viele journis sind halt davon getrieben "die wahrheit" ans licht zu bringen, koste es was es wolle. dass man sich dabei auch noch mit einem primeur profilieren kann und sich die entlassung eines natitrainers auf den cv schreiben lassen kann, tut das übrige.Stobologyth hat geschrieben: 16.04.2026, 09:24 Ich mache wirklich selten Medienkritik, aber hier frage ich mich schon etwas, ob das jetzt wirklich nötig war.
Einerseits habe ich null Verständnis für Leute, die auf der Strasse rasen, Impfgegner sind und mit gefälschten Zertifikaten Menschen gefährdeten. Andererseits hat aber auch jeder Mensch irgendwie seine Abgründe. Warum gerade jetzt Fischer demontieren? Bin mir nicht sicher, ob das noch damit zu tun hat, Licht ins Dunkel zu bringen oder ob da bloss jemand sich mit einer Knallerstory profilieren will.
kann deine gedankengänge aber schon auch nachvollziehen. intern würde man so eine geschichte vermutlich ganz pragmatisch von der öffentlichkeit fernhalten, ganz besonders so kurz vor einem heim-turnier.
unter dem strich, würde ich aber trotzdem sagen, dass das eine geschichte von öffentlichem interesse ist, die nicht unter den tisch gekehrt gehört. ich glaube dem ansehen des journalismus, und in diesem konkretem fall, dem srf würde es nämlich mehr schaden, wenn im nachhinein rauskommen würde, dass man die geschichte nicht publiziert hat, um fischer und die nati zu schützen. und am ende des tages ist mir die pressefreiheit, dann schon ein ganzes stück wichtiger als der sportliche erfolg einer randsportart-nati, an einer wm, die sowieso viel zu häufig stattfindet.