Notbremse hat geschrieben: 17.09.2026, 10:36 Betreffend "Und nur für mehr Geld. **** dich Dome für alle Zeit!" Für den doppelten Lohn würde ich noch heute meinen Job kündigen und so manche unmoralische Stelle annehmen, da müssen wir uns hier im Forum nicht päpstlicher als der Papst machen.
Ja natürlich, deshalb hab ich auch geschrieben, dass ich bei Abgängen finanzielle Faktoren miteinbeziehen kann. Aber weder du noch ich dürften eine so grosse emotionale Verbundenheit zu unseren Arbeitgebern haben wie es ein Basler Fussballspieler zum FCB hat, geschweige denn haben weder du noch ich Tausende Fans für unser Tun. Sogar dann ists für mich akzeptabel, wenn so ein Spieler wechselt, weil er anderswo bessere sportliche oder finanzielle Perspektiven sieht wie z.B. bei Hunziker oder auch Ajeti.
Aber wenn dieser Spieler wie jetzt in Schmids Fall als Vizecaptain jahrelang immer wieder den FCB als Herzensverein bezeichnet und immer wieder die Bedeutung des Vereins für Fans und Region hervorhebt, dann sollte die emotionale Verbundenheit zu diesem Arbeitgeber nicht einfach durch einen etwas und nicht substanziell viel besseren Lohn aufgelöst werden können. Was hat Schmid beim FCB verdient, 400k mindestens? Das ist nochmals eine andere Nummer als die Normallöhne vieler Fans, mit mehreren Hunderttausend lebt sichs schon mal sehr gediegen. Und diese emotionale Verbundenheit löst er dann auf für was, 800k? Ist es das wirklich wert? V.a. heult er noch über fehlende Wertschätzung rum, die sich mit einem Wechsel zu einem RB-Verein doch eh nur als zu niedriger Lohn entpuppt, den ihm der FCB angeboten haben wird. Alle anderen Argumente auf sportlicher Ebene oder wie ein Auslandswunsch zählen deshalb für mich nicht, wenn man in eine ähnliche Liga wechselt, ein Wechsel z.B. in die 2. Bundesliga zu einem Traditionsverein hätte ich sportlich gesehen respektieren und nachvollziehen können. Aber doch nicht zu einem Retortenverein in die österreichische Liga smh.
Am Ende hätte Schmid nie was zur emotionalen Bedeutung des FCB sagen sollen, weils ihm sowieso nur ums Geld ging und das finde ich gerade in seinem Fall maximal zum kotzen.