wyli hat geschrieben: 23.04.2026, 16:35
weiss jemand aktuell, wie es um Keigo steht? Ob er diese Saison nochmals zurück kommt?
Es gab mal in der BAZ einen Artikel, habe jedoch kein Abo. Falls jemand den Text vom Artikel hier "zitieren" kann, wäre super. Danke.
Genau, da gab es den Artikel
https://www.bazonline.ch/keigo-tsunemot ... 2232267059
Darum muss FCB-Verteidiger Keigo Tsunemoto so lange aussetzen
Aus einem einfachen Schlag wurde eine wochenlange Verletzungspause. Beim FCB hofft man auf ein Comeback vor Saisonende.
Die Verletzungssorgen beim FC Basel halten sich derzeit in Grenzen. Für das wegen des
Brandes im St.-Jakob-Park abgesagte Ligaspiel in Thun wurden lediglich zwei Spieler verletzt gemeldet:
Kaio Eduardo, der sich Ende Februar eine Knieverletzung zugezogen hatte – und Keigo Tsunemoto.
Der Japaner hat in dieser Saison bereits 15 Ligaspiele verletzungsbedingt verpasst. Das ist der mit Abstand höchste Wert von allen Stammkräften. Und aus Basler Sicht sind Tsunemotos Absenzen auch jene, die am meisten schmerzen.
Denn der 27-Jährige, der im vergangenen Sommer für kolportierte 1,9 Millionen Euro von Servette kam, zeigte in seinen wettbewerbsübergreifend 24 Einsätzen mehrheitlich gute Leistungen. Überzeugen konnte er vor allem durch seine Agilität, die defensive Zweikampfführung, das demütige Auftreten, die 1-gegen-1-Situationen mit Ball und die offensiven Vorstösse.
Das sind Qualitäten, die Tsunemotos Back-ups, Kevin Rüegg und Nicolas Vouilloz, nur zum Teil oder nicht im gleichen Ausmass auf den Platz bringen können. Doch ob Stephan Lichtsteiner schon bald wieder auf seinen besten Rechtsverteidiger zurückgreifen kann, ist fraglich.
Der FC Basel hofft auf ein Comeback
Die Verletzung, an der Tsunemoto derzeit laboriert, zog er sich am 5. März beim 1:0-Sieg gegen GC zu. Früh in der Partie wurde er von Simone Stroscio an der Wade getroffen und musste ausgewechselt werden. Anfänglich ging man beim FCB von einem einfachen Schlag aus – entsprechend gab es auch keine Medienmitteilung.
Doch unterdessen hat Tsunemoto bereits vier Ligaspiele verpasst – und die Blessur stellte sich als etwas komplizierter heraus. Denn von der Prellung betroffen ist neben den Muskeln auch das Wadenbein. Dort bildete sich ein sogenanntes Knochenödem, bei dem es sich um eine Flüssigkeitsansammlung im Inneren des Knochens handelt. Dieses kann sehr schmerzhaft und langwierig sein.
Es ist bereits das dritte Mal, dass Tsunemoto in dieser Spielzeit länger ausfällt. Im September zog er sich gegen den SC Freiburg eine strukturelle Muskelverletzung an der Oberschenkelrückseite zu und verpasste in der Folge zehn Spiele, bevor er am 23. November sein Comeback gab.
Schon Mitte Dezember musste er im Spiel gegen den FC Luzern aufgrund erneuter muskulärer Beschwerden am Oberschenkel abermals früher ausgewechselt werden. Nach einem Sturz auf den Kopf im Training und daraus hervorgegangenen weiteren muskulären Beschwerden verpasste er in jener Phase weitere sieben Spiele.
Derzeit kann Keigo Tsunemoto noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Beim FCB hofft man darauf, dass es für ein Comeback in der laufenden Spielzeit reicht. Sicher ist das aber nicht.