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Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 14:02
von Somnium
Geil! Und das keine 24 Stunden nach Bekanntwerden des Politmordes an einer Whistleblowerin im Tessin! Fuck, was sind das für exorbitante Superpfeifen im Bundesrat…“Schande“ hier tatsächlich nur Hilfsausdruck.
Der Bund schliesst das laufende Jahr voraussichtlich mit einem Milliardenüberschuss ab. Doch die für 2026 eingeforderte zusätzliche Million für den Schutz von Frauen fehlt für 2027 bereits wieder.
Bundesrat streicht erkämpfte Million für den Schutz von Frauen wieder aus dem Budget
https://www.bazonline.ch/schutz-vor-gew ... 6799748176 (BaZ-Abo!)
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 14:22
von Basilou
Somnium hat geschrieben: 20.08.2026, 12:52
Diese Tiere werden genau aus einem Grund ins Leben gebracht. Ist dann irgendwie schon sehr befremdlich (heuchlerisch?), wenn man es bedauert, dass sie nur so kurz „leben dürfen“, wie es diesen Sommer der Fall ist.
Ja, habe ich vermutet dass Du das so siehst. Aber eben, wie Du schreibst: "genau aus einem Grund ins Leben gebracht". Heisst, diese Tiere hätten sonst gar nie existiert. Ist halt letztlich eine sehr philosophische Frage ob es besser ist zu leben, um irgendwann getötet zu werden, oder gar nie gelebt zu haben.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 15:08
von Somnium
Ich weiss jetzt nicht, wo du hier eine „philosophische Frage“ siehst.
Leben ist egal wie immer fühlen, atmen, spüren, lieben“ und töten einfach immer nur töten. Gezüchtet werden, um getötet zu werden, das ist doch in letzter Konsequenz „falsch“!
Man stelle sich vor, „Alles, was sie geben mussten“ wäre Realität! Nur, dass in diesem Setting privilegierte Menschenneue Organe bekommen können. Die Tiere werden für 10min Genuss getötet. Und verbrauchen dann auch noch irre viel Ressourcen.
Mit der selben Begründung liesse sich auch Sklavenhaltung rechtfertigen. Am Ende entscheidet immer ein stärkerer über den schwächeren. Und ab hier wird es jetzt tatsächlich „philosophisch“!
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 15:37
von OutLander
Somnium hat geschrieben: 20.08.2026, 15:08
Ich weiss jetzt nicht, wo du hier eine „philosophische Frage“ siehst.
Leben ist egal wie immer fühlen, atmen, spüren, lieben“ und töten einfach immer nur töten. Gezüchtet werden, um getötet zu werden, das ist doch in letzter Konsequenz „falsch“!
Man stelle sich vor, „Alles, was sie geben mussten“ wäre Realität! Nur, dass in diesem Setting privilegierte Menschenneue Organe bekommen können. Die Tiere werden für 10min Genuss getötet. Und verbrauchen dann auch noch irre viel Ressourcen.
Mit der selben Begründung liesse sich auch Sklavenhaltung rechtfertigen. Am Ende entscheidet immer ein stärkerer über den schwächeren. Und ab hier wird es jetzt tatsächlich „philosophisch“!
Uff, ich finde du verrennst dich da schon ein bisschen...
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 15:42
von slab
OutLander hat geschrieben: 20.08.2026, 15:37
Somnium hat geschrieben: 20.08.2026, 15:08
Ich weiss jetzt nicht, wo du hier eine „philosophische Frage“ siehst.
Leben ist egal wie immer fühlen, atmen, spüren, lieben“ und töten einfach immer nur töten. Gezüchtet werden, um getötet zu werden, das ist doch in letzter Konsequenz „falsch“!
Man stelle sich vor, „Alles, was sie geben mussten“ wäre Realität! Nur, dass in diesem Setting privilegierte Menschenneue Organe bekommen können. Die Tiere werden für 10min Genuss getötet. Und verbrauchen dann auch noch irre viel Ressourcen.
Mit der selben Begründung liesse sich auch Sklavenhaltung rechtfertigen. Am Ende entscheidet immer ein stärkerer über den schwächeren. Und ab hier wird es jetzt tatsächlich „philosophisch“!
Uff, ich finde du verrennst dich da schon ein bisschen...
Oder wie die militante Veganerin behauptet: Massentierhaltung sei das gleiche wie Holocaust

Tausend tote Insekten auf dem Kontrollschild -> kein Problem
Stechmücke töten, welche dich gestochen hat -> kein Problem
Schwein für Nahrungsmittel schlachten -> MORD!!! Kannst ja auch gleich einen Menschen töten!!!
Milch -> Tierquälerei!! Würdest du an einer Mutter Milch von der Brust trinken??'
blablabla...
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 15:57
von Basilou
Somnium hat geschrieben: 20.08.2026, 15:08Mit der selben Begründung liesse sich auch Sklavenhaltung rechtfertigen.
Inwiefern Sklavenhaltung? Meines Wissens war das Töten nie aktiver Bestandteil der Sklavenhaltung. Könnte man mit Deiner Argumentation nicht umgekehrt auch das Zeugen von Kindern in Frage stellen? Klar, Kinder bzw. Menschen generell werden (zumindest bei uns in der Schweiz und ihren Nachbarländern) zu >99% nicht getötet. Aber jedes Kind, das gezeugt wird, muss irgendwann sterben, und es gibt genügend Todesarten (als eine prominente davon könnte man z.B. Krebs nennen), die hässlicher sind als ein Bolzenschuss ins Gehirn. Tiere sterben in der Natur auch seltens an Altersschwäche... und von einem Raubtier gerissen zu werden stelle ich mir ebenfalls hässlicher vor als den Bolzenschuss.
Für mich liegt der Fokus nicht auf dem Akt des Tötens an sich, sondern erstens auf einer artgerechten Haltung (hier könnte man den Kreis zur Sklavenhaltung wieder schliessen) bis dorthin. Und zweitens sollte das Töten an sich möglichst stressfrei geschehen (z.B. Hofschlachtung... idealistisch, ich weiss

). Wenn das gegeben ist, finde ich es nicht per se falsch, Tiere zu halten, und damit in letzter Konsequenz auch zu töten.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 16:10
von Somnium
@Slab
Du hast das Prinzip von „vegan“ immer noch nicht verstanden?
„Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka.“
(Isasc B. Singer)
@Basilou
Im Gegensatz zum Raubtier hast
du eine Wahl! Grosser, ja entscheidender Unterschied.
Und meines Wissens töten Raubtiere nicht industriell, mit Bolzen, mit Gas (was furchtbare Qualen auslöst!) und sie schwängern auch nicht permanent weibliche Tiere, um an ihre Milch zu kommen.
Du kannst diese Industrie nicht glaubwürdig rechtfertigen, erst recht nicht 2026. sie ist grausam, ausbeuterisch und absolut lebensverachtend. Und sie ist manipulativ. Sie zielt auf Kinder ab, nutzt Kinder sogar aktiv in der Werbung aus. Aber bereits wieder anderes Thema.
@Outlander
Definition Sklaverei (Wiki):
Sklaverei ist ein System, bei dem ein Mensch das Eigentum eines anderen Menschen ist. Der versklavte Mensch hat keine Freiheit und keine eigenen Rechte. Der Besitzer kann über ihn wie über eine Sache bestimmen, ihn kaufen, verkaufen oder zur Arbeit zwingen.
Ich sehe da schon gewisse Parallelen.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 16:13
von Somnium
Ohne industrielle Schlachtung geht es heute gar nicht mehr. Und die ist für die Tiere der absolute Horror. Würde man Bewegtbilder mit Ton von im Spot vor der Tagesschau zeigen, würde sofort der Fleischkonsum zusammenbrechen. Und viele viele Kinder nicht mehr zu beruhigen sein.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 16:52
von Aficionado
@Somnium
Klar ist es eine philosophische Frage, das sieht Basilou richtig.
Dir geht ja schon Nicht-Massentierhaltung zu weit. Ich sehe es auch so. Besser ein gutes Leben haben für kurze Zeit als gar keines (das Tier weiss nichts betr. Lebenserwartung) . Ein Schwein das artgerecht gehalten wird mit viel Auslauf und Strohboden hat ein schönes Leben. Vermutlich ein schöneres als die Wildsau im Wald. Die Lebenserwartung von Nutztieren ist doch auch viel tiefer als die von Menschen.
Bei Massentiethaltung bin ich nach wie vor bei dir. Auch was die überzüchteten Milchkühe betrifft. Ein volles Euter bis zum Boden ist für die Kuh bestimmt schmerzhaft.
Das habe ich hier vor Jahren schon kritisiert. Alles muss total überzüchtet sein wegen Profitgier. Beim Gemüse ist es nicht anders.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 17:05
von Aficionado
Ein Schwein in der Massentierhaltung hat wohl noch ein schöneres Leben als ein Kind in Gaza oder in der Ukraine.
Die kriegen genug zu fressen und sind vor wilden Tieren geschützt, was man von den Kindern nicht behaupten kann.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 17:29
von Somnium
@Aficionado
Warum du jetzt auch noch mit Gaza kommen und implizieren musst, dass die Juden die wilden Tiere…item.
Niemand wird gefragt, ob er leben will. Und ins Leben gezüchtet zu werden, nur um getötet zu werden…schon eher fragwürdig.
Die einzigen Schweine, die so leben, wie es Du idealisierst, sind Tiere in Lebenshöfen. Wenn ich da Woche für Woche durch die Gegend wandere, sehe ich immer nur Massentierhaltung. Ausnahmslos.
Diese ganze Industrie ist von a-z pervertiert. Wenn man sich nur schon vorstellt, was täglich bei Bell geschlachtet wird…2500 Schweine zum Beispiel. Tagtäglich.
Stellen wir uns einfach mal vor, was passiert, wenn da draussen Leben ist, dass unseren selten dämlichen Ruf in den dunklen Wald hört. Und uns dann findet. Was glaubst du, was passieren wird, wenn wir plötzlich in der Nahrungskette ein Glied nach hinten rutschen? Würde es dir gefallen, wenn die gebärfähigen Frauen in deiner Familie plötzlich so behandelt werden, wie wir Menschen Milchkühe behandeln? Wenn männliche Babys einfach nutzlos sind und sofort geschreddert werden?
Wenn man die gesamte Menschheit in dem Tempo ausrotten würde, mit dem weltweit Landsäugetiere und Geflügel für die Fleischproduktion getötet werden, würde dies etwa 42 Tage dauern.
https://ibb.co/YBsLD1Pv
https://ibb.co/RGPQWYY3
Scho no krass, oder?
Und nach diesen 42 Tagen würden nur noch Menschen in der Massenmenschhaltung existieren. Ins Leben gezüchtet zum Ausschlachten von Haut, Fleisch, Knochen und Blut.
Es gibt 2026 keinen einzigen Grund, der die Ausbeutung von Tieren rechtfertigt. Und „weil es mir halt schmeckt“ und „das haben wir immer so gemacht“ und „Gottesnahrung“ keine Argumente. Siehe Sklaverei, Frauenwahl- und Stimmrecht, Vergewaltigung in der Ehe, Gurt- und Helmpflicht. Haben wir immer so gemacht/gehalten da auch kein Argument, mit dem 2026 noch gepunktet werden könnte.
Google auch hier dein Freund, wenn du Raffaela und Co. nicht magst.
was mich ja ein bisschen amüsiert: So wie es aussieht, sind wir knapp 1-2 Prozent Veganer die schlimmere Bedrohung für die rechtsbürgerlichen Parteien und Wähler als die Klimakatastrophe. Wer tatsächlich mit „Veganzwang Nein“ in eine agrar-politische Abstimmungskampagne zieht, beweist doch nur eines: Seine bodenlose Dummheit.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 17:59
von Basilou
Somnium hat geschrieben: 20.08.2026, 16:10
Im Gegensatz zum Raubtier hast
du eine Wahl! Grosser, ja entscheidender Unterschied.
Korrekt. Ich kann mich dafür entscheiden, keine Tiere zu konsumieren, die es dann gar nie gegeben hätte.
Und meines Wissens töten Raubtiere nicht industriell, mit Bolzen, mit Gas (was furchtbare Qualen auslöst!)
Korrekt. Sie reissen sie mit Krallen und Zähnen in Stücke, was vermutlich auch furchtbare Qualen auslöst.
und sie schwängern auch nicht permanent weibliche Tiere, um an ihre Milch zu kommen.
Korrekt, das tun nicht die Raubtiere, sondern der Stier. Und er tut es nicht um an die Milch zu kommen, sondern um seine Gene möglichst breit zu streuen.
Du kannst diese Industrie nicht glaubwürdig rechtfertigen, erst recht nicht 2026.
Tu' ich auch gar nicht. In keinster Weise!
sie ist grausam, ausbeuterisch und absolut lebensverachtend.
Korrekt.
Somnium hat geschrieben: 20.08.2026, 16:13Ohne industrielle Schlachtung geht es heute gar nicht mehr.
Theoretisch ginge es schon, nämlich indem man diese ganzen industriellen, tierquälerischen Methoden verbieten würde. Und ja, dann könnten viel weniger Tiere pro Tag geschlachtet werden, was den Preis in die Höhe schiessen lassen würde. Was ja durchaus in Deinem und meinem Sinne wäre. Aber praktisch ginge das nur in einer Diktatur mit einem tierfreundlichen Diktator, weil in einer direkten Demokratie leider eine Mehrheit den Fleischpreis über das Tierwohl stellt.
Würde man Bewegtbilder mit Ton von im Spot vor der Tagesschau zeigen, würde sofort der Fleischkonsum zusammenbrechen.
Ja. Was ja wie gesagt in unserem Sinne wäre.
Und viele viele Kinder nicht mehr zu beruhigen sein.
Ja. Was aber auch damit zusammenhängt, dass "dank" dieser Industrie das Schlachten aus unserem Bewusstsein verschwindet, und für die Kinder das Fleisch aus dem Kühlregal im Coop stammt. Wenn vor 100 Jahren der Bauer eine Kuh oder ein Schwein geschlachtet oder einem Huhn mit dem Beil den Kopf abgehauen hat, haben die Kinder interessiert zugeschaut und waren nicht traumatisiert.
Niemand wird gefragt, ob er leben will.
Zumindest auf den Menschen bezogen, zitiere ich hier mal Richard Dawkins:
"We are going to die, and that makes us the lucky ones. Most people are never going to die because they are never going to be born."
Natürlich will ich das nicht 1:1 auf die Schlachttiere übertragen. Zu sagen "die sollen froh sein, wenigstens mal gelebt zu haben", wäre tatsächlich schon etwas zynisch.
Und ins Leben gezüchtet zu werden, nur um getötet zu werden…schon eher fragwürdig.
Ich bleibe dabei: Was "besser" ist, ist eine philosophische Frage, auf die es keine eindeutige Antwort gibt. Wählen kann ja sowieso niemand (weder Mensch noch Tier). Sobald man einmal geboren wurde, ist der Tod unausweichlich.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 18:15
von Somnium
@Basilou
Also mir hat sich das zuckende Rind, welchem ich mal auf dem Primarschulweg in Hölstein beim Sterben zusehen durfte schon ziemlich detailliert eingebrannt in meinem Bildarchiv…
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 19:10
von MrDomez
als ich in der schule war, hatten alle von uns (OS Gellert) einen klassenausflug in den schlachthof, wo du als kid zusehen konntest/musstest/durftest, wie ne kuh getötet wird und dann mit ner krassen kettensäge halbiert wurde, eindrückliches zeug
als antwort gingen wir alle danach am bhf sbb ins maccas zum mittagessen
ps: wer so nen job hat im schlachthof, WIE?! und alle hoffentlich mind. unter beobachtung
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 19:18
von Aficionado
@Somnium
Stellen wir uns einfach mal vor, was passiert, wenn da draussen Leben ist, dass unseren selten dämlichen Ruf in den dunklen Wald hört. Und uns dann findet. Was glaubst du, was passieren wird, wenn wir plötzlich in der Nahrungskette ein Glied nach hinten rutschen? Würde es dir gefallen, wenn die gebärfähigen Frauen in deiner Familie plötzlich so behandelt werden, wie wir Menschen Milchkühe behandeln? Wenn männliche Babys einfach nutzlos sind und sofort geschreddert werden?
Zitat Somnium
Warum du mir zwischen den Zeilen Antisemitusmus unterstellst ist deine Sache.
Die Kinder in Gaza scheienen dich nicht zu interessieren. Verteidigst die Vorgegensweise der iraelischen Regierung noch heute. Das Tierwohl ist bei dir höher gewichtet. Mein Eindruck. Braucht dich natürlich nicht zu interessieren.
Warum erwähne ich wohl die Ukraine ebenfalls.
Das ist der Punkt. Du setzt Tierleben mit Menschenleben gleich (dein Zitat findest du oben). Kann man machen. Glücklicherweise stehen wir dank unerem Verstand eine Ebene weiter oben. Die Natur hat es so gewollt. Wir essen Tiere, weil wir schlauer sind als sie und weil Fleisch nun einmal zum menschlichen Grundnahrungsmittel gehört. Wäre es umgekehrt, so wären wir die Gejagten.

Über die Art und Weise der modernen Tierhaltung muss diskutiert werden.
Ein Tier muss mit Würde behandelt werden und darf nie zum Objekt verkommen. Basilou hat es richtig geschrieben. Die Kinder sollen schon früh darauf sensibilisiert werden. Die Tiere sollten auch beim Bauer getötet werden, um diese tierbelastenden Transporte zu meiden.
Es muss noch viel geschehen. Der eine oder andere Bauer wird nun auch schlauer wegen der andauernden Trockenheit.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 20.08.2026, 20:23
von Somnium
@Aficionado
Ich unterstelle dir gar nichts. Finde es nur fragwürdig, warum du in einer Post-Eröffnung zum Thema Tierleid die Kinder in Gaza erwähnst. Das hat mit der Sache absolut nichts zu tun und ja, auch dieser Einwurf sehr beliebt, wenn es Gegenargumente zum Vegan-Aktivismus braucht.
Natürlich ist das Leid der Kinder weltweit ein Elend, sind Kriege wo auch immer schlimm. Aber darum geht es in der Tierleid-Debatte nicht. Tierleid das Stichwort.
Es gibt kein zurück mehr. Die Industrie lässt das gar nicht zu. Und nochmals: Es gibt keinen vernünftigen Grund für die Tierausbeutung, für Fleisch- und Milchkonsum. Und nein, Fleisch gehört nicht zum menschlichen Grundnahrungsmittel und nein, du kannst ein Tier nicht mit Würde behandeln, wenn du es ausbeutest und tötest. Du kannst es dir einreden, dass du es tust, das ja.
Und die Kinder werden nun mal nicht darauf sensibilisiert, im Gegenteil! Da gaukelt ihnen die Werbung vor, dass es bessere Milch „gibt“ wenn man die Milchkuh mit Blockflötenmusik bespasst. Und der Bub im Krokodilkostüm sensibilisiert ganz sicher auch kein einziges Kind. Im Gegenteil: Er normalisiert unter Ausblendung des Schlachtvorgangs den täglichen Fleischkonsum.
Nochmals: Bis Ende der 1990er war ein „bewusster“ Umgang mit Fleischkonsum möglich. Aber Bell, Micarna, Eiche und wie diese Industriebetriebe alle heissen, haben kein Interesse daran, irgendwas zu ändern. Sie tun wirklich alles, damit Veganer (1-2 Prozent der Bevölkerung, man stelle sich das mal vor!) kein Gehör finden. Selbst wenn wie am Samstag 3500 Menschen am Animal Rights March teilnehmen ist das für die Medien, für SRF, die von Fleischwerbung abhängig sind, kein Grund, auch nur eine Kurzmeldung zu veröffentlichen.
Und du hast vom Schlachthof-Prozess in Deutschland gelesen? Ok, hier wird der Streisand-Effekt spielen, gleichwohl…
Und nochmals, es gibt keinen Grund, der rational Tierausbeutung rechtfertigt. In Deutschland hat das die Lebensmittel-Industrie längst begriffen. In der Schweiz dagegen…
https://ibb.co/bMrXD5BS
(Btw: Wir sind die Gejagten. Ohne Waffen und Hilfsmittel hätten wir da draussen keine Chance.

)
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 21.08.2026, 09:07
von Aficionado
@ Somnium
Das nehme ich dir nicht ab. Für dich sind alle Palästinenser oder auch Aktivisten Hamas Wähler oder Supporter. Die Empathie zur Zivilbevölkerung geht in deinen Beiträgen völlig unter. Dann komnst du laufend mit den unterdrückten Iranerinnen, um die Legitimität der Israeli zu rechtfertigen. Das passt für mich nicht zusammen. Inwiefern hilft Israel den Iraner:innen?
Tierwohl/Israel über alles. Bei beiden Themen verhälst fu dich radikal entgegengesetzt und das passt bei mir nicht zusammen. Aber gut, die Siedler behandeln ihr Vieh auch besser als sie es mit den Palästinensern tun.
Das betrifft dich jetzt weniger bis gar nicht aber Ich habe auch Mühe damit, wenn Tiere dem Menschen gleichgestellt werden. Viel Geld für schier hoffnungslose OPs und nicht weit von uns entfernt sterben Kinder.
Das ist doch absolut dekadent.
Willst du ein Kind, fliegst halt schnell in die Staaten oder gehst in die Ukraine und kaufst dir eines. Diese Überblichkeit und Dekadenz einiger gut Situierten widert mich an. Diese Dekadenz frisst uns im Westen noch auf.
Deshalb vermische ich die beiden Themen. Es gibt Schweine in der Schweiz die leben um ein vielfaches besser als viele Menschen in Entwicklungsländern.
Du widersprichst dir selber auch. Bis in die 90er war der Fleischkonsum noch in einem vernünftigen Rahmen? Das sehe ich komplett anders. Auch da war Fleisch schon zu billig und die Vorschriften waren mit grosser Sicherheit noch lascher als heute. Ein Bekannter von mir hatte Schweine und die hatten null Auslauf. Fürchtetliche Tierhaltung aber von aussen einen wunderschönen Schweine-Stall. Innen fast steril.
Warum sollen diese Verhältnisse also nicht mehr möglich sein? Ich hoffe wir gehen betr. Tierschutz nicht in die 90er zurück.
Klar, wir hatten 2 Mio weniger Einwohner.
Ich habe es auch schon oft geschrieben. Ohne Massentierhaltung würde der Fleischpreis steigen. Folge: weniger Fleischkonsum. Würde ich sofort unterschreiben. Dann müsstest du aber den IMPORT von Billigfleisch VERBIETEN.
Das ist mit EU Recht nicht kompatibel und auch nicht mit Mercosur. Das hat auch schon Basilou bestätigt aber du gehst nie darauf ein. Die Schweiz ist keine Insel.
Und der Fliesenleger geht halt noch zurecht nach D einkaufen. Er muss ja auch für einen guten EU Lohn arbeiten Dank Lohndumping.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 21.08.2026, 09:25
von Luigi1893
MrDomez hat geschrieben: 20.08.2026, 19:10
als ich in der schule war, hatten alle von uns (OS Gellert) einen klassenausflug in den schlachthof, wo du als kid zusehen konntest/musstest/durftest, wie ne kuh getötet wird und dann mit ner krassen kettensäge halbiert wurde, eindrückliches zeug
als antwort gingen wir alle danach am bhf sbb ins maccas zum mittagessen
ps: wer so nen job hat im schlachthof, WIE?! und alle hoffentlich mind. unter beobachtung
Wir haben im Biologie-Unterricht (in der Oberstufe) mehrmals Kuh- als auch Schweinsaugen seziert. Und die kamen aus dem Schlachthof. In Wenslingen schlachtet der Metzger seine Tiere auf die humane Art und Weise regelmässig im Dorf. Akustisch habe ich das schon einige Male mitbekommen. Nicht dass ich den Job ausüben möchte, aber ich bewundere solche Leute schon irgendwie... Ich esse zwar hin und wieder Fleisch, aber einfach im gesunden Mass. Zudem ist mir die Herkunft und die entsprechende Tierhaltung sehr wichtig.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 21.08.2026, 10:03
von Aficionado
In unserem Dorf gehen die Kinder in der Primarschule mind. eine Woche zum Bauer. Nennt sich Projektwoche. Gute Sache.
Schokolade haben sie auch selber hergestellt.
Käse ging nicht, den mochten nicht alle.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 21.08.2026, 10:26
von Somnium
@Luigi1893
Wie schlachtet man ein Tier human? Das ist doch einfach eine rhetorische Beschönigung für etwas ganz und gar unmenschliches: Ein Leben mit Gewalt beenden, damit man zehn Minuten Genuss hat.
@Aficionado
Es gibt in der Schweiz schon lange keine Schweine mehr, die regelmässig an die Frische Luft oder Gras unter den Füssen spüren dürfen.
in der Schweiz ist Schweinehaltung: 16 Schweine stehen Tag und Nacht zusammen auf einer parkplatzgrossen Fläche. Den Schweinen geht es dabei miserabel, aber so richtig. Und wirklich kein Kind auf der Welt lebt unter solchen Bedingungen. Tag und Nacht in der eigenen Scheisse stehend und am Ende wird es grausam mit Gas getötet.
Und es geht bei den Tierrechten eben genau darum: Nicht im Gleichstellung, sondern um ein würdevolles Leben, ein humanes Leben um ein Wort zu gebrauchen, dass Luigi1893 in diesem Zusammenhang verwenden würde. Schweine sind intelligente Lebewesen, sie können Gesichter erkennen und unterscheiden und sie sind nachweislich zu kognitiven Leistungen fähig, die ein Mensch erst schafft, wenn er zwei Jahre alt ist.
Und Schweinefleisch wird in der Schweiz noch nicht mal nachgefragt, es wird produziert, weil es dafür Subventionen gibt. Ein wesentlicher Teil des Produkts wird im Ausland verramscht. Und sogar dort geschlachtet.
Bis Ende der 1990 war Massentierhaltung in der heutigen Form nicht Realität.Wenn du heute im Mittelland unterwegs bist, reiht sich da praktisch Betrieb an Betrieb. Mit auch Folgen für Böden und Wasser. Fleisch war immer schon zu billig. Aber so lange es subventioniert wird, wird sich da nichts ändern dran. Die Schweiz muss den Import von Billigfleisch nicht verbieten, sie bietet es selber an und da gilt zuerst mal, die Schraube anzuziehen.
Amerikanische Chlorhähnchen sollen auf den Markt kommen. Die Migros plant im fribourgischen einen neuen Geflügelschlachthof, will allein künftig 38 Millionen Tiere industriell töten (auch hier: eine Zumutung für Boden und Gewässer). Ich kann zu Mercosur nichts schreiben, weil ich mich damit nicht beschäftigt habe.
Tierwohl ist für mich: Man lässt die Tiere leben. Ist sie nicht auf. Zieht ihnen nicht siehst ab für Mode. Beutet sie nicht aus. Und ganz sicher sollten Fleischesser, die andere fürs töten bezahlen, niemals einem nicht-Tierausbeuter erklären dürfen, was Tierwohl ist. Kannst ja mal am frühen Morgen beim Bell gucken gehen, was die so unter politisch korrektem Tierwohl verstehen. Wie man 2026 Fleischkonsum immer noch verteidigen kann…
Du weisst, ich bin das absolute Gegenteil von einem Freund der Religionen. Aber ich bin absolut sicher, Jesus, so er den existiert hat, war Veganer! Hat doch sein Vater die Tiere (noch vor dem Menschen!) erschaffen. Diese töten und aufessen, die Angst und den Schmerz in ihren Augen zu wissen, ne, da war Jesus raus. Oder wie es Gandhi formuliert hat:
Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.
Die iranische (persische) Jugend sieht in Netanjahu ein Symbol für einen kommenden politischen Wandel. Meinst du nicht, dass das iranische Regime die Jugend, welche sie aufhängt und zusammenschiesst und Frauen, die die Mullahs auspeitschen, totschlagen und zusammenschiessen lassen eine ganz eigene Qualität der Grausamkeit zu etablieren versucht? Sarah Maria Sander hat in einem Wortbeitrag diese Woche mal eingeordnet, wie es den Antisemiten im Westen gelungen ist, die Wirklichkeit zu verschieben. Hörenswerter, harter Stoff.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 21.08.2026, 10:45
von Luigi1893
Somnium hat geschrieben: 21.08.2026, 10:26
@Luigi1893
Wie schlachtet man ein Tier
human? Das ist doch einfach eine rhetorische Beschönigung für etwas ganz und gar unmenschliches: Ein Leben mit Gewalt beenden, damit man zehn Minuten Genuss hat.
Es geht um das Prinzip der Hofschlachtung. Dabei wird das Tier gleich vor Ort geschlachtet anstatt zunächst eine halbe Weltreise zum jeweiligen Schlachthof.
Schritte zur Hof- und Weidetötung
Folgender Bauernhof in Wenslingen habe ich ursprünglich gemeint:
Über uns – Gemeinschaftsbetrieb Gass & Ritter, Wenslingen
Schweine werden übrigens keine gehalten.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 21.08.2026, 11:00
von Somnium
@Luigi1893
Hofschlachtung, ernsthaft? Was ist daran
human? Für das Tier bleibt es eine Tötung. Mit allem, was dazu gehört. Am Ort, wo es sich sicher wähnte und Vertrauen in seine Menschen fasste. In Ruf und Geruchsnähe zu seiner Familie, seinen Freunden.
Hofschlachtung ist nischiger als Veganer in der Ernährungsstatistik! Es werden auch allermeistens nur Rinder getötet. Tatsache ist: Sogar Metzgereien mit Ladenverkauf beziehen ihre Ware von der Industrie! Ist einfach weniger Aufwand.
https://ibb.co/rfQyzWbq
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 21.08.2026, 11:21
von Aficionado
Zugegeben ein etwas schräger Vergleich. In der Ukraine werden Kinder weggebombt, entführt, von den Eltern entrissen, womöglich noch vergewaltigt und du behauptest, dass es allen Schweinen in der Schweiz schlechter geht. Die Kinder haben keinen Schutz. Eltern sind tot.
Aber ok, hier kannst du was bewirken, in der Ukraine und in Gaza leider fast nicht. Das sehe ich schon auch ein. Deine aus meiner Sicht radikale Haltung geht mir halt etwas zu weit.
Jeder der die SVP Initiative unterstützt, nimmt Morde und die Greueltaten an Kindern, Frauen und Männern in Kauf!
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 21.08.2026, 11:25
von Luigi1893
Somnium hat geschrieben: 21.08.2026, 11:00
@Luigi1893
Hofschlachtung, ernsthaft? Was ist daran
human? Für das Tier bleibt es eine Tötung. Mit allem, was dazu gehört. Am Ort, wo es sich sicher wähnte und Vertrauen in seine Menschen fasste. In Ruf und Geruchsnähe zu seiner Familie, seinen Freunden.
Hofschlachtung ist nischiger als Veganer in der Ernährungsstatistik! Es werden auch allermeistens nur Rinder getötet. Tatsache ist: Sogar Metzgereien mit Ladenverkauf beziehen ihre Ware von der Industrie! Ist einfach weniger Aufwand.
https://ibb.co/rfQyzWbq
Na gut. Ich habe es zumindest versucht. Ich respektiere selbstverständlich deine Haltung. Lieber unterstütze ich das lokale Gewerbe indem ich beispielsweise das Fleisch nur vor Ort beim Bauer beziehe. Und ganz exotische Sachen gibt es bei uns eh nicht auf den Teller...
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 21.08.2026, 14:54
von Basilou
Somnium hat geschrieben: 21.08.2026, 10:26
Tierwohl ist für mich: Man lässt die Tiere leben. [...]
Du kritisierst (von mir aus zu Recht) den beschönigenden Begriff des "humanen" Schlachtens, verwendest aber selber die beliebte Veganer-Parole vom Tiere "leben lassen", was genau so romantisierend und falsch ist. Ich dachte, wir waren uns ein paar Beiträge weiter oben einig, dass diese Tiere nicht existieren würden, wenn sie nicht vom Menschen genutzt werden würden. Was nicht gezeugt wurde, kann nicht am Leben gelassen werden.
Du weisst, ich bin das absolute Gegenteil von einem Freund der Religionen. Aber ich bin absolut sicher, Jesus, so er den existiert hat, war Veganer! Hat doch sein Vater die Tiere (noch vor dem Menschen!) erschaffen. Diese töten und aufessen, die Angst und den Schmerz in ihren Augen zu wissen, ne, da war Jesus raus.
Ich bin ja selber auch Atheist und entsprechend wenig bibelfest, daher mal die KI gefragt:
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 21.08.2026, 14:59
von MrDomez
nur überfloge und wär fleischkonsum verteidigt isch def uf dr falsche spur^^
versuech reduziere, glingt halbwägs, aber in dr pause e wurschtwegge, leicder geil
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 21.08.2026, 15:25
von Aficionado
Jesus, ein Fresser und Säufer. Weiberheld wohl auch noch.

Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 21.08.2026, 16:36
von Somnium
@Basilou
Tiere leben lassen, gilt auch für die, die nicht industriell gekillt werden. Jagd, Sport- und Hobbyangler, Grosswildjagd (

@James Hetfield).
Jesus erscheint mir unter Berücksichtigung seiner Stellung im biblischen Kanon wie ein Kannibale, wenn er den tatsächlich Tiere verspachtelt und geteilt hat. Ist ja eh schon weirde Fantasy Literatur, aber dieser feine Plottwist ist den Herren Redaktoren Matthias, Markus, Lukas und Johannes gelungen.
Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 21.08.2026, 19:07
von Basilou
Somnium hat geschrieben: 21.08.2026, 16:36
@Basilou
Tiere leben lassen, gilt auch für die, die nicht industriell gekillt werden. Jagd, Sport- und Hobbyangler, Grosswildjagd (

@James Hetfield).
Ah okay, ja, dann macht die Aussage Sinn.
Ich sehe das allerdings in einigen Bereichen etwas anders:
Einheimische Jagd: Ist halt praktisch notwendig geworden, weil wir die natürlichen Feinde dieser Tiere ausgerottet haben. Unter diesen Umständen finde ich eine gezielte Bestandesregulierung immer noch besser, als die Tiere sich so weit vermehren zu lassen, bis sie sich ihre eigene Nahrungsgrundlage weggefressen haben und verhungern, oder aufgrund von zu hoher Dichte Krankheiten ausbrechen.
Angeln: Fische zum Essen zu fangen, finde ich nicht per se falsch. Was das Töten betrifft, herrschen aber teilweise bei den Fischen noch viel die krasseren Missstände als bei den Säugetieren und Hühnern.
Grosswildjagd: Vollkommen sinnlos, nur aus Freude am Töten. Krank, pervers und dekadent. Hier dürfte ruhig einmal zoröckgeschossen werden! TOD und Hass!

Re: Politik, Wirtschaft & Wissenschaft
Verfasst: 21.08.2026, 19:15
von Somnium
Betreffend einheimischer Jagd: Der Wolf wäre da. Es funktioniert. So gut, dass die Jäger ein Problem haben. Darum muss der Wolf „reguliert“ werden.
Jagd ist ein Geschäft, die Hochjagd sogar ein richtiges Millionen-Business. Da stört der Wolf dann halt.
In Deutschland gibt es 1000 Berufsjäger. Und 450‘000 Freizeitjäger mit Jagdschein. Was das für die Tiere bedeutet, kann man sich vorstellen…
https://www.instagram.com/reel/DcNszpkh1Ci/?igsi=