Konter hat geschrieben: 24.08.2026, 18:04
Waldfest hat geschrieben: 24.08.2026, 17:44
Finde auch sie erklären es verständlich.
Nochmal: Kein Medium in der Schweiz würde so eine Geschichte komplett erfinden. Wenn solche Stories kommen, ist immer irgendwas dran - wie relevant die Quellen sind steht auf einem anderen Blatt. Und meistens macht ein Blatt den Anfang, andere ziehen dann nach und bringen ihre Erkenntnisse rein.
Gut sagt ja jetzt auch, dass er gewisse Dinge gehört habe... Das erfindet er nicht einfach und wichtig machen muss er sich schon lange nicht mehr.
Und sogar manch einer hier im Forum weiss mehr, als er schreibt - so geht es den Journalisten auch.
Ist ja völlig logisch, legen sie ihre Quellen nicht offen, sondern umschreiben, so gut es eben geht, ohne Namen zu nennen. Sonst wären sie im falschen Job.
Es bleibt auf jeden Fall spannend.
Was mir einfach ein wenig bei der ganzen Einordnung fehlt, dass solche Stimmen, die zu den Journis gehen ja nicht einfach neutrale Berichterstatter sind, sondern damit auch selber eine Agenda haben und es evtl. selbst mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Man nimmt einfach alles für bare Münze. Es gibt in der Wissenschaft einen Ausdruck dafür und der nennt sich Quellenkritik.
Zudem, wenn Wedermann und Raz in Forza sagen, dass sie keine Kampagne führen, sondern einfach Fakten berichten, machen sie es sich doch sehr einfach und verkaufen die Hörer für dumm. Dass z.B. Luzern die Goalieposition verkackt hat und schnell noch Letica geholt haben ist auch ein Fakt trotzdem gibt es nicht 5 Artikel dazu in einer Woche, ganz einfach weils niemanden interessiert.
Sie berichten darüber, weil es gute Klickzahlen generiert, Punkt aus. Und das ist schlussendlich die Kampagne. Es geht nicht darum, dass sie bösartig gegen Lichti schiessen und ihn heimlich hassen und deshalb darüber berichten. Sie machen auf Kosten Lichtis und schlussendlich auch auf Kosten des FCB eine Story grösser als sie ist, weil das ihr Geschäftsmodell ist.
Genau!
Geht mal davon aus, dass jeder, der mehr als ihm lieb ist, auf Bank oder Tribüne sitzt, ein Interesse an solchen Geschichten und somit an einem Trainerwechsel hat. Nicht, dass es jeder macht, aber ein, zwei reichen für eine solche Story.
Die Aussage, dass man mit dem Getrolle ja Lichtsteiner helfe, ist purer Zynismus. Das ist, wie wenn ein Mobber sein Mobbing damit begründet, er wolle den Gemobbten damit in ein besseres Licht stellen.
Einfach billig und stillos. Und entlarvend für die Leute, die da arbeiten. Auch der ach so tolle Sportteil des Blick hat schon so manchen Menschen ohne Rücksicht auf Verluste gebodigt. Daran geilen sie sich auf und davon leben sie.
Und wenn Du halt als Basler umgeben von solchen FCZ-Trollen arbeitest, wirst Du selbst irgendwann einer. Groupthink.
Würg.
Und inhaltlich zur Geschichte: Profis haben immer einen Plan B.