BaslerBasilisk hat geschrieben: 16.02.2026, 10:19Wie de meinsch.Mittenza hat geschrieben: 16.02.2026, 09:39BaslerBasilisk hat geschrieben: 16.02.2026, 09:12 ich hasse xG. Es sagt nur was über die abgegebenen Schüsse aufs Tor aus, jedoch nicht, wie generell bis zum Strafraum gespielt wurde.
Ähm nei ebe nit. Dr xG wärt git dir e bewärtig über d Qualität vo de usegspielte Chance us (egal ob ufs oder näbe s Goal). Bim Torschuss isch es egal ob ihn frei us 5 Meter machsch oder deckt us 30 Meter - isch beides 1 Torschuss. Dr xG Wärt zieht do ebe genau dr Unterschied.
Und jo e stimmt, es seit nüt us wie meh bis zum Strofruum gspielt het. Sisch egal ob e Konterfuessball spielsch oder e Ballbsitz ala Guardiola friener. S einzige wo es aluegt, wieviel Goal hättisch statisch miesse mache.
Kasch dir nüt kaufe dervo aber es zeigt eim relativ guet uf was meh für schwächene het.
Konstant tiefe xG Wärt = die ganze Spielufbau isch kacke und du chunsch nit zu chance.
Hohe xG Wärt = du chunsch zu Chance und muesch töpfe - wenn de nit töpfsch, hesch e Qualitätsproblem bim Abschluss.
sProblem liegt in dr Genauigkeit und in Erhebig vo de Date wo ins Learning für die Qualitätsbewärtig gön.
Eifach gseit: Die beste Teams wältwit erspile sich tendentiell die meiste Chance und verwärte die au no besser als Durchschnittsteams, will sie die beste Stürmer und Schütze im Abschluss hän.
Das heisst ergo: De xG-Wärt ka meh drüber ussage ob du taktisch versuechsch dir Chance usezspiele wie sGross vo de Topteams, als ob dChance wirklich vo gueter Qualität sin. Die Bias kriegsch nie ganz use und isch bineme Low-Scoring Sport wie Fuessball schlicht relativ hoch.
dEffäkt: Konterfuessball und teils au Witschüss wärde konsequent viel ztief bewärtet und Chance wo quasi eher em Top-Team-Pep-Fuessball vo de letschte Johr entspräche, mit eneme zruggzogene Gegner und Ballbsitzspiel um de Strofruum ume mit viel lüt denn in dr Box zum Rüüm und Überzahl schaffe wärde zhoch bewärtet. Die mache aber die Art vo Chance nid unbedingt wills die beste Chance sin, sondern will de Gegner und de eigeni Spielstil das taktisch uffzwingt, und sie dSpieler hän zum so Chance trotzdäm konsequänt und regelmässig zverwärte.
Das sehsch eigentlich immer ziemlich dütlich, wenn sich e Mannschaft eme relativ extremere andere taktische System verschribt, denn fliegt das ganze xG Züg diräkt in dMülltonne. Z.B. Aston Villa spielt bewusst brutal stark uf dVorbereitig vo Witschüss knapp vorem Strofruum, will sie die Qualitäte eifach im Team hän:
Ähnlich bi Sunderland wo sich stark uf en Block Defensive, und Konterfuessball über de Granit und Standards fokussiert. Entsprächende kriege si immer hochi xG Wärt gege sich, will sie sich (taktisch bewusst) zruggziehn.
Villa lut xG Tabälle 18 Pünkt zviel und Sunderland 10.
Das Züg tönt guet, aber isch ohni Kontext ziemlichi Blödsinn - bzw. seits eifach meh drüber was me taktisch spielt.
Thun wär bi uns au sone Bispil... die könne eifach hinte au dBallbsitzphase vom Gegner extrem guet erduure und setze uf diräkts vertikals Umschaltspiel - ergo xG Tabälle 16 Punkt weniger als in dr Realität.
In dr Bundesliga wär Hoffenheim e Bispiel wo erfolgrich mit lange Bäll und Umschaltspiel und Überspiele vom Gegner schafft. In dr xG Tabälle 14 Pkt. weniger.
Ein erfolgreiches Team verschafft sich und seinen Stürmern/Offensivspielern, die Chancen bei denen diese ihre Qualitäten am besten in Torerfolge umsetzen können. xG vermittelt ein ziemlich dümmliches One-Size-fits-all Konzept von Fussball, dass aufgrund der Ungenauigkeit, Limitierung und Ausredepotential in der Umkleidekabine wohl eher schädlich wirken kann.