Klimakrise

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SubComandante
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Re: Klimakrise

Beitrag von SubComandante »

Basler Beobachter hat geschrieben: 12.07.2026, 23:34 Das Dumme ist eben, dass auch sofortiges Handeln irrelevant ist. Das haben die Corona-Massnehmen gezeigt. So ein krasses Herunterfahren von Flügen, Autofahrten und Industrieproduktion hatte keinen spürbaren Einfluss auf das Klima. Eventuell hätte man ohne die damaligen Massnahmen heute in Basel 37,2546 Grad statt nur 37, 2545 gemessen (theoretisches Beispiel). 
Die Anzahl Weltbevölkerung und deren Wunsch nach Konsum ist derart fortgeschritten, dass krasse Umweltmassnahmen Bürgerkriege auslösen könnten.

Nichtsdestotrotz bin ich dafür, dass die neuen CO-2 reduzierenden Techniken die alten ablösen sollten. 

Zudem sollten wir und darauf konzentrieren, wie wir die Hitze am besten managen können. Lernen kann man diesbezüglich von Israel.
Natürlich waren die paar lokalen Coronamassnahmen irrelevant. Weil man jetzt immer noch mehr CO2 emittiert als im Vorjahr. Und bezüglich Corona. Weniger Verkehr auf den Strassen, weniger Flüge. Gut. Aber die Industrie lief weiter und im Winter wird grösstenteils immer noch mit Öl/Gas geheizt.

Oder um auf einen Punkt zu kommen. Bei CO2 Emissionen geht es nicht nur darum, was gerade verbrannt wird. Sondern wie das Öl und das Gas überhaupt auf den Zielort kommt.

Ein Viertel des globalen Schifftransportes ist für Öl und Gas da.

Bürgerkriege entstehen nicht durch krasse Umweltmassnahmen. Sie werden entstehen, wenn kein Wasser und keine Nahrung mehr vorhanden sind. Der Arabische Frühling? Durch das Spekulationen auf Grundnahrungsmittel immer noch erlaubt sind, hat vermutlich der viel zu hohe Preis auf Getreide damals das Fass zum Überlaufen gebracht.

Ich will keine CO2-reduzierenden Techniken. Ich will Technik, die kein CO2 oder Methan mehr emittiert.

Und es wird China sein, das dafür sorgt, dass man zum ersten mal weniger CO2 emittieren wird als im Vorjahr. Weil die eines der Hauptverursacher sind und es zum Glück ein radikales Umdenken dort gibt.

Einverstanden. Hitzemanagement ist bei uns noch nicht so ganz angekommen. Das einzige, was in grösseren Siedlungsgebieten wie Städte hilft ist: Bäume. Und generell alles grün machen, wo sonst die Sonne auf den Beton scheinen kann.

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Somnium
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Re: Klimakrise

Beitrag von Somnium »

@Aficionado

Sage nicht, du darfst keinen Spass mehr haben. Spass hört aber genau dort auf, wo das Wohlbefinden anderer nachhaltig beeinträchtigt wird.

Es sind längst keine Symptome mehr, die sich zeigen. Wenn du zum Beispiel eine Fussball-WM in diesen Ausmassen machst und planst, die nächste noch irrer zu organisieren, dann hast du den Schuss nicht nur nicht gehört, du ignorierst ihn vorsätzlich.

Und es wäre möglich gewesen, das alles jetzt zu verhindern. Wollte tatsächlich eine ganz überwältigende Mehrheit der Menschen nicht. So ziemlich genau 99 Prozent von ihnen. Und es waren schon vor zwanzig, dreissig Jahren dieselben Ausreden, warum man nicht will, wie heute.

Und mir fehlt absolut jedes Verständnis, warum ich in irgendeiner Form Verständnis aufbringen sollte, dass auch weiterhin nichts passiert, alles nur noch schlimmer wird. Warum alte Männer weiter ihr Ego föhnen dürfen und dabei diesen Planeten schrotten. Warum 1 Prozent der Menschheit weiterhin die Freiheit geniessen darf, sich wirklich alles erlauben zu dürfen, ohne von den restlichen 99 Prozent zur Rechenschaft gezogen zu werden. Diese 99 Prozent, die tatsächlich minim mehr als 98 Prozent sind…und mir fehlt auch jedes Verständnis dafür, das rechte Dummbeutel, Schwurbler, NoVacers, Boomer, Mike Eggers und Donald Trumps und einfach diese Klientel, sich über die lustig machen, die tatsächlich mit ihrem Verhalten noch die letzte Bastion wider den Sieg der Idioten halten.

Der grösste Trick des Teufels ist die Welt glauben zu machen, es gäbe ihn nicht. Und alles, was er dazu brauchte, war Konsum, TV und das Versprechen, die da oben wissen schon was sie machen.

Irre ist, dass letzteres immer noch funktioniert!
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An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. (Erich Kästner)

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Somnium
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Re: Klimakrise

Beitrag von Somnium »

https://www.spiegel.de/wissenschaft/men ... 253e87e4d5 (Abo-frei!)


Jetzt darf auch der Zoo Basel kein Wasser mehr aus dem Birsig entnehmen
https://www.bazonline.ch/birsig-trockne ... 0918877958 (Abo-frei!)
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Re: Klimakrise

Beitrag von Aficionado »

Somnium hat geschrieben: 13.07.2026, 15:00 @Aficionado

Sage nicht, du darfst keinen Spass mehr haben. Spass hört aber genau dort auf, wo das Wohlbefinden anderer nachhaltig beeinträchtigt wird.

Es sind längst keine Symptome mehr, die sich zeigen. Wenn du zum Beispiel eine Fussball-WM in diesen Ausmassen machst und planst, die nächste noch irrer zu organisieren, dann hast du den Schuss nicht nur nicht gehört, du ignorierst ihn vorsätzlich.

Und es wäre möglich gewesen, das alles jetzt zu verhindern. Wollte tatsächlich eine ganz überwältigende Mehrheit der Menschen nicht. So ziemlich genau 99 Prozent von ihnen. Und es waren schon vor zwanzig, dreissig Jahren die selben Ausreden, warum man nicht will, wie heute.

Und mir fehlt absolut jedes Verständnis, warum ich in irgendeiner Form Verständnis aufbringen sollte, dass auch weiterhin nichts passiert, alles nur noch schlimmer wird. Warum alte Männer weiter ihr Ego föhnen dürfen und dabei diesen Planeten schrotten. Warum 1 Prozent der Menschheit weiterhin die Freiheit geniessen darf, sich wirklich alles erlauben zu dürfen, ohne von den restlichen 99 Prozent zur Rechenschaft gezogen zu werden. Diese 99 Prozent, die tatsächlich minim mehr als 98 Prozent sind…und mir fehlt auch jedes Verständnis dafür, das rechte Dummbeutel, Schwurbler, NoVacers, Boomer, Mike Eggers und Donald Trumps und einfach diese Klientel, sich über die lustig machen, die tatsächlich mit ihrem Verhalten noch die letzte Bastion wider den Sieg der Idioten halten.

Der grösste Trick des Teufels ist die Welt glauben zu machen, es gäbe ihn nicht. Und alles, was er dazu brauchte, war Konsum, TV und das Versprechen, die da oben wissen schon was sie machen.

Irre ist, dass letzteres immer noch funktioniert!

Genau. Warum prügelst du dann dauernd auf den 99% resp. ca. 50% rum? Ich teile auch gerne aus aber nur selten gegen unten. Obwohl ich mich auch sehr schwer tue mit gewissen Individuen. Es bringt dich aber nicht weiter. Auch in der Politik oder im Beruf brauchst du Connections oder Allianzen, die nicht immer auf deiner Seite stehen, sonst kommst du nicht weiter oder du gehst sogar unter.

Der Druck muss zunehmen gegen diese 1%. Darin enthalten sind alle Tech-Bosse.
Wie das erfolgen soll weiss ich auch nicht.
Und es sind wohl nicht die Boomer und die typischen SVP-Wähler, die diesen Typen das Geld ins Rektum schieben. Ich kenne Boomer, die waren noch nie bei Mc Donalds.
Ich persönlich verzichte weitgehend auf diese Konzerne und ich kann sehr gut damit leben.

Wie willst du konkret gegen diese Gauner vorgehen? Gegen diese 1%?
Ausser Boykott bleiben mir doch die Hände gebunden?
Ich habe keinerlei Abos. Kann dann halt nicht über die neuesten Serien quatschen, oder das fb Profil mit anderen teilen. Ist mir aber auch egal.
Die Tech Bros machen ja nicht bloss die Umwelt kaputt sondern auch unsere Nachkommen.

Du bist doch Aktivist? Was gedenkt ihr zu tun?
Ich sehe halt nur eine kleine Hoffnung und das ist nun einmal die EU. Aber leider gibt es zuviele Verräter in den eigenen Reihen, die selber auch profitieren. Aber auch die sind schon zu mächtig.

WM Boykott?
Wie willst du die breite Masse dazu bringen, die WM zu boykottieren? Die Leute in Südamerika oder Afrika haben andere Probleme als du. Wäre ja schon ein Fortschritt, wenn dieser Drecksack Infantino in die Wüste geschickt werden würde. Aber schon das ist nahezu hoffnungslos.

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Re: Klimakrise

Beitrag von Kogokg313 »

Ich wiederhole mich sehr gerne. Man sollte noch lebenden Philosophen wie Markus Gabriel zu Wort lassen und seine Ideen umsetzen. Bücher wie "Gutes tun - Wie der ethische Kapitalismus die Demokratie retten kann
über einen neuen Gesellschaftsvertrag jenseits von Profitgier" sind verständlich geschrieben, sodass auch nicht -Akademiker den Inhalt greifen und zumindest das eigene Verhalten verändern können. 
 

Kogokg313
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Re: Klimakrise

Beitrag von Kogokg313 »

Die Sache mit der zweiten Frau checke ich nicht ganz. Zwei Frauen, die auf Autos stehen und Güter brauchen, um glücklich zu sein und 300km auseinander wohnen, ok. Aber eine Polybeziehung mit drei Ökotanten, die mit dem Fahrrad besuchbar sind - why not. Hab spasshalber noch kurz etas gegooglet (google KI)

Die CO-Emissionen beim Thema "Sex" lassen sich aus verschiedenen Perspektiven betrachten:
  • Biologischer Ausstoß (Atmung): Interessanterweise sinkt der CO-Ausstoß durch die Atmung während der sexuellen Erregung leicht. Das liegt daran, dass der Körper das Blut vermehrt in die Genitalregion leitet, wodurch die Lungenatmung kurzzeitig etwas flacher ausfallen kann. [1]
  • Verhütungsmittel: Kondome und Gleitmittel haben einen geringen CO-Fußabdruck. Umweltfreundlichere Alternativen setzen auf biologisch abbaubare Materialien und vegane, wasserbasierte Gleitmittel. [1, 2, 3, 4, 5]
  • Digitaler Konsum (Pornos): Der Betrieb von Servern und Rechenzentren für Video-Streaming macht rund 1 % der weltweiten Treibhausgase aus. Allein der Konsum von Online-Pornografie soll Schätzungen zufolge global für etwa so viele Emissionen verantwortlich sein wie der gesamte Staat Rumänien. [1]
  • Allgemeiner CO-Fußabdruck: Neuere Studien, wie die der London School of Economics, zeigen auf, dass Männer durch ihren Lebensstil (u. a. mehr Fleischkonsum und Autofahrten) im Schnitt etwa 26 % mehr CO-Emissionen verursachen als Frauen. [1, 2]

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Somnium
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Re: Klimakrise

Beitrag von Somnium »

@Aficionado

Boomer, die noch nie bei Mäces waren…Und natürlich essen alle Fleisch vom Bauer, der die Kühe tot streichelt.

Verzicht, konsequenter. Alles andere ist Symptombekämpfung. Es geht und alle an, ausnahmslos, geschlossenes System und so.

Die Überreichen…enteignen. Etwas anderes kann es nicht geben. Das Geld da einsetzen, wo es gebraucht wird. Ideen sind vorhanden. Das Geld im Prinzip auch.

Betreffend meinem Aktivismus…bin in erster Linie für die Tiere auf der Strasse. Da bekommt man dann schon einiges Ignoranz und Dummheit zu hören. Anders kann man das gar nicht formulieren oder rechtfertigen. Und du bekommst 1:1 mit, wie gut die Lobbyisten in Brüssel arbeiten. Perfektes aktuelles Beispiel der Schlachthofprozess. Findest du alles Internetz was da abgeht.

Und auch wenn das gerne geleugnet wird, auch hier in diesem Thread, die Fleischindustrie ist ein Top3-Klimakiller.

Ist von heute!
https://youtube.com/shorts/346Yr6-a20M? ... tOU2SJLTl4

Dreistöckiger Schweinetransporter auf dem Weg nach Basel. Sind täglich (!) Dutzende von denen unterwegs. Schweine. Sie kriegen das Fleisch nicht mal alles verkauft, weil subventioniert aber auch kein Anreiz, was zu ändern.

Realität und Fiktion:
https://ibb.co/C3S3dwWV
https://ibb.co/pvsSgSXB
https://ibb.co/xqwhdrQQ
https://ibb.co/HpY9BH6b
https://ibb.co/FbdWz3LN
https://ibb.co/vxr0hsXJ
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Re: Klimakrise

Beitrag von Aficionado »

Somnium hat geschrieben: 13.07.2026, 17:39 @Aficionado

Boomer, die noch nie bei Mäces waren…Und natürlich essen alle Fleisch vom Bauer, der die Kühe tot streichelt.

Verzicht, konsequenter. Alles andere ist Symptombekämpfung. Es geht und alle an, ausnahmslos, geschlossenes System und so.

Die Überreichen…enteignen. Etwas anderes kann es nicht geben. Das Geld da einsetzen, wo es gebraucht wird. Ideen sind vorhanden. Das Geld im Prinzip auch.

Warum gleich wieder sarkastisch werden?
Natürlich kommt das Fleisch vom Bauer. Es gibt tatsächlich Leute die sind so konservativ, dass sie nicht einmal Burger essen. Brot im Fleisch geht für die nicht. Und Getränke aus Pappbechern auch nicht. Und die Abfallprobkematik wird auch als Grund genannt (früher gab es das nicht).

Nein, mit Verzicht kommst du nicht weiter. Du scheinst einfach wieder zu ignorieren, dass Menschen unterschiedliche Probleme haben. Jemandem der knapp über die Runden kommt, interessieren Klimapropleme weniger als einem gut gebildeten, grünen Akademiker.
Das bedeutet aber nicht, dass der Wenigverdiener einen grösseren CO2 Fussabdruck aufweist.
Die Bauern sind doch auch bloss die Opfer und gehören zu den 99%. Das künftige Leben wird weiter von den Milliardären diktiert und dagegen können wir nichts tun. Diese libertären kranken Arschlöcher sind doch unsere Feinde? Dagegen braucht es Widerstand aber wie soll dieser aussehen?

Da bringt Verzicht rein gar nichts nicht viel. Du musst die Reichen essen und nicht den Verbrauchern das Futter wegnehmen. Das hatten wir doch schon. Diwani wollte dir noch die Landwirtschaft mit Tierhaltung etwas näher erklären aber du scheinst es nicht verstehen zu wollen. Und es wollen und können nicht alle vegan leben. Es würden auch wieder neue Probleme entstehen. Wo ich aber bei dir bin ist bei der Massentierhaltung. Die Nachfrage muss gebremst werden, so dass artgerechte Tierhaltung machbar wird. Von mir aus kann man Massentierhaltung ganz verbieten.

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Somnium
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Re: Klimakrise

Beitrag von Somnium »

Und warum können wir nicht alle vegan leben? Was für Probleme würden entstehen?

Die armen Bauern, na klar. Die weiterhin Schweine halten, weil sie dafür lecker Subventionen bekommen. Die sich dagegen wehren, dass alle Tier-Initiativen regelmässig chancenlos sind. Opfer? Täter!

Was war noch? Ach ja: Wem nehm ich das Futter weg mit dem Aufruf für Verzicht? Niemandem. Im Gegenteil: Ohne industrielle Fleischproduktion wäre plötzlich genug Essen für alle da. Fleisch kostet. Können sich längst nicht alle leisten. Fleisch essen ist quasi asozial und fördert die Ungleichheit. Und das, obwohl der Konsum subventioniert ist! Im Gegrnsatz zu pflanzlichen Produkten!

Wie willst du die Massentierhaltung verbieten und gleichzeitig die Nachfrage aufrecht erhalten? Das ist schlicht nicht möglich.

Im Endeffekt haben wir alle das selbe Problem: Die Klimakatastrophe. Da sind alle anderen Probleme nur noch Nebensächlichkeiten, viele davon ausgelöst durch eben diese Klimakatastrophe.

Aber ja, deine Replik im Prinzip Bankrotterklärung, Kapitulation. Ich nicht, die anderen sollen. Hatten wir alles schon mal hier.

Die Menschen in fünfzig Jahren werden unsere Generationen verfluchen.

Gibt einen super Film zum Thema, wenn auch nur indirekt: Tenet von Christopher Nolan.
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Re: Klimakrise

Beitrag von Aficionado »

@ Somnium

Als Nachtrag zum ersten Post


Du weisst auch wie der Hase hierzulande läuft. Bei“ Umverteilungsinitiativen" wird mit Wegzug und Steuerflucht gedroht. Dann kommen halt bei vielen Existenzängste hoch. Niemand möchte wirklich etwas vom kleinen Kuchenstück abgeben.
Unternehmen drohen auch in Deutschland ununterbrochen mit Wegzug. Es ist ein Pokerspiel.
Bei uns wird wird es schwierig, Initiativen zu gewinnen. Und das Referendum ist zur Zeit das einzige Mittel. Eine Mehrheit im Parlament für linke Anliegen ist die Ausnahme.

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Re: Klimakrise

Beitrag von Aficionado »

Somnium hat geschrieben: 13.07.2026, 19:04 Und warum können wir nicht alle vegan leben? Was für Probleme würden entstehen?

Die armen Bauern, na klar. Die weiterhin Schweine halten, weil sie dafür lecker Subventionen bekommen. Die sich dagegen wehren, dass alle Tier-Initiativen regelmässig chancenlos sind. Opfer? Täter!
Die Bauern wollen natürlich auch Geld verdienen. Reich werden sie davon nicht.
Fleischsubventionen bin ich bei dir, braucht es nicht. Fleisch soll halt teurer werden. So wächst auch der Druck gegen oben. Viele Nichtbauer SVP-Wähler stören sich ja selber an den Subventionen. Nur, was ist, wenn das Mercosur-Freihabdelsabkommen kommt, gegen das auch die Grünen sind?
Meinst du die Bauern könnten noch existieren ohne Subventionen? Die verkaufen dann schon mel ihr Grundstück. So könnten sie ihren Lebensbedarf sichern und ihren Kids ein Studium ermöglichen. Willst du das? Natürlich gibt es auch bei denen Typen, die den Hals nicht voll genug kriegen können.

Vegan leben können geht aus medizinischer Sicht natürlich schon. Aber ich sehe das Problem bei artgerechter Tierhaltung nicht. Warum darf man einen Hund besitzen aber kein Hausschwein, das man später isst? Oder Eier von glücklichen Hühnern die ohne die Gefahr, welche von Greifvögel oder Füchsen ausgeht, leben dürfen?
Kanarienvögel und ähnliches dürfen gesetzlich in sehr kleinen Käfigen gehalten werden. Totaler Vethältnidblödsinn. Die können ja nicht 'mal fliegen und ausser fressen tun die nichts. :)

Was war noch? Ach ja: Wem nehm ich das Futter weg mit dem Aufruf für Verzicht? Niemandem. Im Gegenteil: Ohne industrielle Fleischproduktion wäre plötzlich genug Essen für alle da. Fleisch kostet. Können sich längst nicht alle leisten. Fleisch essen ist quasi asozial und fördert die Ungleichheit. Und das, obwohl der Konsum subventioniert ist! Im Gegrnsatz zu pflanzlichen Produkten!
Ich will aber nicht auf Eier verzichten. Und auch nicht auf ein gutes Stück Fleisch. Joghurt ist auch voll geil.
Aber über einen höheren Preis könnte man die Nachfrage drosseln. Fleisch ist! zu billig. Die Bauern würden gleich viel verdienen. Statt Subventionen gibts dann mehr Geld für das kg. Den Freibetrag wollen sie auf 150,- runterdrehen, wie du vielleicht schon mitbekommen hast. Über die Grenze geht also nicht mehr so einfach. Nur mit krimineller Energie.

Wie willst du die Massentierhaltung verbieten und gleichzeitig die Nachfrage aufrecht erhalten? Das ist schlicht nicht möglich.
Hä? Über den Preis natürlich. Fleisch ist zu billig. Was das Gehalt des Bauern betrifft und betr. Klimakiller.

Im Endeffekt haben wir alle das selbe Problem: Die Klimakatastrophe. Da sind alle anderen Probleme nur noch Nebensächlichkeiten, viele davon ausgelöst durch eben diese Klimakatastrophe.
Und von was sollen unsere Nachkommen leben? Sollte man nun alles in der Schweiz stilllegen? Oder wie stellst du dir das vor? Wenn nun alle in der Schweiz wohnhafte auf Fleisch verzichten würden, würde sich betr. Klima was ändern? Du musst doch zuerst die Symptome mildern und dann durch technologischen Fortschritt die Ursachen. Was bringt es dir, wenn alle schon Tod sind aber du hast den Temp-Anstieg etwas abgebremst?
Aber wie soll das gehen beim künftigen Energiebedarf für KI und Marsmissionen?
Dort musst du doch den Hebel ansetzen. Auch bei den Schwerreichen mit ihren Luxusspielzeugen.

Aber ja, deine Replik im Prinzip Bankrotterklärung, Kapitulation. Ich nicht, die anderen sollen. Hatten wir alles schon mal hier.

Die Menschen in fünfzig Jahren werden unsere Generationen verfluchen.

Gibt einen super Film zum Thema, wenn auch nur indirekt: Tenet von Christopher Nolan.

Du willst der Realität nicht in die Augen schauen. Meinst du wir können hier im Forum etwas bewirken? Wir leben in einer Demokratie und da kannst du die Leute nicht einfach umerziehen wie in China.
Du musst Wahlen und Abstimmungen gewinnen, wenn du an den 0.1% CO2 Gesamtemissionen, die hier anfallen, was ändern möchtest.
Als kleine Schweiz haben wir eh nichts zu melden. Und wenn dann nur über Diplomatie.
Man muss nun versuchen, die Städte etwas runterzukühlen. In der Forstwirtschaft auf Bäume setzen, die mit diesen harten Bedingungen wie wir sie in der Schweiz kennen, noch am besten zurecht kommen. Weiter muss überschüssiges Wasser besser gespeichert werden können.

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Re: Klimakrise

Beitrag von Somnium »

@Aficionado

Du mixst da ganz schön was zusammen…

Die Illusion, das Fleisch teurer gemacht, die Subventionen gestrichen werden können, ok, man darf an alles glauben, auch an den St. Nimmerleinstag.

Geschlossenes System weisst du hoffentlich was das ist. Mit Resultatkosmetik wie „Städte runterkühlen“ ändert sich nichts. Das ist auch gar nicht möglich. Nach fast 80 Jahren Wissen, was passieren wird, wenn wir nichts verändern ist es jetzt zu spät für so zu tun als ob. Es braucht einen globalen Ruck. Internationale Zusammenarbeit, haben wir eigentlich alles, das Klimaabkommen ist verbindlich, so wie die Alpeninitiative zum Beispiel auch. Und doch lässt uns die von Lobbyisten im grossen Stil unterwanderte Politik diesbezüglich im Stich.

Die Menschheit wird niemals einen Fuss auf den Mars setzen. Und KI wird in spätestens fünf Jahren das sein, was sie eigentlich heute schon ist: Ein unverzichtbarer digitaler Assistent.

Bezüglich artgerechter Haltung: Die gibt es nicht. Tiere, die gehalten werden, leben nicht artgerecht. Hunde und Katzen, leben mit dem Menschen in einer Art Symbiose. Speziell der Hund, den es so wie es ihn heute gibt, ohne Menschen nicht existieren würde, hat von dieser Zusammenarbeit profitiert.

Dass Tiere essen früher durchaus wichtig war, bestreite ich nicht. Aber heute ist es das nicht mehr. Wenn du Tiere essen willst, mach das, aber schlachte sie eigenhändig. Schau ihnen in die Augen, wenn du den Bolzen in den Kopf treibst.

Leider ist die Realität eine andere: Je weniger wir auf Fleischkonsum angewiesen sind, desto mehr wird produziert. Und gleichzeitig wird mit diesem „Trotz“ die Klimakatastrophe befeuert. Selbiges gilt für die Leerfischung der Weltmeere. Das sind Sünden, die wir nicht mehr rückgängig machen können. Für nichts und wieder nichts. Weil wir nicht auf den Genuss verzichten wollen.

Was sagt das über die Menschheit aus, wenn wir aus Genuss-Sucht Millionen Tiere täglich ausbeuten und umbringen? Mit diesem Tun das Klima, unsere Lebensgrundlage zerstören? Immer wieder neue Lügen erfinden, um all das zu rechtfertigen, was nicht zu rechtfertigen ist? Und dann auch noch an einen gütigen Gott glauben, der uns liebt? All das quasi zur Verfügung stellt?

WTF?
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An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. (Erich Kästner)

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Re: Klimakrise

Beitrag von Basler Beobachter »

Somnium hat geschrieben: 13.07.2026, 19:04 Und warum können wir nicht alle vegan leben? 
Man kann, aber man will nicht.
Den meisten Leuten schmeckt Fleisch gut, also wird es gekauft und gegessen. 
Ich kenne eine Beiz irgendwo in den Schweizer Alpen. Dort gab es auf der Speisekarte 9 Vegi-Menüs. Seit diesem Frühling nur noch 2. 
Grund: Kaum Nachfrage. 
Für die meisten Leute ist ein Essen ohne Fleisch kein richtiges Essen. Deshalb will man Fleisch essen. Das Elend der Tiere und die enormen Auswirkungen auf die Umwelt interessiert diese Leute nicht.
Am besten entgegenwirken könnte man, wenn täglich im Fernsehen Filme von den schlechten Tierhaltungen und aus den Metzgereien gezeigt würden. So könnte man den Fleischkonsum vielleicht um 10 % reduzieren.

PS: Der durchschnittliche Fleischkonsum in der Schweiz beträgt pro Kopf und Jahr 50 Kg. 
Meinen persönlichen schätze ich auf 1 kg pro Jahr. Zu Hause essen ich nie Fleisch. Auswärts nur ganz selten wenn es nicht Besseres gibt. 

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Re: Klimakrise

Beitrag von Somnium »

@Basler Beobachter

Es wäre relativ einfach umsetzbar: An Grossveranstaltungen gibts Fleisch nur noch auf explizite Nachfrage bei der Bestellung. Würden genau die machen, die tatsächlich um des Geschmackes willen Fleisch essen. Beim pflanzlichen Angebot würde sofort der Preis sinken und entsprechend die Nachfrage steigen. Würde funktionieren. Nicht zwingend an einem Schwingfest, aber an Open-Airs, Kino unter freiem Himmel, Flosskonzerte. Wenn man dann auch noch Bilder aus Dominion zeigt als ersten Spot während dem „Hydration Break“ und nicht Grillfleischwerbung…

Aber es ist , wie es ist: Die Fleisch-/Milchlobby ist da natürlich voll contra. Und hat dann auch noch die wählerstärkste Partei im Rücken.

Aber es wird passieren. Spätestens dann, wenn das Wasser so richtig knapp wird. Industrielle Schlachtung braucht dermassen gigantische Wassermengen…das alles lässt sich alleine mit „Geschmack“ nicht mehr begründen. Und „Geschmack“ im Endeffekt auch nur Marinade, Würze und Sauce. Man stelle sich Dönerfleisch grilliert aber nature vor. Würde keiner nachfragen.
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Re: Klimakrise

Beitrag von Aficionado »

Somnium hat geschrieben: 13.07.2026, 20:57 @Aficionado
Du mixst da ganz schön was zusammen…
Die Illusion, das Fleisch teurer gemacht, die Subventionen gestrichen werden können, ok, man darf an alles glauben, auch an den St. Nimmerleinstag.
Von dir kommt gar nix. Wie willst du Fleisch verbieten? Aufs Mercosurabkommen gehst du gar nicht erst ein. Mit dem Abkommen wird Fleisch noch billiger. Und damit der Markt nicht mit argentinischen Fleisch geflutet wird, braucht es Subventionen, weil unsere Bauern nicht mithalten können was die Kosten betrifft. Da man mit USA nicht mehr normal Handel betreiben kann, braucht es aber neue Märkte. Wäre die Schweiz eine Insel und würde man den Bauern die Fleischsubventionen streichen, würde Fleisch teurer werden. Oder meinst du, die arbeiten gratis? Wie willst du den Fleischkonsum verbieten, konktete, realistische Beispiele bitte!!! Ich fordere einen Fleischpreis, der die Kosten ohne Subventionrn deckt plus zuzüglich eine Klimasteuer. Ich bin gegen ein Verbot, das nicht umsetzbar ist.

Geschlossenes System weisst du hoffentlich was das ist. Mit Resultatkosmetik wie „Städte runterkühlen“ ändert sich nichts. Das ist auch gar nicht möglich. Nach fast 80 Jahren Wissen, was passieren wird, wenn wir nichts verändern ist es jetzt zu spät für so zu tun als ob. Es braucht einen globalen Ruck. Internationale Zusammenarbeit, haben wir eigentlich alles, das Klimaabkommen ist verbindlich, so wie die Alpeninitiative zum Beispiel auch. Und doch lässt uns die von Lobbyisten im grossen Stil unterwanderte Politik diesbezüglich im Stich.
Die Menschheit wird niemals einen Fuss auf den Mars setzen. Und KI wird in spätestens fünf Jahren das sein, was sie eigentlich heute schon ist: Ein unverzichtbarer digitaler Assistent.
Bezüglich artgerechter Haltung: Die gibt es nicht. Tiere, die gehalten werden, leben nicht artgerecht. Hunde und Katzen, leben mit dem Menschen in einer Art Symbiose. Speziell der Hund, den es so wie es ihn heute gibt, ohne Menschen nicht existieren würde, hat von dieser Zusammenarbeit profitiert.
Dass Tiere essen früher durchaus wichtig war, bestreite ich nicht. Aber heute ist es das nicht mehr. Wenn du Tiere essen willst, mach das, aber schlachte sie eigenhändig. Schau ihnen in die Augen, wenn du den Bolzen in den Kopf treibst.
Leider ist die Realität eine andere: Je weniger wir auf Fleischkonsum angewiesen sind, desto mehr wird produziert. Und gleichzeitig wird mit diesem „Trotz“ die Klimakatastrophe befeuert. Selbiges gilt für die Leerfischung der Weltmeere. Das sind Sünden, die wir nicht mehr rückgängig machen können. Für nichts und wieder nichts. Weil wir nicht auf den Genuss verzichten wollen.
Was sagt das über die Menschheit aus, wenn wir aus Genuss-Sucht Millionen Tiere täglich ausbeuten und umbringen? Mit diesem Tun das Klima, unsere Lebensgrundlage zerstören? Immer wieder neue Lügen erfinden, um all das zu rechtfertigen, was nicht zu rechtfertigen ist? Und dann auch noch an einen gütigen Gott glauben, der uns liebt? All das quasi zur Verfügung stellt?
WTF?
Ja ok, alle Wissenschaftler liegen also falsch.
Du drehst dir alles so zurecht, dass es für dich aufgeht. Begrünungen an den Gebäuden und statt schwarzer Asphalt mehr Grünflächen und Abkühlmöglichkeiten haben schon einen positiven Einfluss auf die hohen Temperaturen.
Soso der Hund hat also profitiert. Ich glaube es war umgekehrt, der Mensch profitierte vom Hund. Ich denke Tierliebe war in dieser Zeit noch kein Anliegen. Jedes Tier musste einen bestimmten Zweck erfüllen. So ja auch die Hauskatze, welche importiert wurden im Kampf gegen Mäuse und Ratten.
Schwein und Mensch passen besser zusammen. :-)
Wer braucht denn heute noch einen Wachhund? Die Bullen wären mir ohne Hunde auch lieber :-)
Das Zeug das der Mensch nicht verwertet, bekommt das Schwein. Ich würde es auch selber schlachten, wenn ich wüsste wie das geht.
Fleisch muss wieder mit Genuss assoziiert werden und nur an speziellen Anlässen aufgetischt werden. Wir gehen absolut verantwortungslos mit den Tieren um. Aber leider auch mit Menschen. Der Mensch wird auch immer mehr als eine Ware betrachtet, die man ausbeuten darf.

Setzte dich in der Politik ein. Ihr müsst Wahlen und Abstimmungen gewinnen. Aber was bringen Klimaabkommen, wenn der Hauptverursacher nichts mehr davon wissen möchte und andere Staaten, darunter auch die Schweiz, es nur halbbatzig umsetzen?
Auch hier, konkrete Beispiele.
Wie willst du die Brasilianer dazu bringen, keine Waldfläche mehr für Tierfutteranbau oder Palmöl zu opfern? Von oben herab ist das natürlich alles kein Problem. Dir geht es finanziell gut und du musst auch keine Familie durchfüttern.
Keinen Handel mehr betreiben ist auch keine Lösung.
Du kannst versuchen, die Menschen zu sensibilisieren, weniger Fleisch zu konsumieren. Notfalls halt mit höheren Preisen. Wenn Wasser knapp wird oder nicht mehr einfach abgepumpt werden darf, werden die Fleischpreise automatisch steigen. Aber mi Verboten kommst du nicht weit.
Dem Pöbel das Fleisch verbieten aber die Libertären sollen ihr Ding ungeniert durchziehen können. Sorry, kann ich nicht ernst nehmen.

Simon04
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Re: Klimakrise

Beitrag von Simon04 »

Respekt wie dä sälem Fundi dr Zahn ziesch...
I hätt weder d Nerve noh d Zyt.
Aber übernimm Di nit, so verblenditi Lüt holsch nüm zrugg uf d Spur, do chasch noh sovil Argument bringe und em sini Verirrige vorhalte. Wird es miserables Läbe ha und jez halt e Thema gfunde woner s Gfühl het sis do si het glich noh e Berechtigung.
Eigentlich e arme Siech.
Oder wies e gueti Kollegin letschti gseit het "dont judge a person unless youve walked in their shoes"

Also chillen lieber am Rhy. Und apropo: Gueti Lüt gits zum Glück überall.
Genausowenig wie me e ganzes Volk / Gruppe etc. (im negative Sinn) über ei Kamm söt scherre.
Aber d Hüfigkeit vo derä Fründlichkeit, Entspanntheit, kei Stress, kei Ghetto wie z Bern dr Aare noche vo Marzili bis Lorraine hani so noh niene erläbt.

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Re: Klimakrise

Beitrag von Somnium »

@Simon04

Was bist du für ein mieses Arschloch? Sorry, dass ich so deutlich werde. Niemand hat dich nach einer Meinung gefragt. Mir Verblendung vorzuwerfen, ein miserables Leben zu haben und ein armer Siech zu sein, dem man den Zahn ziehen muss, weil er sich für die einsetzt, die keine Stimme haben? Das Anliegen ist sehr wohl berechtigt und wird immer drängender.

Kommt dazu, dass du mit deinem unleserlichen Dialekt die Hausregeln hier verletzt.

In diesem Sinne: Ein unherzhaftes Fick dich!
„Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich bin Punk."

An allem Unfug, der passiert, sind nicht etwa nur die schuld, die ihn tun, sondern auch die, die ihn nicht verhindern. (Erich Kästner)

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Re: Klimakrise

Beitrag von Somnium »

@Aficionado

Nochmals, ich will niemandem den Fleischkonsum verbieten. Ich will, dass Fleisch nicht mehr subventioniert wird, warum auch? 99 Prozent essen Fleischprodukte, konsumieren Milch und Käse.

Subventionen sind Anreize, von denen soll man nicht leben können. Und wenn weniger Fleisch konsumiert wird, dann ist das halt so. Und gut fürs Klima. Habe wiederholt Ideen vorgeschlagen, wie man den Konsum verringern könnte, siehe letztes Post von mir gestern Nacht.

Zum Mercosour-Abkommen kann ich nichts schreiben, ist ein Thema, mit dem ich eher weniger vertraut bin. Und ja, esst weniger Fleisch, gut für alle. Apropos:

Und warum können wir nicht alle vegan leben? Was für Probleme würden entstehen?

Da warte ich immer noch auf eine Antwort. 😉
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Re: Klimakrise

Beitrag von Somnium »

@Aficionado

Noch kurz zum Klima:

Das mit dem Abkühlen in Städten kann nicht funktionieren. Dazu braucht es Grünflächen, Bäume.
Und es wäre reine Pflästerli-Politik. Ich habs wiederholt geschrieben und begründet. Auch was wirklich helfen würde.

Verzicht.

Das mit den Hunden: Da ist die Forschung sich ziemlich sicher, dass die Zusammenarbeit von der Fellschnauze imitiert wurde. Stichwort Symbiose. Gegenseitige.

Bei der Hauskatze ist die Sache etwas komplizierter:

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Re: Klimakrise

Beitrag von Somnium »

@Aficionado

(…)
Setzte dich in der Politik ein. Ihr müsst Wahlen und Abstimmungen gewinnen. Aber was bringen Klimaabkommen, wenn der Hauptverursacher nichts mehr davon wissen möchte und andere Staaten, darunter auch die Schweiz, es nur halbbatzig umsetzen?
Auch hier, konkrete Beispiele.
Wie willst du die Brasilianer dazu bringen, keine Waldfläche mehr für Tierfutteranbau oder Palmöl zu opfern? Von oben herab ist das natürlich alles kein Problem. Dir geht es finanziell gut und du musst auch keine Familie durchfüttern.
Keinen Handel mehr betreiben ist auch keine Lösung.
Du kannst versuchen, die Menschen zu sensibilisieren, weniger Fleisch zu konsumieren. Notfalls halt mit höheren Preisen. Wenn Wasser knapp wird oder nicht mehr einfach abgepumpt werden darf, werden die Fleischpreise automatisch steigen. Aber mi Verboten kommst du nicht weit.
Dem Pöbel das Fleisch verbieten aber die Libertären sollen ihr Ding ungeniert durchziehen können. Sorry, kann ich nicht ernst nehmen.

Selbstverständlich bin ich auch politisch engagiert, ganz real. Mein armseliges, mieses, frustriertes Leben lässt gar nichts anderes zu. Ohne Typen wie mich hätten Typen wie der Berner Schalke-Fan im Marzili wenn sie das Leben geniessen und mit sechs Bierchen so tun als wäre alles normal nichts zu lästern…

Am 15. August ist in Zürich der Animal Rights March. Im September ist -auch in Zürich- ein Megacube und im Oktober ein Tierrechts-Kongress von Tier im Fokus, die haben im Berner Stadtrat mit Tobias Sennhauser sogar einen gewählten Mann im Parlament!

Im Bundestag ist Zoe Meyer engagiert:

https://www.instagram.com/reel/DavVjvYiqxL/

Es tut sich was und das ist für die subventionierte Fleischindustrie gefährlich. Darum unter allen Umständen Schlachthausbilder verbieten, auch wenn dadurch der Streisand-Effekt aktiviert wird…

Als ich noch Kind war, gab es selbst bei uns in der „Agglomeration“ in jedem Dorf einen Misthaufen und eine Metzgerei, die geschlachtet hat. Gibt’s heute, keine dreissig Jahre später nicht mehr. Darum hab ich suchst Mühe mit dem Subventionsargument. Die Fleischindustrie, das ist eine unbequeme Wahrheit und Realität, ist industrialisiert. Von der Futtermittelproduktion bis zum Endprodukt im Kühlregal.

Wieso behauptest du, mir ginge es finanziell gut? Das Gegenteil ist der Fall und selbst wenn ich Kinder durchzufüttern hätte, wäre ich Aktivist. Ist eine Frage von Empathie und Notwendigkeit. Dass die Politik sich nicht um die Wähler schert…auch das hat seine Ursachen und die sind bei der Industrie und ihren Lobbyisten zu suchen und finden. Die wenigsten Brasilianer finden es geil, wenn der Regenwald abgeholzt wird. Und auch in Malaysia, Borneo, wo auch immer die Fleischindustrie Platz für Futtermittelproduktion braucht (Stichwort Bödenauslaugung!): Geh auf die Strasse und werde getötet. (Bruno Manser winkt hier). In der Schweiz wirst du schlimmstenfalls nur lächerlich gemacht, aber damit lernt man gut zu leben. Für die Tiere. Gegen die Atomkraft.

Wenn du dich mal richtig ins Thema eingearbeitet hast und realisierst, was an deinem Prix Garantie-Chlöpfer alles so mit dranhängt…dann weisst du auch, warum ich so durchaus ehrenwerte aber komplett nutzlose Ideen wie „Abkühlung der Städte“ irgendwie nicht hilfreich finde. Spoiler: Aus den gleichen Gründen, warum ich gegen eine Aufhebung des AKW-Neubau-Verbot bin.
Dient alleine der Diskursverschiebung…
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Re: Klimakrise

Beitrag von Aficionado »

Somnium hat geschrieben: 14.07.2026, 09:42 @Aficionado

Nochmals, ich will niemandem den Fleischkonsum verbieten. Ich will, dass Fleisch nicht mehr subventioniert wird, warum auch? 99 Prozent essen Fleischprodukte, konsumieren Milch und Käse.

Subventionen sind Anreize, von denen soll man nicht leben können. Und wenn weniger Fleisch konsumiert wird, dann ist das halt so. Und gut fürs Klima. Habe wiederholt Ideen vorgeschlagen, wie man den Konsum verringern könnte, siehe letztes Post von mir gestern Nacht.

Zum Mercosour-Abkommen kann ich nichts schreiben, ist ein Thema, mit dem ich eher weniger vertraut bin. Und ja, esst weniger Fleisch, gut für alle. Apropos:

Und warum können wir nicht alle vegan leben? Was für Probleme würden entstehen?


Da warte ich immer noch auf eine Antwort. 😉

Weil es Landwirtschaftlich keinen Sinn ergibt. Was machst du mit Getreide, dass für Lebendmittel die Qualitätsanforderungen nicht erfüllt, vernichten? Mit Foodwaste, Biogas?
Ausserdem erhöht ein vollständiger Verzicht das Risiko für Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen. Ich traue einem Grossteil der Konsumenten nicht zu, dass sie sich ausgewogen ernähren würden. Folgen wären
höhere Gesundheitskosten aufgrund von Mangelerscheinungen. Wir sprechen ja nicht nur von Fleischverzicht sondern vom vollständigen Verzicht tierischer Produkte (vegan halt).
Aber gut, tierische Produkte sind schlecht fürsKlima.
Ich bin auch für weniger tierische Produkte. Aber falls ein Bauer noch ein paar freilaufende Schweine und Hühner hat, habe ich damit kein Problem. Finde ich sogar positiv. Massentierhaltung ist eine Schande. Und Kühe/Rinder gibt es tatsächlich viel zu viele.

Was sollen Menschen essen, die an Zöliakie leiden? Die dürfen praktisch nur noch Fleisch und Gemüse essen.

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Re: Klimakrise

Beitrag von Somnium »

@Aficionade

Das allereinzigste, was du nicht natürlich anreichern kannst: B12. Das wird den Tieren einfach ins Futter gemischt!

In pflanzlichen Produkten ist es längst Teil der Produktionskette und absolut kein Problem für die Qualität.

Warum soll es landwirtschaftlich keinen Sinn ergeben? Wie ist das mit Schlachtsbfälken, was passiert mit denen heute? Sie werden subventioniert entsorgt. No joke. Der Bund zahlt Subventionen, damit Bell die Schlachtabfälle so entsorgt, dass sie keine gesundheitliche Gefährdung darstellen.

Getreide wird heute schon nicht an Tiere verfüttert. Und aus den Kartoffeln macht man beispielsweise Pommes-Stäbchen, wenn sie Zweifel nicht haben will. An den Stäbchen siehst du übrigens, wie viel es während dem Wachstum geregnet hat. Viel Regen, günstige Pommes. Wenig Regen, teurere Pommes. Der Markt regelt.

Du kannst dich problemlos rein pflanzlich ernähren. Die Lebensmittelindustrie hat da brutal aufgeholt. Gibt auf Insta hunderte Creators, die dir zeigen was alles machbar ist. Und gäll, Lewis Hamilton ist Veganer, Djokovic, Billie Eilish, Woody Harrelson.

Alles Menschen, denen man ansieht, dass sie Mangelernährt sind?

Kommt dazu, dass auch Mediziner langsam checken, das Fleischkonsum gesundheitsproblematisch sein kann, bei den Mengen, die aktuell im Durchschnitt (und da sind die Veganer mitgezählt!) konsumiert werden. Zu glauben, dass man den Konsum gesteuert senken kann, halte ich für illusorisch, da ist einfach zu viel Geld und Machteinfluss im Spiel. Wider aller Bemühungen steigt auch der Kokainkonsum!


Vegan lebende Promis, eine Auswahl:

Joaquín Phoenix
Alicia Silverstone
Anke Engelke
Pamela Anderson
Lewis Hamilton
Maggie Q
Moby
Alissa White-Gluz (Voice of Arch Enemy)
Elliot Page
Woody Harrelson
Bryan Adams
Daryl Hannah
Ariana Grande
Rooney Mara
Mark Benecke
James Cromwell
Billie Eilish
Natalie Portman
Charli XCX
Paris Jackson
Marlene Engelhorn
Jessica Chastain
Rainn Wilson
Craig Robinson
Anja Taylor-Joy
Natalie Portman
Brian May
Sadie Sink
Aidan Gallagher
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Re: Klimakrise

Beitrag von Somnium »

@Aficionado

Oha, jetzt plötzlich ist 1 Prozent der Bevölkerung (so viele Menschen sind erkannt durch Zöliakie betroffen) relevant?

Auch da kann man sich mit ein bisschen Wissen wie es geht rein pflanzlich ernähren. Ist gewiss nicht problemlos und man muss aufpassen wie blöd, aber es ist möglich. Und auch in diesem Bereich hat die Industrie den Marktwert entdeckt, zum Beispiel Barilla.

Und mit Zöliakie hast du noch ein ganz anderes Problem:
Bier (das nach Reinheitsgebot vegan ist) ist zu fast 100% tabu für dich. Einfach mal gechillt ein Bierchen in der Badi zischen? Is nicht. Aber was wäre ein Problem ohne Lösung?

https://ibb.co/GvXqkFGN

Sogar ich muss aufpassen, was ich esse! Kurkuma und Granatapfel können die Wirkung meines Medis neutralisieren. Dann bin ich plötzlich einfach tot weil ich indisch gegessen habe.
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Re: Klimakrise

Beitrag von Aficionado »

Somnium hat geschrieben: 14.07.2026, 11:11 @Aficionado

Oha, jetzt plötzlich ist 1 Prozent der Bevölkerung (so viele Menschen sind erkannt durch Zöliakie betroffen) relevant?

Auch da kann man sich mit ein bisschen Wissen wie es geht rein pflanzlich ernähren. Ist gewiss nicht problemlos und man muss aufpassen wie blöd, aber es ist möglich. Und auch in diesem Bereich hat die Industrie den Marktwert entdeckt, zum Beispiel Barilla.

Und mit Zöliakie hast du noch ein ganz anderes Problem:
Bier (das nach Reinheitsgebot vegan ist) ist zu fast 100% tabu für dich. Einfach mal gechillt ein Bierchen in der Badi zischen? Is nicht. Aber was wäre ein Problem ohne Lösung?

https://ibb.co/GvXqkFGN

Sogar ich muss aufpassen, was ich esse! Kurkuma und Granatapfel können die Wirkung meines Medis neutralisieren. Dann bin ich plötzlich einfach tot weil ich indisch gegessen habe.

Betr. Zöliakie. Wenn du schon auf fast alles verzichten musst, willst du nicht auch noch vollständig auf Fleisch verzichten. Nachvollziehbar oder?
Ich sage nicht, dass die ins Gewicht fallen. Aber den Bedarf könntest du ohne Massentierhaltung decken. Plus noch den Braten jede zweite Woche für den Rest.
Ich selber bin nicht betroffen aber eine mir nahestehende Person.
Btw.,von Bitburger gibt es ein Glutenfreies Bier.

Ich finde es gut, dass du dich für den Tierschutz einsetzt. Aber ihr müsst letztendlich Abstimmingen gewinnen oder eine Mehrheit im Parlament hinbekommen.

Durch meine Frau ist mein Fleischkonsum drastisch zurückgegangen. Sie ernährt sich praktisch vegan.

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Re: Klimakrise

Beitrag von Simon04 »

Somnium hat geschrieben: 14.07.2026, 09:36 @Simon04

Was bist du für ein mieses Arschloch? Sorry, dass ich so deutlich werde. Niemand hat dich nach einer Meinung gefragt. Mir Verblendung vorzuwerfen, ein miserables Leben zu haben und ein armer Siech zu sein, dem man den Zahn ziehen muss, weil er sich für die einsetzt, die keine Stimme haben? Das Anliegen ist sehr wohl berechtigt und wird immer drängender.

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Re: Klimakrise

Beitrag von Elduderinho86 »

Simon04 hat geschrieben: 15.07.2026, 07:26
Somnium hat geschrieben: 14.07.2026, 09:36 @Simon04

Was bist du für ein mieses Arschloch? Sorry, dass ich so deutlich werde. Niemand hat dich nach einer Meinung gefragt. Mir Verblendung vorzuwerfen, ein miserables Leben zu haben und ein armer Siech zu sein, dem man den Zahn ziehen muss, weil er sich für die einsetzt, die keine Stimme haben? Das Anliegen ist sehr wohl berechtigt und wird immer drängender.

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Re: Klimakrise

Beitrag von Bierathlet »

Elduderinho86 hat geschrieben: 15.07.2026, 07:30
Simon04 hat geschrieben: 15.07.2026, 07:26
Somnium hat geschrieben: 14.07.2026, 09:36 @Simon04

Was bist du für ein mieses Arschloch? Sorry, dass ich so deutlich werde. Niemand hat dich nach einer Meinung gefragt. Mir Verblendung vorzuwerfen, ein miserables Leben zu haben und ein armer Siech zu sein, dem man den Zahn ziehen muss, weil er sich für die einsetzt, die keine Stimme haben? Das Anliegen ist sehr wohl berechtigt und wird immer drängender.

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Das isch e abgwandlets Zitat us dr legendäre Fohrler Live Folge, wo e gueti Hampfle Quotables generiert het.

Original: Ich bin Spanier süsch, wenn mi bir Rasse wotsch nenne

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Re: Klimakrise

Beitrag von Simon04 »

Dankschön Kolleg, ha scho gmeint das Forum isch endgültig verlore.

So muess los - Bern is calling, mol luege wies hüt wird.

Ganz wilds Gwitter gsi gescht in Luzern. Chinder hän gschraue, Erwachseni hän gschraue, Äscht sind vo dä Bäum gheit, gwüssi hets grad ganz knickt. Sicht noh öpe e halbe Meter, Rege peitscht vo allne Site, glichzitig noh Hagel.
Wiene ufgschüchts Huehn bini über die Wiese grennt und ha denn zum Glück imenä öffentliche WC Unterschlupf gfunde.
Nass bis uf d Chnöche.

BESCHTE LEBEN


 

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Re: Klimakrise

Beitrag von Aficionado »

Kogokg313 hat geschrieben: 13.07.2026, 17:23 Die Sache mit der zweiten Frau checke ich nicht ganz. Zwei Frauen, die auf Autos stehen und Güter brauchen, um glücklich zu sein und 300km auseinander wohnen, ok. Aber eine Polybeziehung mit drei Ökotanten, die mit dem Fahrrad besuchbar sind - why not. Hab spasshalber noch kurz etas gegooglet (google KI)

Die CO-Emissionen beim Thema "Sex" lassen sich aus verschiedenen Perspektiven betrachten:
  • Biologischer Ausstoß (Atmung): Interessanterweise sinkt der CO-Ausstoß durch die Atmung während der sexuellen Erregung leicht. Das liegt daran, dass der Körper das Blut vermehrt in die Genitalregion leitet, wodurch die Lungenatmung kurzzeitig etwas flacher ausfallen kann. [1]
  • Verhütungsmittel: Kondome und Gleitmittel haben einen geringen CO-Fußabdruck. Umweltfreundlichere Alternativen setzen auf biologisch abbaubare Materialien und vegane, wasserbasierte Gleitmittel. [1, 2, 3, 4, 5]
  • Digitaler Konsum (Pornos): Der Betrieb von Servern und Rechenzentren für Video-Streaming macht rund 1 % der weltweiten Treibhausgase aus. Allein der Konsum von Online-Pornografie soll Schätzungen zufolge global für etwa so viele Emissionen verantwortlich sein wie der gesamte Staat Rumänien. [1]
  • Allgemeiner CO-Fußabdruck: Neuere Studien, wie die der London School of Economics, zeigen auf, dass Männer durch ihren Lebensstil (u. a. mehr Fleischkonsum und Autofahrten) im Schnitt etwa 26 % mehr CO-Emissionen verursachen als Frauen. [1, 2]

Immer wieder ein Vergnügen deine Posts. :)
1 % ist zehn mal mehr als die Schweiz :confused:

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Re: Klimakrise

Beitrag von SubComandante »

Ich denke mal, dass man die Frage mit reiner veganen Ernährung nicht rein binär betrachten sollte. Es wäre doch einfacher, wenn wir auf einen Fleischkonsum wie derjenige unserer Vorfahren zurückkommen könnten. Wenn das Tier auf dem Teller wieder was besonderes ist, das man nicht 5mal täglich haben kann. Dann bräuchte es auch keine Massentierhaltung mehr. Weil am Ende des Tages werden wir uns das aufgrund klimatischer Veränderungen auch nicht mehr leisten können. Noch haben wir im Sommer eine Rückversicherung in Form von Gletscher. Aber das fehlende Trinkwasser wird in Zukunft zunehmend zum Problem werden. Und da bietet eine Ernährung mit wenig Fleisch Vorteile bezüglich Effizienz. So eine Kuh braucht viel Wasser und viel Nahrung.

Bezüglich Klimawandel haben wir mehr und mehr Mittel, um die CO2-Emissionen drastisch drosseln zu können. Und bei Akkutechnologien gibt es auch genügend wirtschaftliche Anreize, so dass die Wirtschaft da schon viel weiter ist wie die teils rückständige Politik in Europa. Im letzten Jahr waren in Norwegen mehr als 95% aller Neuzulassungen für Fahrzeuge solche mit einem fetten Akku. In Frankreich müssen alle grösseren Parkplätze mit Dächer in Zukunft Solarpanels obendran haben. Es braucht nicht mal so viel Kreativität. Und es gibt bei der Landwirtschaft auch eine nutzvolle Symbiose mit steuerbaren Solarpanels über der Plantage - bei zu viel Sonne kann man die kippen lassen und dadurch wird die Plantage besser geschützt.

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