Eher Burgener. vom Krösus mit dicken Reserven zum beinahe Bankrott in nur 4 Jahren.Tentakel hat geschrieben: 23.12.2025, 01:18hätten wir locker auch gehabt oder haben es ziemlich sicher gehabt, sogar mehr, für weitere Details zum Verbleib: frag mal HeuslerRägeboge hat geschrieben: 22.12.2025, 21:53Schambbediss hat geschrieben: 22.12.2025, 21:15
Wieviel Geld haben wir denn etwa für transfers zur verfügung? ist YB da soviel zahlkräftiger als wir?
YB hat zwischen 60-80 Mille in der Kasse, da können wir so oder so nicht mitreden.
Finanzen des FCB - Diskussion
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion
repplyfire hat geschrieben: 23.12.2025, 18:21Eher Burgener. vom Krösus mit dicken Reserven zum beinahe Bankrott in nur 4 Jahren.Tentakel hat geschrieben: 23.12.2025, 01:18hätten wir locker auch gehabt oder haben es ziemlich sicher gehabt, sogar mehr, für weitere Details zum Verbleib: frag mal HeuslerRägeboge hat geschrieben: 22.12.2025, 21:53
YB hat zwischen 60-80 Mille in der Kasse, da können wir so oder so nicht mitreden.
Bei YB gehts momentan wohl auch bergab. Holen die diese und nächste Saison keinen Titel wirds wohl auch langsam brenzlig ausser die Rhys-Brüder helfen wieder aus. Da braucht's nicht zwingend Burgener, da reicht schon eine Negativspirale
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion
JackR hat geschrieben: 23.12.2025, 21:03repplyfire hat geschrieben: 23.12.2025, 18:21Eher Burgener. vom Krösus mit dicken Reserven zum beinahe Bankrott in nur 4 Jahren.Tentakel hat geschrieben: 23.12.2025, 01:18
hätten wir locker auch gehabt oder haben es ziemlich sicher gehabt, sogar mehr, für weitere Details zum Verbleib: frag mal Heusler
Bei YB gehts momentan wohl auch bergab. Holen die diese und nächste Saison keinen Titel wirds wohl auch langsam brenzlig ausser die Rhys-Brüder helfen wieder aus. Da braucht's nicht zwingend Burgener, da reicht schon eine Negativspirale
Gitt glaub numme no eine
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion
JackR hat geschrieben: 23.12.2025, 21:03repplyfire hat geschrieben: 23.12.2025, 18:21Eher Burgener. vom Krösus mit dicken Reserven zum beinahe Bankrott in nur 4 Jahren.Tentakel hat geschrieben: 23.12.2025, 01:18
hätten wir locker auch gehabt oder haben es ziemlich sicher gehabt, sogar mehr, für weitere Details zum Verbleib: frag mal Heusler
Bei YB gehts momentan wohl auch bergab. Holen die diese und nächste Saison keinen Titel wirds wohl auch langsam brenzlig ausser die Rhys-Brüder helfen wieder aus. Da braucht's nicht zwingend Burgener, da reicht schon eine Negativspirale
Bei deren Ausgaben ist mind. eine EL-Quali ja fast schon Pflicht finanziell
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion
Basilou hat geschrieben: 05.01.2026, 11:55Ja, prinzipiell ist das natürlich vernünftig und richtig (ich gebe zu, ich bin auch einer von denen die kürzlich "man muss halt Geld in die Hand nehmen" geschrieben haben). Weiss denn jemand konkret, wie es aktuell um die Finanzen des FCB steht? Vereinsmitglieder vielleicht? Es war doch vor nicht allzu langer Zeit ständig die Rede davon, wieviele Millionen wir nur schon mit den Weiterverkaufsbeteiligungen eingenommen hätten. Ist dieses Geld alles schon wieder investiert?Blochi22 hat geschrieben: 05.01.2026, 11:27 DD hat einmal gesagt, dass sie nur das Geld ausgeben das sie haben. Vernünftige Einstellung, immerhin hat er damit den FCB aus dem finanziellen Jammertal gebracht. Geld in die Hand nehmen ist schnell gesagt, aber wie, wenn man es nicht hat (ich denke da an "gestandene" Stürmer mit entsprechendem Renomée und Preisschild). All denen die hier drinnen nach eben diesem Geld schreien dürfen gern ihres in die Hand nehmen und es DD zur Verfügung stellen.
Ich verschieb die Diskussion mal in den Thread hier.
Ja, der FCB hat viel Transfereinnahmen generieren können. Ohne es belegen zu können, vermute ich, dass zumindest ein beträchtlicher Teil dieser Einnahmen für Rückzahlungen (Horizon, Coronakredite), Neuaufbau Eigenkapital (Ende 2024 wieder 15 Mio., siehe vorherige Seite dieses Threads) und Umstruktierungen (Stadion, Betrieb) genutzt wurde und nicht einfach alles wieder in Transfers reinvestiert wurde.
Wenn man den Aussagen seit 2021 von Degen, Büchi, Rey und Kauffmann Glauben schenken kann (was ich tue), waren diese Transfereinnahmen auch bitter nötig, um den Verein finanziell neu ausrichten zu können. Dass der Verein näher am Kollaps stand als viele hier denken, ist nur eine Vermutung, aber die ganze Horizon-Geschichte mE klarer Ausdruck davon
Von daher unterstütze ich Blochi22s Aussage, dass man auch für Transfers und v.a. Löhne nur das Geld ausgibt, das man hat. Und mit nicht planbaren Mehreinnahmen aus dem Europacup rechnet man fix nicht, das wurde von Degen und Stucki schon oft genug gesagt und ist auch gut so - alles andere wäre völlig fahrlässig. Deshalb kann ich Aussagen über fehlende Investitionsbereitschaft oder dem Schrei nach Spielerkäufen zur CL-Teilnahme null ernst nehmen.
Re: Finanzen des FCB - Diskussion
Sehe ich auch so wie du. Trotzdem finde ich es echt krass, wie teilweise in die falschen Spieler investiert wird. Transferflops gibt es in jedem Club und das gehört dazu nicht jeder Spieler kann funktionieren und wir hatten sehr viele gute Transfers Zugänge und Abgänge. Trotzdem muss man sich bewusst sein wie viel Geld wir für manche Spieler ausgegeben haben.Usswärtsfahrer hat geschrieben: 05.01.2026, 13:01Basilou hat geschrieben: 05.01.2026, 11:55Ja, prinzipiell ist das natürlich vernünftig und richtig (ich gebe zu, ich bin auch einer von denen die kürzlich "man muss halt Geld in die Hand nehmen" geschrieben haben). Weiss denn jemand konkret, wie es aktuell um die Finanzen des FCB steht? Vereinsmitglieder vielleicht? Es war doch vor nicht allzu langer Zeit ständig die Rede davon, wieviele Millionen wir nur schon mit den Weiterverkaufsbeteiligungen eingenommen hätten. Ist dieses Geld alles schon wieder investiert?Blochi22 hat geschrieben: 05.01.2026, 11:27 DD hat einmal gesagt, dass sie nur das Geld ausgeben das sie haben. Vernünftige Einstellung, immerhin hat er damit den FCB aus dem finanziellen Jammertal gebracht. Geld in die Hand nehmen ist schnell gesagt, aber wie, wenn man es nicht hat (ich denke da an "gestandene" Stürmer mit entsprechendem Renomée und Preisschild). All denen die hier drinnen nach eben diesem Geld schreien dürfen gern ihres in die Hand nehmen und es DD zur Verfügung stellen.
Ich verschieb die Diskussion mal in den Thread hier.
Ja, der FCB hat viel Transfereinnahmen generieren können. Ohne es belegen zu können, vermute ich, dass zumindest ein beträchtlicher Teil dieser Einnahmen für Rückzahlungen (Horizon, Coronakredite), Neuaufbau Eigenkapital (Ende 2024 wieder 15 Mio., siehe vorherige Seite dieses Threads) und Umstruktierungen (Stadion, Betrieb) genutzt wurde und nicht einfach alles wieder in Transfers reinvestiert wurde.
Wenn man den Aussagen seit 2021 von Degen, Büchi, Rey und Kauffmann Glauben schenken kann (was ich tue), waren diese Transfereinnahmen auch bitter nötig, um den Verein finanziell neu ausrichten zu können. Dass der Verein näher am Kollaps stand als viele hier denken, ist nur eine Vermutung, aber die ganze Horizon-Geschichte mE klarer Ausdruck davon
Von daher unterstütze ich Blochi22s Aussage, dass man auch für Transfers und v.a. Löhne nur das Geld ausgibt, das man hat. Und mit nicht planbaren Mehreinnahmen aus dem Europacup rechnet man fix nicht, das wurde von Degen und Stucki schon oft genug gesagt und ist auch gut so - alles andere wäre völlig fahrlässig. Deshalb kann ich Aussagen über fehlende Investitionsbereitschaft oder dem Schrei nach Spielerkäufen zur CL-Teilnahme null ernst nehmen.
Gauto fast 4 Mio
Broschinski fast 2 Mio
Soticek 3 Mio (Bis auf 1-2 gute Spiele nichts gezeigt)
Dubasin 3 Mio
Barisic 3 Mio (Kein Flop aber auch nicht das was man erwartet hat)
Malone 2 Mio
Salah 2 Mio (Könnte noch Zeit brauchen aber bisher auch eher Flop)
Jovanovic fast 3 Mio
Als vergleich Leroy und Daniliuc haben beide 500k gekostet. (Ja etwas älter und weniger gewinn Potenzial aber dafür beide Stammspieler und zumindest Daniliuc wird uns nächsten Sommer wahrscheinlich viel Geld bringen)
Wir hatten dafür auch sehr viele gute Transfers, wo wir dann teuer weiterverkaufen konnten, und man merkt auch, dass probiert wird, eine Mischung aus einem stabilen Grund Gerüst und jungen Spielern mit Transferpotenzial zu finden. Aber trotzdem wie kann es sein, dass ein FC Thun 8 Punkte vor uns ist mit gefühlt 20× weniger Budget?
Dazu frage ich mich: Ist ein Soticek besser als ein Junior-Ze? Wann kriegt Kaio Eduardo oder Mahamadou Kanouté eine Chance?
Wann kriegt Marvin Akahomen eine Chance in der Verteidigung? Als 4 IV, wäre doch eine gute Gelegenheit wenn wir aktuell Defensiv stabil sind ihn langsam heranzuführen und einmal einzuwechseln wenn wir vorne liegen. Stattdessen hört man Gerüchte über neue IVs aus dem Ausland wieder.
Mir ist bewusst, es ist auch immer ein Risiko, die Jungen aufs Feld zu stellen, aber ist es ein grösseres Risiko, als mehrere Millionen für einen anderen Jungen auszugeben? Ich finde es ja gut, dass wir regelmässig diese Summen ausgeben für Spieler, aber war jeder Transfer wirklich gut durchdacht in allen Aspekten? War jeder dieser Transfers nötig? Oder hätte man vielleicht statt 3 Mio für einen Soticek einmal 3–4 Mio in einen anständigen Stürmer investieren können, der vielleicht schon etwas Erfahrung hat? Ich meine, besonders wenn guter Nachwuchs auf der Position ist. Warum wird dann auf dieser Position ein anderer Junge für viel Geld gekauft?
Es sind Fragen, die ich mir stelle. Vielleicht übersehe ich Details und ich finde, es wird kein schlechter Job gemacht. Aber manchmal für die falschen Spieler zu weit in die Tasche gegriffen, obwohl eine andere Lösung bereits vorhanden wäre.
Was meint ihr dazu?
Re: Finanzen des FCB - Diskussion
Danke @Usswärtsfahrer!
Ja, ich bin grundsätzlich auch der Meinung dass es vernünftig und sinnvoll ist, Transfer-Einnahmen auch für Rückzahlungen, Eigenkapital, Umstruktierungen etc. zu nutzen und nicht ausschliesslich neue Spieler damit zu kaufen. Und ebenfalls, dass man mit Europacup-Einnahmen nicht fix planen sollte. Heisst halt aber auch dass es sportlich schwierig werden könnte, gegen Vereine zu bestehen, bei denen jemand einfach Geld reinbuttert (ausser sie legen sich selber Steine in den Weg, wie aktuell z.B. die Stricher
). Sprich, es kann darauf hinauslaufen dass man sich bewusst mit einem Rang im Mittelfeld begnügen muss. Das dürfte ein ziemlicher Spagat werden zur Einstellung vieler Fans (und auch Medien), die der Meinung sind, als FCB muss man IMMER den Anspruch haben, um den Titel zu spielen.
Ja, ich bin grundsätzlich auch der Meinung dass es vernünftig und sinnvoll ist, Transfer-Einnahmen auch für Rückzahlungen, Eigenkapital, Umstruktierungen etc. zu nutzen und nicht ausschliesslich neue Spieler damit zu kaufen. Und ebenfalls, dass man mit Europacup-Einnahmen nicht fix planen sollte. Heisst halt aber auch dass es sportlich schwierig werden könnte, gegen Vereine zu bestehen, bei denen jemand einfach Geld reinbuttert (ausser sie legen sich selber Steine in den Weg, wie aktuell z.B. die Stricher
Re: Finanzen des FCB - Diskussion
Man darf nicht vergessen:
Die Inflation hat eben auch im Fussball stattgefunden, dort sogar noch krasser als sonst wo.
Spieler X, der vor 10 Jahren noch für 200k gewechselt ist, kostet jetzt das Zehnfache und mehr. Auch dank dem unendlichen Geldsegen der Premier League, was den ganzen Kosmos aufbläht und Transfersummen explodieren lässt. Da wollen dann alle ein Stück vom Kuchen.
Fehltransfers gab es schon immer, nur waren die halt in der Vergangenheit nicht so teuer, siehe oben.
Dafür steigen die Transfereinnahmen natürlich auch dementsprechend, bei einem guten Weiterverkaufsdeal.
Und dass man lieber den Club saniert, statt alle Einnahmen direkt wieder in Spieler zu investieren, wo man immer ein Risiko hat, klingt für mich sehr vernünftig. Dave will ja den FCB möglichst selbst tragend machen. Und das geht nicht, wenn man jedes Jahr die Transfereinnahmen gleich wieder rausballert.
Die Inflation hat eben auch im Fussball stattgefunden, dort sogar noch krasser als sonst wo.
Spieler X, der vor 10 Jahren noch für 200k gewechselt ist, kostet jetzt das Zehnfache und mehr. Auch dank dem unendlichen Geldsegen der Premier League, was den ganzen Kosmos aufbläht und Transfersummen explodieren lässt. Da wollen dann alle ein Stück vom Kuchen.
Fehltransfers gab es schon immer, nur waren die halt in der Vergangenheit nicht so teuer, siehe oben.
Dafür steigen die Transfereinnahmen natürlich auch dementsprechend, bei einem guten Weiterverkaufsdeal.
Und dass man lieber den Club saniert, statt alle Einnahmen direkt wieder in Spieler zu investieren, wo man immer ein Risiko hat, klingt für mich sehr vernünftig. Dave will ja den FCB möglichst selbst tragend machen. Und das geht nicht, wenn man jedes Jahr die Transfereinnahmen gleich wieder rausballert.
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion
Neal63 hat geschrieben: 05.01.2026, 13:55Sehe ich auch so wie du. Trotzdem finde ich es echt krass, wie teilweise in die falschen Spieler investiert wird. Transferflops gibt es in jedem Club und das gehört dazu nicht jeder Spieler kann funktionieren und wir hatten sehr viele gute Transfers Zugänge und Abgänge. Trotzdem muss man sich bewusst sein wie viel Geld wir für manche Spieler ausgegeben haben.Usswärtsfahrer hat geschrieben: 05.01.2026, 13:01Basilou hat geschrieben: 05.01.2026, 11:55
Ja, prinzipiell ist das natürlich vernünftig und richtig (ich gebe zu, ich bin auch einer von denen die kürzlich "man muss halt Geld in die Hand nehmen" geschrieben haben). Weiss denn jemand konkret, wie es aktuell um die Finanzen des FCB steht? Vereinsmitglieder vielleicht? Es war doch vor nicht allzu langer Zeit ständig die Rede davon, wieviele Millionen wir nur schon mit den Weiterverkaufsbeteiligungen eingenommen hätten. Ist dieses Geld alles schon wieder investiert?
Ich verschieb die Diskussion mal in den Thread hier.
Ja, der FCB hat viel Transfereinnahmen generieren können. Ohne es belegen zu können, vermute ich, dass zumindest ein beträchtlicher Teil dieser Einnahmen für Rückzahlungen (Horizon, Coronakredite), Neuaufbau Eigenkapital (Ende 2024 wieder 15 Mio., siehe vorherige Seite dieses Threads) und Umstruktierungen (Stadion, Betrieb) genutzt wurde und nicht einfach alles wieder in Transfers reinvestiert wurde.
Wenn man den Aussagen seit 2021 von Degen, Büchi, Rey und Kauffmann Glauben schenken kann (was ich tue), waren diese Transfereinnahmen auch bitter nötig, um den Verein finanziell neu ausrichten zu können. Dass der Verein näher am Kollaps stand als viele hier denken, ist nur eine Vermutung, aber die ganze Horizon-Geschichte mE klarer Ausdruck davon
Von daher unterstütze ich Blochi22s Aussage, dass man auch für Transfers und v.a. Löhne nur das Geld ausgibt, das man hat. Und mit nicht planbaren Mehreinnahmen aus dem Europacup rechnet man fix nicht, das wurde von Degen und Stucki schon oft genug gesagt und ist auch gut so - alles andere wäre völlig fahrlässig. Deshalb kann ich Aussagen über fehlende Investitionsbereitschaft oder dem Schrei nach Spielerkäufen zur CL-Teilnahme null ernst nehmen.
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Soticek 3 Mio (Bis auf 1-2 gute Spiele nichts gezeigt)
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Als vergleich Leroy und Daniliuc haben beide 500k gekostet. (Ja etwas älter und weniger gewinn Potenzial aber dafür beide Stammspieler und zumindest Daniliuc wird uns nächsten Sommer wahrscheinlich viel Geld bringen)
Wir hatten dafür auch sehr viele gute Transfers, wo wir dann teuer weiterverkaufen konnten, und man merkt auch, dass probiert wird, eine Mischung aus einem stabilen Grund Gerüst und jungen Spielern mit Transferpotenzial zu finden. Aber trotzdem wie kann es sein, dass ein FC Thun 8 Punkte vor uns ist mit gefühlt 20× weniger Budget?
Dazu frage ich mich: Ist ein Soticek besser als ein Junior-Ze? Wann kriegt Kaio Eduardo oder Mahamadou Kanouté eine Chance?
Wann kriegt Marvin Akahomen eine Chance in der Verteidigung? Als 4 IV, wäre doch eine gute Gelegenheit wenn wir aktuell Defensiv stabil sind ihn langsam heranzuführen und einmal einzuwechseln wenn wir vorne liegen. Stattdessen hört man Gerüchte über neue IVs aus dem Ausland wieder.
Mir ist bewusst, es ist auch immer ein Risiko, die Jungen aufs Feld zu stellen, aber ist es ein grösseres Risiko, als mehrere Millionen für einen anderen Jungen auszugeben? Ich finde es ja gut, dass wir regelmässig diese Summen ausgeben für Spieler, aber war jeder Transfer wirklich gut durchdacht in allen Aspekten? War jeder dieser Transfers nötig? Oder hätte man vielleicht statt 3 Mio für einen Soticek einmal 3–4 Mio in einen anständigen Stürmer investieren können, der vielleicht schon etwas Erfahrung hat? Ich meine, besonders wenn guter Nachwuchs auf der Position ist. Warum wird dann auf dieser Position ein anderer Junge für viel Geld gekauft?
Es sind Fragen, die ich mir stelle. Vielleicht übersehe ich Details und ich finde, es wird kein schlechter Job gemacht. Aber manchmal für die falschen Spieler zu weit in die Tasche gegriffen, obwohl eine andere Lösung bereits vorhanden wäre.
Was meint ihr dazu?
Kann vieles unterschreiben. In letzter Zeit hat man etwas zu oft danebengegriffen. Gerade im Bereich der 1-3 Millionen Transfers hatten wir einiges an Flops dabei. Die günstigeren oder teureren waren meist nicht schlecht.
Wie du richtig sagst, hat beispielsweise ein Soticek hier noch gar nichts gezeigt. Aber hier werden Leute wie er nach einem halbwegs anständigen Spiel wo mal ein Dribbling erfolgreich abgeschlossen wurde, hochgehypt als ob sie uns zum Meistertitel geschossen hätten.
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion
Basilou hat geschrieben: 05.01.2026, 14:09 Danke @Usswärtsfahrer!
Ja, ich bin grundsätzlich auch der Meinung dass es vernünftig und sinnvoll ist, Transfer-Einnahmen auch für Rückzahlungen, Eigenkapital, Umstruktierungen etc. zu nutzen und nicht ausschliesslich neue Spieler damit zu kaufen. Und ebenfalls, dass man mit Europacup-Einnahmen nicht fix planen sollte. Heisst halt aber auch dass es sportlich schwierig werden könnte, gegen Vereine zu bestehen, bei denen jemand einfach Geld reinbuttert (ausser sie legen sich selber Steine in den Weg, wie aktuell z.B. die Stricher). Sprich, es kann darauf hinauslaufen dass man sich bewusst mit einem Rang im Mittelfeld begnügen muss. Das dürfte ein ziemlicher Spagat werden zur Einstellung vieler Fans (und auch Medien), die der Meinung sind, als FCB muss man IMMER den Anspruch haben, um den Titel zu spielen.
Sorry aber die anderen Vereine haben bestimmt nicht mehr Geld zur Verfügung als wir (maximal YB). Wenn man hinter Thun oder St Gallen steht hat entweder der Trainer oder die Sportkomission schlechte Arbeit geleistet. Platz 2 muss mindestens drinliegen mit unseren finanziellen Möglichkeiten.
Re: Finanzen des FCB - Diskussion
Schatschiri hat geschrieben: 05.01.2026, 14:13Neal63 hat geschrieben: 05.01.2026, 13:55Sehe ich auch so wie du. Trotzdem finde ich es echt krass, wie teilweise in die falschen Spieler investiert wird. Transferflops gibt es in jedem Club und das gehört dazu nicht jeder Spieler kann funktionieren und wir hatten sehr viele gute Transfers Zugänge und Abgänge. Trotzdem muss man sich bewusst sein wie viel Geld wir für manche Spieler ausgegeben haben.Usswärtsfahrer hat geschrieben: 05.01.2026, 13:01
Ich verschieb die Diskussion mal in den Thread hier.
Ja, der FCB hat viel Transfereinnahmen generieren können. Ohne es belegen zu können, vermute ich, dass zumindest ein beträchtlicher Teil dieser Einnahmen für Rückzahlungen (Horizon, Coronakredite), Neuaufbau Eigenkapital (Ende 2024 wieder 15 Mio., siehe vorherige Seite dieses Threads) und Umstruktierungen (Stadion, Betrieb) genutzt wurde und nicht einfach alles wieder in Transfers reinvestiert wurde.
Wenn man den Aussagen seit 2021 von Degen, Büchi, Rey und Kauffmann Glauben schenken kann (was ich tue), waren diese Transfereinnahmen auch bitter nötig, um den Verein finanziell neu ausrichten zu können. Dass der Verein näher am Kollaps stand als viele hier denken, ist nur eine Vermutung, aber die ganze Horizon-Geschichte mE klarer Ausdruck davon
Von daher unterstütze ich Blochi22s Aussage, dass man auch für Transfers und v.a. Löhne nur das Geld ausgibt, das man hat. Und mit nicht planbaren Mehreinnahmen aus dem Europacup rechnet man fix nicht, das wurde von Degen und Stucki schon oft genug gesagt und ist auch gut so - alles andere wäre völlig fahrlässig. Deshalb kann ich Aussagen über fehlende Investitionsbereitschaft oder dem Schrei nach Spielerkäufen zur CL-Teilnahme null ernst nehmen.
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Soticek 3 Mio (Bis auf 1-2 gute Spiele nichts gezeigt)
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Als vergleich Leroy und Daniliuc haben beide 500k gekostet. (Ja etwas älter und weniger gewinn Potenzial aber dafür beide Stammspieler und zumindest Daniliuc wird uns nächsten Sommer wahrscheinlich viel Geld bringen)
Wir hatten dafür auch sehr viele gute Transfers, wo wir dann teuer weiterverkaufen konnten, und man merkt auch, dass probiert wird, eine Mischung aus einem stabilen Grund Gerüst und jungen Spielern mit Transferpotenzial zu finden. Aber trotzdem wie kann es sein, dass ein FC Thun 8 Punkte vor uns ist mit gefühlt 20× weniger Budget?
Dazu frage ich mich: Ist ein Soticek besser als ein Junior-Ze? Wann kriegt Kaio Eduardo oder Mahamadou Kanouté eine Chance?
Wann kriegt Marvin Akahomen eine Chance in der Verteidigung? Als 4 IV, wäre doch eine gute Gelegenheit wenn wir aktuell Defensiv stabil sind ihn langsam heranzuführen und einmal einzuwechseln wenn wir vorne liegen. Stattdessen hört man Gerüchte über neue IVs aus dem Ausland wieder.
Mir ist bewusst, es ist auch immer ein Risiko, die Jungen aufs Feld zu stellen, aber ist es ein grösseres Risiko, als mehrere Millionen für einen anderen Jungen auszugeben? Ich finde es ja gut, dass wir regelmässig diese Summen ausgeben für Spieler, aber war jeder Transfer wirklich gut durchdacht in allen Aspekten? War jeder dieser Transfers nötig? Oder hätte man vielleicht statt 3 Mio für einen Soticek einmal 3–4 Mio in einen anständigen Stürmer investieren können, der vielleicht schon etwas Erfahrung hat? Ich meine, besonders wenn guter Nachwuchs auf der Position ist. Warum wird dann auf dieser Position ein anderer Junge für viel Geld gekauft?
Es sind Fragen, die ich mir stelle. Vielleicht übersehe ich Details und ich finde, es wird kein schlechter Job gemacht. Aber manchmal für die falschen Spieler zu weit in die Tasche gegriffen, obwohl eine andere Lösung bereits vorhanden wäre.
Was meint ihr dazu?
Kann vieles unterschreiben. In letzter Zeit hat man etwas zu oft danebengegriffen. Gerade im Bereich der 1-3 Millionen Transfers hatten wir einiges an Flops dabei. Die günstigeren oder teureren waren meist nicht schlecht.
Wie du richtig sagst, hat beispielsweise ein Soticek hier noch gar nichts gezeigt. Aber hier werden Leute wie er nach einem halbwegs anständigen Spiel wo mal ein Dribbling erfolgreich abgeschlossen wurde, hochgehypt als ob sie uns zum Meistertitel geschossen hätten.
Ja genau diese Transfers meine ich, bis auf YB können die anderen Vereine gar nicht solche Summen Zahlen und wir sind trotzdem nicht konstant auch wenn wir Meister werden haben wir "nicht einmal" einen 2er Punkte schnitt. Ich weiss es ist motzen auf hohem Niveau aber wir dürfen doch mehr Konstanz erwarten auch wenn wir junge Spieler im Team haben besonders nach dieser Rückrunde wie konnte man wieder so einbrechen. Auch wenn es Punkte mässig nicht viel schlechter ist als letzte Saison ist es einfach zu wenig wir hatten fast keine Abgänge die grösste Veränderung war der Trainer und da sind nicht sehr viele Fortschritte zu erkennen. Ich hoffe die Pause tut allen gut und dann den Neustart nutzen
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion
Neal63 hat geschrieben: 05.01.2026, 13:55 Gauto fast 4 Mio
Broschinski fast 2 Mio
Soticek 3 Mio (Bis auf 1-2 gute Spiele nichts gezeigt)
Dubasin 3 Mio
Barisic 3 Mio (Kein Flop aber auch nicht das was man erwartet hat)
Malone 2 Mio
Salah 2 Mio (Könnte noch Zeit brauchen aber bisher auch eher Flop)
Jovanovic fast 3 Mio
Als vergleich Leroy und Daniliuc haben beide 500k gekostet. (Ja etwas älter und weniger gewinn Potenzial aber dafür beide Stammspieler und zumindest Daniliuc wird uns nächsten Sommer wahrscheinlich viel Geld bringen)
Wir hatten dafür auch sehr viele gute Transfers, wo wir dann teuer weiterverkaufen konnten, und man merkt auch, dass probiert wird, eine Mischung aus einem stabilen Grund Gerüst und jungen Spielern mit Transferpotenzial zu finden. Aber trotzdem wie kann es sein, dass ein FC Thun 8 Punkte vor uns ist mit gefühlt 20× weniger Budget?
Dazu frage ich mich: Ist ein Soticek besser als ein Junior-Ze? Wann kriegt Kaio Eduardo oder Mahamadou Kanouté eine Chance?
Wann kriegt Marvin Akahomen eine Chance in der Verteidigung? Als 4 IV, wäre doch eine gute Gelegenheit wenn wir aktuell Defensiv stabil sind ihn langsam heranzuführen und einmal einzuwechseln wenn wir vorne liegen. Stattdessen hört man Gerüchte über neue IVs aus dem Ausland wieder.
Mir ist bewusst, es ist auch immer ein Risiko, die Jungen aufs Feld zu stellen, aber ist es ein grösseres Risiko, als mehrere Millionen für einen anderen Jungen auszugeben? Ich finde es ja gut, dass wir regelmässig diese Summen ausgeben für Spieler, aber war jeder Transfer wirklich gut durchdacht in allen Aspekten? War jeder dieser Transfers nötig? Oder hätte man vielleicht statt 3 Mio für einen Soticek einmal 3–4 Mio in einen anständigen Stürmer investieren können, der vielleicht schon etwas Erfahrung hat? Ich meine, besonders wenn guter Nachwuchs auf der Position ist. Warum wird dann auf dieser Position ein anderer Junge für viel Geld gekauft?
Es sind Fragen, die ich mir stelle. Vielleicht übersehe ich Details und ich finde, es wird kein schlechter Job gemacht. Aber manchmal für die falschen Spieler zu weit in die Tasche gegriffen, obwohl eine andere Lösung bereits vorhanden wäre.
Was meint ihr dazu?
Ja, ich stelle mir betreffend des Kaders ähnliche Fragen.
Dass nicht jeder Transfer aufgehen kann, liegt ja in der Natur der Sache. Aber so für CH-Verhältnisse verdammt hohe 3 Mio. Ablöse z.B. für Soticek sind dann irre, wenn man seine kaum vorhandenen Leistungen nach anderthalb Jahren im Team sieht. V.a. wenn dann eigene Junioren auf der exakt selben Position wie Junior Ze einfach ausser Rang und Traktanden fallen. Bei Broschinski und Hunziker find ichs noch krasser. Klar sind diese Transferausgaben immer eine Wette auf die Spielerentwicklung und wenn die so rauskommt wie bei Barry, Amdouni, Diouf, Calafiori usw. Ist alles gut. Wenn nicht, versteht mans umso weniger.
Man könnte auch über deine Liste diskutieren: für manche haben wir noch Geld zurückbekommen und Salah und v.a. Barisic würde ich sicher nicht in einer Liste mit Transferflops erwähnen. Ich seh aber deinen Punkt.
Und der Punkt mit Thun... Absolut. Ihre erste Mannschaft hat ein Budget von 6, unsere 32 Mio. alleine an Löhnen und Betrieb. Wenn wir dann mittlerweile seit Jahren regelmässig Spieler für 3-5 Mio. einkaufen, ist so ein Rückstand schon übel. Andererseits gibts für mich auch einige sportlich kurzfristige Punkte: wir sind amtierender Doublesieger und es ist erst Mitte Saison. Und: ich bin kein Fan vom Konjunktiv oder Mannschaftsleistungen auf einzelne Positionen zu reduzieren, aber es war ja noch selten so offensichtlich, dass wir mit einem schon nur halbwegs torgefährlichen Stürmer keine 8 Punkte Rückstand hätten. Plus: ich halte die Dreifachbelastung nicht für eine simple Ausrede wie es andere im Forum gerne hinstellen, sondern für einen Super-League-Verein ohne doppelt besetzte Positionen für die Realität, man hats deutlich gesehen im November und Dezember. Wenn die wegfällt, wird das nochmal anders bei uns.
Re: Finanzen des FCB - Diskussion
Werden Transfereinnahmen nur für Transferausgaben verwendet ?
Zuletzt geändert von nobilissa am 05.01.2026, 15:58, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Finanzen des FCB - Diskussion
Auch die Stricher haben im Hintergrund eine Familie Canepa, die bei Bedarf halt mal das Portemonnaie aufmacht. Was der Verein daraus macht, ist natürlich wieder ein anderes Thema. Und es muss ja auch nicht direkt für neue Spieler sein, aber wenn man im Hintergrund jemanden hat, der Defizite deckt, dann kann man die Transfer-Erlöse eben wieder für Transfers ausgeben.Schatschiri hat geschrieben: 05.01.2026, 14:16 Sorry aber die anderen Vereine haben bestimmt nicht mehr Geld zur Verfügung als wir (maximal YB). Wenn man hinter Thun oder St Gallen steht hat entweder der Trainer oder die Sportkomission schlechte Arbeit geleistet. Platz 2 muss mindestens drinliegen mit unseren finanziellen Möglichkeiten.
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion
nobilissa hat geschrieben: 05.01.2026, 15:53 Werden Transfereinnahmen nur für Transferausgaben verwendet ?
Wohl kaum.. Hier wird aber gerne mal davon geredet das man nun mit Spieler x 10mio eingenommen hat und nun die Hälfte investiert werden soll. Von ROI, Steuern, Personal usw wird selten geredet.
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion
Basilou hat geschrieben: 05.01.2026, 15:56Auch die Stricher haben im Hintergrund eine Familie Canepa, die bei Bedarf halt mal das Portemonnaie aufmacht. Was der Verein daraus macht, ist natürlich wieder ein anderes Thema. Und es muss ja auch nicht direkt für neue Spieler sein, aber wenn man im Hintergrund jemanden hat, der Defizite deckt, dann kann man die Transfer-Erlöse eben wieder für Transfers ausgeben.Schatschiri hat geschrieben: 05.01.2026, 14:16 Sorry aber die anderen Vereine haben bestimmt nicht mehr Geld zur Verfügung als wir (maximal YB). Wenn man hinter Thun oder St Gallen steht hat entweder der Trainer oder die Sportkomission schlechte Arbeit geleistet. Platz 2 muss mindestens drinliegen mit unseren finanziellen Möglichkeiten.
Das Budget und die Transferausgaben sind trotzdem einiges höher als beim FCZ zum Beispiel. Das ist einfach eine Geldvrbrennmaschinerie die Canepa betreibt. Da ist Degen schon der bessere Businessmann und nutzt den Ruf des FCB gekonnt aus.
Re: Finanzen des FCB - Diskussion
Schatschiri hat geschrieben: 05.01.2026, 16:29Basilou hat geschrieben: 05.01.2026, 15:56Auch die Stricher haben im Hintergrund eine Familie Canepa, die bei Bedarf halt mal das Portemonnaie aufmacht. Was der Verein daraus macht, ist natürlich wieder ein anderes Thema. Und es muss ja auch nicht direkt für neue Spieler sein, aber wenn man im Hintergrund jemanden hat, der Defizite deckt, dann kann man die Transfer-Erlöse eben wieder für Transfers ausgeben.Schatschiri hat geschrieben: 05.01.2026, 14:16 Sorry aber die anderen Vereine haben bestimmt nicht mehr Geld zur Verfügung als wir (maximal YB). Wenn man hinter Thun oder St Gallen steht hat entweder der Trainer oder die Sportkomission schlechte Arbeit geleistet. Platz 2 muss mindestens drinliegen mit unseren finanziellen Möglichkeiten.
Das Budget und die Transferausgaben sind trotzdem einiges höher als beim FCZ zum Beispiel. Das ist einfach eine Geldvrbrennmaschinerie die Canepa betreibt. Da ist Degen schon der bessere Businessmann und nutzt den Ruf des FCB gekonnt aus.
Komische Erwartungshaltung. Geld kauft dir keine Garantie für einen Titel oder einen Platz vor Team X in der Saison. Es platziert dich aber mittel- bis langfristig vor allen den anderen Teams mit weniger Geld (siehe Vergleiche von PL und La Liga über die letzten 20 Jahre). JETZT ist Thun auf Platz 1, wird sogar Meister. Easy. Aber können sie das auch 3-4 Saisons lang halten? Nie im Leben - 0 Chance, weil eben das Geld fehlt. Der FCB und YB könnten dies als einzige Vereine in der CH.
Summasummarum: Es bringt absolut nichts einen Vergleich mit einem One-Hit-Wonder Verein zu ziehen auf genau eine Saison bezogen. Dass man im Sommer besser hätte agieren können, möchte ich nicht bestreiten. Aber dieser Vergleich ist wirklich hinten und vorne falsch.
Re: Finanzen des FCB - Diskussion
Thun kann 3,4 Jahre unter dem Radar mit denselben Spielern etwas aufbauen. Welches Topteam kann das?
Keines, ausser man heisst Man City oder so. Alle anderen fangen ständig neu an, weil im Sommer das halbe Kader gewechselt wird.
So läuft es im modernen Fussball.
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Re: Finanzen des FCB - Diskussion
Waldfest hat geschrieben: 05.01.2026, 16:45 Thun kann 3,4 Jahre unter dem Radar mit denselben Spielern etwas aufbauen. Welches Topteam kann das?
Keines, ausser man heisst Man City oder so. Alle anderen fangen ständig neu an, weil im Sommer das halbe Kader gewechselt wird.
So läuft es im modernen Fussball.
Ich behaupte mal auch Thun kann das nicht. Die besten wollen weiter..und mehr Geld verdienen als Thun bezahlen kann.. Bin gespannt wann da wer weg ist, aber wenn die so weitermachen gibts Ausverkauf im Sommer.
Re: Finanzen des FCB - Diskussion
JackR hat geschrieben: 05.01.2026, 16:37Schatschiri hat geschrieben: 05.01.2026, 16:29Basilou hat geschrieben: 05.01.2026, 15:56
Auch die Stricher haben im Hintergrund eine Familie Canepa, die bei Bedarf halt mal das Portemonnaie aufmacht. Was der Verein daraus macht, ist natürlich wieder ein anderes Thema. Und es muss ja auch nicht direkt für neue Spieler sein, aber wenn man im Hintergrund jemanden hat, der Defizite deckt, dann kann man die Transfer-Erlöse eben wieder für Transfers ausgeben.
Das Budget und die Transferausgaben sind trotzdem einiges höher als beim FCZ zum Beispiel. Das ist einfach eine Geldvrbrennmaschinerie die Canepa betreibt. Da ist Degen schon der bessere Businessmann und nutzt den Ruf des FCB gekonnt aus.
Komische Erwartungshaltung. Geld kauft dir keine Garantie für einen Titel oder einen Platz vor Team X in der Saison. Es platziert dich aber mittel- bis langfristig vor allen den anderen Teams mit weniger Geld (siehe Vergleiche von PL und La Liga über die letzten 20 Jahre). JETZT ist Thun auf Platz 1, wird sogar Meister. Easy. Aber können sie das auch 3-4 Saisons lang halten? Nie im Leben - 0 Chance, weil eben das Geld fehlt. Der FCB und YB könnten dies als einzige Vereine in der CH.
Summasummarum: Es bringt absolut nichts einen Vergleich mit einem One-Hit-Wonder Verein zu ziehen auf genau eine Saison bezogen. Dass man im Sommer besser hätte agieren können, möchte ich nicht bestreiten. Aber dieser Vergleich ist wirklich hinten und vorne falsch.
Ja ich stimme dir zu Thun wird das wahrscheinlich nicht ein 2 mal schaffen. Trotz dem kleineren Budget haben sie Stürmer die Tore schiessen und konnten eigene Jungen integrieren und sind dazu auf dem 1 Platz. Also da läuft doch etwas Falsch aus unserer sicht wir haben junge Spieler aus dem Ausland für mehrere Millionen aber ein Stürmer haben wir trotzdem nicht?
Der Fcb macht viel richtig und hat sich gesteigert in vielem und ich denke im laufe der Zeit werden wir langfristig oben stehen in wahrscheinlich allen Bereichen aber das verstehe ich wirklich nicht.. auch wnen ich die Strategie Talente ausbilden gut finde sollte man auch langfristig denken mit eigenen Talenten und eine Gesunde Balance finden die sehe ich noch nicht in manchen Bereichen. Ist mur meine Meinung kann jeder anders sehen.