NewTornado hat geschrieben: 02.09.2026, 14:16Bei den ersten beiden (und auch bei Shaq) standen/stehen Vertragsverlängerungen an. Ich kann mir gut vorstellen, dass das neue Transfer Team den Fokus auf die Zu- und Abgänge gesetzt hat und die Vertrags-Verlängerungen ein wenig auf die lange Bank geschoben hat und dies bei Schmid und Hunziker nicht gut angekommen ist. Aus Sicht des FCB aber die richtige Vorgehensweise. Aus persönlicher Sicht möchte man natürlich Sicherheit haben.Usswärtsfahrer hat geschrieben: 02.09.2026, 14:00 Bei allen 3 Abgängen von Schmid, Hunziker und Ajeti gabs unangenehme Nebengeräusche. V.a. bei den ersten beiden war ich wirklich extrem enttäuscht, dass sie gingen. Könnte es sein, dass es überwiegend an den überhöhten Erwartungen der Spieler und vielleicht gar nicht am anscheinend so chaotischen Verein lag? Wenn ich sehe, wie langsam eine Mannschaft und eine Spielidee um den Trainer zusammenwächst, wird bei mir diese Gewissheit immer grösser.
Ja also reden wir doch nicht um den heissen Brei: Der FCB wollte sicher bei Schmid und Hunziker ganz klar den Lohnforderungen nicht nachkommen. Bei Ajeti denke ich war der Vertrag eher gut dotiert und er wurde schlussendlich wirklich wegen der Stimmung / der sportlichen Perspektive abgegeben.
Das Problem bei der Lohnfrage ist vielschichtig. Einerseits will Degen keine hohen Löhne zahlen. Andererseits kannst du als Verein nicht von deinen lokalen Spielern Loyalität einfordern, sich ihnen gegenüber aber selber nicht auch loyal geben, d.h. Wertschätzung zeigen.
Andererseits muss man auch ganz ehrlich zugeben: Die Schweizer Liga ist finanziell massiv im Hintertreffen im europäischen Masstab. In Sachen Löhnen haben uns mittlerweile die Polen den Rang abgekauft. Österreich und Belgien sind schon lange davon gezogen. Selbst wenn sich ein Verein finanziell auf die Äste hinauswagt, heisst das noch lange nicht, dass man damit Spieler wirklich zum bleiben oder sogar zur Rückkehr überreden kann.