas dankbarer und geduldiger. Und hängten vielleicht noch eine Saison FCB mehr an als nötig. Der Zeitgeist war etwas anders.
Heute sind die Amdouni, Dioufs, Veigas, Barry's, Avdullahus und Co's tendenziell eher nach 1 bis 1.5 Saisons wieder weg. Kaum jemand bleibt irgendwie mal 2-3 Saisons hier.


Dr Avdullahu het doch 2 volli Saisons gspielt? 

Villicht, aber numme villicht, ä Ergänzig zu dim Buchgfühl:
  • Embolo: 2 Saisons, im Alter vo 19 Abgang
  • Shaq: 3 Saisons, im Alter vo 19 Abgang
  • Sommer: 4 Saisons, im Alter vo 25 Abgang
  • Granit Xhaka: 2 Saisons, im Alter vo 20 Abgang
  • Rakitic: 2 Saisons, als 19-jährige wäg
  • Atouba: 2 e halb Saisons, als 22-Jährige wäg
  • Schär: 3 Saisons, als 23-Jährige wäg
  • Vale: 7 Saisons, als 25-Jährige wäg
  • Fabian Frei: 4 Saisons, als 26-Jährige wäg
  • Marco Streller: ä halbi Saison(!), als 22-Jährige wäg
  • Lang: 3 Saisons, als 27-Jährige wäg
  • Hakaaaaan: 2 Saisons, als 26-Jährige
  • DD: 2 e halb Saisons, als 23-Jährige 
  • Huggel: 7 Saisons

Was seisch zu dim Buchgfühl?

Die grosse Talänt göhn nach 2 Joor, das isch halt so. Dass in letzter Zyt doch einigi au friehner gange sind, het sicherlich mit de finanzielle Situation vo de letzte Joor ztue kha. Und die generelli Schnällläbigkeit im Fuessball. Aber ebä, soooo gross isch dr Unterschied zu "friehner" nid.

Und für dr Avdullahu isch dr Zytpunkt keineswägs z frieh. Rein objektiv. Subjektiv schissts natürlich ah.

Oder hesch eher an Spieler wie Stefan Hueber oder dr Massimo dänkt? 







 

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 21.03.2026, 17:58
von Feanor
Habe nun auch den gemeinten Post gefunden:

Und ergänzt um die neuen Saisons:

25/26: 10 (Spieler, die schon da waren, wie z.B. Metinho habe ich nicht gezählt)
24/25: 12
23/24: 17


 
Feanor hat geschrieben: 16.08.2022, 18:31 an il-mister und allen, die immer wieder behaupten, dass wir so extremst viele Fluktuationen hätten: ich habe euch schon zig-mal darauf hingewiesen, dass die Fluktuationen in den letzten 10 Jahren praktisch in jeder Saison hoch sind. Letzte Saison vielleicht etwas höher, was bei einem Umbruch ja völlig klar ist. Warum geht das nicht in eure Köpfe?

Zugänge der letzten Saisons:
22/23 (Stand heute): 20 (inkl. der noch nicht bestätigte Fink; davon 5 zurück aus einer Leihe bzw. letztes Jahr schon dabei)
21/22: 23
20/21: 21
19/20: 16
18/19: 21
17/18: 22
16/17: 16
15/16: 20
14/15: 19
13/14: 18
12/13: 16
11/12: 14
10/11: 14
09/10: 15
08/09: 16
07/08: 17
06/07: 13
05/06: 11
04/05: 14
03/04: 12
02/03: 12
01/02: 8
00/01: 18
99/00: 13
98/99: 12
97/98: 13

Quelle: Transfermarkt.ch
Mögliche Fehlerquellen: zum Teil werden Spieler mehrfach gelistet (habe ich bestmöglich gefiltert), zum Teil werden Spieler als Zuzüge gelistet, die auch bereits in der Saison davor beim FCB waren (wohl Leihgeschäfte bzw. definitive Übernahme nach Leihjahr); Junioren werden auch dazu gerechnet

Fazit:
Ja, es sind mehr. Aber es sind nicht so extrem viel mehr, wie das immer wieder behauptet wird. Insbesondere wenn man bedenkt, dass gerade in den letzten 2 Jahren viele Leihen dabei waren, die sind also jeweils doppel gebucht. Klar, ich hätte auch gerne mehr Ruhe in den Abgängen und Zuzügen. Ist bei einem Umbruch aber wohl nicht anders möglich. Zudem vielleicht auch generell ein Phänomen, das bei vielen Clubs zu beobachten ist (Spieler ggf. früher wanderwillig).

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 22.03.2026, 10:35
von RIDE THE LIGHTNING
Vielen Dank für die Zahlen, sehr interessant! Am Ende ist es wohl so wie Latteknaller schreibt: Wenn wir gewinnen ist die Strategie gut, wenn wir verlieren ist sie schlecht…

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 22.03.2026, 10:59
von Quo
RIDE THE LIGHTNING hat geschrieben: 22.03.2026, 10:35 Vielen Dank für die Zahlen, sehr interessant! Am Ende ist es wohl so wie Latteknaller schreibt: Wenn wir gewinnen ist die Strategie gut, wenn wir verlieren ist sie schlecht…
...und die Beurteilung über die Strategie folgt immer erst im Nachhinein... :D
 

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 22.03.2026, 11:33
von Schatschiri
Wieso sollte die Strategie nicht funktionieren können? Das Gerede wegen Idenfikation kommt immer wieder, aber am Ende des Tages sieht man doch bei etlichem Vereinen, dass dies kein relevanter Punkt ist. Schaut euch doch mal Vereine wie Leipzig, Brighton usw. an. Die haben ja genau eine solche Strategie, machen Kohle ohne Ende und sind auch sportlich gut dabei. Brighton kam vor Jahren in die PL und hat sich mit dieser Strategie auch sportlich stets weiterentwickelt, weil sie es auch verstanden haben die richtige Mischung im Team aufzubauen und auch gute Trainer geholt haben die zur Philosophie passen.

Schlussendlich muss man einfach die richtigen Qualitäten und Charaktere ins Team holen. Dafür braucht es eine sehr gute sportliche Führung mit einem Topscouting System. Ob man eine super sportliche Führung hat, habe ich meine Zweifel. Am Scoutingsystem arbeitet man ja scheinbar immerhin. Und was es natürlich auch braucht ist Investionen. Ohne diese wird man keine guten Spieler holen können.

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 22.03.2026, 13:47
von Castor65
Usswärtsfahrer hat geschrieben: 21.03.2026, 12:08
Castor65 hat geschrieben: 21.03.2026, 03:47 Ich habe das schon mehrfach geschrieben, dass ich immer mehr Probleme habe mit der Identifikation mit der Mannschaft, weil es in den letzten Jahren ein kommen und gehen ist. Das hat sicher mittlerweile mit meinem Alter zu tun.

Hab ich diese Saison schon paar Mal im Stadion gehört und versteh das Argument nicht wirklich. Wir hatten diese und letzte Saison fast gleich viele Zu- und Abgänge wie z.B. in einer Saison der "goldenen" Zeit 2015/2016:

2025:
https://www.transfermarkt.ch/fc-basel-1 ... on_id/2025

2015:
https://www.transfermarkt.ch/fc-basel-1 ... lpos=&w_s=

Auch in den Saisons zuvor warens nicht wirklich viel weniger, von daher geht das dann schon in Richtung Verklärung "früher war alles besser".

Aber: ich bin auch nicht einverstanden mit solchen idiotischen Duranville-Deals, v.a. wenn DD gleichzeitig bei Blue dann tönt, er wolle, dass die Spieler das Trikot mit Stolz zu tragen haben :rolleyes:

Es geht mir bei meinem Empfinden gar nicht unbedingt darum, dass man sich nur mit Spielern aus der Region identifizieren kann, sondern vielmehr mit Spielern die eine gewisse Ausstrahlung auf dem Platz haben, als jüngstes Beispiel ist ein Daniluc genauso ein Typ. Und ja, früher war vieles anders und auch besser! Definitiv

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 24.03.2026, 14:19
von Mariastein

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 24.03.2026, 20:50
von fcbblog.ch
Heute zum ersten mal an dieser Zyt für dini froge Veranstaltung. War das die letzten Male auch schon so negativ?

Irgendwie für 2/3 der Fragen wars plusminus einfach ein rumgefruste.

Hut ab, dass sich die Verantwortlichen das geben.

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 25.03.2026, 06:53
von BaslerBasilisk
fcbblog.ch hat geschrieben: 24.03.2026, 20:50 Heute zum ersten mal an dieser Zyt für dini froge Veranstaltung. War das die letzten Male auch schon so negativ?

Irgendwie für 2/3 der Fragen wars plusminus einfach ein rumgefruste.

Hut ab, dass sich die Verantwortlichen das geben.
Ja, das ist eine Gruppen-Therapiesitzung. Kam wieder eine Frage, warum YB so unfairerweise auf Kunstrasen spielen darf?
 

Re: Ära Degen: Informationen und Spekulationen um die Führung des FC Basel

Verfasst: 25.03.2026, 09:00
von maradoo
S Grücht goht ume das dr Hitz goht...  :eek: :D ​​​​​​​